Tag Archiv: Förderung

Oberfranken: Spitze beim Innovationsgutschein in Bayern

„Oberfranken ist eine Top-Innovationsregion“, so Heribert Trunk, Präsident der IHK für Oberfranken Bayreuth in einer ersten Bewertung der aktuellen Zahlen zum Förderinstrument „Innovationsgutschein Bayern“. Diese Förderung des Freistaates zielt auf kleine Unternehmen und Existenzgründer, die neue Ideen umsetzen wollen. Oberfrankenweit wurden seit Juni 2012 250 Unternehmensanträge bewilligt.

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Hochschule Hof: Politiker fordern Institut für Wassermanagement

Der Hofer Oberbürgermeister Harald Fichtner, der neu gewählte Hofer Landrat Oliver Bär und Landtagsabgeordneter Alexander König haben sich in einem Schreiben an Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) gewandt. In dem Schriftstück fordern die Politiker die Etablierung eines Instituts für Wassermanagement an der Hochschule Hof zur Unterstützung des Strukturwandels und der neuen Wirtschaftskompetenzen der Region.

Forderung aus Hof seit 2013

Bereits 2013 hatten die Lokalpolitiker, gemeinsam mit dem Präsidenten der Hochschule Hof, Prof. Dr. Jürgen Lehmann, den Vorstoß unternommen, ein solches Institut in Hof zu etablieren. Im März des letzten Jahres befürwortete der Bayerische Ministerpräsident bei einem Besuch in Oberfranken dieses Unterfangen. Die Hochschule Hof hat selbst bereits ein zukunftsweisendes Konzept für ein solches Institut vorgelegt. „Die Realisierung dieses Institutes wäre ein Paradebeispiel für eine effektive und auf zukunftsfähige Arbeitsplätze hin ausgerichtete Regionalpolitik“, so ein Auszug aus dem Brief.

 


 

 

Angst vor Fracking in Oberfranken

Es ist das Thema über das Oberfranken heute spricht. Das sogenannte Hydraulic Fractioning – oder kurz Fracking. Eine Methode, um Gas und Öl zu fördern und zwar mithilfe eines bestimmten Gemischs, das den Boden aufbrechen lässt. Dabei werden auch Chemikalien eingesetzt. Eine Methode, die für Viele sehr umstritten ist. Sie fürchten eine Verunreinigung des Grundwassers. Somit eine echte Gefahr für den Menschen. Und genau dieses Fracking könnte es bald im Raum Bayreuth geben, befürchten die Grünen und schlagen Alarm. Sie fordern ein Verbot, deutschlandweit!

Grafik (pdf-Datei): Feldesumgriff der großräumigen Aufsuchungserlaubnis für Kohlenwasserstoffe (Öl und Gas) „Weiden“

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

 


 

 

Mainleus (Lkr. Kulmbach): Hohe Summe für die Förderung neuer Krippenplätze

Seit dem 1. August letzten Jahres haben Eltern ein Anspruch auf einen Kita- oder Krippenplatz für Kinder ab dem Alter von einem Jahr. Doch das Angebot wird der Nachfrage nicht gerecht und freie Krippenplätze sind noch kaum vorhanden. Doch der Markt Mainleus macht es vor und richtet in der Kindertageseinrichtung Rothwind sechs neue Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Der Freistaat Bayern unterstützt dies mit einer Förderung von 169.400 Euro aus dem Programm „Aufbruch Bayern“, wie Staatsministerin Emilia Müller auf Anfrage des Abgeordneten Martin Schöffel mitteilte.

Familienfreundlichkeit – darauf setzten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Bayern. Und für die Kinderbetreuung sind in Bayern die Kommunen zuständig. Sie ermitteln regelmäßig, wie viele Familien in welchem Umfang Kinderbetreuung in Anspruch nehmen wollen und schaffen ein bedarfsgerechtes Angebot an Betreuungsplätzen. So geschehen auch in Mainleus.

Martin Schöffel, Landtagsabgeordneter freut sich über Zusage der Fördermittel: „Im Dezember 2013 hatte der Marktgemeinderat von Mainleus die Erweiterung beschlossen und die Förderung beantragt, heute liegt bereits die Förderzusage des Freistaates vor!“

 


 

 

Stadt Bayreuth bietet Förderprogramm für Toleranz und Demokratie

Die Stadt Bayreuth führt auch im Jahr 2014 die Projektförderung im Zuge des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ fort. Das Programm wurde in der Wagnerstadt im Jahr 2011 mit 13 Projekten gestartet und bislang erhielten insgesamt 42 Einzelprojekte Zuschüsse aus dem Fördertopf. Da das Programm allerdings vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgeht und der Bundeshaushalt 2014 noch nicht verabschiedet wurde, wurden die Fördermittel vorerst nur bis zum 23. April 2014 bewilligt. Bis zu diesem Zeitpunkt hat das Ministerium der Stadt Bayreuth 28.000 Euro zur Projektförderung bereitgestellt.

Die Ziele des Programms sind die Förderung von zivilem Engagement, demokratischem Verhalten und dem Einsatz für Vielfalt und Toleranz. Insbesondere sollen Vorurteile gegen Menschen mit Migrationshintergrund abgebaut und Zeichen gegen den Rechtsextremismus gesetzt werden, schwerpunktmäßig sollen dabei auch Kinder und Jugendliche eingebunden werden.

Die Anträge können ab sofort beim Amt für Integration und soziale Projekte der Stadt Bayreuth gestellt werden, sie sind unter www.toleranz-foerdern.bayreuth.de erhältlich – dort gibt es auch mehr Informationen zum Thema.

Bei Unsicherheiten gibt es dazu eine neue externe Koordinierungsstelle, die Interessenten bei den Anträgen berät und Hilfe leistet: Der Verein „Schoko e. V.“ Ansprechpartnerin dort ist Silvia Herrmann, erreichbar unter der Telefonnummer 0921 / 251121 oder unter exko@schoko-bayreuth.de erreichbar.

 


 

 

Hof: Förderung für Zufahrt zum Güterverkehrszentrum

Die Regierung von Oberfranken hat der Stadt Hof 750.000 Euro für den Ausbau der Zufahrtsstraße zum Güterverkehrszentrum bewilligt. Die Planung für die Errichtung des Güterverkehrszentrums am Güterbahnhof betreibt die Stadt. Sie trägt eigentlich auch die Kosten für das Projekt. Die Bau- und Grunderwerbskosten für die geförderte Straßenbaumaßnahme belaufen sich auf rund 990.000 Euro. Die Zufahrtsstraße ist zusammen mit der Hans-Böckler-Straße ausgebaut worden. Der nun bewilligte Betrag von 750.000 Euro entspricht einem Fördersatz von knapp 80 Prozent. Das Geld stammt aus dem bayerischen Staatshaushalt und wird vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.

 


 

 

Kronach: Pilotprojekt zum demografischen Wandel

Im Landkreis Kronach entsteht ein neues Büro zum demografischen Wandel. Damit wird Oberfranken zur Pilotregion für die künftige Bevölkerungsentwicklung. Die Staatsregierung will in den kommenden drei Jahren bis zu eine Million Euro aus dem Arbeits- und Sozialfonds zur Verfügung stellen.

Mit dieser Summe soll das vom Kabinett im Zuge der LOEWE-Insolvenz beschlossene Projekt „Demografie Pilotregion Oberfranken“ gefördert werden. Ab Januar 2014 werden in der neu eingerichteten Geschäftsstelle im Landkreis Kronach bereits bestehende demografierelevante soziale Einrichtungen, Akteure und Angebote erfasst und vernetzt. Dabei geht es in erster Linie um die Arbeitfelder „Familie und Arbeitswelt“, „Ältere Menschen“, „Kinder und Jugendliche“ sowie „Regionalentwicklung“. Das Büro zum demografischen Wandel soll effiziente Konzepte und Projekte, vor allem mit generationenübergreifenden Charakter, entwickeln, begleiten und verbreiten. Ziel ist es, in Oberfranken erfolgreiche Projekte in den Bereichen Arbeitsmarkt und Soziales zu etablieren, die dann auch in anderen Regionen Bayern erfolgreich umgesetzt werden können.

 

 

Weißdorf (Lkr. Hof): Gemeinde erhält 220.000 Euro Förderung für Straßenbau

Die Gemeinde Weißdorf im Landkreis Hof erhält für den Ausbau der Straße zwischen Albertsreuth und Götzmannsgrün 220.000 Euro Fördermittel von der Regierung von Oberfranken. Die Gelder stammen aus Mitteln des Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (BayGVFG) und des Finanzausgleichgesetzes. Der Ausbau wird auf 525 Metern Länge vorgenommen, die Gesamtkosten werden auf 275.000 Euro geschätzt.

Der Ausbau der bisher teils sehr schmalen Fahrbahn soll vor allem zur Verkehrssicherheit beitragen, was auch Regierungspräsident Wilhelm Wenning bekräftigt: „Mit dem Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße leistet die Gemeinde Weißdorf einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.“

 


 

 

Lichtenfels: Stadt erhält 1,1 Mio EUR zur Sanierung der Kreisstraße

Das Hochwasser im Sommer dieses Jahres richtete entlang der Donau und der Elbe immense Schäden an – doch nicht nur diese Regionen waren betroffen, auch in Oberfranken kam es durch Dauerregen und Hochwasser zu Zerstörungen.

Insgesamt zwölf hochwasserbedingte Schadensfälle sind in Oberfranken bislang bekannt, die mit Abstand höchste Schadenssumme trat bei der Lichtenfelser Kreisstraße LIF 7 auf, die durch einen Hangabrutsch schwer beschädigt wurde.

 

Die Sanierung der seither gesperrten Straße ist nun finanziell gesichert, der Landrat des Landkreises Lichtenfels Christian Meißner und der zweite Bürgermeister der Stadt Bad Staffelstein Hans-Josef Stich erhielten am heutigen Freitag aus den Händen von Regierungspräsident Wilhelm Wenning den Förderbescheid über die erste Teilrate von 800.000 Euro.  Das Geld für die Sanierung stammt aus dem Programm für die Wiederherstellung der durch das Sommerhochwasser 2013 geschädigten Infrastruktur. Wenning führte dazu aus: „Ich freue mich außerordentlich, dass es gelungen ist, die Sanierung der Kreisstraße LIF 7 in den Ausbauhilfefonds des Bundes aufzunehmen und aufgrund des drastischen Schadensausmaßes eine 100-prozentige Förderung zu gewähren. Die Sanierungsarbeiten können nun auf den Weg gebracht werden. Die Kosten für die hochwasserbedingte Sanierung der Kreisstraße LIF 7 belaufen sich auf rd. 1,1 Millionen Euro und stellen damit die mit Abstand höchste Schadenssumme in Oberfranken dar. Die Stadt Bad Staffelstein als Zuwendungsempfängerin, der Landkreis Lichtenfels als Straßenbaulastträger, die Regierung von Oberfranken als Fachaufsicht und Bewilligungsstelle sowie die weiteren beteiligten Fachbehörden haben hier hervorragend zusammengearbeitet, so dass die Fördermittel in extrem kurzer Zeit bewilligt werden konnten.“

 

Möglich wurde die 100-prozentige Förderung durch die Entscheidung der Landesregierung Ende August, die Fördergebietskulisse zu erweitern, die zunächst nur den Einzugsbereich von Donau und Elbe berücksichtigte. „Unsere Erleichterung war groß“, sagte Wenning, „als auch diejenigen bayerischen Landkreise in die Fördergebietskulisse aufgenommen wurden, in denen Soforthilfen für Hochwasserschäden auch außerhalb des Elbe / Donaueinzugsbereichs nach dem Aufbauhilfegesetz ausbezahlt worden waren. Damit sind alle neun oberfränkischen Landkreise durch die Gebietskulisse abgedeckt.“

 

Was im Juni genau geschah sehen Sie in unserem Beitrag zm Thema vom 03. Juni 2013

 

 


 

 

Städtebauförderung: Über 12 Millionen Euro für Oberfranken

Der Freistaat Bayern unterstützt die oberfränkischen Kommunen in diesem Jahr mit rund 12,2 Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderprogramm. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen stehen damit rund 16,9 Millionen Euro zur Verfügung. „Das bayerische Programm ist eine effiziente Ergänzung der Bund-Länder- und EU-Städtebauförderprogramme. Wir verfolgen damit insbesondere landesspezifische Interessen und unterstützen vor allem Kommunen im ländlichen Raum bei der Bewältigung des Strukturwandels infolge demografischer Veränderungsprozesse. Mit der Förderung der Revitalisierung innerörtlicher Industrie- und Gewerbebrachen setzen wir spürbare Impulse für die wirtschaftsstrukturelle und städtebauliche Entwicklung“, so Innenminister Joachim Herrmann anlässlich der Fördermittelzuteilung.

Ankerpunkte der Daseinsvorsorge sollen entstehen

Neben der Aufbereitung von Brachflächen ist es ein Ziel des bayerischen „Aktionsplans demografischer Wandel“, vitale Kommunen und attraktive Zentren als Ankerpunkt der Daseinsvorsorge zu sichern und zu entwickeln. Schwerpunkte der Förderung in Oberfranken sind heuer die Revitalisierung eines ehemaligen landwirtschaftlichen Gehöfts für die Neuschaffung einer Ortsmitte in der Gemeinde Langensendelbach, die Aufwertung innerörtlichen Bereiche in Mistelbach, die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt im Markt Mitwitz und die Herstellung eines innerstädtischen Parks (PROLIN-Park) in Rehau. Herrmann weiter: „Der Förderbedarf für die Revitalisierung von Brachen insbesondere früherer Porzellanfabriken sowie Spinnereien und Webereien ist in Oberfranken besonders hoch. Deshalb wird mehr als die Hälfte des für diesen Förderschwerpunkt vorgesehenen Landesmittelanteils für 15 ausgewählte Maßnahmen im Regierungsbezirk eingesetzt.“

291 bayerische Städten und Gemeinden bekommen Geld

Bayernweit stehen 2013 insgesamt 291 bayerischen Städten und Gemeinden Fördermittel in Höhe von rund 42,6 Millionen Euro zur Verfügung. Davon werden 2,7 Millionen Euro für die Militärkonversion eingesetzt. „Mit einem Anteil von 12 Millionen Euro für die Revitalisierung von Industrie- und Gewerbebrachen können wir spürbare Impulse für die wirtschaftsstrukturelle und städtebauliche Entwicklung vor allem in strukturschwachen Kommunen setzen“, so Herrmann. Zusammen mit den Investitionen der Kommunen ergibt sich im Bayerischen Städtebauförderungsprogramm 2013 ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 65 Millionen Euro. Rund 83 Prozent der Fördermittel dieses Programms fließen in den ländlichen Raum, in dem knapp 57 Prozent der bayerischen Bevölkerung leben. „Von der Städtebauförderung geht eine hohe Anstoßwirkung für weitere Investitionen aus. Damit leistet sie auch einen wertvollen Beitrag für den Arbeitsmarkt, gerade in von Abwanderung bedrohten Regionen“, so der Innenminister.

Geförderte städtebauliche Sanierungsmaßnahmen in Oberfranken

Bad Staffelstein, Altstadt, 30.000 Euro

Bad Steben, Ortskern, 120.000 Euro

Bindlach, Ortskern, 240.000 Euro

Bischberg, Ortskern, 84.000 Euro

Bischofsgrün, Ortskern, 96.000 Euro

Burgebrach, Ortskern, 30.000 Euro

Ebensfeld, Einzelvorhaben, 30.000 Euro

Gefrees, Altstadt, 48.000 Euro

Gesees, Einzelvorhaben Ortsmitte, 36.000 Euro

Gräfenberg, Altstadt, 30.000 Euro

Hirschaid, Ortskern, 48.000 Euro

Langensendelbach, Ortskern, 360.000 Euro

Mainleus, Einzelvorhaben, 40.000 Euro

Memmelsdorf, Ortskern, 345.000 Euro

Mistelbach, Ortskern, 396.000 Euro

Mitwitz, Ortsmitte Mitwitz, 944.000 Euro

Naila, Altstadt, 480.000 Euro

Oberhaid, Ortskern, 90.000 Euro

Pinzberg, Altort, 54.000 Euro

Pressig, Ortskern Rothenkirchen, 160.000 Euro

Reckendorf, Ortskern, 111.000 Euro

Redwitz a.d.Rodach, Ortskern, 30.000 Euro

Rehau, Stadtkern, 354.000 Euro

Reichenbach, Einzelvorhaben Ortskern, 30.000 Euro

Sparneck, Ortskern, 346.000 Euro

Tettau, Einzelvorhaben, 30.000 Euro

Thurnau, Marktkern, 178.000 Euro

Zapfendorf, Ortskern, 42.000 Euro

 

Geförderte städtebauliche Maßnahmen zur Militärkonversion in Oberfranken

Bamberg, US-Kaserne Warner Barracks, 320.000 Euro

 

Geförderte Maßnahmen zur Revitalisierung von Gewerbebrachen in Oberfranken

Arzberg, ehemalige Porzellanfabrik Winterling, 500.000 Euro

Hollfeld, ehemalige Baufirma Wunder, 140.000 Euro

Kirchenlamitz, ehemalige Porzellanfabrik Winterling, 500.000 Euro

Kulmbach, Industriebrache Alte Spinnerei, 1.750.000 Euro

Marktleuthen, ehemalige Porzellanfabrik Winterling, 400.000 Euro

Marktredwitz, ehemaliges Benker-Areal, ehemals Glasschleif, 620.000 Euro

Naila, ehemals C.Seyffert-Gelände, 250.000 Euro

Neustadt b.Coburg, ehemalige Druckerei Patzschke, 360.000 Euro

Röslau, ehemalige Porzellanfabrik Winterling, ehemaliges Rossner-Gelände, 820.000 Euro

Schwarzenbach a.d.Saale, ehemalige Porzellanfabrik Winterling, 500.000 Euro

Schwarzenbach a.Wald, ehemalige Weberei ERBA, 260.000 Euro

Selb, ehemalige Porzellanfabrik Hutschenreuther, 800.000 Euro

Wunsiedel, ehemalige Porzellanfabrik Retsch, 160.000 Euro

 


 

 

Luisenburg: Nachwuchs-Förderpreise in Wunsiedel verliehen

Rehau-Nachwuchs-Förderpreis

Zum 10. Mal sind bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel am Sonntag vor der Vorstellung des Monty-Python-Musicals „Spamalot“ die Nachwuchs-Förderpreise verliehen worden. Der Rehau-Nachwuchs-Förderpreis geht an Simone Bartzick. Sie hatte schon im Vorjahr als Harzer Roller in „Ritter Kamenbert“ und als Marie in Mitterers „Wast – Wohin“ auf sich aufmerksam gemacht. In diesem Jahr spielt sie die Choristin Flora in „Die Fahnenweihe“, eine Schöne in „Jean Paul – Jetzt“ und vor allem die Titelrolle in dem Familienstück „Eine Woche voller SAMStage“. Als SAMS vor allem überzeugte sie die Kritikerjury, der auch wichtig war, die Leistung in einem Kinderstück gleichwertig zu beurteilen.

Nachwuchspreis der Festspielstadt Wunsiedel

Der Nachwuchspreis der Festspielstadt Wunsiedel geht an Sebastian M. Winkler, der ebenfalls schon im Vorjahr als Benvolio in „Romeo und Julia“ auf sich aufmerksam gemacht hat. In dieser Saison 2013 spielt er den Laertes in „Hamlet“, wobei „das schwierigste Degen-Duell der Theaterliteratur nach mehr als zwei Stunden voll konzentriertem Shakespeare-Spiel als  Glanzleistung“ besonders erwähnt wurde. Überzeugt hat die Jury auch die Vielseitigkeit Winklers in „Spamalot“, der als Dennis und späterer Sir Galahad, als  französischer Spötter, als Prinz Herberts Vater und als Schwarzer Ritter: „Was für ein begeisterndes darstellerisches Spektrum in diesen wenigen Minuten!“

Preise sollen auf junge Talente aufmerksam machen

Die Preise sind dotiert mit je 1.000 Euro und einem polymeren Objekt der Rehau AG, einem der Hauptsponsoren der Luisenburg-Festspiele. Mit den Nachwuchspreisen knüpfen die Luisenburg-Festspiele an ihre Tradition an, auf junge Ausnahme-Talente aufmerksam gemacht zu haben, die später das deutschsprachige Theater prägten. So debütierte 1914 der damals völlig unbekannte Werner Krauss in Wunsiedel, zu sehen waren auch die jungen Christine Ostermayer, Gisela Stein, Gustl Bayrhammer, Rolf Boysen, Romuald Pekny und nicht zuletzt Michael Lerchenberg neben vielen anderen bereits vor ihren späteren großen Erfolgen. „Wer auf dieser Naturbühne Präsenz zeigt, wird auch auf jeder anderen Bühne bestehen können“, so Intendant Lerchenberg, der die Nachwuchspreise 2004 einführte.

Neuer Preis „ExtraApplaus“

In diesem Jahr neu ist der von einem Spenderehepaar aus dem Münchner Raum, das nicht genannt werden will, gestiftete Preis „ExtraApplaus“. Diese Auszeichnung ist an keine Alters- oder Berufsgruppen gebunden, so dass er auch an Nebendarsteller, Statisten oder auch Berufsgruppen oder Gewerke verliehen werden kann, die durch ihren herausragenden Einsatz zum Gelingen eines Theaterabends, ja letztlich einer Festspielsaison beitragen. Sie soll als Dankeschön des Publikums verstanden werden. Durch das einstimmige Votum der Jury wurde der mit 500 Euro dotierte Publikums-Preis „ExtraApplaus“ an die Bühnentechnik der Luisenburg-Festspiele verliehen für ihren unermüdlichen Einsatz sowohl beim Kulissenbau als auch bei den Umbauten in den engen Zeiten zwischen den Vorstellungen, der vom Publikum nicht wahrgenommen und gewürdigt werden kann. Mit diesem Preis wird auch an das beherzte und gekonnte Eingreifen in der Bauphase als „hauseigene Feuerwehr“ erinnert, ohne die vor allem die Saison 2012 und der pünktliche Beginn der Saison 2013 nicht möglich gewesen wäre. So gilt der bühnentechnischen Mannschaft der Luisenburg-Festspiele der erste ExtraApplaus!    

 


 

 

Bezirk Oberfranken: Förderung für Projekt in Michelau

Die Werkstätten St. Joseph gGmbH mit ihren beiden Gesellschaftern, dem Diözesancaritasverband Bamberg und der Regens-Wagner-Stiftung-Dillingen, unterhalten an drei Standorten im Landkreis Lichtenfels vier Betriebsstätten für Menschen mit Behinderung. Aufgrund erhöhten Platzbedarfs hat der Ausschuss für Soziales des Bezirkstags von Oberfranken in seiner Sitzung vor längerer Zeit der Erweiterung der Platzkapazität der Werkstätten in Burgkunstadt, Lichtenfels und Michelau um 65 Plätze auf insgesamt 535 Werksattplätze zugestimmt. In Michelau waren bisher Räumlichkeiten für eine Werkstatt für behinderte Menschen mit 60 Plätzen angemietet. Da dieses Mietobjekt bereits seit Längerem überbelegt war, wurden zusätzlich in der Nachbarschaft weitere Räume angemietet. Um die Raumnot zu beseitigen, sollen in einem Werkstattneubau mit 100 Plätzen in Michelau die 60 angemieteten Plätze sowie 40 weitere anerkannte Plätze untergebracht werden. Konzeptionell soll am neuen Werkstattstandort die bisher gute Zusammenarbeit mit der Firma IBC Solartechnik und der Firma Scherer & Trier für die Montage von Automobilzulieferteilen sowie die Fertigung von Befestigungsmodulen ausgebaut werden. Die geplanten Kosten des Neubaus belaufen sich voraussichtlich auf 4,13 Millionen Euro. Diese Gesamtkosten werden vom Bezirk Oberfranken im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten mit einem Betrag von 206.500 Euro gefördert, der in diesen Tagen zur Auszahlung kommt.

 


 

 

Bayern: Kabinett sichert Finanzierung von 32 neuen Krankenhausbauvorhaben

Die hochwertige und wohnortnahe stationäre Patientenversorgung ist Grundstock für die hohe Lebensqualität in Bayern. Der Ministerrat hat dazu 32 neue Krankenhausbauvorhaben mit einem Gesamtfördervolumen von 382 Millionen Euro in Bayern beschlossen. Dies gaben Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber und der Finanzminister Dr. Markus Söder heute in München bekannt. Huber betonte: „Die heutige Entscheidung ist ein klares Bekenntnis für das Gesundheitsland Bayern und ein starkes Signal für den ländlichen Raum. Die beschlossenen Maßnahmen werden die Qualität der stationären Versorgung spürbar steigern. Eine hochwertige medizinische Versorgung darf nicht zum Privileg der Großstädte werden. Wir brauchen flächendeckend leistungsstarke Krankenhäuser – gerade in einer älter werdenden Gesellschaft sind sie unverzichtbar.“ Möglich wurde das umfangreiche Maßnahmenpaket durch die vom Landtag beschlossene Anhebung des Krankenhausetats für 2013 um 70 Millionen Euro auf 500 Millionen Euro. Der Ministerrat hat die zusätzlichen Spielräume umgehend zugunsten der Krankenhäuser ausgeschöpft. Söder: „Diese kräftige Mittelaufstockung beweist einmal mehr, dass der Freistaat Bayern ein verlässlicher Finanzierungspartner für die bayerischen Krankenhäuser ist und bleibt. Bei ansteigender Bautätigkeit können so die notwendigen Bauprojekte zügig angepackt werden.“

Finanzierung für alle Projekte gesichert

Alle Projekte sind mit der Einplanung in das Jahreskrankenhausbauprogramm finanziell abgesichert und können umgehend beginnen. Herausragende Projekte sind die Großbaumaßnahmen bei der BRK-Frauenklinik in München sowie an den Kliniken in Bayreuth, Lauf a.d. Pegnitz und Memmingen. Huber und Söder: „Bayern stellt mit der heutigen Entscheidung erneut unter Beweis, wie eine patientenorientierte Krankenhausfinanzierung erfolgreich in der Fläche umgesetzt werden kann. Dies ist nur mit entsprechenden regionalen Spielräumen möglich. Bayern leistet hier deutlich mehr als andere Länder.“ Den Überlegungen auf Bundesebene, künftig auf eine pauschale Krankenhausförderung umzustellen, erteilte Huber deshalb eine klare Absage: „Bayern nimmt seine Finanzierungsverantwortung ernst. Das bayerische System mit gezielter Einzelförderung für Krankenhausbaumaßnahmen hat sich bewährt. Eine pauschalierte Förderung nach dem Gießkannenprinzip ist in einem Flächenland wie Bayern nicht akzeptabel.“

Geplante Investitionen sind Wachstumsimpulse

Finanzminister Söder verwies auf die traditionell gute Finanzierung der Krankenhäuser in Bayern. Die zur Verfügung gestellten Fördermittel decken den anstehenden Bedarf für alle Krankenhausprojekte vollständig ab. „Neben dem hohen Wert für die Gesundheit der Bevölkerung bedeuten die geplanten Investitionen im Krankenhausbereich auch einen wichtigen Schub für Bauwirtschaft, Handwerk und medizintechnische Industrie. Damit werden gezielte Wachstumsimpulse gegeben, die den Wirtschaftskreislauf beleben und hochwertige Arbeitsplätze sichern.“

Alle 32 Projekt im Einzelnen

Jahreskrankenhausbauprogramm 2014:

  • München (Schön-Klinik Harlaching – 11,12 Millionen Euro)
  • Altötting (Kreisklinik – 2,70 Millionen Euro)
  • Haar (Heckscher-Klinikum – 5,80 Millionen Euro)
  • Bad Aibling (RoMed Klinik – 7,51 Millionen Euro)
  • Landshut (Kinderklinik St. Marien – 5,70 Millionen Euro und Bezirkskrankenhaus – 7,19 Millionen Euro)
  • Passau (Kinderklinik III. Orden – 5,96 Millionen Euro)
  • Regensburg (Krankenhaus St. Josef – 8,20 Millionen Euro)
  • Coburg (Klinikum – 12,30 Millionen Euro)
  • Erlangen (Waldkrankenhaus St. Marien – 9,00 Millionen Euro)
  • Nürnberg (Klinikum Süd – 11,11 Millionen Euro)
  • Lauf a.d. Pegnitz (Krankenhaus – 22,65 Millionen Euro)
  • Augsburg (Bezirkskrankenhaus – 13,35 Millionen Euro)
  • Krumbach (Klinik – 4,13 Millionen Euro)
  • Lindau (Asklepios Klinik – 9,42 Millionen Euro)
  • Immenstadt (Klinik – 8,16 Millionen Euro)

Jahreskrankenhausbauprogramm 2015:

  • Ebersberg (Kreisklinik – 15,70 Millionen Euro)
  • Traunstein (Klinikum – 11,07 Millionen Euro)
  • Amberg (Psychiatrische Tagesklinik – 3,18 Millionen Euro)
  • Regensburg (Evangelisches Krankenhaus – 11,40 Millionen Euro)
  • Burglengenfeld (Asklepios Klinik – 9,50 Millionen Euro)
  • Bamberg (Klinik am Bruderwald – 8,72 Millionen Euro)
  • Bad Neustadt a.d. Saale (Klinik für Handchirurgie – 18,23 Millionen Euro)
  • Pfronten (St. Vinzenz Klinik – 3,51 Millionen Euro)

Jahreskrankenhausbauprogramm 2016:

  • Deggendorf (Donauisar Klinikum – 19,54 Millionen Euro)
  • Bayreuth (Bezirkskrankenhaus – 16,63 Millionen Euro)
  • Scheßlitz (Juraklinik – 10,76 Millionen Euro)

Jahreskrankenhausbauprogramm 2017:

  • München (Rotkreuzklinikum Taxisstr. – 28,50 Millionen Euro)
  • Vilshofen (Kreiskrankenhaus – 2,09 Millionen Euro)
  • Weiden (Klinikum – 5,70 Millionen Euro)
  • Bayreuth (Klinikum 42,65 Millionen Euro)
  • Memmingen (Klinikum – 30,63 Millionen Euro)

 


 

 

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