Tag Archiv: Gericht

Hof: Machbarkeitsstudie für Justizgebäude in Auftrag gegeben

Das Hofer Justizgebäude schafft es in den letzten Monaten immer wieder in die Schlagzeilen. Jetzt ist eine sogenannte Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben worden. Sie soll klären, ob der noch stehende alte Anbau saniert und aufgestockt oder abgerissen und neu gebaut wird. Denn obwohl die Umbaumaßnahmen noch lange nicht abgeschlossen sind ist bereits klar, dass nicht alle Mitarbeiter in den neuen Räumen Platz finden werden. Mehr über den aktuellen Stand auf der Großbaustelle ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 



 

Fall Peggy: Aufgaben & Funktionen der Prozessbeteiligten

Seit Tagen steht das Landgericht in Bayreuth im Mittelpunkt des Interesses. Grund dafür ist das Wiederaufnahmeverfahren von Ulvi Kulac. Jede Menge Kameras, jede Menge Publikum – aber auch jede Menge Gerichtspersonal. Vom Richter über Staatsanwaltschaft bis Nebenklage hat dabei jeder seine spezielle Aufgabe. Welche, das erklären wir heute Abend ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

13 Jahre und kein Ende: Was geschah mit Peggy Knobloch?

Am morgigen Donnerstag (10. April) beginnt das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy vor dem Landgericht Bayreuth. Dort soll bewiesen werden, ob Ulvi Kulac tatsächlich der Mörder ist, mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun hat – oder eben unschuldig ist. Er sitzt seit 2004 in der forensischen Psychiatrie in Bayreuth. Der Prozess soll neun Verhandlungstage andauern. Wir zeichnen noch einmal die letzten 13 Jahre nach – unser Topthema in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr.

 

>>> Die TVO-Chronik zum Fall Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Anfang 2013 <<<

 


 

 

Landgericht Hof: NKD-Prozeß beginnt mit Eklat!

Seit acht Monaten sitzt der ehemalige NKD-Geschäftsführer Michael Krause in Untersuchungshaft. Er soll mit fingierten Provisionszahlungen 3,7 Millionen Euro veruntreut haben. Am Dienstag (18. März) hat der Prozess gegen ihn am Landgericht Hof begonnen. Zum Prozeßauftakt kam es dabei zum Eklat im Schwurgerichtssaal: Der Anwalt des Angeklagten, Volker Beermann, verlässt den Sitzungssaal unter Protest, da er sich in seinen Verteidigerrechten beschnitten sieht. Das Gericht verweigerte ihm, vor der Anklageverlesung noch Anträge stellen zu dürfen. Der Prozess wird daraufhin bis zur kommenden Woche vertagt. Wir sprechen am Abend mit Anwalt Volker Beermann. Das Alles ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Landgericht Bayreuth: Versuchter Dreifachmord – 37-Jähriger angeklagt

Erst ist es die große Liebe, dann folgt die Trennung und der Verflossene wird zum Stalker und fast sogar zum Mörder. Jetzt muss sich Enrico G. (37) wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht in Bayreuth verantworten. Die Hauptverhandlung startete am Dienstagmorgen (7. Januar 2014) bereits zum zweiten Mal. Beim ersten Versuch Anfang Dezember 2013 erleidet der Angeklagte einen Nervenzusammenbruch. Sandra Heinze berichtet ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ aus Bayreuth.

 


 

 

Kulmbach: Bierfest-Unfall wird erneut vor Gericht verhandelt

Noch einmal wird der so genannte „Kulmbacher Bierfest-Unfall“ in Bayreuth vor Gericht verhandelt. Dabei war im August 2012 ein 30-jähriger Mann aus Weißenbrunn ums Leben gekommen. Eine damals 20-jährige, alkoholisierte Fahranfängerin hatte ihn übersehen, angefahren und die Unfallstelle verlassen. Das Opfer erlag seinen schweren Verletzungen. Erst in der vergangenen Woche hatte das Kulmbacher Jugendschöffengericht die junge Frau wegen Trunkenheit am Steuer und Unfallflucht schuldig gesprochen. Die Studentin muss unter anderem 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Die Eltern des Toten wollen das Urteil gegen die junge Frau nicht hinnehmen. Sie haben Berufung eingelegt, fordern eine erneute Verhandlung wegen fahrlässiger Tötung. Wann der Prozess vor dem Landgericht Bayreuth beginnt, steht noch nicht fest.

 


 

 

Kulmbach: Urteil im tödlichen Bierfestunfall – 120 Arbeitsstunden

Im Prozess um den tödlichen Bierfestunfall in Kulmbach im vergangenen Jahr ist vor dem dortigen Amtsgericht das Urteil gefallen. Die 21 Jahre alte Angeklagte muss wegen vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort 120 Arbeitsstunden leisten. Zudem muss sich die junge Frau einer Therapie und zwei Drogenscreenings unterziehen. Die 21-Jährige hatte im August 2012 betrunken auf der Bundesstraße B85 bei Kulmbach einen 30 Jahre alten Fußgänger überfahren. Danach flüchtete sie. Erst eine Stunde später kehrte sie zur Unfallstelle zurück, da soll der Mann bereits im Sterben gelegen haben. Der Verteidiger der jungen Frau hatte sich vor Gericht lediglich für eine Verurteilung wegen fahrlässiger Trunkenheit ausgesprochen. Die Nebenklage dagegen hatte eine Strafe wegen fahrlässiger Tötung gefordert. Der Unfall sei laut einem Gutachten allerdings nicht vermeidbar gewesen.

 


 

 

Fall Peggy – Wiederaufnahme: Interview mit Mutter von Ulvi K.

Elsa Kulac – die Mutter des mutmaßlichen Peggy-Mörders Ulvi – ist erleichtert, dass der Prozess gegen ihren Sohn neu aufgerollt wird. Die Lichtenbergerin befindet sich im Moment in Krankenhaus. Telefonisch teilt sie TV Oberfranken mit, dass sie mit der  Entscheidung des Landgerichtes große Hoffnung für Ihren Sohn und ihre Familie verbindet. Ulvi Kulac wurde vor fast 10 Jahren als Mörder von Peggy Knobloch verurteilt. Das Mädchen verschwand vor 12 ½ Jahren spurlos, bis heute gibt es keine Leiche. Ulvi Kulac selbst ist wegen mehrerer Missbrauchsdelikte im Bezirkskrankenhaus Bayreuth untergebracht, seine lebenslange Haftstrafe wegen des Mordes an Peggy hat er noch nicht angetreten. Wir sprechen mit Elsa Kulac, ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

Hier unsere Reportage vom Montag (09. Dezember 2013):

 

 

 


 

 

Bamberg: Polizei bringt widerständigen Angeklagten vor Gericht

Ein 54-jähriger Bamberger hatte eine Vorladung des Amtsgerichts Erlangen ignoriert, woraufhin der zuständige Richter einen Vorführungshaftbefehl erließ. Um diesen zu vollziehen, rückten am gestrigen Dienstagmorgen (03. Dezember) mehrere Polizeibeamte an. Der Mann weigerte sich, seine Wohnungstür zu öffnen, das half ihm allerdings auch nicht, denn die Einsatzkräfte brachen die Tür schließlich auf und nahmen den überraschten Angeklagten fest. Die Durchsuchung der Wohnräume förderte im Anschluss eine kleine Menge Crystal Speed sowie mehrere Messer und Rasierklingen zutage.

 


 

 

Coburg: Verdächtiger nach Flucht schnell wieder gefasst

Am Morgen des heutigen Montags sollte ein 23-Jähriger in Coburg zur Hauptverhandlung vorgeführt werden. Unter anderem wirft die Staatsanwaltschaft Coburg dem jungen Mann versuchten Totschlag vor – im Januar dieses Jahres soll er einen Gleichaltrigen mit einem Messer bedroht und attackiert haben.

Obwohl er in Polizeibegleitung zum Justizgebäude gebracht wurde, gelang dem Beschuldigten die Flucht. Die war allerdings von kurzer Dauer, denn die sofort eingeleitete intensive Fahndung der Coburger Polizei führte schnell zum Erfolg und der Flüchtige konnte etwa zwei Stunden nach seinem Entkommen im Coburger Stadtgebiet wieder festgenommen werden. Die Beamten brachten den 23-Jährigen anschließend zurück in den Gerichtssaal.

 


 

 

Halle (Saale): Hausdurchsuchung im Fall Peggy K. am Mittwoch

Der Fall der seit 2001 verschwundenen Peggy aus Lichtenberg (Landkreis Hof) beschäftigt auch am Donnerstag (21. November) die Schlagzeilen. Nachdem die Staatsanwaltschaft Bayreuth am Mittwoch (20. November) eine Empfehlung abgegeben hat, die es möglich macht, den Fall um den wegen Mordes an Peggy verurteilten Ulvi Kulac erneut aufzurollen, kommt weiter Bewegung in die Sache. Laut Informationen von MDR Info wurde am gestrigen Mittwoch (20. November) ein Haus in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) durchsucht.

Staatsanwaltschaft spricht von „Routinedurchsuchung“

Dabei soll es sich laut Berichten um das Elternhaus eines wegen Kindesmissbrauchs inhaftierten Mannes handeln. Gegen ihn wird bereits seit dem Sommer ermittelt. Er galt als enger Freund der Familie Knobloch. Herbert Potzel, leitender Oberstaatsanwalt in Bayreuth sprach im Interview mit MDR Info von einer „Routinedurchsuchung“. Ob diese Aktion neue Hinweise zu dem Fall geben kann, ist derzeit noch nicht bekannt. Spuren und mögliche Beweise werden erst ausgewertet.

 

Hier unser Bericht vom Mittwoch (20. November):

 

 

 


 

 

Lichtenberg (Lkr. Hof): Kommt die Wende im Fall Peggy?

Es ist wohl einer der bekanntesten und mysteriösesten Kriminalfälle in Deutschland. 2001 verschwindet die damals neun Jahre alte Peggy Knobloch aus Lichtenberg im Landkreis Hof spurlos. Obwohl es keine Leiche gibt, verurteilt das Gericht den geistig behinderten 23 Jahre alte Ulvi Kulac 2004 zu lebenslanger Haft. Er soll der Mörder des Mädchens sein. Hauptgrundlage für die Verurteilung ist Ulvis Geständnis nach 40 Vernehmungen. Das widerruft er aber später, weil es scheinbar unter erheblichem Druck der Ermittler zustande gekommen ist.  Die Haft hat Ulvi bislang nicht antreten müssen. Er ist in der geschlossenen Abteilung der Bezirksklinik Bayreuth untergebracht. Seit Jahren hegen viele erhebliche Zweifel, dass der Gastwirtsohn tatsächlich der Mörder von Peggy ist.

Neue Ermittlungen führen nach Halle / Saale

Nun ist Holger E. aus Halle in Sachsen-Anhalt ins Visier der Ermittler geraten. Der Mann ist mittlerweile 29 Jahre alt und wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestraft. Auch er stand damals schon unter Verdacht. Eine Nachricht, die die Menschen, die Ulvi für unschuldig halten, teils mit Hoffnung aber auch mit gemischten Gefühlen aufgenommen wird. Hendrik Ertel berichtet ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

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