Tag Archiv: Flüchtlinge

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Bad Berneck: Fünf Flüchtlinge illegal per Lkw nach Deutschland eingereist

Drei Jugendliche und zwei Erwachsene griffen Polizeibeamte am Freitagmittag (14. Dezember) in Bad Berneck (Landkreis Bayreuth) auf. Sie reisten laut Polizei offenbar in einem Lkw illegal nach Deutschland ein. Der Lkw-Fahrer wurde vorläufig festgenommen.

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Küps: Flüchtlinge zwischen Särgen entdeckt!

Am Entladeort in einem Ortsteil von Küps (Landkreis Kronach) wurden auf einem mit leeren Särgen beladenen Sattelauflieger zwei illegal eingereiste Männer entdeckt. Die beiden Afghanen kamen noch am Nachmittag in das Ankerzentrum nach Bamberg.

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Chaosnacht im Ankerzentrum Bamberg: Feuer und massive Gewalt gegen die Polizei!

UPDATE 15:33 UHR

Nach dem Polizeieinsatz am frühen Dienstagmorgen (11. Dezember) im Ankerzentrum Bamberg laufen die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft auf Hochtouren. Am Vormittag überprüften Polizeieinheiten weitere Gebäude der Unterkunft.

Großeinsatz in den frühen Morgenstunden

Zu dem Großeinsatz mit zahlreichen Einsatzkräften der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr kam es am frühen Dienstagmorgen gegen 0:45 Uhr als nach einer Ruhestörung mehrere Bewohner die verständigten Sicherheitsmitarbeiter und Polizeibeamte angriffen und sich in dem Gebäude verbarrikadierten. Außerdem kam es zu einem Brand in einer Wohnung der Einrichtung. Es entstand ein Sachschaden von geschätzten 100.000 Euro.

 

(Rechts: Aktuell-Bericht des Tages mit einer Zusammenfassung der Ereignisse aus der Nacht und den frühen Morgenstunden)

Chaosnacht im Ankerzentrum Bamberg: Angriff auf Polizisten & ein Wohnungsbrand

Elf Menschen werden bei den Krawallen verletzt

Nachdem die tatverdächtigen Männer in der Folge des Brandes aus dem Gebäude geflüchtet waren, konnten acht der Männer aus Eritrea von den Polizeikräften vorläufig festgenommen werden. Einen weiteren, zunächst flüchtigen Tatverdächtigen, überwältigten Spezialeinsatzkräfte kurze Zeit später in einem Nachbargebäude. Zehn Bewohner der Unterkunft, darunter die Tatverdächtigen, erlitten leichte Verletzungen, weil sie überwiegend Rauchgase eingeatmet hatten. Alle Verletzten wurden vom Rettungsdienst versorgt. Ein Polizeibeamter wurde während des Übergriffs mit einer Metallstange durch einen Tatverdächtigen verletzt und musste sich ebenfalls ärztlich behandelt lassen.

Stellungnahmen von Polizei & Feuerwehr
Rohe Gewalt im Ankerzentrum Bamberg: Männer aus Eritrea greifen Polizisten an!
Rohe Gewalt im Ankerzentrum Bamberg: Feuerwehr muss Wohnungsbrand löschen!

Polizei ermittelt vier Hauptverdächtige

Im Rahmen der ersten Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg und der umfangreich mit Dolmetschern durchgeführten Vernehmungen erhärtete sich der Tatverdacht nun gegen vier Hauptverdächtige unter anderem wegen besonders schwerer Brandstiftung sowie wegen versuchter Tötungsdelikte zum Nachteil von Polizeibeamten. Die Hauptverdächtigen werden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft am Mittwoch dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Flüchtlinge haben Feuer offenbar selbst gelegt

Weiterhin gehen die Brandfahnder derzeit davon aus, dass das Feuer in dem Gebäude durch die Bewohner selbst gelegt wurde. Unterstützung bei der Ermittlungen erhalten die Beamten von einem Sachverständigen des Landeskriminalamtes und einem speziell ausgebildeten Polizeihund.

Polizei durchsucht Ankerzentrum

Im Verlauf des Dienstagvormittages führten Beamte der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt mit Unterstützung von mehreren Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei eine Begehung einzelner Gebäudekomplexe des Ankerzentrums durch. Ziel dieser präventiven Maßnahmen war es zum einen, die Identität der dort aufhältigen Personen festzustellen und zum anderen, einer Gefährdung anderer Bewohner sowie des im Ankerzentrum tätigen Personals vorzubeugen. Die Überprüfungen, bei denen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie vermeintliches Diebesgut festgestellt wurden, waren am späten Vormittag beendet.

Rohe Gewalt im Ankerzentrum Bamberg: Polizei verhaftet acht Männer aus Eritrea
Rohe Gewalt im Ankerzentrum Bamberg: Chaosnacht für Polizei und Feuerwehr

ERSTMELDUNG 9:19 UHR

Am frühen Dienstagmorgen (11. Dezember) kam es im Ankerzentrum in Bamberg zu einem großen Polizeieinsatz. Den Angaben nach griffen acht Männer aus Eritrea zuerst Sicherheitsmitarbeiter und in der Folge Polizeibeamte mit Pflastersteinen und weiteren Gegenständen an. Zudem kam es zu einem Brand in einer Wohnung der Einrichtung. Neben einer großen Anzahl von Feuerwehrkräften waren über 100 Polizisten und Sicherheitskräfte in der Nacht im Einsatz, um die Lage in den Griff zu bekommen. Mehrere Personen wurden festgenommen. Es gab rund ein Dutzend Verletzte. Der Schaden wurde mit über 100.000 Euro angegeben.

Bewohner werfen Pflastersteine auf Polizisten

Gegen 0:45 Uhr kam es in einem Gebäude nach einer Ruhestörung zum Übergriff auf Sicherheitsdienstmitarbeiter. In der Folge verbarrikadierten sich mehrere männliche Personen in dem Gebäude. Als die ersten Polizeistreifen eintrafen, wurden diese unter anderen mit Pflastersteinen beworfen.

Feuer in einer Wohnung auf dem Gelände

Zahlreiche Einsatzkräfte umliegender Dienststellen und benachbarter Regierungsbezirke kamen zur Unterstützung nach Bamberg und umstellten zunächst das Gebäude. Zwischenzeitlich kam es auch zum Ausbruch eines Feuers in einer Wohnung in dem Gebäude. In der Folge verließen die Bewohner das Anwesen.

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Acht Männer aus Eritrea verhaftet

Hierbei konnten die Einsatzkräfte acht Tatverdächtige vorläufig festnehmen. Es handelt sich um Männer mit eritreischer Staatsangehörigkeit. Die alarmierte Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle. Allerdings mussten neun Personen wegen Rauchgasintoxikation behandelt werden. Ein Polizeibeamter erlitt bei dem Übergriff leichte Verletzungen.

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Spezialkräfte nehmen weiteren Tatverdächtigen fest

Einer der Tatverdächtigen hielt sich noch in der Unterkunft auf und konnte von Spezialeinsatzkräften in einer Wohnung festgenommen werden. Der Mann war leicht verletzt. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruch, schwerer Brandstiftung und weiterer Delikte aufgenommen. Ein Staatsanwalt aus Bamberg war ebenfalls vor Ort.

Der Sachschaden beträgt 100.000 Euro

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Hilfskräfte betreuten mehrere Bewohner der Unterkunft. Nach derzeitigem Stand wird der Sachschaden auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Annähernd 100 Polizeibeamte waren im Einsatz.

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Großeinsatz in Bamberg: Feuer im Anker-Zentrum Oberfranken

UPDATE (19:00 Uhr)

Bei einem verheerenden Brand im Anker-Zentrum in Bamberg entstand am Samstag (22. September) wohl ein Sachschaden von run zwei Millionen Euro. Glücklicherweise konnten alle rund 150 Bewohner das Haus rechtzeitig verlassen und keiner von ihnen trug Verletzungen davon, allerdings verletzten sich drei Feuerwehrleute während den Löscharbeiten leicht. Die Brandursache ist noch unklar.

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Sicherheitsdienst entdeckt Feuer im Dachstuhl

Gegen 13:00 Uhr bemerkten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes den Brand im mittleren Bereich des Dachstuhls an einem der Gebäude auf dem Gelände der Ankereinrichtung Oberfranken im Erlenweg und brachten alle Bewohner ins Freie. Bei Eintreffen der Rettungskräfte hatte sich das Feuer nahezu über das gesamte Dach ausgebreitet. Aufgrund der heftigen Rauchentwicklung mussten die Anwohner und auch die Beamten, auf dem nahegelegenen Bundespolizeiareal aufgefordert werden, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Großeinsatz am Nachmittag

Ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude war zu keiner Zeit zu befürchten, dennoch dauerten die Löscharbeiten bis gegen 17:30 Uhr an. In dieser Zeit bekämpfte die Feuerwehr unter Verwendung von Atemschutz und Einsatz zweier Drehleitern den Brand. Insbesondere schwerzugängliche Glutnester im Bereich der Dachgauben erschwerten den Löschkräften die Arbeit. Es waren rund 100 Männer und Frauen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk an der Brandstelle eingesetzt.

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Die Kripo Bamberg ermittelt

Am Gebäude dürfte nach vorläufigen Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von zwei Millionen Euro entstanden sein und es ist derzeit nicht bewohnbar. Alle 150 Personen mussten daher in eine andere Unterkunft auf demselben Gelände umziehen. Zur Brandursache kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden. Nach aktuellem Stand liegen keine Hinweise auf eine Einwirkung von außen vor. Die Kriminalpolizei Bamberg hat dazu Ermittlungen vor Ort aufgenommen. 

 

Videos vom Einsatzort
Feuer im Anker-Zentrum: Großeinsatz in Bamberg
Anker-Zentrum in Bamberg: Meterhohe Flammen schlagen aus dem Dach

UPDATE (16:47 Uhr)

Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann suchte am Nachmittag die Einsatzstelle in Bamberg auf. Er verschaffte sich vor Ort einen Eindruck über die Lage und lobte den Einsatz der Kräfte vor Ort. Zudem versicherte er, dass die Bewohner des Gebäudes schnell in neuen Unterkünften untergebracht werden.

UPDATE (15:20 Uhr)

Laut ersten Informationen der Polizei ist die Brandursache noch immer unklar. Die rund 150 Personen, welche sich in dem Gebäude befanden, konnten dieses alle unversehrt verlassen. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Gegen 14:00 Uhr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.

ERSTMELDUNG (13:45 Uhr)

Am heutigen Samstagmittag (22. September) brach in der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken in Bamberg ein Feuer im Dachstuhl aus. Laut ersten Informationen der Polizei wurde das Gebäude komplett evakuiert. Über verletzte Personen oder die Brandursache ist bislang noch nichts bekannt. Einsatzkräfte sind bereits vor Ort.

 

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Landkreis Hof: Hotelier beschäftigt illegal Flüchtlinge!

Ein Hotelier und Gastronom aus dem Raum Hof wurde jetzt durch das Amtsgericht Hof wegen illegaler Beschäftigung verurteilt. Der jetzt 69-Jährige aus der Balkanregion hatte in seinem Hotel zeitweise zahlreiche Flüchtlinge untergebracht und beschäftigt.

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Schlägerei in Ebensfeld: Streit zwischen Jugendlichen eskalierte

Ein 15 Jahre alter Jugendlicher rastete am Donnerstag (26. April) in einer Asylbewerberunterkunft in Ebensfeld (Landkreis Lichtenfels) während eines Streits mit einem anderen Jugendlichen aus. Die Polizei musste dem 15-Jährigen unter Zwang Handschellen anlegen, um ihn  zu stoppen.

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Bamberg: Autoknacker-Bande festgenommen

Eine Pkw-Aufbruchsserie ereignete sich im Zeitraum von Mittwoch (18. April) bis Freitag (20. April) in Bamberg. Insgesamt neun Fahrzeuge wurden aufgebrochen. Zudem wurden Gegenstände aus den Fahrzeugen im Wert von rund 1.030 Euro entwendet. Der an den Pkw verursachte Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 3.500 Euro. Am Freitagmorgen wurde drei Bewohner der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken festgenommen. Sie stehen unter dringendem Tatverdacht.

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Großeinsatz in Bamberg: Eskalation an der Essensausgabe

Über ein Dutzend Polizeistreifen und die Unterstützung der Bundespolizei waren am Dienstagmittag (05. September) in der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken in Bamberg nötig, um dort einen heftigen Streit zu schlichten.

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Hof: Handgreifliche Auseinandersetzung mit der Polizei

Mehrere junge Männer aus Eritrea und Syrien hatten wohl am Dienstag (01. August) auf dem Hofer Volksfest etwas zu tief ins Glas geschaut. Mit ihrem Alkoholpegel stieg auch ihre Gewaltbereitschaft. Mehrere Streifenbesatzungen waren nötig um die Männer in Gewahrsam zu nehmen. Ein Polizist wurde bei dem Einsatz verletzt. 

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Attacke in Bad Rodach: Asylbewerber (17) verprügelt & beschimpft

Verletzungen im Gesicht und am rechten Handgelenk zog sich bereits am Mittwochabend (03. Mai) ein 17-jähriger Syrer nach einer Attacke durch vier unbekannte Männer in der Gartenstraße in Bad Rodach (Landkreis Bad Rodach) zu, wie die Polizei nun berichtete. Die Polizei sucht nun mit Hochdruck nach vier Männern, die alle auffällige Tätowierungen im Gesicht und an den Armen aufwiesen. 

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Rödental: 21-Jähriger krankenhausreif geprügelt

Bei einer handfesten Auseinandersetzung am frühen Freitagmorgen (21. April) im Rödentaler Stadtteil Oeslau (Landkreis Coburg) erlitt ein 21 Jahre alter Mann aus Syrien Verletzungen, die er im Krankenhaus behandeln lassen musste. Die Coburger Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

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Schlüsselfeld: Sieben Flüchtlinge auf LKW entdeckt

Auf der A3 bei Schlüsselfeld im Landkreis Bamberg  entdeckten Polizisten auf einem LKW sieben junge Männer. Ersten Erkenntnissen zu Folge sind sie afghanische Staatsangehörige. Der 51-jährige Fahrer bemerkte bei einem Halt auf dem Autohof in Attelsdorf Stimmen aus dem Laderaum und verständigte die Polizei.

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Bayreuth: Feuer in einer Asylbewerberunterkunft

Ein Brand in einer Asylbewerberunterkunft nahe der Parkanlage Röhrensee in Bayreuth endete am frühen Montagmorgen (27. März) glimpflich und glücklicherweise ohne Verletzte. Nachdem verschiedene Gegenstände durch das Feuer beschädigt worden waren, ermittelt nun die Kriminalpolizei Bayreuth wegen vorsätzlicher Brandstiftung.

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Bamberg: Streit in einer Flüchtlingsunterkunft eskalierte

Weil er seinen Kontrahenten unter Alkoholeinfluss massiv gewürgt hatte, sitzt nun ein 17 Jahre alter, afghanischer Staatsangehöriger nach Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg in Untersuchungshaft. Der 17-Jährige geriet in Streit mit einem 18-Jährigen Landsmann, bei welchem der Ältere leicht verletzt wurde. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging am Donnerstag (27. Oktober) gegen den Beschuldigten Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung.

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Bamberg: Solidarity4all-Bündnis protestiert gegen Abschiebezentrum

Seit dem heutigen Donnerstag (4. August) agiert in Bamberg das Protest-Bündnis "Solidarity4all". Aktivisten von mehreren Organisationen reisten bereits am gestrigen Mittwoch in die Domstadt, um bis zum Sonntag in über ein Dutzend Demonstrationen gegen die Ausgrenzung bestimmter Flüchlingsgruppen und gegen ein beschleunigtes Abschiebeverfahren zu protestieren. Die Teilnehmer der Protestaktionen sehen zudem die Bewohner der Einrichtung ihrer Rechte beraubt. Vier Tage lang sind mehrere Aktionen geplant, von Workshops bis hin zu öffentlichen Kundgebungen. 

Aktuell-Berichte vom Donnerstag (04.08.)
Bamberg: solidarity4all-Protest gegen das Abschiebezentrum
Bamberg: Fahrplan für das solidarity4all-Protestcamp

Stadtverwaltung lehnt Protestcamp ab

Im Vorfeld gab es Ärger mit der Stadt Bamberg. Trotz langwieriger Verhandlungen fand die Stadt keine Fläche, um für die Aktivisten ein Camp einzurichten. Laut den Organisatoren lehnte die Stadtverwaltung alle Kompromissvorschläge ab, die von Seiten des Bündnisses unterbreitet wurden. Das Bündnis forderte am Donnerstagnachmittag weiterhin die Bereitstellung einer Campwiese.

18 Veranstaltungen sind geplant

So meldeten die Aktivisten 18 Veranstaltungen an. Der größte Protestzug ist für Samstag geplant. Bis zu 2.000 Personen werden erwartet. Hierbei will das Bündnis seine Solidarität mit den Menschen in der Rückführungseinrichtung zeigen und gegen die aus Sicht der Demonstranten untragbaren Zustände in dem Gebäude protestieren.

Aktuell-Beitrag (03.08.16): Solidarity4all bereitet heißes Protestwochenende vor
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Erste Protestkundgebung am Donnerstagmittag

Die erste Demonstration fand am Donnerstagmittag statt. Ein Protestzug von rund 100 Aktivisten zog vor die Bamberger Ankunfts- und Rückführungseinrichtung (ARE). Den Demonstranten war dies im Vorfeld untersagt worden. Die Behörden äußerten Bedenken, dass sich die Bewohner bedroht fühlen könnten.Erst ein Entscheid des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes in München kippte das Verbot in letzter Sekunde. Damit war der Weg für die Aktivisten frei, sich über die Pödeldorfer Straße vor die ARE-Einrichtung zu begeben.

Polizei erwartet friedliche Demonstrationen

Rund 200 Polizeibeamte sind in den kommenden Tagen in der Domstadt im Einsatz um für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Die Einsatzkräfte gegen davon aus, dass die Proteste friedlich verlaufen.

Stadt Bamberg informiert über folgende Einschränkungen im Stadtzentrum aufgrund der Proteste:

  • Von Donnerstag (4. August) bis Sonntag (7. August) ist der asphaltierte Parkplatz vor der Festwiese des Fuchs-Park-Stadions an der Pödeldorfer Straße gesperrt. Hier werden im mehrere einzelne Versammlungen stattfinden.
  • Für Freitag (5. August) sind am Vormittag zwei Demonstrationszüge angemeldet, die im Zeitraum zwischen 8:00 und 13:00 Uhr stattfinden sollen. Daher muss voraussichtlich in folgenden Straßenzügen mit zumindest zeitweisen Behinderungen und Sperrungen gerechnet werden: Memmelsdorfer Straße ab Berliner Ring stadteinwärts, Siechenstraße, Löwenbrücke, Innere Löwenstraße bis Markusplatz (Abschlusskundgebung). Der zweite Demonstrationszug wird voraussichtlich ab Pödeldorfer Straße (Stadion) stadteinwärts bis Weißenburgstraße, Memmelsdorfer Straße und ab hier wie oben bis zum Markusplatz verlaufen.
  • Der voraussichtlich größte Demonstrationszug wurde für Samstag (6. August) ab 13.00 Uhr angemeldet. Streckenverlauf: Luitpoldstraße/Ecke Ludwigstraße – Luitpoldstraße – Obere Königstraße – Untere Königstraße – Äußere Löwenstraße – Löwenbrücke – Innere Löwenstraße – Markusplatz (Zwischenkundgebung) - Innere Löwenstraße – Löwenbrücke – Äußere Löwenstraße – Untere Königstraße – Obere Königstraße – Steinweg – Nürnberger Straße – Pfisterstraße – Pfisterbrücke – Starkenfeldstraße – Annastraße – Pödeldorfer Straße – Pödeldorfer Straße weiter unter Querung des Berliner Rings – asphaltierter Parkplatz vor der Festwiese des Fuchsparkstadions an der Pödeldorfer Straße.
  • Alle Angaben unter Vorbehalt!

 

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