Tag Archiv: Erkrankung

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Corona-Pandemie: Ab Dienstag vorerst keine Impfungen in Bamberg mehr!

Die überraschende Ankündigung des US-Pharmakonzerns Pfizer, dass weniger Biontech-Impfstoff nach Europa geliefert wird, hat neben dem Bamberger Impfzentrum auch negative Auswirkungen auf alle weiteren oberfränkischen Impfzentren. Dies teilte die Stadtverwaltung der Domstadt am Samstagnachmittag (16. Januar) mit. Die Impfdosen neigen sich dem Ende. Zugesagte Lieferungen bleiben aus.

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Bamberg: Stadt fordert von der Staatsregierung zügig FFP2-Masken für Hilfsbedürftige!

Ab kommenden Montag (18. Januar) sind in Bayern FFP2-Masken im Handel und Nahverkehr Pflicht. Wir berichteten! Die Stadt Bamberg unterstützt diese Maßnahme der Bayerischen Staatregierung, fordert nun aber in einem Schreiben an die Regierung in München eine zügige Zustellung von Gratis-Masken für Hilfsbedürftige.

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Klinikum Bayreuth: Auch hier gilt FFP2-Maskenpflicht!

Ab dem kommenden Montag (18. Januar) gilt in Bayern im Einzelhandel und im ÖPNV die FFP2-Maskenpflicht. Wir berichteten! Dieser Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung schließt sich auch die Klinikum Bayreuth GmbH an. Das hat Folgen…

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Corona-Pandemie in Bayern: Ausgabe von FFP2-Masken an pflegende Angehörige

Das bayerische Gesundheitsministerium unterstützt pflegende Angehörige in der Corona-Pandemie mit einer Million FFP2-Schutzmasken. Gesundheitsminister Holetschek kündigte am Donnerstag (14. Januar) an. In der kommenden Woche sollen die FFP2-Masken an die kreisfreien Städte und Landkreise ausgeliefert werden. Das Technische Hilfswerk (THW) wird dabei unterstützend tätig werden.

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Zusätzliches Testangebot: Corona-Schnelltests jetzt in Scheßlitz möglich

Die Möglichkeit, sich auf Corona testen lassen zu können, wurde im Landkreis Bamberg dem heutigen Mittwoch (13. Januar) um einen Standort in Scheßlitz erweitert. Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der Gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises (GKG) hat hierfür ein Testzentrum eingerichtet. Das Schnelltest-Zentrum ergänzt die beiden Wunschtestzentren in Scheßlitz und in Bamberg (Am Sendelbach 15) um eine zusätzliche Möglichkeit, einen Schnelltest durchführen zu lassen.

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Pflegeheim in Lichtenfels: Lösten Impfteam-Mitarbeiter einen Corona-Ausbruch aus?

Haben Impfteams einen Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Oberfranken verursacht? Dies ist die Vermutung des Geschäftsführers des Pflegeheims Elisabeth in Lichtenfels, Fabian Franke. Fast alle Bewohner wurden positiv getestet. Auch zahlreiche Mitarbeiter erhielten einen positiven Bescheid. Franke versucht derzeit Bundeswehr-Kräfte als helfende Hände zu bekommen. Unterdessen stritt das Landratsamt Lichtenfels in einer Stellungnahme die Vorwürfe des Geschäftsführers ab.

Geschäftsführer des Pflegeheims sieht Impfteam-Mitarbeiter als Schuldige

Nach den Aussagen des Geschäftsführers sollen Impfteam-Mitarbeiter nach Weihnachten (27. und 28. Dezember) das Coronavirus in das Heim eingeschleppt und den Ausbruch verursacht haben. "Die einzigen Personen die unser Pflegeheim betreten haben, ohne negativ getestet zu sein, waren diese 20 Mitarbeiter des Impfteams", so Franke.

 

Das Risiko einer Virusübertragung im Rahmen einer Impfung ist äußerst gering, da es sich um einen sehr kurzen Kontakt handelt und die impfenden Personen während der Durchführung der Impfung persönliche Schutzausrüstung tragen.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 12. Januar 2021)

Interview mit Geschäftsführer Fabian Franke
Corona-Ausbruch in Pflegeheim in Lichtenfels: Geschäftsführer macht mobiles Impfteam verantwortlich

Landratsamt Lichtenfels weist die Vorwürfe zurück

Seitens des Impfteams seien laut Heimleitung die notwendigen Mindestabstände nicht eingehalten worden sein. Zudem zweifelte man den korrekten Sitz des Mund-Nasen-Schutzes an und beschuldigte die Mitarbeiter des Impfteams keine Schutzanzüge getragen zu haben, so das Landratsamt in der Stellungnahme, in der die Vorwürfe nun zurückgewiesen werden.

 

Von sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen betroffenen Ärzten des Impfzentrums wurde ausnahmslos bestätigt, dass in der Einrichtung sowohl Dienstkleidung, Schutzkittel als auch FFP2-Masken korrekt getragen wurden. ... Die Verabreichung einer Impfung setzt voraus, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern vom impfenden Arzt zum Patienten kurzfristig unterschritten werden muss.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 12. Januar 2021)

 

Seit Mitte Dezember Schnelltests bei allen Besuchern des Heims

Seit dem 14. Dezember 2020 werden alle Personen die das Pflegeheim betreten mit einem Schnelltest getestet und dürfen das Heim nur mit einem negativen Ergebnis betreten. Auf Frankes Nachfrage beim Landratsamt, die negativen Testergebnisse des Impfteams zu sehen, konnten diese nicht vorgelegt werden.

 

Sowohl Antigenschnelltests als auch PCR-Tests liefern nur eine Momentaufnahme und sagen nichts über den tatsächlichen Infektionsstatus eines Getesteten aus. So kann sich eine Person trotz negativem Testergebnis bereits in der Inkubationsphase befinden. In diesem Fall wird das Ergebnis eines neuerlichen Tests zu einem späteren Zeitpunkt positiv ausfallen. ... Das aktuelle Ausbruchsgeschehen im Pflegeheim Elisabeth lässt keine Rückschlüsse auf ein Fehlverhalten des Impfteams zu.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 12. Januar 2021)

 

51 von 58 Bewohner positiv getestet

Mittlerweile sind laut der Heimleitung 51 der 58 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Auch 33 Pfleger und Pflegerinnen fallen derzeit aus, da 28 Personen ebenfalls infiziert sind und sich derzeit in Quarantäne befinden. Das restliche Personal versucht derzeit die Versorgung der Bewohner zu gewährleisten.

Heimleitung stellt Antrag auf Unterstützung durch die Bundeswehr

Geschäftsführer Franke stellte nun einen Antrag, um Hilfe von der Bundeswehr zu erhalten. Dieser Antrag wurde bislang noch nicht von den verantwortlichen Stellen beantwortet.

Gesundheitsamt führt Ermittlungen zum Corona-Ausbruch im Pflegeheim

Wie das Landratsamt abschließend mitteilte, bearbeitet und analysiert das örtliche Gesundheitsamt die Ausbruchsgeschehen im Landkreis Lichtenfels und leitet notwendige Infektionsschutzmaßnahmen ein, um einer weiteren Covid-19-Verbreitung vorzubeugen. So führt die Behörde derzeit umfassende Ermittlungen in Bezug auf das Pflegeheim Elisabeth durch.

Bilder des Pflegeheims in Lichtenfels
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UPDATE vom Mittwochnachmittag (13. Januar):

Nachdem Heimleiter Fabian Franke gegenüber der Presse die Vorwürfe unterstrich, das örtliche Gesundheitsamt hätte zu spät reagiert und er hätte sich eine bessere Information von den Behörden vor der Impfung gewünscht, teilte das Landratsamt Lichtenfels am Mittwochachmittag in einer weiteren Stellungnahme mit:

 

Zu den Impfungen:

Im Vorfeld der Impfung hat das Landratsamt alle Heime und Einrichtungen nach der Impfbereitschaft abgefragt. ... Die Impfberatungsbögen wurden im Vorfeld verteilt. Es gab mehrere gemeinsame Videokonferenz mit den Heimleitungen und der Besuch des Impfteams wurde mit ihnen abgesprochen. Im Impfzentrum arbeitet ein hochengagiertes Team, Mitarbeiter und Ärzte. Oftmals neben der regulären Arbeitszeit. Sie alle sind fassungslos über diese Vorwürfe.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 13. Januar 2021)

 

Zur Arbeit des Gesundheitsamtes:

Auch dieser Vorwurf ist falsch. Im Landkreis Lichtenfels hat das Gesundheitsamt seit Beginn der Pandemie im März 2020 insgesamt 19 Ausbruchsgeschehen im Heimen und Einrichtungen im Landkreis professionell bearbeitet. Hinzu kommt eine Vielzahl an betroffenen Schulen und Kindertagesstätten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kannten hier kein Wochenende und auch keinen Feiertag. Die Bekämpfung der Pandemie war immer das oberste Ziel.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 13. Januar 2021)

 

Bewilligung: Pflegeheim erhält Unterstützung durch die Bundeswehr

Laut Landratsamt ist das Landratsamt aktuell im Pflegeheim Elisabeth mit dem Gesundheitsamt ständig vor Ort und im Austausch mit der Pflegedienstleitung und auch dem Heimleiter. Die Mitarbeiterin der Heimaufsicht ist seit 4. Januar zudem im ständigen Kontakt mit der Pflegedienstleitung. Auch hat das Landratsamt einen Antrag auf Unterstützung durch die Bundeswehr im Pflegeheim gestellt, der mittlerweile auch bewilligt wurde.

 

Statement von Landrat Christan Meißner

Es werden hier Personen nachgewiesenermaßen zu Unrecht an den Pranger gestellt, die sich über das übliche Maß hinaus zur Bekämpfung der Pandemie seit Monaten engagieren. ... Meine Beschäftigten und auch die Ärzte im Impfzentrum sind bestürzt über diese Vorwürfe. Sie alle machen hier eine großartige Arbeit und dies wollen sie auch weiterhin fokussiert tun. Dass wir ständig neue Vorwürfe entkräften müssen, bindet unnötige Kapazitäten, die besser bei der Bekämpfung des Ausbruchsgeschehen investiert sind. Nachdem das Ausbruchgeschehen abgeschlossen ist und eine Analyse vorliegt, findet sich sicherlich Zeit für eine Manöverkritik. Die Pandemie und auch das Virus kennt keinen Schuldigen! Wir müssen jetzt gemeinsam - Landratsamt und Heimleitung - das Ausbruchsgeschehen in den Griff bekommen. Schuldzuweisungen helfen hier aktuell niemanden!

(Christian Meißner, Landrat des Landkreises Lichtenfels am 13. Januar 2021)

Aktuell-Bericht vom Donnerstag (14. Januar)
Corona-Ausbruch in Lichtenfels: Schleppten Impfteam-Mitarbeiter das Virus ein?
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Debatte um FFP2-Maskenpflicht in Bayern: Wer soll das bezahlen?

Am gestrigen Dienstag (12. Januar) fand in München die zweite Sitzung des bayerischen Ministerrates im Jahr 2021 statt. Mit Blick auf die weiterhin hohe Infektionsdynamik und zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens beschloss der Ministerrat eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und im Einzelhandel ab kommenden Montag (18. Januar). Wir berichteten!

Hitzige Debatte im Social Web zu dieser Thematik

Dies sorgte nach der Verkündung in den sozialen Netzen für hitzige Debatten. Bei Facebook, Twitter und Co. fragten sich Menschen, woher sie diese FFP2-Masken nehmen sollen und wer diese Masken bezahlt. Allein auf der Facebook-Seite von TVO gab es zu der Pressekonferenz von Markus Söder und der FFP2-Thematik weit über 1.000 Kommentare aus der Bevölkerung.

 

Links zu den TVO-Facebookbeiträgeen vom Dienstag

 

User bemängeln die Entscheidung der Staatsregierung

User bemerkten einerseits, dass man unter anderem derzeit in Apotheken keine FFP2-Masken zum Kauf erhält oder Onlinehändler nach der Söderschen Verkündung umgehend ihre Preise anhoben. Andererseits bestimmte die Thematik die Diskussion, ob die Masken der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden sollen, wenn die Staatsregierung schon eine derartige Regelung erlässt. So machten viele User die Rechnung auf, dass der Kauf von FFP2-Masken eine dreistellige Summe in den Geldbeutel reißen würde, sofern man die Masken so benutzt, wie empfohlen.

Wer soll die FFP2-Masken bereitstellen?

So stellen wir in unserer Umfrage am Mittwoch die Frage: FFP2-Maskenpflicht in Bayern - Wer soll das bezahlen? Ist es die Staatsregierung, die die Maßnahme ausrief? Sollte es der Einzelhandel oder der ÖPNV sein, in dessen Räumlichkeiten beziehungsweise Bussen und Bahnen man sich aufhält? Sollte vielleicht der Arbeitgeber seinen Angestellten die Masken zur Verfügung stellen, die jeden Tag als Pendler mit dem ÖPNV unterwegs sind? Oder muss jeder Einzelne selbst in die Geldbörse greifen? Stimmen Sie bei uns ab!

 

TVO-Umfrage zu dieser Thematik

FFP2-Maskenpflicht in Bayern ab 18.01.: Wer soll die Masken bezahlen / bereitstellen?

  • Die bayerische Staatsregierung
  • Der Einzelhandel / ÖPNV
  • Der Arbeitgeber
  • Jeder Einzelne muss dafür sorgen
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FFP2-Maskenpflicht in Bayern ab 18.01.: Wer soll die Masken bezahlen / bereitstellen?

Danke für Ihre Stimme! Bleiben Sie gesund!

  • Die bayerische Staatsregierung
    88,3%
  • Der Einzelhandel / ÖPNV
    1,9%
  • Der Arbeitgeber
    3,1%
  • Jeder Einzelne muss dafür sorgen
    6,7%

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Auswertung: 14. Januar / 10:45 Uhr
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Höchste Inzidenz in Bayern: Coburg verschärft Corona-Maßnahmen!

Die Stadt Coburg hat aufgrund der hohen 7-Tage-Inzidenz zusätzlich zu den Bayerischen Corona-Regelungen eine weitere Allgemeinverfügung mit weiteren Einschränkungen erlassen. Der Inzidenzwert der Vestestadt lag am Dienstag (12. Januar) laut LGL bei 326,3. Dies war der höchste Wert unter den bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten. Der Landkreis Coburg verzeichnete am Dienstag den zehnthöchsten Wert (260,5) im Freistaat. Binnen 24 Stunden verstarben an und mit Corona im Coburger Land zehn weitere Menschen. Seit Ausbruch der Pandemie gab es somit 146 Todesfälle vor Ort. (Weitere Corona-Zahlen auf unserer Newsseite). Weiterlesen
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Stadt & Landkreis Hof: Persönliche Impfeinladung an Ü80-Jährige verschickt

Seit fünf Tagen läuft im Hofer Land die Anmeldung zur Corona-Impfung für alle Personen, die über 80 Jahre alt sind. Inzwischen haben sich laut Landratsamt 1.879 Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Hof entweder telefonisch oder über die Online-Plattform angemeldet. Weiterlesen
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Corona-Pandemie in Bayern: FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und im Einzelhandel ab 18. Januar

Am heutigen Dienstagvormittag (12. Januar) gab es in München die zweite Sitzung des bayerischen Ministerrates im Jahr 2021. Diese fand wiederum als Videocall statt. Anschließend informierte Ministerpräsident Markus Söder auf einer Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Lage in Bayern.

Kein bayerischer Landkreis oder kreisfreie Stadt mit einer Inzidenz von unter 50

Nach den Worten des Ministerpräsidenten ist die Infektionslage aufgrund der Corona-Pandemie in Bayern weiter sehr angespannt. Die bislang ergriffenen Maßnahmen lieferten noch nicht den erhofften Rückgang der Infektionszahlen. Ziel bleibt eine 7-Tages-Inzidenz von unter 50 Fällen pro 100.000 Einwohner zu erreichen. Nach TVO-Recherchen erfüllt diesen Fall derzeit kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt in Bayern.

Mutation des Virus bereitet Sorge

Aktuell besonders besorgniserregend ist für Söder das Auftreten der stark ansteckenden Virusmutationen in einigen Ländern, deren Eintrag und Verbreitung in Bayern und Deutschland vermieden werden muss, so der Konsens des Ministerrates.

FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und im Einzelhandel

Mit Blick auf die weiterhin sehr hohe Infektionsdynamik und zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens beschloss der Ministerrat am Dienstag eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und im Einzelhandel ab kommenden Montag (18. Januar)

Ein Mitschnitt der Pressekonferenz vom Dienstag
Corona-Pandemie in Bayern: Pressekonferenz von Ministerpräsident Markus Söder am 12. Januar
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Corona-Pandemie: Ministerpräsident Söder spricht sich für die Impflicht spezieller Berufsgruppen aus!

Kommt die Impfpflicht durch die Hintertür? Vor der heutigen Sitzung des bayerischen Ministerrates, bei der sich das Kabinett per Video-Schalte mit den Folgen der Corona-Pandemie befasst, brachte Ministerpräsident Markus Söder gegenüber der "SZ" eine Impfpflicht für Pflegekräfte ins Gespräch.

Impfpflicht = Bürgerpflicht?

Gegenüber der Zeitung sagte Söder, "dass es unter Pflegekräften in Alten- und Pflegeheimen eine zu hohe Impfverweigerung" gäbe. Söder brachte deshalb den deutschen Ethikrat ins Gespräch. Dieser sollte Vorschläge machen, "ob und für welche Gruppen eine Impfpflicht denkbar wäre". Die Impfbereitschaft des Pflegepersonals liegt derzeit vielerorts bei circa 50 Prozent. "Sich impfen zu lassen, sollte als Bürgerpflicht angesehen werden", sagte Söder der Zeitung abschließend.

Heil gegen eine Impfpflicht

Bundesarbeitsminister Heil (SPD) lehnte hingegen am Dienstagmorgen (12. Januar) gegenüber RTL / n-tv eine derartige Impfpflicht strikt ab. Heil ist hingegen für das stärkere Bewerben der Schutzimpfungen gegen Covid-19.

TVO-Umfrage zu diesem Thema

Ministerpräsident Söder spricht sich für eine Impfpflicht für Pflegekräfte & Co aus. Sind auch Sie für eine Impfpflicht für spezielle Berufsgruppen?

  • JA - Eine notwendige Maßnahme
  • NEIN - Kein erforderliches Mittel
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Ministerpräsident Söder spricht sich für eine Impfpflicht für Pflegekräfte & Co aus. Sind auch Sie für eine Impfpflicht für spezielle Berufsgruppen?

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  • JA - Eine notwendige Maßnahme
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  • NEIN - Kein erforderliches Mittel
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Aktuell-Bericht vom Dienstag (12. Januar)
Corona-Pandemie: Ja oder Nein - Debatte um eine Impfpflicht nimmt Fahrt auf!
Auswertung: 13. Januar / 12:00 Uhr
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Stadt & Landkreis Bamberg: Corona-Impfstart für Menschen ab 80 Jahren

Auf dem Postweg befindet sich derzeit ein Anschreiben des Bamberger Oberbürgermeisters Andreas Starke und Landrat Johann Kalb. Es ist adressiert an Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Bamberg, die mindestens 80 Jahre alt sind. Diese befinden sich in der Gruppe der Erst-Priorisierten im Zuge der Corona-Schutzimpfung. Weiterlesen
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Lichtenfels / Bad Staffelstein: Über 500 Corona-Schnelltests in BRK-Heimen in einer Woche

Ehrenamtliche Einsatzkräfte der BRK-Bereitschaften und der Wasserwachten führten innerhalb einer Woche über 500 Schnellests auf Corona in den beiden BRK-Wohn- und Pflegheimen in Lichtenfels und Bad Staffelstein durch. Wie das Rote Kreuz als Träger der Pflegeeinrichtungen mitteilte, wurde durch die Maßnahme ein optimales Testbild erreicht.

Zweite Reihentestung am Sonntag durchgeführt

Bei der ersten Reihentestung musste aufgrund eines positiven Einzel-Tests eine Nachtestung mittels eines PCR-Tests durchgeführt werden. Das Ergebnis steht hier noch aus. Man geht jedoch von einer Korrektur zu einem negativen Testergebnisses aus. Die zweite Reihentestung am vergangenen Sonntag verzeichnete nur negative Ergebnisse. Laut den Verantwortlichen wurden die Einsatzkräfte zuvor in die Anwendung der Schnelltests eingewiesen und geschult. Die Ehrenamtlichen achteten während ihres Einsatzes streng auf das Tragen der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und die Hygienemaßnahmen.

 

Die zumeist im Sanitätsdienst ausgebildeten Aktiven sind ihre Sache ganz professionell angegangen und haben die Tests äußerst behutsam ausgeführt.

(Bernd Albert, ehrenamtlicher Testkoordinator)

Bilder der Reihentestung
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Einsatzbereitschaft des Ehrenamtes gelobt

Zudem lobte man die Einsatzbereitschaft. Ohne die Unterstützung aus dem Ehrenamt - so Testkoordinator Thomas Petrak ergänzend - wäre es nicht möglich gewesen, innerhalb eines kurzen Zeitraums eine derart hohe Anzahl von Tests zu erreichen. So konnte man unter epidemiologischen Gesichtspunkten ein gutes Gesamtbild erzielen, da in den Pflegeeinrichtungen in kurzer Zeit möglichst alle Personen – Bewohner und Personal – getestet wurden. Vervollständigt wurde das Bild, da die Reihentestung innerhalb von sieben Tagen wiederholt werden konnte.

Testmöglichkeit für Besucher

Das ehrenamtliche Engagement ist aber nicht nur auf die Reihentestungen beschränkt. Auch für die Besucherschaft werden demnach regelmäßig in der Woche Termine für Testungen, die nach den gesetzlichen Vorgaben 48 Stunden Gültigkeit haben, angeboten. Kreisvorsitzender und Landrat Christian Meißner betonte den Sicherheitsaspekt. Die regelmäßige Anwendung von Schnelltests eröffne zumindest die Chance, möglichst frühzeitig einem Ausbruchsgeschehen zu begegnen und er unterstrich:

 

Die ehrenamtlichen Rotkreuzler leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit für die Bevölkerung im Landkreis Lichtenfels.

(Kreisvorsitzender und Landrat Christian Meißner)

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Impftermine in Coburg: Nach Telefon-Ärger werden über 80-Jährige jetzt angeschrieben!

Im Rahmen der Corona-Impfungen schreibt die Stadt Coburg jetzt alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt über 80 Jahre an. Die Briefe werden Anfang kommender Woche in den Briefkästen liegen. Mit der Maßnahme soll ein Telefon-Chaos vermieden werden. An der Hotline des Impfzentrums melden sich nämlich derzeit zu viele Impfwillige für bislang zu wenige Impfdosen. Das sorgte zuletzt für Ärger bei den Anrufern. Coburger erhalten laut eigenen Angaben viel zu wenige Impfdosen  

Wir erhalten vom Freistaat leider viel weniger Impfstoff für unser gemeinsames Impfzentrum für Stadt und Landkreis Coburg in Witzmannsberg, als wir verimpfen könnten. … Das führt zu einem Stau bei den Anmeldungen und Verärgerung bei den Impfwilligen, den ich angesichts der Erwartungen, die seitens Bund und Freistaat geweckt wurden, sehr gut nachvollziehen kann.

(Oberbürgermeister Dominik Sauerteig)
  Verantwortliche bitten um Verständnis In dem Schreiben, dass von Sauerteig, dem 3. Bürgermeister, Thomas Nowak, und dem Leiter des Impfzentrums, Martin Stingl, unterzeichnet ist, heißt es dazu:  
Gemäß Vorgabe bieten wir zunächst Impfungen in den stark gefährdeten Alten- und Pflegeheimen, für Klinikpersonal und direkt für Über-80-Jährige an. Natürlich geht das nicht auf einmal, sondern wegen des Mangels an Impfstoff nur nach und nach. Dafür bitten wir um Verständnis.  
Hotline oftmals nicht erreichbar Die Hotline ist dadurch oftmals nicht erreichbar, da viel zu viele Anfragen für viel zu wenig mögliche Impfungen eingehen. Man versuche laut Stadtverwaltung derzeit, die Hotline entsprechend auszubauen, damit Anrufer nicht ständig in der Warteschleife hängen bleiben.  
Wir bitten alle Impfwilligen um Geduld. … Jeder, der eine Impfung haben möchte, bekommt auch sicher eine. … Das kann aber für die ersten Impfgruppen leider noch einige Wochen dauern. Wir würden das gern schneller erledigen, allerdings wird uns der Impfstoff vom Freistaat zugeteilt und wir haben keine eigene Möglichkeit, die Menge zu erhöhen. (Oberbürgermeister Dominik Sauerteig)
 
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Corona-Pandemie in Stadt & Landkreis Bamberg: Gesundheitsamt vermeldet sieben weitere Todesfälle

Sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus wurden dem Gesundheitsamt des Landratsamt Bamberg seit Dienstag (05. Januar) gemeldet. Damit stieg die Zahl der Verstorbenen seit Ausbruch der Pandemie in Stadt und Landkreis Bamberg auf 139 Menschen. Die zuletzt Verstorbenen waren laut Landratsamt zwischen 64 und 93 Jahren alt. Weiterlesen
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