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Coronakrise: Bayern beschließt weitere Lockerungen

Die Infektionszahlen in Bayern und Deutschland sinken weiterhin kontinuierlich. Die 7-Tages-Inzidenz für den Freistaat liegt seit vergangenem Freitag (14. Mai) wieder unter 100. Auch die Belegungssituation in den Intensivstationen hat sich dadurch leicht entspannt. 38 Prozent der Bevölkerung haben eine Erstimpfung erhalten. Mehr als jeder Zehnte wurde vollständig geimpft. Diese Entwicklung erlaubt weitere inzidenzabhängige Erleichterungen. So soll in Schulen bei einer Inzidenz bis zu 50 Regelbetrieb stattfinden. Freibäder und Fitnessstudios können unter bestimmten Voraussetzungen öffnen. Zudem bekommen Kleinkinder in Kitas ein Testangebot.

Vor diesem Hintergrund beschließt die Staatsregierung am Dienstag (18. Mai):

  • Ab dem 25. Mai 2021 wird die Betreuung von Kindern, die im Schuljahr 2021/2022 tatsächlich eingeschult werden sollen (Vorschulkinder), in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen bis zu einer 7-Tage-lnzidenz von 165 im (eingeschränkten) Regelbetrieb zugelassen. Ab dem 7. Juni 2021 (d.h. nach den Pfingstferien) wird der Wert der 7-Tage-lnzidenz für die Schließung von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen einheitlich auf 165 festgelegt. Bei einer 7-Tagesinzidenz zwischen 50 und 165 findet eingeschränkter Regelbetrieb, bei einer 7-Tagesinzidenz bis 50 findet normaler Regelbetrieb statt.
  • Die Bayerische Teststrategie wird nach der kürzlichen Zulassung von Antigen-Selbsttests speziell für kleinere Kinder unter sechs Jahren um das Pflicht-Angebot zweimal wöchentlicher freiwilliger Selbsttests für Kinder in Kitas, in Heilpädagogischen Tagesstätten und in Schulvorbereitenden Einrichtungen erweitert.
  • Ab dem 7. Juni 2021 findet in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50 an allen Schularten voller Präsenzunterricht (ohne Mindestabstand) für alle Jahrgangsstufen an allen Schularten statt. Ab dem 7. Juni 2021 ist für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske („OP-Maske“) auf dem gesamten Schulgelände (einschließlich Unterrichtsraum) verpflichtend.
  • Ab dem 21. Mai 2021 sind Kulturveranstaltungen im Freien mit maximal 250 Zuschauern (feste Sitzplätze) in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 erlaubt. Für die Besucher gilt eine Testpflicht. Diese Testpflicht entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50.
  • Ab dem 21. Mai 2021 können Freibäder in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 öffnen. Voraussetzung ist die Beachtung des entsprechenden Rahmenhygienekonzepts (Abstandswahrung, Beschränkung der Personen pro m² etc.), ein Termin und ein negativer Test. Diese Testpflicht entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50.
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 werden ab 21. Mai 2021 bei Sportveranstaltungen im Freien (hierzu zählen auch Freiluftstadien mit überdachten Zuschauerplätzen) Zuschauer im gleichen Umfang und unter gleichen Voraussetzungen wie bei Kulturveranstaltungen im Freien (d.h. Testpflicht, feste Plätze, max. 250 Zuschauer) zugelassen. Die Testpflicht entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50.
  • Fitnessstudios dürfen ab 21. Mai 2021 in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 für kontaktfreien Sport öffnen. Voraussetzung ist ein negativer Test der Besucher und die Beachtung der Hygienemaßnahmen (Abstandspflicht, FFP2-Maskenpflicht außer beim Sport selbst). Diese Testpflicht entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50.
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Stadtsteinach: Sauna-Brand verursacht 35.000 Euro Schaden!

Eine Sauna in einem Fitnessstudio in Stadtsteinach (Landkreis Kulmbach) geriet in den späten Nachmittagsstunden des Montags (10. September) in Brand. Aus welchen Gründen die Sauna plötzlich Feuer fing, ist derzeit noch unklar. Der entstandene Sachschaden lag im fünfstelligen Bereich. 

Sauna steht in Flammen

Kurz vor 17:30 Uhr bemerkte der Fitnessstudio-Inhaber in der Bahnhofsstraße von Stadtsteinach (Landkreis Kulmbach) den Brand in der Sauna und alarmierte die Rettungskräfte. Laut Polizei, stand nach Eintreffen der Feuerwehr die Sauna bereits in Flammen. Durch die enorme Rußentwicklung wurden weitere Räume in Mitleidenschaft gezogen.

35.000 Euro Brandschaden verursacht

Alle anwesenden Personen des Fitnessstudios begaben sich rechtzeitig ins Freie und blieben unverletzt. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar. Nach den ersten Schätzungen der Polizei entstand durch das Feuer ein Sachschaden von rund 35.000 Euro.

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