Tag Archiv: Flugplatz

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Zwei Schwerverletzte: Segelflugzeug stürzt bei Neunkirchen am Brand in Obstplantage

Am Freitagabend (21. Juni) stürzte ein Segelflugzeug, besetzt mit zwei Männern, unweit des Flugplatzes Hetzleser Berg bei Neunkirchen am Brand (Landkreis Forchheim) ab. Die beiden Insassen erlitten bei dem Absturz schwere Verletzungen. An dem Flugzeug entstand ein Totalschaden in Höhe von mindestens 50.000 Euro.

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Fluglehrer und sein Schüler stürzen ab
 
Das zweisitzige Segelflugzeug vom Typ Twin Astir III startete gegen 17:45 Uhr am Flugplatz Hetzleser Berg zu einem Übungsflug. Insassen waren ein 63-jähriger Fluglehrer und sein Flugschüler (56). Kurz nach dem Start bekam die Aufsicht im Flugverkehrskontrollturm mit, wie das Flugzeug offensichtlich abstürzte. Sofort wurden die Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und der Polizei Forchheim alarmiert.
 

Absturz aus rund 30 Metern

Nach bisherigen Erkenntnissen stürzte das Segelflugzeug aus noch ungeklärter Ursache aus einer Höhe von rund 30 Metern in eine Kirschbaumplantage, prallte erst gegen die dortigen Bäume und zerschellte dann am Boden. Beide Insassen wurden in dem Segelflugzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Mit dem Rettungshubschrauber kamen die Schwerverletzten anschließend in Krankenhäuser. Ein Sachbearbeiter für Luftfahrtunfälle der Oberfränkischen Polizei übernahm noch am gestrigen Abend die Ermittlungen zu dem Absturz.

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Statements von Feuerwehr & Polizei an der Absturzstelle
Neunkirchen am Brand: Zwei Schwerverletzte bei Absturz eines Segelflugzeuges
Neunkirchen am Brand: Segelflugzeug stürzt aus rund 30 Metern ab
Unkommentierte Aufnahmen vom Absturzort
Neunkirchen am Brand: Segelflieger stürzt in Obstplantage
© Lucas Drechsel / Symbolbild / Archiv

Speichersdorf: Zwei Schwerverletzte nach Fallschirmsprung

Schwere Verletzungen erlitten am Pfingstsonntag (09. Juni) zwei Männer bei einem Tandem-Fallschirmsprung am Flugplatz von Speichersdorf (Landkreis Bayreuth). Die Ermittlungen zu dem Flugunfall übernahmen die Beamten der Kriminalpolizei Bayreuth.

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Flugplatz Coburg: Zukunft für die Brandensteinsebene?

Coburg soll auch nach 2019 an den Flugverkehr angeschlossen bleiben. Dieses gemeinsame Ziel haben in einer Pressekonferenz am Montagnachmittag (04. September) Vertreter der Coburger Wirtschaft, der Stadt Coburg und des Freistaats Bayern formuliert. Demnach soll die Brandensteinsebene für den Instrumentenflug ertüchtigt werden. Im Zuge einer Kombilösung sollen die Coburger Unternehmen den Bamberger Flugplatz an der Breitenau nutzen. Auch dieser soll ausgebaut werden.

Wunschstandort Meeder-Neida nicht umsetzbar

Der Chef der bayerischen Staatskanzlei, Marcel Huber, sprach in den Räumen der IHK zu Coburg von einer "vernünftigen" Lösung. Da wegen verschiedener Bedenken (u.a. wegen des Umweltschutzes und der Sicherheit) ein schneller Neubau eines Verkehrslandeplatzes am Wunschstandort Meeder-Neida (Landkreis Coburg) nicht realisiert werden können, sei die Kombilösung das Mittel, um den Flugverkehr in Coburg zu erhalten. Möglich macht dies eine Änderung in den Vorschriften, die laut Huber sei Mai bekannt ist. Das Luftamt Nordbayern habe die Verantwortlichen in Coburg im August informiert.

Instrumentenflug auf Brandensteinsebene bleibt

Beim Pressegespräch im Anschluß an die Versammlung der Gesellschafter für einen neuen Verkehrslandeplatz zeigten sich die Teilnehmer unisono überrascht, dass der Flugverkehr an der Brandensteinsebene weiterhin möglich sei. Schließlich habe zuletzt nur eine Ausnahmegenehmigung für den Instrumentenflug bestanden, die 2019 auslaufen wird. Diese Genehmigung war immer an den Bau eines neuen Verkehrslandeplatzes geknüpft. Tatsächlich soll die Brandensteinsebene "ertüchtigt" werden, den genauen Umfang konnte am Montag noch niemand benennen. Klar ist dagegen, dass der Flugplatz in Bamberg als Ausweichlandebahn dienen wird - die wiederum um 300 Meter erweitert werden soll, Anflugbefeuerung inklusive. Ob man im Bamberger Rathaus von diesen Plänen bereits weiß, war am Montag noch unklar.

Die große Frage: Wer zahlt?

Ebenso unklar ist der finanzielle Aufwand für die Ertüchtigung. Marcel Huber stellte in Aussicht, dass von den 15 Millionen Euro, die der Freistaat für den Verkehrslandeplatz-Neubau zuschießen wollte, ein Teil in die Maßnahmen auf der Brandensteinsebene fließen wird. Strittig wird wohl der Punkt der Kostenerstattung sein. Michael Stoschek, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung des Automobilzulieferers Brose, machte deutlich, dass man das Geld, das man bisher in die Planung für einen Neubau gesteckt habe, zurückverlangen werde. "Schließlich haben wir ja unter der Vorgabe gehandelt, die Brandensteinsebene sei nicht mehr für unsere Zwecke nutzbar", so Stoschek. Ähnlich sahen dies auch Oberbürgermeister Norbert Tessmer und IHK-Präsdident Friedrich Herdan. Marcel Huber vermied ein klares Statement. Am TVO-Mikro ging er davon aus, dass Kosten, die vor 2014 angefallen sind, nicht erstattet werden können. Die Planungen am Standort Meeder-Neida laufen aber bereits seit etwa 2011. Insgesamt belaufen sie sich laut Willi Kuballa, dem Geschäftsführer der Gesellschaft, auf zwei Millionen Euro. (Anmerkung: In einer nachgereichten Pressemitteilung wurde diese Summe auf drei Millionen Euro korrigiert.)

Langfristiges Ziel: Flugplatzneubau!

Ebenso offen ist, wann die Ertüchtigung der Brandensteinsebene - von den Maßnahmen in Bamberg ganz zu schweigen - beginnen sollen. Norbert Tessmer verwies auf ein nötiges Votum des Stadtrats, Friedrich Herdan will die IHK-Vollversammlung befragen. Zwar begrüßten alle Beteiligte die Lösung sehr, doch die Coburger ließen keinen Zweifel daran: einen modernen Flugplatzneubau wollen sie als lamngfristiges Ziel weiterverfolgen. Deswegen soll das Planfeststellungsverfahren auch nicht geschlossen werden, sondern nur ruhen.

© Foto: Martin Brühl

Bayreuth: Student schreibt Segelflug-Geschichte!

Extrem günstige Wetterbedingungen nutzten die Segelflieger von der Luftsportgemeinschaft Bayreuth, um mit ihren Maschinen am gestrigen Donnerstag (1. Juni) zu Langstreckenflügen in die Luft aufzusteigen. Clemens Pape (Bild) flog hierbei seinen ersten 1.000-Kilometer-Flug. Insgesamt erreichte er mit seinem Förderflugzeug (Discus 2c / Spannweite 18 Meter) für Nachwuchspiloten 1.172  Kilometern. Eine Strecke, die für Deutschland kaum für möglich gehalten wurde.

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© Polizeiinspektion Hof

Hof: Autofahrer zerstört Start- und Landebahn des Modellflugvereins Töpen

Von Samstag (22. Oktober) auf Sonntag (23. Oktober) verwüstete ein Autofahrer die Start- und Landebahn des Modellflugvereines Töpen in Hohendorf (Landkreis Hof). Der bislang unbakannte Täter hinterließ einen Flurschaden von rund 1.500 Euro.

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Coburg: Klage für Bürgerbegehren gegen Flugplatz-Neubau abgelehnt

Schlappe für die Gegner des neuen Verkehrslandeplatzes in Coburg. Wie der Coburger Oberbürgermeister Norbert Tessmer informierte, hat das Verwaltungsgericht Bayreuth die Klage für ein Bürgerbegehren gegen den Flugplatz abgewiesen.
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Bayreuth: US-Militärflieger mit Sicherheitslandung am Bindlacher Berg

Auf den Flugplatz am Bindlacher Berg musste ein Flugzeug des US-Militärs am Dienstagabend (9. August) aus Sicherheitsgründen landen. Triebwerksprobleme zwangen die Maschine vom Typ Bell-Boeing V-22 Osprey zu dem Stopp. Das Flugzeug ist ein zweimotoriges Kipprotorflugzeug, welches gemeinsam von Bell Helicopter Textron und Boeing Rotorcraft Systems hergestellt wird.

Zweite Maschine übernahm die Fracht

Das 18 Tonnen schwere Flugzeug durfte am Bindlacher Berg nur ausnahmsweise auf dem Flugplatz landen, denn der Landeplatz ist nur für Maschinen bis zu einem Gewicht von zehn Tonnen zugelassen. Am Mittwoch flog eine zweite US-Maschine des Typs ein und übernahm die Fracht der defekten V-22 Osprey.

 

Samstag: US-Militärflieger hebt wieder ab!
TVO-Aktuell-Bericht vom Donnerstag (11. August)
© Christopher Pittrof
Quelle: Christopher Pittrof

Reparaturarbeiten dauern an

Seit dem Mittwoch schrauben die Mechaniker an der Maschine. Ein Testcheck der Triebwerke am gestrigen Tag zeigte noch nicht den gewünschten Erfolg. Somit dauern die Reparaturarbeiten am Donnerstagvormittag weiter an. Im Laufe des Tages sollen weitere Ersatzteile zum Flughafen transportiert werden, um die Maschine wieder in Gang zu bringen. Laut aktuellen Informationen soll die Maschine bis Anfang nächster Woche am Bindlacher Berg stehen!

Videos: Start / Flug der zweiten V-22 Osprey
Quelle: Thomas Bauske / Facebook
Quelle: Thomas Bauske / Facebook
Datenblatt der Bell-Boeing V-22 Osprey
Webcam der Luftsportgemeinschaft Bayreuth

(Quelle: flugzeuginfo.net)

  • Besatzung: 2
  • Passagiere: 24
  • Antriebsart: 2 Turboprop Triebwerke
  • Triebwerkstyp: Rolls-Royce AE1107C
  • Leistung je Triebwerk: 4.586 kW
  • Geschwindigkeit: 509 km/h
  • Dienstgipfelhöhe: 7.620 m
  • Reichweite: 1.628 km
  • Leergewicht: 15.032 kg
  • maximale Startmasse: 27.443 kg
  • Spannweite: 13,97 m
  • Durchmesser / Hauptrotor: 11,61 m
  • Länge 17,48 m
  • Höhe: 6,73 m
  • Erstflug: 09. März 1989

Verkehrslandeplatz Coburg: Befürworter mit neuem Gutachten

Am Freitag (25. September) fand ein gemeinsames Treffen zwischen dem bayerischen Bau- und Verkehrsminister Joachim Herrmann, Vertretern des Luftamts Nordbayern, der Projektgesellschaft und des Bundesverkehrsministeriums zur Causa um den Verkehrslandeplatz Coburg / Meeder statt. Das Ergebnis des Arbeitsgespräches: Weitere Gespräche und ein neues Gutachten folgen.

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Coburg: Luftamt Nordbayern sagt NEIN zu neuem Verkehrslandeplatz

Das Luftamt Nordbayern mit Sitz in Nürnberg hat die Projektgesellschaft Verkehrslandeplatz Coburg aufgefordert, den Antrag auf Neubau eines Flugplatzes bei Neida (Landkreis Coburg) zurückzuziehen. Das Luftamt setzt der Projektgesellschaft ein Ultimatum bis zum 21. September. 

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Coburg: Bürgerbegehren gegen Verkehrslandeplatz vom Tisch?

Grundlegende Entwicklung in Sachen Verkehrslandeplatz Coburg. Der Feriensenat der Stadt hat heute eine Satzungsänderung der Projektgesellschaft bestätigt. Demnach können die Gesellschafter ab sofort frühestens zum 31. Dezember 2025 ausscheiden, bislang war es der 31. Dezember des laufenden Jahres gewesen.

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Aero Club Coburg: Kein Austritt aus VLP-Projektgesellschaft

Der Aero-Club Coburg wird nicht aus der Projektgesellschaft für den geplanten Neubau des Verkehrslandeplatzes (VLP) bei Meeder aussteigen. Damit lehnte man eine Bitte der ÖDP ab. Nachdem der Bürgerentscheid in Sachen Landkreisbeteiligung negativ ausfiel, forderte der ÖDP-Kreisverband, dass der ACC sich zurückziehen soll. Wir berichteten.

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