Tag Archiv: Estland

© Zollfahndungsamt München

Hof: Schlag gegen Drogenszene – 80 Kilo Haschisch sichergestellt!

Ermittlern aus Estland, des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München gelang ein Schlag gegen den internationalen Drogenhandel. Bei einem Drogenkurier, der quer durch Europa wollte, klickten bereits im Februar die Handschellen, als er von Hofer Polizisten in Oberfranken festgenommen wurde.

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Weismain (Lkr. Lichtenfels): Ausländische Einbrecherbande geschnappt

Mit der schnellen Festnahme von drei Einbrechern endete am Sonntagnachmittag eine erfolgreiche Fahndung mit mehreren Polizeifahrzeugen im Ortsteil Arnstein. Zwei Männer aus Estland im Alter von 23 und 31 Jahren sowie ein 36-jähriger Russe, hatten dort zwei Einbrüche in Wohnhäuser verübt und konnten anschließend mit einem Auto flüchten. Das Trio sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. 

Vom Hausbesitzer überrascht

Ein aufmerksamer Anwohner entdeckte gegen 15.45 Uhr bei einem Nachbaranwesen eine eingeschlagene Fensterscheibe und verständigte den Hausbesitzer. Als dieser in sein Haus  ging, sah er sich einem Unbekannten gegenüber, der gerade die Schränke seines Wohnzimmers durchwühlte. Sofort flüchtete der Einbrecher, der erschrockene Hausbesitzer konnte jedoch noch ein silbernes Auto und das Bruchstück eines ausländischen Kennzeichens  erkennen, das Richtung Weihersmühle verschwand.

Auf der Flucht von der Polizei gestoppt

Gleich nachdem der Mann die Polizei verständigt und sowohl den Täter, als auch das Fluchtfahrzeug beschreiben konnte, fahndeten sofort zahlreiche Polizisten nach dem Einbrecher und seinen Komplizen. Kurz darauf entdeckte eine Streifenwagenbesatzung das gesuchte Fahrzeug auf Höhe des Ortsteiles Wassmannsmühle. Mit mehreren Polizeiautos stoppten die Beamten den silbernen Kia und beendeten die Flucht. Der Beifahrer konnte als der gesuchte Einbrecher identifiziert werden, da ihn die Polizisten aufgrund der Beschreibung des Opfers eindeutig wiedererkannten. Die Beamten nahmen alle drei Bandenmitglieder sofort fest.

Auch für zweiten Einbruch verantwortlich

Spezialisten des zuständigen Fachkommissariats der Kriminalpolizei Coburg übernahmen die weiteren Ermittlungen. Nach ersten Ermittlungen müssen sich die drei Tatverdächtigen auch für einen zweiten Einbruch in Arnstein verantworten. Anscheinend gingen die Täter immer nach dem gleichen Schema vor. Während zwei der Männer zu einem Anwesen gingen und dort gewaltsam eindrangen, wartete ihr Komplize im Auto auf sie, sodass die Bande schnell wieder vom Tatort flüchten konnte. Die Polizeibeamten führten umfangreiche Spurensicherung an den Einbruchsorten durch und stellten mehrere Gegenstände der drei Einbrecher sicher, die auf eine gut organisierte Vorgehensweise schließen lassen. Die Ermittlungen zum Diebesgut aus den Häusern dauern weiter an.

Haftbefehle erlassen

Ein Ermittlungsrichter am Kronacher Amtsgericht erließ auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Coburg sowohl gegen die zwei Esten als auch gegen den Russen Haftbefehle. Alle drei Einbrecher sitzen inzwischen in verschiedenen Justizvollzugsanstalten ein. Die Arbeit der Coburger Kripo sowie der Staatsanwaltschaft dauert an und wird unter anderem zeigen, ob die Bande nicht auch noch für weitere Einbrüche verantwortlich ist.

 

 


 

 

Rallye an den Nordkap: Tagebuch der oberfränkischen Fahrer

Update: Montag, 26. August 2013:

Wir haben ein großes Fotoalbum auf Pinterest eingerichtet, welches die oberfränkischen Rallyefahrer zeigt, die mit ihrem 34 Jahre alten Lada zum Nodkap fuhren…

Hier geht es zum PINTEREST-ALBUM!!!

 

 

 

 

 

Update: Dienstag, 20. August 2013:

Die oberfränkischen Rallye-Fahrer haben Ende letzter Woche ihr Ziel im hohen Norden von Europa erreicht. Nachdem die Teilnehmer mit ihren Boliden ohne Probleme am Nordkap ankamen, gab es erst einmal ein Fototermin – siehe Foto. Anschließend haben sich die Fahrer wie geplant in zwei Teams wieder auf den Heimweg in Richtung Oberfranken gemacht. Eine Durchgangsstation war hierbei die norwegische Stadt Narvig. Von hier ging es für die Hobby-Motorsportler uns ihre Karossen weiter in Richtung Süden, in Richtung Heimat.

 

 

Update: Dienstag, 13. August 2013:

 

 

Update: Montag, 12. August 2013:

Bis jetz läuft es relativ glatt. Ohne größere Probleme oder Pannen haben wir gestern abend Tallinn erreicht. Ich weiss es klingt langweilig aber wir sind echt froh darüber, dass es keine unangenehmen Überraschungen gibt. Das größte Problem mit dem wir jeden Tag auf`s Neue zu kämpfen haben ist die Müdigkeit.  Das Wetter läßt auch zu wünschen übrig. Heiße, sonnige Momente werden ständig von Gewittern und Wolkenbrüchen unterbrochen. Wie sich dabei rausgestellt ha,t verträgt der grüne Lada von Klaus und Michel diese „Duschen“ überhaupt nicht. Das Auto läuft schnell voll und verwandelt sich in eine fahrende Badewanne. Um Abhilfe zu schaffen wurden auf die schnelle Ablauflöcher in den Unterboden geschlitzt. Natürlich war Klaus enorm „begeistert“, nachdem er ewig fürs Schweißen gebraucht hat.

Auch das Auto von Team Eduplay hat uns Kopfzerbrechen bereitet. Modifizierungen an der Karosserie haben dazu geführt, dass ununterbrochen Abgase ins Innere des Fahrzeugs eingedrungen sind. So zu sagen ein Räucherofen auf vier Rädern. OBI sei Dank wurde dieses Problem auch schnell gelöst. Ein Stück Ofenrohr und eine Rohrschelle später war die Luft wieder sauber.

Vom Skoda und meinem Polonez gibt es „leider“ überhaupt nichts Negatives zu berichten. Das kann sich aber schnell ändern. Dessen bin ich mir vollkommen bewusst. Aktuell haben wir ein Campingplatz in der nähe der Stadt Oulu/Finnland erreicht. Das liegt etwa 600 km nördlich von Helsinki. Das heißt, es läuft alles nach Plan und wir können unsere selbst gesteckten Ziele voll erreichen.

Liebe Grüße aus Stechmücken verseuchten Gebieten 🙂
Adam und „Andere“

Weitere Berichte folgen, wenn wir wieder online sind!

 

Freitag, 09. August 2013:

Eine Rallye ist eine extreme Belastung für Mensch und Maschine. Manchmal. Manchmal ist es aber auch ein Zittern und Bangen, ob die alte Kiste auch das Ziel erreicht. Wenn ein Auto 550 Euro kostet, kann man unter Umständen von einem Schnäppchen sprechen. Wenn man dann aber mit knapp 4.000 Euro noch ein Vielfaches investiert, muss es schon einem Liebhaber gehören. Klaus Hertrich und sein Teamkollege geben so viel Geld für ihren Lada aus. Immerhin soll sie das 34 Jahre alte Gefährt ans Nordkap fahren…