Tag Archiv: Geld

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Enkeltrickbetrug in Bamberg: Zwei Rentner übergeben hohe Bargeldsummen

Wieder einmal waren in der Domstadt sogenannte Enkeltrickbetrüger aktiv. Während die Angerufenen in vielen Fällen den Betrugsversuch erkannten, übergaben zwei Rentner am Mittwochnachmittag (13. März) hohe Bargeldbeträge. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

Geldübergabe im Distelweg

Ein 82-Jähriger erhielt einen Anruf, in dem seine vermeintliche Enkelin einen größeren Geldbetrag für den Kauf einer Wohnung benötigte. Der Rentner übergab gegen 14:30 Uhr im Distelweg das Geld an einen angekündigten Abholer.

Geldübergabe in der Balthasar-Neumann-Straße

Auch ein 87-Jähriger ging den Betrügern auf den Leim. Gegen 16:00 Uhr übergab er einem Mann einen hohen Bargeldbetrag in der Balthasar-Neumann-Straße. Zuvor erhielt er von seiner vermeintlichen Cousine einen Anruf. Auch hier ging es um einen Wohnungskauf. Der Mann fuhr zur Bank und lies sich dort das Geld auszahlen. Nach dem er den Betrag übergeben hatte, erhielt er kurz darauf erneut einen Anruf in dem die Cousine noch mehr Geld forderte. Erneut begab sich der Senior zu seiner Bank. Diesmal hinterfragten die Angestellten allerdings den Grund und ein größerer Schaden konnte verhindert werden.

Beschreibung des mutmaßlichen Täters

In beiden Fällen könnte es sich um denselben Abholer gehandelt haben. Der Mann wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 40 Jahre alt
  • 170 – 175 Zentimeter groß, schlanke Statur
  • kurze schwarze Haare
  • trug dunkle Oberbekleidung

Die Polizei hofft auf Mithilfe

Die Kripo Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise:

  • Wer hat am Mittwochnachmittag im Bereich des Distelwegs oder der Balthasar-Neumann-Straße die Geldübergabe beobachtet?
  • Wer kann ergänzende Hinweise zu dem Abholer machen?
  • Wer hat evtl. als Taxifahrer die oben beschriebene Person dorthin gefahren?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Bamberg unter der Telefonnummer 0951/9129-491 entgegen.

Die Polizei warnt vor dieser Masche

Die Polizei warnt vor dem weiteren Auftreten derartiger Betrüger:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche an der Stimme nicht erkennen.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt

Bankmitarbeiter sollten ebenfalls aufpassen

Mitarbeiter von Kreditinstituten rät die Polizei: 

  • Seien sie alarmiert, wenn ältere Kunden einen höheren Geldbetrag abheben!
  • Weisen sie die Seniorinnen und Senioren auf die gängigen Maschen des Trickbetrugs hin. So können sie unter Umständen dazu beitragen, dass eine Straftat verhindert wird!
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Nach der Sturzflut von Oschwitz: Stadt Arzberg erhält finanzielle Unterstützung!

Die Regierung von Oberfranken hat der Stadt Arzberg (Landkreis Wunsiedel) Zuwendungen in Höhe von 340.000 Euro für die Beseitigung von Unwetterschäden an den Gemeindestraßen im Ortsteil Oschwitz bewilligt. Starkregen und eine große Menge abfließendes Wasser hatten Ende Mai 2018 die örtlichen Straßen stark beschädigt, vor allem in Bereich der geschotterten Banketten sowie an den Entwässerungsgräben. Wir berichteten! 

 


User-Videos aus Oschwitz via TVO-WhatsApp-Newskanal (Mai 2018)
Oschwitz / Arzberg: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort (1)
Oschwitz / Arzberg: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort (2)
Oschwitz / Arzberg: Reißender Strom ergießt sich durch den Ort (3)

Mittel werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt

Die Wiederherstellungskosten belaufen sich auf rund 410.000 Euro, von denen 380.000 Euro zuwendungsfähig sind. Der nun bewilligte Zuwendungsbetrag in Höhe von 340.000 Euro bedeutet einen Fördersatz von knapp 90 Prozent. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und werden vom Bayerischen Landtag im Rahmen des Bayerischen Finanzausgleichsgesetztes zur Verfügung gestellt. Hierbei werden unter anderem Vorhaben zur Beseitigung von Schäden unterstützt, die durch Elementarereignisse verursacht wurden. Die Stadt Arzberg wird die Straßenschäden im Frühjahr 2019 beseitigen lassen.

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Großfahndung in Bamberg: Unbekannte sprengen Geldautomaten & entkommen

UPDATE (10:55 UHR)

Immer noch unbekannte Täter sprengten am frühen Dienstagmorgen (19. Februar) den Geldautomaten einer Bankfiliale am Troppauplatz. Sie verwendeten dafür offenbar ein Gasgemisch. Auch wenn die Spurensicherung vor Ort immer noch nicht ganz abgeschlossen ist, spricht die Polizei jetzt von mehreren 10.000 Euro Beute. Der Sachschaden beträgt rund 30.000 Euro.

ERSTMELDUNG (08:57 UHR)

Bislang Unbekannte sprengten am frühen Dienstagmorgen (19. Februar) den Geldautomaten einer Bankfiliale am Troppauplatz. Die großangelegte Fahndung mit zahlreichen Polizeistreifen und einem Hubschrauber verlief bislang ohne Erfolg.

Anwohner schlagen am frühen Morgen Alarm

Gegen 3:50 Uhr hörten Anwohner einen lauten Knall aus dem Vorraum der Bank. Über Notruf teilten sie zwei Personen, die mit einem weißen, beziehungsweise silberneren Kombi, eventuell einem Audi, flüchteten mit. Die Einsatzzentrale löste umgehend eine Großfahndung nach dem beschriebenen Fahrzeug aus, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war.

Geldautomaten wahrscheinlich mit Gasgemisch aufgesprengt

Die am Einsatzort eingetroffenen Streifenbesatzungen fanden den Geldautomaten zerstört vor. Nach bisherigen Erkenntnissen sprengten die Unbekannten offenbar den Geldausgabeautomat im Vorraum der Bank mit einem Gasgemisch. Ob und wie viel Geld die Täter erbeuten konnten und welchen Sachschaden sie anrichteten, steht bislang noch nicht fest.

Beschreibung der mutmaßlichen Geldautomaten-Knacker

  • Etwa 35 bis 45 Jahre alt
  • 180 bis 185 Zentimeter groß
  • dunkel gekleidet mit dunkler Mütze
  • Sie unterhielten sich auf Rumänisch
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Flucht durch die Memmelsdorfer Straße in Richtung A73

Unmittelbar nach der Tat flüchteten sie mit dem oben genannten, hellen Fahrzeug, die Memmelsdorfer Straße stadtauswärts in Richtung der Autobahn A73. An der Fahndung nach dem Auto und den bislang unbekannten Tätern beteiligten sich auch Polizeibeamte aus Mittelfranken und der Oberpfalz. Bewohner des Bankgebäudes wurden nicht verletzt. Die Kripo Bamberg hat die Ermittlungen übernommen.

Die Beamten bitten unter der Telefonnummer 0951/9129-491 um Hinweise.

Videomaterial vom Troppauplatz
Bamberg: Unbekannte sprengen Geldautomat mit Gasgemisch auf
Bankraub in Bamberg: "Ich dachte das ganze Haus geht in die Luft"
Bamberg: Geldautomaten-Sprenger erbeuten mehrere 10.000 Euro
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Oberfranken: 438 Millionen Euro an Schlüsselzuweisungen

Oberfranken bekommt in diesem Jahr Schlüsselzuweisungen in Höhe von rund 438 Millionen Euro, teilte das Bayerische Finanz- und Heimatministerium am Donnerstag (14. Februar) mit. Dies ist ein Plus von rund 3,4 Millionen Euro gegenüber 2018. Gelder für Städte Das meiste Geld erhält Hof mit 30,5 Millionen Euro, gefolgt von Bamberg mit 29,5 Millionen Euro. Danach kommen Bayreuth mit rund 8 Millionen Euro, Forchheim mit rund 6,5 Millionen Euro und Lichtenfels mit rund 5,3 Millionen Euro. Gelder für Gemeinden Die kreisangehörigen Gemeinden erhalten insgesamt über 213 Millionen Euro. Mit 258 Euro je Einwohner erhalten sie um 50 Prozent höhere Schlüsselzuweisungen als der bayerische Durchschnitt und damit die höchsten Schlüsselzuweisungen je Einwohner in ganz Bayern. Gelder für Landkreise Die Landkreise in Oberfranken erhalten insgesamt über 156 Millionen Euro. Mit 189 Euro je Einwohner erhalten sie 23 Prozent mehr als der bayerische Durchschnitt. Auch dies ist der Spitzenwert in Bayern. Das steckt hinter den Schlüsselzuweisungen Die Schlüsselzuweisungen sind die größte Einzelposition und Kernleistung im kommunalen Finanzausgleich. Sie stärken die finanzielle Leistungsfähigkeit der Kommunen und mildern Unterschiede in der Steuerkraft ab. Gemeinden mit geringeren eigenen Steuereinnahmen erhalten höhere Schlüsselzuweisungen als finanzstärkere Gemeinden.

Oberfranken: 13 Millionen Euro für digitale Klassenzimmer

Die Regierung von Oberfranken unterstützt Schulen bei der Einrichtung sogenannter digitaler Klassenzimmer. Über 13 Millionen Euro an Fördermitteln wurden bereits bewilligt.

Finanzielle Hilfe bei Anschaffungen

Die oberfränkischen können so bei der Anschaffung von Beamern, interaktiven Whiteboards, Tablets, PCs, Laptops, Dokumentenkameras für den Einsatz in Unterrichtsräumen unterstützt werden. Die Förderung erhalten die Träger des Schulaufwandes. Sprich: Die Kommunen oder ihre Zusammenschlüsse wie etwa Schulverbände oder auch die Träger kirchlicher oder privater Schulen.

Es gibt zwei verschiedene Förderprogramme

Die Förderung wird nach den beiden Förderprogrammen „Digitalbudget für das digitale Klassenzimmer“ und „Budget für integrierte Fachunterrichtsräume an berufsqualifizierenden Schulen (iFU-Budget)“ des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus für 2018 gewährt. Im Rahmen des Digitalbudgets können öffentliche Schulen und staatlich anerkannte oder genehmigte private und kirchliche Schulen in Bayern gefördert werden. Das iFU-Budget kann nur für berufsqualifizierende Schulen (z.B. Berufsfachschulen, Fachakademien) bewilligt werden. Es stellt für diese Schularten eine spezifische Ergänzung zum Digitalbudget dar.

Bereits bewilligte Anträge

Von 267 gestellten Anträgen im Rahmen des Digitalbudgets 2018 wurden bereits 239 Anträge bearbeitet und insgesamt 10,32 Mil­lionen Euro Zuwendungen gewährt. Für 40 von 46 gestellten Anträgen im Rahmen des iFU-Budgets wurden 2,69 Millionen Euro bewilligt. Der Förderbetrag pro Schulaufwandsträger bewegt sich zwischen 1.000 Euro und 865.000 Euro.

Noch im Fördertopf übrig

Für bisher noch nicht bearbeitete Anträge stehen der Regierung von Oberfranken weitere Mittel in Höhe von 565.000 Euro für das Digitalbudget und 170.000 Euro für das iFU-Budget zur Verfügung.

Sexueller Übergriff in Kulmbach: 70-jährige Walkerin mit Waffe bedroht

Ein Großaufgebot Polizeieinsatzkräfte suchte am Freitagmorgen (1. Februar) nach einem derzeit noch unbekannten Mann, der eine Walkerin im Kulmbacher Stadtteil Katschenreuth überfiel. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Täter bedroht die Frau mit einer Waffe und fordert Geld Gegen 7:45 Uhr lief die 70 Jahre alte Frau auf dem Radweg von Melkendorf in Richtung Katschenreuth. Nach ihren Angaben packte sie auf Höhe einer Holzbrücke ein unbekannter Mann von hinten, bedrohte sie mit einer Waffe und fragte nach Geld. Unbekannter bedrängt 70-Jährige sexuell Da die Kulmbacherin keines bei sich hatte, bedrängte sie der Unbekannte in sexueller Weise. Aufgrund ihrer Gegenwehr flüchtete der Täter kurz darauf über eine Wiese in Richtung des Main-Zusammenflusses. Die 70-Jährige blieb unverletzt und verständigte nach ihrer Heimkehr die Polizei. Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem Täter Sogleich startete eine großangelegte Fahndung mit zahlreichen Polizeibeamten, die in der Folgezeit auch von mehreren Diensthundeführern sowie einer Polizeihubschrauberbesatzung Unterstützung bekamen. Die Suchmaßnahmen verliefen bislang ohne Ergebnis. Mehrere Beamte der Fachkommissariate der Kripo Bayreuth nahmen vor Ort die Ermittlungen auf, sperrten den Bereich um den Tatort ab und sicherten Spuren. Beschreibung des Tatverdächtigen Der gesuchte Mann wird wie folgt beschrieben:
  • jüngerer Mann
  • circa 185 Zentimeter groß und schlank
  • sprach hochdeutsch
  • bekleidet mit einer grauen, gerade geschnittenen, Hose, schwarzer Jacke und Sportschuhen, einer dunklen Mütze und dunkelgrauen Handschuhen
Die Kripo bittet um Mithilfe Insbesondere ein älterer Mann, der zur Tatzeit und Zeitpunkt der Flucht des Täters, auf dem Radweg zu Fuß unterwegs war, könnte ein wichtiger Zeuge sein. Der ältere Mann sowie Personen, die am Freitag, um circa 7:45 Uhr, einen verdächtigen Mann mit obiger Beschreibung im Bereich des Radweges bei Katschenreuth gesehen haben, oder sonst sachdienliche Angaben machen können, sollen sich melden.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Bayreuth unter der Telefonnummer 0921/506-0 entgegen.

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Hausen: Einbrecher klauen Firmentresor voller Bargeld

Auf den Tresor einer Firma für Überdachungen hatten es bislang unbekannte Einbrecher in den frühen Morgenstunden des Mittwochs (16. Januar) abgesehen. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mithilfe. Diebe stehlen Geldbetrag  im unteren fünfstelligen Eurobereich Nach den Erkenntnissen der Kripobeamten verschafften sich die Täter um ca. 1:45 Uhr, Zutritt zu dem Gebäude in der Straße „Pilatusring“, nahe der Franz-Josef-Strauss-Straße. Gewaltsam drangen sie dann in die Geschäftsräume ein und entwendeten aus einem Büro den Tresor mit einem Bargeldbetrag im unteren fünfstelligen Eurobereich. Diebe können mit Beute flüchten Nach dem Einbruch gelang den Dieben unerkannt die Flucht. Sie hinterließen einen Sachschaden von wenigen hundert Euro. Die Polizei hofft jetzt auf die Mithilfe aus der Bevölkerung.

Wer verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge bei der Überdachungsfirma in der Straße „Pilatusring“ gesehen hat, meldet sich bitte unter der Telefonnummer 0951/9129-491.

Hof / Rehau: Zuschuss für den Ausbau des „Hofer Berges“

Die Regierung von Oberfranken hat dem Landkreis Hof und der Stadt Rehau für deren gemeinschaftliche Baumaßnahme im Zuge des Ausbaues des „Hofer Berges“ jetzt nachträglich Zuwendungen in Höhe von 2,27 Millio­nen Euro bewilligt. Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse wurde die Kreisstraße HO5 auf einer Länge von rund 850 Meter saniert. Weiterlesen

Gundelsheim / Hallstadt: Hohe Zuwendung für Ausbau der Kreisstraße

Der Landkreis Bamberg führte im Jahr 2018 dringende Arbeiten zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse auf der Kreisstraße BA5 aus. Zwischen Gundelsheim und Hallstadt wurde die Straße auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern ausgebaut. Die Regierung von Oberfranken bewilligte nun rückwirkend eine finanzielle Unterstützung.

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Hof: Geldautomat geknackt und Tausende Euro gestohlen

Auf den Inhalt eines Geldausgabeautomaten in einem Elektronikfachmarkt hatten es bislang Unbekannte in den frühen Morgenstunden des Donnerstages (06. Dezember) abgesehen. Mit Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich gelang den Tätern die Flucht. Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mithilfe. Täter brechen Automaten gegen 3:30 Uhr auf Nach bisherigen Erkenntnissen der Beamten öffneten die Einbrecher gegen 3:30 Uhr gewaltsam die Zugangstüre des Elektronikfachmarktes in der Straße „An der Michaelisbrücke“. Im Vorraum des Gebäudes machten sich die Täter dann mit Gewalt an dem Geldausgabeautomat einer Bank zu schaffen. Insgesamt richteten sie einen Sachschaden von zirka 2.000 Euro an. Diebe erbeuten zwei Geldkassetten Mit zwei Geldkassetten flüchteten die Unbekannten anschließend in Richtung des angrenzenden Parkdecks. Die Fahndung nach den Dieben verlief bislang ohne Ergebnis. Im Uferbereich der Saale, in der Nähe des Tatortes, konnten Polizeibeamte die beiden Geldbehälter auffinden und sicherstellen. Polizei hofft auf Zeugenhinweise Die Kripobeamten fahnden mit Hochdrcuk nach den flüchtigen Tätern und hoffen auf Zeugenhinweise.
  • Wer hat am Donnerstagmorgen, insbesondere in der Zeit von etwa 3:00 Uhr bis 4:00 Uhr verdächtige Personen im Bereich des Elektronikfachmarktes in der Straße „An der Michaelisbrücke“ beobachtet?
  • Wer kann sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnte?

Zeugen werden gebeten, sich mit der Kripo Hof unter der Telefonnummer 09281/704-0 in Verbindung zu setzen.

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Presseck: Betrüger in sozialen Netzwerken unterwegs!

Immer wieder agieren Betrüger in den sozialen Netzwerken. Sie kopieren zum Beispiel die Accounts der Nutzer und schreiben über den Fake-Account Personen auf der jeweiligen Freundesliste an. Die Täter bitten dann einen Gutscheincode auf ihrem Handy zu bestätigen. Damit tappen die Opfer dann in die Falle. Opfer dieser Betrugsmasche wurde am vergangenen Donnerstag (22. November) eine junge Frau aus Presseck (Landkreis Kronach). Sie erhielt eine Nachricht von einer vermeintlichen Freundin. Weiterlesen

Neustadt bei Coburg: Die kultur.werk.stadt ist eröffnet

In Neustadt bei Coburg wurde die „kultur.werk.stadt“ am vergangenen Donnerstag (15. November) eröffnet. Sechs Jahre Planungs- und Bauzeit sind ins Land gegangen seit die Grundidee, die ehemalige Druckerei Patzschke zu einem Bildungs- und Kulturzentrum zu entwickeln, geboren wurde. 

 

In der Kulturwerkstatt soll zukünftig auch die Verwaltung, wie auch Schulungs-, Vortrags-, Werkstatt- und Gymnastikräume der VHS sein. Unter Anderem unterstützt die Städtebauförderung die Baumaßnahme mit Gesamtkosten von über 3,4 Millionen Euro. Neustadt ist bereits seit 1982 in der Städtebauförderung. Bisher wurde die Stadt mit Fördermitteln in Höhe von fast 14 Millionen Euro bedacht.

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Rödental: Trickbetrüger erleichtern Seniorin um 24.000 Euro

24.000 Euro erbeuteten Trickbetrüger am Dienstagnachmittag (06. November) von einer Rentnerin aus Rödental (Landkreis Coburg), indem sie sich telefonisch als vermeintliche Familienangehörige ausgaben. Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen. Auch in anderen Regionen Oberfrankens kam es zu derartigen Anrufen.

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Oberfranken/Unterfranken: Bankräuber nach 17 Jahren gefasst!

Was lange währt, wird endlich gut. Nach 17 Jahren konnten nun augenscheinlich drei Banküberfälle in Oberfranken und Unterfranken aufgeklärt werden. Seit Mitte Oktober befindet sich ein 51-Jähriger in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, in den Jahren 2001 und 2002 insgesamt drei Raubüberfälle begangen zu haben. Aufgrund fortgeschrittener Kriminaltechnik sowie umfangreicher Ermittlungen der Kripo Schweinfurt und der Staatsanwaltschaft Bamberg hat sich der gebürtige Oberfranke als dringend Tatverdächtiger herauskristallisiert. Raub verjährt erst nach 20 Jahren. 


Statement des Pressesprechers Björn Schmitt

Raubüberfall im Landkreis Lichtenfels

Die erste Tat in diesem Zusammenhang ereignete sich am Abend des 28. September 2001 in einer Bankfiliale im Raum Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels). Der Täter betrat die Zweigstelle Uetzing gegen 17:30 Uhr, bedrohte die Bankangestellten mit einer Schusswaffe und ließ sich in der Folge mehr als 16.000 DM aus einem Tresor aushändigen. Dem Räuber gelang es, samt Beute unerkannt zu entkommen.

Bank im Landkreis Haßberge überfallen

Am 10. Dezember 2001 schlug vermutlich derselbe Täter erneut zu – diesmal im Knetzgauer Ortsteil Oberschwappach (Landkreis Haßberge). Auch in diesem Fall forderte der Bankräuber unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe von Bargeld. Die Bankangestellte glaubte jedoch an einen Scherz und ging nicht auf die Forderung ein. Der Täter brach sein Vorhaben daraufhin ab und machte sich ohne Beute aus dem Staub.

Letzter Überfall im Landkreis Bamberg

Der dritte und letzte Banküberfall ereignete sich wieder in Oberfranken. Am Mittag des 7. Januar 2002 wollte eine Angestellte ihre Bankfiliale in Trunstadt (Landkreis Bamberg) öffnen, als sie im Vorraum von einem maskierten Mann überrascht wurde. Der Täter bedrohte die Frau mit einer Pistole. Als die Zeugin die Waffe erkannte, rannte sie sofort auf die Straße. Der Maskierte türmte – wieder ohne Beute – zu Fuß in Richtung Ortsmitte. Dort verlor sich seine Spur.

Festnahme in Berlin

Nach weiteren umfangreichen Ermittlungen gelang es den Beamten der Kripo Schweinfurt, den Gesuchten in der Bundeshauptstadt Berlin zu lokalisieren. Im weiteren Verlauf konnten dem Beschuldigten Spuren zweifelsfrei zugeordnet werden, die bei den Taten in Bad Staffelstein und Trunstadt gesichert worden waren. Somit erhärtete sich der Verdacht, dass der 51-Jährige für alle drei Fälle in Unter- und Oberfranken verantwortlich ist.

Bankräuber gesteht Taten 

Aufgrund der neuen Erkenntnisse erwirkte die Staatsanwaltschaft Bamberg einen Haftbefehl gegen den dringend Tatverdächtigen. Der Vollzug erfolgte am 16. Oktober 2018 in Berlin durch die dortigen Behörden. Der 51-Jährige hat inzwischen alle drei Taten vollumfänglich eingeräumt. Er befindet sich nun wegen des dringenden Verdachts der vollendeten bzw. der zweifachen versuchten schweren räuberischen Erpressung in Untersuchungshaft. 

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