Tag Archiv: Fichtelgebirge

© Freiraum für Macher

Landkreis Wunsiedel / Frankfurt am Main: Kampagne „Freiraum für Macher“ sorgt für Aufsehen!

Nach Berlin und München hat die Kampagne „Freiraum für Macher“ jetzt auch in Frankfurt am Main für Aufsehen gesorgt. Mitten in der Mainmetropole wurde zum Beispiel anschaulich demonstriert, wie viel Geld man in der Großstadt für Wohnraum zahlen muss, dargestellt von einem kleinen Würfel. Ein großer Würfel stellte dar, wie viel Wohnraum man für das gleiche Geld im Fichtelgebirge bekommt.

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© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Oberfranken ist knochentrocken: Waldbrandgefahr erreicht Höchststufe!

Wegen der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr ordnete die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth den Einsatz von Luftbeobachtern zur Durchführung von Beobachtungsflügen für den gesamten Regierungsbezirk an. Die Flüge finden bis zum Sonntag (30. Juni) statt. Eine Verlängerung der Maßnahme ist nicht ausgeschlossen!

Beobachtungsflüge am Dienstag

Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord befinden ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte werden vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst. Die Einsatzkosten der Luftbeobachtung trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Ob auch an den Folgetagen eine Überwachung erforderlich ist, wird in Abhängigkeit von den Wetterprognosen entschieden.

 

UPDATE:

Für den Sonntag (30. Sonntag) warnt der DWD mit der höchsten Waldbrandstufe (Stufe 5) in Oberfranken. Bis auf den Bereich Lautertal-Oberlauter (Landkreis Coburg) - Stufe 4 - sind alle anderen oberfränkischen Regionen von der Maximalwarnstufe betroffen! Bereits am morgigen Samstag steigt die Waldbrandstufe oberfrankenweit auf die zweithöchste Stufe.

 

Achtung - EXTREME HITZE:

Zudem wird oberfrankenweit eine starke Hitzebelastung erwartet, mit dem Höhepunkt von bis zu 39 Grad am Sonntag!

  • Samstag: 30 bis 34 Grad
  • Sonntag: 36 bis 39 Grad

 

Aktuelle Waldbrandstufen für Oberfranken

 

Sonntag (30. Juli) / Stufe 5 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel - Schönbrunn (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg - Hüttstadl (Landkreis Bayreuth)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg - Kasberg (Landkreis Forchheim)
  • Frankenwald / Hof / Landkreis Hof
  • Lautertal - Oberlauter (Landkreis Coburg)
  • Fichtelgebirge / Selb - Lauterbach (Landkreis Wunsiedel)
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)
  • Frankenwald / Kronach / Landkreis Kronach
  • Heinersreuth - Vollhof (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg

 

Sonntag (30. Juli) / Stufe 4 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Lautertal - Oberlauter (Landkreis Coburg)
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)

Regierung appelliert an die Bevölkerung

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt zudem ein Rauchverbot im Wald.

Hinweise zum Verhalten

  • Brände und Rauchentwicklung müssen sofort unter der Rufnummer 112 gemeldet werden
  • Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und Waldrandnähe strikt verboten
  • Waldzufahrten sind unbedingt für Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge freizuhalten
  • Abgesperrte Wälder dürfen keinesfalls betreten werden
  • Auch durch Sonnenstrahlen, die sich auf Glas bündeln, kann sich Gras und Unterholz entzünden. Deshalb sind Glasflaschen oder –scherben unbedingt ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht liegen gelassen werden
  • Autofahrer sollen nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, da heiße Katalysatoren jederzeit trockenes Gras unter dem Auto entzünden können
  • Im Übrigen ist auch außerhalb der Wälder, wo offenes Feuer nicht verboten ist, beim Grillen und bei Lagerfeuern allerhöchste Vorsicht geboten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<

Aktuelle TVO-Wetteraussichten
© News5

Unwetter im Landkreis Wunsiedel: Trichterwolke bei Schirnding gesichtet!

Oberfranken blieb zu Beginn der Woche von starken Gewittern und Starkregenfällen größtenteils verschont. Eine aktuelle Unwetterwarnung vor ergiebigen Starkregen ist derzeit weiterhin aktiv und betrifft vor allem den Westen von Oberfranken. Bis zum Mittwochmorgen können in der Summe 40 bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen. Das Wasserwirtschaftsamt Kronach warnt aus diesem Grund auch vor steigenden Flusspegeln im westlichen Teil von Oberfranken.

Trichterwolke bei Schirnding am Montagnachmittag gesichtet

Trichterwolke bei Schirnding gesichtet

Das ausgeprägte Tiefdruckgebiet mit Zentrum über Tschechien war am gestrigen späten Montagnachmittag (20. Mai) für eine massive Wolkenfront im Landkreis Wunsiedel verantwortlich. Im Bereich Schirnding wurde hierbei eine sogenannte Trichterwolke bei ihrer Entstehung gefilmt.

Experten von tornadoliste.de prüfen den Vorfall

Ob dieser Wirbel von der Wolkenunterseite auch kurzfristig bis zum Erdboden reichte, ist allerdings aktuell nicht bekannt. Auch über mögliche Schäden liegen derzeit keine Berichte vor. Die Experten von tornaloliste.de prüfen derzeit das Wetterphänomen von Schirnding. Erst dann kann gegebenenfalls Klarheit geschaffen werden, ob es sich wirklich um einen Tornado handelte!

Unwetter-Alarm: Trichterwolke bei Schirnding gesichtet
(Bildquelle: News5)
Immer wieder Trichterwolken & mögliche Tornados im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel und in der angrenzenden Oberpfalz kam es in den letzten Jahren immer zu Sichtungen von Trichterwolken ("Funnelcloud") oder sogar möglicher Tornados. Hier ein paar Beispiele aus den letzten Jahren:

Trichterwolke über Marktredwitz

So zeigte sich am 25. Juni 2014 ein derartiges Wetterphänomen am Himmel über Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel). Diese Trichterwolke wurde vor rund fünf Jahren an einem Vormittag fotografiert. Es war nicht die einzige Sichtung an diesem besagten Tag. Weitere Fotos wurden damals auf unserer Facebook-Seite gepostet. Hier der Link! Hier gab es auch Kommentare, dass sich dieses Wetterphänomen am Himmel von Oberfranken zuvor noch größer zeigte. Ob dieser Wirbel von der Wolkenunterseite auch kurzfristig bis zum Erdboden reichte, konnte von den Experten von tornadoliste.de nicht vollständig geklärt werden.

© Facebook / Privat

Oberfränkische Sturmjäger sichten Tornado

Am 29. Mai 2015 traf eine schwere Gewitterfront die Ortschaft Freystadt im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz. Oberfränkische Sturmjäger waren an diesem Tag direkt vor Ort und sichteten dabei einen Tornado! Gegen 18:30 Uhr fegte durch den Ortsteil Ohausen nach Angaben der Bewohner für „circa fünf Sekunden eine starke Windhose“. Durch den Sturm wurden damals Gebäude beschädigt und Bäume entwurzelt. Der Sachschaden belief sich auf mehrere hunderttausend Euro.

Die oberfränkischen Sturmjäger der Gruppe „Stromchasing Oberfranken – Dem Unwetter auf der Spur“ stießen auf eine Superzelle, aus der sich ein Tornado bildete. Nach ihren Auswertungen hatte dieser Tornado eine Stärke von F1/T3.

Möglicher Tornado im Bereich Selb

Am 7. Juli 2015 überquerte eine Unwetterfront Oberfranken und traf dabei auch den Landkreis Wunsiedel. Wir berichteten umfassend darüber! Zu über 60 Einsätzen rückten die Rettungskräfte in der Nacht aus. Ein besonderer Schwerpunkt der Unwetter lag im Bereich von Selb sowie im Fichtelgebirge. Hier wurden neben Sturmböen und Starkregen, Blitz und Donner auch Hagelkörner in der Größe von Tischtennisbällen registriert.

Superzelle über Selb

Hierzu gab es auch Videos. So filmte unter anderem Tobias Oeslner aus Selb das Unwetter kurz vor 23:00 Uhr. Beim Blick in Richtung Pfaffenleite nahm er dabei möglicherweise sogar einen Tornado auf. (Video 1) Auch dieser Vorfall wurde auf der Seite tornadoliste.de gelistet, wie auch im Tornadoforum von Skywarn e.V. Wir haben das Video zum besseren Anschauen bearbeitet, damit man den möglichen Tornado besser sehen kann.

Selb (Lkr. Wunsiedel): Möglicher Tornado in der Nacht!
Möglicher Tornado bei Selb: Zweites Video aufgetaucht
© Feuerwehr Hohenberg an der Eger / Archiv

Waldbrandgefahr in Oberfranken: Regierung ordnet Luftbeobachtung an

Wegen des anhaltenden trockenen Wetters und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr für besonders gefährdete Waldgebiete hat die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth vom Freitag (19. April) bis Montag (22. April) den Einsatz von Luftbeobachtern zur Durchführung von Beobachtungsflügen für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet.

Beobachtungsflüge an den kommenden Tagen

Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt hierfür die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord befinden ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte werden vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst. Die Einsatzkosten der Luftbeobachtung trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.

Appell an Waldbesucher

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald.


Mittwoch (17. April) / Stufe 3 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Frankenwald / Hof (Landkreis Hof)
  • Lautertal - Oberlauter (Landkreis Coburg)
  • Frankenwald / Kronach / Landkreis Kronach
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel - Schönbrunn (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg - Hüttstadl (Landkreis Bayreuth)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg - Kasberg (Landkreis Forchheim)

 

Mittwoch (17. April) / Stufe 4 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Fichtelgebirge / Selb - Lauterbach (Landkreis Wunsiedel)
  • Heinersreuth - Vollhof (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)

Hinweise zum Verhalten

  • Brände und Rauchentwicklung müssen sofort unter der Rufnummer 112 gemeldet werden
  • Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und Waldrandnähe strikt verboten
  • Waldzufahrten sind unbedingt für Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge freizuhalten
  • Abgesperrte Wälder dürfen keinesfalls betreten werden
  • Auch durch Sonnenstrahlen, die sich auf Glas bündeln, kann sich Gras und Unterholz entzünden. Deshalb sind Glasflaschen oder –scherben unbedingt ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht liegen gelassen werden
  • Autofahrer sollen nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, da heiße Katalysatoren jederzeit trockenes Gras unter dem Auto entzünden können
  • Im Übrigen ist auch außerhalb der Wälder, wo offenes Feuer nicht verboten ist, beim Grillen und bei Lagerfeuern allerhöchste Vorsicht geboten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<

Oberfranken Ost: Unwetterwarnung vor Starkschneefall

Für den Osten von Oberfranken besteht ab Sonntagfrüh (3. Februar) eine Unwetterwarnung vor Starkschneefall. In den Morgenstunden setzt der erste Schneefall in Hochfranken, dem Frankenwald sowie im Fichtelgebirge ein. Über den Tag hinweg sind in der Folge weitere langanhaltende Schneefälle möglich, die auch ergiebig ausfallen können. Dabei können Straßen und Wege wieder sehr glatt werden. Weiterlesen
© TVO

Oberfranken: Netzbetreiber TenneT veröffentlicht vertiefende Pläne zum SüdOstLink

Der Netzbetreiber TenneT hat am Mittwoch (12. Dezember) in Wernberg-Köblitz (Landkreis Schwandorf) seine ergänzenden und vertieften Planungen zum Stromtrassenprojekt SüdOstLink vorgestellt. Die kompletten Unterlagen will TenneT am 21. Dezember 2018 bei der Bundesnetzagentur einreichen. Die Auslegung der Unterlagen durch die Bundesnetzagentur soll dann voraussichtlich ab Mitte Februar 2019 beginnen. Dann wird auch die formelle Beteiligung starten.


Korridor durch das östliche Fichtelgebirge

Wie TenneT in einer Pressemitteilung samt Karte (sehe rechts) veröffentlichte, entschied man sich bei den Planungen von Hof nach Pfreimd (Landkreis Wunsiedel) für die Variante mit dem Korridor durch das östliche Fichtelgebirge. Alternativrouten, die laut dem Netzbetreiber gleichrangig geprüft wurden, sind nun somit außen vor. Von dem nun gewählten Korridor wären die Landkreise Hof und Wunsiedel betroffen, nicht aber die Landkreise Bayreuth und Kulmbach.

TenneT-Termin am Freitag in Hof

Am Freitag (14. Dezember) will TenneT seine Pläne laut Informationen aus dem Hofer Landratsamt in der Hofer Freiheitshalle der Öffentlichkeit vorstellen.


Anderer Verlauf für die Gemeinde Gattendorf

Im Landkreis Hof ergab sich laut TenneT für die Gemeinde Gattendorf aufgrund von Hinweisen aus dem Bürgerdialog nun ein anderer Verlauf des vorgeschlagenen Korridors. Der geplante Korridor weist immer noch eine Breite von rund 1.000 Metern auf. Die fertige Trasse, in welcher später das Erdkabel verlegt werden soll, soll aber am Ende nur eine Breite von rund 15 Metern aufweisen. 

Hofer Landrat unzufrieden mit den Plänen

Der Hofer Landrat Oliver Bär ist unzufrieden mit den veröffentlichten Plänen (siehe rechts). Die vertieften Planungen für den letzten Abschnitt der Gleichstromverbindung in Bayern will TenneT im ersten Quartal 2019 bei der Genehmigungsbehörde einreichen. Die Bundesnetzagentur wird den Verlauf des Korridors voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2019 festlegen.

TenneT stellt konkrete "SüdOstLink"-Pläne vor: Reaktion aus dem Hofer Landratsamt

SüdOstLink wird eine besonders wichtige Rolle für den Transport des grünen Stroms und die sichere Versorgung von Bayern haben. ... Mit den vertieften Planungen haben wir einen weiteren Meilenstein bei der Umsetzung dieses Projekts erreicht. (Lex Hartman, Geschäftsführer von TenneT)

 

Milliardenprojekt "SüdOstLink"

Das Milliardenprojekt SüdOstLink soll ab 2025 als Gleichstrom-Erdkabelverbindung die windreichen Regionen Ostdeutschlands mit Bayern verbinden. Die Verbindung wird in Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) beginnen. Endpunkt ist der Kraftwerksstandort Isar bei Landshut (Bayern). TenneT ist hierbei für die Planungen in Bayern verantwortlich. Aktuell befindet sich das Projekt in der Bundesfachplanung. Am Ende dieses Verfahrens legt die Bundesnetzagentur einen 1.000 Meter breiten Korridor fest. Erst in dem anschließenden Planfeststellungsverfahren entscheidet die Bundesnetzagentur über den Erdkabel-Verlauf für die Verbindung.


Aktuell-Bericht vom Freitag, 14. Dezember 2018
Hof: TenneT stellt Pläne für das Stromtrassenprojekt SüdOstLink vor
© Feuerwehr Hohenberg an der Eger / Archiv

Weiterhin hohe Waldbrandgefahr in Oberfranken: Luftbeobachter im Einsatz!

Wegen des anhaltenden trockenen Wetters und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr für besonders gefährdete Waldgebiete hat die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth den Einsatz von Beobachtungsflügen für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet. Die Luftbeobachter sind vom Samstag (11. August) bis Montag (13. August) im Einsatz.

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© TVO

Hohenberg an der Eger: Förderverein Fichtelgebirge lädt zur Sommerlounge

In Hohenberg an der Eger (Landkreis Wunsiedel) geht am heutigen Donnerstag (02. August) die Sommerlounge des Fördervereins Fichtelgebirge in die sechste Runde. Circa 90 Unternehmen und Kommunen aus den Regionen Bayreuth, Hof, Wunsiedel, Tirschenreuth und dem angrenzenden Tschechien präsentieren sich auf der Burg der Stadt.

Hohenberg an der Eger: Rundgang durch die Sommerlounge

TVO ist mit dabei und berichtet darüber

Das Begegnungsfest, dessen Programm bis 22:30 Uhr terminiert ist, steht unter dem Motto „Natur-Kultur-Manufaktur-Grenzenlos“. Das Fest dient dazu, Kontakte zu pflegen und neue Netzwerke zu bilden. Auch TVO ist mit vor Ort. Wir berichten am Freitag (03. August) ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell und ausführlich in unserer Sondersendung um 18:30 Uhr.

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Hohe Waldbrandgefahr in Oberfranken: Luftbeobachter im Einsatz!

Wegen der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr ordnete die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth den weiteren Einsatz von Luftbeobachtern zur Durchführung von Beobachtungsflügen für den gesamten Regierungsbezirk an.

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Bayerisches Vogtland: Erneutes Erdbeben am Pfingstmontag

Am Montagabend (21. Mai) bebte unter anderem im Bayerischen Vogtland, an der Grenze zu Tschechien, erneut mehrmals die Erde. Die Erdstöße waren im östlichen Oberfranken kurz vor 22:00 Uhr sowie nach 23:00 Uhr spürbar (Bild: Station Vielitz / Selb). Das Epizentrum des Erdbebenschwarms lag laut den Behörden nahe der sächsischen-tschechischen Grenze bei Luby. Es sind nicht die ersten deutlich spürbaren Erdstöße in diesem Gebiet, wie die TVO-Berichte aus dem August 2014 sowie Juli 2017 aufzeigen.

© erdbeben-in-bayern.de

Stärke von 4,2 auf der Richterskala

Die stärksten Erdstöße wurden am gestrigen Abend um 23:04 Uhr (UTC: 21:04) vom Helmholtz-Zentrum in Potsdam mit einer Magnitude von 4,2 in einer Tiefe von fünf Kilometern festgehalten. Weitere Erdstöße gab es um 23:16 Uhr (UTC: 21:16) mit einer Stärke von 3,2 und um 21:52 Uhr (UTC: 19:52) mit einer Stärke von 3,1. Das Erdbeben mit der Stärke von 4,2 war die stärkste Erschütterung seit Mai 2014. Damals wurde ebenso eine Magnitude von 4,2 erzielt. Stärkere Erdstöße gab es in der Region seit über 30 Jahren nicht mehr.

Schwarmbeben seit 10. Mai

Die Ausschläge am späten Pfingstmontag waren zudem die heftigsten Erdstöße des seit dem 10. Mai 2018 in der Grenzregion Bayern, Sachsen und Tschechien auftretenden Schwarmbebens. Hierbei kommt es in zeitlich enger Reihenfolge zu mehreren kleinen Erdstößen im gleichen Gebiet. Wir berichteten! Über Schäden in der benannten Region ist nach den Erdstößen von der letzten Nacht bisher nichts bekannt.

 

Weiterführende Informationen
Selb: Die Erde bebt am Vatertag!
(11.05.2018)
Erdbeben in Oberfranken: Sind WIR in Gefahr?
© TVO / Symbolbild

Stadt & Landkreis Bayreuth: Hochwassergefahr steigt!

UPDATE (22. November / 09:50 Uhr):

Das Wasserwirtschaftsamt Hof hat für Stadt und Landkreis Bayreuth sowie für den Landkreis Kulmbach am Mittwochvormittag eine Entwarnung gegeben. Die Pegel der Flüsse sind wieder rückläufig. Zudem werden für die kommenden Tage keine ergiebigen Niederschläge vorhergesagt.

 

UPDATE (21. November / 18:03 Uhr):

Am Dienstagnachmittag hat der Pegel der Warmen Steinach am Messpunkt Untersteinach (Landkreis Kulmbach) wider den Vorhersagen die Meldestufe 2 überschritten. Um 17:45 Uhr wurde eine Höhe von 183 Zentimeter ermittelt. Damit lag der Pegel drei Zentimeter über der Marke, bei der die zweite Stufe ausgerufen wird. Die nächsthöhere Begrenzung liegt bei 200 Zentimetern. Andere Flüsse in diesem Bereich haben derzeit keine Meldestufen überschritten. Die Warnung wurde zudem vom Wasserwirtschaftsamt Hof bis Mittwochnachmittag (22. November) 16:00 Uhr ausgedehnt!

 

ERSTMELDUNG (21. November / 15:03 Uhr):

Nach den Niederschlägen in der Nacht von Montag auf Dienstag (21. November) und der einsetzenden Schneeschmelze in den höheren Lagen des Fichtelgebirges kann es laut dem Wasserwirtschaftsamt Hof im Bereich der Stadt und des Landkreises Bayreuth an einzelnen Gewässern zu leichten Ausuferungen kommen. Derzeit hat der Pegel Untersteinach / Warme Steinach die Meldestufe 1 erreicht. Ein Erreichen der Meldestufe 2 an den Gewässern in diesem Bereich wird von Seiten des Amtes her nicht erwartet. Die Warnung der Behörde gilt bis Mittwochvormittag (22. November) 10:00 Uhr.

 

Folgende Flüsse haben die Hochwasser-Meldestufe 1* überschritten (Stand, Mittwoch, 09:45 Uhr):

  • Untersteinach / Warme Steinach: 167 cm / Meldestufe 2 ab 180 cm / Tendenz fallend
Der aktuelle TVO-Wetterbericht vom 21. November 2017

Eure Hochwasserbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

(FORTLAUFENDE AKTUALISIERUNGEN: Hochwassernachrichtendienst Bayern)

 

*Informationen der Wasserwirtschaftsämter

  • Meldestufe 1: Stellenweise kleinere Ausuferungen
  • Meldestufe 2: Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen
  • Meldestufe 3: Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich
  • Meldestufe 4: Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich
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Wackelnde Wände in Nordbayern: Alarm-Einsatz der Luftwaffe am Vormittag!

Am Donnerstagvormittag (12. Oktober) wurde über ein erneutes Erdbeben im Bereich Hochfranken / Bayerisches Vogtland / Fichtelgebirge spekuliert. Wie Zeugen gegenüber TVO berichteten, spürte man unter anderem in Hof eine Erschütterung. Zudem sollen in den Bereichen Oberkotzau, Neuenmarkt und Bayreuth dumpfe Knallgeräusche hörbar gewesen sein. So schilderten es TVO-WhatsApp-User.

Wie sich im Verlauf des Tages herausstellte, waren hierfür zwei Eurofighter-Kampfjets verantwortlich. Diese jagten mit Überschallgeschwindigkeit über Nordbayern hinweg. Grund war ein ausgerufenes "Alpha-Scramble"-Manöver (oder auch: Quick Reaction Alert, kurz QRA), nachdem sich die Besatzung eines Airbus A380 auf dem Weg von Toronto nach Dubai im deutschen Luftraum, an der Grenze zu Tschechien, nicht mehr meldete. Deshalb rief man den Alarmstart der Kampfjets aus. Mehr in den Updates!

Eurofighter über Ostoberfranken: Alarmrotte der Luftwaffe im Einsatz

Aufzeichnungen des Erdbebendienstes Bayern zeigen einen deutlichen Ausschlag

Aufzeichnungen des Erdbebendienstes Bayern vom Donnerstagvormittag zeigen an der Messstation Rosenbühl im Bayerischen Vogtland einen deutlichen Ausschlag der Instrumente. (Siehe Grafik auf der rechten Seite!) Es wäre nach Juli 2017 ein erneut spürbares Beben im Bereich des Fichtelgebirges beziehungsweise des Bayerischen Vogtlandes. Wir berichteten!

 

© erdbeben-in-bayern.de

UPDATE (16:05 Uhr):

Die Luftwaffe bestätigte jetzt gegenüber TVO den heutigen Vorfall im Luftraum an der Grenze zu Tschechien. Demnach meldete sich ein Airbus A380 auf dem Weg von Toronto nach Dubai nicht mehr. Aus diesem Grund wurde das "Alpha-Scramble" - Manöver in die Wege geleitet. Dieser Alarmstart von Kampfjets wird vollzogen, wenn sich ein Passagierflugzeug im deutschen Luftraum nicht mehr meldet beziehungsweise nicht auf das Anfunken reagiert. Nach dem Überflug wurde der Vorfall an die tschechischen Behörden weitergegeben. Warum sich die Airbus-Besatzung nicht meldete, ist derzeit nicht bekannt.

 

UPDATE (15:40 Uhr):

Auf telefonische TVO-Nachfrage beim Luftfahrtamt der Bundeswehr in Köln bestätigte man uns, dass es am heutigen Donnerstagvormittag (12. Oktober) einen Überflug zweier Kampfjets über Nordbayern gab. Zum Grund des Überfluges oder zu dem getätigten Einsatz der Eurofighter machte die Behörde allerdings keine Angaben.

  • Mehr zu den heutigen Vorkommnissen ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!

 

UPDATE (14:31 Uhr):

Wie die Polizei im thüringischen Gera mitteilte, handelte es sich tatsächlich um zwei Überschallflugzeuge am heutigen Vormittag, die über das Land zogen. Diese passierten die Bereiche Altenburg sowie das Greizer Umland gegen 10:45 Uhr. Auch hier hörten Bewohner des Gebietes zwei laute Detonationen und meldeten sich über den Notruf bei den Einsatzstellen. TVO ist derzeit in Kontakt mit dem Luftfahrtamt der Bundeswehr, um Einzelheiten zu dem Vorfall zu erlangen.

 

UPDATE (13:32 Uhr):

Laut einem Militär-Insider handelte es sich bei den Kampfjets am Morgen um zwei Eurofighter der Alarmrotte aus Neuburg an der Donau. Diese sollen laut der unbestätigten Quelle am Vormittag zu einem sogenannten "Alpha-Scramble"-Manöver in den ostsächsischen Luftraum (Raum Dresden) gestartet sein. Ein "Alpha-Scramble" - ein echter Alarmstart - bedeutet vereinfacht gesagt, dass sich ein Passagierflugzeug im deutschen Luftraum nicht mehr meldet beziehungsweise nicht reagiert. Ein solches Manöver wird immer mit zwei Flugzeugen geflogen. Einer versucht zum betreffenden Flugzeug Kontakt aufzunehmen, der andere sichert ab. Die Alarmrotte hatte die Erlaubnis, zu jeder Uhrzeit mit Überschall zu fliegen.

 

UPDATE (12:19 Uhr):

Eine zwischenzeitlich vermutete Sprengung im Steinbruch von Köditz (Landkreis Hof) scheidet als Ursache ebenso aus. Wie TVO in Erfahrung bringen konnte, wurden dort am heutigen Donnerstagvormittag keinerlei Sprengungen vorgenommen.

  • Derzeit kümmern wir uns um eine Stellungnahme der Deutschen Flugsicherung. Mehr zu den heutigen Vorkommnissen im nordbayerischen Raum ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!

 

UPDATE (12:07 Uhr):

Laut der zuständigen Abteilung, des Geologischen Dienstes des Bayerischen Landesamts für Umwelt, ist ein Erbeben als Ursache der offenbar in ganz Ost-Oberfranken hörbaren Schläge und Erschütterungen sehr unwahrscheinlich. Dies bestätigte man telefonisch gegenüber TVO. Die seismischen Daten werden derzeit im Detail ausgewertet. Um einen Messfehler handelt es sich aber definitiv nicht. Die Auswertung könnte zumindest Aufschluss darüber geben, ob die Erschütterungen von oben oder von unten ausgegangen sind.

 

UPDATE (11:40 Uhr):

Laut einem Facebook-Post der Integrierten Leitstelle (ILS) Bayreuth / Kulmbach handelte es sich bei dem Vorfall um zwei Kampfjets, die im nordbayerischen Raum mit Überschallgeschwindigkeit geflogen sind. Dies erbrachte eine Rückfrage bei der Deutschen Flugsicherung. Laut der ILS gingen gegen 10:45 Uhr zahlreiche Notrufe aus dem Bereich Bayreuth bis Pegnitz über die Notrufnummer 112 und bei der Polizei ein.

Weiterführende Information
Erdbeben in Oberfranken: Sind WIR in Gefahr?
(Beitrag vom 05.06.2014)
© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Bayerisches Vogtland / Fichtelgebirge: Erdbeben am Dienstagnachmittag

Am frühen Dienstagnachmittag (11. Juli) bebte im östlichen Oberfranken die Erde. Die Erdstöße waren gegen 13:30 Uhr im Fichtelgebirge / Bayerischen Vogtland spürbar. Das Epizentrum des Erdbebenschwarms lag laut dem Erdbebendienst Bayern nahe der sächsischen-tschechischen Grenze bei Luby. Es sind nicht die ersten deutlich spürbaren Erdstöße in diesem Gebiet, wie die TVO-Berichte aus dem August 2014 sowie Mai 2014 aufzeigen.

Aufzeichnungen des Erdbebendienstes Bayern vom Dienstagnachmittag

Die stärksten Erdstöße wurden um 13:27 Uhr 13:57 Uhr vom Erdbebendienst Bayern mit einer Magnitude von 3,0 festgelegt. Die Auswirkungen dieser aufgezeichneten Erdstöße waren in Tschechien, Sachsen und im Fichtelgebirge zu spüren. Laut den Messstationen des Helmholtz-Institutes in Potsdam wies der stärkste Erdstoß in einer Tiefe von zehn Kilometern einen Wert von 3,5 auf der Richterskala auf. Zum Vergleich: Bei dem Beben im Mai 2014 wurde die Stärke der Erdstöße mit 4,2 Punkten angegeben. Über Schäden in den benannten Gebieten ist bisher nichts bekannt.

In Online-Foren berichteten Menschen allerdings bereits darüber, das Beben gespürt zu haben. TVO-Zuschauer und User können ihre Wahrnehmungen uns via Facebook mitteilen. Mehr Infos zu dem Erdbeben unter anderem auch auf erdbeben-in-bayern.de!

Weiterführende Informationen
Erdbeben in Oberfranken: Sind WIR in Gefahr?
(Aktuell-Beitrag vom 5.6.2014)
© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Waldbrandgefahr in Oberfranken: Stufe 5 für Mittwoch erwartet

Die sehr heißen Temperaturen haben in Oberfranken Auswirkungen auf die Waldbrandgefahr. Diese nimmt zur Wochenmitte weiter zu. Oberfrankenweit wurde bisher die Stufe 4 (hohe Gefahr) ausgerufen. Die Regierung von Oberfranken hat hierzu die Luftbeobachtung angeordnet. Die Bayerische Schlösserverwaltung warnt zudem vor einer hohen Brandgefahr in ihren historischen Parkanlagen

Höchste Stufe für Mittwoch und Donnerstag erwartt

Laut dem Deutschen Wetterdienst muss unter anderem für den Bereich Bamberg zum morgigen Sommeranfang (21. Juni) sogar mit der Stufe 5 (höchste Warnstufe) gerechnet werden. Hierbei bestehen eine sehr hohe Zündbereitschaft und ein sehr hohes Feuerausbreitungsrisiko. Mit leicht fallenden Temperaturen wird zum Wochenende die Waldbrandgefahr in Oberfranken wieder leicht sinken (Stufe 3).

Dienstag (20. Juni) / STUFE 4 für folgende Regionen:

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Frankenwald / Hof (Landkreis Hof)
  • Lautertal (Landkreis Coburg)
  • Frankenwald / Kronach (Landkreis Kronach)
  • Fichtelgebirge / Selb (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg (Landkreis Bayreuth)
  • Heinersreuth (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg (Landkreis Forchheim)

Mittwoch (21. Juni) / STUFE 5 für folgende Regionen:

  • Heinersreuth (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • (alle anderen Regionen Stufe 4)

Donnerstag (22. Juni) / STUFE 5 für folgende Regionen:

  • Fichtelgebirge / Wunsiedel (Landkreis Wunsiedel)
  • Bamberg
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)
  • (alle anderen Regionen Stufe 4)

Äußerste Vorsicht in den Wäldern

Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe kann Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden.

Regierung von Oberfranken ordnet vorsorglich Luftbeobachtung an

Die Regierung von Oberfranken hat von Dienstag (20. Juni) die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet. Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden, der höchsten Gefährdungszeit statt. Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord der Flugzeuge befinden sich neben den Piloten ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, wird aus der Luft per Funk die Feuerwehr alarmiert und die Einsatzkräfte werden zur Brandstelle gelotst.

Bayerische Schlösserverwaltung warnt vor Waldbrandgefahr

Wie die Schlösserverwaltung am Dienstagvormittag mitteilte, leiden derzeit viele der historischen Parkanlagen unter der anhaltenden Hitze und Trockenheit. Die Verwaltung bittet die Besucherinnen und Besucher der Parkanlagen eindringlich, dort nicht zu rauchen und keine brennenden oder glimmenden Gegenstände (z.B. Zigaretten) wegzuwerfen. Das Entzünden und/oder Betreiben von Feuer oder offenem Licht ist strengstens verboten!

Landratsamt Lichtenfels mit Appell an die Bauern der Region

Das Landratsamt Lichtenfels bittet die Landwirte im Landkreis, leer stehende Güllefässer mit Wasser zu füllen, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein und damit löschen zu können.

Hinweise zum Verhalten

  • Brände und Rauchentwicklung müssen sofort unter der Rufnummer 112 gemeldet werden
  • Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und Waldrandnähe strikt verboten
  • Waldzufahrten sind unbedingt für Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge freizuhalten
  • Abgesperrte Wälder dürfen keinesfalls betreten werden
  • Auch durch Sonnenstrahlen, die sich auf Glas bündeln, kann sich Gras und Unterholz entzünden. Deshalb sind Glasflaschen oder –scherben unbedingt ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht liegen gelassen werden
  • Autofahrer sollen nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, da heiße Katalysatoren jederzeit trockenes Gras unter dem Auto entzünden können
  • Im Übrigen ist auch außerhalb der Wälder, wo offenes Feuer nicht verboten ist, beim Grillen und bei Lagerfeuern allerhöchste Vorsicht geboten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Waldbrandgefahr in Oberfranken: Stufe 5 am Dienstag

Die aktuell sehr heißen Temperaturen wirken sich in Oberfranken auf die Waldbrandgefahr aus. Diese nimmt zum Dienstag hin weiter zu. Oberfrankenweit steigt die Waldbrandgefahr am Montag (29. Mai) und Dienstag (30. Mai) auf die Stufe 4 (hohe Gefahr).

Zweithöchste Warnstufe in Kronach am Freitag

Laut dem Deutschen Wetterdienst muss für den Bereich Kronach sogar mit der Stufe 5 (höchste Warnstufe) am morgigen Tag gerechnet werden. Bei der höchsten Gefahrenstufe besteht eine sehr hohe Zündbereitschaft und ein sehr hohes Feuerausbreitungsrisiko. Mit leicht fallenden Temperaturen und einem aufkommenden Gewitterrisiko wird zu Wochenmitte die Waldbrandgefahr in Oberfranken wieder abnehmen.

Montag (29. Mai) / Stufe 4 für folgende Regionen:

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Frankenwald / Hof (Landkreis Hof)
  • Lautertal (Landkreis Coburg)
  • Frankenwald / Kronach (Landkreis Kronach)
  • Fichtelgebirge / Selb (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg (Landkreis Bayreuth)
  • Heinersreuth (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg (Landkreis Forchheim)

Dienstag (29. Mai) / Stufe 4 für folgende Regionen:

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Frankenwald / Hof (Landkreis Hof)
  • Lautertal (Landkreis Coburg)
  • Fichtelgebirge / Selb (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg (Landkreis Forchheim)

Dienstag (29. Mai) / Stufe 5 für folgende Regionen:

  • Frankenwald / Kronach (Landkreis Kronach)
  • Heinersreuth (Landkreis Bayreuth)

Äußerste Vorsicht in den Wäldern

Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe kann Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden.

Regierung von Oberfranken ordnet vorsorglich Luftbeobachtung an

Die Regierung von Oberfranken hat für den Dienstag (30. Mai) die Waldbrandbefliegung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet. Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord der Flugzeuge befinden sich neben den Piloten ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, wird aus der Luft per Funk die Feuerwehr alarmiert und die Einsatzkräfte werden zur Brandstelle gelotst. Die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.

Hinweise zum Verhalten

  • Brände und Rauchentwicklung müssen sofort unter der Rufnummer 112 gemeldet werden
  • Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und Waldrandnähe strikt verboten
  • Waldzufahrten sind unbedingt für Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge freizuhalten
  • Abgesperrte Wälder dürfen keinesfalls betreten werden
  • Auch durch Sonnenstrahlen, die sich auf Glas bündeln, kann sich Gras und Unterholz entzünden. Deshalb sind Glasflaschen oder –scherben unbedingt ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht liegen gelassen werden
  • Autofahrer sollen nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, da heiße Katalysatoren jederzeit trockenes Gras unter dem Auto entzünden können
  • Im Übrigen ist auch außerhalb der Wälder, wo offenes Feuer nicht verboten ist, beim Grillen und bei Lagerfeuern allerhöchste Vorsicht geboten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<

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