Tag Archiv: Europa

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Eine Ära geht zu Ende: Wilhelm Siemen verabschiedet sich

Es gehört zu Europas größtem Spezialmuseum für Porzellan: Das Porzellanikon. Nach fast 35 Jahren wird der Gründungsdirektor Wilhelm Siemen am Mittwoch (09. Oktober) mit einem Festakt von Bayerns Kunstminister, Bernd Sibler, höchstpersönlich in den Ruhestand verabschiedet.

„Museum der deutschen Porzellanindustrie“ entwickelt sich bis an die Spitze

Im Jahr 1984 kam der gebürtige Paderborner, Wilhelm Siemen, als wissenschaftlicher Mitarbeiter in das Museum, das sich damals noch "Museum der deutschen Porzellanindustrie" nannte, nach Hohenberg an der Eger (Landkreis Wunsiedel). Ein Jahr später wurde er dessen Leiter und entwickelte das Porzellanikon so weit, dass es heutzutage als das größte Spezialmuseum für Porzellan in Europa gilt. Er selber betonte, dass er dies nur durch das Miteinander der Menschen vor Ort geschafft hat.

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  • Morgen Abend (10. Oktober) ab 18 Uhr wird es in Oberfranken Aktuell einen Bericht über die Verabschiedung Wilhelm Siemens geben. Am Freitag (11. Oktober) spricht Christoph Röder in einer neuen Ausgabe von "Nachgefragt" mit Wilhelm Siemen über sein Lebenswerk.
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Europa-Ranking: Weihnachtsbäume bei uns mit am Günstigsten

Im europäischen Vergleich zahlen die Deutschen mit am wenigsten für ihren Weihnachtsbaum. Das geht aus einem Preisvergleich von 15 europäischen Ländern des Vergleichsportals Netzsieger hervor. Lediglich Tschechen und Esten zahlen für den Baum noch weniger.

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Oberfranken / Sachsen / Böhmen: Festival Mitte Europa vor dem Aus

Das Festival Mitte Europa steht vor dem Aus. Der Trägerverein hat am heutigen Montag (29. Februar) mitgeteilt, beim Amtsgericht Dresden einen Insolvenzantrag gestellt zu haben. Nachdem die öffentlichen Zuschüsse in den vergangenen Jahren gleich geblieben, die Kosten aber stiegen, standen letztlich hohe Verluste zu Buche.

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Europawahl 2014: Das sollten Sie für den 25.Mai wissen

Europawahl: Welche Bedeutung hat sie für Oberfranken? Tja – Europa – Am Sonntag wird gewählt – Aber was ist Europa eigentlich so genau? Im Moment könnte man ja sagen: Europa trägt Bart, hat ne lange dunkelhaarige Perücke, singt ne James-Bond-Ballade und ist ein Mann in Frauenklamotten Europa ist Conchita Wurst – nach dem legendären Sieg vor eineinhalb Wochen beim Eurovision Song Contest. Aber: Europa ist auch: Ein politisches Gebilde – wenn wir uns auf die EU konzentrieren – und wirwerden am kommenden Sonntag darüber entscheiden, wer künftig in diesem Gebilde für Oberfranken sprechen soll. Am 25. Mai ist Europawahl – aber was heißt das eigentlich? Was bedeutet das politische Europa für uns ganz persönlich, für unseren Alltag?
Europawahl: So funktioniert das Wählen 1979 hat es die erste Europawahl gegeben. Mittlerweile werden Europas Bürger zum achten Mal an die Urnen gerufen. Dabei zeigt sich deutlich – seit der ersten Abstimmung sinkt die Wahlbeteiligung kontinuierlich. Erst hat sie bei 60 Prozent gelegen – bei der letzten Wahl 2008 sind gerade einmal 43 Prozent der Europäer zur Wahl gegangen. Nichtwähler gehören also mittlerweile zur Mehrheit in Europa. Sicher liegt es auch daran, dass viele nicht so richtig wissen, was sie da genau wählen.
 


 

Kulmbach: Sissy Thammer mit Ehrenmedaille ausgezeichnet

Die Intendantin des Festivals junger Künstler Bayreuth, Sissy Thammer, ist mit der „Europäisch-Oberfränkischen Ehrenmedaille“ geehrt worden. Die Auszeichnung wird von der Europäischen Volkspartei (EVP) für Verdienste um das Zusammenwachsen der Europäischen Union in Einheit und Vielfalt vergeben.

Überreicht wurde der Preis auf der Plassenburg in Kulmbach im Rahmen des Europäisch-Oberfränkischen Wintertreffens und zwar durch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und Oberfrankens Europaabgeordnete Monika Hohlmeier.

 


 

 

Speichersdorf (Lkr. Bt): Wolfgang Schäuble spricht über Europa

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble referierte am Abend in Speichersdorf im Landkreis Bayreuth. Schwerpunkt dabei war die nach wie vor angespannte Wirtschafts- und Finanzlage in Europa. Schäuble verteidigt dabei weiter den Kurs Deutschlands und die Rettung maroder, aber systemrelevanter Kreditinstitute. Ebenso steht Schäuble hinter der Griechenlandhilfe der Euroländer. Von den Milliardenkrediten sei bis dato weit weniger Geld benötigt worden als ursprünglich angenommen, so der Bundesfinanzminister in Speichersdorf.