Tag Archiv: Geschichte

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

TVO sucht Eure Maibaum-Geschichte 2017

Der Maibaum ist ein traditionell geschmückter Baum, der in ganz Deutschland meist am 1. Mai - oder an dessen Vorabend - aufgestellt wird. Auch in Oberfranken ist dieser Brauch in vielen Städten und Gemeinden verbreitet. Nicht nur das Herrichten und das Aufstellen sind alte Traditionen, sondern auch das Stehlen des Maibaums sowie die nachfolgenden Verhandlungen über die Auslösung des "Diebesgutes".

Nun sind wir auf der Suche nach Eurer ganz eigenen Maibaumgeschichte. Deshalb rufen wir hiermit Vereine, Feuerwehren, Stammtische, Maibaumfreunde und Dorfgemeinschaften in Oberfranken dazu auf, diese Geschichte uns mitzuteilen.

 

  • Habt Ihr den größten und dicksten Maibaum?
  • Oder vielleicht den kleinsten seiner Art?

 

  • Ist Euer Baum besonders geschmückt oder bemalt?
  • Und wurde er von bestimmen Personen und Gruppen dekoriert und verziert?

 

  • Wann genau wird Euer Maibaum aufgestellt?
  • Und wie vollzieht sich die dazugehörige Feierlichkeit?

 

  • Wird Euer Maibaum speziell bewacht und gegen Diebstahl geschützt?
  • Oder habt Ihr sogar vor, einen anderen Maibaum zu klauen?

 

Sagt es uns und vielleicht kommen wir mit einem Reporter-Team zu Euch und Eurem Maibaum!

 

Meldet Euch mit Eurer Geschichte und Euren Kontaktdaten unter dem Stichwort "Maibaum" via Mail an redaktion@tvo.de, via Facebook-Nachricht über den Messenger oder direkt über unsere Facebook-Seite. Wir freuen uns über zahlreiche Zuschriften...

Maibaum-Geschichten der letzten Jahre aus Oberfranken...
Der Satire-Maibaum von Bad Steben
(Aktuell-Bericht vom 29.04.16)
Gesees/Mistelgau: Anzeige statt Auslöse nach Maibaumklau
(Aktuell-Bericht vom 16.05.14)
© Stadt Hof

Hof: Das Rathaus wird 450 Jahre alt

Das Hofer Rathaus wird einen Tag vor dem Heiligen Abend offiziell stolze 450 Jahre alt. Das Hofer Stadtarchiv weist als Tag der Rathauseinweihung den 23. Dezember 1566 aus. Es ist damit eines der ältesten Gebäude der Stadt. In seiner Geschichte hat es nicht nur mehrere Stadtbrände überstanden, sondern auch unterschiedlichste Funktionen erfüllt.

Bäckerei und Polizeistation

Im Erdgeschoss, also vielleicht in offenen Laubengängen, befanden sich früher die sogenannten Brotbänke. Die Bäcker waren verpflichtet, hier ihre Waren anzubieten. Außerdem war im Erdgeschoss eine Büttelstube, also eine Polizeistation mit Arrestzelle, untergebracht, wo auch die ein oder andere Folterung stattfand.

Kaufhaus statt Rathaus

Im Obergeschoss war die Ratsstube, in welcher der Stadtrat seine Sitzungen abhielt – zumindest dies hat sich bis heute nicht geändert. Ebenfalls im Obergeschoss handelten Schuhmacher, Lederschneider, Gewandschneider und Tuchmacher an den Wochen- und Jahrmärkten.

Neubau für 20.000 Gulden

1560 bekam die Stadt Hof das marode Gebäude von einem bankrottem Landesherren geschenkt. Bis zu seiner Einweihung 1566 hatte der Neubau des Rathaus über 20.000 Gulden gekostet. Außerdem hatten die Bürger selbst Hand angelegt. Trotzdem war der Bau kostspielig: Ein Einfamilienhaus bekam man damals für einen dreistelligen Betrag (in Gulden), so kann man die Ausgaben für das Rathaus nach heutigem Geldwert auf einen zweistelligen Euro-Millionenbetrag schätzen.

© Stadt Hof© Stadt Hof© Stadt Hof© Stadt Hof
© TVO / Symbolbild

Hof: Raubüberfall an der Luftbrücke war frei erfunden!

Am vergangenen Donnerstag (25. August) informierten wir nach einer Polizeimeldung über einen Raubüberfall auf einen 17-Jährigen im Stadtgebiet von Hof. Wie sich jetzt herausstellte, hat es diesen Überfall nicht gegeben. Das berichtete nun die Polizei nach dem Abschluss ihrer Ermittlungen. Der Jugendliche hatte die Straftat nur vorgetäuscht.

Teenager mit Lügengeschichte gegenüber der Polizei

Der Teenager hatte gegenüber der Polizei angegeben, von einem Unbekannten im Bereich der Hofer Viceburgstraße, am Zugang zur Luftbrücke von hinten geschubst worden und dann gegen einen Laternenmast geprallt zu sein. Wir berichteten. In diesem Moment habe der Täter ihm den Geldbeutel samt Bargeld aus der Hosentasche gezogen und sei geflüchtet. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Hofer Polizei blieb erfolglos.

Ermittlungen wegen "Vortäuschen einer Straftat"

Im Zuge der Vernehmungen durch die Kripo Hof stellte sich heraus, dass das vermeintliche Opfer den Raubüberfall, aus einer finanziellen Notlage heraus, frei erfunden hatte. Der junge Mann wird sich nun wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten müssen.

© Polizeipräsidium Oberfranken

Wunsiedel: Vermeintlicher Raub war frei erfunden

Die Hofer Kripo klärte jetzt einen vermeintlichen Raubüberfall am Neujahrstag in Wunsiedel auf. Wie sich herausstellte, war der Vorfall frei erfunden! Ein 35-jähriger Sicherheitsbediensteter gab an, er sei am Neujahrsabend im Ortsteil Holenbrunn von zwei Unbekannten überfallen worden.

Weiterlesen