Tag Archiv: Entscheidung

© Deutsche Bahn / Wolfgang Klee

Bamberg: Stadtrat steht vor Bahn-Entscheidung

Der Bamberger Stadtrat kommt am Dienstag (06. März) zu einer Sondersitzung zusammen. Das Gremium soll über die Trassenvariante abstimmen, die am besten für den Bahnausbau in Bamberg geeignet ist. Von einer „Jahrhundertentscheidung“ wird gesprochen. Doch die Meinungen in der Domstadt sind gespalten. Weiterlesen

Nun also doch: Coburg bekommt ein Globe-Theater

Nach langem Hin und Her ist nun endlich eine Entscheidung in Coburg gefallen. Der Stadtrat hat am heutigen Donnerstag (15. Februar) einstimmig beschlossen, dass die Vestestadt als Übergangsspielstätte für das Landestheater ein Globe-Theater bekommt.

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© TVO

Coburg: Noch immer keine Entscheidung in Sachen Landestheater

Das Theater um das Landestheater in Coburg nimmt wohl kein Ende. Am heutigen Donnerstag (25. Januar) sollte im Stadtrat eigentlich über den Eilantrag, der ein rundes Globe-Theater als Ersatzspielstätte vorschlägt, entschieden werden. Doch die Entscheidung wurde erneut verschoben.

Globe oder nicht Globe

Das Globe, ein Theater in Rundbauweise nach englischem Vorbild, war eigentlich bereits als Ersatzspielstätte für das renovierungsbedürftige Landestheater abgelehnt worden. Doch ein Eilantrag der SBC-Fraktion mit Unterstützung der ortsansässigen Unternehmen Brose, HUK und Kaeser brachte den Vorschlag zweier Design-Studenten wieder ins Spiel. Am heutigen Donnerstag sollte der Stadtrat eigentlich eine finale Entscheidung treffen, Globe ja oder nein. Doch dazu kam es nicht. Die Stadtratssitzung wurde vertagt. Die Zeitspanne zwischen dem Eilantrag im Dezember 2017 und der heutigen Stadtratssitzung sei zu kurz gewesen um genaue Zahlen und Fakten zum Globe-Bau zusammenzutragen. Für den 15. Februar 2018 wurde eine Sondersitzung anberaumt. Dann soll eine Entscheidung in Sachen Interimsspielstätte fallen.

Die Uhr tickt

Und so langsam drängt die Zeit. Nach einem Wasserschaden 2013 wurde das Theater notdürftig saniert. In seinem aktuellen Zustand dürfen nur noch bis Ende 2018 Vorführungen im Großen Haus stattfinden, dann läuft die Betriebsgenehmigung aus und das Landestheater muss schließen. Eine Ersatzspielstätte muss also in nächster Zeit gefunden werden.

Statment von Intendant Bernhard Loges
Coburg: Globe oder nicht Globe - das ist hier die Frage!

Wahlen: Regierung von Oberfranken entscheidet über Beschwerden

Am 16. März sind Kommunalwahlen. Die Kandidaten dafür sind in sämtlichen Städten und Landkreisen aufgestellt. Zum Teil aber vielleicht fehlerhaft. Und genau damit hat sich am Vormittag der Beschwerdeausschuss der Regierung von Oberfranken beschäftigt. Vier fragliche Fälle haben auf der Tagesordnung gestanden. Mehr dazu erfahren Sie ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Entscheidung in Bamberg: Arena bekommt neuen Namen

Die Entscheidung ist gefallen: die Stechert-Arena in Bamberg heißt künftig Brose-Arena. Mit 33:9 Stimmen hat sich der Stadtrat für die Änderung ausgesprochen. Allerdings nicht ohne die zu erwartende Debatte, die sich zweieinhalb Stunden hinzog. Dabei traten vor allem die GRÜNEN/ Alternative Liste als Bedenkenträger auf. Sie sehen in dem Votum nur den Anfang von weiteren Investitionen, die folgen werden. Insgesamt 3,47 Millionen Euro soll der Umbau auf mehrere Jahre gerechnet kosten.

„Sperenzchen“ wie neue Stühle oder einen neuen LED-Würfel – zusammen kosten diese alleine 800 Tausend Euro – solle doch BROSE selbst zahlen, wenn das gewünscht sei. Peter Gack von der GAL meinte, in fünf Jahre könne Brose eine Option auf das Namensrecht ziehen. Er glaube, dass dann bestimmt wieder Forderungen im Raum stehen werden.

Auch aus den Reihen der Freien Wähler gab es Nein-Stimmen. Der Fraktionsvorsitzende Dieter Weinsheimer hätte sich gewünscht, einige anstehende Umbauarbeiten nach hinten zu schieben. „Dann kämen wir mit dem Zuschuß der Oberfrankenstiftung hin.“ Dieser Zuschuß soll 600 Tausend Euro betragen; 400 Tausend Euro schießt die Stadt aus Eigenmitteln zu. Der größte Teil der Gesamtkosten – 2,47 Millionen Euro – wird per Kredit finanziert. Neu war dabei die Nachricht, dass die Sparkasse Bamberg wohl nicht dieses Geld verleihen wird. „Wir schauen uns auf dem freiem Markt um“, war der Wunsch des Finanzreferats, der in der Beschlussvorlage zum Tragen kam.

Die CSU und SPD stimmten geschlossen dafür. „Wer A sagt muss auch B sagen“, meinte CSU-Frakktuionschef Helmut Müller. Er spielte hier auf den Kauf der Halle im Herbst 2010 an. Damals hatten sich Teile der CSU skeptisch gezeigt. „Wenn wir damals den Kauf bewilligen, müssen wir jetzt auch Investitionen zustimmen.“ Immer wieder wurde aus beiden Lagern die Wichtigkeit der Halle unterstrichen, die tatsächlich Bayerns drittgrößte Veranstaltungsarena ist.

Einige Stadträte machten keinen Hehl daraus, bei der Entscheidung Bauchschmerzen zu haben. Neben Gerhard Seitz (CSU) äußerte auch Norbert Tscherner (fraktionslos) seine Zweifel am richtigen Kurs gegenüber dem Vorsitzenden der Brose-Gesellschafterversammlung, Michael Stoschek: „Er fordert und fordert und fordert… mir sind 30, 40 kleine Betriebe lieber als ein großer, von dem man sich abhängig macht.“ Tscherner erinnerte an die Zugeständnisse der Stadt, als es vor einem Jahr um die Ansiedlung von Brose an der Breitenau in Bamberg ging – damals stimmte der Stadtrat einem 11 Millionen Euro schwerem Investitionspaket zu. Tscherner abschließend: „Mir kommt es vor als hieße der heimliche Oberbürgermeister der Stadt Bamberg Michael Stoschek“. Dennoch stimmte auch er am Ende für die Namensänderung.

Tatsächlich steckt die Stadt Bamberg kurzfristig 2,47 Millionen Euro in die Halle. Die Umbauarbeiten umfassen auch die VIP-Lounge, wo z.B. ein Personenaufzug errichtet wird. Viele Arbeiten sollen im Herbst fertig sein – Anfang Oktober beginnt auch die neue Basketballsaison. Zudem soll die Instandhaltung der Halle jährlich mit 200 Tausend Euro zu Buche schlagen. Was auf 5 Jahre gerechnet – so lange geht der Vertrag mit Brose – noch eine weitere Million bedeuten würde.

Brose zahlt 350 Tausend Euro jährlich. Die Umbauarbeiten waren Bedingung für das Namenssponsoring. Oberbürgermeister Andreas Starke machte noch einmal Werbung für die Maßnahmen: „Wir investieren in unser eigenes Eigentum und stellen die Halle zukunftsfähig auf.“ Offen blieb, wann der Name Stechert von der Halle verschwindet und von Brose ersetzt wird. „Das kann schon am 1. August passieren, wenn Stechert mitspielt“, sagte Hallenmanager Horst Feulner, „spätestens aber am 1. Oktober wenn der Vertrag mit Stechert offiziell ausläuft.“

Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Jägersruh (Lkr. Hof): Weg für Ausbau der Staatsstraße frei

Der Weg für den Ausbau der Straße zwischen Jägersruh und Hof ist endlich frei. In einer Sitzung hat der Hofer Stadtrat heute eine Entscheidung über die Planung der Staatstraße getroffen. Demnach soll die Straße nun über einen Abzweig mit der für 2016 geplanten Ortsumgehung von Leimitz verbunden werden. Somit steht einer Sanierung der völlig maroden Straße nichts mehr im Wege. Erst vor einer Woche gingen rund 250 Menschen auf die Straße um für einen baldigen Ausbau zu demonstrieren. Seit 30 Jahren schon kämpfen sie für 2,1 Millionen Euro Projekt.