Tag Archiv: Fall

© Lucas Drechsel / Symbolbild / Archiv

Schockmoment in Coburg: Kind (2) stürzt fünf Meter in die Tiefe

Schreckensszenario am frühen Dienstagabend (30. Mai) im Coburger Stadtgebiet: Ein zweijähriges Kind stürzte vor den Augen seiner Mutter und seines Bruders aus dem Fenster im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses .

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© TVO / Symbolbild

Landgericht Coburg: Mordfall wird erneut verhandelt

Es ist einer der aufsehenerregendsten Prozesse in Oberfranken in jüngster Vergangenheit gewesen. Der Fall Wolfgang R. Aufsehenerregend wegen dem pikanten Detail, dass der ehemalige Orchestermusiker Verbindungen ins Rotlichtmilieu unterhalten hat. Aber auch wegen der Umstände.

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© Freiwillige Feuerwehr Mainleus

Mainleus: Feuerwehr rettet Kind aus Brunnenschacht!

Am Samstagnachmittag (14. März) stürzte in Mainleus (Lkr. Kulmbach) ein zehn Jahre alter Junge beim Spielen in einen Brunnenschacht. Das Kind wurde durch die Feuerwehr aus dem Schacht gerettet. Der Junge zog sich zum Glück nur eine leicht Unterkühlung zu.

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Fall Peggy: Ermittlungen gegen drei Verdächtige eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat die Ermittlungen gegen drei zuletzt im Fokus stehende Verdächtige im Fall der verschwundenen Peggy Knobloch eingestellt. Es handelt sich dabei wie mehrfach berichtet um den Eigentümer eines Grundstücks in Lichtenberg, um einen früheren Nachbarn der Familie Knobloch und um dessen Halbbruder.

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Fall Peggy: Journalisten vermuten Prozess-Absprachen!

Es ist einer der spektakulärsten und mysteriösesten Kriminalfälle in Deutschland: Der um die am 7. Mai 2001 verschwundene Peggy Knobloch aus Lichtenberg und den 2004 wegen Mordes verurteilten geistig behinderten Ulvi Kulac. Im Lauf der Jahre sind, wie berichtet, erhebliche Zweifel an der Schuld des mittlerweile 37-Jährigen aufgetaucht, der seit zwölf Jahren in der geschlossenen Abteilung der Bezirksklinik in Bayreuth sitzt. Am Donnerstag in einer Woche (10. April) beginnt das Wiederaufnahmeverfahren am Landgericht Bayreuth. Mit dazu beigetragen haben die beiden Journalisten Ina Jung und Christoph Lemmer, die in ihrem Buch „Der Fall Peggy“ neue Fakten und Spuren recherchiert haben. Jetzt behaupten sie, dass das Urteil im Wiederaufnahmeverfahren bereits feststehen könnte. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

Staatsanwalt lässt sich von seinen Aufgaben entbinden

Am Mittwochnachmittag (2. April) wurde zudem bekannt, dass sich der zuständige Staatsanwalt des Wiederaufnahmeverfahrens von seinen Aufgaben hat entbinden lassen. Als Grund gab die Staatsanwaltschaft Bayreuth an, dass bei Ermittlungen – unabhängig vom Ulvi K.-Wiederaufnahmeverfahren – der Staatsanwalt einem Verdächtigen nicht erlaubte, bei der Vernehmung einen Anwalt heranziehen. Somit wäre der Staatsanwaltschaft beim kommenden Wiederaufnahmeverfahren angreifbar gewesen. Nun übernehmen die Staatsanwälte Sandra Staade und Daniel Götz den Fall.

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 


 

 

Fall Peggy: Staatsanwaltschaft Bayreuth überprüft Verdächtigen

Wieder gibt es einen neuen Verdächtigen im Fall der vor 12 Jahren verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof. Erst vor wenigen Tagen hatte das Landgericht Bayreuth angeordnet, den Prozess neu aufzurollen. Der wegen Mordes verurteilte, geistig behinderte Ulvi Kulac scheint damit entlastet. Jetzt ist ein Mann aus dem ehemals näheren Umfeld der Familie Knobloch ins Visier der Ermittler geraten. Der 40-jährige ist nicht der einzige Verdächtige, der im Zusammenhang mit dem Wiederaufnahmeverfahren verhört wird. Im Laufe der Ermittlungen werden weitere Personen überprüft, heißt es von Seiten der Staatsanwaltschaft. Der Fall Peggy kommt Anfang nächsten Jahres erneut in Bayreuth vor Gericht.

Hier ein Statement von Oberstaatsanwalt Herbert Potzel…

 


 

 

Fall Peggy: Landgericht Bayreuth ordnet Wiederaufnahme des Verfahrens an!

Wiederaufnahme des Verfahrens angeordnet

Das Landgericht Bayreuth hat die Wiederaufnahme des Strafverfahrens im Fall Peggy K. angeordnet. Den Beschluss fasste das Gericht am heutigen Montag (9. Dezember 2013). Damit kommt es gegen den wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilten Ulvi K.  zu einer neuen Hauptverhandlung. Ulvi K. war am 30. April 2004 verurteilt wurden.

Zwei Gründe für Wiederaufnahme

Die Jugendkammer des Gerichts stützt sich bei der Wiederaufnahme auf zwei Gründe. So habe sich ein  –  zwischenzeitlich  verstorbener  –  Zeuge  mit seiner Aussage vor dem Landgericht Hof einer vorsätzlichen falschen uneidlichen Aussage zu Ungunsten des Angeklagten schuldig gemacht. Dieser Zeuge hat seine  Falschaussage im Jahr 2010 vor dem Ermittlungsrichter eingeräumt. Als zweiten Grund führt das Gericht das Vorliegen einer sogenannten Tathergangshypothese vom 30.04.2002 an, welche dem Gericht in Hof nicht bekannt gewesen sei.

Ulvi K. weiterhin in Psychiatrie  untergebracht

Über Einzelheiten zur neuerlichen Hauptverhandlung gegen den Angeklagten Ulvi K. wird das Landgericht Bayreuth zu gegebener Zeit informieren. Aktuell befindet sich Ulvi K. wegen anderer Taten in einem psychiatrischen Krankenhaus in Bayreuth. Diese Unterbringung ist von der aktuellen Entscheidung des Gerichts nicht betroffen. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

„Der Fall Peggy – Die Geschichte eines Skandals“: Buchvorstellung in Hof

Die Journalisten Ina Jung und Christoph Lemmer stellten am Donnerstagabend im Hofer Galeriehaus ihr Buch über den spektakulären Fall der verschwundenen Peggy K. aus Lichtenberg vor.  In dem Buch führen beide Fakten der Peggy-Causa auf und kommen zum Schluss, dass Polizei und Staatsanwaltschaft den Fall nach ihren Bedürfnissen zurechtgerückt haben. Mehr von der Buchlesung ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.