Tag Archiv: Gefängnis

Bayreuth: Flüchtiger Straftäter in Kehlheim festgenommen

Am Mittwochmorgen flüchtete ein Häftling der Justizvollzugsanstalt Bayreuth bei Außenarbeiten in der Steinachstraße. Der im offenen Vollzug untergebrachte 27-Jährige konnte jedoch am späten Abend in Kehlheim festgenommen werden. Der Strafgefangene war am Morgen mit landwirtschaftlichen Arbeiten auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt in der Steinachstraße beschäftigt. Gegen 9 Uhr verlies er allerdings unerlaubt das Gelände. Erste Fahndungsmaßnahmen der Bayreuther Polizei blieben zunächst ergebnislos. In der Folge wurde schnell klar, dass der 27-Jährige wohl in seine Heimat nach Südbayern geflüchtet ist. Am späten Abend konnte der junge Mann dann von niederbayerischen Kollegen in Neustadt an der Donau im Landkreis Kehlheim festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt zurückgebracht werden.

 

 


 

 

 

Lichtenberg / Halle (Saale): Fall Peggy – Neue Vorwürfe gegen Verdächtigen

Im Fall der seit 2001 verschwundenen Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof sind nun offenbar neue Vorwürfe gegen den Verdächtigen aus Halle (Saale) aufgetaucht. Medienberichten zu Folge ermitteln derzeit die Staatsanwaltschaften Bayreuth und Halle (Saale) gegen den ehemaligen Freund der Familie.

Erst diese Woche war der 29-jährige auf Grund von mehreren Hinweisen in das Visier der Ermittler geraten. Er zählte zum Tatzeitpunkt zum engen Freundeskreis der Familie, soll zum damaligen Zeitpunkt ein enger Vertrauter der Familie gewesen sein. Mittlerweile sitzt er wegen sexuellen Missbrauchs an seiner Tochter im Gefängnis in Halle (Saale).

Wie der „Nordbayerische Kurier“ erfahren haben will, ermittelt die Justiz gegen den Mann. Er soll die Tochter seines älteren Bruders sexuell missbraucht haben. Anklage in diesem Fall soll demnächst erhoben werden.

 


 

 

Bayreuth: Betrug in Millionenhöhe – Unternehmer muss ins Gefängnis

6 Jahre und 10 Monate muss der 54- jährige Hans Peter C. hinter Gitter. Dieses Urteil ist heute vor dem Landgericht in Bayreuth gefallen. Angeklagt war der  Unternehmer ursprünglich wegen versuchten Mordes und Betrugs in Millionenhöhe. Aufgrund der fehlenden Beweise ist der Vorwurf des versuchten Mordes fallen gelassen worden. Verurteilt wurde er nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort, fahrlässiger Körperverletzung in drei Fällen und Betrugs im großen Stil. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Marktredwitz: Handschellen klickten

Ein jähes Ende hat der Ausflug eines 33-jährigen Mannes aus Mainfranken genommen. Er wurde am Marktredwitzer Bahnhof von Zollbeamten kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass er von der Staatsanwaltschaft Coburg wegen Diebstahls gesucht wurde. Der Flüchtige wurde der Polizei übergeben und sitzt nun im Gefängnis.

 

 

Bamberg: Neubaupläne für eine neue JVA

Bamberg könnte vielleicht bald eine neue Justizvollzugsanstalt bekommen. Das Bayerische Justizministerium hat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob eine Sanierung des alten Gebäudes wirtschaftlicher wäre als ein kompletter Neubau. Dieser würde auf Flächen am Stadtrand entstehen, die durch den Abzug der US-Truppen im nächsten Jahr frei werden. Ein Neubau soll zudem Platz für mindestens 400 Häftlinge bieten. Im alten Gebäude der JVA Bamberg sind aktuell fast 220 Personen inhaftiert. Das Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert und steht mitten im Weltkulturerbe – am Regnitzufer gegenüber des Wahrzeichens „Klein Venedig“. Wie das historische Gebäude im Falle eines Neubaus genutzt werden würde ist noch offen.

 


 

 

Pegnitz/A9: Gesuchter Italiener festgenommen

Ein von der Staatsanwaltschaft Landshut mit Haftbefehl wegen Fälschung technischer Aufzeichnungen gesuchter 42-jähriger Italiener wurde am Dienstagnacht von Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth kontrolliert. Er wurde mit einem Sattelzug mit italienischer Zulassung an der Anschlussstelle Pegnitz in Richtung Berlin angehalten und durfte die Nacht in der Haftzelle der Polizei verbringen. Erst als am Mittwochvormittag sein Firmenchef die erforderlichen 3.660 Euro Sicherheitsleistung bezahlten konnte, durfte er seine Fahrt fortsetzen.

Bundespolizei verhaftet gesuchten Amerikaner

Gefängnis statt Geldstrafe: Weil ein Amerikaner seine Rest-Geldstrafe nicht zahlen konnte, muss er nun für 46 Tage ins Gefängnis.

Gestern Nachmittag war der 32-Jährige mit dem Zug von Frankfurt am Main nach Würzburg unterwegs. Bundespolizisten kontrollierten den Reisenden gegen 14:00 Uhr kurz vor dem Bahnhof Aschaffenburg – und stellten die Fahndungsnotierung fest.

Der Mann wurde 2012 durch das Amtsgericht Frankfurt wegen unerlaubten Aufenthalts zu einer Geldstrafe von 1500 Euro, ersatzweise 50 Tage Gefängnis, verurteilt. Davon waren noch 1380 Euro offen – oder 46 Tage Gefängnis, die der Amerikaner nun in der Haftanstalt verbringen muss.

Gefährliche Körperverletzung: Thilo B. muss in Haft

Thilo B. aus Kronach wurde wegen versuchten Totschlags angeklagt, jetzt ist er vom Landgericht Coburg verurteilt worden, und zwar wegen gefährlicher Körperverletzung. Das Urteil lautet 3 Jahre und 9 Monate Haft. Noch ist es nicht rechtskräftig, der Beschuldigte kann binnen einer Woche Revision einlegen.

Thilo B. schlägt im Juli vergangenen Jahres auf einer Feier in der Lichtenfelser Stadthalle einen Mann mit einem Maßkrug nieder, weil dieser seine beiden Handys gestohlen hatte. Als sich das Opfer wieder aufrichtet, tritt Thilo B. ihn mit dem Fuß auf den Brustkorb.

In Untersuchungshaft pierct er außerdem einen Mithäftling ohne dessen Willen und will ihn zum Schweigen bringen. Deshalb wird er nicht nur wegen gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen verurteilt, sondern auch wegen Nötigung.

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