Tag Archiv: Erkrankung

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Corona-Pandemie in Bayern: Diese Regelungen gelten ab dem 11. Januar!

Am heutigen Mittwochvormittag (06. Januar) gab es in München die erste Sitzung des bayerischen Ministerrates im Jahr 2021. Hierbei kamen die am Dienstag von Bundeskanzlerin Merkel verkündeten Maßnahmen (Wir berichteten!) auf den Tisch. Der Rat beschloss, die derzeit in Bayern geltenden Infektionsschutzmaßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie über den 10. Januar hinaus bis zunächst zum 31. Januar zu verlängern. Auf der Pressekonferenz - nach der Sitzung - teilte Ministerpräsident Söder zudem mit, dass Gesundheitsministerin Melanie Huml durch den Memminger Landtagsabgeordneten und bisherigen Baustaatssekretär Klaus Holetschek (CSU) abgelöst und ersetzt wird. Hier geht es zu der Nachricht!

Keine Entwarnung in der Corona-Krise

Söder gab an, dass man derzeit noch keine Entwarnung geben kann, da die Infektionszahlen in Bayern weiterhin sehr hoch seien. Der Ministerpräsident gab am Mittag bekannt, dass derzeit in Bayern alle zwölf Minuten ein Mensch stirbt. Deshalb beschloss man am Mittwoch, die geltenden Corona-Maßnahmen zu verlängern und zum Teil auch zu verstärken.

1) Die derzeit in Bayern geltenden Infektionsschutzmaßnahmen werden über den 10. Januar 2021 hinaus bis zunächst zum 31. Januar 2021 verlängert. Darüber hinaus gelten folgende weitere Maßnahmen:

Private Zusammenkünfte werden nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Abweichend davon ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages- Inzidenz von über 200 Fällen pro 100.000 Einwohner sind touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um den Wohnort hinaus untersagt.

Betriebskantinen werden geschlossen, wo immer die Arbeitsabläufe es zulassen. Zulässig bleibt die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Verzehr vor Ort ist untersagt.

2) Schule:

Mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen bleiben auch die Schulen weiter geschlossen. Distanzunterricht wird in allen Schulen und Jahrgangsstufen eingerichtet. Eine Notbetreuung wird für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 sowie für Schülerinnen und Schüler der Förderschulen und Kinder mit Behinderungen angeboten. Sobald es das Infektionsgeschehen nach dem 31. Januar 2021 zulässt, wird eine Rückkehr zum Präsenzunterricht - nach Jahrgangsstufen gestaffelt - angestrebt. Eine Verlängerung der Ferien über den 10. Januar hinaus, wird es nicht geben.

3) Kindertagesstätten:

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierte Spielgruppen für Kinder bleiben geschlossen. Eine Notbetreuung für Eltern, die ihre Kinder nicht selbst betreuen können, wird eingerichtet.

4) Wirtschaft:

Die Verlängerung der Maßnahmen führt dazu, dass einige Wirtschaftsbereiche, insbesondere der Einzelhandel, weiterhin erhebliche Einschränkungen ihres Betriebes hinnehmen müssen. Der Ministerrat begrüßte die vom Bund auf den Weg gebrachte Überbrückungshilfe III, die bis Mitte 2021 einen monatlichen Zuschuss zu den Fixkosten von bis zu 500.000 Euro für direkt und indirekt von Schließungen betroffene Unternehmen vorsieht.

Weiter soll es dem Einzelhandel unter strikter Wahrung von Schutz- und Hygienekonzepten (insbesondere gestaffelte Zeitfenster zur Abholung) sowie umfassender Verwendung von FFP2-Masken möglich sein, sogenannte "click-and-collect"- oder "call-and-collect"-Leistungen anzubieten.

5) Einreise aus Risikogebieten nach Bayern:

Für Einreisen aus Risikogebieten bekräftigte der Ministerrat die am 22. Dezember 2020 etablierte Zwei-Test-Strategie: Ein Test ist im unmittelbaren Zusammenhang mit der Einreise vorzulegen. Dieser Test darf bei Einreise maximal 48 Stunden alt sein oder muss unmittelbar nach Einreise vorgenommen werden. Ein weiterer Test ist für die Verkürzung einer bestehenden Quarantäneverpflichtung am fünften Tag nach Einreise erforderlich. Die Berichte über neue Mutationen des Corona- Virus werden damit besonders betrachtet. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die in Großbritannien und Südafrika aufgetretenen Varianten. Einen Fall des mutierten Virus gab es laut Söder im Dezember 2020 auch in Bayern. Der Ministerrat appellierte an den Bund, weiter gesonderte Regeln - insbesondere zur Testpflicht vor der Einreise für diese besonderen Risikogebiete - zu erlassen. Zudem sollen Bundesbürger Reisen in Risikogebiete ohne triftigen Grund vermeiden. Weiterhin besteht neben der Test- und Quarantänepflicht eine Verpflichtung zur digitalen Einreiseanmeldung bei Einreisen aus Risikogebieten.

6) Aufruf zum Home Office:

An die Arbeitgeber appellierte der Ministerrat am Mittwoch erneut, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Beschäftigten die Arbeit im Home Office zu ermöglichen.

Corona-Pandemie in Bayern: Pressekonferenz von Markus Söder am 06.01.
Corona-Pandemie in Bayern: Pressekonferenz von Ministerpräsident Markus Söder
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Corona-Pandemie im Hofer Land: Gesundheitsamt meldet sieben weitere Todesfälle

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof hat am Mittwoch (06. Januar) sieben weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus vermeldet. Zudem erhöhte sich die Zahl der Corona-Infizierten um 49.

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Corona-Impfungen im Bamberger Land: Über 80-Jährige bekommen Post!

Demnächst können sich Bürgerinnen und Bürger ab dem 80. Lebensjahr im Bamberger Land impfen lassen Dies teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Landrat Johann Kalb und Oberbürgermeister Andreas Starke werden in einem persönlichen Brief die Betroffenen der Personengruppe informieren. Weiterlesen
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Lockdown ohne Ende?: Gesundheitsexperte Lauterbach für Verlängerung ohne Frist!

Im Vorfeld des am Dienstag (05. Januar) stattfindenden Corona-Gipfels zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder hat sich SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach gegenüber der Passauer Neuen Presse für einen „unbefristeten Lockdown“ ausgesprochen. Grund hierfür sei die Mutation des Corona-Virus. Weiterlesen
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Hofer Land: Über 700 Personen seit Montag geimpft

Seit Beginn der Impfungen am Montag (28. Dezember) wurden mittlerweile 705 Personen aus insgesamt neun der 25 Senioreneinrichtungen in Stadt und Landkreis Hof geimpft. Dies teilte das Landratsamt am Donnerstagabend (31. Dezember) mit. Weiterlesen
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Corona-Impfungen in Bayern: Rund 32.000 Personen bislang geimpft

Bis zum heutigen Donnerstagmorgen (31. Dezember) fanden in Bayern rund 32.000 Corona-Impfungen statt. Dies teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Mittag mit. Die weiteren Impfungen sollen zügig fortgeführt werden, so das Ministerium.

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Corona in Bayern: „Ärztliche Versorgung über Weihnachten & Neujahr gewährleistet“

Im Kampf gegen das Coronavirus hat sich Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml für Test- und Behandlungsmöglichkeiten über die Feiertage eingesetzt. Huml sagte am Sonntag (20. Dezember): „Corona macht an Feiertagen keine Pause. Deswegen ist es mir ein persönliches Anliegen, dass die ärztliche Versorgung auch über Weihnachten und Neujahr gewährleistet ist.“ Wo gibt es medizinische Hilfe und was ist über die Festtage erlaubt? – Die Ministerin gibt Antworten auf wichtige Fragen:

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Corona-Pandemie im Hofer Land: Gesundheitsamt vermeldet vier weitere Todesfälle

In Stadt und Landkreis Hof wurden binnen der letzten 24 Stunden 75 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet. 40 davon kamen aus dem Landkreis, 35 Fälle aus der Stadt. Die Zahl der bisher festgestellten Corona-Fälle im Landkreis und der Stadt Hof stieg damit auf 3.144 Personen. Weitere Corona-Zahlen aus dem Hofer Land und den übrigen Regionen Oberfrankens gibt es auf unserer Themenseite.

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Stadt Hof: Neue Allgemeinverfügung zum Verhalten an Silvester & Neujahr

Die Stadt Hof hat eine neue, von der Oberbürgermeisterin Eva Döhla unterzeichnete, Allgemeinverfügung erlassen. Auf allen Straßen und Plätzen, auf denen bereits das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben ist, ist es am 31. Dezember 2020 und am 01. Januar 2021 untersagt, pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2 im Sinne von § 3a des Sprengstoffgesetzes mit sich zu führen und abzubrennen. In die Kategorie F2 fallen Feuerwerkskörper wie zum Beispiel Raketen, Batterien oder Knallkörper.

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Inzidenzwert von 326: Stadt Coburg verschärft Corona-Maßnahmen

Wegen des nachhaltigen Überschreitens des Inzidenzwertes von 300 war die Stadt Coburg gezwungen, härtere Corona-Maßnahmen zu ergreifen beziehungsweise Einschränkungen anzuordnen. Diese sind weitgehend identisch mit denen des Landkreises. Wir berichteten! Weiterlesen
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Stadt Bamberg macht nochmals deutlich klar: Silvester „fällt aus“

Die Stadt Bamberg teilte am Freitag (18. Dezember) noch einmal mit, dass Feierlichkeiten an Silvester in diesem Jahr ausfallen werden. Zum Jahreswechsel gelten zum einen weiterhin die strengen Kontaktbeschränkungen, zum anderen eine Ausgangssperre ab 21:00 Uhr.

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Corona-Pandemie: WHO empfiehlt Weihnachten draußen zu feiern…

In sieben Tagen ist der erste Weihnachtsfeiertag. Im Vorfeld der Festtage hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt weitere Tipps verkündet, wie man Weihnachten im Kreise der Familie feiern soll. Der Grund: Die Experten rechnen auch nach dem Jahreswechsel mit ansteigenden Fallzahlen – auch trotz des Lockdowns!

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Inzidenzwert über 300: Landkreis Coburg ergreift härtere Corona-Maßnahmen

Der Landkreis Coburg ergreift in der Corona-Pandemie weitere Maßnahmen, nachdem der 7-Tage-Inzidenz-Wert über 300 geschnellt ist. Am Donnertag (17. Dezember) stellte das RKI einen Wert von 328,5 fest. Der Landkreis lag damit deutlich über dem Landesdurchschnitt von 210,5. Weiterlesen
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Corona-Pandemie in Stadt & Landkreis Hof: Impfung soll am 27. Dezember starten

Wie das Landratsamt am Donnerstag (17. Dezember) mitteilte, wurden am Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium in Hof zwei weitere Corona-Fälle bekannt. Dabei handelt es sich um zwei Schüler der Jahrgangsstufe Q12. Die gesamte Klasse befindet sich seit dem Wochenende in Quarantäne. In der Hospitalstiftung Seniorenhaus am Unteren Tor in Hof wurden ebenfalls zwei weitere Corona-Fälle verzeichnet. Hier wurden ein Mitarbeiter und ein Bewohner positiv getestet. Insgesamt sind dort aktuell 34 Covid-19-Fälle bekannt. Weiterlesen

Rathaus stellt klar: Hofer Filmtage nicht für Entwicklung der Stadt als Corona-Hotspot verantwortlich

Um die abgelaufenen Hofer Filmtage 2020 hat sich jetzt Diskussion um steigende Corona-Zahlen in der Stadt entbrannt. Das Event wird von dem Rehauer Arzt Andreas Pötzl verantwortlich gemacht, Grundauslöser der hohen Inzidenzwerte in Hof zu sein. Die Organisatoren und die Stadtverwaltung widersprechen jetzt den Behauptungen des Mediziners, der das Corona-Testmobil in Stadt und Landkreis Hof betreut.

Schutz- und Hygienekonzept für die Filmtage

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) der Stadt Hof kam jetzt zum Schluss, dass die Hofer Filmtage nicht ursächlich dafür verantwortlich waren, dass sich Hof zu einem Corona-Hotspot entwickelte. Laut Stadtverwaltung wurde bereits im September damit begonnen, ein eigenes Schutz- und Hygienekonzept für die Filmtage zu entwickeln, welches sich an die gesetzlichen Vorgaben orientierte. Die endgültige Fassung des Konzeptes wurde dann zur Überprüfung bei der Regierung von Oberfranken, dem Gesundheitsamt von Stadt und Landkreis Hof und dem Landratsamt Hof übermittelt.

 

Gegen das für die Filmtage entwickelte Hygienekonzept hatten die damaligen Prüfer ­keine Einwände.

(Sascha Plochberger, Katastrophenschutzbeauftragter der Stadt Hof)

 

Filmtage als Hybridveranstaltung durchgeführt

Als seit Mitte Oktober die Inzidenzzahlen stiegen wurden kurz vor Beginn der Filmtage das Konzept und die damit verbundenen Ausnahmeregelungen aufgehoben und die Veranstaltung im Rahmen der Regelungen für Kinos nach §23 7.BayIfSMV organisiert. Die Filmtage wurden in der Folge als Hybridveranstaltung abgehalten. Die Filme wurden vor Ort und online gezeigt. Die genehmigten Kapazitäten von 25 Prozent in den Kinos wurden zudem kaum erreicht.

 

Dementsprechend verblieb von den 54. Hofer Filmtagen zwar der Name, jedoch reduzierte sich die ´Veranstaltung´ auf den regulär zugelassenen Kinobetrieb ohne weitere Sonderregelungen.“

(Sascha Plochberger, Katastrophenschutzbeauftragter der Stadt Hof)

 

Auswertungen des Hofer Katastrophenschutzes

Ein Anstieg der Fallzahlen war laut Stadtverwaltung bereits ab Ende Oktober zu verzeichnen. Dies belegen statistische Auswertungen der Führungsgruppe Katastrophenschutz der Stadt Hof.

 

Gemäß den über das Virus bekannten Daten der medizinischen Forschung kann ein potenzieller Ausbruch von CoViD-19 frühestens nach circa zehn Tagen festgestellt werden. Sowohl die FüGK Stadt Hof als auch das Gesundheitsamt sehen auch unter Einbeziehung der pandemischen Lage in ganz Deutschland keinen Zusammenhang der Filmtage zu dem Hotspotgeschehen."

(Sascha Plochberger, Katastrophenschutzbeauftragter der Stadt Hof)

 

Gesundheitsamt: Kein Zusammenhang zwischen dem Corona-Anstieg und den Filmtagen

Zudem bestätigte das Gesundheitsamt, dass die in Hof aufgetretenen Fälle keinen Hinweis auf einen Zusammenhang mit den Filmtagen geben. Dass Hof bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie verantwortungsvoll und umsichtig handelte, bestätigte das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in einer Videokonferenz am heutigen Mittwoch (16. Dezember)

Aktuell-Bericht vom Donnerstag (17. Dezember)
Corona-Pandemie: Waren die Hofer Filmtage 2020 ein Superspreader-Event?
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