Tag Archiv: Gewerbegebiet

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63 Meter hoch & 450 Tonnen schwer: Fabrikschlot in Sparneck gesprengt!

Am Samstag (19. Januar) wurde im Gewerbegebiet "Saalepark" in Sparneck (Landkreis Hof) ein 63 Meter hoher Fabrikschornstein gesprengt. 4,5 Kilo Sprengstoff, verteilt in 21 Bohrlöchern, waren nötig, um den Riesen in die Knie zu zwingen. Circa 1.000 Schaulustige waren dabei, wie vor Ort ein Stück Industriegeschichte dem Erdboden gleichgemacht wurde. Auf dem Gelände einer ehemaligen Textilfärberei wird es eine neue Industriebebauung geplant. Der Abriss kostete rund 50.000 Euro, der zu 80 Prozent gefördert wurde.

THW Kulmbach für Sprengung verantwortlich

Die Fachgruppe "Sprengen" des THW Kulmbach war für die Aktion am Samstag verantwortlich. Die umfangreichen Vorbereitungen zogen sich über Tage hin. Allein für die Planung der Sprengung, den damit verbundenen Berechnungen, Anträgen und vielem mehr, war das sechsköpfige Team mehrere Tage beschäftigt. Die Maßnahmen vor Ort nahmen weitere drei Arbeitssamstage in Anspruch. Insgesamt 21 Bohrlöcher mit einer Tiefe von 37 Zentimetern setzten die Mitglieder der Fachgruppe in dieser Zeit. 4,5 Kilo Sprengstoff des Typs „Eurodyn 2000“ kamen zum Einsatz, um den 65 Meter Schlot mit rund 450 Tonnen zu fällen. Die Mitarbeiter der mitwirkenden Abrissfirma füllten ihrerseits den Fuß des Kamins auf vier Meter Höhe mit Auffüllmaterial, um das Fallen in die festgelegte Richtung zu unterstützen.

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Sparneck: Schornstein am Samstag spektakulär gesprengt

Zahlreiche Schaulustige verfolgen die Sprengung

Der Bereich um die Sprengstelle wurde weiträumig abgesperrt. Das THW Kulmbach wurde unterstützt durch die THW Ortsverbände Naila und Hof, die Feuerwehr Sparneck und die Polizei Münchberg. Alle Helfer sorgten dafür, dass der Absperrradius von 300 Metern eingehalten wurde. Hierfür mussten die direkten Anwohner ihre Gebäude verlassen, die sich in Entfernungen von rund 90 und 110 Metern zu dem Schornstein befanden. Zuschauen konnten sie trotzdem, da außerhalb der Sicherheitszone ein Extra-Bereich eingerichtet wurde.

Aufnahmen der Sprengung (unkommentiert / Quelle: News5)
Sparneck: Drohnenaufnahmen der Sprengung des Fabrikschlotes
Sparneck: Alter Fabrikschlot am Samstagmittag gesprengt
Statements der Beteiligten
Sparneck: THW Kulmbach für Sprengung des Fabrikschlotes verantwortlich
Sparneck: Alter Fabrikschot weicht einer Neubebauung

Bamberg: Kein Gewerbegebiet auf dem MUNA-Gelände

Bambergs erste Bürgerentscheide seit 20 Jahren haben ein klares Ergebnis: Das Bürgerbegehren „Für den Hauptsmoorwald“ erhielt 75,39 Prozent JA-Stimmen und wurde damit angenommen. Dabei wurde auch das erforderlich Quorum von 15% der Stimmberechtigten oder 8.655 JA-Stimmen klar erreicht. 16.543 JA-Stimmen konnte das Bürgerbegehren am Ende für sich verbuchen. Der alternative Ratsentscheid „Bambergs Zukunft: Hauptsmoorwald erhalten und Muna gestalten“ erhielt 38,78 Prozent JA-Stimmen und ist damit abgelehnt. Abstimmungsberechtigt waren 57.700 Bürgerinnen und Bürger, die Wahlbeteiligung lag bei 41,12 Prozent.

Bebauungsplan für die MUNA wird gestoppt

Damit ist das Bebauungsplanverfahren Nr. 429 gestoppt. Auf der die seit Jahrzehnten abgesperrten Fläche der ehemaligen militärisch genutzten Munitionsanstalt („MUNA“) sollte zum einen Teil ein neues Naherholungsgebiet und zum anderen Teil als „Grüner Gewerbepark“ insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen entstehen. (Wir berichteten.) 

In einer ersten Stellungnahme sagte Oberbürgermeister Andreas Starke:

„Das ist gelebte Demokratie. Das Ergebnis ist vollumfänglich zu respektieren. Ich will auch der Bürgerinitiative meine Anerkennung aussprechen, weil sie sich in den vergangenen Wochen stark engagiert hat. Zur weiteren Vorgehensweise werde ich zunächst Kontakt mit der Bundesimmobilienanstalt (BImA) aufnehmen, um auch deren Interessen zu berücksichtigen. Gleichzeitig suche ich das Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden und den Vertretern der Bürgerinitiative, denn ich bin sicher, dass die Stadtgesellschaft – unabhängig vom Ausgang des Bürgerentscheids –  eine Weiterentwicklung der ehemaligen Munitionsanstalt sowie die Beseitigung der militärischen Altlasten will.“

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Himmelkron: Zwei neue Wohnmobile gestohlen!

Zwei neue Daimler-Benz Wohnmobile entwendeten Unbekannte am frühen Montagmorgen (18. Juni) in Himmelkron (Landkreis Kulmbach). Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

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Ebersdorf bei Coburg: Werkzeugmaschinen im Wert von 10.000 Euro gestohlen

Mit einer Beute im Wert von mindestens 10.000 Euro entkamen Unbekannte nach dem Aufbruch von vier Baucontainern, die auf der Baustelle im zukünftigen Gewerbegebiet Ebersdorf-West abgestellt sind. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.

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Himmelkron – Bad Berneck: Start der Fahrbahn-Sanierung der B303

Am heutigen Montag (25. September) begann die Sanierung der Fahrbahn auf der Bundesstraße B303 zwischen dem Ortsende von Bad Berneck (Landkreis Bayreuth) und Himmelkron (Landkreis Kulmbach). Der Bauabschnitt hat eine Länge von 4,6 Kilometern. Ein befürchtetes Chaos blieb am ersten Tag der Sperre aus.

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Coburg: Einbrecher lassen gestohlene Fahrzeuge zurück

Firmen im Gewerbegebiet an der B4 und der B303 in Niederfüllbach (Landkreis Coburg) suchten am frühen Samstagmorgen (31. Dezember) bislang Unbekannte heim. Ein dort gestohlener Mercedes und ein am Vortag in Coburg entwendeter BMW konnten zwischenzeitlich wieder aufgefunden werden.

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Hallstadt (Lkr. Bamberg): Mann mit Fußtritten am Kopf verletzt

Nach einer Auseinandersetzung am frühen Sonntagmorgen (22. März) im Hallstadter Gewerbegebiet, erging jetzt gegen zwei 18 und 20 Jahre alte Männer Untersuchungshaftbefehl. Sie hatten einen 29-jährigen Hirschaider mit mehreren Fußtritten schwer verletzt.

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Ebrach (Lkr. Bamberg): Diebe klauen teure Werkzeuge!

In der Nacht zum Freitag (18./19. September) wurde in eine Holzbaufirma in Ebrach (Lkr. Bamberg) eingebrochen. Die Unbekannten entwendeten über 10.000 Euro teure Werkzeuge. Die Bamberger Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Weiterlesen