Tag Archiv: Gefrees

Unfall bei Münchberg: Zwei Verletzte und 42.000 Euro Schaden auf der A9

Gegen 17:00 Uhr kam es am späten Donnerstagnachmittag (08. März) auf der Autobahn A9 zwischen dem Parkplatz Streitau und der Anschlussstelle Münchberg/Süd zu einem Verkehrsunfall. Hierbei erlitten zwei Unfallbeteiligte leichte Verletzungen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 42.000 Euro.

Weiterlesen

© News5 / Fricke

A9 / Münchberg: Bußgeldbescheide für Gaffer nach Lkw-Unfall

Am Mittwochnachmittag (17. Januar) ereignete sich auf der A9 bei Münchberg (Landkreis Hof) ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Lkw. Die winterlichen Straßenverhältnisse sorgten wohl für den Zusammenstoß. Zudem hatten die Einsatzkräfte erneut Gaffer zu beklagen, die Handyvideos aus ihren Fahrzeugen heraus machten. Gegen die Schaulustigen werden nun Bußgeldverfahren eingeleitet.

UPDATE

Lkw zu schnell bei Schnee

Ein Sattelzugfahrer aus Hannover war auf der schneebedeckten mittleren Spur unterwegs und geriet wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schlingern. Dabei touchierte er einen anderen Sattelzug, der rechts neben ihm fuhr. Durch den Anstoß knickte diese Zugmaschine mit Tieflader ein, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb an der dortigen Böschung liegen. Der Lkw des Unfallverursachers schleuderte ebenfalls nach rechts und prallte gegen die Schutzplanke.

Großeinsatz auf der Autobahn

Da nach ersten Meldungen der Geschädigte eingeklemmt sein sollte, wurden die Feuerwehren aus Münchberg, Gefrees und Marktschorgast sowie das THW Kulmbach alarmiert. Ebenso kamen ein Notarzt und ein Rettungshubschrauber zur Unfallstelle. Wie sich herausstellte hatte der Fahrer aber nur leichtere Verletzungen erlitten.

© News5 /Fricke© News5 /Fricke© News5 /Fricke© News5 /Fricke© News5 /Fricke

 

Autofahrer machen Handyvideos

An den beiden Lkw entstand jeweils ein Schaden in Höhe von rund 50.000 Euro. Der Schaden an den Einrichtungen der Autobahnmeisterei beträgt rund 2.000 Euro. Nach dem Unfall war die Richtungsfahrbahn Berlin für etwa 30 Minuten total blockiert, danach konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Es entstand aber dennoch ein Rückstau von zirka sechs km Länge. Die Bergungsarbeiten waren um 16:15 Uhr beendet. Da mehrere vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer das Unfallgeschehen mit ihrem Handy verbotswidrig dokumentierten, erhalten diese demnächst einen Bußgeldbescheid.

 ERSTMELDUNG (12:15 Uhr)

Am Mittwochmittag (17. Januar) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der A9 zwischen den Ausfahrten Gefrees und Münchberg-Süd. Laut ersten Informationen der Polizei sind zwei Lkw an dem Unfall beteiligt. Zwei Personen sollen verletzt sein. Der rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Berlin ist momentan gesperrt. Die genaue Unfallursache ist bislang noch völlig unklar.

© News5 / Fricke

A9 / Stammbach: Lkw-Unfall sorgt für Verkehrschaos am Morgen

Aufgrund eines Lkw-Unfalls zwischen den Anschlussstellen Münchberg/Süd und Gefrees kommt es seit den Morgenstunden auf der Autobahn A9 in Fahrtrichtung München zu starken Verkehrsbehinderungen. Laut der Polizeimeldung von 8:32 Uhr staut sich der Verkehr in südlicher Richtung auf 13 Kilometern. In Richtung Berlin bleibt die linke Fahrspur bis zum Ende der Bergungsmaßnahmen gesperrt. Hier rollt der Verkehr aktuell.

Lkw durchbricht Betonleitwand

Kurz vor 5:00 Uhr nahm ein Lkw-Fahrer (58) etwa drei Kilometer vor dem Parkplatz Streitau ein Streufahrzeug der Autobahnmeisterei Münchberg zu spät wahr und verriss sein Lenkrad nach links. Hierdurch verlor er die Kontrolle über seinen Truck und durchbrach die Betonleitwand. In der Folge schlitterte er rund 80 Meter auf ihr entlang und blieb mit der gesamten Zugmaschine auf der Mittelbetonleitw

© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke

700 Liter Diesel ausgelaufen

Dabei rissen an dem Lkw beide Tanks auf, so dass aus dem mit über drei Tonnen Schokolade beladenen Lkw knapp 700 Liter Diesel austraten. Aufgrund dessen wurde die A9 zunächst in beide Richtungen für rund zwei Stunden gesperrt. Die teilweise Sperrung in Richtung Süden wird sich laut Polizei noch bis in die Mittagsstunden hinziehen. Da an der Unfallstelle Kraftstoff ausgelaufen ist, bittet die Polizei, nichts Brennendes in diesem Bereich aus dem Fahrzeug zu werfen. Der Fahrer blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf über 50.000 Euro geschätzt. Die geladene Schokolade muss nach derzeitigem Stand nicht umgeladen werden.

Lkw-Unfall auf der A9 bei Stammbach: Trucker blockieren Rettungsgasse!

Feuerwehr beklagt Rettungsgasse

Die Integrierte Leitstelle Hochfranken teilte mit, dass die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr teilweise Probleme hatten, durch die Rettungsgasse zu gelangen. Insbesondere die nachgeforderten Kräfte zur Beseitigung des ausgelaufenen Diesels hatten mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Trucker blockierten den Weg der Retter zum Unfallort.

  • Dazu ein Statement von Martin Schödel, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Münchberg.

 

  • Unkommentiertes Video von der fehlenden Rettungsgasse (Quelle: News5)
A9-Unfall bei Stammbach: ...und wieder fehlte die Rettungsgasse!
© News5 / Fricke
© News5 / Fricke
© News5 / Fricke

Rutschpartie auf der A9 / Stammbach: Autofahrer geraten ins Schleudern

Die Autobahn A9 bei Stammbach (Landkreis Hof) verwandelte sich am Sonntag (17. Dezember) in ein eisiges Trümmerfeld. Ein Autofahrer, der bei den winterlichen Straßenverhältnissen zu schnell unterwegs war, verursachte einen schweren Unfall. Zwei Pkw wurden schwer beschädigt und es entstand ein kilometerlanger Rückstau.

Trümmerfeld auf der Autobahn

Am Nachmittag gegen 16:00 Uhr kam es auf der A9, etwa drei Kilometer vor der Anschlussstelle Gefrees (Landkreis Bayreuth), in Fahrtrichtung München zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 47-jähriger Münchner war mit seinem BMW deutlich zu schnell bei winterlichen Straßenverhältnissen und kam ins Schleudern. Der BMW-Fahrer schleuderte in das Heck des Audis eines 26-jährigen Dietfurters, welcher dadurch ebenfalls ins Schleudern geriet und frontal in die Mittelschutzplanke krachte. Der Münchner prallte anschließend mit seinem BMW in die rechte Schutzplanke und walzte dies auf einer Länge von 30 Metern nieder.

Verkehrsbehinderungen am Abend

Durch die massiven Anstöße waren über alle drei Fahrspuren Fahrzeugteile verteilt. Wie durch ein Wunder blieben alle Pkw-Insassen unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Hierzu und zur Fahrbahnreinigung musste die A9 in Richtung München kurzfristig komplett gesperrt werden. Im weiteren Verlauf der Fahrzeugbergung mussten zwei Fahrstreifen gesperrt werden. Der Verkehr staute sich über mehrere Kilometer bis zur Anschlussstelle Münchberg-Nord zurück. Der entstanden Sachschaden liegt bei rund 25.000 Euro. Die Feuerwehr Münchberg, das THW Kulmbach und die Autobahnmeisterei Münchberg waren zur Stauabsicherung eingesetzt.

TVO-Kurznachrichten vom 18. Dezember 2017
© News5 / Fricke

Frontalcrash bei Gefrees: Zwei Personen schwer verletzt

Am Montagabend (13. November) ereignete sich auf der Staatsstraße 2180 zwischen Weißenstadt (Landkreis Wunsiedel) und Gefrees (Landkreis Bayreuth) ein schwerer Verkehrsunfall. Zwei Personen wurden hierbei schwer verletzt. Es entstand ein hoher Sachschaden.

 

Schaden von rund 20.000 Euro

Ein 25-Jähriger fuhr am Montagabend mit seinem Transporter samt Anhänger von Zell kommend in Richtung Gefrees. Nach eigenen Angaben kam er auf Grund eines Wildtieres am linken Fahrbahnrand ins Schlingern und fuhr, ohne auf die Vorfahrt zu achten, in die Staatsstraße 2180 von Weißenstadt in Richtung Gefrees ein. Zum gleichen Zeitpunkt fuhr eine 53-jährige Autofahrerin hierbei in Richtung Weißenstadt. Im Kreuzungsbereich kollidierten die Fahrzeuge und blieben stark beschädigt liegen. Beide Verkehrsteilnehmer wurden schwer verletzt. Sie kamen mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 20.000 Euro.

Aktuell-Bericht vom Dienstag (14. November 2017)
TVO-Kurznachrichten vom 14. November 2017
© VSB Bamberg

Partnerschule Verbraucherbildung: Elf Schulen aus Oberfranken ausgezeichnet

  • Nützen teure Sportgetränke?
  • Funktioniert die Welt auch ohne Geld?
  • Ist Bio wirklich besser?
  • Wie lässt sich Müll vermeiden?
  • Wie vernetzt ist unsere Welt?

6.500 Schülerinnen und Schüler nahmen im Freistaat an dem Wettbewerb teil

Diese und weitere Fragen stellten sich 6.500 Schüler und Schülerinnen aus 85 Schulen im Freistaat im Schuljahr 2016/2017 bei der zweiten Auflage des Programms „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ des VerbraucherService Bayern. Das Programm hatte zum Ziel, Verbraucherthemen nachhaltig und vielschichtig im Schulleben zu verankern. Zudem wurden die Lehrstätten unterstützt, die Verbraucherbildung im Schulalltag in einem besonderem Maß zu integrieren.

64 Schulen in Bayern ausgezeichnet

Eine Jury wählte die besten Beiträgen aus. Somit konnten sich nun 64 Schulen aus Bayern über eine Auszeichnung freuen. Zudem firmieren sie für ein Jahr als „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“. Zehn Schulen bekamen für ihre herausragenden Beiträge ein zusätzliches Preisgeld in Höhe von jeweils 300 Euro. Sieben Schulen erhielten aufgrund der umfangreichen Umsetzung ihrer Themen die Sonderauszeichnung „Partnerschule plus“.

Ausgezeichnete Schulen aus Oberfranken:

  • Grund- und Mittelschule Altenburgblick Stegaurach
  • Maria-Ward-Gymnasium Bamberg
  • Jacob-Ellrod-Realschule Evangelische Ganztagsschule Gefrees
  • Melchior-Franck-Grundschule Coburg
  • Grundschule Naila
  • Grundschule Rodachtal in Marktrodach
  • Grundschule Stockheim
  • Grundschule Wallenfels
  • Lucas-Cranach-Grundschule Kronach
  • Grundschule Kulmbach-Burghaig
  • Otto-Hahn-Gymnasium Marktredwitz
© Reporter24

Lützenreuth: Schwerer Motorradunfall auf Kreisstraße

Am Samstag (22. Juli) wurde ein Motorradfahrer bei Lützenreuth (Landkreis Bayreuth) bei einem Unfall schwer verletzt. Der Bayreuther (24) war gegen 16:00 Uhr mit seinem Motorrad auf der Kreisstraße BT 48, von Gefrees kommend, in Fahrtrichtung Bad Berneck unterwegs. Weiterlesen

© TVO / Symbolbild

Brandstiftung in Gefrees?: Scheune wird Raub der Flammen

Komplett zerstört wurde am Dienstagmorgen (18. Juli) eine Scheune am Ortsrand von Lützenreuth, einem Ortsteil von Gefrees (Landkreis Bayreuth). Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehren brannte das Gebäude vollständig nieder.

Weiterlesen

© News5 / Fricke

Busunglück bei Münchberg / A9: 18 Menschen sterben in den Flammen

Ein schreckliches Busunglück erschüttert Oberfranken seit den Morgenstunden des 03. Juli. Ein mit 48 Personen besetzter Reisebus prallte auf der A9 bei Münchberg (Landkreis Hof) in einer Baustelle auf einen Sattelzug auf. Der Bus und Teile des Lkw gingen in Flammen auf. Der Reisebus brannte komplett aus. Die tragische Bilanz: 18 Tote und 30 schwer Verletzte. Die A9 war stundenlang in dem Bereich komplett gesperrt. Erst in den Abendstunden wurde der Autobahnabschnitt wieder für den Verkher freigegeben.

UPDATE (10. Juli)

Nach dem tragischen Busunglück auf der A9 sind mittlerweile alle 18 Todesopfer identifiziert. Von den 30 Verletzten befinden sich derzeit noch sechs Verletzte in Krankenhäusern. Indes dauern die Ermittlungen zur Unfallursache noch an. Erste Untersuchungsergebnisse ergaben jedoch, dass wohl der zweite Busfahrer mehreren Menschen durch sein schnelles Handeln das Leben gerettet hat. Der 43-jährige Mann öffnete nach dem Unglück geistesgegenwärtig manuell die Türen und half zudem etlichen Fahrgästen aus dem Bus und brachte sie in Sicherheit.

TVO Spezial: Bustragödie auf der A9 - die Sicht der Helfer

UPDATE (05. Juli)

Nach der Bustragödie auf der A9 am Montagmorgen ermittelt die Polizei weiter auf Hochtouren. Auch am heutigen Mittwoch (05. Juli) ist immer noch unklar, wie genau es zu dem Unfall gekommen ist. Die Ermittlungen bezüglich des Unfallverursachers laufen im Moment ausschließlich in Richtung des Busfahrers. Zudem wird die Arbeit der Brandsachverständigen nach Angaben der Polizei noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die aufwendigen Gutachten sollen klären, wie der Bus so schnell in Brand geraten und für 18 Menschen zur Todesfalle werden konnte. Auch die Identifizierung der Todesopfer ist noch nicht abgeschlossen. Erfreulich ist jedoch, dass die meisten Verletzten die Krankenhäuser inzwischen verlassen konnten.

UPDATE (04. Juli)

Nach dem tragischen Busunglück am Montagmorgen (03. Juli) auf der A9 auf Höhe Stammbach (Landkreis Hof), bei dem 18 Menschen ums Leben kamen, werden die Ermittlungen zur Klärung der Ursache des Busunglücks weiter intensiv fortgeführt. Bislang steht allein der 55-jährige Busfahrer, welcher bei dem Unglück ums Leben kam, im Verdacht den Unfall verursacht zu haben. Im Zuge dessen erfolgten am Firmensitz des Busunternehmens in Sachsen Durchsuchungsmaßnahmen sowie Sicherstellungen in Bezug auf den Reisebus und die beiden Busfahrer, deren Auswertung wird mit Nachdruck betrieben. Ein Großteil der Angehörigen der 18 Todesopfer konnte zwischenzeitlich verständigt werden. Nach wie vor schweben drei Businsassen in Lebensgefahr. Sieben der verletzten Personen konnten die Krankenhäuser bereits wieder verlassen.

Busunglück auf der A9: Der Tag nach der Tragödie

Erste Ermittlungsergebnisse deuten daraufhin, dass der Brand tatsächlich durch die Kollision ausgelöst wurde. Inwieweit es durch das Verhalten von Verkehrsteilnehmern im Zusammenhang mit der Anfahrt von Einsatz- und Rettungskräften zu erheblichen Behinderungen oder zu strafbarem Verhalten gekommen ist, wird derzeit mit den Einsatzkräften abgeklärt. Sollte sich ein Anfangsverdacht hierfür ergeben, wird auch in diese Richtung mit Nachdruck ermittelt werden.

UPDATE (15:30)

Die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem schweren Busunglück auf der A9 bei Münchberg am Montagmorgen (03. Juli) werden von den Beteiligten Behörden und Institutionen weiter intensiv betrieben. 30 Männer und Frauen sind zum Teil schwer verletzt. Inzwischen hat die Polizei bestätigt, dass alle 18 vermissten Businsassen bei dem Unglück ums Leben gekommen sind. Es handelt sich um Frauen und Männer im Alter von 66 bis 81 Jahren. Spezialisten der Rechtsmedizin und des Bundeskriminalamts übernehmen die Identifizierung der Toten, unter denen auch der Fahrer des Busses ist. Der Fahrer des Lastwagens blieb körperlich unverletzt. Die A9 ist in Richtung Süden weiterhin komplett gesperrt.

Zusammenfassung: Tragisches Busunglück auf der A9 fordert 18 Menschenleben
A9 / Münchberg: Schreckliches Busunglück fordert 18 Todesopfer

UPDATE (11:45)

Busunglück fordert mehrere Todesopfer

Ein Reisebus mit einer Seniorengruppe aus Sachsen prallte am Montagmorgen (03. Juli) in einer Baustelle auf der A9 bei Münchberg auf einen Sattelzug und ging in Flammen auf. Mehrere Businsassen sind bei dem Unglück ums Leben gekommen. 30 Männer und Frauen sind zum Teil schwerverletzt und wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Zur Bergung und Identifizierung der Leichen sind Spezialisten der Rechtsmedizin und des Bundeskriminalamts angefordert. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hof ist auch ein Sachverständiger vor Ort und unterstützt die Beamten der Verkehrspolizei Hof bei der Klärung zur Unfallursache.

Für Angehörige ist die Telefonnummer 0800/7766350 geschaltet.

A9 bleibt den ganzen Tag gesperrt

Etwa 200 Einsatzkräfte der Rettungsdienste, Feuerwehren, Technischem Hilfswerk und der Polizei Oberfranken sind vor Ort. Es waren auch mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz. Die A9 wird in Fahrtrichtung Süden über den ganzen Tag komplett gesperrt bleiben. Die Fahrbahn in Richtung Norden ist für den Verkehr wieder freigegeben.

© News5 / Merzbach© TVO© TVO© News5 / Fricke© TVO© TVO
Busunglück auf der A9: Erste Bilder von der Unfallstelle

ERSTMELDUNG (09:45)

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Montagmorgen (03. Juli) auf der A9 bei Stammbach (Landkreis Hof) zwischen der Ausfahrt Münchberg-Süd und Gefrees. Ein Reisebus fuhr auf einen Sattelzug auf und ging in Flammen auf. Derzeit ist bekannt, dass mehrere Personen verletzt sind. Die A9 ist in beiden Richtungen komplett gesperrt.

17 Businsassen werden noch vermisst

Kurz nach 7:00 Uhr fuhr der Reisebus bei sich stauendem Verkehr auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf. Kurz darauf stand der mit 46 Fahrgästen und zwei Fahrern besetzte Bus in Flammen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen sind 31 Fahrgäste zum Teil schwerverletzt. Der Verbleib der anderen Insassen ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Maßnahmen vor Ort.

A9 komplett gesperrt

Zahlreiche Einsatzkräfte der Rettungsdienste, Feuerwehren, Technischem Hilfswerk und der Polizei Oberfranken sind vor Ort. Es waren auch mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz. Die A9 ist derzeit (08:40 Uhr) in beiden Richtungen komplett gesperrt. Laut ersten Informationen der Polizei werden die Bergungsarbeiten bis in die Nachmittagsstunden

Schreckliches Busunglück bei Münchberg / A9: Reisebus prallt auf Sattelzug
Busunglück auf der A9 bei Münchberg: Rettungsgasse macht erneut Probleme

Anteilnahme aus der Politik

Ministerpräsident Horst Seehofer: "Dieser katastrophale Unfall erschüttert die Menschen in Bayern, in Sachsen und im ganzen Land. Unser aller Gedanken sind jetzt bei den Angehörigen und Freunden der Opfer, die in diesen Stunden vom Tod eines geliebten Menschen erfahren müssen. Ich bete für die Opfer und die vielen Verletzten und wünsche ihnen eine rasche und vollständige Genesung. Auch bei den vielen Helferinnen und Helfern, die einen so wichtigen und schweren Dienst bei der Bergung und Versorgung der Opfer tun, sind in diesen Stunden unsere Gedanken. Wir sind ihnen zu großem Dank verpflichtet."

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml: „Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer. Ich hoffe, dass die Verletzten rasch wieder genesen." Huml dankte zugleich den Ersthelfern sowie den Ärzten, Schwestern und Pflegern in den Krankenhäusern, in die Verletzte gebracht wurden.

Natascha Kohnen, Landesvorsitzende der BayernSPD: „Ich bin sehr traurig über den schrecklichen Verkehrsunfall, das geht mir sehr nahe. Das ist ein schlimmer Tag. Den Toten und ihren Angehörigen gelten heute meine Gedanken. Den Verletzten und allen Angehörigen der Opfer wünsche ich im Namen der BayernSPD von ganzem Herzen Kraft.“

Markus Rinderspacher, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion: „Ich bin schwer betroffen, das ist ein tragischer Unfall. Ich möchte meine tiefe Anteilnahme gegenüber den Familien der Opfer ausdrücken. Meine Genesungswünsche richten sich an die Verletzten, von Herzen alles Gute! Allen Rettungskräften der Sanitätsienste, Feuerwehren, dem Technischem Hilfswerk und der Polizei Oberfranken möchte ich ganz herzlich für ihren schwierigen Einsatz danken.“

Klaus Adelt, MdL:"Dieses Busunglück auf der A9 zwischen Münchberg und Gefrees ist eine unfassbare schreckliche Katastrophe, die kaum in Worte zu fassen ist.  Meine Gedanken sind bei den Opfern, die urplötzlich und auf tragische Weise  aus dem Leben gerissen wurden, bei den Verletzten sowie den Angehörigen,  denen heute unvorstellbares Leid widerfahren ist. Ich wünsche Ihnen die  notwendige Kraft, die sie brauchen. Den Einsatz- und Rettungskräften vor Ort gilt mein ausgesprochener Dank. Ich  muss mich nicht vor Ort davon vergewissern – ich weiß, dass sie trotz der  traumatischen Ereignisse gewissenhaft ihrer Pflicht nachgehen und eine sehr gute Arbeit machen. Das hat unser aller Respekt verdient.  Mich macht dieser Unfall einfach nur fassungslos. Das ist ein tiefschwarzer
Tag."

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freie Wähler Landtagsfraktion: „Diese Katastrophe und der tragische Verlust so vieler Menschenleben machen uns zutiefst betroffen. In Gedanken sind wir bei den Angehörigen und Freunden der Opfer und wünschen ihnen viel Kraft in diesen schweren Stunden. Den Verletzten wünschen wir möglichst rasche und vollständige Genesung. Gleichzeitig danken wir der Polizei, den Rettungskräften und Notfallseelsorgern für ihren heute besonders schweren Dienst. Auch ihnen müssen wir zur Bewältigung des Erlebten jede denkbare Unterstützung zukommen lassen.“

Martin Burkert, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur: "Das Busunglück auf der A9 ist eine unfassbare Tragödie. Ich bin zu tiefst erschüttert, dass so etwas auf unseren Autobahnen immer wieder passiert. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehörigen. Unser Dank gilt allen Helfern. Noch ist unklar, wieso es zu der Kollision und warum es zum Flammen-Inferno kam. Die ganze Republik ist bestürzt und Kritik an Autobahn-Baustellen und Zeitverzögerung für die Bildung von Rettungsgassen wird bereits laut. Vorerst halten wir inne – Aufklärung muss und wird folgen."
 

Massenkarambolage in der Münchberger-Senke 1990

Das schreckliche Busunglück vom Montagmorgen (03. Juli) erinnert leider an die Horror-Massenkarambolage aus dem Jahr 1990. Nur wenige Meter von dem heutigen Busunglück entfernt ereignete sich vor knapp 27 Jahren ein schwerer Verkehrsunfall. Damals wurden rund 200 Menschen verletzt. 10 Personen wurden durch den Unfall sogar getötet.

© Freiwillige Feuerwehr Münchberg

A9 / Gefrees: 29-Jähriger bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A9 bei Gefrees (Landkreis Bayreuth) sorgte am Montagmorgen (26. Juni) für stundenlange Behinderungen in Fahrtrichtung Süden. Ein BMW-Fahrer verursachte aufgrund überhöhter Geschwindigkeit den schrecklichen Unfall in dessen Folge ein 29-Jähriger mit seinem Ford-Fiesta unter einen Sattelzug geriet und lebensgefährlich verletzt wurde.

 

Autofahrer aus Polen verursacht Unfall mit überhöhter Geschwindigkeit

Vor der Baustelle auf der A9 bei Gefrees befanden sich in dem auf 120 km/h beschränkten Bereich ein Ford-Fahrer aus Plauen und ein 3er BMW-Fahrer aus Lichtenfels auf der linken Spur. Von hinten nahte mit offensichtlich wesentlich höherer Geschwindigkeit ein BMW X5-Fahrer aus Polen und schätzte die langsamer fahrenden Vordermänner falsch ein. Er versuchte noch zwischen dem 3er BMW und dem Mittelstreifen durchzukommen, stieß aber zunächst gegen das Heck des BMW und fuhr anschließend an der Betonschutzwand entlang. Von dort abgewiesen prallte er im Anschluss gegen den Ford-Fiesta, der durch den heftigen Anstoß nach rechts und unter das Heck eines Sattelzuges geschleudert wurde.

Pendler-GAU auf der A9 bei Gefrees: 20 Kilometer Stau am Morgen

Rettungshubschrauber im Einsatz

Bei dem Unfall erlitt der 29-Jährige aus Plauen lebensgefährliche Verletzungen und musste, nachdem ihn die Feuerwehr Münchberg aus dem Wrack befreit hatte, mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Bayreuth transportiert werden. Der Fahrer des geschädigten 3er-BMW wurde zum Glück nur leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft Hof beauftragte einen Sachverständigen zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens. Neben der Sicherstellung des BMW X5 und des Ford-Fiesta ordnete sie zudem die Sicherstellung des Führerscheins beim Unfallverursacher und die Einbehaltung einer Sicherheitsleistung an.

Kilometerlanger Stau

Bis etwa 10:00 Uhr war die Fahrbahn für die Unfallaufnahme, die Bergung der Fahrzeuge und zur Straßenreinigung in Richtung München komplett gesperrt. Danach konnte der Verkehr zunächst auf der linken Spur an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Die Freigabe aller Fahrstreifen erfolgte nach Bergung des Sattelzuges gegen 11:00 Uhr. Bis dorthin hatte sich ein Stau von bis zu 20 Kilometer Länge gebildet. Der Gesamtschaden an den beteiligten Fahrzeugen beträgt rund 30.000 Euro. Wie TVO-Reporter vor Ort auf Nachfrage erfuhren, gab es leider auch bei diesem Unfall Probleme mit der Bildung einer Rettungsgasse.

© Freiwillige Feuerwehr Münchberg
© Freiwillige Feuerwehr Münchberg
Weiterführende Informationen
TVO-Info: Wie und wann ist eine Rettungsgasse zu bilden?

A9 / Gefrees / Leupoldsgrün: Gleich zwei Unfallfluchten am Morgen

Am Freitagmorgen (23. Juni) ereigneten sich auf der Autobahn A9 zwei Verkehrsunfälle mit jeweils einer anschließenden Unfallflucht. Bei den beiden Unfällen wurde eine Person verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von mindestens 40.000 Euro.

Weiterlesen

© TVO / Symbolfoto

Landkreis Bayreuth: Drei Motorradunfälle am Wochenende

Drei Unfälle mit verletzten Motorradfahrern ereigneten sich am vergangenen Wochenende (10. bis 11. Juni) im Bereich der Polizeiinspektion Bayreuth-Land. Ein Biker wurde hierbei lebensgefährlich verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 17.000 Euro

Weiterlesen

© Autobahnmeisterei Münchberg / TVO

Gefrees: Lkw rammt Schilderbrücke auf der A9!

Bis zum 20. Juni wird die Fahrbahn der Autobahn A9 zwischen den Anschlussstellen Münchberg Süd (Landkreis Hof) und Gefrees in Fahrtrichtung München erneuert. Im abgesperrten Baustellenbereich kam es am Dienstagnachmittag (30. Mai) zu einem schadensträchtigen Unfall. Hier krachte ein Lkw gegen eine Schilderbrücke.

Trucker vergisst aufgekippte Mulde seines Lkw

Kurz vor der Anschlussstelle Gefrees (Landkreis Bayreuth) werden derzeit Asphaltierungsarbeiten vorgenommen. Die Lkw fahren hierzu ihre Ladung direkt heran. Im Anschluss an das Abladen des Asphalts wird zumeist noch die Ladefläche der Lkw gereinigt, damit sich die Bordwand wieder vorschriftsmäßig schließt. Im Anschluss an die Arbeiten hatte dann wohl der Trucker vergessen, seine aufgekippte Mulde abzulassen. Nachdem sich der Lkw in Gang setzte, blieb er somit an der Schilderbrücke hängen.

Schaden an der Schilderbrücke von 80.000 Euro

Hierbei gingen nicht nur die angebrachten Schilder zu Bruch. Da sich die gesamte Konstruktion verbog, muss die Schilderbrücke komplett erneuert werden. Der Abbau soll laut Harald Windschiegl (Leiter der Autobahnmeisterei Münchberg) bereits am Freitag (2. Juni) erfolgen. Der Schaden - allein an diesem Bauwerk - beträgt rund 80.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Beschädigungen am Lkw. Die Produktion der neuen Schilderbrücke - eine Einzelanfertigung - samt dem anschließenden Aufstellen wird voraussichtlich sechs Monate dauern.

© Autobahnmeisterei Münchberg© TVO© TVO© Tanja S. via TVO-Facebook

Lkw-Fahrer nicht verletzt

Laut Windschiegl wurden bei dem Baustellenunfall glücklicherweise keine Personen verletzt. Die Sanierungsarbeiten in diesem Bereich der A9 sollen durch den Vorfall nicht beeinträchtigt werden. Am 20. Juni will man mit den Arbeiten in Fahrtrichtung München fertig sein. Anschließend wechselt man auf die Gegenspur in Richtung Norden.

12345678