Tag Archiv: Gefährdung

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Forchheim: 19-Jähriger flüchtet mit über 200km/h vor Polizeikontrolle!

Eine riskante Verfolgungsjagd lieferte sich ein 19-Jähriger am Sonntagnachmittag (17. Februar) mit der Polizei, der sich vor einer bevorstehenden Verkehrskontrolle entziehen wollte. Der junge Mann raste in Forchheim-Süd los und ergriff die Flucht in Richtung Möhrendorf (Landkreis Erlangen-Höchstadt). Die Polizei sucht nun nach Verkehrsteilnehmern, die durch die Fahrweise des 19-Jährigen, gefährdet wurden. Weiterlesen

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Lichtenfels: Illegales Lager mit Feuerwerkskörpern entdeckt

Das Gewerbeaufsichtsamt Coburg löste am Mittwoch (19. Dezember) in Lichtenfels, unmittelbar in der Nähe zur Autobahn A73, ein nichtgenehmigtes Lager mit Silvesterfeuerwerkskörpern auf. Dies teilte am heutigen Freitag (21. Dezember) die Regierung von Oberfranken mit. Die Beamten fanden insgesamt über 100 Paletten mit Feuerwerkskörpern vor. Diese hatten eine Masse von weit über 30 Tonnen und eine Nettoexplosivstoffmasse von rund sieben Tonnen. Sie wurden in der Halle unter anderem für den Weitertransport an den Einzelhandel eingelagert.

Gravierende Verstöße gegen die Vorschriften

Aufmerksam auf das von außen nicht erkennbare Lager wurden die Beamten durch einen anonymen Hinweis. Laut der Behörde wurde das Feuerwerk unter anderem zusammen mit brennbaren Flüssigkeiten aufbewahrt, was nicht nur verboten sondern auch äußerst gefährlich ist. Zum Teil lagerten die Feuerwerkskörper auch lose ohne eine schützende Umverpackung. Zudem waren in einem Bereich der Lagerhalle weder Feuerlöscher noch sonstige Löscheinrichtungen vorhanden.

Gewerbeaufsichtsamt ordnete Abtransport in sicheres Lager an

Da weder der Brandschutz gewährleistet noch der Abstand zur nahen Autobahn eingehalten wurde, bestand laut Gewerbeaufsichtsamt ein erhebliches Gefährdungspotential. Deswegen ordnete die Behörde den unverzüglichen Abtransport der gefährlichen Gegenstände in ein sicheres Lager an. Dem Betreiber des Lagers droht nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

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Oberhaid / Bamberg: Nach wilder Flucht – Polizei sucht immer noch Zeugen

Die Ermittlungen nach der Flucht eines 40-Jährigen Anfang März, die an einem Baum bei Staffelbach (Landkreis Bamberg) endete, dauern an. Wir berichteten! Die Polizei Bamberg-Land sucht nach wie vor Verkehrsteilnehmer, die von dem Flüchtenden gefährdet oder geschädigt wurden.

40-Jähriger missachtet zahlreiche rote Ampeln bei seiner Flucht

Am 2. März, kurz nach 19:30 Uhr, sollte ein weißer Mercedes Transporter aus dem Zulassungsbereich Haßberge (HAS) in der Pödeldorfer Straße von Bamberg kontrolliert werden. Allerdings gab der Fahrer Gas und flüchtete. Die Verfolgung führte über die Brennerstraße, Zollnerstraße, stadteinwärts auf die Ludwigstraße in Richtung Hallstadt. Auf diesem Streckenabschnitt wurden durch den Flüchtenden mehrere rote Ampeln überfahren. Insbesondere missachtete der 40-Jährige an der Kreuzung Ludwigstraße / Memmelsdorfer Straße das Rotlicht. Glücklicherweise kam es zu keinen Unfällen.

 

Fluchtstrecke von Bamberg nach Oberhaid

Flucht über Hallstadt, Dörfleins, Oberhaid nach Unterhaid

Die Fahrt setzte sich über die Coburger Straße in Richtung Hallstadt und dann auf der Emil-Kemmer-Straße fort. An der Einmündung zur Dr.-Robert-Pfleger-Straße bog er rechts ab und überquerte die Brücke der A70 und fuhr auf Feldwegen nach Hallstadt in die Valentinstraße. Von dort ging es weiter über die Tiergartenstraße und Mainstraße. Auf der Staatsstraße 2281 setzte der Mann seine Flucht über Dörfleins, Oberhaid bis nach Unterhaid fort.

Flucht endet an einem Baum

Zwischen Unterhaid und Viereth bog der Flüchtige auf einen Flurweg ab und wechselte zwischen Unterhaid und Staffelbach wieder auf die Staatsstraße 2281 in Richtung Staffelbach. Am Ortseingang Staffelbach führte die Verfolgung durch das Wohngebiet an der Kirchäckerstraße und dann auf der Weinstraße in Richtung Lauter. Kurz nach der Autobahnunterführung kam es zum Unfall, als der Flüchtige versuchte, einen Dienstwagen der Polizei abzudrängen. Der 40-Jährige und sein 36 Jahre alter Beifahrer erlitten schwerste Verletzungen und kamen in ein Krankenhaus.

Fluchtstrecke von Oberhaid bis zum Ort des Unfalls

Staatsanwaltschaft erlässt Haftbefehl

Gegen den Fahrzeugführer erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg ein Haftbefehl, unter anderem wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zudem. Er ist mittlerweile im Gefängnis untergebracht. Der 36-Jährige ist nach wie vor in einem Krankenhaus.

Polizei sucht Zeugen

Durch das rücksichtslose Verhalten des Fahrers wurde eine Vielzahl von bislang nicht bekannten Verkehrsteilnehmern gefährdet. Die Ermittler bitten deshalb nochmal eindringlich, dass sich Geschädigte und Zeugen der Verfolgungsfahrt bei der Polizeiinspektion Bamberg-Land unter der Rufnummer 0951 / 91 29 - 310 melden.

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News-Flash vom 04. März 2018
Bamberg: Wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei
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Hof: Mit 1.232 Böllern & 88 Raketen per Zug unterwegs

Da wollte es ein Pärchen aus Zeulenroda zu Silvester wohl richtig heftig krachen lassen. Die beiden kauften rund 45 Kilogramm an Silversterböllern. Ihre Heimfahrt mit dem Zug fand dann in Hof ein jähes Ende. Der Schaffner war mit der explosiven Ladung nämlich gar nicht einverstanden.

Mit explosiver Ladung im Zug

Die beiden 21-Jährigen deckten sich am ersten Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) in Augsburg mit insgesamt Feuerwerkskörpern im Wert von 300 Euro ein. Für die Heimfahrt im Zug benutzten die beiden einen Bollerwagen zum Transport der Böller. Das war nicht so ganz im Sinne des Schaffners, der die beiden jungen Leute in Hof am Hauptbahnhof an die frische Luft setzte.

Böllertransport vorerst unterbunden

In der Schalterhalle wurde dann die Bundespolizei auf sie aufmerksam. Zwar handelte es sich nicht um verbotene Pyrotechnik, aber die 1. 232 Chinaböller und 88 Raketen stellten eine Gefährdung der anderen Bahnreisenden dar. Wenn sie einen sicheren Transport nachweisen können, dann dürfen die Thüringer ihr Silvesterfeuerwerk bei der Bundespolizei abholen.

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Bamberg: 16-Jähriger liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Eine Bamberger Streifenbesatzung wollte am Mittwochabend (2. September) in der Gaustadter Hauptstraße den Fahrer eines Motorroller kontrollieren. Dieser flüchtete allerdings. Den Beamten gelang es allerdings, den Flüchtigen zu stoppen. Er war erst 16!

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