Tag Archiv: Ermittlungen

Hans-Peter Friedrich: Staatsanwalt hat Ermittlungen aufgenommen

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat im Zusammenhang mit der Edathy-Affäre gegen Ex-Bundesminister Hans-Peter Friedrich ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Gegen Friedrich, der vor rund zwei Wochen (14. Februar) als Agrarminister zurücktrat, liegt laut Sprecher der Staatsanwaltschaft ein Anfangsverdacht des Verrats von Dienstgeheimnissen vor. Dem Politiker aus Oberfranken wird vorgeworfen, als Bundesinnenminister im Oktober des letzten Jahres das Dienstgeheimnis verletzt zu haben. Friedrich informierte SPD-Chef Sigmar Gabriel über die Ermittlungen gegen Sebastian Edathy (SPD). Friedrichs Berliner Büro gab an, dass er für eine Stellungsnahme nicht zur Verfügung steht und diesen Sachverhalt derzeit nicht kommentiere.

 


 

 

Landkreis Bamberg: Einbrecher treiben ihr Unwesen

Am Montagnachmittag und Dienstagvormittag dringen bislang unbekannte Einbrecher gewaltsam in zwei Einfamilienhäuser im Litzendorfer Ortsteil Naisa und in Straßgiech bei Scheßlitz ein. In beiden Fällen können die Täter unerkannt mit Beute im vierstelligen Eurobereich entkommen. Die Kripo Bamberg bittet um Hinweise.

Einbruch im Litzendorfer Ortsteil Naisa

Während der vorübergehenden Abwesenheit der Bewohner hebelte ein Unbekannter am Montag zwischen 11:45 Uhr und 21:00 Uhr die Terrassentür eines Anwesens in der Johann-Dientzenhofer-Straße in Naisa auf. Nachdem er die Räume offensichtlich nach Wertgegenständen durchsucht hat, machte er sich mit Schmuck und Armbanduhren im Gesamtwert von rund 2.500 Euro aus dem Staub. Zurück bleibt ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. 

Einbruch in Straßgiech bei Scheßlitz

Am Folgetag, im Zeitraum von 9:45 Uhr und 11:30 Uhr, verschafft sich in der Straße „Giechburgblick“ in Straßgiech ebenfalls ein ungebetener Gast über ein zuvor aufgehebeltes Fenster unberechtigt Zugang zu einem freistehenden Wohnhaus. Auch hier gelingt es dem Einbrecher mit Schmuck im Wert von rund 3.000 Euro zu flüchten. An dem Fenster entsteht Sachschaden in dreistelliger Höhe.

Die Polizei sucht nach Zeugen

  • Wer hat am Montag bzw. Dienstag im oben angegebenen Tatzeitraum im Bereich der Johann-Dientzenhofer-Straße in Naisa oder der Straße „Giechburgblick“ in Straßgiech Wahrnehmungen gemacht, die in Zusammenhang mit den Einbrüchen stehen könnten?
  • Wer hat dort verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet?

Hinweise nimmt die Kripo Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 entgegen.

 


 

 

Breitengüßbach (Lkr. Bamberg): Leiche in Baggersee gefunden

Am Montagnachmittag entdeckt ein Passant eine tote Person im Unteroberndorfer Baggersee bei Breitengüßbach im Landkreis Bamberg. Während eines Spaziergangs findet er den Leichnam und verständigt die Polizei. Die tote Person kann im Anschluss durch die Wasserschutzpolizei und die Wasserwacht geborgen werden. Erste Ermittlungen zur Todesursache deuten nicht auf eine Fremdeinwirkung hin. Eine Obduktion der vermutlich weiblichen Leiche soll weiteren Aufschluss über die genauen Umstände geben, die zum Tod geführt haben. Auch die Identität der Person muss noch geklärt werden. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen gestalten sich aufgrund des Zustandes des Leichnams als schwierig und werden einige Zeit andauern.

69-jährige Frau seit Dezember vermisst

Seit Dezember des vergangenen Jahres wird im Bereich Breitengüßbach eine 69-Jährige Frau vermisst. Speziell ausgebildete Suchhunde verfolgten zum damaligen Zeitpunkt eine Spur bis in den Ortsteil Unteroberndorf. Umfangreiche Suchmaßnahmen nach der Vermissten blieben jedoch ergebnislos. Die weiteren Ermittlungen müssen nun ergeben, ob es sich bei der toten Person um die vermisste Frau handelt. 

 


 

 

Bayreuth: Frau tot – Lebensgefährte verhaftet

Ein 41 Jahre alter Mann aus Bayreuth steht im dringenden Verdacht in der Nacht zum Dienstag seine 51-jährige Partnerin getötet zu haben. Polizisten finden die Frau am späten Nachmittag leblos in einer Wohnung im Stadtteil Glocke. Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen mit zahlreichen Beamten ist wenig später erfolgreich. Der 41-Jährige kann festgenommen und am Mittwochvormittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Dieser erlässt wegen Totschlags Haftbefehl gegen den Mann.

Aktueller Ermittlungsstand der Polizei

Der Bayreuther befindet sich nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Bayreuth in der Nacht auf Dienstag zusammen mit der Frau in seiner Wohnung. Dort geraten beide in einen Streit, der derart eskaliert, dass der 41-Jährige seine Lebensgefährtin erstickt. Das Ergebnis einer Obduktion, die am Mittwochvormittag in der Rechtsmedizin in Erlangen durchgeführt wurde, bestätigt die Todesursache.

Bekannter verständigt die Polizei

Der Mann gibt am späten Nachmittag des Dienstages gegenüber einem Bekannten an, die Frau umgebracht zu haben. Der verständigt daraufhin die Polizei. Sofort fahren Beamte mit mehreren Streifenwagen zum Tatort und finden dort die Leiche der Frau. Da die Beamten den 41-Jährigen nicht antreffen, fahnden sie umgehend mit zahlreiche Einsatzkräfte nach dem Tatverdächtigen. Kurz nach 20 Uhr können Bereitschaftspolizisten, die zur Unterstützung eingesetzt waren, den Gesuchten im Stadtgebiet widerstandslos festnehmen. 

Tatverdächtiger sitzt im Gefängnis

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth erfolgt am Mittwochnachmittag die Vorführung des 41-Jährigen bei dem Ermittlungsrichter. Nach dem Erlass eines Haftbefehls wird der Mann im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft dauern an.

Einen Bericht dazu zeigen wir Ihnen ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Bluttat in Bayreuth: Polizei nimmt mutmaßlichen Messerstecher fest!

26-Jähriger aus dem Landkreis Bayreuth ermittelt

Am Neujahrsmorgen wurde in der Bayreuther Kanalstraße ein 21-jähriger Mann durch Messerstiche schwer verletzt. (Wir berichteten.) Dem Fachkommissariat der Kripo Bayreuth gelang es dank intensiven Ermittlungen einen dringend Tatverdächtigen zu ermitteln. Der 26 Jahre alte Mann sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Polizei nimmt Verdächtigen in seiner Wohnung fest

Die Ermittler und die Bayreuther Staatsanwaltschaft nahmen kurz nach der Tat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes auf. Hierbei sicherten die Polizeibeamten eine große Anzahl von Spuren am Tatort und begannen noch in der Nacht mit der Vernehmung von Zeugen. Die Bevölkerung wurde um Mithilfe bei der Fahndung nach dem flüchtigen Gewalttäter gebeten. Auch TVO rief die Bevölkerung auf, um das Verbrechen aufzuklären. Nach umfangreichen Ermittlungen sowie Hinweisen aus der Bevölkerung erhärtete sich der Verdacht gegen einen 26 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Bayreuth. Am Donnerstag nahmen ihn Polizeibeamten in seiner Wohnung widerstandslos fest.

Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth wurde der 26-Jährige am Freitagvormittag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Bayreuth vorgeführt. Dieser erließ gegen den Mann einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Der Tatverdächtige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Bayreuth dauern an.

 


 

 

Mutmaßliche NS-Verbrecher: Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt

Die Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt gegen zwei mutmaßliche NS-Verbrecher aus Unter- und Oberfranken. Einem 92-Jährigen aus dem Raum Aschaffenburg und einem 89-Jährigen aus dem Raum Coburg wird vorgeworfen, an der Tötung von Häftlingen im Konzentrationslager Auschwitz beteiligt gewesen zu sein. Die Vorwürfe würden nun geprüft. Es sei offen, wie lange die Ermittlungen dauern werden und ob es zu einer Anklage komme, so Oberstaatsanwalt Dietrich Geuder. Die Verfahren gehen auf Vorermittlungen der Ludwigsburger NS-Fahndungsstelle zurück. Sie hatte Informationen zu 30 mutmaßlichen Nazi-Verbrechern an die zuständigen Staatsanwaltschaften gegeben. Ihnen wird Beihilfe zum Mord vorgeworfen. Sieben Verdächtige wohnen in Bayern. Die Staatsanwaltschaft München prüft zurzeit die Vorwürfe gegen vier von ihnen, die Nürnberger Anklagebehörde ermittelt gegeneinen 90-Jährigen aus dem Landkreis NeustadtAisch-Bad Windsheim. Die neuen Untersuchungen waren nach dem Urteil gegen den KZ-Aufseher John Demjanjuk in Gang gekommen. 2011 hatte ihn das Landgericht München wegen Beihilfe zum Mord an mehr als 28.000 Menschen zu fünf Jahren Haft verurteilt.

 


 

 

Walsdorf (Lkr. Bamberg): Ermittlungen gegen Seniorenpflegeheim

Gegen ein Seniorenpflegeheim in Walsdorf bei Bamberg ermittelt die zuständige Staatsanwaltschaft. Verschiedene Vorwürfe stehen im Raum. Zum einen besteht der Verdacht der Freiheitsberaubung. In der geschlossenen Abteilung, in der etwa Demenzkranke untergebracht sind, sollen Zimmer abgesperrt worden sein. Derzeit überprüfen Ermittler der Polizeiinspektion Bamberg- Land, ob diese Maßnahmen gerechtfertigt waren, oder ob es sich hierbei um Freiheitsberaubung handelt. Zum anderen laufen Ermittlungen wegen Urkundenfälschung. Hierbei sollen Pflegeberichte falsch ausgefüllt worden sein, beispielsweise Pflegeleistungen abgezeichnet, die nicht geleistet wurden. Die Staatsanwaltschaft weist darauf hin, dass es sich noch um Verdachtsmomente handelt. Sie geht davon aus, dass die Ermittlungen noch circa vier Monate andauern.

Die Heimleitung lässt von ihrem Anwalt unter anderem mitteilen:

„Die Heimleitung/Geschäftsführung unterstützt mit allen Kräften die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, um von Drittpersonen angezeigte Verdachtsmomente so schnell wie möglich aufzuklären bzw. zu beseitigen.

Man ist der festen Überzeugung, dass es am Ende der von der Staatsanwaltschaft geführten Ermittlungen nur eine Verfahrenseinstellung geben kann.“ […]


 

 

A9/Gefrees (Lkr. Bayreuth): Ein Kilo Betäubungsmittel sichergestellt

Wie die Polizei uns heute mitteilte, hat am Montagmorgen die Hofer Verkehrspolizei einen großen Fang gemacht. Den großen Fisch zogen die Streifenbeamte bei einer Kontrolle. Sie entdeckten bei einem 24-Jährigen und einen 26-Jährigen beinahe ein Kilogramm Rauschgift. Am Dienstagnachmittag erging bei der Kriminalpolizei Bayreuth ein Haftbefehl gegen die beiden Schmuggler.

Gegen 9.30 Uhr fiel den Verkehrspolizisten ein Wagen aus dem Zulassungsbereich Biberach in Baden-Württemberg auf. Beide Männer wurden am Parkplatz Streitau anschließend kontrolliert. Bei der Kontrolle stellten die Beamten eine Tüte mit einer größeren Menge weißen Pulvers sicher. Bei den ersten Ermittlungen stellte es sich heraus, dass es sich hierbei um Betäubungsmittel handelt. Aber auch Marihuana wurde in kleineren Menge gefunden. Noch vor Ort klickten bei den beiden die Handschellen. Der  blaue BMW der Festgenommenen wurde zur eingehenden Untersuchung abgeschleppt. Die weiteren Ermittlungsmaßnahmen übernahm das Rauschgiftkommissariat der Bayreuther Kripo.

 

Über 900 Gramm Amfetamin sichergestellt

Wie es sich im Verlauf herausstellte, hatte der 26-Jährige Fahrer falsche Papiere dabei und unterzeichnete zunächst auch sämtliche Protokolle mit der falschen Identität. Doch die Ermittler bekamen schnell den richtigen Namen des Mannes. Jetzt muss er sich auch noch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und weiterer Straftaten verantworten.  Bei dem sichergestellten Rauschgift handelt es sich neben einer geringen Menge Marihuana um weit über 900 Gramm Amfetamin.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth erging gegen die beiden aus dem Landkreis Biberach stammenden Männer am Dienstagnachmittag Haftbefehl wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln.  Sie sitzen bereits in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten.

 


 

 

Coburg: Obergeschoss der Doppelhaushälfte in Vollbrand

Wie uns heute die Polizei mitteilt, ist in Coburg, Creidlitzer Straße, am Sonntagabend ein Doppelhaus fast vollständig ausgebrannt. Die Bewohner einer Doppelhaushälfte meldeten gegen 20:00 Uhr ein Brand. Als die Feuerwehr eintraf, stand der Obergeschoss der Doppelhaushälfte bereits in Vollbrand. Die Flammen griffen auch auf die andere Haushälfte über. Den Bewohnern beider Haushälften gelang es zum Glück sich unverletzt auf die Straße zu retten.

Das Obergeschoss des Anwesens brannte völlig aus. Weil die Rauchentwicklung stark und fortdauernd war, wurden die Bewohner in Coburg Ortsteil Creidlitz durch Lautsprecher- und Rundfunkdurchsagen aufgefordert zur Sicherheit die Fenster geschlossen zu halten.

Drei Feuerwehrleute verletzten sich leicht bei den Löscharbeiten. 

Zur Ermittlung der Brandursache hat der Kriminaldauerdienst in Coburg die Ermittlungen an der Brandstelle übernommen. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf ca. 200.000 Euro.

 


 

 

Bamberg: Brand in Mehrfamilienhaus

Eine schreckenreiche Nacht liegt hinter den Bewohnern eines Mehrfamilienhauses in Bamberg.

In der Nacht zum Sonntag war im Erdgeschoss des Anwesens im Babenbergerring gegen 4:00 Uhr Feuer ausgebrochen. Aus einem Solarium drang starker Rauch. Die 25 Bewohner des mehrstöckigen Hauses wurden evakuiert. Durch das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte konnte der Brand schnell gelöscht werden. Einige Bewohner kamen mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Klinikum. Die weiteren Bewohner wurde in einer Hilfsunterkunft versorgt.

Die Brandursache ist noch unklar. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 45.000 Euro. Brandstiftung ist nicht ausgeschlossen.

Die Kriminalpolizei Bamberg hat  die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mithilfe:

Wer hat am Sonntagmorgen gegen 3:45 Uhr im Bereich des Mehrfamilienhauses im Babenbergerring verdächtige Wahrnehmungen gemacht?

Bitte melden Sie sich bei der Kripo Bamberg unter der Telefonnummer:  0951/91 29 491

 

 

Bad Alexandersbad: Tote Babys – Verdacht gegen kirchliche Mitarbeiterin

Im Fall der zwei toten Babys von Bad Alexandersbad (Landkreis Wunsiedel) richtet sich der Verdacht gegen eine kirchliche Mitarbeiterin der Gemeinde. Wie berichtet, war vergangene Woche eine 52 Jahre alte Frau aus Bad Alexandersbad festgenommen worden. Sie steht in Verdacht, die Mutter der beiden toten Babys zu sein. Medienberichten zu Folge soll es sich bei der 52-jährigen Frau um ein Mitglied des örtlichen Kirchenvorstandes handeln. Wir berichten aus Bad Alexandersbad ab 18:00 Uhr in “Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

Bad Alexandersbad (Lkr. Wunsiedel): Mutter der Babyleichen ermittelt

Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Der schreckliche Fund zweier Babyleichen am 23. Oktober 2013 in Bad Alexandersbad (Lkr. Wunsiedel) sorgte nicht nur in der Region, sondern auch überörtlich bei der Bevölkerung für Entsetzen. Die zuständige Kriminalpolizei Hof hatte eigens für diesen Fall eine Sonderkommission mit den Namen „Carport“ eingerichtet. Aufgrund der intensiven Ermittlungen und dem nun vorliegenden DNA-Gutachten der Rechtsmedizin Erlangen gelang es jetzt die Mutter der toten Babys festzustellen. Bei der Tatverdächtigen handelt es sich um eine Frau aus dem Landkreis Wunsiedel, die am Mittwoch festgenommen werden konnte und die sich derzeit in Untersuchungshaft befindet. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalbeamten in enger Zusammenarbeit mit der Hofer  Staatsanwaltschaft dauern an.

Erschreckender Leichenfund

Die beiden bereits stark verwesten Körper der Neugeborenen waren bei Bauarbeitern in einem Erdaushub nahe Sichersreuth im Landkreis Wunsiedel entdeckt worden. Der dort abgekippte Abraum, der mit mehreren Lkw-Fuhren angeliefert worden war, stammte von einem Anwesen in der Bad Alexandersbader Markgrafenstraße, dessen Eigentümer zu diesem Zeitpunkt im Vorgarten ein Carport errichten wollte. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Hof nahmen noch am gleichen Abend die umfangreichen Ermittlungen auf, während Beamte der Wunsiedler Polizeiinspektion mit zahlreichen Unterstützungskräften die tatrelevanten Örtlichkeiten für die Untersuchungen absperrten. Eine Rechtsmedizinerin nahm noch in der Nacht die beiden Kinderleichen erstmals in Augenschein und Polizisten führten erste umfangreiche Befragungen der Anwohner durch. Die umgehend von der Kripo Hof errichtete Sonderkommission „Carport“ ließ eigens für Hinweise aus der Bevölkerung ein Telefon schalten. Trotz einiger weniger Anrufe, blieb der entscheidende Hinweis zur Aufklärung des mysteriösen Fundes der Leichen allerdings aus.

Schwierige rechtsmedizinische Untersuchungen

Weitere Erkenntnisse erhofften sich die Ermittler von den staatsanwaltschaftlich angeordneten Obduktionen der beiden Neugeborenen, die sich allerdings aufgrund des bereits starken Verwesungsgrades als äußerst schwierig gestalteten. Geklärt werden konnte, dass es sich bei den bislang unbekannten Körpern um einen weiblichen und um einen männlichen Leichnam handelt.

Mehr dazu ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“!

 

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Bad Alexandersbad (Lkr. Wunsiedel): Idendität der toten Babys weiter unklar

Auch zwei Wochen nach dem grausigen Fund zweier Babyleichen in Bad Alexandersbad im Landkreis Wunsiedel gibt es keine Erkenntnisse über die Identität oder die Todesursache der Kinder. Die DNA-Analyse der zwei stark verwesten Körper dauert an – nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberfranken könnten die Untersuchungen auch noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Fest steht bislang nur, dass es sich um eine weibliche und eine männliche Leiche handelt. Wie alt die Babys zum Todeszeitpunkt waren und ob es sich tatsächlich um Zwillinge handelt, ist immer noch unklar.  Abseits der DNA-Analyse werden weiterhin Befragungen durchgeführt – allerdings gibt es auch hier keine konkreten Ergebnisse. Wie berichtet hatten Bauarbeiter am 23. Oktober im Zuge von Aushubarbeiten im Bad Alexandersbader Ortsteil Sichersreuth die Babyleichen entdeckt. Zusätzliche Grabungen einige Tage später brachten keine weiteren Leichen zu Tage.

 


 

 

Bombendrohung in Bamberg: 72-Jähriger Verdächtiger festgenommen

Die Kripo Bamberg hat nach umfassenden Ermittlungen einen Tatverdächtigen ermittelt und festgenommen, der am Dienstag (1. Oktober 2013) eine Tasche mit einem Hinweis auf eine Bombe in einer Telefonzelle in der Nähe des Bamberger Hauptbahnhofes abgelegt hatte. Gegen den 72-jährigen Mann wurde Haftbefehl erlassen. Gegen Auflagen wurde dieser außer Vollzug gesetzt.

Umfangreiche Spurensuche in den letzten Tagen

Nachdem ein Einsatzkommando aus München feststellte, dass von der Tasche keine Gefahr ausging, nahm die Bamberger Kripo und die Polizei Bamberg-Stadt die Ermittlungen auf. Die Kriminalisten gingen in Zusammenarbeit mit der Bamberger Staatsanwaltschaft zahlreichen Spuren nach. Diese umfangreichen Recherchen führten zu Vernehmungen.

72-jähriger Bamberger überführt

Bei den Ermittlungen geriet ein 72 Jahre alter Mann ins Visier der Kripo. Der Bamberger legte bereits seit längerer Zeit Briefe mit Bildern und Texten zu verschiedenen Themen im Bamberger Stadtgebiet, insbesondere in Telefonzellen, aus. Weitere Indizien führten dazu, dass der Mann als Verfasser der Bombendrohung überführt werden konnte.

Senior legt Geständnis ab

Am Samstagmorgen (8:15 Uhr) nahmen Bamberger Kripobeamte den Tatverdächtigen auf frischer Tat fest. Der 72-jährige Bamberger legte inzwischen ein umfangreiches Geständnis ab. Am Samstagnachmittag wurde der Rentner auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg dem Ermittlungsrichter vorgeführt der gegen ihn Haftbefehl erließ.

 


 

 

Bayreuth: Ölfilm auf dem Roten Main

Passanten haben am Samstagabend auf dem Roten Main in Bayreuth im Bereich Ellrodtweg einen Ölfilm entdeckt und die Polizei informiert. Die Beamten ermittelten, dass ein bislang unbekannter Täter eine chemische Flüssigkeit in den Main eingeleitet hatte. Die Feuerwehr Bayreuth leitete entsprechende Maßnahmen ein, um das Öl zu binden. Die Suche nach dem mutmaßlichen Umweltsünder geht weiter. Hinweise nimmt die Polizei Bayreuth telefonisch unter 0921/506 21 30 entgegen.

 

 

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