Tag Archiv: Finanzierung

© Stadt Hof, Archiv / Collage, TVO

„Hof-Mitte“: Neuer Bahnhalt soll die Innenstadt besser anbinden

In der Stadt Hof steht nach der Hof-Galerie wohl das nächste große Bauprojekt an. Sollten die Planungen zu dem neuen Bahn-Haltepunkt "Hof-Mitte" in der Innenstadt realisiert werden, wird dieser mit einem sogenannten elektrischen Wendegleis versehen werden. Die Idee wird offensiv vorangetrieben, denn die Planungskosten im hohen sechsstelligen Bereich übernimmt dazu der Freistaat Bayern. Dies wurde jetzt fix gemacht.

Planungen kosten den Freistaat rund 800.000 Euro

Wie das Bayerische Verkehrsministerium mitteilte, haben der Freistaat und die Deutsche Bahn einen Planungsvertrag für das Projekt abgeschlossen. Die Landesregierung geht damit in die Vorleistung und finanziert die Planungen bis hin zum Baurecht. Dafür werden 770.000 Euro aus Landesmitteln zur Verfügung gestellt.

Stadtkern soll verkehrstechnisch besser angebunden werden

Wie die Frankenpost zuerst berichtete, soll nördlich vom ehemaligen Bahnhof "Hof-Nord", in dem der Fichtelgebirgsverein sein Domizil hat, rechts von der Hauptstrecke ein Wendegleis entstehen. Wie das Ministerium jetzt mitteilte, soll dieses Wendegleis ermöglichen, dass der künftige neue Halt "Hof-Mitte" auch von Zügen aus Richtung Süden angefahren werden kann. Ohne dieses müssten sie wie bisher im Hauptbahnhof Hof enden. Ziel soll sein, die Innenstadt verkehrstechnisch besser zu erschließen und das Bahnfahren attraktiver zu machen, da der Hauptbahnhof der Stadt außerhalb des Stadtkerns liegt. Deshalb soll die neue Verkehrsstation auf der Hauptstrecke Richtung Vogtland künftig auch von Zügen aus Richtung Süden, wie zum Beispiel aus Münchberg und Selb, angefahren werden. Aus dem Verkehrsministerium war zu vernehmen, dass durch den neuen Bahnhalt 1.500 zusätzliche Fahrgäste den öffentlichen Nahverkehr nutzen würden.

 

Für Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart ist die Investition von fast 800.000 Euro gut angelegt:

Das Projekt können wir so zusammen mit der Elektrifizierung der Strecke Hof – Marktredwitz vorantreiben. Dank der Synergieeffekte können das Wendegleis und das umfangreichere SPNV-Halteangebot voraussichtlich bis 2025 und damit drei Jahre früher realisiert werden. Und das ist auch gut so, denn: Der neue Bahnhaltepunkt Hof Mitte wird seinen vollen Nutzen für Hochfranken erst mit dem Wendegleis entfalten können. Dafür nehmen wir gerne freiwillig Geld in die Hand.“

(Hans Reichhard, Bayerischer Verkehrsminister)

 

Neuer Halt nur mit einem elektrischen Wendegleis möglich

Die Verlängerung der Zugfahrten vom Hofer Hauptbahnhof bis Hof-Mitte ist aber nur möglich, wenn nördlich der neuen Station ein elektrifiziertes Wendegleis mit einer Länge von 140 Metern errichtet wird, so das Ministerium. Auf dieses fährt der Zug dann nach dem Aussteigen der Fahrgäste ein, um das Durchgangsgleis der neuen Station bis zur Rückfahrt des Zuges in die entgegengesetzte Richtung für nachfolgende Züge freizugeben. Damit Planung, Genehmigung und Bau des Wendegleises im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit der Elektrifizierung der Strecke Hof – Marktredwitz erfolgen können, unterschrieb jetzt der Freistaat mit der DB Netz AG den Planungsvertrag. Der Freistaat verspricht sich durch sein Engagement zwei Synergie-Effekte: Zum einen soll der Verkehrs-Nutzen so drei Jahre früher entstehen. Zum anderen - die die Landesregierung - würden bei einer späteren Realisierung für die öffentliche Hand deutlich höhere Kosten im Umfang von rund drei Millionen Euro entstehen.

Umsetzung von Wendegleis und Bahnhalt würde rund 16 Millionen Euro kosten

Insgesamt rechnet die Deutsche Bahn derzeit mit Kosten von rund zehn Millionen Euro für das Wendegleis, weitere 6,2 Millionen Euro sind für die Verkehrsstation veranschlagt. Für die Finanzierung der DB-Infrastruktur ist gemäß dem Grundgesetz eigentlich der Bund zuständig.

 

Aktuell-Bericht vom Donnerstag (28. November 2019)
"Hof-Mitte": Neuer Bahnhalt soll die Innenstadt noch attraktiver machen!
© Deutsche Bahn / Wolfgang Klee

Bamberg: Zweiter S-Bahn-Halt für die Domstadt?

Die Chancen für eine zusätzliche Bahnstation in Bamberg sind gestiegen. Dies ist allerdings an eine wichtige Bedingung geknüpft, wie der Bayerische Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) am heutigen Mittwoch (7. Juni) verkündete. Demnach ist der Freistaat bereit, den Bamberger Süden mit einem S-Bahn-Halt ans Bahnnetz anzuschließen und die Station zu finanzieren. Dafür, so ließ Herrmann verlauten,  muss die Stadt den Bahnausbau in Bamberg aber oberirdisch realisieren lassen. Damit schob der Minister den Ball gleich wieder in Richtung Stadtverwaltung.

Weiterlesen

© Pixabay /  CC0 Public Domain / Symbolbild

Selb: Regierung unterstützt Neubau der Eisenbahnüberführung

Die Regierung von Oberfranken hat der Stadt Selb (Landkreis Wunsiedel) 215.000 Euro Fördermittel für den Neubau der Eisenbahnüberführung bei Wildenau bewilligt. Von den Gesamtkosten hat die Stadt Selb rund 600.000 Euro zu tragen.

Weiterlesen

Bayreuth: Keine Asylunterkunft in der Herzogmühle?

Die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Bayreuth steht auf der Kippe. Die Stadt hat vorläufig die Bauarbeiten in der Herzogmühle gestoppt. Es gibt Streit um das liebe Geld zwischen der Wagnerstadt und der Staatsregierung.

Weiterlesen

Kloster Banz (Lkr. Coburg): Finanzierung für Verkehrslandeplatz in Aussicht gestellt

Auf Kloster Banz stellt Innenminister Joachim Herrmann Geld zum Neubau des Verkehrslandeplatzes Meeder-Naida im Landkreis Coburg in Aussicht. Das Projekt steht seit Jahren in der Diskussion. Gegner und Befürworter streiten sich um die Notwendigkeit eines Neubaus, existiert doch ein Landeplatz auf der Brandensteinsebene. Weiterlesen

VR-Bank spendet an Uni Bayreuth: „Wissen bringt immer noch die besten Zinsen“

Wie bereits seit 1984 unterstützen die oberfränkischen Volks- und Raiffeisenbanken auch in diesem Jahr die Universität Bayreuth mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro. „Investitionen in Wissen bringen immer noch die besten Zinsen“, erklärt Regionaldirektor Friedrich Blaser die Spendenbereitschaft, „wir sind mit der Universität Bayreuth freundschaftlich und eng verbunden. Mit der Spende leisten die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Oberfranken einen bedeutenden und wichtigen Beitrag zur Heranbildung von Führungskräften in der Region und für die Region“.

Verwendet wird die Spendensumme für Forschung und Lehre im Bereich Finanzen und Banken. Mit dem Geld wird eine Lehrveranstaltung unterstützt, Forschungsliteratur angeschafft und vor allem das „Bankenplanspiel“ finanziert, bei dem Masterstudierende  strategische Entscheidungen im Bankbetrieb simulieren und durchspielen können.

 


 

 

Bamberg: Nationales Bildungspanel jetzt bei Leibnitz-Gemeinschaft

Das in Bamberg ansässige, sogenannte nationale Bildungspanel wird in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen. Die Forschungseinrichtung ist international anerkannt und jetzt auch langfristig finanziell abgesichert. Mit der Aufnahme in die Leibniz-Gesellschaft sei eine jährliche Förderung von 20 Millionen Euro verbunden, so Staatssekretärin Melanie Huml aus Bamberg. Die 200 Wissenschaftler der Einrichtung untersuchen Bildungsprozesse von der frühesten Kindheit bis ins hohe Erwachsenenalter. Es ist Oberfrankens erste außeruniversitäre Forschungseinrichtung.

 



 

 

Bayern: Kabinett sichert Finanzierung von 32 neuen Krankenhausbauvorhaben

Die hochwertige und wohnortnahe stationäre Patientenversorgung ist Grundstock für die hohe Lebensqualität in Bayern. Der Ministerrat hat dazu 32 neue Krankenhausbauvorhaben mit einem Gesamtfördervolumen von 382 Millionen Euro in Bayern beschlossen. Dies gaben Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber und der Finanzminister Dr. Markus Söder heute in München bekannt. Huber betonte: „Die heutige Entscheidung ist ein klares Bekenntnis für das Gesundheitsland Bayern und ein starkes Signal für den ländlichen Raum. Die beschlossenen Maßnahmen werden die Qualität der stationären Versorgung spürbar steigern. Eine hochwertige medizinische Versorgung darf nicht zum Privileg der Großstädte werden. Wir brauchen flächendeckend leistungsstarke Krankenhäuser – gerade in einer älter werdenden Gesellschaft sind sie unverzichtbar.“ Möglich wurde das umfangreiche Maßnahmenpaket durch die vom Landtag beschlossene Anhebung des Krankenhausetats für 2013 um 70 Millionen Euro auf 500 Millionen Euro. Der Ministerrat hat die zusätzlichen Spielräume umgehend zugunsten der Krankenhäuser ausgeschöpft. Söder: „Diese kräftige Mittelaufstockung beweist einmal mehr, dass der Freistaat Bayern ein verlässlicher Finanzierungspartner für die bayerischen Krankenhäuser ist und bleibt. Bei ansteigender Bautätigkeit können so die notwendigen Bauprojekte zügig angepackt werden.“

Finanzierung für alle Projekte gesichert

Alle Projekte sind mit der Einplanung in das Jahreskrankenhausbauprogramm finanziell abgesichert und können umgehend beginnen. Herausragende Projekte sind die Großbaumaßnahmen bei der BRK-Frauenklinik in München sowie an den Kliniken in Bayreuth, Lauf a.d. Pegnitz und Memmingen. Huber und Söder: „Bayern stellt mit der heutigen Entscheidung erneut unter Beweis, wie eine patientenorientierte Krankenhausfinanzierung erfolgreich in der Fläche umgesetzt werden kann. Dies ist nur mit entsprechenden regionalen Spielräumen möglich. Bayern leistet hier deutlich mehr als andere Länder.“ Den Überlegungen auf Bundesebene, künftig auf eine pauschale Krankenhausförderung umzustellen, erteilte Huber deshalb eine klare Absage: „Bayern nimmt seine Finanzierungsverantwortung ernst. Das bayerische System mit gezielter Einzelförderung für Krankenhausbaumaßnahmen hat sich bewährt. Eine pauschalierte Förderung nach dem Gießkannenprinzip ist in einem Flächenland wie Bayern nicht akzeptabel.“

Geplante Investitionen sind Wachstumsimpulse

Finanzminister Söder verwies auf die traditionell gute Finanzierung der Krankenhäuser in Bayern. Die zur Verfügung gestellten Fördermittel decken den anstehenden Bedarf für alle Krankenhausprojekte vollständig ab. „Neben dem hohen Wert für die Gesundheit der Bevölkerung bedeuten die geplanten Investitionen im Krankenhausbereich auch einen wichtigen Schub für Bauwirtschaft, Handwerk und medizintechnische Industrie. Damit werden gezielte Wachstumsimpulse gegeben, die den Wirtschaftskreislauf beleben und hochwertige Arbeitsplätze sichern.“

Alle 32 Projekt im Einzelnen

Jahreskrankenhausbauprogramm 2014:

  • München (Schön-Klinik Harlaching – 11,12 Millionen Euro)
  • Altötting (Kreisklinik – 2,70 Millionen Euro)
  • Haar (Heckscher-Klinikum – 5,80 Millionen Euro)
  • Bad Aibling (RoMed Klinik – 7,51 Millionen Euro)
  • Landshut (Kinderklinik St. Marien – 5,70 Millionen Euro und Bezirkskrankenhaus – 7,19 Millionen Euro)
  • Passau (Kinderklinik III. Orden – 5,96 Millionen Euro)
  • Regensburg (Krankenhaus St. Josef – 8,20 Millionen Euro)
  • Coburg (Klinikum – 12,30 Millionen Euro)
  • Erlangen (Waldkrankenhaus St. Marien – 9,00 Millionen Euro)
  • Nürnberg (Klinikum Süd – 11,11 Millionen Euro)
  • Lauf a.d. Pegnitz (Krankenhaus – 22,65 Millionen Euro)
  • Augsburg (Bezirkskrankenhaus – 13,35 Millionen Euro)
  • Krumbach (Klinik – 4,13 Millionen Euro)
  • Lindau (Asklepios Klinik – 9,42 Millionen Euro)
  • Immenstadt (Klinik – 8,16 Millionen Euro)

Jahreskrankenhausbauprogramm 2015:

  • Ebersberg (Kreisklinik – 15,70 Millionen Euro)
  • Traunstein (Klinikum – 11,07 Millionen Euro)
  • Amberg (Psychiatrische Tagesklinik – 3,18 Millionen Euro)
  • Regensburg (Evangelisches Krankenhaus – 11,40 Millionen Euro)
  • Burglengenfeld (Asklepios Klinik – 9,50 Millionen Euro)
  • Bamberg (Klinik am Bruderwald – 8,72 Millionen Euro)
  • Bad Neustadt a.d. Saale (Klinik für Handchirurgie – 18,23 Millionen Euro)
  • Pfronten (St. Vinzenz Klinik – 3,51 Millionen Euro)

Jahreskrankenhausbauprogramm 2016:

  • Deggendorf (Donauisar Klinikum – 19,54 Millionen Euro)
  • Bayreuth (Bezirkskrankenhaus – 16,63 Millionen Euro)
  • Scheßlitz (Juraklinik – 10,76 Millionen Euro)

Jahreskrankenhausbauprogramm 2017:

  • München (Rotkreuzklinikum Taxisstr. – 28,50 Millionen Euro)
  • Vilshofen (Kreiskrankenhaus – 2,09 Millionen Euro)
  • Weiden (Klinikum – 5,70 Millionen Euro)
  • Bayreuth (Klinikum 42,65 Millionen Euro)
  • Memmingen (Klinikum – 30,63 Millionen Euro)

 



 

 

Hof: Sanierung der Münch Ferber Villa abgeschlossen

Es ist eines der interessantesten und bedeutendsten Baudenkmäler in Hof ist die Münch Ferber Villa. 1889 wurde der bau des Gebäudes vom Kommerzienrat Walther Münch-Ferber in Auftrag gegeben. Von 2008 bis zum heutigen Tag hat die Renovierung des Hauses gedauert. Eine Zeit, die sich gelohnt hat. Die Stadt hat sein altes neues Wahrzeichen zurück. Die Einzelheiten ab 18.00 UIhr in „Oberfranken Aktuell“.

Festspielhaus Bayreuth: Wie geht es weiter?

In Bayreuth soll heute eine Entscheidung fallen, wie es mit dem Festspielhaus weiter geht. Das Gebäude ist derzeit aus Sicherheitsgründen eingerüstet. Und das ausgerechnet im Richard-Wagner-Jubiläumsjahr. Im Moment stellt sich die Frage, ob zu den Wagner-Festspielen am dem 25. Juli das Gebäude auch eingerüstet sein wird. In der heutigen Sitzung beraten die Gremien der Wagner-Festspiele auch über die Finanzierung der Generalsanierung in Höhe von rund 50 Millionen Euro. Wir berichten ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ über das Thema.