Tag Archiv: Freischießen

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Tödlicher Unfall in Kronach: 20-Jähriger von Güterzug erfasst

UPDATE (Dienstag, 20. August):

Wie die Polizei am heutigen Dienstagvormittag (20. August) endgültig bestätigte, hat die Obduktion des Toten nun ergeben, dass es sich bei dem Mann wie im Vorfeld vermutet um einen 20-Jährigen aus Mittelfranken handelt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei stieg der junge Mann in der Nacht zum 10. August - nahe dem Festplatz des Kronacher Freischießens - über die Leitplanke in der Ludwigsstädter Straße. Anschließend überquerte der Mann die angrenzenden Bahngleise und wurde dort von einem Güterzug erfasst. Der Mann war auf der Stelle tot.

UPDATE (Montag, 11:45 Uhr):

Tödliche Verletzungen erlitt ein junger Mann am späten Samstagabend (10. August) als ihn beim Überqueren der Bahngleise ein Güterzug erfasste. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll es sich bei dem Toten um einen 20-Jährigen aus Mittelfranken handeln. Abschließende Klarheit über die Identität des Verunglückten soll nun eine Obduktion bringen. Kripo und Staatsanwaltschaft klären zudem noch, wie es zu dem tragischen Unglück kommen konnte.

  • Nähere Informationen von Anne Höfer, Pressesprecherin beim Polizeipräsidium Oberfranken in Bayreuth. (Video: siehe rechte Seite)
Tödlicher Unfall in Kronach: Was machte der 20-Jährige auf den Bahngleisen?
Tragisches Unglück in Kronach: Junger Mann von Güterzug erfasst und getötet

UPDATE (14:10 Uhr):

Bei dem von dem Güterzug erfassten und getöteten Mann handelt es sich nach Angaben der Polizei höchstwahrscheinlich um einen erst 20-jährigen Mann aus Mittelfranken. Die genauen Umstände seines Todes ermittelt nun die Kriminalpolizei Coburg.

Beim Überqueren der Bahngleise erfasst

Nach bisherigen Erkenntnissen überstieg der junge Mann gegen 22.45 Uhr auf Höhe des Freischießen-Geländes die Leitplanke an der Ludwigsstädter Straße. Beim Überqueren der daneben liegenden Bahngleise wurde er von einem in Richtung Probstzella fahrenden Güterzug erfasst. Für den 20-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

Rettungskräfte versorgen Zeugen

Der herbeigerufene Rettungsdienst sowie ein Notarzt und ein Notfallseelsorger kümmerten sich in der Folge um die Zeugen des Unglücks. Insbesondere der Lokführer erlitt einen Schock und musste behandelt werden.

B85 und Bahnstrecke gesperrt

Beamte der Polizei Kronach und der Bereitschaftspolizei nahmen in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei die Ermittlungen auf und sperrten die Bundesstraße B85 bis 2:45 Uhr. Für die Zugfahrgäste wurde eine Weiterfahrtmöglichkeit organisiert. Mehrere Feuerwehrkräfte und das Technische Hilfswerk waren unter anderem für Verkehrsmaßnahmen im Einsatz.

ERSTMELDUNG (13:10 Uhr):

In der Nacht zum heutigen Sonntag ist es am Rande des Kronacher Freischießens zu einem tragischen Unglück gekommen: Eine Person wurde von einem Güterzug erfasst und kam dabei ums Leben. Einzelheiten zu dem Fall sind noch nicht bekannt.

Hintergründe noch weitgehend unklar

Die Polizei bestätigte am Sonntagmittag (11. August) bislang nur, dass es zu dem Unglücksfall gekommen ist und dass die verstorbene Person männlich ist. Ersten Ermittlungen am Abend zufolge scheint der Mann auf dem Weg vom Freischießen zu seinem geparkten Auto gewesen zu sein. Für den heutigen Nachmittag hat die Polizei eine Pressemitteilung mit näheren Informationen in dem Fall angekündigt.

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Freischießen Kronach: Freischießen-Express mit veränderten Rückfahrtzeiten

Aufgrund der Änderungen der Betriebszeiten des Freischießens 2018, werden auch beim Freischießen-Express die Rückfahrtzeiten am heutigen Freitag und morgigen Samstag (18. August) angepasst. Wie berichtet, verkürzen sich die Betriebszeiten des traditionellen Festes am Freitag und Samstag auf 00:30 Uhr , nachdem zwischen der Stadt und einem klagenden Anwohner in einem Eilverfahren eine vorläufige Einigung erzielt wurde.

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Kronacher Freischießen: Streit zwischen Anwohner und Stadt vorerst beigelegt

Wie die Stadtverwaltung Kronach am Donnerstag (16. August) mitteilte, wurde über den weiteren Verlauf des Kronacher Freischießens zwischen dem klagenden Anwohner und der Stadt eine vorläufige Einigung erzielt.

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Kronacher Freischießen: Körperverletzungsdelikte stiegen deutlich an

Insgesamt 22 polizeilich bekannt gewordene Körperverletzungsdelikte hat die Polizeiinspektion Kronach dieses Jahr im Zusammenhang mit dem Kronacher Freischießen zu verzeichnen. Gerade an den ersten drei Festtagen stieg die Zahl der Raufereien im Vergleich zum Vorjahr deutlich an.

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© Jochen Bake

Volksfeste in Oberfranken: Sicherheit steht an erster Stelle

Sicherheit auf den anstehenden Volksfesten: Dieses ist ein Thema, welches in diesen Tagen kaum jemand wegdiskutieren kann. Die Veranstalter, Gastgeber und Organisatoren der großen Volksfeste in Oberfranken haben nach den Gewalttaten von Würzburg, München und Ansbach Maßnahmen ergriffen, um ihre Veranstaltungen für die Besucher und Gäste so sicher wie möglich zu gestalten. Hier ein Überblick...

Annafest Forchheim (22.07. - 01.08.2016):

  • Mehr Sicherheitspersonal
  • Polizei zeigt höhere Präsenz
  • Besucher werden gebeten, auf größere Taschen oder Rucksäcke zu verzichten
  • Mit Taschenkontrollen muss im Einzelfall gerechnet werden
  • Verdächtiges bemerkt?: Die Telefonnummer der Festleitung lautet: 09191 / 70 25 70 und hängt an jeder Bude und bei jedem Keller aus

Hofer Volksfest (29.07. - 07.08.2016):

  • Taschen- und Rucksackkontrollen auf dem gesamten Festgelände
  • Bei Widerstand ist ein Platzverweis möglich

Coburger Vogelschießen (29.07. - 07.08.2016):

  • Erhöhung des Streifendienstes
  • Verstärkung des Sicherheitsdienstes
  • Besucher werden gebeten, auf größere Taschen oder Rucksäcke zu verzichten
  • Mit Taschenkontrollen muss gerechnet werden

Kulmbacher Bierwoche (30.07. - 07.08.2016):

  • Besucher werden gebeten, keine Taschen und Rucksäcke auf das Gelände zu nehmen
  • Taschen- und Rucksackkontrollen auf dem gesamten Festgelände
  • Aufstockung der Sicherheitskräfte
  • Mehr Polizeipräsenz
  • Bildung eines gemeinsamen Sicherheitsstabes
  • Radius des überwachten Bereiches wird vergrößert

Kronacher Freischießen (11.08. - 21.08.2016):

  • Stellungnahme in der kommenden Woche

Bamberger Sandkerwa (25.08. - 29.08.2016):

  • Neues Sicherheitskonzept in diesem Jahr: Mehr Sanitäter, mehr Sicherheitspersonal, neue Fluchtwege-Beschilderung, neues Besucherinformationssystem, Stadt stellt Lautsprecheranlagen auf
  • Weitere Maßnahmen werden in Kürze vorgestellt

Luisenburg Festspiele Wunsiedel 2016:

  • Rucksackverbot
Thema Sicherheit: Aktuelle TVO-Videos
Volksfeste in Oberfranken: Die Frage nach der Sicherheit
Hof: Neues Sicherheitskonzept für das Volksfest
Forchheim: Wie sicher ist das Annafest?
TVO-Facebook-Diskussionen zum Thema "Sicherheit auf Volksfesten"

Kronacher Freischießen: Zahl der Gewaltdelikte deutlich gestiegen

Elf Tage feierte der Frankenwald sein größtes Volksfest, jetzt wird Bilanz des Freischießens in Kronach gezogen. Grundsätzlich sind alle Beteiligten zufrieden mit dem Verlauf, allerdings vermeldet die Polizei eine zunehmende Gewaltbereitschaft. Insgesamt 33 Körperverletzungen wurden von der Polizei im Zusammenhang mit dem diesjährigen Kronacher Freischießen registriert. 2012 waren es noch 28 gewesen. Zum Vergleich: In den Jahren 2005 bis 2008, waren anlässlich des Festes lediglich ein bis sieben Delikte dieser Art angezeigt worden. Besonders bei den sogenannten XXL-Nächten nahm die Zahl der Polizei-Einsätze wegen Schlägereien deutlich zu. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Kronach: Freischießen 2013 hat begonnen

In Kronach hat am Donnerstagabend das Freischießen 2013 begonnen. Kronachs Erster Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein eröffnet mit dem Anzapfen des ersten Fasses Festbier den 10-tägigen Feiermarathon in Kronach. Das Freischießen ist eines der traditionsreichsten Feste im Freistaat. Bis zuletzt gab es Debatten um den Ablauf, da ein Anwohner wegen der mutmaßlichen Lärmbelästigung klagte.

 



 

 

Kronacher Freischießen: Keine Änderung des Festablaufes

Das Kronacher Freischießen wird 2013 in dem Umfang ablaufen, wie es geplant ist. Darauf einigten sich am Dienstag während einer Krisensitzung im Landratsamt Verantwortliche der Stadt und der Schützengesellschaft Kronach. Ein Anwohner der Kronacher Alten Ludwigsstädter Straße hatte sich zuvor anwaltlich bei den Organisatoren gegen die XXL-Nächte auf dem Kronacher Schützenplatz ausgesprochen, da er die dadurch entstehende Geräuschbelastung für sein Anwesen als zu hoch empfindet.

 

Wir berichteten:

 

 

Schützengesellschaft für Gespräche bereit

Seitens der Schützengesellschaft Kronach besteht Gesprächsbereitschaft mit dem Anwohner und großes Interesse an einer außergerichtlichen Einigung. Dies wurde dem Beschwerdeführer und seinem Anwalt mitgeteilt. Bürgermeister Beiergrößlein bietet sich hierbei als Vermittler an.

Bürgermeister zeigt auch Verständnis

Beiergrößlein hat teilweise Verständnis für den Ärger des Anwohners. Er hofft, dass noch eine für alle Seiten zufrieden stellende Lösung gefunden werden kann. Seitens des Anwohners sei bereits eine verbindliche Zahl an Veranstaltungen auf dem Platz genannt worden. Dies könne man als Diskussionsgrundlage für weitere Gespräche heranziehen. Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein appelliert an alle Beteiligten, sich an einen Tisch zu setzen, mit dem Ziel, in Kronach auch weiter Events anbieten zu können, aber auch die Anwohner nicht über Gebühr zu strapazieren. Er hofft auf eine friedliche Freischießenzeit.

 


 

 

Freischießen Kronach: Ende der Party? – Anwohner vs. XXL-Nächte

Dem Kronacher Freischießen steht Ärger vor der Tür. Ein Anwohner fordert die Verkürzung der XXL-Nächte auf dem Schützenfest der Stadt. Derzeitig wird bei diesen langen Volksfestnächsten bis früh um 2.00 Uhr gefeiert. Nun flatterte ein Anwaltsschreiben des Anwohners den Organisatoren ins Haus. In diesem Brief fordert man Änderungen beim Aublauf des Schützenfestes. Am Dienstagvormittag kam es daher zu einem Krisengespräch zwischen Stadtverwaltung und Schützengesellschaft im Landratsamt. Steht das Freischießen auf der Kippe? Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.