Tag Archiv: Feuer

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Heroldsbach: Wohnhausbrand in dicht besiedeltem Wohngebiet

In einem Wohnhaus in Heroldsbach (Landkreis Forchheim) ist am Dienstagabend (15. Juni) ein Feuer ausgebrochen. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Verletzte gab es glücklicherweise nicht, jedoch entstand hoher Sachschaden. Die Kriminalpolizei Bamberg übernahm die Ermittlungen zur Brandursache.

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Großeinsatz in Marktredwitz: Tennishalle brennt komplett nieder!

UPDATE (Mittwoch, 16. Juni / 11:00 Uhr):

Eine Tennishalle im Von-Cramm-Weg in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) brannte am Dienstagabend (15. Juni) komplett nieder und löste einen Großeinsatz aus. TVO berichtete. Zeugen meldeten zuvor der Polizei das Feuer in der Sporthalle. Ein Sportler befand sich zum Zeitpunkt des Brandes im Nebenbau. Der entstandene Schaden liegt im sechsstelligen Bereich.

Feuerwehr muss beginnenden Waldbrand eindämmen - Keine Verletzten 

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte die 50 auf 50 Meter große Tennishalle bereits vollständig. Ein Sportler konnte sich noch rechtzeitig aus dem Gebäude befreien. Verletzte gab es laut Polizei keine. Die Polizei sperrte das umliegende Gebiet ab und regelte den Verkehr. Wie ein Sprecher der Feuerwehr in einem Gespräch mit News5 mitteilte, musste zudem ein beginnender Waldbrand eingedämmt werden. Aufgrund der "sehr schwierigen Löschwasserversorgung" mussten Tanklöschfahrzeuge aus der Innenstadt geholt werden, so die Feuerwehr. Ein Polizeihubschrauber unterstützte den Einsatz.

Brandursache aktuell unklar

Den Einsatzkräften gelang es am späten Abend den Brand zu löschen. Laut News5 waren rund 200 Rettungskräfte im Einsatz. Zur Brandursache ist bislang nichts bekannt. Die Ermittlungen hierzu übernahm die Kriminalpolizei Hof. Der entstandene Schaden beträgt 200.000 Euro.

Flammen zerstören Tennishalle in Marktredwitz: Luftaufnahmen vom Einsatz
Flammen zerstören Tennishalle in Marktredwitz: Waldbrand muss eingedämmt werden
Bilder vom Brandort
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UPDATE (21:10 Uhr):

Zahlreiche Einsatzkräfte wurden am Dienstagabend zu einem Großbrand in Marktredwitz alarmiert. Ersten Informationen nach steht eine Tennishalle und mehrere Holzanbauten in Vollbrand. Derzeit sind zahlreiche Feuerwehrkräfte mit den Löschmaßnahmen beschäftigt. Nach aktuellen Erkenntnissen wurde bislang niemand verletzt. Zur Brandursache und Schadenshöhe können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.


EILMELDUNG (19:57 Uhr):

Wie die Polizei am Dienstabend (15. Juni) mitteilte, brennt im Von-Cramm-Weg in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) eine Tennishalle. Das Gebäude steht nach ersten Angaben in Vollbrand. Verletzte soll es laut Polizeiangaben derzeit nicht geben. Zahlreiche Einsatzkräfte sind am Brandort bereits tätig. Die Löscharbeiten laufen.

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A9 bei Berg: Pkw-Anhänger fängt während der Fahrt Feuer

Am frühen Freitagmorgen  (04. Juni) brannte auf der Autobahn A9 bei Berg (Landkreis Hof) der Anhänger eines Pkw-Gespanns. Personen kamen nicht zu Schaden. Es entstand ein Schaden in vierstelliger Höhe.

Technischer Defekt am Anhänger

Gegen 02.15 Uhr war ein 33-jähriger Niedersachse mit seiner Familie und einem Pkw-Gespann auf der A9 in Richtung München unterwegs. Der mit Fenstern und Fahrrädern beladene Anhänger fing hierbei plötzlich Feuer. Der Fahrer konnte rechtzeitig anhalten und mit Hilfe seines Beifahrers den Anhänger abkoppeln, bevor dieser komplett in Flammen stand. Die Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt an den Bremsen.

Rechter Fahrstreifen der A9 gesperrt

Die alarmierten Feuerwehren aus Naila und Berg löschten mit etwa 30 Einsatzkräften den Anhänger und sperrten hierfür den rechten Fahrstreifen der Autobahn. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens kam es zu keinen Stauungen. Am Anhänger, der Ladung und der Teerdecke entstand laut Polizei ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden.

Foto vom Brandort
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Zimmerbrand in Hof: Zwei Verletzte und fünf verendete Katzen

UPDATE (11:20 Uhr):

Kurz nach 6:00 Uhr am Donnerstagmorgen wurde den Einsatzkräften der Zimmerbrand in Hof-Unterkotzau gemeldet. Wie die Polizei am Mittag mitteilte, konnte der Brand im Wohnzimmer größtenteils durch die beiden Bewohner selbst gelöscht werden. Das Paar erlitt dabei eine Rauchvergiftung und musste im Klinikum Hof behandelt werden.

Fünf Katzen sterben bei dem Brand

Im Haus befanden sich auch 22 Katzen, die ebenfalls unter dem Rauch zu leiden hatten. Die eingesetzte Feuerwehr, die mit 30 Personen vor Ort war, konnte durch ihr Einschreiten einigen der Katzen das Leben retten. Fünf Haustiere starben allerdings. Die weitere Betreuung und Versorgung der Tiere übernahm das Veterinäramt Hof.

Umgestürzte Wärmelampe als Brandursache

Der entstandene Schaden summierte sich auf 30.000 Euro. Als Brandursache wurde eine umgestürzte Wärmelampe ausgemacht.

News-Flash vom Freitag (04. Juni)
Zimmerbrand in Hof: Zwei verletzte Hausbewohner und fünf tote Katzen
Statement der Feuerwehr
Zimmerbrand in Hof: Feuerwehr versorgt Katzen mit Sauerstoff
Statement von Horst Herrmann, Feuerwehr Hof

ERSTMELDUNG (09:47 Uhr):

Die Feuerwehr wurde am Donnerstagmorgen (03. Juni) zu einem Feuer in der Rittergasse in Hof gerufen. Dort kam es zu einem Zimmerbrand in einem Wohnhaus. Die Bewohnerin des Hauses hatte laut Feuerwehr-Angaben noch versucht, ihre circa 25 Katzen vor den Flammen sowie dem Rauch zu retten und musste von den Einsatzkräften deutlichst aufgefordert werden, das Haus zu verlassen.

Zwei Personen kommen in das Krankenhaus

Zwei Personen kamen laut News5-Angaben mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Laut Informationen von vor Ort sollen mehrere Katzen den Brand nicht überlebt haben. Das Veterinäramt war mit einer Tierärtzin vor Ort und kümmerte sich um die weiteren Tiere, ebenso die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Zudem wurde das Tierheim eingeschaltet. Hier werden die Katzen jetzt erst einmal aufgenommen.

Bilder des Einsatzes
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Strullendorf: Böschungsbrand an der Bahnstrecke

Kräfte der Feuerwehren aus Strullendorf und Bamberg wurden am Dienstagmittag (01. Juni) zu einem Böschungsbrand gerufen. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn alarmierte die Rettungskräfte zu den insgesamt vier Brandstellen am Bahndamm der Strecke zwischen Bamberg und Strullendorf.

Brandursache noch unklar

Durch das Eingreifen der Feuerwehrkräfte konnten die Feuerstellen schnell gelöscht werden. Ein Sachschaden entstand laut Polizeibericht nicht. Die Brandursache ist unklar. Die rund 35 Kräfte der beiden Feuerwehren waren rund 3,5 Stunden im Einsatz.

Bilder von der Brandstelle
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Bayreuth: Einbrecher legte wohl auch den Brand in der Behindertenwerkstatt

Der wegen zahlreicher Einbrüche in Bayreuth seit September 2020 in Untersuchungshaft sitzende 25-Jährige, soll nach umfangreichen Ermittlungen der Polizei auch für die vorsätzliche Brandstiftung in der Werkstatt für behinderte Menschen Ende August 2020 dringend tatverdächtig sein. Das gaben die Behörden am Mittwoch (02. Juni) bekannt.

Werkstattkomplex brennt Ende August ab

Wie berichtet, kam es am Morgen des 27. August 2020 zu dem Großbrand in der Werkstatt in der Ritter-von-Eitzenberger-Straße. Der Werkstattkomplex wurde hierbei ein Raub der Flammen. Bei den Ermittlungen vor Ort stellte man fest, dass in die Werkstatt sowie in ein weiteres Gebäude zuvor eingebrochen wurde. Im Rahmen der Fahndung wurden weitere Einbrüche in dem Bayreuther Industriegebiet festgestellt.

Festnahme auf frischer Tat

In den Morgenstunden des 3. September nahmen Polizisten in einem Schulkomplex in der Körnerstraße einen 25-jährigen Einbrecher auf frischer Tat fest. Wir berichteten! Gegen den bereits amtsbekannten Mann erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth anschließend der Haftbefehl. (Hier der Bericht dazu!)

24 Einbrüchen sollen auf das Konto des Mannes gehen

Weiterer Ermittlungen und Spurenauswertungen legen dem 25-Jährigen nun insgesamt 24 Einbruchsdiebstähle in Firmengebäude, Schulen, einem Kindergarten und Gartenhäuser in den vergangenen Monaten in Bayreuth zur Last. Der Entwendungsschaden summierte sich auf mehrere tausend Euro. Der Einbrecher richtete zudem bei seinen Taten einen Sachschaden von rund 66.000 Euro an. Nach drei Einbrüchen in Gartenhäuser der Kleingartenkolonie in der Kulmbacher Straße legte der Tatverdächtige dort noch Feuer.

Brandschaden von 3,5 Millionen Euro verursacht

Im Rahmen der Brandermittlungen in der Ritter-von-Eitzenberger-Straße, bei denen auch das Bayerische Landeskriminalamt vor Ort agierte, gewann man Hinweise, dass der 25-Jährige auch für die Brandstiftung in der Behindertenwerkstatt tatverdächtig ist. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden von rund 3,5 Millionen Euro. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth hierzu sind nun abgeschlossen.

Bayreuth: Einbrecher als Brandstifter überführt
Weitere Informationen: (Videos 08/20)
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Geldautomat in Kemmern gesperrt: 100.000 Euro Schaden & hohe Beute!

In den frühen Morgenstunden am heutigen Dienstag (01. Juni) sprengten maskierte Täter einen Geldautomaten einer Bank in Kemmern (Landkreis Bamberg). Sie stahlen hierbei eine hohe Geldsumme und hinterließen einen massiven Gebäudeschaden. Eine sofortige Fahndung verlief bislang ergebnislos. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt. Weiterlesen
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Schwelbrand in Burggrub: Solar-Stromspeicher läuft heiß

Am Sonntagmittag (30. Mai) wurden die Feuerwehren aus Burggrub, Stockheim und Haig zu einem Kellerbrand in den Stockheimer Ortsteil Burggrub (Landkreis Kronach) alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte im Keller eines Einfamilienhauses eine starke Rauchentwicklung fest.

Solar-Stromspeicher verursacht Rauchentwicklung

Den eingesetzten Atemschutztrupps aus Burggrub und Stockheim gelang es mit Hilfe von Wärmebildkameras, die Ursache festzustellen: Ein stark überhitzter Photovoltaik-Stromspeicher war der Übeltäter. Noch bevor dieser in Brand geraden konnte, gelang es den Einsatzkräften, diesen abzuklemmen und ins Freie zu schaffen. Eine gefüllte Regentonne sorgte für die erforderliche Abkühlung des Stromspeichers. Durch den Schwelbrand entstand laut Polizei ein Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.

Foto von der Brandstelle
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Hof: Brand im Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses

UPDATE (16:21 Uhr):

Am Montagmittag (31. Mai) fing der Dachboden eines Wohnhauses in der Hofer Innenstadt Feuer. Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, entstand ein fünfstelliger Sachschaden. Personen kamen nicht zu Schaden.

Brandursache noch unklar

Gegen 11:00 Uhr meldeten Zeugen eine starke Rauchentwicklung in der Ottostraße von Hof. Kurze Zeit später waren Flammen im Dachstuhl des Mehrfamilienhauses zu erkennen. Die Einsatzkräfte brachten die Bewohner des betroffenen Anwesens sowie der umliegenden Häuser ins Freie. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und ablöschen. Personen wurden nicht verletzt. Der Brandschaden beträgt 60.000 Euro. Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Bilder vom Brandort
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UPDATE (12:41 Uhr):

Am Montagvormittag wurde die Hofer Feuerwehr zu einem Feuer in die Ottostraße alarmiert. Im Dachstuhl eines Hauses brannte es. Wieso das Feuer ausbrach, ist bislang noch nicht bekannt. Es gab vor Ort eine starke Rauchentwicklung. Verletzt wurde ersten Informationen nach niemand. Zwei Bewohner konnten sich retten, nachdem Nachbarn bei ihnen geklingelt hatten. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Bei den Löscharbeiten waren auch zwei Drehleitern im Einsatz.


EILMELDUNG (11:15 Uhr):

Wie die Polizei soeben mitteilte, brennt in Hof am Montagmittag (31. Mai) der Dachstuhl eines Hauses in der Ottostraße. Aufgrund des Feuers kommt es zu einer starken Rauchentwicklung. Anwohner sollten Türen und Fenster geschlossen halten. Die Einsatzkräfte sind am Brandort bereits tätig. Über gegebenenfalls verletzte Personen ist noch nichts bekannt.

Münchberg: Frau verursacht beim Aufräumen Kellerbrand

Am Donnerstagnachmittag (27. Mai) räumte eine 63-Jährige in ihrem Wohnhaus im Landkreis Hof einen Kellerraum auf. Die Frau verursachte dabei einen Zimmerbrand, der von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Kartons geraten in Brand Um besser aufräumen zu können, verschob die Seniorin einen Schrank auf dem Kartons lagerten. Unglücklicherweise stand dieser unter einer Deckenlampe. Durch die Wärmeentwicklung der Lampenbirne fingen die Kartons an zu brennen. Das Feuer griff auf den Schrank über und es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Die Münchbergerin konnte sich rechtzeitig ins Freie retten. Keine Verletzten Der Ehemann war zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus. Somit wurde bei dem Brand niemand verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr rückte mit eine Großaufgebot zur Brandbekämpfung an und war schnell vor Ort. Hierdurch war das Feuer in kurzer Zeit gelöscht und ein Ausbreiten des Brandes konnte verhindert werden. Einer ersten Schätzungen der Polizei zufolge beläuft sich der Schaden auf ca. 10.000 Euro.
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Nach Wohnungsbrand mit zwei Toten in Kronach: Haftbefehl gegen 34-Jährigen beantragt

Nach dem Brand in einer Asylbewerberunterkunft in Kronach ermitteln Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg gegen einen 34-jährigen Bewohner wegen eines zweifachen Tötungsdeliktes. Eine 31-jährige Frau und ihr zweijähriges Kind starben am Sonntagabend (23 Mai) in der Unterkunft. Wir berichteten! Gegen den 34-Jährigen erging ein Untersuchungshaftbefehl.

Mutmaßlicher Täter verschafft sich gewaltsam den Zutritt zur Wohnung

Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei Coburg und der örtlichen Coburg ging dem Feuer eine Beziehungstat voraus. Danach besteht derzeit der dringende Verdacht, dass der 34-Jährige gegen 17:45 Uhr am Sonntagnachmittag das Gebäude der in der Ludwigsstädter Straße in Kronach aufsuchte und sich über den Balkon den gewaltsan Zutritt in die Wohnung der 31-Jährigen verschaffte.

34-Jähriger attackiert Mutter und Kind mit einem Messer

Anschließend soll er die 31-Jährige und ihre zweijährige Tochter mit einem Messer attackiert haben. Drei weitere Frauen, die sich ebenfalls in der Wohnung aufhielten, konnten aus der Wohnung flüchten und die Polizei verständigen.

Wohnung vorsätzlich in Brand gesetzt

Währenddessen brach in der Wohnung der 31-Jährigen ein Feuer aus. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der 34-Jährige die Räume, in denen sich die 31-Jährige mit ihrem Kleinkind aufhielt, vorsätzlich in Brand setzte. Dabei erlitt der Mann selbst lebensgefährliche Verletzungen. Er versuchte im Anschluss über den Balkon zu flüchten.

Bilder vom Tatort
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Mutter und Tochter sterben in der Wohnung

Ersthelfer retteten den Mann aus dem Gebäude und leiteten mit Hilfe der inzwischen eingetroffenen Rettungskräfte medizinische Maßnahmen ein. Ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerstverletzten anschließend in eine Spezialklinik. Für die Mutter und ihr Kind kam allerdings jede Hilfe zu spät. Sie starben in den Wohnräumen. Feuerwehrkräfte entdeckten die beiden Leichen in den Räumlichkeiten. An dem Gebäude entstand ein Sachschaden von mindestens 50.000 Euro.

Obduktion bestätigt Tötungsdelikt

Nach dem Feuer sicherten Brandfahnder Spuren in der ausgebrannten Wohnung. Sie erhielten dabei die Unterstützung von Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA). Eine durch die Staatsanwaltschaft Coburg angeordnete rechtsmedizinische Untersuchung ergab, dass das zweijährige Kind durch Messerstiche tödliche Verletzungen erlitt. Die 31-Jährige erlitt ebenfalls eine tödliche Stichverletzung und starb nach Ausbruch des Brandes.

Untersuchungshaftbefehl gegen 34-Jährigen

Aufgrund dieser Erkenntnisse beantragte die Staatsanwaltschaft Coburg gegen den 34-Jährigen, der sich nach wie vor in einem kritischen Gesundheitszustand befindet, einen Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags und besonders schwerer Brandstiftung.

Aktuell Bericht vom Dienstag (25. Mai)
Totschlag & Brandstiftung in einer Asylunterkunft in Kronach: Mutter und Kind sterben am Pfingstsonntag
Offizielles Statement der Polizei
Mutter & Tochter sterben bei Beziehungstat in Kronach: 34-Jähriger attackiert beide mit einem Messer
Statement von Alexander Czech, Polizeipräsidium Oberfranken
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Kronach: Frau & Kind sterben bei verheerendem Brand

Bei dem Brand einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Kronach sind am Sonntagabend (23. Mai) zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine weitere Person musste schwerverletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Brandfahnder der Kriminalpolizei Coburg übernahmen die Ermittlungen.

Feuer in Asylbewerberunterkunft 

Nach bisherigen Erkenntnissen fing es gegen 17:50 Uhr in einer Wohnung in der Ludwigsstädter Straße in Kronach an zu brennen. Mehrere Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt noch in dem Mehrfamilienhaus, das der Stadt Kronach als Asylbewerberunterkunft dient. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war es den ersten Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei zunächst nicht bekannt, ob sich alle Personen ins Freie retten konnten.

Brand fordert zwei Menschenleben 

Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehr brachten die Flammen schnell unter Kontrolle. Dann stellte sich leider heraus, dass zwei Personen den Brand nicht überlebt haben. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um ein zweijähriges Kleinkind und eine 31-jährige Frau. Eine dritte Person, ein 34-jähriger Mann, erlitt schwere Brandverletzungen. Er musste zur Behandlung mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

Kripo Coburg ermittelt 

Aufgrund des Brandschadens war es allen Bewohnern der Asylbewerberunterkunft nicht möglich in ihre Wohnungen zurückzukehren. Vertreter des Landratsamtes Kronach kamen vor Ort und vermittelten eine Unterkunftsmöglichkeit. Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuz und der Notfallseelsorge unterstützten hierbei und betreuten die Bewohner. Brandfahnder der Kripo Coburg übernahmen die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache.

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Forchheim: Jugendliche bei Zimmerbrand verletzt

Aufgrund bislang unbekannter Ursache geriet am Samstagnachmittag (22. Mai) ein Zimmervorhang in der Forchheimer Innenstadt in Brand. Drei Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren erlitten durch die Rauchentwicklung leichte Rauchgasvergiftungen. Die Kriminalpolizei Bamberg übernahm die Ermittlungen und kann nach bisherigen Erkenntnissen eine Brandstiftung nicht ausschließen.

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Großeinsatz in Kleingesee: Feuer zerstört Wohnhaus

Großeinsatz am Samstag (22. Mai) im Gößweinsteiner Ortsteil Kleingesee (Landkreis Forchheim). Ein Wohnhaus wurde ein Raub der Flammen. Das Feuer zerstörte einen Großteil des Hauses und macht es nach aktuellen Informationen wohl unbewohnbar. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Eigentlich war Zimmerbrand gemeldet

Am Nachmittag wurden Polizei und Feuerwehr zunächst zu einem Zimmerbrand in Kleingesee alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Einfamilienhaus bereits im Vollbrand stand. Die Bewohner hatten sich bereits selbst in Sicherheit gebracht und blieben unverletzt. Ein Großaufgebot von bis zu 200 Feuerwehreinsatzkräften der umliegenden Feuerwehren war mehrere Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt.

Löscharbeiten gestalten sich schwierig

Die Einsatzkräfte kämpften vor Ort mit ein einigen Problemen. "Besondere Schwierigkeiten waren die Böden, die der Brandlast nicht standgehalten haben und teilweise eingestürzt sind. Wegen den Feldböden war es zu gefährlich, deswegen war kein Innenangriff möglich. Es gab dann einen Angriff über die Drehleiter", erklärte Christian Sailer, Kreisbrandmeister und Pressesprecher Landkreis Forchheim.

Hoher Sachschaden entstanden 

Nach Ende der Löscharbeiten wurde zudem festgestellt, dass Dachstuhl und Giebel nicht mehr tragfähig waren. Deshalb wurde noch das THW hinzugezogen, welche bis in die Nachtstunden Abbrucharbeiten vornahm um weitere Gefahren abzuwenden. Der Gesamtschaden beläuft sich nach Schätzungen auf mindestens 150.000 Euro. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die KPI Bamberg hat die Ermittlungen übernommen.

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Feuer in Coburger Baumarkt: Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Glücklicherweise ohne Verletzte endete am Samstagvormittag (22. Mai) ein Feuer in einem Baumarkt im Coburger Stadtteil Creidlitz. Nach ersten Schätzungen entstand, insbesondere durch die Rauchentwicklung, ein Sachschaden im sechsstelligen Eurobereich. Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

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