Tag Archiv: Forschung

© Jugend forscht

Jugend forscht 2018: Zwei Landessieger kommen aus Oberfranken

Laura Holecek aus Coburg und das Dreierteam von Simon Niedt de Matos, Philipp Hohner und Ogün Aksoy aus dem Landkreis Bamberg erringen die ersten Plätze beim Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ in München und qualifizieren sich somit für den Bundeswettbewerb.

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© Hochschule Hof

Münchberg: Neubau der Hochschule Hof besiegelt

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute grünes Licht für einen Neubau der Hochschule Hof erteilt. Im rund 20 Kilometer entfernten Münchberg soll künftig ein Technikum mit Schwerpunkt Textiltechnologie und Klimatisierung entstehen. Die Kosten des Projekts werden mit 8 Millionen Euro beziffert.

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Talentschmiede: 13. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“

Unter dem Motto „Verwirkliche Deine Idee“ hat der Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ zum 13. Mal auf Bezirksebene junge Forscher aufgerufen, sich mit naturwissenschaftlichen und technischen Themen und Fragestellungen zu beschäftigen. 275 Kinder und Jugendliche sind dieser Aufforderung gefolgt und haben sich im letzten halben Jahr mit wissenschaftlichen Themen und Fragestellungen beschäftigt, Modelle gebaut und neue Erfindungen entwickelt. So wurde zum Beispiel das „Limit der menschlichen Leistungsfähigkeit beim Sport“ untersucht, eine „Personensicherungsanlage für U-Bahn-Gleisbette in Bahnhöfen“ entwickelt und sich mit der „Existenz von stabilen Planetenbahnen in Paralleluniversen“ beschäftigt.

„Jugend forscht“ als Talentschmiede

Am Vormittag hat im Verwaltungsgebäude der KSB Aktiengegellschaft in Pegnitz eine Pressekonferenz zum 13. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ stattgefunden. Es wurde über Neuerungen im Wettbewerb, die Teilnehmerzahlen, den aktuellen Wettbewerbsstand sowie ausgewählte Wettbewerbsthemen informiert. Staatsministerin Melanie Huml MdL, Schirmherrin der Veranstaltung und Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V., zeigte sich begeistert darüber, dass die Teilnehmerzahlen des Wettbewerbs in seinem 13. Jahr stark gestiegen sind. „Jugend forscht“ leiste als Talentschmiede seit vielen Jahren einen herausragenden Beitrag, junge Forscher und Erfinder zu fördern, die über wissenschaftliche Neugier, Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein und Problemlösungskompetenz verfügen. „Gerade diese viel versprechenden jungen Nachwuchskräfte sind es, die Deutschland im 21. Jahrhundert benötigt“, so die Staatsministerin.

 


 

 

Bayreuth: Grundstein für neues Fraunhofer Zentrum gesetzt

In Bayreuth Wolfsbach ist heute der Grundstein für den Neubau des Fraunhofer Zentrums Hochtemperatur-Leichtbau gesetzt worden. Das Zentrum wurde im vergangenen Jahr gegründet. Die Forschungsschwerpunkte liegen auf der Energieeffizienz und dem Hochtemperaturleichtbau. Bis April 2015 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro.

 


 

 

Bamberg: Nationales Bildungspanel jetzt bei Leibnitz-Gemeinschaft

Das in Bamberg ansässige, sogenannte nationale Bildungspanel wird in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen. Die Forschungseinrichtung ist international anerkannt und jetzt auch langfristig finanziell abgesichert. Mit der Aufnahme in die Leibniz-Gesellschaft sei eine jährliche Förderung von 20 Millionen Euro verbunden, so Staatssekretärin Melanie Huml aus Bamberg. Die 200 Wissenschaftler der Einrichtung untersuchen Bildungsprozesse von der frühesten Kindheit bis ins hohe Erwachsenenalter. Es ist Oberfrankens erste außeruniversitäre Forschungseinrichtung.

 


 

 

Bayreuth: Michael Hohl leitet Forschungsstelle an der Universität

Die Forschungsstelle für Familienunternehmen (FoFamU) der Universität Bayreuth hat Dr. Michael Hohl mit Wirkung zum 1. Juli 2013 zum Geschäftsführer bestellt. „Ich freue mich darauf, die Universität Bayreuth auf diese Weise unterstützen zu können“, kommentiert der Jurist Bayreuther Schule die Rückkehr zu seiner Alma Mater. „Die Forschungsstelle bearbeitet aktuelle und sehr wichtige Themen. Familienunternehmen sind gerade für unsere Region prägend und haben global einen großen Anteil an Wertschöpfung und Innovation“, erklärt Dr. Hohl anlässlich seiner Bestellung als Geschäftsführer.

Aufgaben des Geschäftsführers

Zu seinen Aufgaben gehören unter anderen die operative Führung des Teams, die Planung und Organisation von Veranstaltungen, die Vertretung der Forschungsstelle nach außen und die Pflege und der Ausbau der Kontakte der Forschungsstelle. Der Vorstand freut sich auf die Zusammenarbeit mit Dr. Michael Hohl, die erneut unterstreicht, wie eng Wissenschaft und Praxis an der Universität Bayreuth kooperieren.

Die Forschungsstelle für Familien

Die 2011 gegründete Bayreuther Forschungsstelle ist die erste Forschungsstelle für Familienunternehmen an einer öffentlichen Universität in Deutschland. Familienunternehmen spielen eine wichtige Rolle für die deutsche und europäische Wirtschaft. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag bei der Ausbildung von Arbeitskräften sowie bei der Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen. Aufgabe der Forschungsstelle ist es, rechtliche und wirtschaftliche Bedingungen von Familienunternehmen in Deutschland sowie im europäischen und außereuropäischen Ausland wissenschaftlich zu erforschen. Hierbei wirken je sieben rechtswissenschaftliche und wirtschaftswissenschaftliche Lehrstühle zusammen, die über hohen Sachverstand zu den verschiedenen Themen verfügen, die für Familienunternehmen unterschiedlicher Größe relevant sind. Die Forschungsstelle für Familienunternehmen bietet mit über 50 Personen (Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern) einen einzigartigen Kompetenzpool für Familienunternehmen. Zugleich fördert die Forschungsstelle die interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis auf den Gebieten des Unternehmensrechts und der Führung von Familienunternehmen.

 


 

 

Bad Rodach: Medical Park erforscht neue Therapie bei Schlaganfällen

Die Rehaklinik Medical Park Bad Rodach erforscht den Einsatz von Robot-unterstützten Reha-Maßnahmen bei Schlaganfallpatienten. Ziel der klinischen Studie ist herauszufinden, ob die Arm-Hand-Funktion der Patienten besser und schneller wiederhergestellt werden kann, wenn die Robot-Therapie früher und intensiver eingesetzt wird. Anlass für die Forschungsstudie ist der Umstand, dass von den jährlich rund 180.000 Schlaganfallpatienten in Deutschland mehr als 90 Prozent eine Funktionsstörung der Hand erleiden. Nur bei fünf Prozent von ihnen gelingt eine Rückbildung ohne Einschränkungen. Bei jedem vierten bleibt eine hochgradige Behinderung. Bislang erfolgt die Therapie vor allem durch Krankengymnastik. Medical Park Bad Rodach arbeitet bei der Studie zusammen mit der Neurologischen Universitätsklinik Erlangen. „Die enge Kooperation zwischen einer Universitätsklinik und einer Rehabilitationseinrichtung bietet beste Voraussetzungen zur strukturierten Erhebung solider Daten und garantiert die sorgfältige Auswertung und kompetente Interpretation der Ergebnisse“, begründet Professor Dr. Arthur Melms, Ärztlicher Direktor von Medical Park Bad Rodach, die Zusammenarbeit.

 


 

 

Selb: „Haus der kleinen Forscher“ – Kitas setzen sich für Bildung ein

Beim „Haus der kleinen Forscher“ lernen Kinder auf spielerische Art und Weise Phänomene ihrer Alltagswelt kennen und verstehen. Durch das Forschen und Experimentieren und die gemeinsame Entdeckung von Phänomenen wird nicht nur die Neugier geweckt, sondern die Kinder werden zugleich in ihrer Lern-, Sozial- und Sprachkompetenz sowie in feinmotorischen Fähigkeiten gestärkt. Hinter der Aktion steht eine bundesweite Stiftung, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird. In Oberfranken sind an rund 200 Kindergärten die kleinen Forscher unterwegs. Die Kitas setzen sich somit für die Bildung der Kinder ein und dies wurde nun von der IHK Oberfranken in Selb gedankt.