Tag Archiv: Festnahme

© Pixabay /  CC0 Public Domain / Symbolbild

Hof / Wunsiedel: Kripo nimmt Serieneinbrecher fest

Nach monatelangen, intensiven Ermittlungen gelang es nun der Polizei, einen tatverdächtigen Serieneinbrecher (44) aus Magdeburg vorläufig festzunehmen. Dieser ist für eine Reihe von Diebstählen im Landkreis Hof und Wunsiedel verantwortlich. Nachdem es in der Nacht zum Dienstag (17. November) erneut zu Diebstählen in Hof kam, wurde der Täter in Bernburg im Salzlandkreis gefasst. Das teilte nun das Polizeipräsidium Oberfranken mit. Weiterlesen

© Bundespolizei

Autobahn A9: Von der Rastanlage direkt in den Knast!

Ein halbes Kilo Amphetamin und fast 60 Gramm Marihuana stellten Fahnder der Verkehrspolizei Hof am Donnerstag (12. November) bei einer Kontrolle im Bereich der Autobahn A9 im Landkreis Hof sicher. Bei zwei Männern klickten die Handschellen. Sie sitzen in Untersuchungshaft.

Weiterlesen

© Polizeiinspektion Coburg

Coburg: Polizeihund „Boss“ stellt Flüchtigen nach Verfolgung im Wald

Gegen den "Boss" hat niemand eine Chance: Der Diensthund der Coburger Polizei spürte am Mittwochabend (11. November) einen flüchtigen 23 Jahre alten Autofahrer in einem Waldstück bei Coburg auf. Der Mann stand unter Drogen und hatte keinen Führerschein.

Mann flüchtet bei Polizeikontrolle

Gegen 21:00 Uhr fuhr der 23-Jährige in eine Kontrollstelle der Polizei bei der Frankenbrücke in Coburg. Kurz nachdem der Mann seinen Namen nannte, gab er plötzlich Gas und flüchtete in einem Opel Corsa. Nach einer kurzen Flucht stoppte der 23-Jährige den Wagen, stieg aus und rannte in ein Waldstück am Ölberg. Nun kam die Stunde von Diensthund „Boss“, der mit seiner Spürnase die Witterung aufnahm.

"Boss" stellt Flüchtigen & sorgt für Festnahme

Nur wenig später konnte das Tier den Flüchtigen in einem Dickicht stellen. Anschließend klickten die Handschellen bei dem Flüchtigen. Wie sich herausstellte, hatte der 23-Jährige bei der Kontrolle nicht nur einen falschen Namen angegeben, sondern stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und war zudem noch führerscheinlos. Eine Blutentnahme war die Folge der Drogenfahrt. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis unter dem Einfluss von Rauschgift darf der 23-Jährige nun laut Polizei mit einer hohen Geldstrafe rechnen.

© Polizeiinspektion Coburg
© Polizeiinspektion Coburg
© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Bayreuth / Stuttgart: Einbrecher verpfeift seinen Komplizen bei der Polizei…

Bayreuther Verkehrspolizisten nahmen am Montag (09. November) auf der Autobahn A9 einen 36-Jährigen fest, der im dringenden Verdacht steht, Mitte Oktober mit einem Komplizen, Geld aus dem Tresor eines Discounters in Stuttgart gestohlen zu haben. Nun klickten bei Bayreuth die Handschellen und dies nur, weil der 36-Jährige verraten wurde! Weiterlesen
© Polizei / Symbolbild / Archiv

Polizeieinsatz in Bamberg: Mann läuft im Kampfanzug und mit Messern bewaffnet durch die Innenstadt!

In Bamberg kam es am Dienstagmittag (03. November) zu einem größeren Polizeieinsatz der Polizei. Hierbei nahmen die alarmierten Einsatzkräfte einen 58-jährigen Mann fest, der mit einem Kampfanzug durch die Innenstadt lief und mit zwei Messern bewaffnet war. Weiterlesen
© TVO / Symbolbild

Bamberg: 73-Jähriger schlägt mit Hammer auf seine Ehefrau ein

Mit einem Hammer schlug am Montagmittag (02. November) ein 73-Jähriger auf seine Ehefrau in Bamberg ein. Das 82-jährige Opfer wurde hierbei schwer verletzt. Die Polizei nahm den Mann noch in der Wohnung fest. Der Senior befindet sich aktuell in Untersuchungshaft.

Weiterlesen
© TVO / Symbolbild

Nach Unfall in Litzendorf: 38-Jähriger greift Polizisten an!

Ein 38-Jähriger leistete am Freitagnachmittag (30. Oktober) nach einem Verkehrsunfall unter Alkohol- und Drogeneinfluss in Litzendorf (BA) Widerstand gegen Polizeibeamte und verletzte diese. Zudem versuchte er, die Dienstpistole eines Beamten an sich zu reißen.

Weiterlesen

Einsatz in Hof: Betrunkener (30) verpasst Polizisten einen Faustschlag

Am Donnerstagmorgen (29. Oktober) löste ein alkoholisierter 30 Jahre alter Mann, der auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Königstraße in Hof herumschrie, einen Einsatz aus. Dabei wurde ein Polizist verletzt. Weiterlesen

Bayreuth: Männer gehen auf Polizisten los

In der Nacht auf Samstag (24. Oktober) hatte es die Bayreuther Stadtpolizei zweimal mit aggressiven Männern zu tun. Ein Mann randalierte betrunken an einer Bushalltestelle in Bayreuth. Ein anderer hielt sich nicht an die geltende Sperrstunde. Beide wurden gegenüber den Bematen gewaltätig.

Weiterlesen

Polizisten in Bamberg verletzt: Betrunkener bedroht junges Paar mit Messer

Ein 38 Jahre alter Mann bedrohte am Samstag (24. Oktober) am Bamberger Bahnhof ein junges Paar mit einem Messer. Während des Einsatzes wurden zwei Polizeibeamte verletzt. Der Mann muss sich nun wegen mehreren Delikten strafrechtlich verantworten. Weiterlesen
© TVO

Behörden stellen Ermittlungen ein: Fall Peggy wird zum „Cold Case“!

Im Mordfall Peggy hat die Staatsanwaltschaft Bayreuth jetzt - rund 19 Jahre nach dem damaligen Verschwinden des Mädchens - die Ermittlungen eingestellt. Dies gaben jetzt die Behörden, die sich umfassend mit dem Fall auseinandersetzten, am Donnerstag (22. Oktober) bekannt. Der Fall um das ermordete neunjährige Mädchen aus Lichtenberg (HO) wird damit zu einem sogenannten "Cold Case".

 

  • Mehr dazu am Donnerstagabend ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!

 

Keine hinreichenden Beweise gegen Manuel S.

Laut den ermittelnden Behörden liegen keine hinreichenden Beweise dafür vor, dass Manuel S. allein oder zusammen mit einer anderen Personen Peggy Knobloch sexuell missbraucht und anschließend getötet hat, um die Sexualstraftat zu verdecken. Bestehen bleibt lediglich der dringende Tatverdacht gegen den Beschuldigten hinsichtlich des Verbringens der Leiche. Würde isoliert betrachtet der Tatbestand der Strafvereitelung in Betracht kommen, wäre dieser aber bereits verjährt. Das Verfahren wurde daher mit Verfügung vom 16. Oktober 2020 eingestellt.

Der Ermittlungskomplex „Peggy“ vollständig beendet

Damit endet nach nunmehr über 19 Jahren ein komplexes Ermittlungsverfahren, das überregional hohe Aufmerksamkeit erfuhr und wiederholt im Blick der Öffentlichkeit stand.

450 gefüllte Aktenordner

Die zahlreichen Beamten der Sonderkommissionen und die Staatsanwaltschaften Hof und Bayreuth haben über Jahre unermüdlich alle Möglichkeiten ausgeschöpft, das Verbrechen aufzuklären. Sie arbeiteten an rund 6.400 Ermittlungsspuren, gingen hunderten Hinweisen nach und führten insgesamt zirka 3.600 Vernehmungen durch. Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen wurden zudem etwa 250 Gutachten durch unterschiedlichste Spezialisten erstellt. Letztendlich umfassen die gesamten Ermittlungen rund  450 Aktenordner. Der Ermittlungskomplex „Peggy“ mit allen Verfahren ist nun vollständig beendet - so das Polizeipräsidium Oberfranken am Donnerstag (22. Oktober 2020).

Der Aktuell-Beitrag zum "Fall Peggy" vom 22. Oktober 2020
Bayreuth: Staatsanwaltschaft erklärt "Fall Peggy" für beendet

Gemeinsames Statement von Polizei und Staatsanwaltschaft
Bayreuth: Ermittlungen im Mordfall Peggy offiziell eingestellt

Die Historie zum Fall Peggy

Neunjährige verschwindet im Mai 2001

Am 7. Mai 2001 verschwand die Peggy Knobloch spurlos. Zuletzt wurde das Mädchen am Henri-Marteau-Platz in Lichtenberg von mehreren Zeugen gegen 13:24 Uhr lebend gesehen, von da an verlor sich ihre Spur. Es bestand der Verdacht eines Sexual- und Tötungsdelikts.

Ulvi K. in einem Indizienprozess freigesprochen

Die Ermittlungen führten zunächst zur Beschuldigung des zur Tatzeit 24-jährigen Ulvi K.. Er wurde im April 2004 am Landgericht Hof in einem Indizienprozess wegen Mordes an Peggy Knobloch zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe und wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zur Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus verurteilt.

Wiederaufnahme des Verfahrens und Freispruch für K.

Im April 2013 beantragte der Verteidiger von K. die Wiederaufnahme des Verfahrens. Er beschränkte den Antrag auf die Verurteilung wegen des Mordes an Peggy Knobloch. Die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus war allerdings nicht der Gegenstand des Wiederaufnahmeantrags. Im Mai 2014 wurde K. am Landgericht Bayreuth vom Mordvorwurf freigesprochen.

Sterbliche Überreste von Peggy gefunden

Im Sommer 2016 wurden in einem Waldstück in der Nähe von Rodacherbrunn (Thüringen), etwa 16 Kilometer von Lichtenberg entfernt, die sterblichen Überreste des Mädchens gefunden. Der Fund führte zur Wiederaufnahme der Ermittlungen.

Sonderkommission eingerichtet

Der Umfang des Falls erforderte die Einrichtung einer Sonderkommission mit einem außergewöhnlich hohen personellen, materiellen und finanziellen Aufwand. Zudem bezogen die Beamten auch wissenschaftliche Disziplinen ein, die außerhalb üblicher Ermittlungsroutine stehen, wie beispielsweise Gutachten zur Auswertung von Torf-, Pollen- und Farbpartikelspuren.

Manuel S. gerät in den Fokus der Ermittlungen

Die Summe der Erkenntnisse aus den Untersuchungen der am Fundort gesicherten Spuren sowie die Neubewertung bereits bestehender polizeilicher Feststellungen rückten den im Tatzusammenhang bereits früher einmal beschuldigten Manuel S. in den Fokus. Dieser war zur Tatzeit - im Alter von 24 Jahren - in Lichtenberg wohnhaft. Ermittlungen ergaben, dass sich der Beschuldigte im Tatzeitraum ohne ein gesichertes Alibi in Lichtenberg aufhielt und Arbeiten durchführte, die mit den am Leichenablageort gefundenen Spuren in Beziehung standen. Peggy Knobloch befand sich zum Zeitpunkt ihrer letzten Sichtung in unmittelbarer Nähe des Hauses des Beschuldigten.

Geständnis und Widerruf von S.

Im Zusammenhang mit den Ermittlungsmaßnahmen führten die Beamten im September 2018 die Vernehmung von S. durch. Hierbei gab er zu, am Tag des Verschwindens von Peggy mit seinem Pkw in Lichtenberg unterwegs gewesen zu sein, als ihn ein ihm namentlich bekannter Mann angehalten habe. In einem Bushäuschen in der Poststraße, so gab der Beschuldigte an, will er das leblose Mädchen von dem Mann übernommen haben. Er habe noch versucht, es zu beatmen. Weiter gab er an, dass er das Opfer in eine rote Decke gewickelt, in den Kofferraum seines Fahrzeugs gelegt und dann in einem Waldstück in Thüringen - dem späteren Fundort - abgelegt habe. Er ergänzte, dass er wenige Tage später den Schulranzen des Mädchens und deren Jacke bei sich zu Hause verbrannt habe. Er bestritt jedoch, Peggy Knobloch getötet zu haben. Später widerrief er das Geständnis über den Transport der Leiche. Sein Rechtsanwalt erhob zudem schwerwiegende Vorwürfe gegen die Ermittler. Gegen den Beschuldigten erließ das Amtsgericht Bayreuth Mitte Dezember 2018 einen Untersuchungshaftbefehl, den es am 24.12.2018 jedoch wieder aufhob.

Beschluss der 3. Strafkammer am Landgericht Bayreuth

Die 3. Strafkammer des Landgerichts Bayreuth stellte mit Beschluss aus dem Februar 2019, mit dem die Beschwerde der Staatsanwaltschaft Bayreuth gegen die Aufhebung des Haftbefehls verworfen wurde, fest, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen von verbotenen Vernehmungsmethoden oder eines Verwertungsverbotes hinsichtlich der Aussagen des Beschuldigten festzustellen seien. Das Geständnis über den Transport und Ablage von Peggy Knobloch im Wald bei Rodacherbrunn durfte somit verwertet werden. Die Kammer bejahte gleichzeitig den dringenden Tatverdacht, dass Manuel S. zumindest an dem Transport der Leiche von Peggy Knobloch beteiligt gewesen war. Einen dringenden Tatverdacht der Beteiligung an der Tötung von Peggy Knobloch verneinte die Kammer jedoch.

S.  kann Täterschaft oder Beteiligung in dem Fall nicht mit der erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden

Anschließend tätigte die Sonderkommission nochmals intensive Ermittlungen, die Ende 2019 abgeschlossen und der Staatsanwaltschaft zur weiteren Entscheidung vorgelegt wurden. Die abschließende Bewertung durch die Staatsanwaltschaft Bayreuth führte zu dem Ergebnis, dass dem Beschuldigten Manuel S. eine Täterschaft oder Beteiligung an der Herbeiführung des Todes der Peggy Knobloch nicht mit der für eine Anklageerhebung erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden kann. Voraussetzung für die Erhebung der Anklage ist ein hinreichender Tatverdacht, auf dessen Grundlage die Verurteilung des Beschuldigten mit Wahrscheinlichkeit zu erwarten sein muss.

Nur Indizien ermittelt

Es wurden zwar zahlreiche Indizien ermittelt, die auf eine Tatbeteiligung von Manuel S. hindeuten, weder die objektive Spurenlage noch die verwertbaren Angaben des Beschuldigten oder sonstige Beweismittel gestatten allerdings einen hinreichend sicheren Nachweis der Beteiligung an der Tötung von Peggy Knobloch.

Todesursache von Peggy kann nicht mehr ermittelt werden

Aufgrund des Zustandes der sterblichen Überreste des Mädchens nach einer Liegezeit 15 Jahren, in dessen Folge bereits viele Spuren unwiederbringlich verloren gegangen waren, ließ sich die Todesursache nicht mehr feststellen. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben, konnten nicht ermittelt werden.

Gutachten über Ulvi K.

Allein die Angaben des Beschuldigten Manuel S. und des freigesprochenen Ulvi K. stehen zur Verfügung. Manuel S. bestreitet, Peggy Knobloch getötet zu haben. Ulvi K. gab in seinen zahlreichen Vernehmungen unterschiedlichste Einlassungen und Tatversionen an, die er jeweils dem Verfahrensstand anpasste. Ein bezüglich der Aussagen eingeholtes Gutachten eines Fachpsychologen für Rechtspsychologie zu deren Wahrheitsgehalt kommt zu dem Ergebnis, dass es auszuschließen ist, dass seinen Schilderungen auch nur annähernd eine hinreichende Zuverlässigkeit und Glaubhaftigkeit attestiert werden kann. Dafür wären die Widersprüchlichkeiten in seinen Aussagen und die Fluktuationen seiner Angaben zu hoch.

„Peggy“ wird zu einem Cold Case

Somit liegen keine hinreichenden Beweise gegen Manuel S. oder etwaige Komplizen vor. In Sachen Transport der Leiche ist der Tatbestand der Strafvereitelung bereits verjährt. Das Verfahren wurde daher mit Verfügung vom 16. Oktober 2020 eingestellt.

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Auf frischer Tat in Bayreuth ertappt: Autoaufbrecher festgenommen

Die Polizei nahm am Montagabend (19. Oktober) einen 41 Jahre alten Mann bei einem Diebstahl aus einem Auto noch während der Tat in Bayreuth fest. Ein Anwohner bemerkte zuvor den Autoaufbruch und verständigte die Beamten. Weiterlesen
© Polizei

A9 bei Hof-West: Polizei beschlagnahmt große Menge Rauschgift

Bei einer Polizeikontrolle auf der Autobahn A9 am Donnerstagabend (15. Oktober), unweit der Anschlussstelle Hof-West, stellen Polizisten der Verkehrspolizei Hof eine erhebliche Menge Rauschgift sicher. Der Beifahrer im Auto wurde zudem mit einem Haftbefehl gesucht. Weiterlesen
12345