Tag Archiv: Gesundheit

Bayreuther Festspiele: Katharina Wagner weiterhin schwer krank

In einer Pressemitteilung gab der Pressesprecher der Bayreuther Festspiele am heutigen Dienstag (26. Mai) Neues zum Gesundheitszustand von Katharina Wagner, der Leiterin der Wagner-Festspiele, bekannt. Ende April war bekannt geworden, dass Katharina Wagner schwer krank ist.

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Bayern: Weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Das Bayerische Kabinett tagte am heutigen Dienstag (26. Mai) in München und befasste sich mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen. (Siehe unten!) Die Ergebnisse gab Ministerpräsident Markus Söder auf einer Pressekonferenz bekannt. Bayern beschloss zudem die massive Ausweitung der Testungen. So wird es regelmäßige Corona-Tests für Beschäftigte in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und für Lehrkräfte und Erzieherinnen geben. Die Testergebnisse sollen in Zukunft zudem schneller vorliegen. Wer Symptome hat, soll innerhalb von 24 Stunden getestet werden.

Corona-Krise: Weitere Lockerungen in Bayern beschlossen

Corona-Lockerungen in den nächsten Wochen:

  • ab 30. Mai 2020 der Betrieb von Reisebusunternehmen wieder möglich ist, soweit es sich nicht um explizite Gruppenreisen handelt. Es dürfen nur Individualbuchungen erfolgen. Die Beachtung des verbindlichen staatlichen Rahmenkonzepts für die Wiederaufnahme der Tätigkeit touristischer Dienstleister in Bayern ist dafür zwingende Voraussetzung.
  • ab 2. Juni 2020 die Abgabe von Speisen und Getränken durch gastronomische Betriebe im Freien auf die Zeit von 6 bis 22 Uhr verlängert wird.
  • ab 8. Juni 2020 weitere Erleichterungen im Bereich des Sports erfolgen, soweit erforderliche Abstandsregelungen und Schutz-/Hygienekonzepte eingehalten werden:
  • Der Betrieb von Freibädern und von Außenanlagen von Badeanstalten (inkl. Außenbereich von Schwimmbädern, Kureinrichtungen, Hotels usw.) kann wieder aufgenommen werden.
  • Die Einschränkung des Trainingsbetriebs auf den Begriff „Individualsportarten“ in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (§ 9 Abs. 1 Satz 2 der 4. BayIfSMV vom 5. Mai 2020) entfällt ersatzlos.
  • Das Training von Rehabilitationssportgruppen und der Trainingsbetrieb für National- bis einschließlich Landeskaderathleten sogenannter nichtolympischer Sportarten wird in Sportstätten wieder erlaubt.
  • Der Outdoor-Trainingsbetrieb ist in Gruppen von bis zu 20 Personen zulässig.
  • Indoorsportstätten können den Betrieb wieder aufnehmen.
  • Der Wettkampfbetrieb für kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien ist wieder zulässig.
  • Tanzschulen für kontaktlosen Tanz und Paartanz mit einem festen Tanzpartner sowie Fitnessstudios können wieder öffnen.
  • ab 15. Juni 2020 die Wiederaufnahme des Theater-, Konzert-, und weiteren kulturellen Veranstaltungsbetriebs unter Zugrundelegung des entsprechenden Konzepts des Wissenschaftsministeriums in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium (bis zu 50 Gäste in geschlossenen Räumen, bis zu 100 Gäste im Freien) möglich ist.
  • ab 15. Juni 2020 die Wiederaufnahme des Kinobetriebs grundsätzlich möglich ist. Das Digitalministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein konkretes Hygienekonzept erarbeiten und veröffentlichen, das sich vor allem im Hinblick auf die zulässige Gesamtbesucherzahl und die zu beachtenden Hygienevorschriften an das Konzept für Kultureinrichtungen anlehnt.
  • im Sommersemester 2020 der Vorlesungsbetrieb weiterhin vorrangig durch Online-Lehre sicherzustellen ist. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Möglichkeiten der Durchführung von Präsenzveranstaltungen (Praxisveranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, bei Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 m) können zusätzlich kleinere Seminare unter Einhaltung von Abstandsregelungen und Höchstteilnehmerzahlen (30 Personen) als Ergänzung zur Online-Lehre als Präsenzveranstaltungen stattfinden.
© Pixabay / Symbolbild

Themenseite (Woche 22/20): Liveticker zum Coronavirus in Oberfranken & Bayern


UPDATE (30. Mai, 18:18 Uhr):

Corona-Zahlen im Landkreis Lichtenfels:

  • Derzeit Infizierte: 48
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 276
  • Genesene Personen: 217
  • Todesfälle: 11

 


UPDATE (30. Mai, 18:15 Uhr):

Corona-Zahlen im Landkreis Kronach:

  • Derzeit Infizierte: 9
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 161
  • Genesene Personen: 149
  • Todesfälle: 3

 


UPDATE (30. Mai, 18:12 Uhr):

Corona-Zahlen in Stadt & Landkreis Hof (Summe):

  • Derzeit Infizierte: 43
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 567
  • Genesene Personen: 488
  • Todesfälle: 36

 


UPDATE (30. Mai, 11:51 Uhr)

Bayern unterstützt Krankenhäuser bei der Rückkehr in den Regelbetrieb 

Bayerns Gesundheitsministerium unterstützt die Krankenhäuser bei der Rückkehr in den Regelbetrieb. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte am Samstag in München:

„Die bayerischen Krankenhäuser haben bei der Corona-Pandemie enorme Herausforderungen bewältigt. Umso wichtiger ist, dass nun schrittweise zur Normalität im Krankenhausbetrieb zurückgekehrt werden kann.“ 

Huml verwies darauf, dass seit dem 9. Mai wieder planbare Behandlungen in bayerischen Krankenhäusern möglich sind. Dabei gilt grundsätzlich, dass 30 Prozent der Intensivkapazitäten mit Möglichkeit zur invasiven Beatmung und 25 Prozent der Normalkapazitäten für die Behandlung von COVID-19-Erkrankten zur Verfügung stehen.

Die Ministerin hob hervor: „Diese Regeln haben wir jedoch bewusst flexibel ausgestaltet, weil wir wissen, dass es regional unterschiedliche Bedarfe gibt. Die Untergrenze bleibt aber bei 15 Prozent der Kapazitäten (Intensiv- und Normalbetten). Diese müssen in jedem Fall für die Behandlung von COVID-19-Patienten zur Verfügung stehen. Das heißt: 85 Prozent der Kapazitäten können wieder vollständig genutzt werden.“


Bamberg: "Helfende Hände" verabschieden sich

Bamberg: "Helfende Hände" verabschieden sich

Im April ging es los: Um das Pflegepersonal in Altenheimen zu unterstützen, schickte die Bundeswehr Soldatinnen und Soldaten  in Kommunen, die Bedarf angemeldet hatten. Auch in elf Heime im Landkreis Bamberg. Name der Aktion: „Helfende Hände“. Am Freitag (29. Mai) wurde die letzte Gruppe am Parkplatz des Landratsamtes verabschiedet. Der Einsatz wird als voller Erfolg bewertet, trotz Startschwierigkeiten.

Die Maskenpflicht: Ein Hindernis für Gehörlose und Schwerhörige

Sie ist zurzeit unser alltäglicher Begleiter: Die Schutzmaske. Im Laden, im Rathaus oder beim Friseur. Das mag manchmal lästig sein, aber am Ende können sich die Meisten von uns damit arrangieren. Für Schwerhörige und Gehörlose kann das Maskentragen aber zu einem echten Hindernis werden.

Die Maskenpflicht: Ein Hindernis für Gehörlose und Schwerhörige
Geiselwind: Der Freizeitpark darf endlich in die Saison starten

Corona-Krise: Der Freizeitpark darf endlich in die Saison starten

Durch das Coronavirus gab es praktisch einen Stillstand in Deutschland. Vor allem sämtliche Freizeitattraktionen mussten fortan geschlossen bleiben. Jetzt aber dürfen sie wieder öffnen, so auch das Freizeitland in Geiselwind. Dort ist die Erleichterung natürlich groß, denn der Freizeitpark hat sich für die neue Saison ordentlich ins Zeug gelegt.

Corona-Krise: Hotels bereiten sich auf Eröffnung vor

Die nächste größere Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen in Bayern steht an. Ab Samstag (30.05) dürfen auch bei uns in Oberfranken unter anderem Hotels wieder für die Gäste öffnen. So zum Beispiel das Siebenquell und das Kurzentrum in Weißenstadt im Landkreis Wunsiedel. Aber „dürfen“ heißt noch lange nicht „können“, denn bis dort tatsächlich der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, muss noch einiges vorbereitet werden.

Corona-Krise: Hotels bereiten sich auf Eröffnung vor
Oberfranken: Sommerurlaub in der Coronakrise

Oberfranken: Sommerurlaub in der Coronakrise

Der Sommerurlaub ist vielen Deutschen fast schon heilig. Aber so bedroht wie in diesem Jahr war er wohl noch nie. Die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes wird dem Vernehmen nach wohl nicht über den aktuell gültigen 15. Juni hinaus verlängert. Dann wären Reisen also theoretisch wieder möglich – praktisch sagt die Reisewarnung aber leider nichts darüber aus, wie das Infektionsgeschehen am konkreten Zielort dann ist, welche Regeln gelten, welche Angebote nutzbar sind und ob das Zielland überhaupt wieder Touristen über die Grenze lässt. Die Unsicherheit ist groß – bei Reisewilligen wie auch bei Reisebüros.

UPDATE (29. Mai, 17:39 Uhr):

Corona-Zahlen im Landkreis Kronach:

  • Derzeit Infizierte: 9
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 161
  • Genesene Personen: 149
  • Todesfälle: 3

 

UPDATE (29. Mai, 17:06 Uhr):

Corona-Zahlen im Landkreis Forchheim:

  • Derzeit Infizierte: 4
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 208
  • Genesene Personen: 200
  • Todesfälle: 4

UPDATE (29. Mai, 17:04 Uhr):

Corona-Zahlen in Stadt & Landkreis Coburg (Summe):

  • Derzeit Infizierte: 114
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 408
  • Genesene Personen: 270
  • Todesfälle: 24

UPDATE (29. Mai, 17:02 Uhr):

Corona-Zahlen im Landkreis Kulmbach:

  • Derzeit Infizierte: 4
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 245
  • Genesene Personen: 230
  • Todesfälle: 11

UPDATE (29. Mai, 16:55 Uhr):

Corona-Zahlen in Stadt und Landkreis Hof (Summe):

  • Derzeit Infizierte: 52
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 567
  • Genesene Personen: 479
  • Todesfälle: 36

 


UPDATE (29. Mai, 15:55 Uhr):

Bayern: Außengastronomie ab sofort bis 22 Uhr geöffnet

Die Außengastronomie hat ab sofort bis 22:00 Uhr geöffnet. Die Verlängerung war ursprünglich ab dem kommenden Dienstag (02. Juni) geplant und wurde am Freitag (29. Mai) von der Bayerischen Staatsregierung vorgezogen. Nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichtes Augsburg soll damit ein Flickenteppich bei den Öffnungszeiten vermieden werden.

UPDATE (29. Mai, 13:01 Uhr):

Corona-Zahlen im Landkreis Wunsiedel:

  • Derzeit Infizierte: 11
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 653
  • Genesene Personen: 603
  • Todesfälle: 39

 

UPDATE (29. Mai, 12:18 Uhr):

Corona-Zahlen im Landkreis Lichtenfels:

  • Derzeit Infizierte: 46
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 273
  • Genesene Personen: 216
  • Todesfälle: 11

Aktuelle Fallzahlen aus den Gemeinden:

  • Altenkunstadt: 0
  • Bad Staffelstein: 4
  • Burgkunstadt: 2
  • Ebensfeld: 6
  • Hochstadt a. Main: 0
  • Lichtenfels: 4
  • Marktgraitz: 23
  • Marktzeuln: 3
  • Michelau: 2
  • Redwitz: 1
  • Weismain: 1

UPDATE (29. Mai, 12:03 Uhr):

Corona-Zahlen in Stadt und im Landkreis Bayreuth:

  • Derzeit Infizierte: 25
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 631
  • Genesene Personen: 569
  • Todesfälle: 37

 

UPDATE (28. Mai. 18:48 Uhr):

Klinikum Bayreuth GmbH: Besuch eingeschränkt wieder möglich

Das Klinikum Bayreuth GmbH und die Klinik Hohe Warte erlauben wieder Besuch, jedoch eingeschränkt. Ab dem kommenden Dienstag (02. Juni) gilt die 1-1-1 Regel. Bedeutet: Eine feste Kontaktperson pro Patient für eine Stunde am Tag.

Oberfranken/ Thüringen: Protest gegen Ramelow-Pläne

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow möchte gerne die Allgemeinverfügung im Zuge der Coronakrise aufheben. Hieße: Nach dem 5. Juni fiele bei unseren Nachbarn die Kontaktbeschränkung weg. Der Landesvater setzt auf Eigenverantwortung und lokale Regelungen. Noch ist es ein Wunsch, doch der irritiert bei uns der Region einige Politiker. Dies- und jenseits der Grenze formulieren sie einen Offenen Brief.

Oberfranken/ Thüringen: Protest gegen Ramelow-Pläne

UPDATE (28. Mai, 17:52 Uhr)

Corona-Zahlen im Landkreis Wunsiedel:

  • Derzeit Infizierte: 11
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 653
  • Genesene Personen: 603
  • Todesfälle: 39

UPDATE (28. Mai, 17:49 Uhr)

Corona-Zahlen im Landkreis Kronach:

  • Derzeit Infizierte: 11
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 161
  • Genesene Personen: 147
  • Todesfälle: 3

UPDATE (28. Mai, 17:45 Uhr)

Corona-Zahlen in Stadt und im Landkreis Bamberg:

  • Derzeit Infizierte: 91
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 611
  • Genesene Personen: 463
  • Todesfälle: 55 + 2
Bamberg: Tablet-Aktion gegen Vereinsamung

Corona-Krise: Tablet-Aktion gegen Vereinsamung

Vereinsamung in Alten- und Pflegeheimen - das muss in Coronazeiten nicht sein. Weil viele Einrichtungen allerdings ein Besuchsverbot erlassen mussten, ließ sich Unternehmer Wolfgang Ramming aus Bamberg etwas einfallen. Jedes Heim mit Bedarf soll ein Tablet bekommen, um per Videotelefonie Kontakt zur Außenwelt zu ermöglichen. Eine Idee, mit der er beim Wirtschaftsclub Bamberg und dem Förderkreis goolkids offene Ohren fand.

UPDATE (28. Mai, 17:39 Uhr)

Corona-Zahlen im Landkreis Kulmbach:

  • Derzeit Infizierte: 6
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 245
  • Genesene Personen: 228
  • Todesfälle: 11

UPDATE (28. Mai, 15:47 Uhr)

Corona-Zahlen im Landkreis Forchheim:

  • Derzeit Infizierte: 4
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 208
  • Genesene Personen: 200
  • Todesfälle: keine Angaben

UPDATE (28. Mai, 15:47 Uhr)

Corona-Zahlen im Landkreis Lichtenfels:

  • Derzeit Infizierte: 45
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 271
  • Genesene Personen: 215
  • Todesfälle: 11

UPDATE (28. Mai, 15:44 Uhr)

Corona-Zahlen in Stadt und Landkreis Bayreuth(Summe):

  • Derzeit Infizierte: 20
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 631
  • Genesene Personen: 574
  • Todesfälle: 37

UPDATE (28. Mai, 15:40 Uhr)

Corona-Zahlen in Stadt und Landkreis Hof (Summe):

  • Derzeit Infizierte: 54
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 565
  • Genesene Personen: 475
  • Todesfälle: 36

Kulmbach: Klavierkonzerte für Pflegeheime trotz Coronakrise

Ingo Dannhorn ist ein international renommierter Konzertpianist aus Kulmbach. Eigentlich wäre er im Moment in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, dort an der Yonsei Universität ist er derzeit Gastprofessor. Die Coronakrise macht das aber unmöglich - genauso wie die Konzerte, die Dannhorn normalerweise vor den Menschen spielt, die kein Konzert besuchen können. Zum Beispiel in Pflegeheimen, in Behinderteneinrichtungen oder auch in Gefängnissen. Also hat er kurzerhand seine Probenwerkstatt zum Studio umgebaut und spielt seine Konzerte dort als Videos ein. „Classix!“ heißt das Projekt und wir stellen es Ihnen vor.

Kulmbach: Klavierkonzerte für Pflegeheime trotz Coronakrise
Corona-Krise: Demos und Verschwörungstheorien

Corona-Krise: Demos und Verschwörungstheorien

Immer wieder gibt es in diesen Tagen Demonstrationen und da macht Oberfranken keine Ausnahme. Meist geht es um die Corona-Maßnahmen, um Freiheit und Selbstbestimmung. Vergangenen Samstag (23.05.) erst ist Bayreuth Schauplatz zweier solcher Demonstrationen gewesen. Wir haben berichtet.

In Nürnberg sah das vor gut einer Woche leider anders aus. Dort lief die Corona-Demo völlig aus dem Ruder. Stellenweise mehr als 2.000 Teilnehmer. Die gesamte Situation: Unübersichtlich mit hohem Infektionsrisiko. Immer wieder hört man in dem Zusammenhang auch von Verschwörungstheorien, die sich gegen den Staat wenden oder gar das Virus als solches in Frage stellen. Wir haben mit einem Bamberger Professor für Verschwörungstheorien über seine Ansichten zu diesem Thema gesprochen.

UPDATE (27. Mai, 17:19 Uhr)

Corona-Zahlen im Landkreis Forchheim:

  • Derzeit Infizierte: 7
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 207
  • Genesene Personen: 196
  • Todesfälle: keine Angaben

UPDATE (27. Mai, 17:19 Uhr)

Corona-Zahlen im Landkreis Kronach:

  • Derzeit Infizierte: 10
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 159
  • Genesene Personen: 146
  • Todesfälle: 3

UPDATE (27. Mai, 16:59 Uhr)

Bamberg: Keine Corona-Infizierten in Schlachthof

Am Schlacht- und Viehhof in Bamberg gibt es aktuell keine mit dem Corona-Virus infizierten Beschäftigten, dies teilte das Landratsamt Bamberg am heutigen Mittwoch (27. Mai) mit. Das ist das Ergebnis der in der vergangenen Woche durch den Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamtes Bamberg durchgeführten Tests.

Mitarbeiter wurden getestet 

Insgesamt wurden 152 Beschäftigte am Schlacht- und Viehhof in Bamberg auf Corona getestet. Alle Testergebnisse waren negativ. Es konnten keine akut erkranken Personen festgestellt werden. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hatte im Rahmen der strikten Containment-Strategie in Bayern die Untersuchung des Personals bayerischer Schlachthöfe auf eine mögliche COVID-19-Erkrankung angeordnet.


UPDATE (27. Mai, 15:46 Uhr)

Corona-Zahlen in Stadt und Landkreis Coburg (Summe):

  • Derzeit Infizierte: 111
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 396
  • Genesene Personen: 262
  • Todesfälle: 23

Die Fallzahlen aus den Gemeinden finden Sie hier!


UPDATE (27. Mai, 15:41 Uhr)

Corona-Zahlen in Stadt und Landkreis Hof (Summe):

  • Derzeit Infizierte: 56
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 565
  • Genesene Personen: 473
  • Todesfälle: 36 

Wie die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof mitteilt, sind die Tests aus der FOS/BOS sowie der Berufsschule in Hof alle negativ ausgefallen. Am Freitag war bekannt geworden, dass jeweils ein Schüler der FOS/BOS sowie der Berufsschule positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Daraufhin wurde sämtliche Kontaktpersonen ermittelt sowie enge Kontaktpersonen getestet. Trotz der negativen Test müssen sich die engen Kontaktpersonen einer zweiwöchigen Quarantäne unterziehen.


UPDATE (27. Mai, 15:38 Uhr)

Corona-Zahlen im Landkreis Kulmbach:

  • Derzeit Infizierte: 5
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 244
  • Genesene Personen: 228
  • Todesfälle: 11 

UPDATE (27. Mai, 15:24 Uhr)

Corona-Zahlen im Landkreis Wunsiedel:

  • Derzeit Infizierte: 10
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 652 
  • Genesene Personen: 603
  • Todesfälle: 39 

UPDATE (27. Mai, 15:22 Uhr)

Corona-Zahlen im Landkreis Lichtenfels:

  • Derzeit Infizierte: 46
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 270 
  • Genesene Personen: 230
  • Todesfälle: 11 

UPDATE (27. Mai, 14:33 Uhr):

19 Infizierte in Stadt und im Landkreis Bayreuth

Aktuell sind Im Landkreis Bayreuth acht und in der Stadt Bayreuth elf Personen nachweislich mit dem neuen Corona-Virus infiziert.
Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Landkreis 425 und in der Stadt Bayreuth 205 Personen positiv auf CoV-2 getestet. 27 Patienten aus dem Landkreis sowie zehn aus der Stadt Bayreuth sind bisher an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben. Als genesen gelten 390 Personen aus dem Landkreis und 184 aus der Stadt.

 

UPDATE (27. Mai, 09:47 Uhr)

Corona-Pflegebonus: Mehr als 50.000 Anträge bewilligt und ausbezahlt

Der bayerische Corona-Pflegebonus von bis zu 500 Euro stößt weiter auf großes Interesse. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hingewiesen. Huml betonte am Mittwoch in München:

"Die Bearbeitung der Anträge beim Bayerischen Landesamt für Pflege läuft auf Hochtouren. Mittlerweile liegen fast 300.000 Anträge vor. In mehr als 50.000 Fällen konnten schon Bewilligungsbescheide verschickt werden."

Konkret sind aktuell (Stand 26.05.2020) 297.205 Anträge beim Landesamt für Pflege eingegangen, 52.354 Anträge konnten bereits positiv verbeschieden und zur Auszahlung angewiesen werden. Die Ministerin unterstrich:

"Pflegerinnen und Pfleger sowie Rettungskräfte stehen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie an vorderster Front. Daher freue ich mich sehr, dass wir den Corona-Pflegebonus als Zeichen unserer Wertschätzung zügig auszahlen können. Zudem haben wir die Antragsfrist bis Ende Juni 2020 verlängert, damit jeder Berechtigte die Möglichkeit hat, noch rechtzeitig den Antrag zu stellen."


UPDATE (26. März, 18:43 Uhr):

„Helfende Hände“ der Bundeswehr unterstützen in Bad Rodach

Ab sofort unterstützen zehn aktive Soldatinnen und Soldaten als sogenannte „Helfende Hände“ den Landkreis Coburg im Kampf gegen das Coronavirus, wie das Landratsamt Coburg am heutigen Dienstag (26. Mai) mitteilte. Fünf von ihnen sind Soldaten des Artilleriebataillons in Weiden (Oberfpfalz), fünf kommen aus dem Sanitätskommando in Rennerod (Rheinland-Pfalz). Sie unterstützen in den kommenden vier Wochen im Medical Park in Bad Rodach.

 

Corona-Krise: Sebastian Straubel über Corona-Pläne in Thüringen

Corona-Krise: Sebastian Straubel über Corona-Pläne in Thüringen

Wenn Bayern in Sachen Corona-Maßnahmen nach Thüringen blickt, dann tun das wir in Oberfranken als direkte Nachbarn besonders. Zum Beispiel der Landkreis Coburg: Man denke nur an die Nähe von Neustadt bei Coburg und Sonneberg. TVO-Moderator Björn Karnstädt war im Gespräch mit Coburger Landrat Sebastian Straubel und fragte nach, was der Landrat vom Vorhaben des Nachbarbundeslandes denkt.

UPDATE (26. Mai, 18:00 Uhr)

Das Bayerische Kabinett befasste sich am Dienstag (26. Mai) in München mit weiteren Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Die Ergebnisse stellte Ministerpräsident Söder (CSU) auf einer Pressekonferenz vor. So können unter anderem ab dem 08. Juni Freibäder, Fitness-Studios und Tanzschulen wieder öffnen. Eine Woche später ist unter anderem die Wiederaufnahme des Theater- und Konzertbetriebs unter der Zugrundelegung des entsprechenden Konzepts des Wissenschaftsministeriums und in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium (bis zu 50 Gäste in geschlossenen Räumen, bis zu 100 Gäste im Freien) möglich.

Corona-Krise: Weitere Lockerungen in Bayern beschlossen

Kritische Worte gegenüber dem Thüringer Weg

Kritische Worte fand Söder auf der Pressekonferenz über das Verhalten seines Thüringer Amtskollegen. Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) will in seinem Bundesland die Corona-Maßnahmen für beendet erklären und setzt unter anderem auf die Eigenverantwortung der Bürger.


UPDATE (26. Mai, 17:30 Uhr)

Lockerungen im Sportbereich ab 08. Juni in Bayern

Die Bayerische Staatsregierung hat heute weitere Lockerungen beschlossen, unter anderem im Bereich Sport ab dem 08. Juni. (Wir berichteten!) Die Regelungen wurden in enger Zusammenarbeit zwischen dem Innen- und dem Gesundheitsministerium sowie dem Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) und den Sportfachverbänden erarbeitet. Darüber hinaus kündigte Innen- und Sportminister Herrmann einen Stufenplan für weitere Lockerungen an.

Wettkampfbetrieb für kontaktlose Sportarten ab 08. Juni wieder erlaubt

So können unter Hygiene-Auflagen ab 08. Juni Fitness-Studios, Tanzschulen sowie Freibäder und Außenanlagen von Schwimmbädern wieder öffnen. Außerdem sind auch der kontaktfreie Outdoor-Trainingsbetrieb in Gruppen von bis zu 20 Personen, kontaktfreie Indoorsportarten, das Training von Rehabilitationssportgruppen sowie der Trainingsbetrieb für National- bis einschließlich Landeskaderathleten nichtolympischer Sportarten wieder zulässig. Für kontaktlose Sportarten im Freien wie beispielsweise Leichtathletik, Tennis oder Golf ist auch der Wettkampfbetrieb wieder erlaubt.

Herrmann legt Stufenplan vor

Innen- und Sportminister Herrmann legte zudem dem Ministerrat einen Stufenplan vor, wie – vorbehaltlich der weiteren Corona-Entwicklung – die Schritte zu einer weiteren Öffnung des Sports aussehen könnten: So käme in einem nächsten Schritt nach den Lockerungen zum 8. Juni die Wiederaufnahme des Lehrgangsbetriebs sowie die Öffnung von Hallenbädern in Betracht. Als dritten Schritt sieht der Plan eine Zulassung des Wettkampfbetriebs für kontaktlos betriebene Sportarten im Indoorbereich vor. Der vierte Baustein des Plans beinhaltet die Zulassung des Sportbetriebs für Sportarten mit Kontakt, die Durchführung von Sportveranstaltungen mit Zuschauern.


UPDATE (26. Mai, 17:13 Uhr)

Corona-Zahlen in Stadt und Landkreis Bayreuth (Summe):

  • Derzeit Infizierte: 21 Personen (-14)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 630 (+1)
  • Genesene Personen: 196 (=)
  • Todesfälle: 3 (=)

UPDATE (26. Mai, 17:02 Uhr)

Corona-Zahlen im Landkreis Forchheim:

  • Derzeit Infizierte: 7 Personen (+1)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 157 (=)
  • Genesene Personen: 196 (=)
  • Todesfälle: 3 (=)

UPDATE (26. Mai, 16:53 Uhr)

Corona-Zahlen im Landkreis Kronach:

  • Derzeit Infizierte: 10 Personen
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 157
  • Genesene Personen: 144
  • Todesfälle: 3

UPDATE (26. Mai, 16:46 Uhr)

Corona-Zahlen in Stadt und Landkreis Coburg (Summe):

  • Derzeit Infizierte: 112 Personen (+8)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 392  (+13)
  • Genesene Personen: 257 (+5)
  • Todesfälle: 23 

UPDATE (26. Mai, 16:02 Uhr)

Bayern: Weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Das Bayerische Kabinett hat heute in München mit weiteren Lockerungen der Corona-Maßnahmen befasst. Die Ergebnisse stellte Ministerpräsident Söder auf einer Pressekonferenz vor. Zudem beschloss man die massive Ausweitung der Testungen. Die Testergebnisse sollen in Zukunft schneller vorliegen. Wer Symptome hat, soll innerhalb von 24 Stunden getestet werden. Regelmäßige Corona-Tests wird es zukünftig geben für:


UPDATE (26. Mai, 15:52 Uhr)

Corona-Zahlen in Stadt und Landkreis Bamberg (Summe):

  • Derzeit Infizierte: 94 Personen (-1)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 611 (+1)
  • Genesene Personen: 460 (+2)
  • Todesfälle: 55 (+2)

UPDATE (26. Mai, 15:45 Uhr)

Corona-Zahlen im Landkreis Kulmbach:

  • Derzeit Infizierte: 8 Personen
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 244
  • Genesene Personen: 225
  • Todesfälle: 11
  • Alle Werte gegenüber dem Vortag stabil

UPDATE (26. Mai, 15:36 Uhr)

Corona-Zahlen im Landkreis Wunsiedel:

  • Derzeit Infizierte: 13 Personen (-4)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 651 (=)
  • Genesene Personen: 603 (+4)
  • Todesfälle: 39 (=)

UPDATE (26. Mai, 15:20 Uhr)

Corona-Zahlen Stadt und Landkreis Hof (Summe):

  • Derzeit Infizierte: 56 Personen
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 564
  • Genesene Personen: 472
  • Todesfälle: 36
  • Alle Werte ohne Veränderungen zum Vortag

UPDATE (26. Mai, 12:38 Uhr)

Diakonie Hochfranken: Neue Boxen mit Community Masken

Ab sofort werden neue Boxen mit Community Masken an verschiedenen Standorten in Hof und der Region zu finden sein. Dies teilte die Diakonie Hochfranken heute mit. Standorte sind die Diakonie am Park in Hof, bei den Tafeln in Naila und Rehau und beim Tisch in Münchberg. Die Masken werden finanzschwachen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellt. Initiiert und umgesetzt wurde die Idee von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Diakonie Hochfranken, ehrenamtlichen Akteuren und der Gruppe Jugendhilfe Hochfranken.

© Diakonie Hochfranken

Das Hilfswerk der Diakonie stellte Stoff zur Verfügung. Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer setzten sich an ihre eigenen sowie an die Nähmaschinen im Mehrgenerationenhaus und fertigten die Masken an. Weitere Jugendliche leisteten bei der Gruppe Jugendhilfe ihre Sozialstunden ab, indem sie die Maskenboxen aus Holz herstellten.


UPDATE (26. Mai, 11:55 Uhr)

Landkreis Lichtenfels: Aktuell 52 Personen infiziert

Das Landratsamt Lichtenfels vermeldete am Dienstag fünf neue Virus-Infektionen. Seit dem Ausbruch der Pandemie erkrankten somit insgesamt 268 Personen an dem Coronavirus. Den Angaben nach gelten 205 Personen derzeit als geheilt. Neue Todesfälle kamen in den letzten 24 Stunden nicht hinzu. Im Landkreis Lichtenfels starben bislang elf Personen.


UPDATE (25. Mai, 19:02 Uhr):

Bayreuth: Corona-Protest und Gegendemo verlaufen friedlich

In der Bayreuther Innenstadt war am Samstag (23. Mai) viel los. Das lag allerdings nur teilweise an wieder geöffneten Geschäften und Biergärten, sondern vielmehr an zwei Kundgebungen, die auf dem Stadtparkett stattfanden. Anlass war der Jahrestag des Deutschen Grundgesetzes. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wurde am 23. Mai 1949 erlassen. Angemeldet hatte die AfD eine Kundgebung zum Thema „Gegen die Corona-Hysterie – Schützt unser Grundgesetz!“. Das „Aktionsbündnis gegen Rechts“ führte dann kurzfristig zur gleichen Zeit und am gleichen Ort eine Gegenkundgebung zum Thema „Zusammenhalt in Zeiten der Corona-Krise – Gegen rechte Hetze und Verschwörungswahn.“ durch. Am Ende blieb es friedlich in der Wagnerstadt.

Bayreuth: Corona-Protest und Gegendemo verlaufen friedlich

UPDATE (25. Mai, 18:39 Uhr):

Corona-Krise: Restaurants können wieder öffnen / Betreiber und Besucher müssen einige Vorgaben einhalten

So langsam kehrt Schritt für Schritt etwas Normalität in den Alltag zurück. Nachdem in der vergangenen Woche die Biergärten in Bayern öffnen konnten, sperrten am heutigen Montag (25. Mai) die Betreiber die Gasträume ihrer Speiselokale nach mehreren Wochen wieder für die Besucher und Gäste auf. Die Lockerung der Corona-Maßnahmen geht aber einher mit einigen Vorschriften, die Betreiber und Gäste beachten müssen, um einer erhöhten Ansteckungsgefahr aus dem Weg zu gehen. Das stellt alle Beteiligten vor mitunter große Herausforderungen.

 

Corona-Krise: Restaurants können wieder öffnen

UPDATE (25. Mai, 17:43 Uhr):

Landkreis Kronach: Zehn Infizierte aktuell in Quarantäne

Nach Angaben des Landratsamtes Kronach sind derzeit zehn mit dem Coronavirus infizierte Personen in Quarantäne. Seit Ausbruch der Pandemie infizierten sich insgesamt 157 Personen mit dem Coronavirus. Davon gelten 144 Personen als genesen. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei drei.


UPDATE (25. Mai, 17:11 Uhr):

Restart nach dem Corona-Lockdown: IHK zu Coburg-Präsident Friedrich Herdan fordert stimulierende Maßnahmen für die Wirtschaft 

Es ist ein „externer Schock“, der die oberfränkische Wirtschaft getroffen hat. Wegen Corona bricht in fast allen Branchen das Geschäft ein. Auch die Wirtschaft im Bezirk der IHK zu Coburg macht da keine Ausnahme. Dort richtet sich der Blick aber wieder nach vorn. Doch das Anlaufen der Wirtschaft nach dem Lockdown wird kein Selbstläufer – das macht IHK-Präsident Friedrich Herdan im TVO-Interview deutlich.

Coburg: Restart nach dem Corona-Lockdown

UPDATE (25. Mai, 16:42 Uhr):

Gesundheitsministerin Melanie Huml zur Corona-Politik in Thüringen

„Thüringens Vorpreschen beim Umgang mit der Corona-Pandemie ist unverantwortlich!" Diese sagte die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml in einem heutigen Interview gegenüber der "Augsburger Allgemeinen". Für Bayern schloss Huml derzeit Maßnahmen, wie sie in Thüringen geplant sind, aus und verwies auf die besonnene Politik, die die Staatsregierung in München vollzieht. Thüringen will ab 6. Juni unter anderem die Maskenpflicht abschaffen. Sachsen zog wenig später nach.

 

Schon Mitte Mai hatte der Landkreis Coburg wegen Neuinfizierungen im benachbarten thüringischen Sonneberg als Gegenmaßnahme eine erneute Schließung aller Pflegeheime verfügen müssen und umfangreiche Tests angeordnet. Das darf kein Dauerzustand werden.

(Melainie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

 

Huml warnte, dass trotz einer derzeit erfreulich stabilen Corona-Lage die weitere Entwicklung in den kommenden Tagen genau im Auge behalten werden muss. Erst gegen Ende der Woche kann man Aussagen zu den Auswirkungen der ersten getätigten Lockerungen in Bayern sagen.


UPDATE (25. Mai, 16:23 Uhr):

Landkreis Forchheim: Sechs derzeit infizierte Personen

Nach Angaben des Landratsamtes Forchheim sind derzeit sechs Menschen mit dem Coronavirus im Landkreis infiziert. Bisher infizierten sich 206 Personen an Covid-19. Davon gelten 196 Personen wieder als gesund. Die Anzahl der Todesfälle (4) erhöhte sich nicht.


UPDATE (25. Mai, 15:41 Uhr)

Landkreis Kulmbach: Sieben-Tage-Inzidenz-Wert liegt bei 0,0

Seit dem 14. Mai 2020 ist im Landkreis Kulmbach kein weiterer positiver Coronavirus-Fall bestätigt worden. Dies gilt sowohl für die übermittelten Befunde der festen Abstrichstellen in Kulmbach und Stadtsteinach, als auch für die Ergebnisse der mit Hilfe einer mobilen Abstrichstelle fortgeführten Reihentestung der Pflege- und Altenheime im Landkreis. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 244. Von diesen Fällen gelten 225 wieder als genesen. Unter Berücksichtigung der elf Verstorbenen liegt die Anzahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen bei achtKeine dieser Personen wird momentan stationär betreut.


UPDATE (25. Mai, 15:18 Uhr)

Landkreis Bamberg: Zahl der Infizierten sinkt unter 100er-Marke

Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus infizierten Personen in Stadt und Landkreis Bamberg ist erstmals seit 24. März unter die 100er-Marke gesunken. Am Montag, 25. Mai, meldet der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg 95 Infizierte, 20 in der Stadt und 75 im Landkreis Bamberg. Der Höchststand der Infizierten wurde zwischen dem 6. und dem 10. Mai mit mehr als 300 Personen registriert. 458 Menschen haben die Infektion inzwischen überstanden. 55 Personen sind verstorben, zwei nachweislich nicht an dem Virus. Insgesamt wurden bisher in Stand und Landkreis Bamberg 610 Infektionen nachgewiesen. In den zurückliegenden Tagen traten nur noch vereinzelte Infektionen auf, sodass der sogenannten Inzidenz-Wert (7-Tage-Mittel der Neuinfektionen) derzeit in einem niedrigen einstelligen Bereich liegt.


UPDATE (25. Mai, 15:15 Uhr) 

Landkreis Hof: Teilnehmer einer Gemeinderatssitzung positiv getestet 

Wie die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt mitteilt, ist ein Teilnehmer einer Gemeinderatssitzung im Landkreis Hof positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die Person wurde unter Quarantäne gestellt, sämtliche Kontaktpersonen ermittelt und benachrichtigt. Enge Kontaktpersonen der Kategorie 1 wurden ebenfalls unter Quarantäne gestellt und werden nun getestet. Aktuell sind in Stadt und Landkreis Hof 56 Personen Corona-positiv. Die Zahl der bisher festgestellten Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt aktuell bei 564 Personen. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind 472 Personen. Die Zahl der Todesfälle von Covid 19-Infizierten liegt weiterhin bei 36.


UPDATE (25. Mai, 15:02 Uhr):

Stadt und Landkreis Coburg: 104 Infizierte

Seit Ausbruch der Pandemie infizierten sich in Stadt und Landkreis Coburg 379 Menschen mit dem Coronavirus. Im Vergleich zum Sonntag war dies ein Plus von fünf neuen Fällen. Die Zahl der Verstorbenen erhöhte sich über das Wochenende auf 23. Im Vergleich zum gestrigen Tag blieb die Fallzahl stabil. 252 (+5 zu Sonntag) Menschen gelten wieder als gesund. Aktuell infiziert gelten im Coburger Raum derzeit 104 Personen.


UPDATE (25. Mai, 14:44 Uhr)

Stadt und Landkreis Bayreuth: 528 Menschen wieder genesen

Aktuell sind im Landkreis Bayreuth 22 und in der Stadt Bayreuth 13 Personen nachweislich mit dem neuen Corona-Virus infiziert. Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Bayreuther Land - korrigiert - 629 Personen positiv auf Covid-19 getestet. 27 Patienten aus dem Landkreis sowie zehn aus der Stadt Bayreuth starben bisher an den Folgen der Infektionskrankheit. Als genesen gelten 376 Personen aus dem Landkreis und 181 aus der Stadt.


UPDATE (25. Mai, 14:33 Uhr)

Auch in der Corona-Krise: Staatliches Bauamt Bamberg vergibt weiterhin Aufträge

Wie das Staatliche Bauamt Bamberg am Montag mitteilte, unterstützt die Behörde auch in der Corona-Krise die heimische Bauwirtschaft weiterhin mit Aufträgen. Laut der Bauamtes ist es gerade jetzt wichtig, den Firmen eine Planungssicherheit zu geben sowie Ausschreibungen und Vergaben voranzutreiben. Auf bereits laufende Maßnahmen hatte das Corona-Virus laut dem Bauamt bisher wenig Einfluss.


UPDATE (25. Mai, 14:21 Uhr)

Landkreis Wunsiedel: 13 Personen mit dem Coronavirus infiziert

Nach Angaben des Landratsamtes Wunsiedel sind aktuell 13 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Ausbruch der Pandemie gab es insgesamt 651 bestätigte Corona-Fälle. 599 Personen sind wieder genesen. Bisher liegt die Zahl der Verstorbenen bei 39.


UPDATE (25. Mai, 14:09 Uhr)

Bayernweite Corona-Zahlen gegenüber Sonntag leicht gestiegen

Den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zufolge gab es in Bayern seit Ausbruch der Pandemie 46.642 bestätigte Corona-Fälle in Bayern. Das sind 137 mehr als am gestrigen Sonntagvormittag. Die Steigerungsrate betrug somit 0,3 Prozent. Die Zahl der bestätigten Todesfälle lag am heutigen Montag in Bayern bei 2.402, ein Plus von elf Fällen. Demgegenüber lag die geschätzte Zahl der Genesenen laut LGL bei 41.850 Menschen.

 

Auch wenn die Corona-Lage derzeit weiterhin erfreulich stabil ist, müssen wir die weitere Entwicklung genau im Auge behalten. Denn erst nach etwa zwei Wochen zeigen sich die Auswirkungen der aktuellen Erleichterungen. Insgesamt gilt mein Dank den bayerischen Bürgerinnen und Bürgern, die sich konsequent und verantwortungsvoll verhalten.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)


UPDATE (25. Mai, 13:36 Uhr)

Gesundheitsministerin Huml informiert über weitere Lockerungen in dieser Woche

Am heutigen Montag sind in Bayern weitere Erleichterungen im Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen die Corona-Pandemie in Kraft getreten. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml in München hingewiesen. So gilt nun zum Beispiel, dass Speisegaststätten im Innenbereich bis 22.00 Uhr öffnen können. Huml unterstrich:

 

Ich freue mich, dass es gelungen ist, ein passendes und mit den betroffenen Verbänden abgestimmtes infektionsschutzrechtliches Rahmenkonzept für die schrittweise Öffnung der gastronomischen Betriebe in Bayern zu entwickeln. Dieses sieht unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes überall dort vor, wo der Mindestabstand zwingend nicht eingehalten werden kann. Hinzu kommen Lüftungs- und Reinigungspläne sowie die Aufnahme der Kontaktdaten der Gäste zur Nachverfolgung für den Fall, dass eine Infektion auftritt.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

Ministerin plädiert für das Einhalten der Hygieneregeln

Die Ministerin rief zugleich dazu auf, sich weiter an das Mindestabstandsgebot zu anderen Personen zu halten. Huml betonte: "Es ist sehr wichtig, neue Infektionen möglichst zu vermeiden. Deshalb sollte jeder darauf achten, möglichst einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Außerdem bleibt es natürlich bei den üblichen Hygiene-Regeln."

Maskenpflicht gilt weiterhin

Die Ministerin ergänzte: "Die sogenannte Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr gilt weiterhin. Denn es ist wichtig, sich und andere vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus zu schützen. Dafür ist eine Alltagsmaske oder ein Schal vor Mund und Nase in bestimmten Situationen ein zusätzlicher Baustein."

© StMGP

Erweiterte Neubetreuung

Neu ist auch die erweiterte Notbetreuung in Kindertagesstätten. Diese gilt für Vorschulkinder und deren Geschwister, wenn sie in die gleiche Einrichtung gehen. Ebenso dürfen auch Waldkindergärten und Großtagespflegen wieder öffnen.


UPDATE (25. Mai, 12:20 Uhr)

Landkreis Lichtenfels: Drei weitere Todesfälle

Das Landratsamt Lichtenfels vermeldete am Montagmorgen drei weitere Todesfälle in Bezug mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl erhöhte sich damit auf elf. Neuerkrankungen kam seit Samstag nicht dazu. Seit dem Ausbruch der Pandemie erkrankten insgesamt 263 Personen. Den Angaben nach gelten als geheilt 200 Personen.


UPDATE (25. Mai, 10:46 Uhr)

Landkreis Bayreuth: Desinfektionsmittel und Schutzmasken für die Feuerwehren 

Am vergangenen Samstag (23. Mai) erfolgte die zweite Auslieferung von Schutzmaterial im Rahmen des nach wie vor laufenden Katastrophenfalls durch die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises Bayreuth an alle Feuerwehren im Landkreis. Mehr als 7.000 Liter Flächen- und Handdesinfektionsmittel,, sowie Mund-Nasen-Schutzmasken wurden innerhalb von gut zwei Stunden am Logistikzentrum in Pegnitz nacheinander an jeweils eine Feuerwehr mit Transportkapazitäten aus allen Unterkreisen ausgehändigt. Die örtlichen Kreisbrandmeister sorgen nun für die weitere Verteilung an die einzelnen Standorte. Kreisbrandmeister Stefan Steger (rechts im Bild), der als Hausmeister der Berufs- und Hotelfachschule das Lager mit den Bedarfsartikeln verwaltet und die Lieferungen zusammenstellt, leitete die Aktion. Landrat Florian Wiedemann (vorne) dankte allen Helfern und zeigte sich sehr beeindruckt von der perfekten Organisation von Ausgabe und Verteilung.

© Landratsamt Bayreuth

© © StMWi

Bayern: Mit „Frühwarnsystem“ das Coronavirus bekämpfen

Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte am Dienstagmittag (12. Mai) Staatskanzleichef Florian Herrmann, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsministerin Melanie Huml über den weiteren Corona-Fahrplan für Bayern. Herrmann gab in diesem Zusammenhang bekannt, dass die bisher getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Bayern wirken und die in der letzten Woche verkündeten Maßnahmen bleiben. Wir berichteten. Neu ist, dass Bayern beim Kampf gegen das Coronavirus nun auf ein Frühwarnsystem setzt, um das Virus gezielt lokal bekämpfen zu können. Weiterlesen
© Pixabay / Symbolbild

Themenseite (Woche 20/20): Liveticker zum Coronavirus in Oberfranken & Bayern


UPDATE (17. Mai, 17:40 Uhr):

Fallzahlen aus der Region Kulmbach

Seit Donnerstag (14. Mai) ist im Landkreis Kulmbach kein weiterer positiver Coronavirus-Fall bestätigt worden. Dies gilt sowohl für die übermittelten Befunde der von den festen Abstrichstellen in Kulmbach und Stadtsteinach Untersuchungen, als auch für die Ergebnisse der mit Hilfe einer mobilen Abstrichstelle fortgeführten Reihentestung der Pflege- und Altenheime im Landkreis. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 244. Von diesen Fällen gelten 206 wieder als genesen. Unter Berücksichtigung der elf Verstorbenen liegt die Anzahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen bei 27. Keine dieser Personen wird momentan stationär betreut. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind entweder gering symptomatisch oder symptomfrei. Sie werden regelmäßig aktiv von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes telefonisch betreut. Insgesamt konnten mittlerweile über 2.000 Personen im Landkreis wieder aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Der durch das LGL veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Kulmbach beträgt 4,18 (Stand 17. Mai 10:00 Uhr).


UPDATE (17. Mai, 17:35 Uhr):

Fallzahlen Stadt und Landkreis Hof

Derzeit sind in Stadt und Landkreis Hof 52 Personen Corona-positiv. Die Zahl der bisher festgestellten Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt aktuell bei 536 Personen. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind 450 Personen. Die Zahl der Todesfälle von Covid 19-Infizierten liegt weiterhin bei 34. Bezüglich der Ergebnisse von der Zentralen Corona-Teststelle in der Hofer Freiheitshalle gilt weiterhin: Wer am Freitag (15. Mai) oder früher an der Freiheitshalle getestet wurden und seitdem nicht vom Gesundheitsamt oder einem Arzt angerufen wurde, hat ein negatives Testergebnis. Falls wer - trotz negativem Ergebnis - Kontakt mit Infizierten hatte, sollte er dennoch zwei Wochen zu Hause zu bleiben.


UPDATE (17. Mai, 17:32 Uhr):

Fallzahlen Stadt und Landkreis Bayreuth

Aktuell sind im Landkreis Bayreuth 51 und in der Stadt Bayreuth 24 Personen nachweislich mit dem neuen Corona-Virus infiziert. Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Landkreis 424 und in der Stadt Bayreuth 204 Personen positiv auf CoV-2 getestet. 26 Patienten aus dem Landkreis sowie zehn aus der Stadt Bayreuth sind bisher an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben. Als genesen gelten 347 Personen aus dem Landkreis und 170 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf CoV-2 vorgelegen hatte.


UPDATE (17. Mai, 11:59 Uhr):

Fallzahlen aus der Region Wunsiedel

Wie das Landratsamt Wunsiedel heute bekannt gab, sind derzeit 15 bestätigte Corona-Fälle in der Region bekannt. Bisher waren insgesamt 647 Menschen mit dem Virus infiziert. 593 davon sind wieder gesund. Die Zahl der Verstorbenen liegt bei 39.


UPDATE (17. Mai, 11:36 Uhr):

Neuer Bewerbungsschluss für zulassungsbeschränkte Studiengänge in Bayern

Der Bewerbungsschluss für zulassungsbeschränkte Studiengänge im Dialogorientierten Serviceverfahren (DoSV) sowie für örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge in Bayern, die nicht am DoSV teilnehmen, soll auf den 20. August 2020 verschoben werden. Das gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler am Sonntagmorgen (17. Mai) in München bekannt.


UPDATE (16. Mai, 20:09 Uhr):

Fallzahlen aus der Region Kronach

Das Landratsamt Kronach vermeldete heute, dass sich derzeit 22 Personen in häuslicher Isolierung befinden. Bisher waren 155 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Davon gelten 130 Personen als genesen. Die Zahl der Verstorbenen liegt bei drei.


UPDATE (16. Mai, 19:01 Uhr):

Schauensteiner Grundschule schließt wegen Corona-Fall für zwei Wochen

Wie die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof am Samstagnachmittag (16. Mai) mitteilte, ist ein Kind, das aktuell im Rahmen der Notbetreuung in der Grundschule in Schauenstein im Landkreis Hof betreut wurde, positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das Kind sowie enge Kontaktpersonen (Familie, Kinder und Lehrer der Notgruppe) wurden unter Quarantäne gestellt und werden getestet.


UPDATE (16. Mai, 18:57 Uhr):

Fallzahlen für Stadt und Landkreis Hof

Aktuell sind in Stadt und Landkreis Hof 54 Personen Corona-positiv. Die Zahl der bisher festgestellten Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt aktuell bei 531 Personen. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind 443 Personen. Die Zahl der Todesfälle von Covid 19-Infizierten liegt weiterhin bei 34. Bezüglich der Ergebnisse von der Zentralen Corona-Teststelle in der Hofer Freiheitshalle gilt: Wer am Freitag (15. Mai) oder früher an der Freiheitshalle getestet wurde und seitdem nicht vom Gesundheitsamt oder einem Arzt angerufen wurden, hat als Testergebnis negativ. Falls wer - trotz negativem Ergebnis - Kontakt mit Infizierten hatten, sollte er dennoch zwei Wochen zu Hause zu bleiben.


UPDATE (15. Mai, 18:19 Uhr):

Fallzahlen für Stadt und Landkreis Coburg

Wie das Landratsamt Coburg am Freitagabend mitteilte, gibt es derzeit 96 positiv bestätigte Coronafälle in Stadt und im Landkreis. Bisher waren insgesamt 317 Menschen infiziert. Davon genesen gelten 204 Personen. Verstorben sind 17 Menschen. Eine Person aus der Stadt und 16 Personen aus dem Landkreis.

UPDATE (15. Mai, 17:45 Uhr):

Neun Personen im Landkreis Forchheim mit Corona infiziert

Nach Angaben des Landratsamtes Forchheim sind aktuell neun Personen mit dem Coronavirus infiziert. Bisher waren insgesamt 204 Menschen mit dem Virus erkrankt. Davon als genesen gelten 191 Personen. Über die restlichen vier Personen gibt es bislang keine offiziellen Informationen.

UPDATE (15. Mai, 17:44 Uhr):

Hof: Alle Testpersonen der Kindertagesstätte sind nicht positiv getestet worden

Wie die Stadt Hof heute mitteilte, sind die prophylaktisch genommenen Tests aus einer Kindertagesstätte in Hof alle negativ ausgefallen.Wie am Dienstag (12. Mai) bekannt geworden war, wurde ein Kind aus der dortigen Notbetreuung positiv auf das Coronavirus getestet. Wir berichteten. Daraufhin wurde die Kindertagesstätte geschlossen und alle Kinder sowie das Personal getestet. Die Notbetreuung in der Kindertagesstätte kann am Montag wieder ihren Betrieb aufnehmen.

UPDATE (15. Mai, 17:28 Uhr):

Landkreis Kronach: 20 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne

Das Landratsamt Kronach vermeldete heute, dass sich derzeit 20 Personen in häuslicher Isolierung befinden. Bisher waren 153 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 130 Personen als genesen. Die Zahl der Verstorbenen liegt bei drei.

 

UPDATE (15. Mai, 15:48 Uhr):

58 Corona-Fälle in Stadt und im Landkreis Hof

Wie das Landratsamt Hof heute berichtet, gibt es aktuell 58 bestätigte Corona-Fälle. Bisher gab es insgesamt 529 Infizierte. 437 Menschen sind inzwischen symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen. Die Zahl der bisherigen Todesfälle liegt bei 34.

 

UPDATE (15. Mai, 14:57 Uhr):

16 Personen im Landkreis Wunsiedel mit Corona infiziert

Wie das Landratsamt Wunsiedel heute bekannt gab, sind derzeit 16 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis bekannt. Bisher waren insgesamt 647 Menschen mit dem Virus infiziert. 592 davon sind wieder gesund. Die Zahl der Verstorbenen liegt bei 39.

UPDATE (15. Mai, 12:55 Uhr)

Landkreis Bamberg: Zwei weitere Corona-Todesfälle

Das Covid-19-Infektionsgeschehen in Stadt und Landkreis Bamberg flacht deutlich ab. Die Zahl der neu Infizierten ist in einer Woche (vom 7. bis zum 14. Mai) nur noch um 10 Personen angestiegen. In den zurückliegenden zwei Wochen (1. bis 14. Mai) gab es lediglich 25 neue Fälle. Dagegen ist die Zahl der Genesenen vom 7. bis zum 14. Mai um 33 auf 417 angestiegen. Vom 1. bis zum 14. Mai stieg die Zahl der Genesenen um 79.

Die aktuellen Fallzahlen vom 15. Mai:

Die Zahl der noch infizierten Personen liegt bei 130. Genesen sind 419 Personen. Insgesamt wurden seit Mitte März 603 Personen nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Erneut sind zwei Personen mit dem Virus verstorben. Die Zahl der Todesfälle steigt damit auf 52 plus zwei nicht an Covid-19 (jedoch infizierte) Verstorbene. Aktuell werden pro Woche rund 1500 Personen vom Fachbereich Gesundheits-wesen, von den Hausärzten und der Kassenärztlichen Vereinigung und von den Kliniken getestet.


UPDATE (15. Mai, 12:41 Uhr) 

Landkreis Bayreuth: Aktuell 82 Personen infiziert

Aktuell sind Im Landkreis Bayreuth 53 und in der Stadt Bayreuth 29 Personen nachweislich mit dem neuen Corona-Virus infiziert. Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Landkreis 424 und in der Stadt Bayreuth 203 Personen positiv auf CoV-2 getestet. 26 Patienten aus dem Landkreis sowie zehn aus der Stadt Bayreuth sind bisher an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben. Als genesen gelten 345 Personen aus dem Landkreis und 164 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf CoV-2 vorgelegen hatte.


UPDATE (15. Mai, 12:00 Uhr):

45 Menschen im Landkreis Lichtenfels an Corona erkrankt

Nach Angaben des Landratsamtes Lichtenfels sind derzeit 45 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Ausbruch der Pandemie waren 231 infiziert gewesen. Die Zahl der bisherigen Verstorbenen liegt bei vier.

Im Einzelnen weisen die elf Städte, Märkte und Gemeinden im Landkreis folgende Zahl an aktuell noch COVID-19-Erkrankten auf:

  • Altenkunstadt: 0
  • Bad Staffelstein: 4
  • Burgkunstadt: 11
  • Ebensfeld: 9
  • Hochstadt a. Main: 0
  • Lichtenfels: 4
  • Marktgraitz: 10
  • Marktzeuln: 1
  • Michelau: 5
  • Redwitz: 0
  • Weismain: 1

Bei dem Anstieg der Infizierten in Marktgraitz handelt es sich um ein Pflegeheim. Die Umgebungsuntersuchungen laufen derzeitig, alle Bewohner und Mitarbeiter wurden bereits abgestrichen. Es liegen aber noch nicht alle Testergebnisse vor.


Landkreis Coburg: Corona-Neuinfektionen über dem kritischen Wert

Landkreis Coburg: Corona-Neuinfektionen über dem kritischen Wert

Die Zahl der COVID-19-Neuinfektionen in Stadt und Landkreis Coburg beläuft sich in den vergangenen sieben Tagen auf insgesamt 37. Die Neuinfektionen treten hauptsächlich in Pflegeheimen in Stadt und Landkreis Coburg auf und stehen unter anderem in Zusammenhang mit Dialysebehandlungen. Das Gesundheitsamt Coburg hat bereits alle notwendigen Maßnahmen zu Eindämmung einer Weiterverbreitung des COVID-19-Virus eingeleitet, Reihentestungen in den Pflegeheimen finden statt. Weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus erfolgen, so dass Besuche in den Pflegeheimen nun vorerst wieder verboten sind. Landrat Sebastian Straubel zu der Situation.


Corona-Krise: Maske-made in Oberfranken!

Dass wir Oberfranken Erfindergeist haben, dürfte wohl bekannt sein. Ob Jeanshose, Barbiepuppe oder Tempotaschentücher – all das ist von hellen Köpfchen aus der Region erfunden worden. Und auch Helmut Sandler darf  sich in die lange Liste der Erfinder einreihen. 1947 hat er die Schulterpolster erfunden und in Gefrees im Landkreis Bayreuth ein Unternehmen aufgebaut. Seit 35 Jahren wird HELSA nun schon von seiner Tochter Monika Sandler geleitet. Das Schulterpolster ist längst nicht mehr das Einzige, was hier produziert wird.

Corona-Krise: Maske-made in Oberfranken!

UPDATE (14. Mai, 17:48 Uhr):

56 Menschen mit Corona in Stadt und Landkreis Hof infiziert

Wie das Landratsamt Hof heute mitteilte, sind derzeit 56 Menschen in der Stadt und im Landkreis Hof an Corona erkrankt. Die Zahl der bisherigen bestätigten Corona-Fälle liegen bei 527. Davon wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind 437 Menschen. Die Zahl der Verstorbenen liegt bei 34.

Corona-Krise: Rettungsschirm für Bayerische Kulturszene

Corona-Krise: Rettungsschirm für Bayerische Kulturszene

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat ein 200 Millionen Euro schweres Rettungspaket für die Bayerische Kunst- und Kulturszene verkündet. Profitieren sollen Einrichtungen genauso wie Beschäftigte, vom Landestheater bis zum Musikverein. TVO-Reporterin Ulrike Glaßer-Günther sprach mit dem Intendanten des Hofer Theaters Reinhardt Friese über seine Einschätzungen.

UPDATE (14. Mai, 17:31 Uhr):

124 Menschen im Landkreis Kronach wieder genesen

Seit Ausbruch der Pandemie waren im Landkreis Kronach 153 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon sind 124 Menschen wieder gesund. Somit befinden sich aktuell 26 Menschen in häuslicher Isolierung. Bisher gibt es drei Verstorbene.

UPDATE (14. Mai, 17:25 Uhr):

Weiterer Todesfall im Landkreis Lichtenfels

Nach Angaben des Landratsamtes Lichtenfels gibt es einen weiteren Todesfall im Landkreis. Somit liegt die Zahl der Verstorbenen bei vier. Bisher waren 222 Personen mit dem Coronavirus erkrankt. Davon geheilt gelten 179 Personen.

UPDATE (14. Mai, 17:22 Uhr):

295 Infizierte in Stadt und im Landkreis Coburg

Derzeit gibt es in der Stadt und im Landkreis Coburg 295 Infizierte. Davon bereits genesen gelten 180 Menschen. Die Zahl der Todesfälle liegen bei elf.

UPDATE (14. Mai, 17:18 Uhr):

Acht Infizierte im Landkreis Forchheim

Derzeit gibt es laut dem Landratsamt Forchheim acht bestätigte Corona-Infizierte. Bisher waren im Landkreis 202 Menschen an Coronavirus erkrankt. Davon wieder gesund sind 190 Personen. Bislang gibt es über die restlichen vier Personen keine offiziellen Informationen.

UPDATE (14. Mai, 16:45 Uhr)

Landkreis Wunsiedel: Keine Veränderungen zum Vortag

Derzeit sind 23 Personen im Landkreis Wunsiedel an Corona erkrankt. Seit Beginn der Pandemie wurden 647 Personen auf das Virus getestet. Davon gelten 585 als genesen. 39 Menschen sind bislang an den Folgen von Corona gestorben.


UPDATE (14. Mai, 16:30 Uhr)

Oberbürgermeister Dominik Sauerteig zur Entwicklung der Zahl der Infizierten im Landkreis Coburg

„Uns muss immer bewusst sein, dass die Grenzen für die Bürgerinnen und Bürger zwischen Stadt und Landkreis fließend sind. Ein Großteil der COVID-19-Neuinfektionen im Landkreis Coburg tritt in Pflegeeinrichtungen auf und steht unter anderem auch in Zusammenhang mit Dialysebehandlungen. Die Infiziertenzahlen in der Stadt Coburg sind aktuell nicht im kritischen Bereich. Das soll auch so bleiben. Der Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger steht für mich an allererster Stelle, daher erstellen wir gerade ein umfassendes Konzept zur weiteren Vorgehensweise“, so Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. „Darin werden wir unter anderem präventiv für alle ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen mit Dialysepatienten wieder ein Besuchsverbot erlassen. Für Angehörige und Bewohner/innen sind diese Maßnahme sicher einschneidend, aber die Gesundheit geht für mich an dieser Stelle bei der Interessensabwägung vor. Ich bitte die Bevölkerung, sich bereits jetzt schon an das Besuchsverbot zu halten und sich und ihre Angehörigen zu schützen und bedanke mich für das Verantwortungsbewusstsein.“


UPDATE (14. Mai, 16:26 Uhr)

Landkreis Kulmbach: Aktuell 34 Personen Infiziert

Es wurde heute ein weiterer positiver Coronavirus-Fall im Landkreis Kulmbach bestätigt: Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 244. Von diesen Fällen gelten 199 wieder als genesen. Unter Berücksichtigung der elf Verstorbenen liegt die Anzahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen demnach bei 34.


UPDATE (14. Mai, 15:51 Uhr):

Stadt und Landkreis Bayreuth: 506 Menschen wieder geheilt

Nach Angaben des Landratsamtes Bayreuth sind derzeit 82 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Ausbruch der Pandemie waren insgesamt 624 Personen erkrankt. Davon wieder genesen gelten 506 Menschen. Bisher liegt der Zahl der Verstorbenen bei 36.

UPDATE (14. Mai, 12:17 Uhr)

Landkreis Coburg: Corona-Fallzahlen deutlich angestiegen

Die Zahl der COVID-19-Neuinfektionen in Stadt und Landkreis Coburg beläuft sich in den vergangenen sieben Tagen auf insgesamt 37. Die Neuinfektionen treten hauptsächlich in Pflegeheimen in Stadt und Landkreis Coburg auf und stehen unter anderem in Zusammenhang mit Dialysebehandlungen. Das Gesundheitsamt Coburg hat bereits alle notwendigen Maßnahmen zu Eindämmung einer Weiterverbreitung des COVID-19-Virus eingeleitet, Reihentestungen in den Pflegeheimen finden statt. Weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus erfolgen, so dass Besuche in den Pflegeheimen wieder eingeschränkt werden könnten.

  • Einen ausführlichen Bericht zu dem Thema sehen Sie ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!

UPDATE (14. Mai, 11:30 Uhr)

Corona-Krise in Bayern: Kultur-Rettungsschirm auf 200 Millionen Euro erhöht

In einer Pressekonferenz am Donnerstag (14. Mai) in München informierten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Wissenschafts- und Kulturminister Bernd Sibler und Digitalministerin Judith Gerlach über die Maßnahmen für den Kultur- und Kunstbereich, in Zusammenhang mit der Corona-Krise in Bayern. Für die bayerische Kulturszene wird der Rettungsschirm auf 200 Millionen Euro erhöht. Kulturelle Veranstaltungen sollen nach und nach wieder ermöglicht werden.

Mehr Informationen auf der Newsseite!


Coburg: Was macht die Coronakrise mit der Psyche der Kinder?

Seit Wochen sind die Kinder zu Hause. Konnten weder mit Freunden spielen, noch gemeinsam lernen. Wohlmöglich auch gerade für Kinder eine ungewohnte und schwierige Situation. Eine Situation, in der es die Kleinen aufzufangen gilt, die mit ihnen entsprechend kindgerecht verarbeitet werden muss. Worauf es dabei ankommt und was den Kids am Meisten zu schaffen macht - Wir fragten bei einer Kinderpsychologin aus Coburg nach.

 

Coburg: Was macht die Coronakrise mit der Psyche der Kinder?
Corona-Krise: Reisebüros fordern Rettungsfonds

Corona-Krise: Reisebüros fordern Rettungsfonds

Nichts geht mehr. Diese Erfahrung machen in der Corona-Krise viele Branchen. Vor allem auch die Reisebüros: Der internationale Flugverkehr ist zum Erliegen gekommen, Grenzen sind dicht und keiner weiß, wie es in diesem Sommer weitergeht. Wegen dieser prekären Situation demonstrierten in Bamberg am Mittwoch (13. Mai) Vertreterinnen und Vertreter der Reisebüros auf dem Maxplatz. Natürlich mit Gesichtsmaske und Abstand. Vor allem aber mit vielen Sorgen und vielleicht auch ein bisschen Wut im Bauch, denn ohne staatliche Hilfe, sagen sie, gehe in der Branche bald das Licht aus.

UPDATE (13. Mai, 17:57 Uhr):

Die Sparkasse Bamberg startete anlässlich der Corona-Pandemie eine Hilfsaktion für die Vereine. In den Jahren 2020 und 2021 schüttet sie jeweils bis zu 500.000 Euro aus einem extra Spendenfonds an gemeinnützige Vereine aus, die durch die Corona-Krise Liquiditätsengpässe haben.

Gremium entscheidet über die eingereichten Anträge

Gemeinnützige Vereine aus Stadt und Landkreis Bamberg haben die Möglichkeit, einen Antrag auf maximal 5.000 Euro zu stellen. Die erste Antragsfrist läuft noch bis zum 29. Mai 2020. Eine weitere Ausschüttung ist im Herbst geplant. Ein Gremium aus Vertretern von der Stadt, dem Landkreis und der Sparkasse Bamberg entscheidet über die eingereichten Anträge. Die finanziellen Engpässe durch die Corona-Krise sind dabei nachzuweisen.

UPDATE (13. Mai, 17:42 Uhr):

136 Infizierte in Stadt und im Landkreis Bamberg

Wie das Landratsamt Bamberg heute mitteilte, gibt es derzeit 136 bestätigte Corona-Infizierte in Stadt und im Landkreis Bamberg. Davon stammen 51 aus der Stadt und 85 Menschen aus dem Landkreis. Seit Ausbruch der Pandemie waren insgesamt 599 Personen infiziert. Die Zahl der Verstorbenen liegt bei 52. Das sind zwei mehr im Vergleich zum Vortag.

UPDATE (13. Mai, 17:28 Uhr):

Landkreis Forchheim: Acht Personen an Corona erkrankt

Nach Angaben des Landratsamtes Forchheim sind derzeit acht Personen an Corona erkrankt. Seit Ausbruch der Pandemie waren insgesamt 202 Menschen im Landkreis infiziert. Davon sind 190 Personen wieder gesund. Über die restlichen vier Personen ist bisher nichts offizielles bekannt.

UPDATE (12. Mai, 17:06 Uhr)

Landkreis Lichtenfels: Aktuell 43 Personen infiziert

Seit Ausbruch der Pandemie sind bislang 220 Personen im Landkreis Lichtenfels positiv auf das Corona-Virus getestet. Davon sind 174 geheilt. Drei Personen sind an den Folgen von Corona verstorben. 


UPDATE (12. Mai, 16:57 Uhr)

Landkreis Kronach: Aktuell 26 Personen infiziert

Im Landkreis Kronach haben sich bislang 153 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Davon gelten bereits 123 als geheilt. Die Anzahl der Todesfälle liegt nach wie vor bei drei. Derzeit sind 26 Personen im Landkreis Kronach Corona-positiv. 


UPDATE (12. Mai, 16:54 Uhr)

Landkreis Kulmbach: Aktuell 36 Personen erkrankt

Es wurden heute drei weitere positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt: Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 243. Von diesen Fällen gelten 196 wieder als genesen. Unter Berücksichtigung der elf Verstorbenen liegt die Anzahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen demnach bei 36.


UPDATE (12. Mai, 16:52 Uhr)

Landkreis Hof: Derzeit 60 Personen infiziert

Aktuell sind in Stadt und Landkreis Hof 60 Personen Corona-positiv. Die Zahl der bisher festgestellten Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt aktuell bei 527 Personen. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind 433 Personen. Die Zahl der Todesfälle von Covid 19-Infizierten liegt weiterhin bei 34.


UPDATE (12. Mai, 16:50 Uhr)

Klinikum Bayreuth: Ärztin mit Corona infiziert

Wie das Klinikum Bayreuth gegenüber TV Oberfranken am Mittwochnachmittag (13. Mai) bestätigte, wurde eine Ärztin des Klinikums positiv auf das Coronavirus getestet. Aktuell würden sich einige Mitarbeiter in Quarantäne befinden.

Eine Station wurde von der Klinik „eingefroren“

Nach dem bestätigten Corona-Fall wurde eine Station des Klinikums geschlossen. Eine weitere wurde „eingefroren“, wie der Pressesprecher der Klinik, Frank Schmälzle, auf Nachfrage bekannt gab. Bedeutet: Aktuell werden in dieser Station aus Sicherheitsgründen keine neuen Patienten aufgenommen. Laut Schmälzle seien alle Patienten und Mitarbeiter der Klinik gesund und wurden nicht positiv auf das Coronavirus getestet. Die infizierte Ärztin sei wohlauf. Die betroffenen Mitarbeiter müssen sich für 14 Tage in häusliche Isolierung begeben. Wie viele Mitarbeiter der Klinik von der Quarantäne betroffen sind, konnte der Pressesprecher nicht beantworten.


UPDATE (13. Mai, 14:45 Uhr)

Landkreis Wunsiedel: Bereits 585 Personen geheilt

Derzeit sind 23 Personen im Landkreis Wunsiedel an Corona erkrankt. Seit Beginn der Pandemie wurden 647 Personen auf das Virus getestet. Davon gelten 585 als genesen. 39 Menschen sind bislang an den Folgen von Corona gestorben.

 


UPDATE (13. Mai, 14:23 Uhr)

Landkreis Coburg: Aktuell 104 Personen infiziert

Im Landkreis Coburg haben sich seit Ausbruch der Pandemie 295 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Davon gelten 180 als genesen. Insgesamt elf Personen sind an den Folgen von Corona verstorben. Aktuell sind 104 Personen im Landkreis Coburg mit dem Coronavirus infiziert. 


UPDATE (13. Mai, 13:37 Uhr):

Stadt und Landkreis Bayreuth: 87 Personen derzeit mit Coronavirus infiziert 

Aktuell sind im Landkreis Bayreuth 58 und in der Stadt Bayreuth 29 Personen nachweislich mit dem neuen Corona-Virus infiziert.
Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Landkreis 423 positiv auf CoV-2 getestet. Die Zahl der bisherigen Todesfälle liegt bei 36. Das ist ein Todesfall mehr als zum Vortag. Als genesen gelten 339 Personen aus dem Landkreis und 162 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf CoV-2 vorgelegen hatte.

Coburg contra Corona: Fünf Coburger Bratwürste Abstand halten!

Coburg contra Corona: Fünf Coburger Bratwürste Abstand halten!

Wussten Sie, dass fünf Coburger Bratwürste oder auch 25 Rutscher einen Abstand von 1,5 Meter ergeben? Damit sich der Mindestabstand im Bewusstsein der Coburger festsetzt, ist die Hochschule Coburg kreativ geworden. Im Rahmen der Kampagne „Coburg contra Corona“ sammelte eine Projektgruppe der Hochschule Coburg Ideen zum Umgang mit der Corona-Krise.

 

UPDATE (12. Mai, 17:12 Uhr)

Landkreis Forchheim: Aktuell acht Personen infiziert

Derzeit sind im Landkreis Forchheim acht Personen an Corona erkrankt. Bislang haben sich insgesamt 202 Menschen im Landkreis Forchheim mit dem Virus infiziert. 190 davon gelten als genesen. Über die restlichen vier Personen ist bislang nichts offizielles bekannt.


UPDATE (12. Mai, 17:06 Uhr)

Landkreis Lichtenfels: Bisher zwei Corona-Todesfälle

Im Landkreis Lichtenfels gab es bislang 217 Corona-Infektionen. Davon gelten 174 Personen als geheilt. Das Landratsamt Lichtenfels meldet insgesamt zwei Corona-Todesfälle. Aktuell sind 41 Personen im Landkreis Lichtenfels an Corona erkrankt.  

 


UPDATE (12. Mai, 16:52 Uhr)

Landkreis Coburg: Derzeit 117 Personen mit Corona infiziert

Im Landkreis Coburg haben sich bisher insgesamt 285 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 157 bereits als genesen. Im Landkreis Coburg gab es bisher 11 Corona-Todesfälle. Derzeit sind 117 Personen an Corona erkrankt. 


UPDATE (12. Mai, 16:45 Uhr)

Landkreis Kronach: Aktuell 25 Personen infiziert

Im Landkreis Kronach haben sich bislang 150 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 122 bereits als genesen. Drei Personen sind bislang im Landkreis Kronach an den Folgen des Coronavirus verstorben. Aktuell gibt es 25 Infizierte. 


UPDATE (12. Mai, 16:33 Uhr)

Bayern: Mit „Frühwarnsystem“ das Coronavirus bekämpfen

Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte am Dienstagmittag (12. Mai) Staatskanzleichef Florian Herrmann, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsministerin Melanie Huml über den weiteren Corona-Fahrplan für Bayern. Herrmann gab in diesem Zusammenhang bekannt, dass die bisher getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Bayern wirken und die in der letzten Woche verkündeten Maßnahmen bleiben. Neu ist, dass Bayern beim Kampf gegen das Coronavirus nun auf ein Frühwarnsystem setzt, um das Virus gezielt lokal bekämpfen zu können.


UPDATE (12. Mai, 16:15 Uhr)

Landkreis Bamberg: Ein weiterer Corona-Todesfall

Die Zahl der Menschen, die eine Infektion mit dem Covid-19-Virus überstanden haben, ist auf 408 angestiegen. 135 Personen sind noch infiziert, 51 in der Stadt Bamberg, 84 im Landkreis. Die Zahl der am Virus Verstorbenen hat sich um eine Person auf 50 erhöht. Zwei Menschen sind nachweislich nicht an Covid-19 gestorben, waren jedoch infiziert. Insgesamt wurden in Stadt und Landkreis bisher 595 Corona-Infektionen nachgewiesen.


UPDATE (12. Mai, 16:06 Uhr)

Landkreis Kulmbach: Derzeit 39 Personen an Corona erkrankt

Es wurden heute weiteren positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt: Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 240. Von diesen Fällen gelten 190 wieder als genesen. Unter Berücksichtigung der elf Verstorbenen liegt die Anzahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen demnach bei 39.


UPDATE (12. Mai, 16:05 Uhr)

Landkreis Wunsiedel: 80-Jähriger stirbt an den Folgen von Corona

Aktuell sind im Landkreis Wunsiedel 22 Personen am Coronavirus erkrankt. Seit Beginn der Pandemie wurden 646 Personen positiv auf das Virus getestet. Davon sind bereits 585 geheilt. Insgesamt  gibt es im Landkreis Wunsiedel 39 Todesfälle. Ein 80-jähriger Mann ist kürzlich an den Folgen von Corona verstorben..


UPDATE (12. Mai, 15:37 Uhr):

Hof: Kind mit dem Coronavirus infiziert

Wie das Landratsamt Hof heute mitteilte, ist ein Kind, das in der Notbetreuung einer Kindertagesstätte in Hof betreut wurde, positiv auf das Coronavirus getestet. Sowohl das Kind, als auch enge Kontaktpersonen wurden unter Quarantäne gestellt und werden getestet. Darüber hinaus werden alle Kinder sowie das Personal der Einrichtung getestet, auch diejenigen, die sich nicht in der Gruppe des positiv getesteten Kindes befanden. Dadurch soll eine weitere Ausbreitung des Virus verhindert werden. Die betroffenen Kindertagesstätte bleibt solange geschlossen, bis die Ergebnisse im Laufe der Woche vorliegen.

Aktuell in Stadt und im Landkreis Hof 65 Menschen infiziert

Derzeit sind in Stadt und im Landkreis Hof 65 Menschen mit Corona infiziert. Die Zahl der bisher erkrankten Menschen liegen bei 522. Davon wieder gesund sind 423 Personen. Die Zahl der Verstorbenen liegen bei 34.

UPDATE (12. Mai, 13:52 Uhr)

Landkreis Bayreuth: Aktuell 85 Personen mit Corona infiziert

Aktuell sind im Landkreis Bayreuth 56 und in der Stadt Bayreuth 29 Personen nachweislich mit dem neuen Corona-Virus infiziert. Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Landkreis 420 und in der Stadt Bayreuth 201 Personen positiv auf CoV-2 getestet. 25 Patienten aus dem Landkreis sowie zehn aus der Stadt Bayreuth sind bisher an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben. Als genesen gelten 339 Personen aus dem Landkreis und 162 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf CoV-2 vorgelegen hatte.


UPDATE (12. Mai, 12:08 Uhr):

Stadt Bamberg ermöglicht Gastronomiebetrieben kostenfreie Vergrößerung der Freischankfäche 

Dort, wo die Möglichkeit besteht, möchte die Stadt Bamberg den Gastronomiebetrieben eine kostenfreie Vergrößerung der Freischankfläche anbieten. Mit einer Erweiterung könnten Cafés und Restaurants in Bamberg trotz der Abstandsregeln eine größere Zahl an Gästen bewirten, als dies auf der aktuellen Fläche möglich wäre.

© Stadt Bamberg

Vergrößerung nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich

Voraussetzung für eine mögliche Vergrößerung ist, dass bereits eine genehmigte Freischankfläche existiert und, dass die Rettungs-, Geh- und Radwege freigehalten werden. Daher muss sich zunächst jeder Betrieb an die Wirtschaftsförderung wenden. Die Stadtverwaltung prüft jeden einzelnen Fall und beantwortet diesen kostenfrei. Die Erweiterung der Freischankfläche bringt für die Gastronomen keine zusätzlichen Gebühren mit sich.

UPDATE (12. Mai, 10:03 Uhr):

Museen der Stadt Bayreuth öffnen wieder ihre Pforten

Nach zweimonatiger Schließung öffnen die Museen der Stadt Bayreuth pünktlich zum Internationalen Museumstag am Sonntag (17. Mai). Die Häuser öffnen von 10:00 bis 17:00 Uhr und laden zum Besuch bei freiem Eintritt ein. Ab Dienstag (19. Mai) sind die städtischen Museen dann wieder zu den üblichen Öffnungszeiten und Eintrittspreisen geöffnet. Hierzu wurden laut Stadtverwaltung verschiedene Hygienemaßnahmen ergriffen. So wird die Besucherzahl gegebenenfalls begrenzt, der Sicherheitsabstand durch entsprechende Maßnahmen gewährleistet. Zudem werden Angebote zur Handdesinfektion bereitgestellt, Oberflächen regelmäßig desinfiziert. Museumsbesucher werden gebeten, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Besuche in Gruppen und Führungen sind vorläufig noch nicht möglich. Die Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte bleibt für die Besucher bis auf weiteres geschlossen. Ausreichende Schutz- und Hygienemaßnahmen können hier leider nicht gewährleistet werden.


UPDATE (11. Mai, 19:10 Uhr):

Corona-Krise: Obergrenze im benachbarten Landkreis Sonneberg überschritten

In Nürnberg und München gehen die Menschen gegen die Anti-Corona-Maßnahmen auf die Straße. In anderen Regionen steigen die Fallzahlen wieder deutlich an. Sollte die eingeführte Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen überschritten worden sein, sind die Landkreise zuständig und dazu aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen. Das bedeutet: Lockerungen wieder rückgängig zu machen. Einer dieser bislang bundesweit fünf kritischen Regionen ist der Landkreis Sonneberg in Thüringen, direkt an der Grenze zu Oberfranken!

Corona-Krise: Obergrenze im benachbarten Landkreis Sonneberg überschritten

UPDATE (11. Mai, 18:25 Uhr):

Stadt und Landkreis Bayreuth: Derzeit 83 Menschen erkrankt 

Nach Angaben des Landratsamtes Bayreuth sind derzeit 83 Menschen an Corona erkrankt. Seit Ausbruch der Pandemie gab es insgesamt 617 bestätigte positive Fälle. Davon genesen sind wieder 499 Menschen. Die Zahl der Verstorbenen liegt bei 35.

UPDATE (11. Mai, 18:16 Uhr):

Landkreis Forchheim: Acht Personen mit Corona infiziert

Derzeit (Stand: 11. Mai, 18:16 Uhr) sind acht Personen im Landkreis Forchheim mit dem Coronavirus infiziert. Bisher waren insgesamt 202 Menschen an Corona erkrankt. Davon sind 190 Personen wieder gesund. Über die restlichen vier Personen gibt es bisher keine offiziellen Informationen.

UPDATE (11. Mai, 18:14 Uhr):

145 Menschen sind in Stadt und im Landkreis Coburg wieder gesund

Nach Angaben des Landratsamtes Coburg sind 145 Menschen wieder virusfrei. Bisher waren insgesamt 277 Personen an Corona erkrankt. ie Zahl der Verstorbenen liegen bei elf.

UPDATE (11. Mai, 18:10 Uhr):

Keine weiteren Fälle aus dem Landkreis Kulmbach bestätigt

Wie das Landratsamt Kulmbach am Montag (11. Mai) vermeldete, wurden keine weiteren positiven Corona-Fälle bestätigt. Seit Ausbruch der Pandemie wurden 238 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 187 Personen wieder als genesen. 40 Menschen sind aktuell an Corona erkrankt. Die Zahl der bisherigen Todefälle liegt bei elf.

UPDATE (11. Mai, 17:26 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: Derzeit 24 Erkrankte

Laut Pressemeldung des Landratsamates sind derzeit 24 Personen mit dem Covid19-Virus erkrankt. 583 gelten wieder als genesen. Seit Beginn der Pandemie wurden 645 Personen positiv auf das Virus getestet. 38 Infizierte starben. Beide leetzte Zahlen veränderten sich im Vergleich zum Wochenende nicht.


UPDATE (11. Mai, 17:10 Uhr):

Landkreis Kronach: Derzeit noch 25 Personen infiziert

Seit dem Ausbruch der Pandemie infizierten sich insgesamt 150 Menschen im Landkreis Kronach an dem Virus. 122 Personen gelten laut aktueller Pressemitteilung als genesen. Die Zahl der Todesfälle bleib konstant bei drei Fällen.


UPDATE (11. Mai, 16:34 Uhr):

Landkreis Kulmbach: Landratsamt will Gastronomen helfen

Ab der kommender Woche dürfen die Gaststätten und Lokale wieder ihren Außenbereich öffnen, allerdings nur unter strengen Auflagen. Die Stadt Kulmbach möchte den Gastwirten entgegenkommen und bietet an, einen Antrag auf Erweiterung der Freischankfläche zu stellen, mit dem die Fläche der Außenbewirtung im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten kostenlos erweitert werden kann.

Außenbereich kann kostenfrei erweitert werden

Laut Landratsamt besteht ab jetzt die Möglichkeit für alle Inhaber eines Gasthauses, Cafés oder anderer Lokalität mit Freischankfläche, die Außenbestuhlungsfläche bis Ende Oktober 2020 ohne zusätzliche Gebühren erweitern zu lassen. Dazu ist ein entsprechender Antrag auf Sondernutzung bei der Stadt Kulmbach zu stellen. Im Anschluss wird geprüft, ob und inwieweit der Bereich erweitert werden kann. So darf es beispielsweise nicht zu Beeinträchtigungen des Fußgänger-, Straßen- und Radverkehrs kommen. Auch Rettungswege und Feuerwehrzufahrten müssen nach wie vor frei bleiben. Ebenso muss die Gehsteigbreite von 1,50 Metern für Fußgänger gewährleistet sein. Gastronomen können sich unter der Rufnummer 09221 / 940 - 335 melden. Eine Erweiterung ohne Genehmigung ist nicht zulässig und kann ordnungsrechtlich belangt werden, so die Behörde abschließend.


UPDATE (11. Mai, 16:21 Uhr):

Landkreis Lichtenfels: Zweiter Todesfall

Wie das Landratsamt heute vermeldete, ist im Landkreis Lichenfels ein zweiter Covid19-Todesfall zu beklagen. Laut weiteren Zahlen infizierten sich seit dem Pandemie-Ausbruch in der Region 215 Personen. 173 gelten als wieder geheilt.


UPDATE (11. Mai, 16:13 Uhr):

Landkreis Bayreuth: NKD übergibt 5.000 Mund-Nasen-Bedeckungen

Die Bindlacher Textilhandelskette NKD übergab heute im Landratsamt Bayreuth eine Spende von 5.000 Mund-Nasen-Bedeckungen. Überreicht wurde die Spende von Unternehmenssprecher Jörg Roßberg (2.v.r.) Der leitende Verwaltungsdirektor Daniel Frieß (links) sowie Sabine Schüller und Alexander Kießling (Mitarbeiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz) nahmen die Spende dankend an und werden sie verteilen. Die Masken werden an Pflegeeinrichtungen im Landkreis weitergereicht, um diese bei der weiteren Öffnung zu unterstützen. Sie sollen dann den Besuchern zur Verfügung gestellt werden.

© Landratsamt Bayreuth

UPDATE (11. Mai, 16:02 Uhr):

Forchheim: Sportanlagen werden geöffnet

Wie die Stadt Forchheim am Nachmittag mitteilte, werden ab Dienstag (12. Mai) die Sportanlagen der Stadt auf der Sportinsel, die Beachvolleyballplätze auf der Schleuseninsel und die Kneippanlage auf der Sportinsel wieder für die Allgemeinheit geöffnet.


UPDATE (11. Mai, 15:49 Uhr):

Stadt und Landkreis Bamberg: Derzeit 144 Personen infiziert

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen in Stadt und Landkreis Bamberg liegt aktuell bei 144. Dies teilte das Landratsamt mit. Die Zahl der genesenen Personen erhöhte sich auf 397 Personen. Laut dem RKI-Dashboard infizierten sich seit Ausbruch der Pandemie insgesamt 587 Personen mit dem Virus.


UPDATE (11. Mai, 14:30 Uhr):

Zwei weitere Todesfälle im Landkreis Hof

Wie das Landratsamt Hof am Montag (11. Mai) mitteilte, gibt es zwei weitere Corona-Todesfälle im Landkreis Hof. Bei den Verstorbenen handelt es sich um eine 88 Jahre alte Frau und um einen 67 Jahre alte Mann. Beide waren Bewohner zweier Pflegeheime aus dem Landkreis Hof, die durch das Coronavirus gestorben sind. Somit liegt die bisherige Todeszahl in Stadt und im Landkreis Hof bei 34.

420 Menschen sind wieder virusfrei

Die Zahl der bisherigen positiv getesteten Corona-Fälle liegen in Stadt und im Landkreis Hof bei 521. Davon bereits wieder gesund sind 420 Menschen.


UPDATE (11. Mai, 10:21 Uhr)

Hof: Studien- und Berufsinformationsmesse "Contacta" abgesagt

Wie das Organisationsteam der Contacta HochFranken, bestehend aus Vertretern der Hochschule Hof, des Arbeitskreises SchuleWirtschaft und der Schulen, mitteilte, wurde die diesjährige "Contacta" aufgrund der Coronakrise abgesagt. Die größte Studien- und Berufsinformationsmesse der Region sollte im September am Campus Hof der Hochschule stattfinden. Die Veranstalter kündigten jetzt aber bereits an, dass man ab Herbst mit neuen Ideen die Zeit bis zur nächsten Contacta im September 2021 überbrücken wolle.


UPDATE (11. Mai, 10:10 Uhr)

Weitere Corona-Lockerungen zum Start in die neue Woche

Nach den Beschlüssen auf der letzten Sitzung des Bayerischen Kabinetts und dem Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in der vergangenen Woche gibt es ab dem heutigen Montag weitere Corona-Lockerungen in Bayern.

Alle Geschäfte können wieder öffnen

Ab dem heutigen 11. Mai können nach dem wochenlangen Lockdown nun wieder alle Geschäfte öffnen. Die bisherige Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von maximal 800 Quadratmetern ist Geschichte.

Kontaktloser Einzelsport wieder möglich

Nach den umfangreichen Beschränkungen können sich auch Sportler wieder freuen. So sind Sportarten wie Golf, Tennis, Leichtathletik oder Segeln wieder erlaubt.

Mehr Freizeitmöglichkeiten
Nachdem bereits in der letzten Woche Spielplätze wieder für die Öffentlichkeit freigegeben wurden, könnten ab dem heutigen Tag wieder Museen, botanische Gärten, Bibliotheken, Galerien und Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und Tierparks wieder öffnen. Für den Bereich Theater fehlt allerdings noch eine endgültige Entscheidung.

Countdown für die Gastronomie

Die Gastronomie in Bayern muss sich noch bis zum nächsten Montag (18. Mai) gedulden. Dann wird dieser Bereich wieder schrittweise gelockert. Zu Beginn kann die Außengastronomie (zum Beispiel Biergärten) öffnen. Speiselokale und Innenbereiche kommen in zwei Wochen (ab 25. Mai) hinzu. Das Hotelgewerbe soll dann zum Pfingswochenende öffnen.

 

© Pixabay

Themenseite (Woche 18/20): Liveticker zum Coronavirus in Oberfranken & Bayern

UPDATE (03. Mai, 18:13 Uhr)

Landkreis Forchheim: Keine Neu-Infizierten

Die Zahl der Personen, die sich bislang mit dem Corona-Virus im Landkreis Forchheim infiziert haben, liegt weiterhin bei 199. Davon gelten 172 als genesen. 


UPDATE (03. Mai, 18:11 Uhr)

Landkreis Lichtenfels: 48 Personen sind aktuell an Corona erkrankt

Im Landkreis Lichtenfels wurden bisher 202 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Davon sind 143 wieder geheilt. Bislang gab es im Landkreis Lichtenfels ein Corona-Todesopfer. 


UPDATE (03. Mai, 18:07 Uhr)

Landkreis Coburg: Derzeit sind 114 Personen an Corona erkrankt

Im Landkreis Coburg haben sich bislang 255 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Davon gelten 133 bereits als wieder genesen. Acht Personen im Landkreis Coburg sind bislang an den Folgen von Corona verstorben. 


UPDATE (03. Mai, 18:03 Uhr)

Landkreis Kulmbach: Derzeit sind 60 Personen an Corona erkrankt

Am verlängerten Wochenende über den 1. Mai hinweg ist die Zahl der positiv bestätigten Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach um 10 weitere Personen auf nunmehr 225 angestiegen Bezüglich der neu hinzugekommenen positiv Getesteten ermittelt das Gesundheitsamt aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen. Erfreulich ist, dass kein weiterer Mensch an den Folgen des Corona-Virus (aktuell 11 Todesfälle) verstorben ist. Gleichfalls ist die Zahl der Corona-Patienten, die stationär betreut werden müssen um drei Personen auf nunmehr 7 gesunken. Von diesen bedürfen 2 einer intensiven Behandlung. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind entweder gering symptomatisch oder symptomfrei. Die Personen werden regelmäßig aktiv von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes telefonisch betreut. Von den im Landkreis Kulmbach Infizierten gelten inzwischen 154 Personen wieder als genesen. Insgesamt konnten mittlerweile weit über 1.400 Personen im Landkreis wieder aus der häuslichen Isolation entlassen werden.


UPDATE (03. Mai, 17:57 Uhr)

Landkreis Bayreuth: Aktuell sind 116 Personen an Corona erkrankt

Aktuell sind im Landkreis Bayreuth 74 und in der Stadt Bayreuth 42 Personen nachweislich mit dem neuen Corona-Virus infiziert. Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Landkreis 417 und in der Stadt Bayreuth 199 Personen positiv auf CoV-2 getestet. 21 Patienten aus dem Landkreis sowie sieben aus der Stadt Bayreuth sind bisher an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben. Als genesen gelten 322 Personen aus dem Landkreis und 150 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf CoV-2 vorgelegen hatte.


UPDATE (03. Mai, 17:54 Uhr)

Landkreis Wunsiedel: 85-Jährige stirbt an den Folgen von Corona

Aktuell sind 48 Personen im Landkreis Wunsiedel an Corona erkrankt. Seit Beginn der Pandemie wurden 636 Personen positiv auf das Virus getestet. Davon sind 551 bereits genesen. 37 Menschen sind verstorben. Jüngster Todesfall ist eine 85-jährige Frau. 


UPDATE (03. Mai, 17:53 Uhr)

Landkreis Kronach: Aktuell sind 37 Personen an Corona erkrankt

Das zahlenmäßig belegbare „Corona-Geschehen“ im Landkreis Kronach hat übers verlängerte Wochenende zu einigen kleineren Veränderungen geführt. Die Zahl, der in Quarantäne befindlichen Infizierten, ist zwischen Donnerstag und Sonntag um vier auf 37 Personen angestiegen. Entsprechend erhöhte sich auch die Gesamtzahl aller, bei denen bisher eine Infektion mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 nachgewiesen worden war, um vier auf 141 Personen. In dieser Gesamtsumme sind auch die drei bisher zu beklagenden Todesfälle sowie die bereits genesenen Personen enthalten, deren Anzahl nach dem am Wochenende nicht fortgeschriebenen Stand vom Donnerstag 101 betrug. Aktuell in Quarantäne befanden sich am Sonntag auch 54 Personen, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten, was einen Anstieg gegenüber Donnerstag um 14 Personen bedeutet.


UPDATE (03. Mai, 17:48 Uhr)

Landkreis Hof: Die Zahl der Corona-Infizierten sinkt weiter

Aktuell sind in Stadt und Landkreis Hof 88 Personen Corona-positiv. Die Zahl der bisher festgestellten Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt bei 503. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind 384 Personen. Todesfälle von Covid 19-Infizierten: 31.


UPDATE (30. April, 18:37 Uhr):

Zwei weitere Todesfälle im Landkreis und in der Stadt Hof

Wie das Landratsamt am Donnerstag (30. April) mitteilte, gibt es einen Todesfall in der Stadt und einen weiteren im Landkreis Hof. Hierbei handelt es sich um zwei Senioren im Alter von 80 und 83 Jahren. Die beiden Verstorbenen waren Bewohner eines Pflegeheimes. Einer von ihnen litt unter einer schweren Lungenvorerkrankung. Somit liegt die Zahl der bisherigen Todesfälle bei 29.

Seit Ausbruch der Pandemie 493 Menschen infiziert

Aktuell sind 149 Menschen an Corona erkrankt. Seit Ausbruch der Pandemie waren in der Stadt und im Landkreis Hof 493 Personen infiziert. Davon symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung wieder entlassen sind 344 Menschen.

 

Corona-Krise: Wie geht es mit dem Reitsport in Oberfranken weiter?

Corona-Krise: Wie geht es mit dem Reitsport in Oberfranken weiter?

Sportlich ist es derzeit ruhig in Oberfranken. Aber das täuscht, denn abseits von Spielfeldern und Sporthallen, wird natürlich eifrig diskutiert, wie es in den verschiedenen Sportarten weitergehen soll. So auch im Reitsport, wo es in Oberfranken durchaus auch Orte mit guter Tradition und hochklassigen Events gibt. Im Bereich Springreiten zum Beispiel – und deshalb unterhielt sich Sportreporter Tino Peipmann via Zoom mit Hermann Enders. Er ist der Turnierleiter und Parcours-Chef der Hofer Springtage – ein Event, dass vielleicht sogar noch eine Chance in diesem Jahr hat.

Naila: Stadt verteilt 5.000 kostenlose Mund-Nase-Schutzmasken

Der Mangel an Schutzkleidung ist nach wie vor eines der zentralsten Probleme der Coronakrise. Und seit dem Beginn der Maskenpflicht im ÖPNV und in Geschäften ist auch der Bedarf an den so genannten Community- oder Mund-Nase-Schutzmasken deutlich gestiegen. Klar – zur Not tut’s auch ein Schal und selbst nähen kann man sie auch, das funktioniert aber nicht für jeden. Wir von TVO zum Beispiel haben deshalb gemeinsam mit unseren Mutmacher-Kooperationspartnern ja auch schon einige unter die Leute gebracht – und in Naila im Landkreis Hof gab es derweil sogar eine Masken-Großspende.

 

Naila: Stadt verteilt 5.000 kostenlose Mund-Nase-Masken
Corona-Krise: Covid19 sorgt für steigende Arbeitslosenzahlen

Corona-Krise: Covid19 sorgt für steigende Arbeitslosenzahlen

Die Arbeitsagenturen veröffentlichten am Donnerstag (30. April) die Arbeitsmarktzahlen für den April. Das ist insofern nichts ungewöhnliches, doch es sind besondere Zahlen. In diesen spiegeln sich zum ersten Mal die Entwicklungen wider, die durch die Corona-Krise hervorgerufen wurden. Zum einen sind gewisse Entwicklungen nicht verwunderlich: Die Gastronomie leidet enorm, der Versandhandel und alle beteiligten Unternehmen melden mehr Bedarf an Arbeitskräften. Viele Unternehmen melden Kurzarbeit an. TVO sprach mit der Agentur für Arbeit Hof und mit der IHK für Oberfranken Bayreuth darüber, wie sich die Krise bisher auf den hiesigen Arbeitsmarkt niedergeschlagen hat.

UPDATE (30. April, 17:55 Uhr):

Schrittweise Corona-Lockerungen in Sicht

Bundeskanzlerin Angela Merkel einigte sich am Donnerstag (30. April) mit den Ministerpräsidenten der Länder auf eine Wiedereröffnung der Spielplätze unter Auflagen, dies gab die Deutsche-Presse-Agentur in Berlin bekannt. Zudem sollen auch Museen, Zoos, Ausstellungen und Gedenkstätten wieder öffnen. Wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bereits am Dienstag (28. April) verkündete, seien auch unter Auflagen Gottesdienste aller Glaubensrichtungen ab Anfang Mai in Bayern wieder möglich. Wir berichteten.

 

UPDATE (30. April, 17:26 Uhr)

Landkreis Lichtenfels: 199 Virusfälle

Bislang wurden im Landkreis Lichtenfels 199 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Davon gelten 142 Patienten als genesen. Bislang ist eine Person im Landkreis Lichtenfels an den Folgen von Corona verstorben. 


UPDATE (30. April, 17:19 Uhr)

Landkreis Forchheim: Keine Neu-Infizierten

Die Zahl der Personen, die sich bislang mit dem Corona-Virus im Landkreis Forchheim infiziert haben, liegt weiterhin bei 199. Davon gelten 172 als genesen. 


UPDATE (30. April, 17:12 Uhr)

Landkreis Coburg: Insgesamt 249 Virusfälle

Insgesamt sind im Landkreis Coburg bislang 249 Personen positiv auf das Corona getestet worden. Davon gelten 129 als genesen. Die Zahl der Corona-Todesfälle liegt bei acht.


UPDATE (30. April, 17:05 Uhr) 

Landkreis Kronach: Zahl der Infizierten geht leicht zurück

Aktuell sind im Landkreis Kronach 33 Personen an Corona erkrankt. Insgesamt haben sich bislang 137 Personen mit dem Virus infiziert. Davon gelten 101 als genesen. Drei Personen sind an den Folgen des Virus verstorben. 


UPDATE (30. April, 17:00 Uhr)

Landkreis Kulmbach: Bislang 215 Virusfälle

Es wurden am heutigen Donnerstag zwei weitere positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt: Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 215. Von diesen Fällen gelten 150 inzwischen wieder als genesen. Unter Berücksichtigung der elf Verstorbenen liegt die Anzahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen demnach bei 54.


UPDATE (30. April, 15:55 Uhr)

Landkreis Bayreuth: Aktuell sind 136 Personen an Corona erkrankt

Aktuell sind im Landkreis Bayreuth 89 und in der Stadt Bayreuth 47 Personen nachweislich mit dem neuen Corona-Virus infiziert. Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Landkreis 409 und in der Stadt Bayreuth 195 Personen positiv auf CoV-2 getestet. 21 Patienten aus dem Landkreis, sowie sieben aus der Stadt Bayreuth, sind bisher an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben. Als genesen gelten 299 Personen aus dem Landkreis und 141 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf CoV-2 vorgelegen hatte


UPDATE (30. April, 15:53 Uhr)

Landkreis Wunsiedel: 542 Personen gelten als geheilt

Aktuell sind 54 Personen im Landkreis Wunsiedel an Corona erkrankt. Seit Beginn der Pandemie wurden im Landkreis 632 Personen positiv auf das Virus getestet. Davon sind bereits 542 wieder genesen. An den Folgen des Virus verstorben sind 36 Personen.


UPDATE (30. April, 15:48 Uhr)

Landkreis Bamberg: Zahl der Infizierten geht weiter zurück 

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen in Stadt und Landkreis Bamberg geht weiter zurück. Insgesamt wurden 571 Menschen in Stadt und Landkreis Bamberg positiv auf das Virus getestet. Aktuell sind 186 Menschen mit dem Virus infiziert. 334 haben die Infektion bereits überstanden. 51 infizierte Personen sind verstorben, zwei hiervon nachweislich nicht aufgrund des Virus.


Coronakrise: Wildpark Tambach sucht Tierpaten

Coronakrise: Wildpark Tambach sucht Tierpaten

Die Zoos und Tierparks in Bayern sind wegen der Corona-Krise geschlossen. Gerade jetzt, wo die Saison so richtig los ginge. Große Verluste sind zu erwarten. Aus eigener Kraft kann man den Ausfall wohl nicht ausgleichen. Einnahmen durch Tickets, Souvenirs oder in der Gastronomie fallen weg. Die Kosten bleiben. Der Wildpark Schloss Tambach im Landkreis Coburg setzte deshalb jetzt auf Tierpatenschaften.

UPDATE (29. April, 17:25 Uhr)

Bamberger Rathäuser öffnen wieder am 04.05.

Ab dem 4. Mai sind das Bürgerrathaus an ZOB, das Rathaus Maxplatz, die Zulassungsstelle in der Moosstraße sowie das Baureferat in der Unteren Sandstraße wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Zwingend erforderlich sind aber eine vorherige Terminvereinbarung sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Die Stadtverwaltung bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass diese Schutzmaßnahmen auch weiterhin erforderlich sind. Sicherheitspersonal wird den Zutritt, die “Maskenpflicht“ und die Einhaltung der Hygienevorschriften überwachen. Das Rathaus am Maxplatz kann wegen Umbauarbeiten am Haupteingang weiterhin nur durch den Seiteneingang in der Fleischstraße betreten werden.


UPDATE (29. April, 17:11 Uhr)

Landkreis Forchheim: 171 Personen gelten als geheilt

Bislang haben sich insgesamt 199 Personen im Landkreis Forchheim mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Davon sind bereits 171 wieder genesen.


UPDATE (29. April, 17:10 Uhr)

Landkreis Wunsiedel: Zwei Frauen sterben an den Folgen von Corona

Aktuell sind 56 Personen im Landkreis Wunsiedel an Corona erkrankt. 537 davon sind genesen. Seit Beginn der Pandemie wurden im Landkreis 629 Personen positiv auf das Virus getestet. Es gibt bisher 36 Todesfälle. Verstorben sind eine 77-jährige Frau sowie eine 79-jährige Frau. Beide litten unter Vorerkrankungen.


UPDATE (29. April, 17:08 Uhr)

Landkreis Lichtenfels: Insgesamt 196 Virusfälle

Im Landkreis Lichtenfels haben sich bislang 196 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Davon gelten 140 als genesen. Eine Person ist bislang an den Folgen von Corona verstorben. 


UPDATE (29. April, 17:05)

Landkreis Coburg: Insgesamt 245 Virusfälle

Im Landkreis Coburg wurden bislang insgesamt 245 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. 127 davon gelten bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei acht. 


UPDATE (29. April, 16:58 Uhr)

Landkreis Kronach: 98 von 136 Infizierten gelten als genesen

Bis zum heutigen Mittwochnachmittag wurde bei insgesamt 136 Personen, die im Landkreis Kronach wohnen, eine Corona-Infektion nachgewiesen. Dies bedeutet im Vergleich zum Vortag einen Zuwachs um vier Personen. Davon sind bereits 98 Personen aus der Quarantäne entlassen und gelten als genesen. Die Gesamtzahl der in Quarantäne geschickten Personen, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten, ist von Dienstag auf Mittwoch um fünf auf 326 angestiegen. Von diesen Kontaktpersonen waren am Mittwoch 286 – also eine mehr als tags zuvor – schon wieder aus der Quarantäne entlassen.


UPDATE (29. April, 16:55 Uhr)

Landkreis Bayreuth: Aktuell sind 141 Personen an Corona erkrankt 

Aktuell sind Im Landkreis Bayreuth 94 und in der Stadt Bayreuth 47 Personen nachweislich an dem neuen Corona-Virus erkrankt. Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Landkreis 404 und in der Stadt Bayreuth 195 Personen positiv auf CoV-2 getestet. 17 Patienten aus dem Landkreis sowie sieben aus der Stadt Bayreuth sind bisher an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben. Als genesen gelten 292 Personen aus dem Landkreis und 141 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf CoV-2 vorgelegen hatte.


UPDATE (29. April, 16:53 Uhr)

Landkreis Kulmbach: Insgesamt 213 Virusfälle

Es wurden weitere positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 213. Von diesen Fällen gelten 147 inzwischen wieder als genesen. Unter Berücksichtigung der elf Verstorbenen liegt die Anzahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen demnach bei 55. Bezüglich der neu hinzugekommenen positiv Getesteten ermittelt das Gesundheitsamt aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen. Neun Corona-Patienten werden momentan stationär betreut, davon drei intensiv. Zwei der stationär betreuten Patienten wohnen außerhalb des Landkreises. Insgesamt konnten mittlerweile mehr als 1300 Personen im Landkreis wieder aus der häuslichen Isolation entlassen werden.


UPDATE (29. April, 16:49 Uhr)

Landkreis Bamberg: 327 Infizierte sind bereits genesen

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen in Stadt und Landkreis Bamberg geht weiter zurück. Aktuell sind 191 Menschen mit dem Virus infiziert. 327 haben die Infektion bereits überstanden. 50 infizierte Personen sind verstorben, zwei hiervon nachweislich nicht aufgrund des Virus.


UPDATE (29. April, 15:30 Uhr):

Weltweite Reisewarnung bis 14. Juni verlängert

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die weltweite Reisewarnung bis zum 14. Juni verlängert. Mit dieser Entscheidung folgte das Bundeskabinett einer Empfehlung des Auswärtigen Amtes. Zudem sollen Urlaubsreisen, die über Pfingsten gebucht wurden, mit Berufung auf die Warnung stornierbar sein.

 

UPDATE (29. April, 14:19 Uhr):

Weiterer Todesfall im Landkreis Hof

Wie das Landratsamt am Mittwochnachmittag mitteilte, starb eine 82-jährige Bewohnerin eines Pflegeheimes im Landkreis mit einem Coronavirus. Somit liegt die bisherige Anzahl der Todesfälle in Stadt und im Landkreis Hof bei 27.

Seit Ausbruch der Pandemie liegt die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Infizierten bei 482. Davon wieder gesund und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind 319 Menschen.

UPDATE (29. April, 13:29 Uhr):

Corona in Bayern: Entschädigungszahlungen für Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung

Die Entschädigungszahlungen für Eltern, die wegen persönlicher Kinderbetreuung aufgrund von Schließungen von Kindertageseinrichtungen und Schulen nach dem Infektionsschutzgesetz einen Verdienstausfall erlitten haben, können künftig vollumfänglich digital gestellt und bearbeitet werden. Dies teilte am Mittwoch (29. April) Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Bayerns Familienministerin Carolina Trautner mit.

 

UPDATE (28. April, 18:19 Uhr):

479 Infizierte in Stadt und im Landkreis Hof

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis und in der Stadt Hof liegen bei 479. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Quarantäne entlassen sind wieder 285 Personen. Die Zahl der bisherigen Todesfälle liegen bei 26.

UPDATE (28. April, 18:17 Uhr):

Bisher ein Todesfall im Landkreis Lichtenfels

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie infizierten sich 194 Menschen im Landkreis Lichtenfels mit dem neuartigen Coronavirus. Wieder gesund gelten davon 138 Personen. Bisher gab es einen Todesfall im Landkreis.

UPDATE (28. April, 18:14 Uhr):

199 Menschen bisher im Landkreis Forchheim mit Corona infiziert

Nach Angaben des Landratsamtes Forchheim zufolge sind bisher 199 Menschen mit Corona im Landkreis infiziert. Davon wieder gesund gelten 163 Personen.

UPDATE (28. April, 18:12 Uhr):

Stadt und Landkreis Coburg: Bisher 240 Menschen infiziert

Seit Ausbruch der Pandemie sind in Stadt und im Landkreis Coburg bisher 240 Menschen an Corona erkrankt. Davon wieder gesund sind 125 Personen. Die Zahl der Todesfälle liegen bei acht.

Corona-Krise: Die Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzen

Ein kleines Stückchen Normalität – das existiert seit Montag (27. April) wieder im Freistaat und damit auch in Oberfranken. Geschäfte haben unter Auflagen wieder offen, Schüler der Abschlussklassen besuchen wieder den Unterricht und wir alle tragen verpflichtend in bestimmten Situationen Mund-Nase-Schutzmasken. Grundsätzlich wird all das gut angenommen. Die Rufe nach weiteren und schnelleren Lockerungen allerdings werden lauter – vor allem aus der Wirtschaft. Zum Thema Corona und Wirtschaft / Finanzen gibt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Hochfranken, Andreas Pöhlmann, seine Einschätzungen ab.

Corona-Krise: Die Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzen
Corona-Krise: Ausgangsbeschränkungen bis 10. Mai verlängert

Corona-Krise: Ausgangsbeschränkungen bis 10. Mai verlängert

Seit Montag (27. April) existiert ein Stückchen Normalität im Freistaat. Geschäfte haben unter Auflagen wieder geöffnet, Schüler der Abschlussklassen dürfen in den Unterricht und beim Einkaufen oder im ÖPNV tragen die verpflichtend Bürger Mund-Nase-Schutzmasken. Grundsätzlich wird all das gut aufgenommen und bis zum 10. Mai verlängert. Die Rufe nach weiteren und schnelleren Lockerungen werden lauter und darauf versucht Söder zu reagieren.

UPDATE (28. April, 17:43 Uhr)

Landkreis Kulmbach: 146 von 201 Infizierten wieder genesen

Es wurden heute weitere positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt: Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 201. Von diesen Fällen gelten 146 inzwischen wieder als genesen. Unter Berücksichtigung der elf Verstorbenen liegt die Anzahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen demnach bei 44. Bezüglich der neu hinzugekommenen positiv Getesteten ermittelt das Gesundheitsamt aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen. Neun Corona-Patienten werden momentan stationär betreut, davon drei intensiv. Zwei der stationär betreuten Patienten wohnen außerhalb des Landkreises. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind entweder gering symptomatisch oder symptomfrei. Die Personen werden regelmäßig aktiv von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes telefonisch betreut. Insgesamt konnten mittlerweile mehr als 1300 Personen im Landkreis wieder aus der häuslichen Isolation entlassen werden.


UPDATE (28. April, 17:38 Uhr)

Landkreis Bayreuth: Aktuell 140 Personen an Corona erkrankt

Aktuell sind Im Landkreis Bayreuth 93 und in der Stadt Bayreuth 47 Personen nachweislich mit dem neuen Corona-Virus infiziert. Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Landkreis 402 und in der Stadt Bayreuth 194 Personen positiv auf CoV-2 getestet. 17 Patienten aus dem Landkreis sowie sechs aus der Stadt Bayreuth sind bisher an der den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben. Derzeit werden im Klinikum Bayreuth 34 COVID-19-Patienten stationär behandelt, 18 davon sind aus dem Landkreis, 15 aus der Stadt Bayreuth sowie ein weiterer externer Patient. Als genesen gelten 292 Personen aus dem Landkreis und 141 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf CoV-2 vorgelegen hatte


UPDATE (28. April, 17:33 Uhr)

Landkreis Wunsiedel: Derzeit 57 Personen an Corona erkrankt

Aktuell sind 57 Personen am Corona-Virus im Landkreis Wunsiedel erkrankt. Insgesamt haben sich bislang 624 Menschen infiziert. 533 davon sind bereits genesen. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 34. 


UPDATE (28. April, 14:00 Uhr):

Die Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden bis zum 10. Mai verlängert

Am Dienstagmittag (28. April) informierte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder über weitere Corona-Lockerungen im Freistaat. Die Ausgangsbeschränkungen werden bis zum 10. Mai verlängert. Erlaubt sein werden Gottesdienste ab dem 4. Mai. Ebenso wie Demonstrationen. Gastronomien und Hotels dürfen voraussichtlich ab Ende Mai öffnen. Die Begrenzung von 800 Quadratmeter Verkaufsfläche bei Geschäften bleibt. Der Freistaat übernimmt die Beiträge für Kitas und Horte. Ein normaler Schulbetrieb sei bis Sommer nicht denkbar.

 

UPDATE (28. April, 14:56 Uhr)

Landkreis Bamberg: Zahl der Infizierten geht weiter zurück 

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen in Stadt und Landkreis Bamberg geht weiter zurück. Aktuell sind 195 Menschen mit dem Virus infiziert. 321 haben die Infektion bereits überstanden. 48 infizierte Personen sind verstorben, zwei hiervon nachweislich nicht aufgrund des Virus.


UPDATE (28. April, 12:18 Uhr):

Landkreis Lichtenfels verteilt an die Bürger 800 Stoffpakete für Mund-Nasen-Schutz

Der Landkreis Lichtenfels gibt einmalig an die Haushalte insgesamt 800 Stoffpakete inklusive Herstellungsanleitung mit Hinweisen zum Stoff aus. Damit können 8.000 Masken von den Bürgern selbst hergestellt werden. Bei dem Stoff handelt es sich um Einweg-Mund-Nasen-Tücher.

Ausgabe erfolgt im Drive-Through-Verfahren über das THW

Am Mittwoch (29. April) ab 18:30 Uhr erfolgt die Verteilung an den folgenden zwei Standorten:

  • Standort 1: Stadthalle Lichtenfels
  • Standort 2: Kordigast-Halle Altenkunstadt

Weitere Informationen zu der Aktion finden Sie hier

© Landratsamt Lichtenfels

Corona-Krise: Maskenpflicht im Einzelhandel und ÖPNV

Nachdem die Baumärkte seit Montag (ab dem 20. April) geöffnet haben, ziehen seit heute (27. April) die Einzelhandelsgeschäfte mit bis zu 800 m² Verkaufsfläche nach. Das heißt: seit Montag (27. April) dürfen Sie wieder etwas umfangreicher shoppen gehen - aber nur mit Mundschutz! Doch wie viele zieht es denn am ersten Tag gleich wieder in die Geschäfte? Das wollte TVO per Facebook-Umfrage wissen. Hier können Sie noch mit abstimmen. Aktuell (Stand: 17:00 Uhr) gibt es ein deutliches Zwischenergebnis. Lediglich 12 Prozent wollen am ersten Tag mit Mundschutz einkaufen gehen. TVO-Reporter Bodo Heyn fragte unter anderem bei den Stadtwerken, beim Handelsverband und bei der Polizei nach, wie diese mit der aktuellen Corona-Situation umgehen.

Corona-Krise: Maskenpflicht in Einzelhandel und ÖPNV
"Helfende Hände" in Bamberg: Bundeswehr schickt neue Hilfskrankenpfleger

"Helfende Hände" in Bamberg: Bundeswehr schickt neue Hilfskrankenpfleger

Bamberger Landrat Johann Kalb forderte bei der Bekämpfung des Coronavirus von der Bundeswehr Unterstützung, nachdem in den Pflegeheimen im Landkreis die Pflegekräfte ausgingen. 35 Soldaten aus der Oberpfalz wurden nach Bamberg geschickt. Sie wurden geschult und in elf unterschiedlichen Heimen als Hilfskrankenpfleger eingesetzt. Bis vor kurzem hatte sich ein Soldat mit dem Virus infiziert, sodass die restlichen Soldaten in Quarantäne mussten. Wir berichteten.  Nun ist ein neues Team an Soldaten in Bamberg eingetroffen.

UPDATE (27. April, 17:38 Uhr):

Landkreis Forchheim: 199 Infizierte

Seit Ausbruch der Pandemie liegt die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Forchheim bei 199 Menschen. Davon wieder genesen sind 162 Menschen.

UPDATE (27. April, 17:35 Uhr):

193 Menschen im Landkreis Lichtenfels an Corona erkrankt

Bisher sind 193 Menschen im Landkreis Lichtenfels an Corona erkrankt. Davon sind wieder 136 Personen geheilt. Seit Ausbruch der Pandemie gab es einen Todesfall.

UPDATE (27. April, 17:30 Uhr):

Ein weiterer Todesfall im Landkreis Coburg

Laut dem Landratsamt Coburg gibt es einen weiteren Todesfall. Somit entspricht die Zahl der bisherigen Todesfälle acht. Weitere Details zum Verstorbenen sind bislang nicht bekannt.

Bisher 240 Infizierte in Stadt und im Landkreis Coburg

Bisher sind im Landkreis 182 und in der Stadt 58 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon wieder genesen sind 123 Personen.

UPDATE (27. April, 17:26 Uhr):

131 Menschen im Landkreis Kronach infiziert

Derzeit liegt die Gesamtanzahl der Infizierten im Landkreis Kronach bei 131. Davon sind 94 Personen wieder gesund und aus der häuslichen Isolierung entlassen worden.

UPDATE (27. April, 17:17 Uhr):

151 Infizierte in Stadt und im Landkreis Bayreuth

Aktuell sind in Stadt und im Landkreis Bayreuth 151 Menschen an Corona infiziert. Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt 402 im Landkreis und 194 Menschen in der Stadt infiziert. Die bisherigen Todesfälle liegen bei 21.

UPDATE (27. April, 16:53 Uhr)

Naila: Firma Enrico Wieland spendet 5.000 Masken

Der Mangel an Schutzkleidung ist derzeit eines der zentralsten Probleme der Coronakrise – man hört es ja beinahe täglich. Zwischendurch gibt es aber auch gute Nachrichten, was das angeht: So hat das Unternehmen Enrico Wieland der Stadt Naila im Landkreis Hof 5.000 Schutzmasken zur Verfügung gestellt, die jetzt an die Bevölkerung verteilt werden. Die Textilfirma stellt eigentlich vor allem Berufskleidung aller Art her, hat aber in der momentanen Lage fast vollständig auf medizinische Schutzkleidung umgestellt. Laut dem Nailaer Bürgermeister Frank Stumpf sollen die gespendeten Masken vor allem Menschen zur Verfügung gestellt werden, die sich einen Kauf nicht leisten können.


UPDATE (27. April, 16:19 Uhr)

Landkreis Kulmbach: 73-Jähriger stirbt an Folgen von Corona

Erneut meldet das Landratsamt Kulmbach einen Todesfall im Zuge der Corona-Pandemie. Am Wochenende verstarb ein Mann im Alter von 73 Jahren. Damit sind bisher elf Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion im Landkreis Kulmbach verstorben. Es wurden zudem weitere positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt: Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 196. Von diesen Fällen gelten 137 inzwischen wieder als genesen. Demnach liegt die Anzahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen bei 59. Bezüglich der neu hinzugekommenen positiv Getesteten ermittelt das Gesundheitsamt aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen. Elf Corona-Patienten werden momentan stationär betreut, davon drei intensiv. Drei der stationär betreuten Patienten wohnen außerhalb des Landkreises. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind entweder gering symptomatisch oder symptomfrei. Insgesamt konnten mittlerweile mehr als 1200 Personen im Landkreis wieder aus der häuslichen Isolation entlassen werden.


UPDATE (27. April, 16:11 Uhr)

Landkreis Wunsiedel: 83-Jährige stirbt an den Folgen von Corona

Im Landkreis Wunsiedel ist eine 83 Jahre alte Frau an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Die Frau litt an Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle liegt im Landkreis Wunsiedel bei 34. Insgesamt sind bislang 624 Personen positiv auf Corona getestet worden. Davon sind 527 wieder genesen. 


UPDATE (27. April, 15:46 Uhr):

Seit dem 11. März: Keine Neuinfektionen in Stadt und im Landkreis Bamberg gemeldet

Seit dem 11. März wurden in der Stadt und im Landkreis Bamberg erstmals keine Neuinfektionen gemeldet. Dies vermeldete am Montagnachmittag das Landratsamt Bamberg. Zudem sank die Zahl der Corona-Infizierten auf unter 200.

196 Menschen an Corona infiziert

Somit liegt die Gesamtzahl der Infizierten im Landkreis und in der Stadt Bamberg bei 196. 319 Personen haben die Infektion bereits überstanden. Die Zahl der bisherigen Todesfälle liegen bei 47.

UPDATE (27. April, 13:10 Uhr):

72-Jährige aus der Stadt Hof stirbt an Corona

Eine 72-Jährige aus der Stadt Hof starb an einer Corona-Infektion. Dies teilte am Montagmittag (27. April) das Landratsamt Hof mit. Die Dame litt zuvor unter schweren Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle liegt somit bei 26.

Bisher 478 Menschen infiziert

Die Zahl der bisher bestätigten Corona-Infizierten liegt in der Stadt und im Landkreis Hof bei 478. Davon wieder gesund sind 281 Menschen.


Regierungserklärung von Markus Söder: Maskenpflicht in Bayern

Markus Söder gibt am heutigen Montag (20. April) eine Regierungserklärung im Bayerischen Landtag in München ab. Im Gegensatz zur Pressekonferenz am vergangenen Freitag (17. April) verkündet der Ministerpräsident heute, dass es ab nächster Woche eine Maskenpflicht in Bayern geben wird. Betreuungsgebühren sollen Eltern vorerst erlassen werden. Weiterlesen
© Stadt Kulmbach

Kulmbach: Konzept für multifunktionelles Theater vorgestellt

Die beiden renommierten Kulturschaffenden Anja Dechant-Sundby und Sigurd Sundby aus Weismain (Landkreis Kulmbach) haben konkrete Pläne für ein Theater in der Stadt Kulmbach. Erste Gespräche und gemeinsame Überlegungen mit der Stadt sind vielversprechend gelaufen, so geht es aus einer Pressemitteilung der Stadt Kulmbach am heutigen Freitag (17. April) hervor.

Theater soll Oberfrankens Kulturszene bereichern

Anja Dechant-Sundby und Sigurd Sundby waren an internationalen Projekten für Film und Theater beteiligt und sind beide seit gut zehn Jahren in Oberfrankens Kulturszene Zuhause, unter anderem an der Naturbühne Trebgast. Dabei nahm der Traum von einem eigenen Theater hier in der Heimat Anjas immer konkretere Gestalt an.

„In Oberfranken gibt in Bayreuth, Bamberg oder Coburg schon eine Reihe von groß- und einzigartigen Theatern. Hinzu kommen unzählige kleinere privat geführte Häuser, die mit großer Leidenschaft betrieben werden “ - sagt Sigurd Sundby. „Unser Ansatz ist eine multifunktionale kulturelle Begegnungsstätte.“

Kulmbach soll neues Theater bekommen

Bei der Suche nach dem passenden Standort hat sich das in Weismain beheimatete Ehepaar in ganz Oberfranken umgesehen. Bald geriet dabei die Stadt Kulmbach ins Blickfeld. Oberbürgermeister Henry Schramm bestätigt das:

„Ich finde es eine ganz tolle Initiative, die sicherlich überall in Oberfranken sehr positiv aufgenommen werden würde. Umso mehr freut es mich, dass das Vorhaben in Kulmbach angegangen werden soll. Meinen Nachfolger Herrn Ingo Lehmann habe ich bereits informiert und das Projekt mit ihm andiskutiert. Ich hoffe und bitte den neuen Stadtrat nun darum, das Vorhaben zu unterstützten. Es wäre ein echter Gewinn für unsere Stadt.“

© Stadt Kulmbach

Theater soll multifunktional werden 

Auch zu möglichen Standorten im Stadtgebiet gibt es schon erste Überlegungen. Diese sollen aber erst in den städtischen Gremien erörtert werden. Das Angebot soll sich von klassischen Stücken über Komödien, bis hin zu aktuellen und familienfreundlichen Inszenierungen erstrecken und soll alle Interessierten über einen tiefgründigen und umfangreichen Theaterspielplan ansprechen. Zusätzlich sollen die „Türen“ für Schulen und Hobbyschauspieler geöffnet werden. Vernissagen, Handwerksausstellungen, Lesungen, Stand-Up Comedy, Musik-und Tanz-Events, Poetry-Slams, Firmenpräsentationen und außergewöhnliche Privatveranstaltungen sollen ebenfalls möglich sein. Deshalb schwebt den beiden ein rundes, architektonisch ansprechendes multifunktionales Gebäude vor.

Pläne werden städtischen Gremien vorgestellt

Ein angeschlossenes Theatercafé soll zum Verweilen, Diskutieren, und den Austausch mit den Künstlern einladen. Angestrebt wird eine Umsetzung nach ökologischen Gesichtspunkten, mit nachhaltigen Materialien aus der Region und barrierefrei gebaut. Finanziert werden soll das Projekt sowohl durch das Einwerben privater Mittel als auch durch die Akquise von Fördergeldern. Im nächsten Schritt würde das Ehepaar Sundby seine Pläne gerne den städtischen Gremien vorstellen, zum Beispiel dem Betriebsausschuss des Tourismus und Veranstaltungsservice.

Hallstadt: Unternehmen startet Herstellung von Gesichtsschilden mittels 3D-Drucktechnologie

Der im oberfränkischen Hallstadt bei Bamberg ansässige Maschinenhersteller und Maschinengroßhändler Stürmer hat, zusammen mit der Universität Trier, einen zur Serienreife gebrachten 3D-Druckkopf für den industriellen Einsatz zur Herstellung dringend benötigter Gesichtsschilde eingerichtet. Weiterlesen

Coburg: Helfer für regionalen Pflegepool gesucht

Den Bedarf an Fachkräften im Bereich der ambulanten und stationären Pflege zu decken, war bereits vor der Coronavirus-Pandemie nicht einfach. Durch die aktuelle Situation verschärft sich diese Situation zusätzlich. Deswegen hat sich die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) dazu entschlossen, einen Pflegepool für die Region einzurichten, so dass die Alten- und Pflegeheime im Bedarfsfall schnell Unterstützung bekommen. Weiterlesen
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Themenseite (Woche 11/20): Liveticker zum Coronavirus in Oberfranken & Bayern


UPDATE (15. März, 22:30 Uhr):

Zwei Virusfälle im Landkreis Wunsiedel

Wie das Landratsamt Wunsiedel am Abend mitteilte, gibt es in der Region jetzt weit bestätigte Coronafälle. Zwei Bürger aus dem Landkreis wurden positiv auf das Virus getestet. Die Kontaktpersonen der erkrankten Person werden aktuell durch die Gesundheitsbehörden ermittelt, sowie die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen eingeleitet.


UPDATE (15. März, 22:20 Uhr):

Vier neue Virusfälle im Hofer Land

Im Hofer Land gibt es vier neue Corona-Fälle. Dies bestätigte am frühen Sonntagabend das Landratsamt Hof. Dabei handelt es sich um zwei Personen aus der Stadt sowie zwei weitere Personen aus dem Landkreis Hof. Drei der Neuinfizierten haten sich während eines Auslandsaufenthaltes infiziert. Damit hat sich die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Hofer Land auf aktuell sieben Personen erhöht.


UPDATE (15. März, 18:12 Uhr):

Vierter Todesfall in Bayern

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am späten Sonntagnachmittag über ein viertes Todesopfer informiert. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) handelt es sich bei dem Mann um einen über 80-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen aus Würzburg. Damit gibt es in Bayern seit vergangenem Donnerstag (05. März) insgesamt vier Coronavirus-Todesfälle. Der Verstorbene war Bewohner des gleichen Pflegeheims, aus dem auch der erste Coronavirus-Todesfall in Bayern stammte. Zuvor wurden am heutigen Sonntag zwei weitere Coronavirus-Todesfälle aus den Landkreisen Oberallgäu und Neu-Ulm bestätigt.


UPDATE (15. März, 17:16 Uhr):

Erster Virusfall im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Infizierten. Das gab das Landratsamt am Sonntagnachmittag bekannt. Die Kontaktpersonen der erkrankten Person werden derzeit durch die Gesundheitsbehörden ermittelt. Darüber hinaus wurden im Klinikum Fichtelgebirge - Haus Marktredwitz - zwei positiv getestete Personen behandelt. Beide stammen aus einem anderen Landkreis. Eine der beiden Personen wurde bereits wieder in ein anderes Klinikum verlegt.

Appell: Freiwillige Quarantäne für Reiserückkehrer

Reiserückkehrer aus Risikogebieten werden auch im Landkreis Wunsiedel gebeten, sich für zwei Wochen in eine freiwillige häusliche Quarantäne zu begeben, gerechnet ab der Reiserückkehr. Wichtig ist aus der Sicht des Gesundheitsamtes die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis auf eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Hygienemaßnahme hinzuweisen: Das regelmäßige, ausgiebige Händewaschen und – wo möglich - Abstand zu den Mitmenschen zu halten. Weitere Informationen auf der Homepage des Landkreises Wunsiedel.


UPDATE (15. März, 17:01 Uhr):

Deutschland macht die Grenzen dicht

Aufgrund des Coronakrise schließt Deutschland ab Montagmorgen (16. März) die Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz. Die Maßnahme soll ab 08:00 Uhr am Morgen gelten. Laut weiteren dpa-Informationen soll der Pendler- und Warenverkehr von dieser Maßnahme nicht betroffen sein.

Shutdown in Bayern?

Die bayerische Staatsregierung plant offensichtlich, das öffentliche Leben im Freistaat herunterzufahren. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, sollen die Öffnungszeiten von Geschäften und gastronomischen Einrichtungen minimiert werden. Zudem sollen wohl Kinos, Bäder, Bars und Clubs komplett geschlossen werden. Die Grundversorgung soll allerdings erhalten bleiben. Supermärkte, Tankstellen, Apotheken und Banken sollen von den Maßnahmen nicht betroffen sein.

Pressekonferenz der Bayerischen Regierung am Montagvormittag

Ministerpräsident Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Innenminister Joachim Herrmann informieren am Montagvormittag (10:00 Uhr) im Rahmen einer Pressekonferenz über die Auswirkungen der Coronakrise.


UPDATE (15. März, 16:10 Uhr):

Musikschule der Hofer Symphoniker stellt Betrieb ein

Aufgrund des Corona-Virus folgt die Musikschule der Hofer Symphoniker den Maßgaben der Bayerischen Staatsregierung. Sie stellt den Unterrichtsbetrieb bis zum Ende der Osterferien (19. April) ebenfalls wie die allgemeinbildenden Schulen ein. Die Schließung betrifft:

  • sämtlichen Musikschulunterricht
  • alle Proben von Orchestern, Chören und Ensembles
  • die freiwillige Leistungsprüfung D1 am kommenden Samstag (21. März)
  • sowie sämtliche öffentliche Veranstaltungen der Musikschule

Das Kartenbüro der Hofer Symphoniker ist ebenfalls geschlossen und bis auf weiteres nur telefonisch unter der Nummer 09281 / 7200-29 erreichbar.


UPDATE (15. März, 15:30 Uhr):

Offizieller Appell der Behörden an die Bevölkerung im Hofer Land

Das Landratsamt Hof sowie die Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis appellieren an alle Reiserückkehrer, sich für zwei Wochen in freiwillige häusliche Quarantäne zu begeben, gerechnet ab der Reiserückkehr. Angesichts der steigenden Zahlen an Corona-Infizierten gelten nun auch die spanische Hauptstadt Madrid und das österreichische Bundesland Tirol offiziell als Risikogebiete. Die örtlichen Behörden bitten zudem alle Reiserückkehrer oder Reiseabbrecher hinsichtlich sozialer Kontakte um Sensibilität.

Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in Italien, Österreich oder der Schweiz waren, ist es höchst sinnvoll, zwei Wochen zu Hause zu bleiben und unnötige Kontakte zu vermeiden. Auch dann, wenn Sie symptomfrei sind und keinen direkten Kontakt zu Infizierten hatten. Wir bitten Sie, sich gegebenenfalls mit ihrem Arbeitgeber in Verbindung zu setzen und das weitere Vorgehen zu besprechen.

(Pressemitteilung des Landratsamtes Hof)


UPDATE (15. März, 14:40 Uhr):

Zwei Corona-Todesfälle am Sonntag in Bayern

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Sonntagnachmittag zwei weitere Coronavirus-Todesfälle in Bayern offiziell bestätigt. Ein Ministeriumssprecher sagte in München: "Bei einem Todesfall handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes Neu-Ulm um einen über 80-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen." Der Mann ist in der Nacht zum Sonntag gestorben. Ein zweiter Todesfall wurde nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) im Landkreis Oberallgäu bestätigt. Dabei handelt sich sich um eine über 86-jährige Patientin, die ebenfalls in der Nacht zu Sonntag gestorben ist. Wir berichteten.


UPDATE (15. März, 12:33 Uhr):

Zweiter Corona-Todesfall in Bayern

In Bayern gibt es den zweiten Corona-Todesfall. Laut BILD handelt es sich um eine 86-Jährige aus einem AWO-Seniorenheim, die am Freitag (13. März) mit Atemnot in das Kemptener Klinikum eingewiesen wurde. Das örtliche Gesundheitsamt hatte das Heim informiert, dass die Erkrankung und der Tod der Frau durch eine Infektion mit dem Coronavirus verursacht wurde. Damit sind in Bayern nachweislich zwei Menschen an dem Virus gestorben. Zuvor starb ein 80-Jähriger im Würzburger Klinikum. (Wir berichteten!) Deutschlandweit erlagen damit bislang neun Menschen an der Krankheit.


UPDATE (15. März, 11:35 Uhr):

Keine Aufführungen im Großen Haus des Landestheaters Coburg bis zum Ende der Osterferien

Im Landestheater Coburg, werden auf Empfehlung der Bayerischen Staatsregierung, bis einschließlich zum 19. April keine Aufführungen stattfinden. Infos über geplante Premieren und Spieländerungen ab dem 20. April werden folgen. Gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit und können an der Kasse umgetauscht werden. Die Theaterkasse würde zu den regulären Zeiten geöffnet bleiben.

UPDATE (15. März, 11:20 Uhr):

Landkreis Coburg: Rückkehrer aus einem Risikogebiet positiv auf Corona getestet

Wie das Landratsamt Coburg am Sonntagvormittag (15. März) bekannt gab, wurde am Samstagabend (14. März) eine Person, die sich zuvor in einem Risikogebiet aufhielt, positiv getestet. Der Rückkehrer leidet an einer fieberhaften Erkrankung, die mit dem Krankheitsbild einer Corona-Infektion vereinbar ist.

Kontaktpersonen müssen in häusliche Quarantäne

Die Kontaktpersonen des Betroffenen wurden vom Gesundheitsamt Coburg ermittelt, bei ihnen werden Rachenabstriche abgenommen. Unabhängig vom Ergebnis des Abstrichs müssen sich laut Landratsamt Coburg alle ermittelten Kontaktpersonen für zwei Wochen nach dem letzten Kontakt der erkrankten Person in häusliche Quarantäne begeben.

Drei Corona-Fälle von Samstag weiterhin symptomfrei

Die am Samstagnachmittag (14.März) bekannt gewordenen Fälle im Landkreis Coburg, sind weiterhin symptomfrei und nicht ansteckend. Zur Vorsichtsmaßnahme befinden sich alle drei Fälle in häuslicher Quarantäne.

UPDATE (14. März, 23:08 Uhr):

Zwei bestätige Fälle im Landkreis Kronach

Im Landkreis Kronach gibt es die ersten beiden bestätigten Fälle einer Coronavirus-Erkrankung. Dies teilte das Landratsamt heute auf seiner Internetseite mit. Auf Veranlassung von Landrat Klaus Löffler fand daraufhin am heutigen Tag eine Sitzung des eingerichteten Krisenstabs statt. Die beiden erkrankten Personen – es handelt sich um Männer aus dem südlichen Kreisgebiet – hatten sich wegen leichterer grippeähnlicher Symptome an ihren behandelnden Arzt gewandt. Die Laboruntersuchung der genommenen Abstriche bestätigte in beiden Fällen eine Coronainfektion.

Im ersten Fall ermittelte das Gesundheitsamt acht Kontaktpersonen der Kategorie I – jeweils vier aus dem beruflichen und aus dem privaten Umfeld. Im zweiten Fall waren es vier aus dem beruflichen und sieben aus dem privaten Bereich. Für alle ermittelten Kontaktpersonen der ersten Kategorie wurde eine zweiwöchige häusliche Quarantäne angeordnet. Nach dem Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Krisenstab-Sitzung (14. März) waren diese Kontaktpersonen symptomfrei. Ihr Gesundheitszustand wird durch das Gesundheitsamt fortlaufend überwacht.


UPDATE (14. März, 20:00 Uhr):

Notbetreuung der Kinder für bestimmte Personengruppen im Landkreis Coburg sichergestellt

Ab kommenden Montag (16. März) bis zum 19. April besteht ein Betreuungsverbot in allen Einrichtungen der Kinderbetreuung und Heilpädagogischen Tagesstätten, dies teilte das Landratsamt Coburg am Samstagabend (14. März) mit.

Ausnahmen gelten für Kinder, deren Eltern in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. So zum Beispiel in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Polizei, Feuerwehr. Die üblichen Regelungen sind auch hier: Die Kinder dürfen keine Krankheitssymptome zeigen, keinen Kontakt zu infizierten Personen gehabt haben oder in den vergangenen zwei Wochen in einem Risikogebiet gewesen sein.

Seit Freitag (13. März) wurden mit allen Einrichtungen beziehungsweise mit betroffenen Eltern Kontakt aufgenommen und den, der Regelung entsprechenden, Bedarf ermittelt.

Hotline für Eltern aus Stadt und Landkreis Coburg

Eltern aus Stadt und Landkreis Coburg, die Fragen oder Probleme haben, können sich an die eigens eingerichtete Hotline unter der Telefonnummer 09561 / 514 22 30 oder 09561 / 514 22 31 wenden.

UPDATE (14. März, 15:45 Uhr):

Stadt und Landkreis Coburg verbieten Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern

Das Landratsamt und die Stadtverwaltung Coburg verbieten, nach der gestrigen (13. März) Empfehlung von Ministerpräsident Söder, mit sofortiger Wirkung Veranstaltungen aller Art mit mehr als 100 Teilnehmern. Von dieser Regelung sind nicht nur private und öffentliche Träger betroffen, sondern auch kirchliche Veranstaltungen. Ausgenommen sind Gaststätte und Märkte, da diese der Grundversorgung von Bürgern dienen. Entschädigungen für Veranstalter werden von Bund und Freistaat durch verschiedene Rettungsschirme in Aussicht gestellt.

Volkshochschule bis zum 19. April geschlossen

Bis zum 19. April finden ebenso keine Kurse und Veranstaltungen aller Art in der Volkshochschule Coburg statt.

UPDATE (14. März, 15:12 Uhr):

Drei Corona-Infizierte im Landkreis Coburg

Wie das Landratsamt Coburg am Samstagnachmittag (14. März) mitteilte, gibt es drei Corona-Infizierte im Landkreis Coburg. Diese seien soweit symptomfrei und somit nicht ansteckend. Die betroffenen Personen stehen zur Vorsichtsmaßnahme dennoch unter häuslicher Quarantäne.

Corona-Krise: Tschechien schließt die Grenzen!

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage machte Tschechien in der Nacht zum Samstag (14. März) die Grenzen dicht. Somit haben Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (auch aus weiteren Risikogebieten) für 30 Tage nicht mehr die Möglichkeit ins Land einzureisen. Ausnahmeregelungen gibt es für Arbeitspendler. Tschechische Staatsangehörige und Ausländer mit Aufenthaltstitel in Tschechien sind ausgenommen, müssen aber mit Gesundheitsprüfungen wie etwa Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch mit Quarantänemaßnahmen rechnen und dürfen nicht in Risikoländer ausreisen.

Corona-Krise: Tschechien schließt die Grenzen!
Corona-Krise: "Wir haben in Stadt & Landkreis Hof keine Panik"

Corona-Krise: Stadt und Landkreis Hof beschließen Maßnahmepaket

Um die Arztpraxen im Hofer Land demnächst zu entlasten, wird für Personen mit Corona-Symptomen in / an der Hofer Freiheitshalle im Laufe der nächsten Woche eine zentrale Teststelle eingerichtet. Diese Stelle ist ausschließlich für Personen mit Symptomen gedacht. Hier werden keine prophylaktischen Abstriche genommen! Besorgte Personen sollen zuvor entweder den Hausarzt kontaktieren oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117.

Corona-Krise: Stadt und Landkreis Hof beschließen Maßnahmepaket

Schulen und Betreuungseinrichtungen bleiben mit Beschluss des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus am dem Montag (16. März) geschlossen. Eine Notbetreuung für Kinder sowie Schüler der 1.-6. Klassen wird eingerichtet. Dieses Angebot richtet sich an Kinder und Schüler, deren Eltern systemrelevante Berufe ausüben. Dazu ein Interview mit Harald Vorleuter, Ministerialbeauftragter für die Gymnasien in Oberfranken.

Corona-Krise: Nach Schulschließungen - Aufbau eines Notbetreuungssystems!
Corona-Krise: Hofer Oliver Bär zum Maßnahmenpaket im Hofer Land

Corona-Krise: Stadt und Landkreis Hof beschließen Maßnahmepaket

Stadt und Landkreis Hof haben in Absprache mit der Gesundheitsbehörde ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und Übertragungswegen zu kappen. Neben den bayernweit angeordneten Schulschließungen gibt es im Hofer Land weitere Maßnahmen, die der Hofer Landrat Oliver Bär im Interview erläutert.

UPDATE (14. März, 12:05 Uhr):

150 negative Testergebnisse eingetroffen

Das Gesundheitsamt Bamberg teilte am Samstagmittag (14. März) mit, dass 150 Personen negativ auf Corona getestet worden sind. Landrat Johann Kalb wird aufgrund der aktuellen Lage die Hotlines auch am heutigen Samstag und Sonntag besetzen lassen. Die Hotlines sind von 10 bis 14 Uhr besetzt. Die Personen, die getestet wurden, haben die Hotline-Nummer erhalten. Sie sei nur diesen Anrufern vorbehalten.

Weitere Testergebnisse folgen am Sonntag

Die Labore arbeiten auch an den Wochenenden. Daher werden auch am Sonntag (15. März) weitere Testergebnisse erwartet.

UPDATE (14. März, 11:45 Uhr):

Corona-Patient seit Freitag in der Klinik Bayreuth stationiert

Wie das Klinikum Bayreuth am Samtagmittag (14. März) mitteilte, wurde am Freitagabend (13. März) ein Mann aus der Oberpfalz positiv auf das Coronavirus getestet und ist seitdem in der Klinik stationiert. Der Patient zeigt derzeit leichte Symptome. Er ist isoliert in einem speziellen Bereich auf einer Pflegestation untergebracht, für ihn gelten alle Hygiene- und Quarantänemaßnahmen. Zu dem Patienten und seinem Gesundheitszustand möchte die Klinikum Bayreuth GmbH aus Gründen des Datenschutzes keine weiteren Angaben machen.

Weiterer Verdachtsfall in Bayreuth nicht bestätigt

Der Verdachtsfall in der Jean-Paul-Schule in Bayreuth wurde nicht bestätigt. Der Test verlief negativ.

UPDATE (14. März, 11:38 Uhr):

Einschränkung der Besuchsrechte für Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen

Neue Allgemeinverfügungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden am Samstag (14. März) im Freistaat beschlossen. So gilt ab sofort eine Einschränkung der Besuchsrechte für Krankenhäuser, Pfege- und Behinderteneinrichtungen. Jeder Patient oder Betreute darf nur noch einen Besucher pro Tag für je eine Stunde empfangen. Es gibt Ausnahmen für den Besuch von Kindern, im Notfall oder in der Versorgung von Sterbenden.

Einrichtungen dürfen von Personen aus Risikogebieten 14 Tage nach Einreise nicht betreten werden

Personen, die in einem Risikogebiet waren, dürfen innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen nach Verlassen dieses Gebiets diese Einrichtungen nicht betreten. Am Freitagabend (13. März) waren vom Robert Koch-Institut auch das österreichische Bundesland Tirol und Madrid als Coronavirus-Risikogebiete eingestuft worden.

Notfallbetreuung von Kindern für bestimmte Personengruppen 

Die Bayerische Staatsregierung hat sich zudem entschieden, dass es für bestimmte Personengruppen - etwa für die Kinder von Pflegekräften -  eine Notfallbetreuung geben wird. Am Freitag (13. März) wurde bayernweit die Schließung von Schulen und Kitas bis zum Ende der Osterferien entschieden.

UPDATE (Samstag, 14. März, 10:55 Uhr):

Klinikum Münchberg: Notfallversorgung wieder gewährleistet

Die Notfallversorgung im Klinikum Münchberg ist wieder vollumfänglich gewährleistet. Das teilen der Landrat Oliver Bär und der Vorstand der Kliniken HochFranken, Peter Wack, in Absprache mit der Gesundheitsbehörde des Landratsamtes am Samstagvormittag mit. Folglich kann die Klinik in Münchberg ab sofort wieder von Notärzten angefahren werden. Auch sonstige Patienten werden in der Klinik wieder aufgenommen und behandelt. Im Hinblick auf den gestern Abend identifizieren Coronavirus-Fall wurden alle Kontaktpersonen in der Klinik ermittelt und gemäß der Vorgaben des Robert-Koch-Instituts behandelt. 


UPDATE (Freitag, 13. März, 23:45 Uhr):

Hofer Land: Dritter Coronavirus-Fall

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof hat am späten Abend den dritten Coronavirus-Fall im Hofer Land bestätigt. Dabei handelt es sich um einen Patienten der Klinik Münchberg. Dies führt laut Pressemeldung dazu, dass die Klinik Münchberg von der Rettungsleitstelle abgemeldet wurde. Das bedeutet, die Klinik wird nicht mehr von den Notärzten angefahren. Weiterhin können hier keine Patientenbesuche mehr durchgeführt werden. Weitere Maßnahmen wollen die Behörden am Samstag mitteilen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 22:22 Uhr):

Landkreis Forchheim: Drei weitere bestätige Fälle

Zusätzlich zum ersten Fall einer Lehrkraft des Gymnasiums Fränkische Schweiz wurden drei weitere Personen positiv auf das neue Coronavirus getestet. Dies teilte der Landkreis auf seiner Internetseite mit. Eine Mutter sowie ihr zweijähriges Kind aus der Stadt Forchheim haben sich infiziert. Das Kind hatte sich laut Pressemeldung bei den Großeltern in Niederbayern angesteckt. Es hat keine Gemeinschaftseinrichtung besucht. Ein 57-jähriger Mann aus Forchheim steckte sich beim Skiurlaub in Südtirol an. Nach seiner Rückkehr hatte er sich direkt in häusliche Quarantäne gegeben. Alle Kontaktpersonen wurden bereits verständigt und befinden sich in häuslicher Quarantäne.


UPDATE (Freitag, 13. März, 21:08 Uhr):

Erzbistum Bamberg: Gottesdienste mit über 100 Personen fallen aus

Aufgrund der Verbreitung des Coronavirus werden im Erzbistum Bamberg alle Gottesdienste abgesagt, bei denen mit mehr als 100 Teilnehmern zu rechnen ist. Wenn Gottesdienste stattfinden, sind die von den Behörden vorgegebenen Kriterien der Risikoabwägung einzuhalten. Dies teilte Generalvikar Georg Kestel am Freitag allen Pfarreien im Erzbistum mit. Die Maßnahmen gelten voraussichtlich bis zum 19. April.

Kindergottesdienste abgesagt

Weiter wurde angeordnet, dass Kindergottesdienste nicht stattfinden. Erstkommunionfeiern und Firmungen sowie deren Vorbereitungen, die bis 19. April geplant sind, sind laut Presseerklärung zu verschieben. Beerdigungen können stattfinden, sofern die Risikokriterien eingehalten werden. Sämtliche andere Veranstaltungen in pfarrlicher Verantwortung oder regelmäßige Treffen pfarrlicher Gruppen sollen verschoben werden.

Schick entbindet die Gläubigen von der Sonntagspflicht

Erzbischof Ludwig Schick entbindet die Gläubigen von der Sonntagspflicht, die heilige Messe zu besuchen, und ruft dazu auf, den Sonntag zu Hause durch das persönliche Gebet oder in der Familie zu heiligen. Das Pontifikalamt mit Erzbischof Schick im Bamberger Dom am Sonntag um 9:30 Uhr findet unter Einhaltung der genannten Kriterien statt. Es ist außerdem ein Live-Stream auf der Facebook-Seite des Erzbistums geplant.


UPDATE (Freitag, 13. März, 20:47 Uhr):

Landkreises Coburg: Schließungen und Absagen

Das Landratsamt Coburg hat am heutigen Freitag Veranstaltungen mit über 100 Personen untersagt. Aufgrund der aktuellen Lage (Schul- und Kita-Schließungen) wird das Osterferienprogramm der Kommunalen Jugendarbeit (Koja) ebenso nicht stattfinden. Dies wurde auch für die Ferienprogramme der Gemeinden und anderen Träger im Landkreis Coburg empfohlen. Zum anderen wurde mit allen Jugendpflegen abgestimmt, dass die Jugendtreffs im Landkreis Coburg schließen. Die Bibliotheken im Landkreis Coburg bleiben bis auf weiteres geöffnet. Allerdings wird von Behördenseite empfohlen, sich dort nicht längere Zeit aufzuhalten, sondern die Einrichtungen lediglich für Ausleihen / Rückgaben aufzusuchen. 


UPDATE (Freitag, 13. März, 19:58 Uhr):

Ab sofort: Universitätsbibliothek Bamberg geschlossen

Die Teilbibliotheken der Universität Bamberg bleiben vom Samstag (14. März) bis einschließlich 19. April für den Publikumsverkehr geschlossen. Grund ist eine Anordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Mit dieser Maßnahme sollen Benutzerinnen und Benutzer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschützt und die Verbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Alle Online-Services stehen weiterhin zur Verfügung, auch E-Books, E-Journals und Datenbanken. Die Leihfristen werden automatisch bis zum Ende der Schließung verlängert.


UPDATE (Freitag, 13. März, 19:33 Uhr):

Freistaat Bayern untersagt Besuch von Alten-und Pflegeheimen

Wegen der Ausbreitung des Conoravirus untersagt der Freistaat Bayern Angehörigen weitgehend den Besuch von Alten-und Pflegeheimen. Der Besuch werde deutlich eingeschränkt, sagte Ministerpräsident Markus Söder am Freitagvormittag. Das hat umfassende Auswirkungen, vor allem auf Heimbewohnern und deren Angehö

Corana-Krise: Freistaat Bayern untersagt Besuch von Alten-und Pflegeheimen

UPDATE (Freitag, 13. März, 18:40 Uhr):

Stadtbusverkehr Bayreuth: Stadtwerke reagieren auf Corona-Situation

Wie die Bayreuther Stadtwerke mitteilen, hat die Corona-Krise ab Samstag (14. März) Auswirkungen auf den Stadtbusverkehr der Stadtwerke Bayreuth. Dazu erklärt Jürgen Bayer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bayreuth:

Ab Samstag verzichten wir einstweilen auf den Ticketverkauf im Bus und unsere Fahrgäste können nicht mehr vorne beim Fahrer einsteigen – der Einstieg ist nur über die hinteren Türen möglich. ... Außerdem werden wir die erste Sitzreihe mit Flatterband absperren, um die Ansteckungsgefahr für unsere Fahrerinnen und Fahrer senken zu können.

Kauf und Benutzung von Tickets

Tickets können die Fahrgäste im Kundencenter Verkehr an der ZOH und an den dortigen Fahrscheinautomaten kaufen. Darüber hinaus verkauft das Kundencenter der Bahn am Bahnhof auch Karten für den Stadtbusverkehr. An den DB-Fahrscheinautomaten sind VGN-Tickets ebenfalls erhältlich.

Außerdem gibt es den VGN-Onlineshop (shop.vgn.de), über den man Tickets kaufen kann – sowohl Handytickets als auch Tickets zum selbst ausdrucken. ... Man kann sich die Tickets übrigens auch per Post zuschicken lassen.

(Jürgen Bayer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bayreuth)

Zudem wird den Fahrgästen angeboten, dass sie ihr Ticket in der ersten Zeit auch nach der Fahrt lösen können. Generell empfiehlt Bayer, Mehrfahrten-Tickets oder Zeitkarten zu kaufen, um den Organisationsaufwand kleinzuhalten.    

Fahrplan wird umgestellt

Eine weitere Änderung betrifft den Fahrplan. Dieser wird auf den Ferienfahrplan umgestellt, da die Schulen geschlossen haben. Wie lange die getroffenen Maßnahmen Bestand haben, sei noch nicht absehbar, so die Stadtwerke in ihrer Pressemitteilung.


UPDATE (Freitag, 13. März, 18:01 Uhr):

Es sind drastische aber wohl notwendige und damit sinnvolle Maßnahmen, die die Bayerische Staatsregierung in Sachen Corona beschlossen und am Freitagvormittag (13. März) verkündet hat. Zu den wohl einschneidendsten Maßnahmen gehört die Schließung von Schulen und Kindertagesstätten. Diese Maßnahme erfolgt ab Montag (16. März) bis zum Ende der Osterferien (19. April). Viele Eltern stehen damit vor einem riesigen Problem.


UPDATE (Freitag, 13. März, 17:54 Uhr):

Maßnahmen-Paket von Stadt und Landkreis Hof

Stadt und Landkreis Hof haben in Absprache mit der Gesundheitsbehörde am heutigen Freitag folgendes Maßnahmenpaket beschlossen:

Allgemeinverfügung:
Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen werden im Zeitraum vom 15.03. bis 19.04. untersagt. Die Behörden empfehlen, sämtliche Veranstaltungen, die nicht zwingend notwendig sind, abzusagen oder zu verschieben.

Schüler- und Kinderbetreuung: Schulen und Betreuungseinrichtungen bleiben geschlossen. Eine Notbetreuung für Kinder sowie Schüler der 1.-6. Klassen wird eingerichtet. Dieses Angebot richtet sich an Kinder und Schüler, deren Eltern "systemrelevante Berufe" ausüben.

Zentrale Teststelle:
Um die Arztpraxen im Hofer Land zu entlasten, wird für Personen mit Corona-Symptomen in der Hofer Freiheitshalle zeitnah, im Laufe der nächsten Woche, eine zentrale Teststelle eingerichtet. Diese Stelle ist ausschließlich für Personen mit Symptomen gedacht. Es werden keine prophylaktischen Abstriche genommen!

Kliniken im Hofer Land:
Die Kliniken in Münchberg, Naila und Hof bereiten Infektionsstationen vor. Aufschiebbare Operationen werden abgesagt. Besucherzahlen werden reduziert und Eingangsuntersuchungen für Besucher durchgeführt.

Öffentliche Mobilität:
Die Fahrpläne, inklusive der Busfahrpläne, werden aufrechterhalten. Der Zustieg in die Busse erfolgt ausschließlich über den hinteren Zugang.

 

 


UPDATE (Freitag, 13. März, 17:27 Uhr):

Corona-Krise: Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen in Hof abgesagt

Die Absagewelle von Sportgroßereignissen wegen der zu hohen Übertragungsgefahr des Corona-virus hat auch die in der Hofer Freiheitshalle geplanten Deutschen Meisterschaften im Bogenschießen erwischt. 14 Monate Vorbereitung seitens der Gastgeber vom ATSV Oberkotzau sind damit völlig umsonst, vielversprechende Titelchancen können nicht wahrgenommen werden. Kleines Trostpflaster: Finanzielle Einbußen sind seitens des Vereins aufgrund der soliden Planung offensichtlich nicht zu befürchten.

Corona-Krise: Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen in Hof abgesagt

UPDATE (Freitag, 13. März, 17:18 Uhr):

Klinikum Kulmbach mit Besuchsbeschränkung

Die vom bayerischen Ministerpräsidenten angekündigte Besuchseinschränkung wird vom Klinikum Kulmbach und von der Fachklinik Stadtsteinach (KU) sofort umgesetzt. Angehörigenbesuche in den beiden Häusern werden auf maximal einen Kurzbesuch pro Tag durch einen Besucher pro Patient eingeschränkt. Für den Montag wurde das OP-Programm am Klinikum Kulmbach bereits reduziert. Weitere Verschiebungen sind laut Pressemitteilung nicht geplant. Am Montag wird über mögliche weitere Maßnahmen entschieden. Die Patienten werden rechtzeitig über eventuelle Verschiebungen informiert.


UPDATE (Freitag, 13. März, 16:31 Uhr):

Stadt verabschiedet umfassendes Maßnahmenpaket

Oberbürgermeister Andreas Starke hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket für die Stadt Bamberg vorgestellt. Ziel ist der optimale Schutz der Bevölkerung, die bestmögliche Versorgung der Betroffenen, der Erhalt der regionalen Wirtschaft sowie die Sicherung der vielfältigen und lebendigen Vereins- und Kulturlandschaft. Starke rief dazu auf, besonnen und konzentriert zu handeln. 

  1. Es soll einen „Bamberger Rettungsschirm“ für das Stadtgebiet geben, ausgestattet mit 1,5 Millionen Euro. Diesen Vorschlag muss noch beschlossen werden
  2. Nach dem Beschluss der Schul- und KITA-Schließungen, werden in diesen Einrichtungen ab dem kommenden Montag "Notgruppen" eingerichtet, einschließlich der dazugehörigen Mittagsbetreuungen
  3. Neben der Allgemeinverfügung, Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von über 500 Personen zu untersagen, wird ab Montag auch der Betrieb am E.T.A.-Hoffmann-Theater, an der Musikschule, der Stadtbücherei, der VHS, den städtischen Museen und im Bambados eingestellt
  4. Vorgesehen ist eine weitere Allgemeinverfügung, um Alten- und Pflegeheime, akut-stationäre Einrichtungen sowie Reha-Einrichtungen zu schützen. Ausgenommen vom Betretungsverbot sind therapeutisch oder medizinisch notwendige Besuche und Angehörige bei Vorliegen eines dringenden Notfalls.
  5. Stadt und Landkreis stellen gemeinsam eine Hotline für die Bürger zur Verfügung (0951 / 87 - 25 25). Daneben gibt es die Hotline des Gesundheitsamtes (0951 85 - 97 00) für medizinische Fragen.
  6. Im Stadtgebiet soll eine weitere ärztliche Anlaufstelle für potentiell Corona-Infizierte nach hausärztlicher Anweisung eingerichtet werden. Diese Einrichtung dient als Ergänzung zu der in Scheßlitz.
  7. Um die Leistungsfähigkeit des ÖPNV im Stadtgebiet aufrecht zu erhalten, haben die Stadtwerke beschlossen, den Einstieg von Fahrgästen ausschließlich über den hinteren Eingang vorzunehmen, um den Schutz der Busfahrerinnen und Busfahrer zu gewährleisten. Fahrscheine gibt es über Automaten, online oder die VGN-App.
  8. Der städtische Krisenstab hat alle Maßnahmen in die Wege geleitet, um die Bamberger Infrastruktur sicherzustellen, insbesondere bei der Versorgung mit Strom, Gas, Wasser, sowie bei der Entsorgung von Müll und Abwasser.
  9. Die Sozialstiftung hat zusätzliche Kapazitäten, auch für die intensivmedizinische Betreuung, realisiert. Damit wird die maximal mögliche medizinische Versorgung der Bamberger Bevölkerung sichergestellt.
Corona-Krise: Stadt Bamberg spricht mit Trägern der Bildungseinrichtungen

UPDATE (Freitag, 13. März, 16:25 Uhr):

IHK: Prüfungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung abgesagt

Die Industrie- und Handelskammern haben die bundeseinheitlichen Zwischen- und Abschlussprüfungen in allen Ausbildungsberufen sowie alle Weiterbildungsprüfungen, die im Zeitraum vom 16. März bis einschließlich 24. April 2020 stattfinden sollten, abgesagt. Wann die Prüfungen nachgeholt werden können, ist derzeit noch offen.

So ärgerlich diese Entscheidung für Einzelne auch sein mag: Der Schutz und die Gesundheit aller beteiligten Personen haben für uns oberste Priorität, deshalb hoffen wir auf Verständnis für diese Maßnahme.

(Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg)


UPDATE (Freitag, 13. März, 16:14 Uhr):

Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz: Krankenbesuche eingestellt

Die Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz gGmbH bittet darum, von Besuchen an den Krankenbetten an den Standorten Forchheim und Ebermannstadt abzusehen. Diese Maßnahme dient dem Schutz der Patienten, Besucher, aber auch des Personals. Besuche sollen nur noch in Ausnahmefällen möglich sein. Außerdem fällt die Informationsveranstaltung  „Ausbildung zur Pflegefachfrau/-mann" in der Klinik in Ebermannstadt, am Montag (16. März) aus.


UPDATE (Freitag, 13. März, 16:05 Uhr):

Klinikum Bayreuth: Nicht unbedingt notwendigen Operationen abgesagt

Am Klinikum gibt es noch keinen bestätigten Coronavirus-Fall. Das Krankenhaus ergreift aber dennoch einschneidende Maßnahmen: So werden alle geplanten und/oder medizinisch nicht unbedingt notwendigen Operationen und Eingriffe abgesagt. Diese Regelung gilt ab Montag (16. März) und umfasst auch geplante Behandlungen ohne Operation oder Eingriff. Alle Patienten, die einen Termin hatten und von einer Absage betroffen sind, wurden bereits informiert.

1-1-1 - Regel am Klinikum

Am Klinikum gilt ab sofort die 1-1-1-Regel: Dies bedeutet ein Tag, ein Besucher, eine Stunde. Die Klinikleitung bitte alle Patienten und Besucher, sich an diese Regelung zu halten. Ausnahmeregelungen gelten für die Kinderklinik, beide Elternteile dürfen ihr Kind besuchen. Ausnahmen sind auch bei Besuchen von schwerstkranken Patienten möglich.


UPDATE (Freitag, 13. März, 15:49 Uhr):

Landkreis Lichtenfels: Erster bestätigter Virusfall

Im Landkreis Lichtenfels gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Dies teilte das Landratsamt am Nachmittag mit. Der Patient ist im Klinikum Lichtenfels in einer Isolation. Das Landratsamt Lichtenfels hat eine Telefon-Hotline unter der Rufnummer 09571 / 18 190 geschaltet. Vorab sollen sich Bürgerinnen und Bürger auf der Homepage des Landkreises Lichtenfels informieren.


UPDATE (Freitag, 13. März, 15:40 Uhr):

Kulmbach: Motorradsternfahrt ist abgesagt

Die Kulmbacher Motorradsternfahrt, das größte Bikertreffen Süddeutschlands, wurde für dieses Jahr abgesagt. Dies teilte soeben das bayerische Innenministerium mit. Die traditionelle Motorradsternfahrt hätte zum 20-jährigen Jubiläum am 25. und 26. April 2020 stattfinden sollen. "Sicherheit geht ganz klar vor", erklärte Innenminister Joachim Herrmann. Herrmann kündigte an, das Jubiläum im Folgejahr nachzuholen!

Für die Entscheidung, die Kulmbacher Motorradsternfahrt 2020 abzusagen, haben wir großes Verständnis und tragen diese im vollen Umfang mit. Angesichts der steigenden Coronaviruszahlen ist die Prävention geboten.

(Markus Stodden, Vorstandssprecher der Kulmbacher Brauerei AG)


UPDATE (Freitag, 13. März, 15:32 Uhr):

Kulmbach: Ball der Serviceclubs abgesagt

Der Ball der Serviceclubs in Kulmbach ist abgesagt. Dieser sollte am Samstag (21. März) abgesagt werden. Die nächste Ballnacht wird am 27. Febraur stattfinden. Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können vom 23. März bis zum 31. Mai im Reisebüro Schaffranek gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden.


UPDATE (Freitag, 13. März, 15:20 Uhr):

Landkreis Bayreuth: Zwei neue Fälle

Im Landkreis Bayreuth sind zwei neue Fälle von positiv getesteten Personen bekannt. Dies teilte das Landratsamt am Nachmittag mit. Zum einen handelt es sich um einen engen Familienangehörigen der Lehrerin der Grund- und Mittelschule Eckersdorf, zum anderen um einen Mann aus Pottenstein. Beide Personen sind nach vorübergehenden, leichteren Krankheitssymptomen inzwischen wieder symptomfrei. Für den Mann aus Pottenstein und seine engeren Kontaktpersonen wurde eine häusliche Quarantäne angeordnet. Damit wurden jetzt insgesamt sechs Personen aus dem Landkreis Bayreuth positiv getestet.


UPDATE (Freitag, 13. März, 15:12 Uhr):

Stadt Forchheim zu aktuellen Maßnahmen in der Corona-Krise

Die Stadt Forchheim teilte per Mail mit, dass ab Montag (16. März) bis zum Ende der Osterferien die städtischen Kindertagesstätten in Forchheim geschlossen
werden. Grundlage ist der Beschluss der Bayerischen Staatsregierung. Ab sofort werden alle städtischen Turnhallen, die städtische Sing- und Musikschule, das städtische Jugendhaus Forchheim und die Offene Jugendarbeit Forchheim Nord (OJA) geschlossen.

KITA-Notgruppen eingerichtet

In den städtischen Kindertagesstätten werden Notgruppen eingerichtet: Diese werden nur für Kinder eingerichtet, deren Elter in "systemrelevanten Berufen (Gesundheitsversorgung, Pflegeeinrichtungen, Polizei, Feuerwehr, Jugendhilfe) tätig sind. In den Notgruppen werden nur die Zeiten abgedeckt, in denen die
Eltern die Betreuung auch tatsächlich benötigen. Die Notbetreuung soll in den Kitas stattfinden, in denen die Kinder auch sonst betreut werden.

Wegfall von Veranstaltungen

Das Amt für Jungend, Bildung, Sport und Soziales der Stadt Forchheim hat alle betroffenen Vereine der Stadt informiert. Zudem werden an allen relevanten Gebäuden entsprechende Aushänge angebracht. Geplante Veranstaltungen der betroffenen Einrichtungen entfallen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 15:05 Uhr):

BFV: Fußballverband rät dazu, auch den Trainingsbetrieb einzustellen

Als Vorsorgemaßnahme setzt der Bayerische Fußball-Verband (BFV) den kompletten Spielbetrieb bis mindestens einschließlich 23. März in Bayern aus. Wir berichteten am Vormittag Der BFV rät seinen rund 4.600 Vereinen in einem Update auch dringend dazu, den Trainingsbetrieb bis auf weiteres einzustellen! Auch der BFV hat seine eigenen Veranstaltungen in Sachen Aus- und Weiterbildung abgesagt oder bietet diese - wo realisierbar - als Webinar an.


UPDATE (Freitag, 13. März, 14:46 Uhr):

Landkreis Kulmbach: Informationen zum ersten Coronavirus-Fall in der Region

Bei dem ersten bestätigten Coronavirus-Fall im Landkreis Kulmbach handelt es sich um eine Lehrerin des CVG-Gymnasiums. Diese teilte das Landratsamt am Freitagnachmittag mit. Die Frau wurde isoliert und befindet sich in einer häuslichen Quarantäne. Gleiches gilt für die Personen, die mit ihr Kontakt hatten. Der Fall steht, so das Landratsamt, in keinerlei Zusammenhang mit der Schließung des CVG-Gymnasiums in dieser Woche.

38-Jährige wurde am Dienstag getestet

Die 38-Jährige wurde, nachdem es in ihrer Familie Krankheitssymptome gab, am 10. März vom Hausarzt auf das Coronavirus getestet. Am Donnerstag wurde vom Labor bestätigt, dass sich die Frau – anders als der Rest der Familie -  mit dem Coronavirus infiziert hatte. Die Frau weist aktuell minimale Krankheitssymptome auf.

Kontaktpersonen der Kategorie I

Die Lehrerin befand sich mit elf weiteren Lehrkräften sowie 80 Schülerinnen und Schülern der siebten Jahrgangsstufe des CVG-Gymnasiums in der Woche vom 02. bis 06. März in einer Skifreizeit in Österreich. Damit gelten alle Teilnehmer dieser Reise als Kontaktpersonen (Kategorie I). Das Gesundheitsamt hat daher alle betreffenden Personen telefonisch oder persönlich darüber informiert, dass sie eine 14-tägige häusliche Quarantäne einzuhalten haben. Zudem wurden Testtermine vereinbart. Diese finden heute statt. Weitere Kontaktpersonen der 38-Jährigen gibt es nach den Ermittlungen des Gesundheitsamts nicht. Insbesondere gilt der Arzt, der den Abstrich vorgenommen hat, nicht als solche. Die Tests wurden in der Wohnung der Familie vorgenommen, der Arzt trug Schutzkleidung. Damit ist auch seine Praxis nicht betroffen.

Kontaktpersonen der Kategorie II

Das Gesundheitsamt konnte zudem Kontaktpersonen der Kategorie II ermitteln. Dabei handelt es sich um Personen mit einem geringen Infektionsrisiko. Dieses Kriterium ist erfüllt, wenn sich eine Person im selben Raum wie ein bestätigter Coronavirus-Fall aufhielt, jedoch keinen kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt mit dem bestätigten Fall hatte. Die Betroffenen werden vom Gesundheitsamt kontaktiert und über die Situation aufgeklärt. Sie sollten insbesondere für 14 Tage Kontakte zu anderen Personen reduzieren. Zudem müssen diese Personen bei Auftreten entsprechender Symptome einen Arzt aufsuchen und das Gesundheitsamt informieren. 


UPDATE (Freitag, 13. März, 14:31 Uhr):

Bezirk Oberfranken: 7. Internationaler Violinwettbewerb Henri Marteau abgesagt

Der 7. Internationale Violinwettbewerb Henri Marteau wird aufgrund des sich ausbreitenden Corona-Virus abgesagt. Dies teilte der Bezirk Oberfranken am Freitagmittag mit. Darauf verständigten sich die Vertreter des Bezirks als Veranstalter und der Hofer Symphoniker als Organisatoren der Veranstaltung. Ursprünglich hätte der Wettbewerb vom 26. April bis 9. Mai 2020 in Lichtenberg und Hof stattfinden sollen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 14:16 Uhr):

HWK verschiebt Lehrgänge

Die Handwerkskammer für Oberfranken verschiebt alle ab Montag (16. März) geplanten Maßnahmen der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU), alle Fortbildungslehrgänge, Meisterschulen und alle Prüfungen auf unbestimmte Zeit. Diese Regelung gilt vorerst bis zum Ende der bayerischen Osterferien. Damit reagiert die Handwerkskammer auf die heutige Entscheidung des Freistaats Bayern, alle Schulen, Kindergärten und Krippen bis zum Ende der Osterferien in Bayern zu schließen. Konkret heißt dies, dass die Berufsbildungs- und Technologienzentren der HWK in Bayreuth, in Hof, in Bamberg und Coburg ebenso wie alle weiteren Standorte der HWK und der IFGO GmbH für alle Kurse und Lehrgänge geschlossen bleiben. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist der Zutritt untersagt.


UPDATE (Freitag, 13. März, 14:02 Uhr):

Stadt & Landkreis Hof: Krisenstab bei der Diakonie Hochfranken

In der Diakonie Hochfranken befasst sich derzeit ein Krisenstab mit der aktuellen Situation. Drei Schulen sowie mehr als zehn Krippen, Kitas, Horte und Heilpädagogische Tagesstätten in Stadt und Landkreis Hof schalten auf einen Notbetrieb um. Die Mitarbeitenden wurden darüber informiert, dass der reguläre Betrieb ab Montag eingestellt wird, sie aber am 16. März dennoch dienstplangemäß erscheinen müssen.

Notbetreuung zu üblichen Öffnungszeiten

Sie werden im Rahmen ihrer üblichen Öffnungszeiten eine Notbetreuung anbieten. Diese ist für Kinder vom Krippenalter bis zur 6. Schulklasse vorgesehen. Diese Notbetreuung ist nur für Kinder geplant, deren Eltern einen „systemrelevanten Beruf“ (z.B. Klinik- und Altenpflegepersonal, Gesundheitswesen, Polizei) ausüben und bei denen kein anderes Elternteil mit einem anderen Beruf zur Betreuung zur Verfügung steht.

Wichtig für diese Betreuung ist, dass (1) die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen, (2) die Kinder nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen / seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen, (3) die Kinder sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das als Risikogebiet ausgewiesen ist beziehunsgweise 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome zeigen.

Aussetzung des Besuchsrechts in Pflegeheimen

In den Pflegeheimen wird das Besuchsrecht ausgesetzt. Wegen der besonderen Gefahr für alte Menschen untersagt der Freistaat Angehörigen weitgehend den Besuch von Alten- und Pflegeheimen sowie Wohnheimen von Menschen mit Behinderung. Das Besuchsrecht wird drastisch eingeschränkt, und wird nur in einzelnen Ausnahmefällen (Sterbebegleitung) ermöglicht.

Absage von Veranstaltungen

Die Diakonie Hochfranken wird ihre Veranstaltungen in den nächsten Wochen bis auf weiteres absagen. Das betrifft zum Beispiel den Betrieb des Tagescafés im Mehrgenerationenhaus Rehau oder die Infonachmittage für Senioren.


UPDATE (Freitag, 13. März, 13:56 Uhr):

Landkreis Bamberg: Besuchsverbot in den Kliniken der Gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft und stark eingeschränkte Besuchsregelungen in den Seniorenzentren der Seniotel gGmbH

Ab sofort gilt in der Juraklinik Scheßlitz und in der Steigerwaldklinik Burgebrach ein generelles Besuchsverbot, in den Seniorenzentren stark eingeschränkte Besucherregelungen. Dies gab die Gesellschaft am Freitagnachmittag bekannt. Mit dem Besucherstopp soll das Infektionsrisiko so weit wie möglich minimiert werden. Nur für Angehörige von Not- und Härtefällen oder wenn eine lebensbedrohliche Situation vorliegt, ist nach telefonischer Rücksprache mit dem Stationspersonal ein Besuch gestattet, so die Pressemitteilung.

Stark eingeschränkte Besucherregelungen in den Seniorenzentren

In den Seniorenzentren der Seniotel gelten ab sofort stark eingeschränkte Besuchsregelungen. Dringende Besuche sind vorab telefonisch bei der Einrichtung anzumelden.


UPDATE (Freitag, 13. März, 13:40 Uhr):

Stadt Bayreuth: Schließungen und Verbot aller öffentlichen Veranstaltungen

Die Stadt Bayreuth hat in der Corona-Krise weitere Maßnahmen ergriffen. So werden unter anderem sämtliche städtische Einrichtungen ab Montag (16. März) bis voraussichtlich einschließlich 19. April geschlossen. Dazu zählen zum Beispiel das RW21 inklusive Stadtbibliothek und Volkshochschule, die städtische Musikschule, die Bürgerbegegnungsstätte, die Museen in der Stadt Bayreuth, die städtischen Sportstätten inklusive städtischem Eisstadion sowie das vereinseigene SVB-Hallenbad. Nach Auskunft von Dr. Roland Dietrich, dem kaufmännischen Leiter der Stadtwerke Bayreuth, werden die Lohengrin Therme und das Stadtbad ebenfalls geschlossen.

Dienststellen der Stadt bleiben geöffnet

Die Dienststellen der Stadtverwaltung bleiben vorerst geöffnet, allerdings wird von Seiten der Stadt Bayreuth empfohlen, nur unbedingt notwendige und unaufschiebbare Amtsbesuche vorzunehmen und stattdessen die Möglichkeit der E-Mail-Korrespondenz und der Online-Dienste zu nutzen. Die Mitarbeiter stehen auch telefonisch zur Verfügung.

Verbot aller öffentlichen Veranstaltungen

Darüber hinaus wird die Stadtverwaltung noch am heutigen Freitag eine Allgemeinverfügung erlassen, die alle öffentlichen Veranstaltungen – unabhängig von der Anzahl der Besucherinnen und Besucher – ab Montag (16. März) untersagt. Die Gotteshäuser sind von dieser Allgemeinverfügung nicht betroffen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 13:05 Uhr):

Landkreis Bamberg: Zwei neue Corona-Infektionen im Landkreis Bamberg

Aufgrund der aktuellen Situation bittet die Stadtverwaltung Coburg alle Bürgerinnen und Bürger, dass nur in dringenden und wichtigen Fällen der Weg in das Rathaus und die Dienststellen aufgesucht werden soll. Der Kontakt kann über Telefon und E-Mail hergestellt werden. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Verwaltung sind erreichbar. Die Leihfristen der Medien der Stadtbücherei werden unbürokratisch verlängert.


UPDATE (Freitag, 13. März, 12:50 Uhr):

Landkreis Bamberg: Zwei neue Corona-Infektionen im Landkreis Bamberg

Seit dem heutigen Tag gibt es zwei neue bestätigte Corona-Infektionen im Landkreis Bamberg. Dies teilte der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg mit. Damit steigt die Zahl auf sechs bestätigte Fälle. Fünf Personen wohnen im Landkreis, eine in der Stadt Bamberg. Beide Personen waren zuvor in Südtirol. Alle notwendigen Maßnahmen - häusliche Quarantäne und Ermittlung der Kontaktpersonen - wurden bereits eingeleitet.


UPDATE (Freitag, 13. März, 12:25 Uhr):

Pressekonferenz zu weiteren Auswirkungen der Coronavirus-Infektion

Die Pressekonferenz der Bayerischen Staatsregierung mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am heutigen Vormittag in München. Auf dieser wurde verkündet, das ab Montag (16. März) alle Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten wegen des Coronavirus in Bayern geschlossen bleiben. Die Schließungen sollen bis zum Ende der Osterferien (20. April) andauern. Ziel ist es, eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

  • Hier die Pressekonferenz in voller Länge via Youtube!

UPDATE (Freitag, 13. März, 12:16 Uhr):

Ein letztes Mal billig tanken und einkaufen: Tschechien macht dich Grenzen dicht!

Die Hospitalstiftung Hof hat beschlossen, sämtliche Einrichtungen der Stiftung in der Stadt Hof (zwei Seniorenheime, drei Seniorentreffs) auf unabsehbare Zeit für den allgemeinen Besucherverkehr (insbesondere. Angehörige und Bekannte sowie sonstige Besucher) zu schließen. In absoluten Notfällen kann jeweils telefonisch Kontakt mit den Heimleitungen etc. aufgenommen werden. Weiterhin wurden alle geplanten Veranstaltungen in den Einrichtungen abgesagt.


UPDATE (Freitag, 13. März, 12:10 Uhr):

Ein letztes Mal billig tanken und einkaufen: Tschechien macht dich Grenzen dicht!

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen, schließt Tschechien seine Grenzen! Viele Menschen nahmen am Donnerstagabend (12. März) bei Schirnding im Landkreis Wunsiedel noch einmal den Weg auf sich, um im Nachbarland günstiger einzukaufen oder zu tanken. In Richtung Tschechien kam es daher zu längeren Staus. Die Bundespolizei reagierte darauf. Sie führte am gestrigen Abend Kontrollen an der Deutsch-Tschechischen Grenze durch. Fahrzeuge und Personen wurden nun, bevor sie nach Deutschland einreisen konnten, gestoppt, kontrolliert und durchsucht.

 

Schirnding: Tschechien macht dich Grenzen dicht!

UPDATE (Freitag, 13. März, 12:00 Uhr):

Bamberg: Landrat Kalb kündigt Soforthilfemaßnahmen an

Der Bamberger Landrat Johann Kalb wird in Absprache mit den beiden stellvertretenden Landräten Johann Pfister und Rüdiger Gerst den Kreisgremien ein Hilfspaket mit einem Volumen von 1,5 Millionen-Euro vorschlagen. Die Hilfen sollen an Vereine, Verbände und Organisationen gezahlt werden, die durch die Corona-Krise in Schieflage geraten sind oder geraten werden. Bereits in der kommenden Woche werden Vereine, Verbände und Organisationen eingeladen, um die konkrete Ausgestaltung der Hilfsmaßnahmen zu besprechen. Kalb kündigte weiterhin an, sich in der kommenden Woche gemeinsam mit Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke und den Spitzenvertretern der Wirtschaft und der Gewerkschaften zu treffen, um Unterstützungsmaßnahmen zu besprechen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 11:56 Uhr):

VHS des Landkreises Forchheim schließt

Der VHS-Kursbetrieb an der VHS des Landkreises Forchheim wird ab dem Samstag (14. März) bis einschließlich 19.04.2020 eingestellt. Die entfallenen Kursstunden werden – soweit als möglich – am Kursende nachgeholt. Wo dies aus terminlichen Gründen nicht möglich ist, werden entfallene Kursstunden anteilig zurück erstattet, so die Schulleitung in ihrer Presseerklärung. Einzelveranstaltungen werden zudem ersatzlos gestrichen und zurückerstattet, falls die Gebühr bereits entrichtet wurde.


UPDATE (Freitag, 13. März, 11:36 Uhr):

Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken: Verzicht auf Besuche

Die Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken bitten alle Besucher aufgrund der Gefahr von Corona-Infektionen, derzeit von Besuchen ihrer Angehörigen und Freunde in den GeBO-Kliniken abzusehen. Zur GeBO gehören das Bezirksklinikum Obermain, die Bezirksklinik Rehau, das Bezirkskrankenhaus Bayreuth, die Bezirksklinik Hochstadt.

Kinder nicht mehr als Besucher

Der Bezirk weist vor allem darauf hin, dass vor allem Kinder nicht mehr als Besucher in die Kliniken kommen sollen. Keinesfalls sollen Personen zu Besuch kommen, die sich krank fühlen, sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem Corona-Verdachtsfall hatten.

Jubiläumsfeier des Bezirkskrankenhauses Bayreuth abgesagt

Aufgrund der Corona-Krise wird außerdem die Jubiläumsfeier zum 150-jährigen Bestehen des Bezirkskrankenhauses Bayreuth abgesagt. Das Fest war für den 16. Mai geplant. Auch der Auftritt von Poetry-Slammer Tobi Katze, der für den Abend des 16. Mai geplant war, entfällt.


UPDATE (Freitag, 13. März, 11:25 Uhr):

Bamberg-Land: VHS schließt ab Montag

Die Volkshochschule Bamberg-Land setzt alle Kurstermine und Einzelveranstaltungen von Montag (16. März) bis einschließlich 19. Aprilaus. Über Nachholtermine oder andere Lösungen gibt es noch keine Regelungen. Das VHS-Büro ist zu den üblichen Sprechzeiten telefonisch unter 0951 / 85 760 sowie per Mail erreichbar.


UPDATE (Freitag, 13. März, 11:20 Uhr):

Ab Samstag: Einstellung des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs nach Tschechien

Auf Beschluss der tschechischen Regierung werden ab dem morgigen Samstag (14. März / 00:00) alle grenzüberschreitenden Zugverbindungen eingestellt. In den Netzen der Länderbahn kommt es mit Bezug zu Oberfranken zu Einschränkungen auf folgende Linien:

Oberpfalzbahn 

OPB 2: Marktredwitz – Cheb – Hof, verkehrt nicht (grenzüberschreitende Strecke) Einrichtung Ersatzverkehr Marktredwitz – Schirnding / Tschechische Bahn  (ČD) organisiert Zugverkehr zwischen Cheb und As

Weitere Einschränkungen gibt es auf den Strecken von Alex, Vogtlandbahn und Trilex!


UPDATE (Freitag, 13. März, 11:17 Uhr):

Stadt Hof: Schließung von Turnhallen und Jugendeinrichtungen

In der Konsequenz der Aussetzung des Schul- und Kindergartenbetriebes durch den Freistaat Bayern bis einschließlich der bayerischen Osterferien, schließt auch die Stadt Hof weitere Einrichtungen. Ab sofort geschlossen hat das Jugendzentrum Q. Das geplante Osterferienprogramm sowie die Treffen der Stadtteilarbeit sind abgesagt. Auch die mobile Jugendarbeit auf Spiel- und Sportplätzen wird bis auf Weiteres eingestellt. Auch der Eisteich wird ab sofort geschlossen. Die Veranstaltungen am Wochenende entfallen!


UPDATE (Freitag, 13. März, 11:03 Uhr):

Selb: Schließung städtischer Einrichtungen ab dem 16. März

Von Montag (16. März) bis zum Ende der Osterferien bleiben alle Schulen und Kindertagesstätten im Freistaat geschlossen. Wie die Stadt Selb mitteilt, betrifft dies auch die VHS Fichtelgebirge, die Musikschule, das JAM- Jugend-und-Kulturzentrum und den Jugendtreff am Vorwerk. Das Hallenbad ist bis auf Weiteres nicht von der Komplettschließung betroffen. Der normale Schwimmbetrieb findet vorerst weiterhin statt. Besondere Veranstaltungen wie unter anderem Spielenachmittage, und Wassergymnastik entfallen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 10:40 Uhr):

BFV stellt Spielbetrieb für zwei Wochen ein

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) setzt als Vorsorgemaßnahme hinsichtlich der weiter steigenden Zahl von Corona-Infizierten den kompletten Spielbetrieb für mindestens zwei Wochen bis einschließlich 23. März 2020 im ganzen Freistaat aus. Alle weitergehenden Informationen veröffentlicht der BFV im Laufe des heutigen Tages auf seinen Kommunikationskanälen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 9:45 Uhr):

Stadt und Landkreis Hof laden zur Pressekonferenz

Aufgrund der aktuellen Ereignisse laden Landrat Oliver Bär und Oberbürgermeister Harald Fichtner am Mittag zu einer gemeinsamen Pressekonferenz ein. Dabei soll es um die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des Coronavirus im Hofer Land, sowie die damit verbundene Maßnahmen und Empfehlungen gehen.


UPDATE (Freitag, 13. März, 9:13 Uhr):

Söder verkündet Schließungen von Schulen, Kindergärten und Kitas

Ab Montag bleiben alle Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten wegen des Coronavirus in Bayern geschlossen. Das verkündete Ministerpräsident Markus Söder am Morgen auf einer Pressekonferenz. Die Schließungen sollen bis zum Ende der Osterferien (20. April) andauern. Ziel ist es, eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Vor allem alte und vorbelastete Menschen müssen geschützt werden. Am 20. April muss dann eine Bestandsaufnahme durchgeführt werden.


UPDATE (Freitag, 13. März, 8:49 Uhr):

Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten dürften geschlossen werden

Verschiedenen Medienberichten zufolge bleiben in Bayern voraussichtlich ab Montag alle Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten wegen des Coronavirus bis nach dem Ende der Osterferien geschlossen. Um 9:00 Uhr will Ministerpräsident Söder in einer Pressekonferenz über die Entscheidung informieren. Bamberg bereitet sich derweil auf dieses Szenario vor. Landrat Johann Kalb und Oberbürgermeister Andreas Starke laden alle Verantwortlichen dieser Einrichtungen zu einer Besprechung ins Landratsamt ein. Im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes Bamberg geht es heute Vormittag darum, die Folgen der Schließung von Schulen und Kindertagesstätten für die Region Bamberg zu besprechen.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 21:28 Uhr):

Coburg: Zentrale Coronavirus-Abstrichstelle in Betrieb

Am Marienhaus in Coburg, auf dem Gelände des Regiomed-Klinikums, gibt es seit Mittwoch eine zentrale Abstrichstelle für Verdachtsfälle, die auf das Coronavirus getestet werden müssen. Diese funktioniert nach dem Prinzip des Drive-by-Verfahrens. Mit einer solchen zentralen Abstrichstelle wird bezweckt, dass die Patienten, die als begründete Verdachtsfälle einzustufen sind, nicht mehr die Praxen der Hausärzte betreten und eine Ansteckungsgefahr für andere Patienten darstellen. Die zentrale Anlaufstelle soll zudem den ärztlichen Fahrdienst der KVB und die Hausbesuche der Hausärzte ergänzen.

Wer kann diese zentrale Anlaufstelle nutzen?

Der Patient wendet sich telefonisch an seinen Hausarzt. Dieser prüft, ob Gründe für einen Abstrich – Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person, Aufenthalt in einem Risikogebiet und Auftreten von Symptomen – gegeben sind. Sofern dieser nicht vom Hausarzt selbst oder vom Fahrdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) abgenommen wird, wird der Patient an die Abstrichstelle vermittelt. Um dort abgestrichen zu werden, muss der Hausarzt einen Anmeldebogen an das Klinikum übermitteln. Die zentrale Abstrichstelle ist ausschließlich vorgesehen für begründete Verdachtsfälle nach der Definition des Robert-Koch-Instituts. Es erfolgt zum Beispiel keine Ausstellung von Rezepten oder Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Ohne Übermittlung vom Hausarzt erfolgt keine Behandlung. Spontane Besuche sind laut Pressemitteilung des Landratsamtes zwecklos.

Wie erfolgt die Abstrichentnahme?

Der Patient fährt mit seinem Fahrzeug zur zentralen Abstrichstelle und steigt dort nicht aus. Es kommt zu keinem Kontakt zwischen einzelnen Patienten. Das Risiko von Ansteckungen wird so, auch für den abstreichenden Arzt, minimiert. Ein Arzt des Klinikums wird den Abstrich entnehmen.

Wie erfährt der Patient von seinem Befund?

Die entnommenen Proben werden an ein Labor verschickt, das diese auswertet. Die Ergebnisse werden zurück an das Klinikum übermittelt, welches den Patienten, das Gesundheitsamt und den Hausarzt darüber informiert.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 21:11 Uhr):

Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern im Landkreis Coburg verboten

Das Landratsamt Coburg verbietet mit Wirkung ab Freitag (13. März) Veranstaltungen aller Art mit mehr als 200 Teilnehmern durch eine Allgemeinverfügung. Diese Anordnung gilt bis einschließlich 19.04.2020. Veranstaltungen unter 200 Personen müssen einer Risikobewertung durch das Landratsamt unterzogen werden, wenn nicht der Veranstalter schon von sich aus die Veranstaltung bewertet und absagt / verschiebt, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung am Abend.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 21:00 Uhr):

Landkreis Coburg: Weitere Testergebnisse liegen morgen vor

Der am Mittwoch gemeldete Coronafall in Coburg war keiner. Wir berichteten. Die Ergebnisse der von den Familienangehörigen entnommenen Proben stehen allerdings noch aus. Mit diesen ist am Freitag zu rechnen. Als reine Vorsichtsmaßnahme sollen die Schüler der Klasse 4b an der Grundschule Weitramsdorf sowie die Kinder der Klasse 6d an der Realschule Coburg II den Unterricht auch am morgigen Freitag noch nicht besuchen.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 20:46 Uhr):

Erster Virusfall im Landkreis Kulmbach

Ein erster Coronavirus-Fall im Landkreis Kulmbach wurde am bestätigt. Darüber informiete das hiesige Landratsamt. Bei einer Frau aus dem Landkreis Kulmbach wurde das Virus nachgewiesen. Die betroffene Person befindet sich derzeit in häuslicher Isolation und wird von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes betreut. Die Behörde ermittelt aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift hierbei die notwendigen weiteren Maßnahmen.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 19:57 Uhr):

Schutzmaßnahmen im Bamberger Busverkehr

Wie die Stadtwerke Bamberg heute mitteilten, werden zum Schutz der Fahrgäste und der Mitarbeiter im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) die Kunden mit gültigem Fahrausweis ab sofort gebeten, beim Einsteigen ausschließlich die hinteren Türen zu nutzen. Für Kunden, die beim Fahrer ein Ticket kaufen müssen, öffnet sich bis auf Weiteres an der vorderen Bustür nur noch ein Flügel. Der Ausstieg soll ausschließlich über die hinteren Türen erfolgen.

Mit dieser Maßnahme wollen wir Gedränge beim Einstieg vermeiden. Das ist eine wichtige Schutzmaßnahme für unsere Kundschaft und unser Fahrpersonal. ... Unsere Fahrerinnen und Fahrer sind das Rückgrat eines funktionierenden Öffentlichen Personen-Nahverkehrs. Wir wollen die Kolleginnen und Kollegen schützen, damit das Verkehrssystem aufrecht erhalten bleibt.

(Michael Fiedeldey, Geschätsführer, STWB Stadtwerke Bamberg GmbH)

Schon seit Februar intensivere Busreinigung

Als weitere Vorsichtsmaßnahme intensivierten die Stadtwerke Bamberg schon im Februar die tägliche Reinigung der 63 Busse. Dieses betrifft insbesondere eine noch gründlichere Reinigung von Haltestangen, Schlaufen und Griffen mit herkömmlichen Reinigungsmitteln. Desinfektionsmittel werden, auch in Rücksprache mit den örtlichen Behörden, nicht eingesetzt.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 18:40 Uhr):

Hof spielt weiter, Bamberg nicht, Coburg teilweise: Zur Corona-Krise kommt nun auch noch ein Veranstaltungschaos

Bis 500 Besucher sind inzwischen alle Veranstaltungen in Oberfranken abgesagt. In Frage stehen nun aber mehr und mehr auch Veranstaltungen bis 500 Menschen – klassischerweise zum Beispiel Theater. Da fallen die Reaktionen im Moment sehr unterschiedlich aus: Das E.T.A.-Hoffmann-Theater in Bamberg zum Beispiel hat alle Aufführungen bis zum 19. April abgesagt, das Theater Hof dagegen spielt weiter, Coburg hat eine Zwischenlösung gefunden. Warum das so ist – das haben wir heute die jeweiligen Intendanten gefragt.

 

Veranstaltungsabsagen wegen Coronavirus: Theater reagieren unterschiedlich

UPDATE (Donnerstag, 12. März, 17:34 Uhr):

Landkreis Lichtenfels verbietet Veranstaltungen mit einer Teilnehmeranzahl von mehr als 500 Personen

Der Landkreis Lichtenfels hat ebenso eine Allgemeinverfügung zum Verbot von Veranstaltungen aller Art mit einer Teilnehmeranzahl von mehr als 500 Personen erlassen. Diese Verfügung tritt bereits am heutigen Donnerstag (12. März) in Kraft und gilt bis einschließlich 19. April für den gesamten Landkreis Lichtenfels. Das Verbot dient insbesondere dem Zweck, eine Ausbreitung der Viruserkrankung zeitlich und räumlich zu verlangsamen. Bei Veranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmern geben die Kriterien des Robert Koch Institutes eine Entscheidungshilfe, so das Landratsamt in einer Presseerklärung.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 17:20 Uhr):

Landkreis Bayreuth untersagt Veranstaltungen mit einer Teilnehmeranzahl von mehr als 500 Personen

Als Maßnahme zur Risikominimierung der Ansteckung durch das Coronavirus hat der Landkreis Bayreuth verfügt, dass ab Freitag (13. März) bis zum Ende der Osterferien (einschließlich 19. April) Veranstaltungen aller Art ab 500 Teilnehmern im Landkreis untersagt sind. Großveranstaltungen ab 1.000 Teilnehmern sind gemäß der Allgemeinverfügung des Bayerischen Gesundheitsministeriums ebenfalls bereits bayernweit verboten.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 17:03 Uhr):

Stadt und Landkreis Hof untersagen Veranstaltungen mit einer Teilnehmeranzahl von mehr als 500 Personen

Stadt und Landkreis Hof haben eine Allgemeinverfügung zum Verbot von Veranstaltungen aller Art mit einer Teilnehmeranzahl von mehr als 500 Personen erlassen. Diese Verfügung tritt am Freitag (13. März) in Kraft und gilt bis einschließlich 19. April. Das Verbot dient insbesondere dem Zweck, eine Ausbreitung der Viruserkrankung zeitlich und räumlich zu verlangsamen.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 16:49 Uhr):

Vier bestätigte Coronavirus-Fälle in der Region Bamberg

Auf einer Pressekonferenz von Stadt und Landkreis Bamberg wurde bekannt, dass sich in den letzten 24 Stunden vier Coronavirus-Fälle in der Region Bamberg bestätigt haben.

Region Bamberg: Vier Personen mit dem Coronavirus infiziert

75-Jähriger liegt im Krankenhaus / Jüngerer Mann aus Bamberg war zuvor in Belgien

In einem Fall handelt es sich um einen 75-jährigen Mann aus dem Landkreis, der sich zum Skifahren in Südtirol aufgehalten hatte. Im zweiten Fall ist ein 30-bis 40-jähriger Mann aus der Stadt Bamberg betroffen. Er hatte sich vor wenigen Tagen in Belgien aufgehalten. (Wir berichteten bereits darüber). Der 75-Jährige wurde wegen Krankheitssymptome in das Klinikum Bamberg eingeliefert. Bei seinen beiden Kontaktpersonen wurden Tests veranlasst und häusliche Quarantäne angeordnet. Der Bamberg stand mit rund einem Dutzend Menschen in der Region und auch in Nachbarlandkreisen in Kontakt. Auch hier wurden Abstriche veranlasst und Quarantänen ausgesprochen. Die Testergebnisse stehen noch aus.

Zwei weitere Fälle aus dem Landkreis Bamberg

Am frühen Mittag wurden zwei weitere Fälle offiziell bestätigt. Beide Infizierte sind aus dem Landkreis Bamberg. Ein Mann im Alter zwischen 40 und 50 Jahren war zuvor zum Skifahren in Südtirol. Für ihn gilt nun ebenso wie für einen Schüler eine häusliche Quarantäne. Bei dem Jugendlichen, der eine Schule in einem Nachbarlandkreis besucht, wurde gleichzeitig die zuständige Gesundheitsbehörde informiert.

Allgemeinverfügung zu Veranstaltungen

Stadt und Landkreis Bamberg haben am heutigen Tag zudem Allgemeinverfügungen in Bezug auf Veranstaltungen erlassen. Diese sind noch weitreichender als die Vorgaben der Staatregierung. So sind in Stadt und Landkreis Bamberg ab sofort auch Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern untersagt. Für Veranstaltungen mit weniger Teilnehmern gibt es klare Regelungen und einen Katalog, wie Gemeinden und Veranstalter das Risiko einer Verbreitung der Infektion bewerten und Veranstaltungen durchführen können oder absagen müssen.

Appell an Bürger

„Wir richten zudem einen dringenden Appell an unsere Bürgerinnen und Bürger, mitzuhelfen, Infektionsketten zu unterbrechen“, so Landrat und Oberbürgermeister weiter. Dieser Appell erstreckt sich über die notwendige Hygiene über den direkten Kontakt bis hin zur Teilnahme an Veranstaltungen. Gut informiert zu sein, ist in diesem Zusammenhang eine weitere wichtige Form der Vorbeugung. Deshalb werden Stadt und Landkreis die Bürgerinformation ausbauen.

Bürgerinformation ausgebaut / Weitere Hotline eingerichtet

Bei der Hotline des Fachbereiches Gesundheitswesen gehen täglich fast 300 Anrufe ein. Heute wurden weitere zusätzliche Mitarbeiter an der Hotline des Fachbereiches Gesundheitswesen eingesetzt. Da sich die Rückfragen häufen, wurde ein weiteres Bürgertelefon unter der Rufnummer 0951 / 87 25 25 eingerichtet. Während den Dienstzeiten (Montag bis Donnerstag von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr und Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr) werden dort unter anderem Fragen zur aktuellen Lage, Schulschließungen sowie Verhaltensempfehlungen beantwortet. Eine medizinische Beratung erfolgt nicht. Die Mitarbeiter des Staatlichen Gesundheitsamtes sind unter der Rufnummer 0951 / 85 - 97 00 erreichbar.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 16:22 Uhr):

Brose Bamberg / medi bayreuth: Basketball-Bundesliga setzt Spielbetrieb aus

Am heutigen Donnerstag versammelten sich die Verantwortlichen der 1. Basketball Bundesliga mit Vertretern der 17 Mannschaften des Oberhauses in Stuttgart, um über die aktuelle Situation und den Umgang mit den behördlichen Anordnungen aufgrund des Corona-Virus zu beraten. Vor Ort wurde einstimmig beschlossen, den Spielbetrieb bis auf Weiteres auszusetzen. Dies betrifft bereits den für das kommende Wochenende geplanten 23. Spieltag. Es bleibt dennoch das Ziel, die Saison 2019/2020 zu einem späteren Zeitpunkt geordnet zu Ende zu spielen. Die Verantwortlichen der Clubs werden sich innerhalb der nächsten 14 Tage erneut treffen, um die dann aktuelle Lage und mögliche Szenarien erneut zu besprechen. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit!

Volleyball-Ligen stellen den Spielbetrieb ein

Das Präsidium des DVV und der Vorstand der VBL haben unterdessen beschlossen, den laufenden Spielbetrieb in den 2. Bundesligen, Dritten Ligen sowie Regionalligen vorzeitig zu beenden. Darunter zählen auch alle Veranstaltungen der Deutschen Volleyball-Jugend (DVJ) und im Seniorenbereich. Der Bayerische Volleyball-Verband hat sich der Empfehlung angeschlossen und beendet ebenso vorzeitig den Spielbetrieb in allen Bereichen.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 16:15 Uhr):

Erstes Coronavirus-Todesopfer in Bayern

Wie das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte, gab es im unterfränksichen Würzburg den ersten Coronavirus-Todesfall in Bayern. Ein Ministeriumssprecher sagte in München: "Es handelt sich nach Angaben des Universitätsklinikums Würzburg um einen über 80-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen und Pflegebedürftigkeit." Der Mann ist in der Nacht zum heutigen Donnerstag gestorben.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 13:02 Uhr):

Laborfehler: Doch kein Coronafall im Landkreis Coburg

Der am Mittwoch gemeldete Coronafall in Coburg ist keiner. Dies teilte das Landratsamt am Mittag mit. Das Labor informierte die Behörde, dass es bei dem Test zu einem Laborfehler kam. Der Mann ist nicht mit dem Virus infiziert. Somit gibt es weiterhin keinen bestätigten Coronavirus-Fall im Landkreis Coburg.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 12:20 Uhr):

Vier bestätigte Corona-Infektionen im Bamberger Land

Das Landratsamt Bamberg bestätigte am Mittag insgesamt vier bestätigte Corona-Infektionen. Einzelheiten zu den Fällen wollen die Behörden am Nachmittag bei einer Pressekonferenz bekanntgeben.


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 11:57 Uhr):

Hochschule Coburg: Absage der Vorleseungen

Am 15. März startet an der Hochschule Coburg offiziell das Sommersemester 2020. Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus werden unter anderem Vorlesungen und Seminare am Campus erst am 20. April aufzunehmen. An der Hochschule Coburg gibt es aktuell keinen bestätigten Corona-Fall. Bei der Absage der Vorlesungen handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme.

Verwaltung, Bibliothek, Mensa und Cafeteria geöffnet

Wie die Hochschule mitteilte, haben die Studierenden trotzdem nicht frei. Auch an den Forschungsprojekten und in der Verwaltung wird gearbeitet. Alle Studierenden, die an Abschluss- oder Semesterarbeiten schreiben, können dies laut Pressemitteilung von zu Hause aus machen. Auch die Bibliothek, die Mensa und die Cafeteria am Campus Friedrich Streib sind geöffnet.

Online-Kommunikation wird angeregt

Zudem bemüht sich die Hochschule, den Studierenden über ihre Online-Lernplattform Studienmaterial zur Verfügung zu stellen und darüber mit ihnen zu kommunizieren.

Bei der Verschiebung der Vorlesungen handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme zur Eindämmung des Virus. Wir erweitern unser Onlineangebot für die Studierenden, damit sie die Zeit sinnvoll nutzen können.

(Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze)


UPDATE (Donnerstag, 12. März, 10:11 Uhr):

Zweiter Coronavirus-Fall im Bamberger Raum

Das Landratsamt Bamberg informierte am Vormittag über einen zweiten Coronavirus-Fall im Raum Bamberg. Dieses Mal betrifft es die Stadt Bamberg direkt. Einzelheiten zu dem neuen Fall wollen die Behörden am Nachmittag veröffentlichen. Gestern Abend wurde der erste Infizierte im Landkreis Bamberg bestätigt. Ein 75-Jähriger wurde positiv auf das Virus getestet, nachdem er sich krank fühlte und sich zuvor zum Skifahren in Südtirol aufgehalten hatte.

Allgemeinverfügung von Stadt und Landkreis Bamberg

Am Nachmittag werden die Behörden zudem über eine Allgemeinverfügung berichten, an der Stadt und Landkreis derzeit noch arbeiten. Zusätzlich werden für die Region die Bürgerinformation ausgeweitet. Auch dazu gibt es ebenfalls am Nachmittag Einzelheiten.


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 23:45 Uhr):

Erster Coronavirus-Fall im Landkreis Coburg

Das Landratsamt Coburg informierte am Abend über den ersten Coronavirus-Fall. Ein 56-jähriger Familienvater aus dem Landkreis wurde positiv auf auf das Virus getestet. Der Mann war in den Faschingsferien im Urlaub in Südtirol und hatte sich dort angesteckt. Er kam am 1. März aus dem Urlaub zurück und verspürte am Freitag (6. März) Kopfschmerzen. Am gestrigen Dienstag nahm sein Hausarzt einen Abstrich. Das Ergebnis aus dem Labor war jetzt positiv.

Infizierter und Familie in häuslicher Quarantäne

Der Mann und dessen Familie befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Kinder gingen laut Meldung aus dem Landratsamt nach den Ferien ganz normal zur Schule, befinden sich seit dieser Woche aber nicht mehr in ihren Schulen. Die Familienmitglieder wurden noch am heutigen Abend getestet. Die Ergebnisse werden am Donnerstag erwartet.

Wichtiger Hinweis an Teilnehmer der Informationsveranstaltung im Gymnasium Albertinum in Coburg

Die weiteren Kontaktpersonen des Mannes werden vom Gesundheitsamt Coburg derzeit ermittelt. Der Familienvater besuchte am Freitag (6. März) die Informationsveranstaltung im Gymnasium Albertinum in Coburg. Alle Teilnehmer dieser Veranstaltung werden aufgefordert, sich umgehend telefonisch an das Gesundheitsamt Coburg (Telefon: 09561 / 51 40) zu wenden.

Anordnung des Schulamtes

Als Vorsichtsmaßnahme ordnete das Schulamt an, dass die Kinder der Klasse 4b an der Grundschule Weitramsdorf sowie die Kinder der Klasse 6d an der Realschule Coburg II den Unterricht in dieser Woche nicht mehr besuchen, sondern zu Hause bleiben. 


UPDATE (Mittwoch, 12. März, 22:46 Uhr):

Lehrveranstaltungen entfallen an der Universität Bamberg

Aktuelle Lehrveranstaltungen an der Universität Bamberg entfallen ab sofort. Das gab die Uni-Leitung bekannt. Weitere Arbeitsbereiche werden aufrechterhalten. Dazu gehören Forschungsbetrieb, Verwaltung und Bibliotheken. Nach aktuellem Kenntnisstand der Universitätsleitung ist an der Universität Bamberg niemand mit dem Coronavirus infiziert. Zu den eingestellten Lehrveranstaltungen gehören etwa Feriensprachkurse und Vorbereitungskurse für ausländische Studierende. Das Sportzentrum ist geschlossen und bietet keine Veranstaltungen mehr an. Wenn Dozentinnen und Dozenten ihre Kurse online anbieten möchten, berät und schult sie das Rechenzentrum der Universität. Es steht noch nicht fest, ob und in welcher Form Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 stattfinden.

Dozenten entscheiden über das Abhalten von Prüfungen

Ob Prüfungen abgehalten werden, entscheiden die jeweiligen Dozentinnen und Dozenten. Das Ministerium betont, dass Prüfungen verschoben werden sollten, wo es möglich und zumutbar sei. Wenn Prüfungen stattfinden müssen, beispielsweise Staatsexamina, sollten Prüfungsteilnehmer ausreichend Abstand halten.

Studieninteressierte können sich postalisch melden

Ein Koordinationsteam an der Universität Bamberg entscheidet und informiert regelmäßig über aktuelle Schutzmaßnahmen: Beispielsweise arbeiten Universitätsangehörige 14 Tage lang zu Hause, wenn sie aus einem Risikogebiet zurückkehren, welches das Robert Koch-Institut ausgewiesen hat. Studieninteressierte können sich postalisch für ein Studium im Sommersemester 2020 einschreiben.


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 21:14 Uhr):

Lichtfels sagt städtische Veranstaltungen ab

Die Stadt Lichtenfels hat entschieden, nicht nur Großveranstaltungen, sondern alle städtischen Veranstaltungen bis zum 19. April abzusagen oder zu verschieben. Eine Übersicht, über die abgesagten und verschobenen Veranstaltungen in den Veranstaltungsstätten der Stadt Lichtenfels ist auf der Website der Stadt Lichtenfels unter folgendem Link zu finden.

 


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 19:00 Uhr):

Erster Coronavirus-Fall im Landkreis Bamberg

Wie das Landratsamt Bamberg soeben mitteilte, gibt es im Landkreis eine erste bestätigte Coronavirus-Infektion im Landkreis Bamberg. Das teilte Landrat Johann Kalb am frühen Mittwochabend mit. Der Mann aus dem Landkreis Bamberg wurde am Dienstag von seinem Hausarzt getestet, nachdem er sich krank fühlte und sich zuvor zum Skifahren in Südtirol aufgehalten hatte.

75-Jähriger liegt im Krankenhaus

Nachdem der Labortest am frühen Mittwochabend ein positives Ergebnis erbrachte, wurde der 75-jährige Mann noch am Mittwoch in das Klinikum Bamberg gebracht und dort stationär aufgenommen. Für seine Frau und den Sohn wurde eine häusliche Quarantäne angeordnet. Morgen werden bei ihnen Abstriche durchgeführt. Weitere Kontaktpersonen hatte der 75-jährige in den letzten Tagen wegen seiner Erkrankung nicht. 

ETA-Hofmann-Gymnasium: Testergebnis des Schülers liegt noch nicht vor

Das zweite Testergebnis für den Schüler des ETA-Hofmann-Gymnasiums lag bis Mittwochabend noch nicht vor. Die Schulleitung entschied deshalb, den Unterricht auch am Donnerstag ausfallen zu lassen.


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 18:45 Uhr):

Aktueller Überblick über die derzeitige Situation

Die Corona-Krise verschärft sich weiter. Sämtliche Großveranstaltungen im Freistaat wurden bis zum Ende der Osterferien untersagt beziehungsweise abgesagt. Neben den Veranstaltungsbranche sind auch viele weitere Wirtschaftszweige derzeit betroffen, Hotellerie oder Gaststättengewerbe, um nur zwei Beispiele zu nennen. Weiterhin reagieren Hochschulen und Universitäten – verschieben den Semesterstart und setzen Prüfungen aus. Wir geben den aktuellen Überblick über die derzeitige Situation.

Coronavirus: Krise verschärft sich weiter - Die Auswirkungen treffen jeden!

UPDATE (Mittwoch, 11. März, 17:53 Uhr):

WHO: Es ist eine Pandemie!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Ausbreitung des Corona-Erregers am heutigen Tag als eine Pandemie eingestuft. Unter diesem Begriff wird eine Seuche verstanden, die sich über mehrere Länder erstreckt und ausbreitet. Die WHO fasste jetzt diese Entscheidung, da das Ausmaß der Erkrankungen sowie die Todeszahlen ein großes Ausmaß annehmen. Bislang wurden in 114 Ländern derartige Erkrankungen registriert.


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 16:55 Uhr):

Sport-Update

Fußball: Ob das Heimspiel der SpVgg Bayreuth am Samstag (14. März) gegen den „kleinen Club“ in der Regionalliga stattfinden wird, ist noch nicht endgültig entschieden. Eines steht fest: Wenn die Partie ausgetragen wird, dann ohne Zuschauer. Für die Bayernliga gilt allgemein: Die Entscheidung, ob ein Spiel stattfindet, treffen die Vereine kurzfristig in Absprache mit dem jeweiligen Gesundheitsamt.

Handball: Der HSC Coburg muss um seine sportlich hervorragende Saison in der 2. Handball-Bundesliga bangen. Das Auswärtsspiel am Freitagabend (13. März) gegen den TuS Ferndorf ist abgesagt. Ob der Ligabetrieb allgemein fortgesetzt wird, entscheiden die Verantwortlichen auf einer Sondersitzung am kommenden Montag (16. März).

Bogenschießen: Die Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen, die am Wochenende in der Hofer Freiheitshalle hätte stattfinden sollen, wurde komplett abgesagt.

Eishockey: Nun herrscht auch Klarheit über den weiteren Verlauf der Oberliga-Saison. Auch hier wird der Spielbetrieb wird mit sofortiger Wirkung eingestellt. Die Playoffs finden nicht statt! Damit ist auch die Saison für die Selber Wölfe beendet.

Basketball: Der BBC Coburg muss seine kommenden Heimspiele in den Playoffs in der 2. Basketball Bundesliga ProB hinter geschlossenen Türen absolvieren. Am Nachmittag erreichte die Vestestädter eine Allgemeinverfügung der Stadt Coburg, die Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmern untersagt. Das betrifft auch das erste Playoff-Heimspiel der Vereinsgeschichte gegen die Dresden Titans am 22. März.


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 14:15 Uhr):

Stadt Bayreuth sagt auch Veranstaltungen mit einer Größe von 500 bis 1.000 Besuchern ab

Die Stadt Bayreuth hat mit Blick auf die Bekämpfung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus ein Verbot öffentlicher Veranstaltungen mit einer Besucherzahl von 500 bis 1.000 Personen erlassen. Es tritt am Donnerstag (12. März) in Kraft und gilt bis einschließlich 19. April.  Großveranstaltungen ab 1.000 Besuchern sind nach den jüngsten Festlegungen der Bayerischen Staatsregierung ebenfalls bis einschließlich 19. April untersagt. Im Sportbereich sind bei Veranstaltungen dieser Größenordnung Spiele ohne Publikum möglich. Bei Veranstaltungen unter 500 Besuchern bleibt es weiterhin den jeweiligen Veranstaltern überlassen, in eigener Verantwortung zu entscheiden, ob sie durchgeführt werden oder nicht. 


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 14:01 Uhr):

Saison der Eishockey-Oberliga wird abgebrochen

Nach den Absagen der Playoffs in der DEL und dem sofortigen Halt des Spielbetriebes in der DEL2 stellt auch die Oberliga ihren Spielbetrieb anscheinend mit sofortiger Wirkung ein. Dies haben bereits mehrere Vereine auf ihren sozialen Plattformen vermeldet. Eine offizielle Bestätigung von Seiten des DEB steht allerdings noch aus. Wie eishockeynews.de vermeldet, wird es aus den Oberligen keinen Aufsteiger geben, da es entsprechend aus der DEL2 keinen sportlichen Absteiger gibt. Wie die Regelungen um den Auf- und Abstieg betreffs der Oberliga aussehen werden, ist derzeit noch völlig offen, so eishockeynews.de!


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 13:46 Uhr):

Informationen der Stadt Kronach

Wie die Stadtverwaltung Kronach mitteilt, können sich Bürgerinnen und Bürger auf den Landkreisseiten im Internet über die aktuelle Lage vor Ort informieren. Außerdem hat der Landkreis Kronach zum Schwerpunktthema Coronavirus ein Bürgertelefon eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Kronach beraten während der Öffnungszeiten unter folgender Rufnummer: 09261 / 678 888.

Absage von Veranstaltungen in der Stadt Kronach

Das Landratsamt Kronach eine Liste von Veranstaltungen veröffentlicht, die untersagt beziehungsweise abgesagt worden. Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. (Wir bitten Sie, darüber hinaus die Meldungen einzelner Veranstalter zu beachten!)

  • 14. März 2020: Darmkrebstag in der Frankenwaldklinik
  • 22. März 2020: Verkaufsoffener Sonntag in der Stadt Kronach
  • 22. März 2020: Gesundheitstag im Schützenhaus

 


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 13:27 Uhr):

Absage von Veranstaltungen im Hofer Land

Das Landratsamt Hof hat am Mittag eine Liste von Veranstaltungen veröffentlicht, die aufgrund der Allgemeinverfügung untersagt wurden, beziehungsweise selbst vom Veranstaltern abgesagt worden. Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. (Wir bitten Sie, darüber hinaus die Meldungen einzelner Veranstalter zu beachten!)

-       13. – 15. März 2020: Deutsche Meisterschaft Bogenschießen, Freiheitshalle Hof

-       15. März 2020: „Kinderkonzert“ der Hofer Symphoniker, Freiheitshalle Hof

-       15. März 2020: Hobby-, Künstler- und Ideenmarkt, Saaletalhalle Oberkotzau

-       16. März 2020: „The Spirit Of Freddy Mercury“, Freiheitshalle Hof

-       16. März 2020: Konzert Jugendsymphonieorchester der Musikschule, Freiheitshalle Hof

-       18. März 2020: „Max Raabe & Palast Orchester“, Freiheitshalle Hof

-       20. März 2020: 7. Symphoniekonzert der Hofer Symphoniker, Freiheitshalle Hof

-       20. März 2020: Konzert „Süden II – Schmidbauer, Pollina, Kälberer“, Freiheitshalle Hof

-       21. März 2020: Konzert „Voxxclub – wieder dahoam“, Freiheitshalle Hof

Die Absagen dienen laut Landratsamt insbesondere dem Zweck, eine Ausbreitung des Coronavirus zeitlich und räumlich zu verlangsamen und in der aktuellen Lage insbesondere von der noch anhaltenden Influenzawelle zu entkoppeln.


UPDATE (Mittwoch, 11. März, 12:54 Uhr):

Universität Bayreuth stellt den Lehrbetrieb auf dem Campus ein

Ab sofort wird der Lehrbetrieb auf dem Campus der Universität Bayreuth - wie an allen anderen staatlichen bayerischen Universitäten - bis auf weiteres eingestellt. Dies teilte die Uni per Presssemitteilung am Mittwochmittag mit. Der allgemeine Hochschulsport wird ebenso sofort eingestellt. Die Maßnahme geht auf die Entscheidung des Ministerrates am gestrigen Dienstag zurück. Forschungs-, Verwaltungs- und Bibliotheksbetrieb finden weiterhin statt. Verpflegungsmöglichkeiten in Mensa oder Frischraum werden aufrechterhalten

Seminare und Veranstaltungen entfallen

Die Hochschulleitung informierte am Morgen die Mitarbeiter und Studierende darüber, dass alle Seminare und Veranstaltungen auf dem Campus bis auf weiteres entfallen. Dies gilt auch für Veranstaltungen in Liegenschaften der Universität Bayreuth, die sich außerhalb des Campus befinden.

Universitäre Prüfungen abgesagt

So sind auch alle universitären Prüfungen abgesagt. Studierenden soll durch die Maßnahmen aber kein Nachteil entstehen. Über Nachholtermine wird die Universität Bayreuth in Abstimmung mit den Facheinheiten und Abteilungen schnellstmöglich informieren. Auch wenn die Verwaltungsbüros weiterhin geöffnet sind, appelliert die Hochschulleitung, den Publikumsverkehr auf dem Campus auf ein Minimum zu reduzieren. Dringende Angelegenheiten sollen möglichst telefonisch oder per E-Mail geklärt werden.


UPDATE (Dienstag, 10. März, 19:49 Uhr):

Eishockey: DEL2-Saison endet vorzeitig

Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hat die aktuelle Saison mit sofortiger Wirkung beendet. Die anstehende Endrunde entfällt. Der Grund dafür sind die Anordnungen mehrerer Bundesländer, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern zu untersagen. Die DEL2 folgt damit den offiziellen, behördlichen Empfehlungen. Die Löwen Frankfurt stehen als Hauptrundensieger fest. Aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Saison gibt es in diesem Jahr keinen Meister der DEL2 und auch keinen sportlichen Absteiger. Die Bayreuth Tigers lagen auf dem 12. Platz der Tabelle.

Playoffs in der DEL abgesagt

Auch im Oberhaus gibt es einen Abbruch der Saison. Die DEL-Playoffs zur 100. Deutschen Meisterschaft werden nicht mehr ausgetragen. Einen Meister der Saison 2019/2020 wird es somit nicht geben.

Oberliga Süd VER Selb stoppt Kartenvorverkauf

Unteressen hatte am Montag bereits der VER Selb sich entschlossen, den Kartenvorverkauf für die erste Playoff-Heimbegegnung am 15. März gegen die Tilburg Trappers zu stoppen. Ob auch die Playoffs in der Oberliga dem Coronavirus zum Opfer fallen, steht derzeit noch nicht fest. Der Verband will darüber am morgigen Mittwoch entscheiden!


UPDATE (Dienstag, 10. März, 18:08 Uhr):

Der Bayreuther Versicherungsexperte Uwe Dressel klärt auf

Das Coronavirus sorgt oberfrankenweit für Unsicherheit in vielen Bereichen. Abgesagte Großveranstaltungen, Börsen auf Talfahrt, Bangen um den gebuchten Urlaub: Die weltweite Virus-Ausbreitung hat derzeit erhebliche Auswirkungen auf das öffentliche Leben. In dem Zusammenhang treten auch vermehrt Fragen in Sachen Versicherungsschutz auf. Wir sprechen zu diesem Thema mit dem Versicherungsexperten Uwe Dressel und zeigen, in welchen Fällen welche Versicherungen greifen.

Oberfranken: Coronavirus vs. Versicherungsschutz

UPDATE (Dienstag, 10. März, 17:17 Uhr):

Stadt & Landkreis Bamberg informieren über Verdachtsfall am ETA Hoffmann Gymnasium

Wie Stadt und Landkreis Bamberg am Nachmittag auf einer Pressekonferenz mitteilten, wurde nach einem Verdachtsfall am ETA Hoffmann-Gymnasium in Bamberg die betreffende Klasse am heutigen Tag vorsorglich nach Hause geschickt. An einer Schule in Eltmann (Unterfranken), an der auch Schüler aus dem Landkreis Bamberg unterrichtet werden, bestätigte sich ein Verdachtsfall nicht.

Zweiter Test in Auftrag gegeben

Für den dringenden Verdachtsfall am ETA Hoffmann-Gymnasium wurde ein zweiter Test in Auftrag gegeben. Hintergrund ist, dass das erste Ergebnis nicht eindeutig war. Der Schüler hatte sich in den Faschingsferien in Südtirol aufgehalten. Am Dienstag wurden alle Schüler und Lehrer der Klasse, in der der Verdachtsfall unterrichtet wurde, nach Hause geschickt. Weil es sich um einen dringenden Verdachtsfall handelt, hat der Schulleiter auf Empfehlung des Krisenstabes und des Gesundheitsamtes entschieden, dass der Unterricht auch am morgigen 11. März für die Klasse entfällt. Die Betreuung von Schülerinnen und Schülern im Schulgebäude wird aber gewährleistet wird.

Coronavirus: Stadt & Landkreis Bamberg informieren über den aktuellen Sachverhalt

Keine Großveranstaltungen bis nach den Osterferien

Landkreis und Stadt Bamberg haben nach der Entscheidung des Kabinetts in München diese übernommen und unterrichten derzeit die Veranstalter über die neue Situation. Betroffen von der Anordnung des Kabinetts sind allein in dieser Woche das „Rock meets Klassic“ (11. März) und das Basketballspiel von Brose Bamberg gegen Bonn am Sonntag. Ob dieses vor leeren Rängen dennoch stattfinden wird, ist noch nicht bekannt.


UPDATE (Dienstag, 10. März, 16:44 Uhr):

Bayreuth reagiert auf den Beschluss der Staatsregierung

Die Stadt Bayreuth regiert auf die Festlegung der Staatsregierung, Großveranstaltungen ab 1.000 Besuchern abzusagen. Dies betrifft laut Pressemeldung aus dem Rathaus unter anderem:

  • Frühlingsfest
  • Verkaufsoffene Sonntag mit „Autofrühling“
  • Gewerbliche Messen in der Oberfrankenhalle
  • Große Bayreuther Partynacht
  • Sportveranstaltungen dieser Größenordnung etwa im Bereich Basketball, Eishockey oder Fußball können stattfinden, aber nur als sogenannte „Geisterspiele“ ohne Publikum

Stadt will keine Veranstaltungen mit einer Personenzahl von 500 bis 1.000 Personen genehmigen

Das Bayerische Gesundheitsministerium empfiehlt der Stadt Bayreuth, bei Veranstaltungen zwischen 500 und 1.000 Besuchern eine Risikobewertung vorzunehmen. Die Stadt wird sich laut Pressemitteilung bis auf weiteres keine Veranstaltungen in dieser Größenordnung genehmigen und hierzu eine Allgemeinverfügung erlassen. Im Sportbereich sind auch hier Spiele ohne Publikum möglich. 

Unter 500 Besuchern liegt die Entscheidung in der Verantwortung des Veranstalters

Bei Veranstaltungen unter 500 Besuchern bleibt es laut Stadtverwaltung weiterhin den jeweiligen Veranstaltern überlassen, in eigener Verantwortung zu entscheiden, ob sie durchgeführt werden oder nicht. Weitere Informationen auf der Homepage der Stadt Bayreuth.  

medi bayreuth ohne Zuschauer

Das Rückspiel im Viertelfinale des FIBA Europe Cups zwischen medi bayreuth und U-BT Cluj Napoca findet am Mittwochabend (11. März) ab 18:30 Uhr ohne Zuschauer statt. Dies teilte der Bastelball-Bundesligist soeben mit.


UPDATE (Dienstag, 10. März, 15:15 Uhr):

Bayern: Wirtschaftsgipfel am Freitag

Der Ministerrat beschloss zudem am heutigen Tag, dass das Bürgschaftsvolumen des Freistaats für Unternehmen um 100 Millionen erhöht wird. Der Ministerrat begrüßte ferner, dass die Bundesregierung die bayerischen Forderungen nach Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld und Liquiditätshilfen für Unternehmen umsetzt. Die Staatsregierung wird darüber hinaus im Rahmen eines Wirtschaftsgipfels mit den Verbänden in München am Freitag (13. März) auch den weiteren Umgang mit den Coronavirus-Folgen beraten.

Bayerische Wirtschaft: Coronavirus wird Spuren hinterlassen

Das bayerische Wirtschaftsministerium war ursprünglich für 2020 von einem Wachstum in Bayern von rund einem Prozent ausgegangen. Das Coronavirus wird aber nach Schätzung der Staatsregierung deutliche Spuren beim Wachstum hinterlassen. Die unmittelbaren Folgen sind Nachfrageausfälle aus den betroffenen Ländern - vor allem aus China, aber auch von anderen wichtigen Handelspartnern wie Italien. Viele Lieferketten sind unterbrochen, was dazu führt, dass Lagerbestände knapp werden und zusätzliche Lieferungen sowie Transport per Luftfracht hohe Kosten verursachen.

Umsatzeinbußen im Tourismus werden 2020 nicht mehr kompensiert

Die Umsatzeinbußen im Tourismus, im Messewesen und zum Teil auch in der Gastronomie können laut Ministerrat wohl in diesem Jahr nicht mehr kompensiert werden. Allein die Absage der Internationalen Handwerksmesse bedeutet einen Verlust in zwei- bis dreistelliger Millionenhöhe. Der Freistaat kann bedrängten Unternehmen dank des aktivierten Mittelstandsschirms mit Darlehen oder Bürgschaften beziehungsweise Haftungsfreistellungen der LfA Förderbank Bayern kurzfristig helfen.

Staatsregierung stellt 100 Millionen Euro für eine Rückbürgschaft zur Verfügung

Die Bayerische Staatsregierung stellt 100 Millionen Euro für eine globale Rückbürgschaft gegenüber der LfA zur Verfügung. Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuern können gestundet sowie Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden.


UPDATE (Dienstag, 10. März, 14:20 Uhr):

Bayern verbietet Großveranstaltungen

Der Ministerrat in München hat am Dienstagmittag beschlossen, die Empfehlung des Bundes, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen, umzusetzen. Das Gesundheitsministerium wurde diesbezüglich beauftragt, derartige Events mit mehr als 1.000 Teilnehmern zunächst bis zum Ende der Osterferien (einschließlich 19. April) zu untersagen. Bei Veranstaltungen zwischen 500 und 1.000 Teilnehmern sollen zuvor die Kreisverwaltungsbehörden selbst eine genaue Risikobewertung vornehmen.

Hotline des Ministeriums ab Mittwoch für Bürgermeister

Das Gesundheitsministerium wird ab Mittwoch eine Hotline für Bürgermeister und Gemeinden einrichten. Bei Veranstaltungen unter 500 Personen soll es weiterhin die Entscheidung jedes Einzelnen sein, ob diese durchgeführt oder besucht werden. Bei der Risikobewertung gelten die Kriterien des Robert Koch-Instituts und des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

Von den Schließungen sind u.a. betroffen:

  • Staatliche Theater, Konzertsäle und Opernhäuser werden ab dem 11. März komplett bis zum Ende der Osterferien schließen.
  • Der Beginn der Vorlesungszeiten an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie Kunst- und Musikhochschulen wird auf den 20. April 2020 verschoben. Der Forschungsbetrieb wird weitergehen.
  • Die Vorlesungszeiten an den Universitäten beginnen regulär erst am 20. April 2020.

UPDATE (Dienstag, 10. März, 12:36 Uhr):

Zweiter Coronavirus-Fall im Hofer Land

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof hat soeben den zweiten Coronavirus-Fall im Hofer Land bestätigt. Dabei handelt es sich um eine Person aus dem Landkreis Hof, die am Montag (09. März), gemeinsam mit drei weiteren Personen, aus einem Israel-Urlaub zurückgekehrt war. Alle vier Urlauber wurden noch am Flughafen durch das zuständige Gesundheitsamt gezielt getestet, da sie im Urlaub mit einer Person Kontakt hatten, bei der das Virus nachgewiesen werden konnte. Die vier Personen befinden sich mittlerweile in häuslicher Quarantäne. Keiner von ihnen hatte Kontakt zu weiteren Personen in Stadt und Landkreis Hof.

Konkretisierung zur Schließung des Reinhart-Gymnasiums

Da sich Anfragen von Eltern hinsichtlich der vorübergehenden Schließung des Reinhart-Gymnasiums häufen, weist das Landratsamt darauf hin, dass sich die Schließung ausschließlich auf das Gymnasium bezieht! Hintergrund ist die Tatsache, dass noch nicht alle Ergebnisse der Getesteten seitens der Labore vorliegen. Bei den Getesteten handelt es sich ausschließlich um Lehrpersonal des Gymnasiums, nicht der Realschule. Ein Kontakt zu Schülern der Realschule fand  - so die Pressemitteilung - zu keinem Zeitpunkt statt. Daher besteht laut der Behörden keine Notwendigkeit, die Realschule vorsorglich zu schließen.


UPDATE (Dienstag, 10. März, 12:09 Uhr):

Dringender Verdachtsfall am ETA-Hoffmann-Gymnasium

Wie das Landratsamt Bamberg am Dienstagmittag mitteilte, gibt es am ETA-Hoffmann-Gymnasium in Bamberg einen dringenden Verdachtsfall auf das Coronavirus. An einer Schule in Eltmann (Landkreis Haßberge / Unterfranken), an der auch Schüler aus dem Landkreis Bamberg unterrichtet werden, gibt es einen bestätigten Coronavirus-Fall.

Der Leiter der Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis Bamberg, Landrat Johann Kalb, und Oberbürgermeister Andreas Starke geben ab 15:00 Uhr im Rathaus der Domstadt eine Pressekonferenz zur aktuellen Lage.


UPDATE (Dienstag, 10. März, 11:40 Uhr):

Deutsche Erwachsenen-Bildungswerk (DEB) sagt Veranstaltungen ab

Das Deutsche Erwachsenen-Bildungswerk (DEB) verfolgt mit notwendiger Aufmerksamkeit die aktuellen Entwicklungen um das Coronavirus. Wie das DEB Bamberg am Dienstag mitteilte, hat sich vor dem Hintergrund der aktuellen Risikobewertungen die Geschäftsführung der DEB-Gruppe (inklusive der Standorte des GAW-Instituts für berufliche Bildung) entschieden, öffentliche Veranstaltungen des Unternehmens im Zeitraum vom 10. März bis 30. April 2020 abzusagen. Dies betrifft auch Messeteilnahmen! Termine ab dem 01. Mai finden laut Pressemitteilung wie geplant statt. Weitere Infos gibt es auf der Homepage des Unternehmens.


UPDATE (Montag, 09. März, 19:02 Uhr):

Corona-Anlaufstelle Scheßlitz ist einsatzbereit

Ab dem morgigen Dienstag (10. März) können Corona-Tests in der ersten Anlaufstelle im Kreis Bamberg, im ehemaligen Netto-Markt in Scheßlitz durchgeführt werden. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte der Krisenstab die Weichen für diese Anlaufstellen gestellt. In Rekordzeit hatte die gemeinnützige Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg (GKG) die Anlaufstelle eingerichtet.  Ziel ist es, die Patientenströme zu lenken und die Hausärzte zu entlasten. Schon am Freitag wurde die Anlaufstelle einer Feuertaufe unterzogen, als rund 60 Südtirol-Rückkehrer dort untersucht wurden. (Wir berichteten!)

© Landratsamt Bamberg

Erstkontakt dennoch über Hausarzt oder Gesundheitsamt

Die Anlaufstelle wird personell besetzt von der GKG in Kooperation mit der Klinik am Bruderwald Bamberg. Geplant ist auch die Einbindung des Ärztlichen Kreisverbandes. Mögliche Erkrankte werden gebeten, sich nicht auf eigene Faust zu der Anlaufstelle zu begeben, sondern zunächst mit dem Hausarzt oder dem Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg Kontakt (0951 / 85 97 00) aufzunehmen. Diese vermitteln dann den Kontakt zur Anlaufstelle, die nur begrenzte Öffnungszeiten hat. Am Mittwoch tagt dann zum zweiten Mal der Krisenstab von Stadt und Landkreis Bamberg.


UPDATE (Montag, 09. März, 18:33 Uhr):

Im Landkreis Bayreuth sind zwei weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilte das Landratsamt am Montagabend mit. Es handelt sich dabei um einen Familienvater aus Pegnitz und eine Lehrerin der Grund- und Mittelschule in Eckersdorf. Beide Personen hatten zu zuvor in einer Region aufgehalten, die nachträglich zu einem Risikogebiet erklärt wurde. Während der positiv getestete Mann symptomfrei ist, bestehen bei der Frau aus Eckersdorf leichtere Krankheitssymptome, die einen häuslichen Aufenthalt ermöglichen.

Im Rahmen der Risikominimierung wurden gestern und heute folgende Einrichtungen bis auf weiteres geschlossen:

  • die Grund- und Mittelschule Pottenstein
  • die Realschule Pegnitz
  • die Grund- und Mittelschule Eckersdorf
  • die Kindertagesstätte in Kirchenbirkig
  • die Kindertagesstätte in Elbersberg
  • die Kindertagesstätte in Pottenstein

In diesem Zusammenhang wurde für direkte Kontaktpersonen eine häusliche Quarantäne angeordnet. Diese werden in den nächsten Tagen im häuslichen Umfeld getestet. Die geschlossenen Gemeinschaftseinrichtungen werden derzeit gereinigt und die Händekontaktflächen desinfiziert, so dass in den Räumlichkeiten eine Ansteckungsgefahr auszuschließen ist.

KITA in Goldkronach wird wieder geöffnet

Die Kindertagesstätte in Goldkronach wird hingegen laut Pressemitteilung wieder geöffnet, da beide Mitarbeiterinnen ein unauffälliges Testergebnis zeigten.

Neue Fälle in Bayern am Montag

Das bayerische Gesundheitsministerium hat unterdessen weitere 39 Coronavirus-Fälle (Stand 12:00 Uhr) in Bayern bestätigt. Damit erhöhte sich seit 27. Februar die Zahl der bestätigten Fälle auf 239! Aktuelle Zahlen liefern folgende Statistiken des StMGP.


UPDATE (Montag, 09. März, 18:05 Uhr):

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Empfehlung abgegeben, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern derzeit aufgrund der Coronavirus-Problematik abzusagen. Oberstes Ziel sei es, so Spahn, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Die Stadt / der Landkreis Hof reagierten bereits auf diese Empfehlung mit einer Allgemeinverfügung und untersagten für eine Woche (bis einschließlich Samstag, 14. März) sämtliche Indoor-Großveranstaltungen im Hofer Land. Erste Tanzveranstaltungen, wie die Party-Nacht in Naila und der Bauernball Hof, wurden daraufhin abgesagt.

Coronavirus: Jens Spahn empfiehlt Absage von Großveranstaltungen
So reagiert Oberfranken...

UPDATE (Montag, 09. März, 17:49 Uhr):

Der erste Deutsche ist in Ägypten an den Folgen des Coronvirus gestorben. Dies wurde am gestrigen Sonntag bekannt. Insgesamt sind - Stand am Montagmittag - mehr als 1.000 Fälle bundesweit bestätigt. Auch in der Tschechischen Republik häufen sich die Coronavirus-Fälle. Die Regierung in Prag macht nun Nägel mit Köpfen und hat verschiedene Maßnahmen zum vorbeugenden Schutz ergriffen. Dazu zählt die vorübergehende Einführung von Kontrollen beim Grenzübertritt nach Tschechien. Betroffen sind ab dem heutigen Montag auch Ausreisende aus Bayern. Wir haben uns am Grenzübergang Schirnding umgesehen!

Angst vor dem Coronavirus: Tschechien führt Kontrollen an den Grenzen ein

UPDATE (Montag, 09. März, 16:02 Uhr):

Bayerischer Fußballverband zur Sachlage

Wie der Bayerische Fußball-Verband (BFV) am Montag mitteilte, beobachtet der Verband sehr aufmerksam die Corona-Infektionszahlen, die weiteren Entwicklungen und die behördliche Entscheidungen. Hierzu hat der BFV per Pressemitteilung zu Wort gemeldet.

Ab sofort gelten für den gesamten BFV-Spielbetrieb (Herren, Frauen, Jugend) folgende Maßnahmen:

  • Alle Vereine sind aufgefordert, aktiv zu prüfen, ob es Spieler*innen in ihren Mannschaften gibt, die in den vergangenen 14 Tagen (seit 21. Februar) aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Der BFV appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Vereine, diese Spieler – unabhängig von Symptomen – nicht einzusetzen, weder bei Spielen noch im Trainingsbetrieb.
  • Gibt es einen derartigen Fall, kann mit dem Spielgegner Kontakt aufgenommen werden, um sich auf eine Spielverlegung zu verständigen. Im Fall der Einigung sind die Spielleiter angewiesen, entsprechend zu verlegen. Der BFV bittet die Vereine hierbei um ein faires und verantwortungsbewusstes Miteinander. Die Spielverlegung hat hierbei Vorrang. Eine Ansetzung sogenannter „Geisterspiele“ steht für den bayerischen Amateurfußball aktuell nicht zur Debatte.
  • Zudem gilt, dass im Fall eines Spielers mit diagnostizierter Corona-Infektion der Spielleiter zu informieren ist, der dann das betreffende Spiel verlegt.
  • Das Bayerische Gesundheitsministerium unterstützt den Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Der BFV bittet Vereine, die am kommenden Spieltag mit einem Zuschaueraufkommen von mehr als 1.000 Besuchern rechnen, sich mit dem zuständigen Gesundheitsamt / Sicherheitsbehörden in Verbindung zu setzen.
  • Wo gespielt werden kann, stellt der BFV als reine Vorsichtsmaßnahme seinen Vereinen und dem eingeteilten Schiedsrichter frei, auf das obligatorische Shake-Hands vor den Spielen zu verzichten.

Weitere Informationen zu diesem Thema: BFV


UPDATE (Montag, 09. März, 12:57 Uhr):

Hofer Land: Getestete Personen negativ

Der Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof liegen erste Ergebnisse der auf das Coronavirus getesteten Personen vor. Darüber informierte am Mittag nun das Landratsamt. Getestet wurden Personen, die in engem Kontakt mit der infizierten Frau aus Hof standen. Bislang liegen der Behörde ausschließlich negative Befunde vor. Das gilt insbesondere für den Sohn der Infizierten. Bei ihm wurde kein Corona-Virus nachgewiesen.

Hof: Reinhart Gymnasium bis einschließlich Freitag geschlossen

Da aktuell noch nicht alle Ergebnisse der Getesteten seitens der Labore vorliegen, hat die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof gemeinsam mit der Schulleitung des Johann-Christian-Reinhart-Gymnasiums entschieden, die Schule bis einschließlich Freitag (13. März) geschlossen zu halten. Die Gesundheitsbehörde und die Schule stehen weiter in engem Austausch und werden auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse über das weitere Vorgehen entscheiden.

Elterngespräch fand im direkten Kontakt statt

Da es in den vergangenen Tagen beim Landratsamt vermehrt Nachfragen hinsichtlich des Kontakts der betroffenen Patientin mit den Lehrern gab, weist die Behörde in ihrer Presseerklärung darauf hin, dass das Elterngespräch ausschließlich in direktem Kontakt und nicht im Rahmen der allgemeinen Informationsveranstaltung an der Schule stattfand.

Allgemeinverfügung des Landkreises Hof

Bezüglich Großveranstaltungen hat das Landratsamt Hof bereits am Wochenende eine Allgemeinverfügung erlassen. Die Allgemeinverfügung entspricht auch der Empfehlung, die Gesundheitsminister Jens Spahn ausgesprochen hat, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Diese gilt für Veranstaltungen ab 1.000 Personen in geschlossenen Räumen, die besondere Kriterien erfüllen.


UPDATE (Montag, 09. März, 11:15 Uhr):

Kontrollen an der Grenze zu Tschechien

Auch in der Tschechischen Republik häufen sich die Coronavirus-Fälle. Aktuell gibt es im Nachbarland rund zwei Dutzend Fälle. Die Regierung in Prag hat daraufhin verschiedene Maßnahmen zum vorbeugenden Schutz ergriffen. Dazu zählt die vorübergehende Einführung von Kontrollen beim Grenzübertritt nach Tschechien. Betroffen sind ab dem heutigen Montag auch Ausreisende aus Bayern.

Stichprobenkontrolle bei der Einreise nach Tschechien

An Grenzübergängen - wie bei Schirnding (WU) werden von tschechischer Seite Kontrollstellen installiert. Hier werden im Grenzverkehr stichprobenartige Kontrollen durchgeführt. Punktuell werden auch Temperaturmessungen bei Einreisenden vornehmen. Die Stellen werden unter anderem von der tschechischen Polizei, der Feuerwehr und der tschechischen Zollverwaltung betrieben. Die Beamten geben laut News5-Angaben an Einreisende nach Tschechien Informationszettel zum Coronavirus heraus beziehungsweise verteilen entsprechende Verhaltenshinweise.

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Staus an den Grenzübergängen sind möglich

Sofern sich bei einer Kontrolle der Verdacht einer Infektion ergibt, wird die weitere Vorgehensweise von den Beamten vor Ort entschieden. Kommt es zu einer Rückreise nach Deutschland, wird um Kontaktaufnahme mit einem Arzt oder mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Deutschland gebeten. Durch die Maßnahmen an der Grenze kann es zu Stauungen bei der Ausreise nach Tschechien kommen. Die Bayerische Polizei wird diesbezüglich den Verkehr an den bayerischen Grenzübergängen in den kommenden Tagen besonders im Blick behalten.

Coronavirus: Tschechien macht Ernst! - Grenzkontrollen bei der Einreise in das Nachbarland

Themenseite (Woche 10/20): Coronavirus ist in Oberfranken angekommen


UPDATE (Sonntag, 08. März, 21:23 Uhr):

Keine Schule am Caspar-Vischer-Gymnasium in Kulmbach

Wie auf der Homepage des Caspar-Vischer-Gymnasiums am Sonntagabend zu erfahren ist, bleibt das CVG in Kulmbach ab Montag (09. März) geschlossen. In Absprache mit dem Gesundheitsamt und dem Landratsamt Kulmbach ist dieses Vorgehen laut der Meldung "als reine Vorsichtsmaßnahme festgelegt". Demnach wurde beschlossen:

  • Ab Montag findet am CVG für die nächsten Tage kein Unterricht statt
  • Die Kinder müssen zu Hause bleiben
  • Eltern werden gebeten, sich auf ESIS zu informieren.

Das Gymansium steht mit dem Landratsamt in engem Austausch. Über die schulüblichen Informationskanäle gibt die Leitung über den jeweiligen Sachstand informieren. Sekretariat und Schulleitung sind in der Schule erreichbar. Weitere Informationen auf der Homepage des CVG.


UPDATE (Sonntag, 08. März, 19:46 Uhr):

Huml befürwortet Votschlag von Bundesgesundheitsminister Spahn

Der bayerische Coronavirus-Krisenstab hat sich am Sonntag unter anderem mit der Frage der Risikobewertung von Großveranstaltungen befasst. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte dazu in München:

Wir unterstützen den Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Deshalb empfehlen wir den Veranstaltern und den zuständigen lokalen Behörden ein solches Vorgehen auch für Bayern."

Der Umgang mit kleineren Veranstaltungen sollte nach Ansicht des Krisenstabs von den Veranstaltern und zuständigen lokalen Behörden weiterhin anhand der Prinzipien des Robert Koch-Instituts geprüft werden. Der bayerische Corona-Krisenstab begrüßte es zudem, dass einige Landkreise und Städte bereits zentrale Diagnose-Stellen zur Testung von Kontaktpersonen eingerichtet haben.

Verdachtsfälle müssen zügig und sicher getestet werden. Wir empfehlen, dort wo es aufgrund der steigenden Zahl von Verdachtsfällen notwendig ist, auch pragmatisch entsprechende Strukturen zu schaffen.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

 


UPDATE (Sonntag, 08. März, 18:29 Uhr):

67 weitere Virus-Fälle in Bayern gemeldet

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Sonntagnachmittag weitere 67 Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es derzeit insgesamt 200 bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

Neue Fälle in folgenden Regionen:

  • Schwaben: Augsburg (1), Landkreis Augsburg (1), Landkreis Oberallgäu (3)
  • Oberbayern: Landkreis Freising (6), Landkreis Starnberg (6), Landkreis Dachau (3), Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm (1), Landkreis Garmisch-Partenkirchen (1), Rosenheim (1), München (35), Landkreis München (4)
  • Oberpfalz: Landkreis Regensburg (2), Landkreis Schwandorf (1)
  • Niederbayern: Landkreis Dingolfing-Landau (1), Landkreis Kelheim (1)

UPDATE (Sonntag, 08. März, 17:41 Uhr):

Neuer Coronavirus-Fall im Landkreis Bayreuth

Ein dritter Fall einer positiv getesteten Person aus dem Landkreis Bayreuth wurde am Samstag bestätigt. Dies teilte das Landratsamt Bayreuth am Sonntagnachmittag mit. Der Mann aus Pegnitz hatte in der Faschingswoche mit seiner Frau und den vier Kindern einen Skiurlaub in Südtirol verbracht. Wegen "milder Allgemeinsymptome" gab er sich am Freitag in ärztliche Behandlung. Der dort durchgeführte Test auf das Virus verlief nun positiv. Inzwischen weist der Mann laut Pressemitteilung keine Krankheitssymptome mehr auf.

Grund- und Mittelschule Pottenstein und Realschule Pegnitz bis auf weiteres geschlossen

Da die symptomfreie Ehefrau als Lehrkraft an der Grund- und Mittelschule Pottenstein tätig ist, wurde die Schule auf Veranlassung des Gesundheitsamtes Bayreuth in Absprache mit den Schulbehörden bis auf weiteres geschlossen. Da der positiv getestete Mann am letzten Mittwoch auch an einem Elternabend der Realschule Pegnitz teilgenommen und dort Kontakt mit Lehrern hatte, bleibt auch diese Schule aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres geschlossen. Alle Teilnehmer am Elternabend sind aufgefordert, die 14-tägige häusliche Quarantäne einzuhalten. Durch das Gesundheitsamt Bayreuth wird in den nächsten Tagen eine Testung im häuslichen Rahmen durchgeführt.

© News5 / Bauernfeind© News5 / Bauernfeind

Auch Wahlkampfveranstalung der Pegnitzer Gemeinschaft besucht

Der Mann hatte zudem am letzten Donnerstagabend an einer Wahlveranstaltung der Pegnitzer Gemeinschaft in der Gaststätte Gebhardt im Pegnitzer Ortsteil Buchau teilgenommen. Nach Bekanntwerden des neuen Falls hatte Bürgermeisterkandidat Wolfgang Nierhoff (Pegnitzer Gemeinschaft) die Behörden bei der Ermittlung der Besucher der Wahlveranstaltung unterstützt und begonnen diese zu informieren. Die Besucher der Wahlveranstaltung werden aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben und sich beim Landratsamt Bayreuth, Fachbereich Gesundheitswesen unter der Telefonnummer 0921 / 728 229 (ab Montagvormittag) zu melden. Alle direkten Kontaktpersonen werden in den nächsten Tagen vom Gesundheitsamt kontaktiert und einer Testung unterzogen. Auch die Gaststätte bleibt bis auf weiteres geschlossen!


UPDATE (Sonntag, 08. März, 16:26 Uhr):

Bamberger Schüler negativ getestet / Häusliche Quarantäne aufgehoben

Alle Schüler der Maria-Ward-Schule, die am Freitag aus der Skifreizeit aus Südtirol zurückgekehrt waren, wurden negativ auf den Coronavirus getestet. Das teilte Landrat Johann Kalb als Leiter der Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis Bamberg am Sonntagnachmittag mit.

Wir sind äußerst erleichtert! Ich werde deshalb die häusliche Quarantäne für die Familien aufheben.

(Johann Kalb, Landrat des Landkreises Bamberg)

Schüler sollen noch zu Hause bleiben

Die Schüler selbst, so eine Anordnung des bayerischen Gesundheitsministeriums vom gestrigen Samstag, sollen zwei Wochen lang nicht in die Schule, da sie zuvor in einem Risikogebiet waren. Die Region Südtirol wurde am Donnerstag vom Robert-Koch-Institut hierzu eingestuft.


UPDATE (Samstag, 07. März, 17:36 Uhr):

Hof: Reinhart-Gymnasium bleibt am Montag geschlossen

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises Hof hat in Absprache mit dem Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium angesichts der aktuellen Situation beschlossen, dass am Montag (9. März) kein Unterricht am Reinhart-Gymnasium stattfinden wird. Dies teilte das Landratsamt Hof auf der Homepage mit. Die Gesundheitsbehörde und die Schule stehen weiter in engem Austausch und werden auf der Grundlage der bis dahin vorliegenden Erkenntnisse über das weitere Vorgehen entscheiden. Weitere Informationen auf der Internetseite des Landkreises Hof.

 


UPDATE (Samstag, 07. März, 17:20 Uhr):

31 neue Virus-Fälle in Bayern

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Samstagnachmittag 31 weitere Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es derzeit seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 133 bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

  • Oberfranken: Hof (1)
  • Mittelfranken: Nürnberg (1), Nürnberger Land (1)
  • Oberbayern: Landkreis Ebersberg (3), Landkreis Erding (1), Landkreis Freising (2), Landkreis Miesbach (1), Landkreis München (4), Landkreis Starnberg (2), Landkreis Weilheim-Schongau (2), Ingolstadt (1)
  • Oberpfalz: Landkreis Amberg-Sulzbach (2), Landkreis Cham (2), Regensburg (1)
  • Schwaben: Landkreis Donau-Ries (2), Landkreis Lindau (2), Augsburg (1)
  • Unterfranken: Würzburg (2)

UPDATE (Samstag, 07. März, 13:46 Uhr):

Auch Hofer Bauernball abgesagt

Wie das Landratsamt Hof am Mittag mitteilte, wurde neben der Partynacht in Naila (siehe unten) nun auch der Bauernball in Hof abgesagt. Bei beiden Veranstaltungen wurde mit mehr als 1.000 Besuchern gerechnet. Hintergrund ist der erste bestätigte Coronavirus-Fall im Hofer Land. Ziel der Maßnahmen ist es laut Pressemitteilung, die Infektionen in Stadt und Landkreis Hof so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern. Dadurch soll insbesondere ein Zusammentreffen mit der aktuell laufenden Grippewelle so weit wie möglich vermieden werden. 

Stadt & Landkreis Hof erlassen Allgemeinverfügung

Der Landkreis und die Stadt Hof haben eine Allgemeinverfügung erlassen, dass bis einschließlich nächsten Samstag (14. März) Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen in geschlossenen Räumen untersagt werden, soweit von einer hohen Anzahl und Intensität der Kontaktmöglichkeiten und einer engen Interaktion zwischen den Teilnehmen (zum Beispiel Tanzen) auszugehen ist. Dadurch sollen eine Überlastung der ambulanten und stationären Versorgung, insbesondere der derzeit herrschenden Grippewelle nach Möglichkeit vermieden werden und so die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich geschützt werden.


UPDATE (Samstag, 07. März, 12:10 Uhr):

Bayerische Ministerien erlassen Coronavirus-Allgemeinverfügung

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eine Coronavirus-Allgemeinverfügung zum Besuch von Schulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten für Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten wie Südtirol erlassen. Demzufolge dürfen Schüler und Kindergartenkinder zum Beispiel nach ihrer Rückkehr aus Südtirol für 14 Tage nicht in die Schule beziehungsweise die entsprechende Einrichtung besuchen. Hier finden Sie die komplette Allgemeinverfügung im Wortlaut!

In Italien gelten derzeit folgende Gebiete als Risikogebiet:

  • Region Südtirol
  • Region Emilia-Romagna
  • Region Lombardei
  • die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien

Zur Begründung steht in der Allgemeinverfügung unter anderem:

Kinder und Jugendliche sind besonders schutzbedürftig. Dabei ist die Übertragungsgefahr bei Kindern besonders hoch, weil kindliches Spiel in den frühkindlichen Einrichtungen regelmäßig einen spontanen engen körperlichen Kontakt der Kinder untereinander mit sich bringt. Das Einhalten disziplinierter Hygieneetiketten ist zudem abhängig vom Alter und der Möglichkeit zur Übernahme von (Eigen-)Verantwortung und bedarf daher bei Kindern noch einer entwicklungsangemessenen Unterstützung durch Erwachsene. Diese Unterstützung kann in den Einrichtungen mit einer Vielzahl an betreuten Kindern seitens der Aufsichtspersonen nicht immer ununterbrochen sichergestellt werden. Vielmehr sehen die Räume in den Einrichtungen in aller Regel Rückzugsmöglichkeiten vor. Daher kann schon räumlich eine lückenlose Überwachung nicht immer gewährleistet werden. Damit steigt die Gefahr, dass sich Infektionen innerhalb der Einrichtung verbreiten und diese nach Hause in die Familien getragen werden.

Ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums betonte:

Deshalb ist nach Abwägung aller Umstände eine allgemeingültige Anordnung erforderlich, um die Verbreitung der Infektion im Bereich der Schulen und der Kinderbetreuung zu unterbinden. Diese Anordnung betrifft die Kindertagespflege auch dann, wenn nur ein Kind betreut wird. Denn auch dann ist eine Übertragung auf weitere Kinder nicht ausgeschlossen. Die Anordnung ist nicht befristet. Bei entsprechender erneuter Risikoeinschätzung wird die Allgemeinverfügung aufgehoben.

In der Allgemeinverfügung wird erläutert:

Es ist ausdrücklich keine Aufgabe der Träger beziehungsweise des eingesetzten Personals / der Tagespflegeperson, gezielt durch Nachfragen zu erforschen, ob Kinder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Nur dann, wenn eine positive Kenntnis darüber besteht, dürfen diese Schülerinnen und Schüler sowie Kinder nicht mehr betreut werden.

 


UPDATE (Samstag, 07. März, 11:49 Uhr):

Partymarathon in Naila abgesagt

Der HGN-Partymarathon am heutigen Samstag in der Frankenhalle in Naila (HO) wurde abgesagt. Diese teilte der Veranstalter am Samstagvormittag bei Facebook mit. Demnach wurde das Event vom Gesundheitsheitsamt des Lankreises Hof behördlich abgesagt. Wie weiter auf der Facebookseite des Veranstalters zu lesen war, soll in den nächsten Tagen entschieden werden, ob die Veranstaltung nachgeholt wird.


UPDATE (Samstag, 07. März, 00:06 Uhr):

Erster Corona-Fall im Hofer Land

Wie das Landratsamt Hof am späten Freitagabend mitteilte, wurde von der Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof soeben der erste Coronavirus-Fall im Hofer Land bestätigt. Wie Landrat Oliver Bär informierte, handelt es sich um eine Frau aus der Stadt Hof, die am vergangenen Wochenende aus dem Urlaub in Südtirol zurückgekehrt war. Nachdem sie Symptome zeigte, hatte sie sich am Donnerstag (05. März) auf das Virus testen lassen. Das Testergebnis fiel am heutigen Abend positiv aus.

Betroffene steht unter häuslicher Quarantäne

Die Frau befindet sich in häuslicher Quarantäne. Ebenso ihr Sohn. Er zeigt bislang laut Presseinformation keine Symptome. Er wird ebenso auf das Virus hin getestet. Die Gesundheitsbehörde kontaktiert derzeit sämtliche Personen, die in den vergangenen Tagen engeren Kontakt zu der Frau hatten, um einzelfallbezogen das weitere Vorgehen festzulegen.  

Frau hatte Kontakt zu drei Lehrern des Reinhart-Gymnasiums Hof

Die Frau hatte am Donnerstag im Rahmen eines Elterngespräches Kontakt zu drei Lehrern des Reinhart-Gymnasiums in Hof. Die Gesundheitsbehörden haben nun Kontakt zu diesen Personen aufgenommen. Weitere Details und Maßnahmen will die Behörde umgehend bekanntgeben.

 


UPDATE (Freitag, 06. März, 23:55 Uhr):

Drei Schulklassen der Maria-Ward-Schulen aus Bamberg mussten noch am Freitagbend (06. März), direkt nach ihrer Rückkehr aus einer Skifreizeit in Südtirol, in häusliche Quarantäne. Das Robert-Koch-Institut hatte Südtirol am gestrigen Donnerstag als Corona-Risikogebiet eingestuft.

Untersuchung in einem leerstehenden Supermarkt in Scheßlitz 

Laut News5-Angaben werden die Heimkehrer zur Stunde in einem leerstehenden Supermarkt in Scheßlitz (BA) von Ärzten untersucht, der zuvor räumlich in zwei Abschnitte getrennt wurde. In einem Bereich werden Ärzte Abstriche von jedem einzelnen Kind und Lehrkräften machen. Der andere Bereich ist für die Eltern der Schüler, die sich dort ebenfalls anmelden müssen. Danach dürfen sie nach Hause, müssen aber in häuslicher Quarantäne bleiben. Betroffen sind rund 60 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte. Dazu ein Statement von Dr. Susanne Paulmann, Amtsärztin am Gesundheitsamt Bamberg.

Scheßlitz: Nach Südtirol-Urlaub: Rund 60 Schüler und Lehrer unter Quarantäne
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UPDATE (Freitag, 06. März, 18:11 Uhr):

Kein Tag ohne neue Meldungen im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus. Am heutigen Freitag (06. März) wurde bekannt, dass drei Klassen der Maria-Ward-Schule in Bamberg am Abend aus dem Skiurlaub zurückkommen, die in Südtirol stattfand. Die Region wurde jetzt vom Robert-Koch-Institut als Corona-Risikogebiet einstuft. Die Folge: Gut fünf Dutzend Familien müssen nun in häusliche Quarantäne. Es gibt also weiterhin Grund zur Verunsicherung. Stadt und Landkreis Bamberg zum Beispiel haben bereits reagiert und richten spezielle Anlaufstellen an ihren Krankenhäusern, wie unter anderem an der Juraklinik in Scheßlitz.

Juraklinik Scheßlitz: Corona-Anlaufstelle eingerichtet

UPDATE (Freitag, 06. März, 17:40 Uhr):

Landratsamt Kulmbach mit Informationen zur Coronavirus-Sachlage

Nachdem das Robert-Koch-Institut die Zahl der Risikogebiete um Südtirol erweitert hat, reagierte auf diese neue Faktenlage der Landkreis Kulmbach mit folgenden Informationen:

  • Die Erreichbarkeit des Gesundheitsamtes Kulmbach für Fragen und Abklärung von Verdachtsfällen ist weiterhin rund um die Uhr (auch am Wochenende) unter der Telefonnummer 09221 / 707-600 gegeben.
  • Es besteht weiterhin die Möglichkeit zur Entnahme eines Rachenabstriches zum Testen auf den Coronavirus nach individueller Risikobewertung durch den Hausarzt (oder im Extremfall am Wochenende durch das Gesundheitsamt direkt).
  • Die Termine zur Probenentnahme im Gesundheitsamt sind unter der Woche jeweils um 9:00 Uhr, um 13:00 Uhr und um 16:00 Uhr sowie am Samstag und am Sonntag um 9:00 Uhr und um 13:00 Uhr - nur jeweils nach telefonischer Absprache!
  • Bei aufkommenden Fragen zu Rückkehrern aus den Risikogebieten verweist das Landratsamt auf das Merkblatt des Gesundheitsministeriums.
  • Betreffend Schulkindern ist der Mitteilung zu entnehmen: „Schulkinder, die sich in den letzten 14 Tagen in Südtirol aufgehalten haben, sollen nächste Woche zu Hause bleiben.“
  • Der Arbeitsstab am Landratsamt hat auf der Homepage des Landkreises Kulmbach eine Unterseite „Informationen zum Coronavirus“ eingerichtet, auf der alle relevanten Informationen zusammengefasst sind: HIER DER LINK.

UPDATE (Freitag, 06. März, 16:56 Uhr):

29 weitere Coronavirus-Fälle in Bayern

Das Gesundheitsministerium in München meldete am Freitagnachmittag (Stand 15:00 Uhr) weitere 29 Coronavirus-Fälle in Bayern. Die Summe der neu bestätigten Fälle erhöhte sich seit Donnerstag vergangener Woche auf insgesamt 102. Vor allem in München stieg die Zahl der Infizierten sprunghaft an.

Folgende Regierungsbezirke sind betroffen:

  • Mittelfranken: vier Fälle aus Nürnberg, ein Fall aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt
  • Niederbayern: ein Fall im Landkreis Passau
  • Oberbayern: jeweils drei weitere Fälle aus den Landkreisen Ebersberg und Freising, ein Fall aus dem Landkreis Miesbach und elf Infizierte in München
  • Schwaben: je ein Fall aus den Landkreisen Augsburg und Oberallgäu
  • Unterfranken: drei Infizierte in Würzburg

UPDATE (Freitag, 06. März, 15:39 Uhr):

Südtirol zum Risikogebiet erklärt

Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die italienischen Risikogebiete um Südtirol erweitert. In Italien gehören dazu außerdem die Region Emilia-Romagna, die Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua (Region Venetien). Damit sind auch Personen, die innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Rückkehr aus Südtirol Coronavirus-Symptome entwickeln, als begründete Verdachtsfälle einzustufen. Schulkinder, die sich in den letzten 14 Tagen in Südtirol aufgehalten haben, sollen nächste Woche zu Hause bleiben, das das bayerische Gesundheitsministerium in einer Pressemeldung:

Bei einem begründeten Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion sollte man sich telefonisch an den Hausarzt oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden. Ein begründeter Verdachtsfall besteht bei Personen, die Symptome haben und sich vorher in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Wer in Italien mit einem Coronavirus-Erkrankten persönlichen Kontakt hatte, sollte sich umgehend an sein Gesundheitsamt wenden.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

Merkblatt für Italien-Heimkehrer

Für Italien-Reisende hatte das bayerische Gesundheitsministerium bereits in der vergangenen ein Merkblatt veröffentlicht. HIER DER LINK DAZU! Es richtet sich auch an Rückkehrende aus dem Italien-Urlaub.

Empfehlungen für bayerische Schulen vom Krisenstab

Bayerns Coronavirus-Krisenstab hat zudem Empfehlungen für Schulen im Freistaat festgelegt. Demzufolge soll eine Schule geschlossen werden, wenn dort ein bestätigter Coronavirus-Fall aufgetreten ist. Wenn nur ein begründeter Verdachtsfall vorliegt, soll die Klasse der betroffenen Schülerin oder des betroffenen Schülers zu Hause bleiben. Die Dauer dieser Maßnahmen ist vom konkreten Einzelfall abhängig.


UPDATE (Freitag, 06. März, 13:52 Uhr):

Landkreis Bamberg: 60 Familien in häuslicher Quarantäne

Die Gesundheitsbehörde beim Landratsamt Bamberg ist am Vormittag davon unterrichtet worden, dass sich die Schüler dreier Klassen der Maria-Ward-Schule Bamberg im Skiurlaub in Südtirol (Italien) befinden. Die Region Südtirol ist am Donnerstag zum Corona-Risiko-Gebiet erklärt worden. Weitere Klassen befinden sich nach einer aktuellen Erhebung des Gesundheitsamtes nicht in entsprechenden Risikogebieten.

Die Gesundheit der Bevölkerung hat oberste Priorität. Wir haben deshalb die Betroffenen und ihre Familien gebeten, sich in häusliche Quarantäne zu begeben!

(Landrat Johann Kalb, Landkreis Bamberg)

Schüler kehren am Freitagabend heim

Noch am Vormittag wurden mit dem Bildungsbüro der Stadt Bamberg und mit der Schulleitung die notwendigen Maßnahmen abgestimmt. Um 16:00 Uhr wird laut Kalb eine Infoveranstaltung für die Eltern angeboten werden. Diese wird in der Maria-Ward-Schule stattfinden. Am späten Abend werden Schüler und Lehrkräfte zurückkehren. Unmittelbar nach Ankunft werden von allen Teilnehmern Abstriche gemacht. Zum Schutz und zur Sicherheit ist es erforderlich - so das Landratsamt - eine häusliche Quarantäne für die Teilnehmer und deren unmittelbare Angehörige anzuordnen.


UPDATE (Freitag, 06. März, 12:50 Uhr):

Landratsamt Bayreuth gibt Update zur Coronavirus-Situation im Landkreis Bayreuth

Wie das Landratsamt Bayreuth am Freitagmittag mitteilte, weisen derzeit die beiden positiv getesteten Personen aus Goldkronach keine Krankheitssymptome auf. Auch im Umfeld konnte bei allen bisher getesteten Kontaktpersonen der Virus nicht nachgewiesen werden.

Negativer Test einer KITA-Mitarbeiterin

Aus der derzeit geschlossenen Kindertagesstätte des Ortes liegt inzwischen ein unauffälliges Testergebnis einer Mitarbeiterin vor. Von einer weiteren Mitarbeiterin wird das Ergebnis am Wochenende erwartet. Die Entscheidung, wann die Kindertagesstätte wieder geöffnet wird, hängt vom Ergebnis dieses Tests ab.

Negative Tests in der Hausarztpraxis

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hausarztpraxis Dr. med. Klinisch in Goldkronach, in der die beiden, später positiv getesteten Personen behandelt wurden, weisen laut Pressemeldung ebenfalls ein unauffälliges Testergebnis auf. Für eine Wiedereröffnung der Arztpraxis ist zunächst die zweiwöchige Inkubationszeit abzuwarten.

Weitere Personen im Landkreis Bayreuth derzeit nicht infiziert

Außer bei den zwei bereits bekannten Personen, wurde das Coronavirus bisher bei keinen weiteren Personen im Landkreis Bayreuth nachgewiesen. Die Mitarbeiter des Fachbereichs Gesundheitswesen am Landratsamt tauschen sich täglich mit der Integrierten Leitstelle Bayreuth-Kulmbach (ILS), dem Klinikum Bayreuth und den Fachstellen der Regierung von Oberfranken aus. Der Arbeitsstab des Landratsamtes Bayreuth beobachtet das Geschehen seit fünf Wochen aufmerksam und bewertet täglich die aktuelle Lage, um gegebenenfalls notwendige Maßnahmen veranlassen zu können.

© TVO

UPDATE (Donnerstag, 05. März, 21:20 Uhr):

Insgesamt 31 neue Fälle am Donnerstag

Nochmals informierte am Donnerstag das bayerische Gesundheitsministerium über Neuerkrankungen. Am Abend kamen weitere sieben bestätigte Coronavirus-Fälle hinzu. Damit erhöhte sich die Zahl der neuen Fälle seit letztem Donnerstag auf 73. Allein am heutigen Donnerstag wurden 31 Fälle registriert.

Neue Fälle

  • Vier Infizierte in Erlangen (Mittelfranken)
  • Jeweils ein Fall im Landkreis Starnberg (Oberbayern), Landkreis Bad Kissingen (Unterfranken) und in München (Oberbayern)

Die Gesundheitsbehörden ermitteln derzeit sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.


UPDATE (Donnerstag, 05. März, 19:57 Uhr):

Informationen zu Veranstaltungen im Coburger Land

Das Landratsamt Coburg hat Informationen zur Veranstaltungen im Landkreis Coburg veröffentlicht, nachdem es unter anderem zahlreiche Anfragen an die Behörde gab.

Die Entscheidung, ob Maßnahmen für Veranstaltungen zu veranlassen sind, obliegt den Veranstaltern sowie lokalen Behörden vor Ort! ... Aber die Risiken sind nicht bei allen Veranstaltungen gleich groß, daher sollten die jeweils Verantwortlichen sorgfältig abwägen, welche konkreten Maßnahmen zu treffen sind.

(Stephan Zingler, Leiter des Geschäftsbereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Coburg)

Grundsätzlich ist es möglich, die geplante Veranstaltung durchzuführen, unter Auflagen zu erlauben, das Format anzupassen, aber auch sie zu verschieben beziehungsweise abzusagen, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung.

Das Risiko von großen und oder schwer verlaufenden COVID-19 Ausbrüchen nach einer Übertragung von SARS-CoV-2 bei einer Veranstaltung hängt von der Zusammensetzung der Teilnehmer, Art und Typ der Veranstaltung sowie Möglichkeiten der Kontrolle im Falle eines Ausbruches zusammen.

(Robert-Koch-Institut)

Auf Messen, Kongressen oder größeren Veranstaltungen kann es unter ungünstigen Bedingungen zu einer Übertragung auf viele Personen kommen. 

Einige Kriterien, die in die Entscheidung, eine Veranstaltung abzuhalten oder abzusagen einbezogen werden sollten (lt. Pressemitteilung):

  • Kommt eine größere Anzahl von Menschen auf engem Raum zusammen?
  • Ist eine engere Interaktion zwischen den Teilnehmern vorgesehen? (Tanzen)
  • Wie sind die Gegebenheiten vor Ort: Handelt es sich um eine Indoor-Veranstaltung? Sind die Räume klein oder ist eine Belüftung nur schlecht möglich?
  • Gibt es genügend Möglichkeiten zur ausreichenden Händehygiene?
  • Sind bereits Infektionen in der Region der Veranstaltung aufgetreten?
  • Besteht die Möglichkeit, dass Menschen aus Regionen mit gehäuftem Auftreten von COVID-19-Fällen oder gar aus Risikogebieten teilnehmen?
  • Könnten Menschen mit akuten respiratorischen Symptomen dabei sein?
  • Nehmen ältere Menschen bzw. Menschen mit Grunderkrankungen teil?
  • Sind Schwierigkeit der schnellen Kontaktpersonenermittlung im Falle eines Ausbruchs zu erwarten?

Nachdem im Coburger Land bisher keine infizierten Personen bekannt sind und Massenveranstaltungen derzeit sowieso nicht geplant sind, ist die Risikogefahr als mäßig einzustufen. Wir empfehlen Veranstaltern, nach den genannten Punkten abzuwägen, ob sie ihre Veranstaltung durchführen oder nicht.

(Stephan Zingler, Leiter des Geschäftsbereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung, LRA CO)

Maßnahmen bei Veranstaltungen, um das Risiko einer Übertragung möglichst gering zu halten (lt. Pressemitteilung):

  • Angemessene Belüftung des Veranstaltungsortes
  • Aktive Information der Teilnehmer und Teilnehmerinnen über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes wie Händehygiene, Abstand (1-2 Meter) halten oder Husten- und Schnupfenhygiene
  • Teilnehmerzahl begrenzen / reduzieren
  • Ausschluss von Personen mit akuten respiratorischen Symptomen
  • Eingangsscreening auf Risikoexposition und/oder Symptome
  • Auf enge Interaktion der Teilnehmenden verzichten
  • Veranstaltung, insbesondere solche, die zeitlich nicht gebunden sind, verschieben oder je nach weiterer Entwicklung absagen

Darüber hinaus empfiehlt das Gesundheitsamt Menschen, die an akuten respiratorischen Erkrankungen leiden oder die aus einem Risikogebiet (siehe Website des Robert-Koch-Institutes) zurückgekehrt sind, generell lieber zuhause zu bleiben.


UPDATE (Donnerstag, 05. März, 18:00 Uhr):

Hamsterkäufe in Zeiten von Corona – Panikmache oder sinnvoll?

Leere Regale in Supermärkten: Dieses Bild zeigt sich in der Causa Coronavirus derzeit immer häufiger. Insbesondere länger haltbare Produkte wie Konserven, Nudeln, Reis, Wasser und Hygieneartikel sind bei den Verbrauchern sehr gefragt. Der Grund: Die Angst vor einer möglichen Infektion und die damit im Ernstfall einhergehende Isolation.

Das Thema „Hamsterkäufe“ spaltet die Gesellschaft. Ein Teil der Bevölkerung findet diese Einkäufe als übertrieben. Der andere Teil als eine gute Vorsichtsmaßnahme. Wir fragen aktuell auf unserer Facebook-Seite: Macht eine Vorratshaltung in Zeiten von Corona Sinn oder ist das Horten von Lebensmitteln übertrieben?

  • Auf das Bild klicken und an unserer Online-Umfrage teilnehmen!

UPDATE (Donnerstag, 05. März, 17:13 Uhr):

Über 200 Grippe-Tote in Deutschland

Durch die umfassende Berichterstattung über das Coronavirus wurde die Influenza in letzter Zeit in den Hintergrund gedrängt. In dieser Saison starben an der Grippe in Deutschland bereits 202 Personen. Dies teile das Robert-Koch-Institut (RKI) mit. 87 Prozent, die der Grippe erlagen, lagen in der Altergruppe "ab 60 Jahre". Seit Oktober 2019, dem Beginn der Saison, gab es rund 120.000 bestätigte Fälle einer Influenza in Deutschland. Da nur ausgewählte Proben an das Institut verschickt werden, bewegen sich die realen Grippe-Zahlen wohl noch deutlich höher. Diese werden nach Ende der Saison für Deutschland hochgerechnet.


UPDATE (Donnerstag, 05. März, 14:57 Uhr):

Weitere zwölf neue Coronavirus-Fälle in Bayern

Am Nachmittag hat das Gesundheitsministerium in Bayern zwölf weitere 12 Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es derzeit seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 66 neue Infizierte im Freistaat.

Betroffen sind folgende Landkreise:

  • Mittelfranken: drei Fälle aus dem Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim / ein Fall aus Nürnberg / ein Fall aus dem Landkreis Roth
  • Oberbayern: Landkreis München / Landkreis Weilheim-Schongau (je 1 Fall)/ drei Fälle im Landkreis Freising
  • Schwaben: Landkreis Oberallgäu (ein Fall)
  • Oberpfalz: Landkreis Amberg-Sulzbach (ein Fall)

UPDATE (Donnerstag, 05. März, 14:08 Uhr):

Testergebnisse negativ

Die sechsköpfige Familie im Raum Bamberg, die Kontakt zu einem mit dem Corona-Virus infizierten Mittelfranken hatte, wurde negativ getestet. Dies teilte Landrat Johann Kalb als Leiter der Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis Bamberg soeben mit. Die beiden Erwachsenen und die vier Kinder waren am Dienstag getestet worden. Die Auswertung der Testergebnisse hatte sich wegen einer Überlastung des Labors in Oberschleißheim (Landkreis München) um einen Tag verzögert. Die Familie befand sich bislang in häuslicher Quarantäne. Landrat Johann Kalb: "Ich bin erleichtert!"


UPDATE (Donnerstag, 05. März, 13:40 Uhr):

Kinderfest auf der Giechburgist abgesagt

Der Landkreis Bamberg hat das für den kommenden Sonntag geplante Kinderfest auf der Giechburg abgesagt! Dies teilte der Bamberger Landrat Johann Kalb am Donnerstagmittag mit.

Sicherheit geht vor. Die Gesundheit unserer Kinder ist unser höchstes Gut. Deshalb sagen wir das Kinderfest auf der Giechburg ab. ... Ich weiß, dass sich viele auf das bunte Programm, das von unserer Ehrenamtsbeauftragten Rike Straub mit vielen engagierten Gruppen zusammengestellt wurde, gefreut haben. Wir wollen aber weder mit einem unguten Gefühl noch mit einem Risiko feiern.

(Johann Kalb, Landrat des Landkreises Bamberg)

Kalb versprach, dass „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ ist. Der Landrat versprach ein noch bunteres, ungezwungenes Fest, sobald die Lage rund um das Coronavirus besser einzuschätzen - im Idealfall kein Thema mehr ist.


UPDATE (Donnerstag, 05. März, 11:00 Uhr):

Die Zahl der Infizierten mittlerweile auf 54 gestiegen

Die beteiligten Behörden informierten am Vormittag über zwölf weitere Coronavirus-Fälle im Freistaat. Damit gibt es derzeit (Stand: 11:00 Uhr) seit letztem Donnerstag insgesamt 54 neue bestätigte Infizierte in Bayern.

Zwölf weitere Corona-Fälle in Bayern

  • Vier Infizierte aus München
  • Zwei Infizierte aus dem oberbayerischen Landkreis Miesbach
  • Zwei Infizierte aus dem Landkreis Neu-Ulm
  • Ein Inifzierter aus dem Landkreis Aichach-Friedberg
  • Ein Infizierter aus dem Landkreis Erlangen-Höchstädt
  • Zwei Infizierte aus Würzburg

Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 17:44 Uhr):

Informationen des Landkreises Coburg

Auf der Seite des Landkreises Coburg steht ein Interview mit der Leiterin des Fachbereichs Gesundheitswesen, Frau Dr. Roswitha Gradl zum Abruf bereit. Dieses Video gibt es über diesen LINK oder direkt auf dem Youtube-Kanal des Landkreises Coburg. Hier werden wichtige Fragen rund um das Coronavirus geklärt.

In dringenden Verdachtsfällen, so das Landratsamt, stehen neben den Hausärzten das Gesundheitsamt Coburg (09561 / 514-0), die Integrierte Leitstelle (112) sowie der Ärztliche Bereitschaftsdienst (116 117) als erste telefonische Ansprechpartner zur Verfügung.


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 15:39 Uhr):

Weitere fünf Fälle in Bayern

Die beteiligten Behörden informierten am Nachmittag über fünf weitere Coronavirus-Fälle im Freistaat. Damit gibt es derzeit (Stand: 15.00 Uhr) seit letztem Donnerstag insgesamt 42 neue bestätigte Infizierte in Bayern.

Die neue Fälle betreffen:

  • den Landkreis Lindau am Bodensee
  • den Landkreis Augsburg
  • den Landkreis Erding
  • den Landkreis Passau
  • die Stadt Nürnberg

Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 15:06 Uhr):

Labor überlastet

Wie das Landratsamt Bamberg am Nachmittag mitteilte, können die Abstriche der sich in Quarantäne befindlichen Familie (sechs Personen) wegen einer Überlastung des Labors erst am Donnerstag (05. März) ausgewertet werden. Anschließend werden die Ergebnisse veröffentlicht.

 


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 13:11 Uhr):

Vier weitere Infizierte, darunter ein Fall in der Stadt Nürnberg

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Mittag weitere vier Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es insgesamt 37 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern seit den letzten sieben Tagen. Zwei neue Fälle wurden aus dem Landkreis München gemeldet, ein weiterer Fall aus dem oberbayerischen Landkreis Freising. Zudem wurde ein neuer Fall aus der Stadt Nürnberg gemeldet. Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 12:28 Uhr):

Erster Ansprechpartner ist weiterhin der Hausarzt

Der Krisenstab "Corona-Virus" von Stadt und Landkreis Bamberg wird drei Anlaufstellen für derartige Tests an den Kliniken in Bamberg, Scheßlitz und Burgebrach einrichten. (Wir berichteten). Wie das Landratsamt Bamberg am Mittag mitteilte, bleibt aber bei einem Corona-Verdacht der Hausarzt der allererste Ansprechpartner!

Anlaufstellen werden erst noch eingerichtet

Unverändert gilt auch weiterhin die Empfehlung, den Hausarzt telefonisch zu kontaktieren. Der Arzt kann dann an die Anlaufstellen verweisen, die der Bamberger Krisenstab einrichten wird. Derzeit werden laut Pressemeldung des Landkreises Optionen geprüft, wie diese außerhalb - beziehungsweise isoliert - von den Kliniken eingerichtet werden können. Sobald die Anlaufstellen einsatzbereit sind, werden Hausärzte und die Öffentlichkeit informiert.


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 11:39 Uhr):

Immer mehr Fälle in Bayern

Die Gesundheitsbehörden haben am Mittwoch über die aktuelle Entwicklung in Bayern informiert. Bis zum Vormittag wurden weitere elf Coronavirus-Fälle im Freistadt gemeldet. Somit gibt es seit 27. Februar insgesamt 33 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

Elf neu gemeldete Fälle

  • Zwei Infizierte in München
  • Sechs Infizierte im Landkreis Freising
  • Eine infizierte Person im Landkreis Augsburg
  • Eine infizierte Person im Landkreis Ostallgäu
  • Eine infizierte Person im Landkreis Lindau

Neben den zwei gemeldeten Fällen aus Oberfranken (Goldkronach / BT) gibt es derzeit den Angaben nach keine weiteren Coronavirus-Fälle im Sendegebiet!


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 09:36 Uhr):

Statement des Bamberger Landrats Johann Kalb

Die Gesundheitsbehörde beim Landratsamt Bamberg hat am gestrigen Dienstag sechs Personen in häusliche Quarantäne geschickt. Hierbei handelt sich um eine Familie, die in Mittelfranken Kontakt mit einem Mann hatte, der bereits positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. (Wir berichteten gestern darüber!) Dazu jetzt ein aktuelles Statement des Bamberger Landrates Johann Kalb (CSU).

 

 

Landkreis Bamberg: Corona-Virus beschäftigt Behörden

UPDATE (Dienstag, 03. März / 18:35 Uhr):

Aktuelle Lage in der Region und Ratschläge des Gesundheitsamtes

Zwei bestätigte Coronavirus-Patienten gibt es bislang in Oberfranken. Beide leben in Goldkronach (BT), fallen also unter die Zuständigkeit des Gesundheitsamtes Bayreuth. Aus diesem Anlass haben wir ausführlich mit dem dortigen Leiter, Dr. Klaus von Stetten gesprochen. TVO-Reporter Christoph Röder ließ sich über den aktuelle Lage informieren, ebenso was den Bürgern aus medizinischer Sicht nun zu raten ist.

Oberfranken: Das Coronavirus ist in der Region angekommen!
Coronavirus in Oberfranken: Was das Gesundheitsamt jetzt rät...

UPDATE (Dienstag, 03. März / 17:50 Uhr):

Regionalwettbewerb "Jugend forscht Oberfranken" am 5./6. März im Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Bamberg ohne Besucher

Das Regionalmanagement "Oberfranken Offensiv e.V." teilte am Nachmittag mit, das der diesjährige Regionalwettbewerb "Jugend forscht Oberfranken" im Staatlichen Beruflichen Zentrum Bamberg unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird. Der Grund: Das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus soll weitgehend reduziert werden. Darauf haben sich die Organisatoren in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Bamberg verständigt. Dies gilt sowohl für den Wettbewerbsbereich „Schüler experimentieren“ am Donnerstag (05. März), als auch für „Jugend forscht“ am Freitag (06. März). Damit sind für die Wettbewerbe neben den Schülern und Jugendlichen und deren Betreuungslehrer lediglich Medienvertreter, die Jury, Vertreter der Paten-Unternehmen und das Organisationsteam zugelassen. Die Expertenjury wird sich an beiden Tagen die Arbeiten der oberfränkischen Nachwuchsforscher in den einzelnen Kategorien ansehen und bewerten. Die Preisverleihung findet ebenfalls nichtöffentlich direkt im Anschluss an die Entscheidung der Jury statt.


UPDATE (Dienstag, 03. März / 16:02 Uhr):

Am heutigen Dienstag tagte zum ersten Mal der einberufene Krisenstab "Corona-Virus" von Stadt und Landkreis Bamberg. Hierbei wurden Maßnahmen zum Schutz der örtlichen Bevölkerung getroffen.

Anlaufstellen für Corona-Tests

Mit drei Anlaufstellen für Corona-Tests an den Kliniken in Bamberg, Scheßlitz und Burgebrach sollen die Hausarztpraxen geschützt und entlastet und die Patientenströme in der Region Bamberg  sicher gelenkt werden.

Wir brauchen Anlaufstationen für Patienten und müssen gleichzeitig vermeiden, dass - wie zu Wochenbeginn in Bayreuth geschehen - mögliche Infizierte zu ihren Hausärzten gehen, dort das Virus weitergeben und wir Praxen schließen müssen

(Landrat Johann Kalb und Oberbürgermeister Andreas Starke)

An den Kliniken der gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft in Scheßlitz und Burgebrach werden hierfür gesonderte Container aufgestellt. Am Klinikum Bruderwald in Bamberg wird die Anlaufstelle über einen gesonderten Eingang zugänglich sein. Die personelle Besetzung der drei Anlaufstellen werden die Kliniken zusammen mit dem ärztlichen Kreisverband schultern.

Risikobewertung von Veranstaltungen

Ebenso wie die Krisenstäbe der Bundes- und der Landesregierung befasste sich das Gremium für Stadt und Landkreis Bamberg mit der Durchführung von Veranstaltungen. Der Krisenstab empfiehlt deshalb den Gemeinden, Veranstaltungen nach den Handlungsleitlinien des Robert-Koch-Institutes zu bewerten. Dort wird das Risiko einer Verbreitung des Virus nach verschiedenen Faktoren eingestuft:

  • der Herkunft der Aussteller und der Gäste
  • der Interaktion der Anwesenden (z.B. Tanzen, usw.)
  • der Art des Veranstaltungsortes (Indoor, Freiluft, usw.)
  • Hygienemöglichkeiten

Personelle Aufstockung der Gesundheitsbehörde

Dritter Punkt der ersten Sitzung war die personelle und organisatorische Aufstockung des Fachbereiches Gesundheitswesens. Der Bereich wurde mit zusätzlichem Personal ausgestattet. Zudem wurde eine weitere Hotline (0951 / 85 - 97 00) eingerichtet.

Zwei Infoveranstaltungen

Der Aufklärung der Bevölkerung dienen weiterhin zwei Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung:

  • Mittwoch, 04. März, 18:00 Uhr, in der Juraklinik Scheßlitz
  • Mittwoch, 11. März, 18:00 Uhr, in der Steigerwaldklinik Burgebrach

Anmeldungen für die Veranstaltungen nimmt der Landkreis mit dem Betreff „Juraklinik“ oder „Steigerwaldklinik“ unter der Mailadresse landkreismagazin@lra-ba.bayern.de entgegen.


UPDATE (Dienstag, 03. März / 15:17 Uhr):

Neuer Corona-Fall in Bayern

Am Dienstagnachmittag informierten die Behörden in München über einen weiteren Corona-Fall in Bayern. Damit gibt es derzeit (Stand: 14.00 Uhr) seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 22 neue bestätigte Infizierte in Bayern. Der neue Fall wurde aus dem niederbayerischen Landkreis Passau gemeldet. Kontaktpersonen sind noch nicht ermittelt worden. Diese Maßnahmen finden derzeit statt.


UPDATE (Dienstag, 03. März / 14:03 Uhr):

Sechs Personen in häuslicher Quarantäne

Die Gesundheitsbehörde beim Landratsamt Bamberg hat am heutigen Dienstagvormittag sechs Personen in häusliche Quarantäne geschickt. Darüber informierte Landrat Johann Kalb. Es handelt sich dabei um eine Familie, die in Mittelfranken Kontakt mit einem Mann hatte, der positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Am vergangenen Wochenende wurde eine Person in häusliche Quarantäne geschickt, die mit einem infizierten Arzt aus Mittelfranken Kontakt hatte. Diese Person war negativ auf Corona-Viren getestet worden.

Krisenstab im Landkreis Bamberg tagt am Nachmittag

Am Dienstagnachmittag wird erstmals der Krisenstab tagen, den Landrat und Oberbürgermeister Andreas Starke Ende vergangener Woche einberufen hatten. Bereits seit Wochen beschäftigt sich der Fachbereich Gesundheitswesen und eine Koordinierungsgruppe mit dem Umgang mit dem Corona-Virus.


UPDATE (Montag, 02. März / 21:10 Uhr):

Sechs weitere Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt - Insgesamt nun 21 Fälle seit vergangenem Donnerstag

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Montagabend nochmals über die aktuelle Entwicklung in Bayern informiert. Hierbei wurden weitere sechs Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es derzeit (Stand: 19.00 Uhr) seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 21 neue bestätigte Infizierte in Bayern.

Freising und München betroffen

Fünf der neuen Fälle wurden am Abend aus dem oberbayerischen Landkreis Freising gemeldet. Sie stehen im Zusammenhang mit den bereits bekannten Fällen aus Freising. Ein weiterer Fall wurde aus München gemeldet.

Zuvor sieben neue Fälle gemeldet

Zuvor waren bis Montagnachmittag sieben neue Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt worden. Davon wurden zwei neue Fälle aus München gemeldet, ein weiterer Fall aus der mittelfränkischen Stadt Schwabach. Weitere Fälle kommen aus dem Landkreis Freising und dem Landkreis Ostallgäu. Auch im Landkreis Bayreuth wurden zwei Fälle gemeldet (siehe unten).


UPDATE (Montag, 02. März / 19:00 Uhr):

Schalte zu unserem Reporter in Bayreuth...

DAS VIRUS IST DA!: Oberfranken meldet die ersten beiden Coronavirus-Fälle

UPDATE (Montag, 02. März / 18:08 Uhr):

Statements einer Anwohnerin / eines Patienten

Erste Reaktionen von vor Ort zu den beiden Coronavirus-Fällen in Goldkronach im Landkreis Bayreuth.

Coronavirus in Goldkronach: "Habe nicht gedacht, dass es so nah bei uns ist"
Coronavirus in Goldkronach: "Thema wird zu hoch aufgepauscht"

UPDATE (Montag, 02. März / 16:54 Uhr):

Hausarztpraxis in Goldkronach geschlossen

In Goldkronach (BT) stehen Patienten einer Arztpraxis seit dem heutigen Montag vor einer verschlossener Tür. Wie berichtet, hatten sich zwei Personen des Ortes mit dem Virus infiziert. Die beiden Patienten wurden in der Praxis positiv auf das Coronavirus getestet. Aus diesem Grund muss die Praxis auf Veranlassung des Gesundheitsamtes des Landkreises Bayreuth vorerst geschlossen bleiben. Ein Zettel an der Türe informiert die Patienten über die Schließung bis voraussichtlich zum 13. März 2020.

© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke

UPDATE (Montag, 02. März / 16:10 Uhr):

Coronavirus-Infektionen im Landkreis Bayreuth

Wie das Landratsamt Bayreuth soeben mitteilten, haben sich zwei Personen aus Goldkronach (BT) mit dem Coronavirus infiziert. Laut der Behörden weisen sie derzeit nur leichte Krankheitssymptome auf. Sie hatten bei einem Aufenthalt in Nordrhein-Westfalen während der Faschingstage Kontakt zu einer später positiv getesteten Person. Für zwei weitere Personen - die im gleichen Haushalt wohnen, darunter ein Kind - liegt das Testergebnis noch nicht vor. Die Personen stehen bislang unter häuslicher Quarantäne.

© TVO

Gesundheitsamt überwacht Krankheitsverläufe

Für weitere, unmittelbare Kontaktpersonen wurde vom Gesundheitsamt am Landratsamt Bayreuth ebenfalls eine häusliche Quarantäne angeordnet. Die Krankheitsverläufe würden laut dem Gesundheitsamt genau beobachtet und gegebenenfalls eine Behandlung im Krankenhaus eingeleitet.

Kindergarten und Hausarztpraxis Goldkronach geschlossen

Um weitere Personen vor Ansteckung zu schützen hat das Landratsamt Bayreuth die Schließung des Kindergartens Goldkronach bis auf weiteres angeordnet. Auch die Hausarztpraxis, in der die betroffenen Personen behandelt wurden, wird aus Sicherheitsgründen geschlossen.


UPDATE (Montag, 02. März / 15:10 Uhr):

15 neue Fälle seit Donnerstag

Das bayerische Gesundheitsministerium informierte am Montagnachmittag über zwei neue Coronavirus-Fälle in Bayern. Es sind gleichzeitig die ersten beiden Fälle in Oberfranken. Damit gibt es derzeit (Stand: 13.00 Uhr) seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 15 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

Zwei Fälle im Landkreis Bayreuth

Die zwei neuen Fälle wurden aus dem oberfränkischen Landkreis Bayreuth gemeldet. Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen. Auch werden erforderliche Infektionsschutzmaßnahmen eingeleitet.

Zuvor bereits fünf neue Fälle am Montag

Zuvor waren bis Montagvormittag fünf neue Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt worden. Davon wurden zwei neue Fälle aus München gemeldet, ein weiterer Fall in Schwabach (Mittelfranken). Bei zwei neuen Fällen aus dem Landkreis Freising und dem Landkreis Ostallgäu handelt es sich jeweils um Kontaktpersonen der gestern gemeldeten Coronavirus-Fälle.

  • Einzelheiten ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!

UPDATE (Montag, 02. März / 13:46 Uhr):

Ministerium korrigiert Angaben zum Fall aus Mittelfranken

Das Bayerische Gesundheitsministerium korrigierte am Mittag den Fall aus Mittelfranken. Die infizierte Person kommt nicht aus dem Landkreis Roth, sondern aus der kreisfreien Stadt Schwabach!


UPDATE (Montag, 02. März / 11:18 Uhr):

Fünf neue Infizierte in Bayern

Am Montagvormittag informierte das Gesundheitsministerium in München über fünf weitere fünf Coronavirus-Fälle in Bayern. Damit gibt es (Stand: 09:00 Uhr) seit Donnerstag (27. Februar) insgesamt 13 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

Weiterer Infizierter aus Mittelfranken

Zwei neue Fälle wurden aus München gemeldet, ein weiterer aus dem Landkreis Roth in Mittelfranken. Bei zwei neuen Fällen aus dem Landkreis Freising und dem Landkreis Ostallgäu handelt es sich jeweils um Kontaktpersonen der am Sonntag gemeldeten Coronavirus-Fälle. Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.


UPDATE (Montag, 02. März / 07:00 Uhr):

Coronavirus – Informationen für Eltern

Das Bayerische Familienministerium hat jetzt die Empfehlungen für Eltern, deren Kinder eine Kita, eine Kindertagespflegestelle oder eine andere Gemeinschaftseinrichtung für Kinder und Jugendliche besuchen, aktualisiert: Grundsätzlich sollten Eltern ihr Kind, wenn es an Symptomen einer Infektionskrankheit leidet, wie zum Beispiel Schnupfen oder Husten, nicht in eine Gemeinschaftseinrichtung für Kinder und Jugendliche schicken. Das Kind sollte die Einrichtung erst wieder besuchen, wenn es ganz gesund ist.

Kinder sollen unnötige Kontakte vermeiden

Für Kinder, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren und keine Symptome aufweisen, wird zudem angeraten, unnötige Kontakte zu vermeiden, und sie, sofern das möglich ist, zu Hause zu betreuen. Kinder, die einschlägige Krankheitssymptome zeigen und sich innerhalb der letzten 14 Tage in den bekannten Verbreitungsgebieten aufgehalten haben, dürfen die Kita nicht mehr besuchen. In diesen Fällen muss umgehend telefonisch Kontakt mit dem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 aufgenommen werden. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit den Eltern das weitere Vorgehen. Wenn ein Kind Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatte, muss, auch wenn es keine Symptome hat, umgehend das Gesundheitsamt verständigt werden.

Symptome von COVID-19

Die Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Symptome) für COVID-19 dauert bis zu 14 Tagen. Die klinischen Symptome von COVID-19 umfassen nach derzeitigem Stand: schnupfenartige Symptome wie Fieber, Husten, Rachenentzündung, eine laufende Nase, Atembeschwerden und Kurzatmigkeit. Diese Symptome sind nicht von einer normalen Erkältungskrankheit oder einer Virusgrippe zu unterscheiden. Eine normale Erkältungskrankheit oder eine Virusgrippe haben derzeit Saison und sind aktuell viel wahrscheinlicher.


© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Themenseite (Woche 09/20): Coronavirus breitet sich in Deutschland weiter aus!

UPDATE (Sonntag, 01. März / 22:41 Uhr):

Bayerischer Krisenstab tagt zum ersten Mal

Der neu eingerichtete Coronavirus-Krisenstab in Bayern kam am Sonntag in München zum ersten Mal zusammen. Die Sitzung fand unter Leitung von Gesundheitsministerin Melanie Huml und Innenminister Joachim Herrmann statt. Beteiligt an dem Krisenstab sind auch weitere bayerische Staatsministerien sowie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Der Krisenstab befasste sich unter anderem mit der Frage der Risikobewertung von Großveranstaltungen. Der Krisenstab empfiehlt allen lokalen Behörden und Veranstaltern, unverzüglich die Prinzipien des Robert Koch Institus für die Risikobewertung anzuwenden.

Gesundheitsministerin Huml betonte nach der Sitzung:

Die Folge wird sein, dass manche Großveranstaltungen wie zum Beispiel Messen abgesagt oder verschoben werden. Für uns ist klar: Der Schutz der Bevölkerung hat oberste Priorität. Dabei sind wir natürlich in engem Kontakt mit dem Bundesgesundheitsministerium und dem Robert Koch-Institut in Berlin.

Innenminister Herrmann machte am Sonntag deutlich:

Der enge Austausch im gemeinsamen Krisenstab mit dem bayerischen Gesundheitsministerium und anderen beteiligten Behörden und Organisationen ist eine wichtige Voraussetzung, um die erforderlichen Maßnahmen koordiniert abzustimmen.

© StMGP

Herrmann: "Wir werden unsere Bevölkerung bestmöglich schützen!"

Laut Herrmann sind im Krisenstab auch Experten der Polizei und des Katastrophenschutzes vertreten. "Zusätzlich setzen wir auf unser Lagezentrum im Innenministerium, das rund um die Uhr besetzt ist, um polizeiliche Maßnahmen zu koordinieren", ergänzte Herrmann. Der Innenminister lobte die bereits sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und sicherte zu: "Wir werden unsere Bevölkerung bestmöglich schützen!"


UPDATE (Sonntag, 01. März / 20:10 Uhr):

Talk mit dem oberfränkischen Coronavirus-Experten Eckhard Nagel von der Universität Bayreuth

In der neuen Ausgabe von „Nachgefragt“ sprechen wir mit einem Mann, der sich nicht nur mit der Thematik auskennt, sondern auch noch einen ganz besonderen Bezug zu der Region in China hat. Professor Dr. Dr. med. habil. Dr. phil. Dr. theol. h. c. Eckhard Nagel ist der deutsche Präsident des chinesisch-deutschen Freundschaftskrankenhauses, des Tongji-Klinikums in Wuhan. Außerdem ist er der Geschäftsführende Direktor des Instituts für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth und der Lehrstuhlinhaber für Medizinmanagement an der Uni der Wagnerstadt.

Nachgefragt mit Professor Dr. Dr. med. habil. Dr. phil. Dr. theol. h. c. Eckhard Nagel

UPDATE (Sonntag, 01. März / 14:42 Uhr):

Vier neue Virus-Fälle in Bayern

Die Behörden in München verkündeten am frühen Sonntagnachmittag vier neue Coronavirus-Fälle in Bayern. Damit gibt es derzeit (Stand: 12.00 Uhr) seit Donnerstag insgesamt acht neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern. Darunter befindet sich ein Fall aus Mittelfranken. Es handelt sich um die Ehefrau des Mannes aus Nürnberg, dessen positiver Befund am Freitag vom baden-württembergischen Sozialministerium bekannt gegeben worden war. Dieser war am Freitag im Städtischen Klinikum Karlsruhe stationär aufgenommen worden. Die Frau befindet sich im Klinikum Nürnberg auf der Isolierstation. Die drei anderen neuen Fälle wurden aus den Landkreisen Freising, Starnberg und Ostallgäu gemeldet.

Drei Fälle vom Samstag aus Oberbayern

Bei den drei am späten Samstagnachmittag bestätigten Coronavirus-Fällen aus Oberbayern handelt es sich um Personen aus München sowie aus den Landkreisen Ebersberg und Rosenheim. Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.

Erste Testergebnisse liegen vor

Im Fall des Mitarbeiters des Universitätsklinikums Erlangen, dessen positiver Befund am Donnerstagabend bekannt geworden war, liegen nun weitere Testergebnisse der ermittelten Kontaktpersonen vor. Darunter befanden sich bislang keine positiven Befunde.


UPDATE (Samstag, 29. Februar / 22:40 Uhr):

Informationen des Bayerischen Kulturministerium für Schulen:

Das bayerische Kultusministerium hat in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium sowie dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit umfassende Informationen für die Situation an bayerischen Schulen zusammengestellt. Diese sind unter diesem LINK einsehbar. Hier gibt es Informationen zu Hygienemaßnahmen, Schülerfahrten, Urlaubsrückkehrern sowie zu ärztlichen Attesten.

So heißt es unter anderem auf der Infoseite:

Hat die Schule Kenntnis von Verdachts- beziehungsweise Kontaktfällen, nimmt die jeweilige Schulleitung unverzüglich Kontakt mit dem zuständigen Staatlichen Gesundheitsamt auf. Die Betroffenen beziehungsweise gegebenenfalls deren Erziehungsberechtigten sind darüber zu informieren. Das Gesundheitsamt bewertet das gegebene Gesundheitsrisiko und veranlasst die notwendigen Maßnahmen. Die Schulleitungen setzen die notwendigen Maßnahmen um und informieren stets zeitnah die zuständige Schulaufsichtsbehörde über alle Gegebenheiten.

(Quelle: km.bayern.de)

Ergänzend weißt das Gesundheitsministerium auf Folgendes hin:

Schülerinnen und Schülern, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, wird angeraten, unabhängig von Symptomen unnötige Kontakte zu vermeiden und, sofern das möglich ist, zu Hause zu bleiben. Die Schule ist umgehend darüber in Kenntnis zu setzen. In diesem Fall gilt die Nichtteilnahme am Unterricht als entschuldigt i.S.d. § 20 Abs. 1 BaySchO.

Sofern kein Aufenthalt in einem Risikogebiet vorlag, bleibt die Schulpflicht grundsätzlich unberührt, d.h. sind keine Einzelmaßnahmen durch das Gesundheitsamt angeordnet, findet eine Teilnahme am Unterricht statt.

(Quelle: StMGP)

Coronavirus in Bayern: Statement von Gesundheitsministerin Melanie Huml
(Audio-Datei zum Anhören)

UPDATE (Samstag, 29. Februar / 19:34 Uhr):

Drei neue Corona-Fälle in Bayern

Das bayerische Gesundheitsministerium informierte am Samstagabend über die aktuelle Entwicklung bei den Fällen mit dem neuartigen Coronavirus in Bayern. Ein Ministeriumssprecher teilte in München mit, dass in Bayern drei neue Coronavirus-Fälle bestätigt wurden. Die drei Fälle stammen aus Oberbayern. Weitere Einzelheiten will das Ministerium am morgigen Sonntag mitteilen.

Tests des infizierten Mittelfranken sollen am Sonntag vorliegen

Damit gibt es derzeit insgesamt vier bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern. Am Donnerstag war ein Fall in Mittelfranken bekannt geworden, der im Universitätsklinikum Erlangen stationär behandelt wird. Der Mann hatte in Deutschland Kontakt mit einem Italiener, der nach seiner Rückkehr nach Italien SARS-CoV-2 positiv getestet wurde. Die Ergebnisse weiterer Tests werden voraussichtlich bis Sonntagabend vorliegen.


UPDATE (Freitag, 28. Februar / 18:15 Uhr):

Die Corona-Lage in Deutschland ist weiterhin angespannt. Weitere Infizierte werden fast stündlich gemeldet. Die Europäische Union, die Bundesregierung sowie die Landesregierung in München müssen sich aktuell mit einer völlig neuen Situation beschäftigen - die sie so noch nicht kannten. Wie kann man die Krankheit eindämmen? Wie kann man die Bürgerinnen und Bürger entsprechend schützen? Mit diesen und weiteren Fragen setzte sich am Freitag in der Landeshauptstadt das Bayerische Kabinett in einer Sondersitzung auseinander. Es galt festzulegen, wie man in dieser Causa in Bayern weiterverfahren will.

 

Coronavirus in Deutschland auf dem Vormarsch: Krisensitzung des Bayerischen Kabinett

UPDATE (Freitag, 28. Februar / 12:46 Uhr):

Landkreis Lichtenfels informiert über das Coronavirus

Auch das Landratsamt Lichtenfels hat sich entschlossen, Bürgerinnen und Bürger sowohl per Handzettel als auch online fortlaufend über das Coronavirus zu informieren. Auf der eigenen Homepage hat der Landkreis (Link) wichtige Hinweise und Links bereitgestellt. Landrat Christian Meißner zur aktuellen Situation: „Der Landkreis Lichtenfels ist gut vorbereitet.“

Im Eingangsbereich des Landratsamtes Lichtenfels wurde zudem ein Info-Ständer aufgestellt, auf dem für Bürgerinnen und Bürger Handzettel mit aktuellen Informationen zu Reisen nach Italien bereitliegen. 

Wir arbeiten intensiv mit allen Akteuren zusammen und sind selbstverständlich mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege im ständigen Austausch. Ich selbst hatte erst heute auch ein Gespräch mit dem Hauptgeschäftsführer der REGIOMED-Kliniken GmbH und habe ich mich über die Maßnahmen informiert, die im Falle eines Corona-Virus-Falles greifen.

(Christian Meißner, Landrat des Landkreises Lichtenfels)

 

 

© Landkreis Lichtenfels

UPDATE (Freitag, 28. Februar / 10:30 Uhr):

Fall aus Mittelfranken: Mitarbeiter des Universitätsklinikums Erlangen infiziert

Wie das Gesundheitsministerium in München am Vormittag mitteilte, wird der infizierte Mann aus Mittelfranken im Universitätsklinikum Erlangen stationär behandelt. Es handelt sich bei dem Infizierten um einen Mitarbeiter des Universitätsklinikums Erlangen. Der Mann hatte in Deutschland Kontakt mit einem Italiener, der nach seiner Rückkehr nach Italien SARS-CoV-2 positiv getestet wurde. Das zuständige Gesundheitsamt hat bereits Kontaktpersonen ermittelt. Diese sollen sich häuslich isolieren und sich fortlaufend beim Gesundheitsamt melden.


UPDATE (Freitag, 28. Februar / 09:05 Uhr):

Landkreis Bamberg richtet Krisenstab "Corona-Virus" ein

Der Bamberger Landrat Johann Kalb hat als Leiter der Gesundheitsbehörde für den Landkreis und die Stadt Bamberg den Krisenstab "Corona-Virus" eingerichtet. Kalb stimmt sich dabei auch mit Oberbürgermeister Andreas Starke ab.

 

Aufgrund der steigenden Zahl der Infektionen in Deutschland und der Infektion eines Patienten in Mittelfranken liegt eine neue Lage vor. ... Es gibt keinen Grund zur Hysterie. Aber natürlich ist gesteigerte Vorsicht geboten. Um unsere Bürger zu schützen, wird der Krisenstab tagesaktuell die Lage bewerten und über Maßnahmen entscheiden. Der Schutz der Menschen der Region Bamberg hat oberste Priorität. Wir werden alles dafür tun, Infektionen der Menschen im Kreis zu vermeiden beziehungsweise schnell zu erkennen und einzudämmen. ... Aufklärung und Vorbereitung ist der beste Schutz unserer Bevölkerung.

(Johann Kolb, Landrat des Landkreises Bamberg)

 

Informationsveranstaltungen im Landkreis Bamberg

Sichergestellt wird diese Aufklärung durch den Krisenstab sowie durch zunächst zwei Informationsveranstaltungen für die Landkreisbevölkerung am Mittwoch (04. März / 18:00 Uhr) in der Juraklinik Scheßlitz und am Mittwoch (11. März / 18:00 Uhr) in der Steigerwaldklinik Burgebrach. Bei Bedarf werden weitere Veranstaltungen angeboten. Anmeldungen für die Veranstaltungen nimmt der Landkreis mit dem Betreff "Juraklinik" oder "Steigerwaldklinik" unter der Mailadresse landkreismagazin@lra-ba.bayern.de entgegen. Es wird auch weitere Gesprächsangebote für die Träger der Pflege, der Kirche sowie den Unternehmen in der Region geben. 

Krisenstab tagt am kommenden Dienstag zum ersten Mal

Der Krisenstab wird am Dienstag (03. März / 13:00 Uhr) zum ersten Mal tagen. Ihm gehören an:

  • die zuständigen Fachbereiche des Landratsamtes und der Stadt Bamberg
  • die Sozialstiftung Bamberg
  • die gemeinnützige Krankenhausgesellschaft
  • der Ärztlicher Kreisverband Bamberg
  • der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung
  • die Gesundheitsregion plus
  • der ärztliche Leiter Rettungsdienst Bamberg
  • die staatlichen Schulämter
  • die Polizeiinspektionen Bamberg-Land und PI Bamberg-Stadt
  • Träger der Seniorenheime
  • der Vertreter der Bürgermeister im Landkreis Bamberg
  • Vertreter für Belange der Kindertageseinrichtungen
Bamberg: Landratsamt gründet "Corona-Virus"-Krisenstab
(Aktuell-Bericht vom Freitag, 28. Februar 2020)

UPDATE (Donnerstag, 27. Februar / 23:33 Uhr):

Für Italien-Reisende hat das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstag ein neues Merkblatt veröffentlicht, das auch im Internet zu finden ist (Link). Es richtet sich auch an Rückkehrende aus dem Italien-Urlaub. In dem Merkblatt heißt es unter anderem:

  • Waren Sie in einem der Risikogebiete und bekommen Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskel­schmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, so vermeiden Sie alle nicht notwendigen Kontakte, bleiben Sie zu Hause und beachten Sie die Husten- und Niesetikette. Setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis in Verbindung oder rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.
     
  • Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, vermeiden Sie – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause.
     
  • Hatten Sie während Ihrer Italienreise innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten, so kontaktieren Sie bitte umgehend das zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

UPDATE (Donnerstag, 27. Februar / 21:45 Uhr):

Ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums teilte am Abend in München mit, dass nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ein neuer Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt wurde. Es handelt sich dabei um einen Mann aus Mittelfranken, der in Deutschland Kontakt mit einem Italiener hatte. Dieser wurde nach seiner Rückkehr nach Italien auf "SARS-CoV-2" positiv getestet. Das zuständige Gesundheitsamt hat bereits begonnen, die Kontaktpersonen zu ermitteln. Nähere Einzelheiten über den Fall und den Gesundheitszustand des Mannes gab das Ministerium nicht bekannt. Man will sich am Freitag den Medien mitteilen.


UPDATE (Donnerstag, 27. Februar / 19:33 Uhr):

Regierung von Oberfranken äußert sich nur schriftlich

Die Bundesregierung will die Bevölkerung auf eine mögliche flächendeckende Ausbreitung des Virus vorbereiten. Bewusst an die Öffentlichkeit gehen wollten die Beteiligten auf der koordinatorischen Ebene am Donnerstag (27. Februar) noch nicht. Von der Regierung von Oberfranken heißt es auf Anfrage nur schriftlich:

 

Potentiell können von behördlichen Maßnahmen alle Bereiche des öffentlichen Lebens betroffen sein, in denen eine größere Zahl von Menschen zusammenkommen.

 

Bayerisches Kabinett setzt Sonderausschuss am Freitag an

Für Freitagmittag (28. Februar) hat das Bayerische Kabinett einen Sonderausschuss in Sachen Coronavirus angesetzt. Danach soll es die neuesten Informationen geben. TVO ist am Freitag in München vor Ort und wird mit der Bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml über die geplanten Maßnahmen sprechen. Außerdem sind wir im Landratsamt Bamberg um herauszufinden, wie die Pläne der Staatsregierung vor Ort dann umgesetzt werden sollen. Dazu mehr am Freitag ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!


UPDATE (Donnerstag, 27. Februar / 18:17 Uhr):

So schätzt der oberfränkische Corona-Experte Prof. Eckhard Nagel von der Universität Bayreuth die Lage derzeit in Deutschland ein...

Seit dem gestrigen Mittwoch (26. Februar) nimmt auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CSU) das Wort „Epidemie“ im Zuge der Causa um das Coronavirus in den Mund. Die Situation ist weiterhin mehr als brisant. Das Gesundheits- und Innenministerium hat am Donnerstag einen Krisenstab eingerichtet.

Coronavirus-Experte: "Wir haben ein exzellentes Gesundheitssystem, aber..."

UPDATE (Donnerstag, 27. Februar / 17:25 Uhr):

Keine neuen Corona-Fälle am Donnerstag in Bayern

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Donnerstag über die aktuelle Entwicklung bei den Fällen mit dem neuartigen Coronavirus in Bayern informiert. Ein Ministeriumssprecher teilte in München mit, dass es bis zum frühen Nachmittag keine neuen Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt wurden. Damit hat es bislang (Stand 15.00 Uhr) insgesamt 14 bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern gegeben. Davon ist mittlerweile auch der letzte Fall aus der München Klinik Schwabing entlassen worden.


UPDATE (Donnerstag, 27. Februar / 13:14 Uhr):

Der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg steht für alle Fragen rund um das Corona-Virus zur Verfügung

Der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg steht für alle Fragen rund um das Corona-Virus zur Verfügung. Das Anruf-Aufkommen bei der Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis Bamberg hat sich nach der Entwicklung in Italien vervielfacht. Nachdem es wegen der Faschingsferien vermehrt Urlaubsreisen gibt, weisen die Mitarbeiter darauf hin, dass auch Urlaubsrückkehrer gerne den Rat des Fachbereiches suchen können. Um eine Ausbreitung zu verhindern oder möglichst gering zu halten, ist es nach den Worten von Amtsärztin Amtsärztin Dr. Susanne Paulmann wichtig, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Die Mitarbeiter des Fachbereiches Gesundheitswesen sind unter 0951/85 651 erreichbar.

Bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus können Ratsuchende sich zudem an die Telefon-Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wenden. Diese Nummer lautet 09131 / 6808 - 5101.


UPDATE (Mittwoch, 26. Februar / 19:34 Uhr):

Nach China rückt Europa in den Fokus

Menschen mit Mundschutz, abgeriegelte Städte, überfüllte Krankenhäuser - das neuartige Coronavirus mit der Bezeichnung "Covid19" grassiert nahezu weltweit. Täglich gibt es neue Hiobsbotschaften: Nach China und dem asiatischen Raum rückt nunmehr Europa in den Fokus. In immer mehr Ländern scheint das Virus auf dem Vormarsch zu sein. Entsprechend beunruhigt sind viele Menschen, wie sich die Lage - unter anderem auch in Bayern und Oberfranken - weiter entwickelt.

Abgeriegelte Städte & überfüllte Krankenhäuser: Coronavirus breitet sich weiter aus

Skype-Talk mit Frauke Leucht aus Mailand

Vorsicht ist auf jeden Fall nicht verkehrt, damit sich das Virus möglichst wenig ausbreiten kann. Dies gilt derzeit unter anderem auch in Italien. Dazu berichtet Frauke Leucht für TVO. Die gebürtige Münchbergerin lebt seit fast drei Jahren in der norditalienischen Metropole Mailand und arbeitet dort als Industriekauffrau in der Automobilbranche. Wir haben sie zur aktuellen Lage vor Ort befragt.


UPDATE (Mittwoch, 26. Februar / 18:03 Uhr):

Das bayerische Gesundheitsministerium informierte am Mittwochnachmittag (26. Februar) über die aktuelle Entwicklung in Bezug auf das Coronavirus. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden bis zum frühen Mittwochnachmittag keine neuen Fälle in Bayern bestätigt wurden. Damit gab/gibt es bislang (Stand 15.00 Uhr) insgesamt 14 bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern gegeben. Davon befindet sich noch ein Fall in der München Klinik Schwabing.

Corona-Fall aus Baden-Württemberg mit Kontakt zu bayerischen Personen?

Hinweisen auf mögliche bayerische Kontaktpersonen des ersten bestätigten Coronavirus-Falles in Baden-Württemberg wird derzeit von Behördenseite nachgegangen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Neu-Ulm hat hierzu eine Pressemitteilung veröffentlicht. Darin stehen Hinweise für die Besucher eines Kinos in Neu-Ulm, in dem der Mann aus dem Landkreis Göppingen am vergangenen Samstag (22. Februar) einen Film sich anschaute.

Rat für Italien-Urlauber

Das bayerische Gesundheitsministerium rät zudem weiterhin Rückkehrern aus einem Italien-Urlaub, sich bei einem begründeten Verdacht einer Coronavirus-Infektion telefonisch an den Hausarzt wenden. Ein begründeter Verdachtsfall besteht bei Personen, die Symptome haben und sich vorher in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Wer in Italien mit einem Coronavirus-Erkrankten persönlichen Kontakt hatte, sollte sich umgehend an sein Gesundheitsamt wenden.


UPDATE (Mittwoch, 26. Februar / 17:53 Uhr):

Am Mittwochnachmittag (26. Februar) kursierten im Internet Gerüchte beziehungsweise Vermutungen über einen möglichen Coronavirus-Fall in Bayreuth. Auf TVO-Nachfrage beim zuständigen Gesundheitsamt des Landratsamtes Bayreuth wurde dies nicht bestätigt. Somit gibt es derzeit keinen Coronavirus-Fall in Oberfranken.


UPDATE (Mittwoch, 26. Februar / 15:33 Uhr):

Jens Spahn sagt Besuch in Oberfranken ab

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat am frühen Nachmittag seinen Besuch am Donnerstag (27. Februar) anlässlich der 3. Interkommunalen Pflegekonferenz in Rehau (Landkreis Hof) im Hinblick auf das Corona-Virus abgesagt. Wie das Ministerium mitteilte, strich der Minister für morgen sämtliche Termine im Freistaat.

Pflegekonferenz findet dennoch statt

Die Pflegekonferenz in Rehau findet dennoch, wenn auch in kürzerer Form, statt. Bundestagsvizepräsident Hans-Peter Friedrich (CSU) wird, ebenso wie alle anderen angekündigten Personen, an der Konferenz teilnehmen. Das Bundesgesundheitsministerium sicherte dem Landratsamt Hof zu, den morgigen Termin mit Jens Spahn nachzuholen. Aktuell wird geplant, den Minister zur nächsten Pflegekonferenz einzuladen.


UPDATE (Mittwoch, 26. Februar / 14:17 Uhr):

Landkreis Bamberg weitet Schutzmaßnahmen aus

Das Landratsamt Bamberg weitet die Maßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus aus. Dies hat Landrat Johann Kalb als Leiter der Gesundheitsbehörde angeordnet. In den kommenden beiden Wochen wird es zwei Informationsveranstaltungen an den Kliniken der gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg in Scheßlitz und Burgebrach geben. Die exakten Termine werden derzeit mit Experten abgestimmt und Ende der Woche veröffentlicht.

"Panik nicht angebracht"

Nach wie vor ist keine Panik angebracht. Wir spüren allerdings nach der Entwicklung in Italien seit Wochenbeginn einen deutlich erhöhten Informationsbedarf der Bevölkerung. ... Das Gesundheitswesen im Landkreis ist gut gerüstet. Alle beteiligten Stellen stehen im Austausch. Unsere Ärzte erhalten die zentralen Informationen über den ärztlichen Kreisverband.

(Landrat Johan Kalb)

Der Fachbereich Gesundheitswesen habe auf Anregung von Kalb hin unmittelbar nach Ausbruch des Virus die Unternehmen in Stadt und Landkreis angesprochen, die im personellen Austausch mit Asien stehen. „Wir haben seit 01. Februar auf Landkreisebene eine Rufbereitschaft nach Dienstende und an Wochenende für meldepflichtige Erkrankungen. Diese wird über die Integrierte Leistelle eingeschaltet", so Kalb abschließend.


UPDATE (Mittwoch, 26. Februar / 13:08 Uhr):

Ministeriumssprecher zu Pandemieplanung auf TVO-Anfrage:

Vorab-Hinweis: Die Frage, ob in der aktuellen Lage der Pandemieplan greift, ist momentan verfrüht. Die WHO hat aktuell noch keinen Pandemiefall ausgerufen.

Bayerns Gesundheitsbehörden sind aber dennoch gut gerüstet. Die Gesundheitsbehörden haben durch das Infektionsschutzgesetz verschiedene Möglichkeiten und Befugnisse, um Infektionsschutzmaßnahmen einzuleiten und durchzusetzen. Wichtig ist aber, immer im konkreten Einzelfall zu entscheiden und dabei mit Augenmaß vorzugehen.

Nationaler Pandemieplan ist gültig

Der bayerische Pandemieplan wird derzeit überarbeitet. Grundsätzlich gilt aber auch in der aktuellen Lage der Nationale Pandemieplan (NPP) des Bundes. Der Plan dient als Grundlage zur Vorbereitung und als Rahmenplan für die Pandemiepläne der Länder. Darin sind Strukturen und Maßnahmen beschrieben, die sowohl für die Planung als auch im Pandemiefall bereits vorhanden sind oder noch aufgebaut werden müssen, sowie mögliche Maßnahmen – vor allem zur Infektionshygiene.

Gesundheitsbehörden mit Befugnissen ausgestattet

Die Gesundheitsbehörden haben durch das Infektionsschutzgesetz verschiedene Möglichkeiten und Befugnisse, um Infektionsschutzmaßnahmen einzuleiten und durchzusetzen. Wenn es erforderlich ist, können auch wichtige Grundrechte wie Freiheit der Person, Versammlungsfreiheit oder Unverletzlichkeit der Wohnung sowie das Recht auf körperliche Unversehrtheit eingeschränkt werden, so das Ministerium abschließend auf TVO-Nachfrage.


UPDATE (Mittwoch, 26. Februar / 12:46 Uhr):

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (TVO Anfrage):

Der Schutz der Bevölkerung in Bayern hat für uns oberste Priorität. Deshalb können auch einschneidende Maßnahmen vorgenommen werden, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Wichtig ist aber, immer im konkreten Einzelfall zu entscheiden und dabei mit Augenmaß vorzugehen. Das heißt: Bevor über die Abriegelung einer Stadt entschieden wird, sollte zunächst auf andere Lösungsmöglichkeiten gesetzt werden.

© Pixabay

Deutschlandweiter Milch-Rückruf: Zehn verschiedene Handelsmarken sind betroffen

Nachdem bei Routinekontrollen bei einzelnen Artikeln Keime des Typs Bakterium Aeromonas hydrophila / caviae festgestellt worden waren, informierte die DMK (Deutsche Milchkontor GmbH und Fude + Serrahn) am Freitagmorgen (11. Oktober) über einen großflächigen Rückruf von frischer, fettarmer Milch (1,5 Prozent, 1 Liter). Betroffen seien zehn verschiedene Handelsmarken. Weiterlesen
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