Tag Archiv: Erkrankung

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Pegnitz: Corona-Impfzentrum ist einsatzbereit

Das Impfzentrum in Pegnitz (Landkreis Bayreuth), unterhalb der Sana-Klinik, ist fertiggestellt. Darüber informierte am Mittwoch (16. Dezember) das Bayreuther Landratsamt. Örtlich ist der Standort Pegnitz für die Bürger des südlichen Landkreises verantwortlich. Täglich können den Angaben nach bis zu 100 Personen täglich geimpft werden.

 

 

Impfzentrum im Ärztehaus untergebracht

Das Corona-Impfzentrum Pegnitz befindet sich im sogenannten Ärztehaus. Vor dem Gebäude wurden zwei zusätzliche Container aufgestellt, um den Vorgaben und Anforderungen gerecht werden zu können. Die Anlage wurde zudem barrierefrei umgebaut. Wie das Landratsamt mitteilte, kann umgehend mit der Terminvergabe und den Impfungen begonnen werden, sobald der Impfstoff zur Verfügung steht. Die Behörde erwartet anfänglich eine verstärkte Auslastung der mobilen Impfteams, nachdem zu Beginn unter anderem Klinikpersonal sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen geimpft werden sollen.

Personal des Impfzentrums

Als Ärztlicher Leiter fungiert Dr. Christian Birnmeyer. Koordinierend für beide Impfzentren von Stadt und Landkries Bayreuth (Johannes-Kepler-Realschule Bayreuth und Sana-Klinik Pegnitz) ist Dr. Stefan Wirth eingesetzt. Grundsätzlich ist die Impfstation laut Pressemeldung mit durchgängig fünf oder sechs Personen besetzt. Hierbei handelt es sich um Verwaltungspersonal, medizinische Fachangestellte und Ärzte, die die Impflinge im Impfzentrum versorgen.

Ablauf einer Impfung

Geimpft werden nur Personen, die sich vorher zur Impfung angemeldet haben und zu dem vereinbarten Termin zum Impfzentrum kommen. Die Terminvergabe soll sowohl online als auch telefonisch erfolgen können. Allerdings steht laut Landratsamt bislang die entsprechende Software noch nicht zur Verfügung. Sobald die Terminvergabe erfolgen kann, wird dies bekanntgeben. Der Impfling durchläuft die Stationen Anmeldung, Aufklärung, Anamnese, Impfung, Beobachtung, Ausgang. Kern des Impfzentrums ist die Aufklärung der Patienten sowie – sofern erforderlich – eine persönliche Aufklärung unter Berücksichtigung individueller Voraussetzungen (z. B. Vorerkrankungen) sowie die tatsächliche Impfung. Im Nachgang an die Impfung erfolgt, wie auch beim Hausarzt üblich, eine Beobachtungsphase, die die zu impfenden Personen auf eigenen Wunsch entfallen lassen können. An der Anmeldung in der Impfstation erhält jede Person einen Anamnesebogen, der am Ausgang wieder abzugeben ist. Der komplette Prozess dauert unter Einhaltung der vorgesehenen Beobachtungszeit voraussichtlich zwischen 20 und 30 Minuten.

Was muss vom Patienten mitgebracht werden?

Die Patienten sollten ihren Impfpass und einen Lichtbildausweis dabeihaben. Nähere Informationen hierzu will die Behörde in nächster Zeit mitteilen.

Aktuell-Bericht zum Pegnitzer Impfzentrum
Pegnitz: Impfzentrum ist startklar
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Corona-Pandemie: 61 Beschäftigte in Amazon-Verteilzentrum in Bayreuth infiziert!

In einem Verteilzentrum des Internethändlers Amazon in Bayreuth haben sich 61 Beschäftige mit dem Coronavirus infiziert. Laut News5-Angaben steckten sich damit rund ein Viertel aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Die Ursache des Corona-Ausbruches ist noch unklar.

250 Kräfte in der Vorweihnachtszeit vor Ort beschäftigt

Wie der BR zuerst berichtete, arbeiten in dem Logistikzentrum, welches erst im Oktober 2020 seinen Betrieb auf normalerweise 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der Vorweihnachtszeit sind es inklusive Saisonkräfte rund 250. Trotz des Corona-Ausbruchs soll die Arbeit in dem Verteilzentrum nicht unterbrochen werden. Amazon verwies gegenüber dem BR unter anderem auf die eigenen zahlreichen Maßnahmen zum Infektionsschutz.

Gesundheitsamt macht sich ein Bild vor Ort

Laut Behördenangaben sind mehrere der infizierten Personen nicht direkt bei Amazon angestellt, sondern stammen von externen Partnerunternehmen. Wie üblich, läuft derzeit die Ermittlung der Kontaktpersonen, nachdem das Gelände bereits am Dienstag (15. Dezember) vom zuständigen Gesundheitsamt besichtigt wurde. Grobe Mängel gegen die Verordnungen wurden hierbei den Angaben nach nicht festgestellt. Die Infizierten sind in Quarantäne. Möglich ist, dass es noch weitere Fälle vor Ort geben wird. Laut Amazon bietet das Unternehmen in all seinen Standorten in Deutschland seit dem 12. Dezember täglich kostenlose Tests an.

Anonymes Interview mit einem Arbeiter aus dem Verteilzentrum - geführt von News5
Corona-Alarm im Amazon Verteilzentrum Bayreuth: "Es geht ans Körperliche und an die Psyche"
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Corona-Pandemie: Neue Covid-19-Fälle an Einrichtungen im Hofer Land

Das Landratsamt Hof meldete am Dienstagabend (15. Dezember) neue Corona-Fälle an drei Einrichtungen in Stadt und Landkreis Hof. Ein aktueller Überblick… Weiterlesen
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Kultusminister Piazolo massiv in der Kritik: Hickhack um Distanzunterricht & Distanzlernen

Kurz vor dem harten Lockdown in Bayern ist eine heftige Kritik um Kultusminister Michael Piazolo (FW) entbrannt. Der Grund liegt in einem Schreiben aus dem Kultusministerium. Nach dem letzten Schultag am heutigen Dienstag (15. Dezember) soll in den Abschlussklassen bis Ende der Woche ein verpflichtender Distanzunterricht stattfinden. In allen anderen Klassen sei „nur“ ein „Distanzlernen“ verpflichtend. Dagegen hagelt es jetzt Kritik von allen Seiten der Opposition, von Direktoren und Lehrkräften. Während Ministerpräsident Söder seinem Minister den Rücken stärkte, fordern die Jungen Liberalen mit einer Online-Petition den Rücktritt von Piazolo. Nun reagierte das Kultusministerium. Weiterlesen

Beschluss: Besucherstopp am Klinikum & den Kliniken der GKG des Landkreises

Seit dem heutigen Montag (14. Dezember) gilt ein Besuchsstopp am Klinikum Bamberg und den Kliniken der Gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg (GKG Bamberg). Dies teilte die Sozialstiftung am heutigen Tag mit. Weiterlesen
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Verstoß gegen Corona-Regeln: Zu viele Insassen im Pkw / Zu viele Spieler beim Basketball

Polizei und Bereitschaftspolizei kontrollierten unter anderem in Hof und Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) am Sonntag (13. Dezember) die geltenden Corona-Regelungen. Hierbei wurden in der Summe ein Dutzend Ordnungswidrigkeitsanzeigen gestellt. Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Zahlreiche neue Covid-19-Fälle an Schulen & Heimen im Hofer Land

Das Landratsamt Hof meldete am Freitagabend (11. Dezember) weitere zahlreiche Corona-Fälle an Schulen und in Seniorenheimen in Stadt und Landkreis Hof. Ein aktueller Überblick…

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Bamberg: Altenheim soll sich zum Corona-Hotspot entwickelt haben

Ein Bamberger Altenheim soll sich zu einem Corona-Hotspot entwickelt haben. Laut Agenturberichten wurden über 30 Heimbewohner und Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet. Eine Person verstarb laut News5 in Zusammenhang mit dem Virus. Die Pflegeeinrichtung steht demnach derzeit unter Quarantäne. Besuche von Angehörigen sind dadurch nicht mehr möglich.

Keine Evakuierung des Gebäudes

Am Freitag (11. Dezember) wurde laut dem Bericht beschlossen, keine Evakuierung des Gebäudes durchzuführen. Stattdessen wurden die Bewohner intern umgesiedelt, ein Quarantänebereich für die Betroffenen eingerichtet. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes unterstützten die Pflegerinnen und Pfleger des Hauses bei der Maßnahme. Eine offizielle Mitteilung der Bamberger Behörden zu dem Fall liegt noch nicht vor.

 

Bilder vom Freitagnachmittag
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Landkreis Kronach überschreitet 200er-Inzidenzwert: Erweiterung der Maskenpflicht

Der Landkreis Kronach überschritt am Freitag (11. Dezember) mit einem Wert von 214,3 (laut RKI) die 7-Tage-Inzidenz von 200. Damit treten laut Landratsamt ab Samstag (12. Dezember / 00:00 Uhr) neue Maßnahmen in Kraft.

 

Folgende neue Regelungen gelten ab Samstag:

 

Erweiterte Maskenpflicht

Zusätzlich zu den bereits mitgeteilten Maßnahmen hat das Landratsamt am Freitag auf Basis einer Allgemeinverfügung eine erweiterte Maskenpflicht für folgende Bereiche (siehe unten: Lageplan) in der Stadt Kronach beschlossen:

  • Bahnhofsplatz einschl. Bereich Bushaltestellen
  • Fußgängerzone
  • Rosenau
  • Schwedenstraße (Teilbereich)
  • Marienplatz
  • Hussitenplatz
  • Spitalstraße (ab Spitalbrücke)

Der Mund-Nase-Schutz darf in diesen Bereichen nur kurz zum Essen, Trinken oder Rauchen abgesetzt werden, wenn hierbei mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen eingehalten wird. Die Allgemeinverfügung für die erweiterte Maskenpflicht gilt zunächst bis 5. Januar 2021 (24:00 Uhr).

 

Erweiterte Ausgangssperre

Die 10. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sieht nach der Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 200 auch eine erweiterte Ausgangssperre vor. In der Zeit von 21:00 bis 05:00 Uhr ist damit ab Samstag (00:00 Uhr) der Aufenthalt außerhalb der Wohnungen und Häuser nur noch aus folgenden Gründen zulässig:

  • die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten
  • medizinische und veterinärmedizinische Notfälle
  • die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • unaufschiebbare Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen
  • die Begleitung Sterbender
  • Handlungen zur Versorgung von Tieren
  • ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen
  • An den Weihnachtstagen vom 24. bis 26. Dezember gilt als Ausnahmegrund auch die Teilnahme an einem Gottesdienst (insbesondere Christmette)

 

Distanzunterricht

Weiterhin werden ab Montag (14. Dezember) alle Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe in den Distanzunterricht wechseln, so die Behörde. Ausnahmen gelten hier lediglich für das letzte Schuljahr der jeweiligen Schule sowie für Förderschulen.

 

Stand 11. Dezember: Sonderregelungen für Weihnachten

Eine Sonderregelung gibt es nach aktuellem Stand für Weihnachten. Ausschließlich für den Zeitraum vom 23. bis 26. Dezember gilt in ganz Bayern eine gelockerte Kontaktbeschränkung. Während dieser vier Tage ist der gemeinsame Aufenthalt mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und weiteren Personen erlaubt, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt höchstens zehn Personen nicht überschritten wird (die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht).

 

Keine Sonderregelungen für Silvester / Neujahr

Für die Zeit ab dem 27. Dezember und damit ausdrücklich auch für Silvester und Neujahr gelten dagegen keine Sonderregelungen.

 

Landratsamt Kronach erweitert Serviceangebot

Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung wird das Landratsamt sein Serviceangebot für Bürger erweitern. So wird das Bürgertelefon zusätzlich zu den bislang bekannten Zeiten (Montag bis Freitag von 8:00 bis 16:00 Uhr) ab sofort auch samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr erreichbar sein.

 

Landrat Klaus Löffler appelliert erneut an die Bürgerinnen und Bürger, die Situation ernst zu nehmen und sich an die Einschränkungen zu halten:

Halten Sie Abstand. Vermeiden Sie unnötige Kontakte und gehen Sie bestenfalls nur dann aus dem Haus, wenn es unbedingt notwendig ist. Nur so wird es uns gelingen, das Infektionsgeschehen möglichst schnell wieder einzudämmen.

(Klaus Löffler, Landrat des Landkreises Kronach)

Lageplan für erweiterte Maskenpflicht
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Corona-Pandemie: Weitere Covid-19-Fälle an mehreren Einrichtungen im Hofer Land

Das Landratsamt Hof meldete am Donnerstagabend (10. Dezember) weitere positive Corona-Fälle an Bildungseinrichtungen und an Seniorenheimen in Stadt und Landkreis Hof. Ein aktueller Überblick… Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Inzidenzwert über 400 – Stadt Hof macht dicht!

Nach den weiter steigenden Corona-Zahlen in Stadt und Landkreis Hof (Wir berichteten!) haben sich beide Behörden zusammen mit dem Gesundheitsamt darauf geeignet, weitere Verschärfungen der gültigen Regelungen zu vollziehen. Erste Maßnahmen treten dabei bereits am Freitag (11. Dezember) in Kraft.

 

 

Maßnahmen unterscheiden sich zwischen Landkreis & Stadt

Im Hinblick auf die unterschiedliche Stärke der Betroffenheit, wurde ein Teil der jetzt beschlossenen Maßnahmen für Stadt und Landkreis gemeinsam, ein weiterer Teil speziell für die Stadt Hof getroffen und in entsprechenden Allgemeinverfügungen festgelegt. Diese werden noch veröffentlicht.

 

Unser gemeinsames Ziel ist es, die Zahl der Corona-Fälle im Allgemeinen und die Zahl der Erkrankten im Speziellen zu reduzieren. Deshalb bedarf es gemeinsamer Maßnahmen, insbesondere was Kontaktbeschränkungen angeht.

(Landrat Oliver Bär und Oberbürgermeisterin Eva Döhla in einem Presse-Statement

 

In der Stadt Hof UND im Landkreis Hof gilt ab Freitag (11. Dezember):

Maßnahmen in Alten- und Pflegeheimen:

  • Zum Schutz der Bewohner von Alten- und Pflegeheimen im Hofer Land hat das Personal, ebenso wie Besucher, grundsätzlich eine FFP2-Maske zu tragen, insbesondere dann, wenn Kontakt zu Bewohnern der Einrichtungen besteht.

 

In der Stadt Hof UND im Landkreis Hof gilt ab Montag (14. Dezember):

Distanzunterricht an Schulen:

  • An allen Schulen in Stadt und Landkreis Hof, mit Ausnahme der Schulen zur sonderpädagogischen Förderung findet ab 14. Dezember kein Unterricht in Präsenzform mehr statt. Die Schulen wechseln in den Distanzunterricht. Eine Notfallbetreuung ist sicherzustellen.
    Im Einzelfall kann die Schule bei Abschlussklassen für den Fall, dass Leistungsnachweise zu erbringen sind von Distanzunterricht absehen.

 

In der Stadt Hof gilt ab Freitag (11. Dezember):

Ausgangsbeschränkung:

  • Das Verlassen der eigenen Wohnung zum Besuch eines anderen Hausstands, sofern es sich nicht um Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie oder Geschwister handelt, ist untersagt.
  • Der Aufenthalt in von der Stadt Hof mit Allgemeinverfügung vom 10.12.2020 festgelegten zentralen Begegnungsflächen an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe im Sinne des § 3 der 10. BayIfSMV erlaubt. Kein triftiger Grund ist insbesondere das Musizieren und das Darbieten von Kleinkunst.

Spezielle Besuchs- und Schutzregelungen:

  • Patienten oder Bewohner von Alten- und Seniorenresidenzen, Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationären Einrichtungen der Pflege, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder ambulant betreuten Altenheimen und Seniorenresidenzen dürfen außer zur Begleitung Sterbender nicht besucht werden.

Versammlungen:

  • Bei Versammlungen muss zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 2 Metern gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden. Darüber hinaus werden Versammlungen unter freiem Himmel auf eine Höchstdauer von 60 Minuten beschränkt und dürfen nur ortsfest durchgeführt werden.
  • Das Abnehmen der vorgeschriebenen Maske (insbesondere zum Essen, Trinken, Rauchen, Telefonieren, Benutzen von Blasinstrumenten oder Trillerpfeifen) ist nicht zulässig.
  • Die Teilnehmerzahl von Versammlungen in geschlossenen Räumen wird auf 30 Personen beschränkt.

Gastronomie:

  • Bei der Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken darf der Betreiber keine Einrichtungen, die das Verweilen zum Verzehr ermöglichen (insbesondere Abstelleinrichtungen wie Tische oder Borde) bereitstellen und hat der Betreiber erforderlichenfalls das Verweilen an der Abgabestelle zu unterbinden.

Maskenpflicht und Alkoholverbot:

Auf folgenden zentralen Begegnungsflächen in der Stadt Hof besteht Maskenpflicht sowie ein Alkoholverbot:

  • Maxplatz (für die Dauer von Märkten)
  • Kirchplatz (für die Dauer von Märkten)
  • Ludwigstraße ab Einmündung Klosterstraße/Kirchplatz
  • Oberes Tor
  • Oberer Torplatz
  • Poststraße bis Konrad-Adenauer-Platz
  • Altstadt
  • Kreuzsteinstraße (einschließlich Verbindungsweg zur Luitpoldstraße) bis Kreuzung Marienstraße
  • Luitpoldstraße bis Kreuzung Marienstraße
  • Bernhard-Lichtenberg-Platz
  • Sonnenplatz
  • Lorenzstraße (einschließlich Verbindungsweg zur Bismarckstraße) bis Einmündung Biengäßchen

 

In der Stadt Hof gilt ab Montag (14. Dezember):

Kindertageseinrichtungen

  • Alle Kindertageseinrichtungen der Stadt Hof sind ab 14.12.2020 geschlossen. Eine Notfallbetreuung ist sicherzustellen.
Videos vom Donnerstag (10. Dezember)
Stadt Hof macht nach Inzidenz von über 400 dicht: "Wir können auf nichts mehr warten!"
Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag
Hof überschreitet Inzidenzwert von 400: Behörden beschließen schwere Einschnitte
Aktuell-Bericht vom Donnerstag

Hotlines der Behörden

Hotline der Stadt Hof:

Für Fragen, die die Allgemeinverfügung betreffen, hat die Stadt die Nummer 09281 / 815 - 5000 mit folgender Erreichbarkeit eingerichtet:

Mo-Do: 08:00 bis 18:00 Uhr
Fr: 08:00 bis 16:00 Uhr
Sa-So: 10.00 bis 16.00 Uhr

Die Telefonnummer gilt nur für die Dauer der städtischen Allgemeinverfügung: bis 18. Dezember 2020!

Hotline des Landkreises Hof:

Die Hotline des Landkreises Hof erreichen Sie unter der Nummer 09281 / 57 - 155 zu folgenden Zeiten:

Mo & Do: 08:00 bis 16:00 Uhr
Di & Mi: 08:00 bis 14:00 Uhr
Fr: 08:00 bis 12:00 Uhr

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Corona-Pandemie im Bayreuther Land: Weitere Schüler nach positiven Covid-19-Fällen in Quarantäne

In Bayreuth mussten sich wegen jeweils eines positiv getesteten Schülers sowohl an der Berufsschule 1 als auch an der Albert-Schweizer-Schule je 15 Schülerinnen und Schüler sowie 3 Lehrkräfte in Quarantäne begeben. Dies teilte der Landkreis Bayreuth am Donnerstag mit. Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Inzidenz-Wert von Hof steigt über 400!

Das Landratsamt Hof meldete am Donnerstagmittag (10. Dezember) für die Saalestadt Hof einen Inzidenzwert von 410,3. Dieser wurde vom Robert-Koch-Institut (RKI) ermittelt. Nicht ganz so dramatisch verhält sich die Lage im Landkreis Hof. Der 7 Tage-Inzidenz-Wert liegt hier bei 273,2.

Hof mit zweithöchstem Inzidenz-Wert in Bayern

Hof lag bereits am gestrigen Mittwoch mit einem Inzidenz-Wert von knapp unter 400 bayernweit auf dem zweiten Platz im Freistaat. Nur der Landkreis Regen (Niederbayern) übertraf den Hofer Wert mit einer Inzidenz von 589,07. Stadt und Landkreis Hof haben sich laut Landratsamt intensiv mit den jüngsten Entwicklungen beschäftigt und die nächsten Schritte diskutiert. Diese wollen Landrat Oliver Bär, Oberbürgermeisterin Eva Döhla und Stefan Stadelmann, Leiter des Schulamtes Hof, auf einer Pressekonferenz am Nachmittag bekanntgeben. 

 

 

Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Hofer Land

Im Hofer Land wurden binnen der letzten 24 Stunden 124 weitere Personen positiv getestet. 78 Fälle kommen aus dem Landkreis, 46 aus der Stadt Hof. Die Zahl der bisher festgestellten Corona-Fälle im Landkreis und der Stadt Hof stieg damit auf 2.572 Personen. Da 16 Personen aus der häuslichen Isolierung entlassen werden konnten, liegt die Zahl der aktuellen Fälle bei 634 Personen. Diese verteilen sich auf den Landkreis mit 351 und auf die Stadt mit 283. Weitere Corona-Zahlen aus dem Hofer Land und den übrigen Regionen Oberfrankens sehen Sie HIER!

 

LGL-Zahlen vom heutigen Tag

UPDATE: Am Donnerstagnachmittag lieferte das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) nochmals aktualisierte Inzidenz-Zahlen. Nach diesen Werten beträgt die 7 Tage-Inzidenz für Hof 416,80. Dieser Wert stellt die zweithöchste Marke in Bayern dar, wie die Tabelle der zehn Hotspot-Regionen in Bayern zeigt. Der Landkreis Hof liegt mit einer Inzidenz von 271,09 auf dem 11. Rang dieser Liste.

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Corona-Pandemie im Bamberger Land: Elf Patienten auf der Intensivstation

Wie das Landratsamt Bamberg am Mittwochnachmittag (09. Dezember) mitteilte, gab es seit Ende vergangener Woche in Schulen des Landkreises zwölf Corona-Fälle. Dies hatte zum Ergebnis, dass mehr als 350 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne müssen. Neu ist, dass diese Kontaktpersonen fünf Tage nach dem positiven Test des jeweils Infizierten getestet wer-den und bei negativem Ergebnis die Quarantäne beendet ist. Weiterlesen
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Unter strengster Geheimhaltung: Lagerzentrum für Corona-Impfstoff in Oberfranken eingerichtet

Die Vorbereitungen für Corona-Impfungen in Bayern schreiten weiter voran. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml besuchte jetzt ein Lagerzentrum für die Impfstoffe in Oberfranken, welches derzeit ausgestattet wird. Aus Sicherheitsgründen wird der Ort des Lagerzentrums geheim gehalten.

Auslieferung der Ultratiefkühlschränke in Bayern begann in Oberfranken

Nach Worten der Ministerin begann bereits Anfang der Woche die bayernweite Auslieferung der Ultratiefkühlschränke für den Impfstoff der Firma BioNTech. Start der Auslieferungen war am Montag (07. Dezember) Oberfranken. Hier allein kommen vier dieser Kühleinheiten zum Einsatz. Bis Freitag sollen alle Lagerzentren in den übrigen Regierungsbezirken ebenfalls mit den Kühleinheiten ausgestattet sein.

40 Kühleinheiten für ganz Bayern

Die Ultratiefkühlschränke gewährleisten laut Gesundheitsministerium bayernweit die Möglichkeit einer gleichzeitigen Einlagerung von bis zu drei Millionen Impfdosen mit einem entsprechenden Kühlbedarf. Die 40 Ultratiefkühlschränke verfügen über besondere Schutzmaßnahmen zur Ausfallsicherheit und sind in den Lieferzentren an ein entsprechendes Überwachungssystem angeschlossen.

Bilder des Impfstoff-Lagerzentrums in Oberfranken
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Liefer- und Lagerungslogistik des BioNTech-Impfstoffes

Die bislang bekannten Impfstoff-Kandidaten haben nach bisher vorliegenden Informationen sehr unterschiedliche Anforderungen an die Liefer- und Lagerungslogistik. Ein bereits in der Zulassungsprüfung befindlicher Impfstoff der Firma BioNTech benötigt dazu beispielsweise eine Temperatur von -75 Grad bei Transport und Lagerung. Die Impfstoffe von BioNTech werden passiv mit Trockeneis gekühlt vom Hersteller bei den Lagerzentren angeliefert und dann in die Ultratiefkühlschränke von speziell geschultem Personal eingelagert. Von den Lagerzentren übernimmt ein Kühllogistiker, je nach Impfstoffbedarf der regionalen Impfzentren, die weitere Verteilung des BioNTech-Impfstoffs. Dieser Impfstoff kann nach der Entnahme aus den Lieferzentren und der Verteilung an die regionalen Impfzentren auch in normalen Arzneimittelkühlschränken gelagert werden, sodass die Impfzentren keine speziellen Hochleistungskühlschränke benötigen.

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