Tag Archiv: gewitter

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Walsdorf: Blitz schlägt in Dachstuhl eines Wohnhauses ein

ERSTMELDUNG (14:49 Uhr):

Schwere Gewitter zogen am Mittwoch (07. August) über Teile von Oberfranken hinweg. So auch im Landkreis Bamberg. Neben Starkregen hatten die Unwetterzellen auch Blitz und Donner im Gepäck. Dies bekamen Anwohner im Amselweg in Walsdorf zu spüren. In einem Einfamilienhaus schlug der Blitz in den Dachstuhl ein. Die alarmierten Rettungskräfte hatten den Brand im Dachbereich schnell unter Kontrolle und konnten ihn löschen. Laut einer ersten Polizeiinformation wurden keine Personen verletzt.

 

  • Ein offizieller Polizeibericht steht noch aus!
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Gewitter über Oberfranken: Heftige Blitze und starker Regen am Dienstagabend

Oberfranken ist am gestrigen Abend (11. Juni) wieder einmal glimpflich in Sachen Unwetter davon gekommen. Die Gewitter und der Regen waren zeitweise zwar ziemlich heftig, passiert ist aber zum Glück nichts weiter Schlimmes. Keine nennenswerten Schäden, hieß es auf Nachfrage von TVO beim Polizeipräsidium Oberfranken. Bei Köditz im Landkreis Hof zum Beispiel erhellten zahlreiche Blitze den Nachthimmel. Auch über einen Windpark fegte das Gewitter mit großer Wucht hinweg. Das Wetterphänomen zog Angaben von News5 zufolge von der Oberpfalz über Oberfranken und dann weiter nach Norden.

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Videomaterial aus Köditz (Landkreis Hof)
Blitze & Donner: Heftige Gewitter über Oberfranken
Bilder aus Münchberg (Landkreis Hof)

Oberfranken: Unwettervorwarnung vor teils kräftigen Gewittern

Nachdem der Pfingstmontag mit einem Mix aus Sonne und Wolken startete, muss man ab den Nachmittagsstunden mit Unwettern* rechnen. In der schwülwarmen bis -heißen Luft können sich zum Teil unwetterartige Gewitter bilden. DWD und unwetterzentrale.de veröffentlichten dazu bereits Vorwarnungen. Einen ausführlichen Bericht dazu kann man auch bei den Experten von "Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur" auf Facebook nachlesen.

Warnstufe VIOLETT möglich

Oberfrankenweit gilt eine Vorwarnung vom heutigen Montag (16:00 Uhr) bis zum morgigen Dienstag (11. Juni) 10:00 Uhr. Dort, wo ein Gewitter entsteht, kann es durchaus gefährlich werden. Die Gewitter können teils kräftig ausfallen. Lokal eng begrenzt, drohen großer Hagel (Korngrößen 3 bis 5 cm), schwere Sturmböen von bis zu 100 km/h und heftiger Starkregen zwischen 25 und 40 Litern auf den Quadratmeter. Lokal sind auch 50 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich. Die Gewittertätigkeit hält zum Teil bis in den Morgen des Dienstags an. Laut unwetterzentrale.de kann mit der Stufe VIOLETT die höchste Warnstufe erzielt werden.


Eure Wetterbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

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Unwetter im Landkreis Wunsiedel: Trichterwolke bei Schirnding gesichtet!

Oberfranken blieb zu Beginn der Woche von starken Gewittern und Starkregenfällen größtenteils verschont. Eine aktuelle Unwetterwarnung vor ergiebigen Starkregen ist derzeit weiterhin aktiv und betrifft vor allem den Westen von Oberfranken. Bis zum Mittwochmorgen können in der Summe 40 bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen. Das Wasserwirtschaftsamt Kronach warnt aus diesem Grund auch vor steigenden Flusspegeln im westlichen Teil von Oberfranken.

Trichterwolke bei Schirnding am Montagnachmittag gesichtet

Trichterwolke bei Schirnding gesichtet

Das ausgeprägte Tiefdruckgebiet mit Zentrum über Tschechien war am gestrigen späten Montagnachmittag (20. Mai) für eine massive Wolkenfront im Landkreis Wunsiedel verantwortlich. Im Bereich Schirnding wurde hierbei eine sogenannte Trichterwolke bei ihrer Entstehung gefilmt.

Experten von tornadoliste.de prüfen den Vorfall

Ob dieser Wirbel von der Wolkenunterseite auch kurzfristig bis zum Erdboden reichte, ist allerdings aktuell nicht bekannt. Auch über mögliche Schäden liegen derzeit keine Berichte vor. Die Experten von tornaloliste.de prüfen derzeit das Wetterphänomen von Schirnding. Erst dann kann gegebenenfalls Klarheit geschaffen werden, ob es sich wirklich um einen Tornado handelte!

Unwetter-Alarm: Trichterwolke bei Schirnding gesichtet
(Bildquelle: News5)
Immer wieder Trichterwolken & mögliche Tornados im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel und in der angrenzenden Oberpfalz kam es in den letzten Jahren immer zu Sichtungen von Trichterwolken ("Funnelcloud") oder sogar möglicher Tornados. Hier ein paar Beispiele aus den letzten Jahren:

Trichterwolke über Marktredwitz

So zeigte sich am 25. Juni 2014 ein derartiges Wetterphänomen am Himmel über Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel). Diese Trichterwolke wurde vor rund fünf Jahren an einem Vormittag fotografiert. Es war nicht die einzige Sichtung an diesem besagten Tag. Weitere Fotos wurden damals auf unserer Facebook-Seite gepostet. Hier der Link! Hier gab es auch Kommentare, dass sich dieses Wetterphänomen am Himmel von Oberfranken zuvor noch größer zeigte. Ob dieser Wirbel von der Wolkenunterseite auch kurzfristig bis zum Erdboden reichte, konnte von den Experten von tornadoliste.de nicht vollständig geklärt werden.

© Facebook / Privat

Oberfränkische Sturmjäger sichten Tornado

Am 29. Mai 2015 traf eine schwere Gewitterfront die Ortschaft Freystadt im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz. Oberfränkische Sturmjäger waren an diesem Tag direkt vor Ort und sichteten dabei einen Tornado! Gegen 18:30 Uhr fegte durch den Ortsteil Ohausen nach Angaben der Bewohner für „circa fünf Sekunden eine starke Windhose“. Durch den Sturm wurden damals Gebäude beschädigt und Bäume entwurzelt. Der Sachschaden belief sich auf mehrere hunderttausend Euro.

Die oberfränkischen Sturmjäger der Gruppe „Stromchasing Oberfranken – Dem Unwetter auf der Spur“ stießen auf eine Superzelle, aus der sich ein Tornado bildete. Nach ihren Auswertungen hatte dieser Tornado eine Stärke von F1/T3.

Möglicher Tornado im Bereich Selb

Am 7. Juli 2015 überquerte eine Unwetterfront Oberfranken und traf dabei auch den Landkreis Wunsiedel. Wir berichteten umfassend darüber! Zu über 60 Einsätzen rückten die Rettungskräfte in der Nacht aus. Ein besonderer Schwerpunkt der Unwetter lag im Bereich von Selb sowie im Fichtelgebirge. Hier wurden neben Sturmböen und Starkregen, Blitz und Donner auch Hagelkörner in der Größe von Tischtennisbällen registriert.

Superzelle über Selb

Hierzu gab es auch Videos. So filmte unter anderem Tobias Oeslner aus Selb das Unwetter kurz vor 23:00 Uhr. Beim Blick in Richtung Pfaffenleite nahm er dabei möglicherweise sogar einen Tornado auf. (Video 1) Auch dieser Vorfall wurde auf der Seite tornadoliste.de gelistet, wie auch im Tornadoforum von Skywarn e.V. Wir haben das Video zum besseren Anschauen bearbeitet, damit man den möglichen Tornado besser sehen kann.

Selb (Lkr. Wunsiedel): Möglicher Tornado in der Nacht!
Möglicher Tornado bei Selb: Zweites Video aufgetaucht

Unwetterwarnung für Oberfranken: Starkregen und Überschwemmungen drohen

Ein großflächiges Tief über Mitteleuropa deutet derzeit eine brisante Dauerregenlage an. Schuld an ergiebigen Regenmengen in den kommenden Stunden hat Tief "Axel", welches sich nahezu stationär über Tschechien befindet. Dieses Tief sorgt bis zum Mittwochmorgen (22. Mai) auch in Oberfranken für kräftige Regengüsse.

Bei Gewitterneigung ist Warnstufe ROT möglich

Die kommenden Niederschläge sind anfangs noch mit Gewittern und möglichem Hagel durchsetzt. Hierbei können in kürzester Zeit große Regenmengen zusammenkommen. Während des Gewitters ist die Warnstufe ROT möglich.

Starkregenfälle bis Mittwochmorgen

In Bezug auf die zum Teil ergiebigen Regenmengen können in Oberfranken bis Mittwochfrüh (22. Mai) 40 bis 60 Liter Regen auf den Quadratmeter fallen. Hierbei ist die Warnstufe ORANGE möglich. Lokal sind bei kräftigen Gewittern auch höhere Regenmengen möglich. Erst ab dem Mittwochmorgen schwächen sich die Niederschläge deutlich ab. Am Donnerstag (23. Mai) sorgt dann ein vorübergehender Zwischenhocheinfluss für eine Entspannung der Lage.

Aktive Unwetterwarnung (Montag, 20. Mai / 14:00 Uhr) vor Starkregen (Warnstufe Orange) für folgende Landkreise:

  • Landkreis Bamberg
  • Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Coburg
  • Landkreis Forchheim
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Kulmbach
  • Westlicher Landkreis Hof
  • Landkreis Lichtenfels

Die Unwetterwarnung gilt bis zum Mittwoch 08:00 Uhr. Mögliche Gewitter sind bis in die Abendstunden des Dienstags (21. Mai) möglich.


Eure Unwetterbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via:


Aktueller TVO-Wetterbericht (20. Mai 2019)

Unwetterwarnung für Oberfranken: Nach Sturm Eberhard bläst Franz die Backen auf!

Die Tiefdruckgebiete mit Sturm und schweren Sturmböen geben sich aktuell die Klinke in die Hand. Nach Sturmtief Eberhard folgt ab den Abendstunden des Dienstags (12. März) Sturm Franz. An die Stärke des Vorgängers wird Franz nicht heranreichen. Dennoch gilt auch für das kommende Sturmtief eine Unwetterwarnung.

Franz liefert Sturm und Regen

Im Laufe der Nacht erfasst Tief Franz Oberfranken mit Regen und starken bis stürmischen Böen. Franz läutet somit erneut windige bis stürmische und gebietsweise sehr regnerische Tage ein. Einzelne Gewitter sind ebenso möglich. Dies kann zudem zu steigenden Flusspegeln in Oberfranken führen.

Sturmwarnung bis Mittwochabend

Ab dem späten Dienstagabend (21:00 Uhr) gilt von Westen her eine Unwetterwarnung vor Sturm. Ab 21:00 Uhr ist mit Sturmböen aus südwestlicher Richtung zu rechnen. Die Spitzen können in der Nacht 75 bis 85 km/h betragen. Über den Mittwoch hinweg sind Böen von 90 km/h möglich, vor allem in exponierten Lagen. Die Sturmwarnung gilt nach aktuellem Stand verbreitet bis in die Abendstunden des morgigen Mittwochs (13. März). Im Bergland können sich die Böen auch noch bis zum Donnerstag und Freitag halten.

Schneefälle in den Höhenlagen

Zudem kann unter dem Einfluss von Polarluft auch erneut Schnee fallen. In den Höhenlagen von Fichtelgebirge und Frankenwald sorgen diese Schneeschauer dann für glatte Straßen und Wege zwischen Dienstagabend und Mittwochvormittag.

Aktuelle Wettervideos
Nach Eberhard kommt Franz: Nächstes Sturmtief bläst über Oberfranken!

Eure Wetterbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

 

Quelle: unwetterzentrale.de

 

Oberfranken: Unwettervorwarnung vor Gewitter

Am heutigen Mittwoch (08. August) deutet sich ein Wetterumschwung an. Durch das Heranziehen von Tief Nadine wird die Luft allmählich feuchter. Damit erhöht sich auch in Oberfranken die Schauer- und Gewitterneigung. Dennoch steigen die Temperaturen nochmals verbreitet auf über 30 Grad.

Kräftige Gewitter in Oberfranken möglich

Durch das Übergreifen der Tiefausläufer muss bis in die Nachtstunden des heutigen Tages oberfrankenweit mit kräftigen Gewittern und orkanartigen Böen mit bis zu 100 km/h gerechnet werden. Hierbei kann es auch zu Hagelschlag kommen. Durch die Gefahr von Platzregen sind lokale Überflutungen möglich, da der ausgetrocknete Boden die Regenmengen so schnell nicht aufnehmen kann. Die Warnstufe ROT ist dabei möglich.

  • Für den gesamten Regierungsbezirk Oberfranken besteht eine Unwettervorwarnung* bis Mittwoch um 23:00 Uhr!

 

Aktive Unwetterwarnungen für Oberfranken (16:45 Uhr):

  • derzeit keine Warnungen

Siemens Blitzatlas 2017

Meiste Blitze in der Region Bayreuth

Laut dem Siemens Blitzatlas gab es im Jahr 2017 in Oberfranken in der Bayreuther Region die meisten Blitze. In Stadt und Landkreis wurden 2.533 Blitze gezählt. Damit lag Bayreuth weit vor den anderen Regionen in Oberfranken. Insgesamt wurden im letzten Jahr 11.885 Blitze in Oberfranken gezählt. Im Vergleich der Bundesländer lag Bayern mit 98.362 Blitzen auf Platz 7. Dabei zählt der Wert "Dichte/km². Bayern kam hier auf einen Wert von 1,40 Blitzen pro Quadratkilometer Sachsen lag mit einem Wert von 2,06 auf dem ersten Platz.

Oberfranken Ranking der häufigsten Blitze im Jahr 2017

  1. Stadt und Landkreis Bayreuth: 2.533 Blitze
  2. Stadt und Landkreis Hof: 1.917 Blitze
  3. Stadt und Landkreis Bamberg: 1.805 Blitze
  4. Landkreis Kulmbach: 1.218 Blitze
  5. Landkreis Wunsiedel: 1.117 Blitze
  6. Landkreis Kronach: 964 Blitze
  7. Stadt und Landkreis Coburg: 945 Blitze
  8. Landkreis Forchheim: 731 Blitze
  9. Landkreis Lichtenfels: 660 Blitze

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*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.


Aktuelle TVO-Wetteraussichten (08. August 2018)

Oberfranken: Unwettervorwarnung vor Gewittern

Seit Tagen ist es heiß in Oberfranken mit Werten über der 30-Grad-Marke. Nur wenige Wolken verdecken die Sonne und bescheren uns damit hochsommerliche Temperaturen. Doch mit der Hitze steigt auch das Gewitterrisiko. Am heutigen Freitag (27. Juli) ziehen dann wieder vermehrt Wolken auf und diese können sich in Teilen Oberfrankens in heftigen Regenfällen entladen.

Regen, Hagel und Sturm möglich

Für nahezu ganz Oberfranken gilt daher eine Unwettervorwarnung*. Das Wetter kann lokal sehr schnell umschlagen und es drohen massive Regenfälle. Auch Hagelschauer und stürmische Böen sind möglich. Einzig die westlichen Teile der Landkreise Coburg, Bamberg und Forchheim bleiben laut Unwetterzentrale von den Gewittern verschont. Die Vorwarnung gilt bis in den späten Abend hinein (23:01 Uhr). Gewitter können sehr lokal und plötzlich auftreten, fahren Sie im Falle eines Gewitters also vorsichtig.

Der Sommer bleibt

Auch in den kommenden Tagen bleibt es sommerlich heiß. Die Temperaturen steigen bis auf 30 Grad und darüber hinaus. Dazu scheint auch wieder vermehrt die Sonne. Wolken werden kaum zu sehen sein. Das Gewitterrisiko sinkt ab Sonntag.

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

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Rettungsaktion in Pottenstein: Rodler sitzen bei Starkregen in Gondelbahn fest

Diesen Ausflug werden vier Besucher der Sommerrodelbahn in Pottenstein (Landkreis Bayreuth) wohl nie mehr vergessen. Rund eine Stunde saßen die Rodler am Sonntag (15. Juli) in einer Gondel fest. Zu allem Überfluss waren sie auch noch Gewitter und Starkregen ausgeliefert. Die Bergwacht musste die durchnässten Personen in einer Rettungsaktion befreien.

Bericht einer Augenzeugin (Quelle: News5)

Gondelbahn bleibt plötzlich stehen

Sie wollten eigentlich einen schönen Sommertag auf der Rodelbahn in Pottenstein verbringen. Doch der Ausflug endete für sechs Passagiere der Gondelbahn in einer Katastrophe. Am Nachmittag brach plötzlich ein heftiges Gewitter über Pottenstein herein. Starkregen und heftige Windböen legten die neueröffnete Gondelbahn lahm. Sechs Personen waren plötzlich in den Gondeln gefangen und konnten nicht entkommen.

 

Technischer Defekt an neuer Gondelbahn

Wie die Nachrichtenagentur News5 berichtet, konnten zwei der sechs Rodelbahn-Gäste durch das Personal der Gondelbahn befreit werden. Vier Rodler mussten jedoch im Regen ausharren, bis die Bergrettung anrückte. Durchgefroren und nass bis auf die Knochen wurden die Geretteten in ein Krankenhaus gebracht. Grund für den Ausfall der Gondelbahn soll ein technischer Defekt gewesen sein. Dabei wurde die Bahn erst am Tag zuvor eröffnet

© News5 / Merzbach
Bericht aus Oberfranken Aktuell

Die Polizei ermittelt

Die Polizeiinspektion Pegnitz hat die Ermittlungen zum dem Unglück aufgenommen. Die Beamten untersuchen, ob der technische Defekt eventuell durch einen Bedingungsfehler oder einen Blitzschlag ausgelöst worden ist. Derzeit laufen die Ermittlungen in alle Richtungen. Konkrete Ergebnisse gibt es bislang nicht. Die Polizei bestätigte jedoch, dass zwei der Gondeln zusammengestoßen sind und dadurch ein neun Jahre alter Junge ein Hämatom am Knie erlitten hat.

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Heroldsbach: Unwetter verwandelt den Ort in eine Seenlandschaft

Ein schweres Unwetter zog am späten Donnerstagnachmittag (05. Juli) über Teile Oberfrankens hinweg. Vor allem der Landkreis Forchheim war von heftigen Regenfällen betroffen. Heroldsbach traf es dabei besonders schwer. Nach einem Platzregen strömten ganze Sturzbäche durch die Straßen und verwandelten den Ort in eine wahre Seenlandschaft.

Anwohner und Einsatzkräfte über Stunden im Einsatz

Anwohner und Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk kämpften stundenlang am gestrigen Tag gegen die Wassermassen. Bewohner des Ortes, die ihr ganzes Leben in Heroldsbach verbrachten, konnten sich rückblickend an ein derartiges Wetterereignis nicht erinnern.

Land unter in Heroldsbach: Unwetter trifft den Ort massiv!
(Aktuell-Bericht vom 06. Juli 2018)

Land unter in Heroldsbach

Gegen 16:20 Uhr traf das Unwetter Heroldsbach. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Ort vom Regen überschwemmt. Die Kanalisation konnte den Wassermassen nicht standhalten. Auf den Straßen stand die schlammige Brühe zentimeterhoch. Selbst Autos versanken in den riesigen Pfützen. Besonders bitter für die Anwohner, auch dutzende Keller wurden von dem Regen unterspült. Zahlreiche Einsatzkräfte des THW und der Feuerwehr waren vor Ort, im Kampf gegen das Wasser. Das komplette Ausmaß des Schadens wird wohl erst im Laufe des heutigen Freitag sichtbar werden. Aktuell gibt es keine genaue Schadensbezifferung.

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Betroffene Anwohner berichten von dem Erlebten am Donnerstagnachmittag
Unwetter in Heroldsbach: "Das hat ausgeschaut wie ein See!"
Unwetter in Heroldsbach: "Wir saufen hier ab!"
Heroldsbach versinkt in den Fluten: Der Kampf gegen die Wassermassen
Unwetter in Heroldsbach: Ein Ort versinkt in den Fluten
Unwetter in Heroldsbach: Helfer & Anwohner kämpfen gegen die Wassermassen

Oberfranken: Vorwarnung vor Gewittern mit Starkregen & Hagel

Dein Tiefdruckgebiet bringt vor allem in Bayern den sehnlichst erwarteten Regen. Der Niederschlag wird sich allerdings recht unterschiedlich verteilen. Zudem kann er in Form von Starkregen und Gewittern auftreten. Auch Oberfranken könnte davon in den kommenden Stunden betroffen sein.

Vorwarnung bis Freitagmorgen

Derzeit besteht eine Vorwarnung* vor Gewittern für das Sendegebiet. Die Vorwarnung ist bis Freitagmorgen (06. Juli) 02:00 Uhr terminiert. Hierbei sind örtlich einzelne heftige Gewitter möglich. Lokal besteht dabei die Gefahr von Überschwemmungen. Platzregen, Hagelschauern und Sturmböen sind hierbei nicht ausgeschlossen!

Aktive Unwetterwarnungen (18:30 Uhr)

  • Nördlicher Landkreis Coburg (Stufe Rot)
  • Landkreis Forchheim (Stufe Rot)
  • Landkreis Bayreuth (Stufe Orange)
  • Nördlicher Landkreis Kronach (Stufe Orange)
  • Landkreis Wunsiedel (Stufe Orange)

Eure Wetterbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

(Quelle: unwetterzentrale.de)

TVO-Wetteraussichten vom Donnerstag, 05. Juli 2018
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Landkreis Bamberg: Schweres Unwetter auch am Montagabend

Zum zweiten Mal binnen zwölf Stunden wurde der Landkreis Bamberg am Montag (11. Juni) von einem Unwetter getroffen. Nachdem am gestrigen Mittag ein Hagelgewitter mit Sturmböen über den Raum Hirschaid zog (Wir berichteten!), setzte ergiebiger Starkregen ab den Abendstunden Keller und Straßen im Raum Burgebrach und Hallstadt unter Wasser.

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Feuerwehr im Raum Burgebrach im Dauereinsatz

Über 60 Mal mussten die Feuerwehren im Westen des Landkreises Bamberg ausrücken, um hauptsächlich vollgelaufene Keller auszupumpen und umgestürzte Bäume von Straßen und Gehwegen zu beseitigen. Besonders schwer traf es das Gebiet um Burgebrach. Hier waren die Feuerwehren im Dauereinsatz. In Mönchherrndorf drückte das Wasser von angrenzenden Feldern in den Ort und setzte das Lager einer Bäckerei unter Wasser. Rund einen Meter stand die braune Brühe dabei vor dem Tor der Backstube. Mit Traktoren und Radladern baute die Feuerwehr laut News5 provisorische Barrieren, um ein komplettes Eindringen des Wasser in das Anwesen zu verhindern.

Aurach droht in Priesendorf über die Ufer zu treten

In Priesendorf drohte die Aurach über die Ufer zu treten. Diese konnte die Feuerwehr mit Sandsäcken verhindern. Insgesamt kam der Kreis Bamberg am Montagabend mit einem blauen Auge davon. Nach dem Abzug des Regengebietes konnten die einzelnen Einsatzstellen durch die Einsatzkräfte abgearbeitet werden.

Unwetter-Videos vom Montag aus dem Landkreis Bamberg
Landkreis Bamberg: Unwetter mit Starkregen setzt Keller und Straßen unter Wasser
Oberfranken: Schwere Unwetter zum Wochenauftakt (User-Videos)
Umweltkatastrophe in Prebitz (Landkreis Bayreuth) drohte
Unwetter-Alarm am Montag auch im Landkreis Bayreuth
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Heftiges Unwetter im Raum Hirschaid: Hagelkörner werden zu Geschossen

UPDATE (17:35 Uhr):

Feuerwehr zählt über 200 Einsätze

Viele vollgelaufene Keller, überflutete Straßen und umgestürzte Bäume waren am Montagmittag (11. Juni) der Grund für circa 30 Einsätze der oberfränkischen Polizei. Zudem meldeten die Integrierten Leitstellen Bamberg/Forchheim und Bayreuth/Kulmbach knapp 200 Einsätze für Feuerwehr und Rettungsdienst. Schwerpunkte waren hierbei der südliche Landkreis Bamberg und der Bereich Pegnitz (Landkreis Bayreuth), wo derzeit die Bahnstrecke zwischen Pegnitz und Speichersdorf gesperrt ist.

Hagel zertrümmert Heckscheibe eines Autos

Das von Westen kommende Gewitter wütete in der Mittagszeit zuerst im Landkreis Bamberg Bamberg. Insbesondere der Raum Hirschaid war hiervon betroffen. In der Maximilianstraße lief die Bahnunterführung aufgrund des Starkregens voll, weshalb Fahrzeuge dort kurzzeitig nicht mehr durchkamen. Zudem wurde ein geparktes Fahrzeug in der Rathausstraße das Opfer des Unwetters, als Hagelkörner die Heckscheibe zertrümmerten.

© Bundespolizei© Bundespolizei

Land unter in Prebitz / Bahnstrecke bei Pegnitz überspült

Im Laufe des Nachmittags zog das Gewitter weiter und verlagerte sich in den Raum Pegnitz. Hier traf es vor allem die Gemeinde Prebitz. Dort standen mehrere Straßen unter Wasser und mussten bis zur Beseitigung der Überflutungen durch die örtlichen Feuerwehren gesperrt bleiben. Der Starkregen überspülte zudem die Bahnstrecke zwischen Pegnitz und Speichersdorf, weshalb momentan der Bahnverkehr in diesem Bereich eingestellt ist. (Fotos: Bundespolizei) Laut Deutscher Bahn soll voraussichtlich ab 20:30 Uhr der Zugverkehr zwischen Schnabelwaid und Kirchenlaibach auf einem Gleis wieder möglich sein. Ein Schienenersatzverkehr per Bus ist zwischen Pegnitz und Kirchenlaibach eingerichtet.

Keine Verletzten

Über verletzte Personen durch das Unwetter ist bislang nichts bekannt. Die Höhe der Schäden konnte am Montagnachmittag noch nicht final bilanziert werden.

TVO-User-Videos vom Montagmittag
Oberfranken: Schwere Unwetter zum Wochenauftakt

ERSTMELDUNG (14:01 Uhr):

Ein schweres Hagel-Unwetter wütete am Montagmittag (11. Juni) im Landkreis Bamberg. Wie News5 berichtete, traf es vor allem den Raum Hirschaid. Hier wurden den Angaben nach Häuser durch bis zu vier Zentimeter große Körner beschädigt. Sturmböen ließen zudem Bäume umstürzen.

Unwetter bildet sich westlich von Bamberg

Das Gewitter bildete sich westlich des Landkreises Bamberg und zog dann darüber hinweg. Das Unwetter hinterließ dabei teilweise eine Spur der Verwüstung. Laut Augenzeugenberichten wurden die Menschen in Hirschaid von dem Unwetter völlig überrascht. Wie Geschosse seien hierbei die Hagelkörner durch die Luft geflogen, schlugen gegen Hauswände und Fenster. Zahlreiche Scheiben sollen zu Bruch gegangen sein, Rollladen wurden durchsiebt.

Keller und Straßen unter Wasser

Bis zu 40 Liter Regen fielen in der Region binnen kürzester Zeit am Montagmittag. Keller liefen voll, Straßen wurden teilweise unter Wasser gesetzt. Bäume konnten den Sturmböen nicht mehr standhalten und stürzten um. Die örtlichen Feuerwehren sind mit einem Großaufgebot im Einsatz, um der Lage Herr aktuell zu werden. 

Bilder vom Montagmittag aus Hirschaid
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© News5 / Fricke

Land unter im Landkreis Lichtenfels: Schweres Unwetter trifft Hochstadt am Main

Starkregen, Gewitter, Hagel: TVO informierte am gestrigen Donnerstag vorab über mögliche Unwetter in der Region. Schwere Gewitter trafen dann auch das Sendegebiet am Abend. Betroffen war dieses Mal vor allem die Mitte von Oberfranken, im speziellen den Landkreis Lichtenfels.

Platzregen sorgt auf der A73 für Chaos

Hagelschauer, starke Gewitter und sintflutartige Regenfällen sorgten am gestrigen Abend stellenweise für Chaos und zahlreiche Einsätze der örtlichen Feuerwehren. So mussten unter anderem Autofahrer, welche auf der A73 in Oberfranken unterwegs waren, aufgrund des starken Regens ihre Fahrt zwischendurch sogar stoppen.

Landkreis Lichtenfels: Kurzes aber heftiges Unwetter am Donnerstagabend
 

Bundesstraße fast einen halben Meter unter Wasser

Wie News5 berichtete, begann für die Einsatz- und Rettungskräfte der Region um Hochstadt am Main (Landkreis Lichtenfels) kurz vor 20:00 Uhr die lange Einsatznacht. Das Wasser stand nach Starkregenfällen teilweise 30 bis 40 Zentimeter hoch in den Straßen, so unter anderem auch auf der Bundesstraße B173. Dutzende Keller liefen voll und standen bis zu einem Meter unter Wasser. Autos, die auf der Hauptstraße in Hochstadt am Main parkten, versanken in der brauen Brühe. 

250 Rettungskräfte im Einsatz

In den Ortschaften Hochstadt am Main sowie Michelau, Schwürbitz, Marktzeuln und Zettlitz arbeiteten die Hilfskräfte etwa 70 Einsatzstellen ab. Bei einem Großteil davon handelte es sich um vollgelaufene Keller. Laut dem Bericht von vor Ort waren rund 250 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW im Einsatz, um das Unwetter-Chaos in den Griff zu bekommen.

Videos vom Unwetter-Donnerstag im Raum Hochstadt am Main
Unwetter im Raum Hochstadt am Main: B173 fast einen halben Meter unter Wasser
Unwetter im Raum Hochstadt am Main: Unwetter-Chaos am Donnerstagabend
Unwetter im Raum Hochstadt am Main: "Es war wie im Film"
Unwetter im Raum Hochstadt am Main: "Wasser steht einen Meter hoch im Keller"

Vorwarnung vor Gewittern in Oberfranken: Erneut drohen Unwetter!

Oberfrankenweit gilt seit dem heutigen Donnerstagnachmittag (07. Juni) eine Vorwarnung* vor kräftigen Gewittern. In der Zeit bis zum frühen Freitagmorgen (08:00 Uhr) besteht die Möglichkeit von Unwettern mit Starkregen, Hagel sowie Sturmböen. Gegebenenfalls kann die Vorwarnung auch noch verlängert werden.

Lokal erneut Starkregenfälle möglich

Im gesamten Gebiet Oberfrankens sind erneut am heutigen Donnerstag einzelne Gewitterzellen möglich. Betroffen können wieder die Regionen von Frankenwald und Fichtelgebirge sein. Aufgrund der lokal begrenzten Intensität besteht auch dieses Mal die Gefahr von Überflutungen durch Platzregen. Durch den kaum vorhandenen Höhenwind ziehen die Gewitter nur sehr langsam weiter und sind somit lokal begrenzt.Die Autofahrer müssen zusätzlich mit Aquaplaning auf den Straßen rechnen. Bitte diesbezüglich vorsichtig fahren und die Geschwindigkeit den entsprechenden Wetterbedingungen anpassen.

Weiterführende Information

 

Eure Wetterbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

 

(Quelle: unwetterzentrale.de)

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