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DIE SINTFLUT: Unwetter-Alarm in Stadt und Landkreis Hof

Schweres Unwetter trifft Landkreis Hof hart: Einsatzkräfte pausenlos im Einsatz!

UPDATE (14. Juli, 18:30 Uhr):

Der Aktuell-Beitrag zum Unwetter im Landkreis Hof

Was für ein Wetter, was für eine Nacht und das ist in diesem Fall leider nicht positiv gemeint, denn der Unwettersommer hat erneut auch Oberfranken voll erwischt. Diesmal trifft es den Landkreis Hof besonders hart. Insbesondere die Stadt Selbitz, wo die Einwohner vor noch nie dagewesenen Szenen berichten. Landrat Oliver Bär rief in der Nacht den Katastrophenfall aus, um die Einsatzkräfte optimal koordinieren zu können. Die umfassen mehr als 50 Feuerwehren mit rund 1.000 Mann plus dutzende der THW, die versuchen, der Lage Herr zu werden. Am Mittwochmorgen (14. Juli) gab es die Entwarnung, die Lage entspannte sich und der Katastrophenfall wurde aufgehoben. Die Lage für die vom Unwetter Betroffenen entspannte sich nicht.

 


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 17:30 Uhr):

Rund 500 Einsätze der Rettungskräfte

Das Landratsamt Hof hat am Mittwochnachmittag eine Unwetter-Bilanz der letzten 24 Stunden gezogen. Die Unwetter und Starkregenfälle im Landkreis Hof forderten binnen der letzten 24 Stunden den Einsatz von über 70 Feuerwehren sowie zahlreichen Kräften des THW, der Polizei und weiterer Rettungsorganisationen. Vor allem der nördliche Bereich des Landkreises war seit dem späten Dienstagnachmittag anhaltend von Regenfällen und zum Teil starken Überschwemmungen betroffen. Über die Nacht hinweg waren die Kräfte hauptsächlich in Naila, Selbitz, Köditz, Feilitzsch und Trogen im Einsatz. Insgesamt mussten im Hofer Land rund 500 Einsätze gefahren werden.

 

Ich danke allen haupt- und vor allem ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihr Engagement, das es möglich gemacht hat, dass die gestrigen Schadensereignisse zwar mit großen Auswirkungen verbunden waren, aber dennoch eingegrenzt werden konnten. Wir können stolz auf den Zusammenhalt sein, den wir hier in der Region haben.

(Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof)

 

Katastrophenfall am Dienstagabend ausgerufen

Bär hatte am Dienstagabend den Katastrophenfall für den Landkreis ausgerufen. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Wetterlage ab den frühen Morgenstunden wieder entspannte, wurde der Katastrophenfall am Mittwochmorgen wieder aufgehoben. Dennoch waren am Vormittag noch etwa 150 Feuerwehrkräfte vor Ort in den Gemeinden im Einsatz, um Aufräumarbeiten zu leisten und Keller auszupumpen.

Lage an Kitas und Schulen wieder entspannt

Unterdessen entspannte sich auch die Lage an der Grundschule in Selbitz sowie an einzelnen Kitas im Landkreis Hof wieder. Sie hatten in Folge von Überschwemmungen am Mittwoch geschlossen. Der Unterricht in Selbitz sowie auch die Kindergarten-Betreuungen können größtenteils ab Donnerstag wieder stattfinden, so das Landratsamt abschließend.


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 16:55 Uhr):

Ein spektakuläres Wetterphänomen wurde am späten Dienstagnachmittag (13. Juli) bei Weißdorf (Landkreis Hof) fotografiert. Gegen 16:30 Uhr deutete sich am Himmel ein möglicher Tornado an. Auf den Fotos (siehe unten) sieht man eine sogenannte "Funnelcloud", eine Trichterwolke, die recht ausgeprägt war.

 


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 12:36 Uhr):

Unwetterartige Regenfälle sorgten in Hof am Dienstag nicht nur für Chaos, sondern lieferten zudem Staunen und Entsetzen bei Bürgerinnen und Bürgern der Saalestadt. Wir haben Statements von Hofer Anwohnern zur Unwetter-Situation am Dienstagabend in einem weiteren Video zusammengefasst. Die Aussagen reichen von "Das kennen wir nur aus dem Fernsehen" bis "Das war eine Überschwemmung auf die harte Tour".

Statements betroffener Anwohner aus Hof
"Was ich heute erlebt habe, ist Wahnsinn": So reagieren die Hofer auf das Unwetter!

UPDATE (11:50 Uhr):

Alsenberger Durchlass ab sofort gesperrt

Aufgrund des Starkregens kam es am Dienstagabend (13. Juli) gegen 22:00 Uhr zu einem Einbruch der Fahrbahn am Alsenberger Durchlass. Es entstanden erhebliche Fahrbahnschäden. Personen kamen nicht zu Schaden. Im Tunnel brach allerdings ein Pkw ein. Der Verkehr wird umgeleitet. Nach einem Ortstermin am Mittwoch will die Stadtverwaltung über das weitere Vorgehen und die zu treffenden Maßnahmen informieren.

Fahrbahndecke massiv beschädigt
© TVO

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 10:39 Uhr):

Sintflutartige Regenfälle sorgten auch direkt in der Saalestadt Hof ab dem späten Dienstagnachmittag (13. Juli) für chaotische Zustände. Auch hier wurden Straßen überschwemmt. Zahlreiche Keller liefen voll, Garagen standen unter Wasser. Die Kanalisation war mit Regenmengen von circa 85 Liter auf den Quadratmeter (Quelle: kachelmannwetter.com) völlig überfordert. Ein Schwerpunkt in Hof war der großräumige Bereich Gabelsbergerstraße / Breslaustraße. Hier wurde der Leimitzbach zu einem reißenden Strom.

Wassermassen schießen durch Hof
Flut-Alarm in Hof: Wassermassen schießen durch die Stadt

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 10:15 Uhr):

Nach den sintflutartigen Regenfällen waren Feuerwehr und THW in weiten Teilen des Landkreises Hof seit dem späten Dienstagnachmittag (13. Juli) im Einsatz. Vor allem der nördliche Bereich war von Überschwemmungen betroffen. Dies betraf sowohl Hauptverkehrsadern als auch Wohnhäuser und Firmengebäude. Insgesamt waren über 1.100 Rettungs- und Hilfskräfte im Einsatz. Allein in Selbitz gab es (Stand: Dienstagnacht) über 120 Einsätze. Dazu ein Statement von Sascha Ploss, Pressesprecher, Feuerwehr Landkreis Hof.

 

  • Statement von Sascha Ploss, Pressesprecher, Feuerwehr Landkreis Hof
Feuerwehr-Statement aus der Nacht
Unwetter-Alarm im Landkreis Hof: Über 120 Einsätze allein in Selbitz

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 09:15 Uhr):

Wie das Landratsamt Hof soeben mitteilte, wurde der Katastrophenfall für den Landkreis Hof um 08:00 Uhr am Mittwochmorgen wieder aufgehoben. Grund ist die Wetterlage, die sich in den letzten Stunden entspannte.


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 09:09 Uhr):

Neben hunderten Kräften der Feuerwehren im Landkreis Hof waren auch die örtlichen THW-Ortsverbände ab den Abendstunden im Unwetter-Einsatz. Laut Seven Deubler, Zugführer beim THW Naila, waren in der Spitze bis zu 162 Kräfte im Einsatz. In Selbitz waren die THW-Kräfte in der Nacht unter anderem bei einer Firma im Einsatz, die mit einem extremen Wassereinbruch zu kämpfen hatte. Aufgrund eines Ölschadens wurde hierfür noch eine THW-Fachgruppe aus Kelheim alarmiert.

 

  • Statement von Sven Deubler, Zugführer THW Naila
THW-Statement zum Einsatzgeschehen
Unwetter-Einsatz in Selbitz: "Ein Ausmaß - So habe ich das noch nie gesehen!"

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 08:40 Uhr):

Nach den starken Regenfällen am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch (14. Juli) hat sich die Wetterlage inzwischen im Landkreis Hof beruhigt. Aufgrund der Wassermassen kam es vielerorts zu Überschwemmungen, weshalb Straßen nicht mehr befahrbar waren und zu Teil gesperrt werden mussten. Die aktuelle Lage dazu:

 

Straßenlage:

Die Hauptverkehrsader B173 Hof - Kronach ist wieder frei. Diese musste gestern von Köditz bis zur Autobahnauffahrt Hof Nord wegen Hochwasser gesperrt werden.

  • die Ortsdurchfahrt Joditz ist aktuell noch wegen Aufräumarbeiten gesperrt
  • Ortsbereich von Köditz wegen Aufräumarbeiten behindert
  • die Zufahrtsstraße von Reitzenstein zur Hauptstraße Berg, Richtung Hölle, ist wegen einer unterspülten Brücke gesperrt
  • weiterhin gibt es kleinere kurzfristige Sperrungen wegen Aufräumarbeiten

 

Schulen / Kindergärten:

  • Selbitz: Grundschule am 14. Juli geschlossen
  • Selbitz: Evangelische Kita Mühlberg am 14. Juli geschlossen
  • Selbitz: Evangelische Kita Walter Hummer - ausgelagerte Hortgruppe in Grundschule am 14. Juli geschlossen / Betreuung in der Kita möglich
  • Naila: Evangelische Kita Froschgrün am 14. und 15. Juli geschlossen
  • Köditz: Kita Wichtelland am 14. Juli geschlossen

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 00:41 Uhr):

Folgendes Update teilte das Landratsamt Hof soeben mit:

Schließungen:

  • die Grundschule Selbitz bleibt am Mittwoch geschlossen
  • die Kindertagesstätte Wichtelland in Köditz bleibt am Mittwoch geschlossen, die Schule bleibt nach aktuellem Stand geöffnet

Straßensperrungen:

  • Ortsdurchfahrt Joditz komplett gesperrt
  • B173 Hof Richtung Köditz bis zur Autobahnauffahrt Hof Nord

Einsatzzahlen:

  • Selbitz: 120 Einsätze beendet, 12 Einsätze ausstehend
  • Feilitzsch: 55 Einsätze beendet, 6 Einsätze ausstehend
  • Köditz: aktuell sinkende Pegel, Einsätze werden noch abgearbeitet
  • Hölle: 8 Einsätze beendet
  • Issigau: 9 Einsätze beendet
  • Kleinere Einsätze verteilt im Landkreis konnten mittlerweile abgeschlossen werden (darunter vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, umgestürzte Bäume auf Fahrbahnen, Brandmeldeanlagen-Alarme, vereinzelte Stromausfälle)

Die Notfall-medizinische Versorgung war und ist gewährleistet, so das Landratsamt abschließend.


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 00:11 Uhr):

Wie das Landratsamt kurz vor Mitternacht offiziell per Pressemeldung bestätigte, rief Landrat Oliver Bär um 20:50 Uhr am Dienstagabend den Katastrophenfall gemäß Artikel 4 (Absatz 1) des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes im Landkreis Hof aus. Damit ist zum einen eine zentrale Koordination, zum anderen die Anforderung überörtlicher Einsatzmittel möglich. 

Bitte der Integrierten Leitstelle Hochfranken an die Bevölkerung

Die Integrierte Leitstelle Hochfranken bittet um Verständnis, dass feuerwehr-bedingte Einsätze aufgrund des hohen Aufkommens priorisiert werden und Wartezeiten anfallen können. Die rettungsdienstliche Versorgung ist sichergestellt. Beim Notruf 112 kann es in Einzelfällen allerdings zu geringen Wartezeiten kommen. Bitte wählen Sie den Notruf 112 daher nur im ausdrücklichen Notfall.

Weitere starke Regenfälle möglich

Das Landratsamt steht derzeit in engem Austausch mit Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes. Diese prognostizieren für die Zeit zwischen 00:00 und 06:00 Uhr weitere starke Regenfälle. Die Behörde bittet deshalb die Bevölkerung, weiterhin vorsichtig zu sein und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Auch dann, wenn die Wetterlage aktuell ruhig erscheint. 

 

  • Zu den Einsätzen in Hof ein Statement von Horst Herrmann, Stadtbrandrat der Stadt Hof...
Unwetter tobte auch in Hof: "Die Wetterlage war katastrophisch"

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 23:55 Uhr):

Starke Regenfälle erfordern seit dem späten Nachmittag den Einsatz von Feuerwehr, THW und Rettungskräften in weiten Teilen des Landkreises Hof. Vor allem der nördliche Bereich des Landkreises war und ist seit dem späten Nachmittag von anhaltenden Regenfällen und zum Teil Überschwemmungen betroffen. Dies betrifft sowohl Hauptverkehrsadern als auch Wohnhäuser und Firmengebäude. Seit den frühen Abendstunden sind die Einsatzkräfte insbesondere in Naila, Selbitz, Köditz, Feilitzsch und Trogen im Einsatz. Aktuell sind über 50 Feuerwehren aus dem Landkreis und der Stadt Hof im Einsatz. Insgesamt sind derzeit knapp 1.000 Kräfte der Feuerwehr sowie 140 Kräfte des THW tätig.

 

  • Ein zweites Video vom frühen Abend aus Selbitz...
Hofer Land unter Wasser: Über 1.100 Rettungskräfte im Einsatz

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 23:03 Uhr):

ACHTUNG AUTOFAHRER: Am Abend ist die Bundesstraße B173 Hof - Kronach zwischen dem Abzweig Neuköditz und dem Abzweig Scharten wegen Hochwasser gesperrt. Auf der Autobahn A72 besteht zwischen Hof-Nord und dem Dreieck Bayerisches Vogtland in beiden Richtungen Gefahr durch Hochwasser. Zwischen Hof / Töpen und Hof-Nord befindet sich in beiden Richtungen der A72 Wasser auf der Fahrbahn. Autobahn A9: Am Dreieck Bayerisches Vogtland steht in der Überleitung zur A72 in Richtung Chemnitz Wasser auf der Fahrbahn.

Apropos Wasser auf der Fahrbahn: In Selbitz kam es aufgrund des Unwetters zu zahlreichen überfluteten Straßen. Anwohner Ralf Sawatzki war diesbezüglich genervt von Autofahrern, die mit ihren Pkw noch durch die Fluten fuhren und so das Wasser in seinen Keller drückten.

Anwohner-Statement aus Selbitz
Selbitz: Anwohner genervt von Autofahrern, die durch die Fluten fahren

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 22:35 Uhr):

Circa 70 Liter Regen prasselten am Dienstagnachmittag in Teilen des Landkreises Hof auf die Erde. Die Wassermassen vom Himmel sorgten für zahlreiche Überfluten und Überschwemmungen, unter anderem im Bereich von Naila und Selbitz. Augenzeuge Enrico Bethke erlebte als Augenzeuge eine dramatische Situation zwischen Froschgrün und Naila mit, die ihn bilanzieren ließ: "Da kriegt man Angst!"

Augenzeugen-Statement
Wasser schoss von Froschgrün nach Naila: "Baumstämme wurden mitgerissen"

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 21:40 Uhr):

Landrat Oliver Bär hat am Abend für den Landkreis Hof den Katastrophenfall ausgerufen. Dies gab das Landratsamt unter anderem auf seiner Facebook-Seite bekannt. Damit ist insbesondere eine zentrale Koordination der Rettungs- und Hilfskräfte möglich. „Dazu haben wir einen örtlichen Einsatzleiter sowie weitere Einsatzleiter benannt. Sofern es die Situation erfordert, haben wir auch die Möglichkeit, Einsatzkräfte von außerhalb anzufordern“, so Bär in einem ersten Statement. Aktuell sind 50 Feuerwehren aus dem Landkreis sowie die Feuerwehr Hof im Einsatz.

 

  • "Es ist völliges Chaos": Sascha Ploss, Pressesprecher Feuerwehr Landkreis Hof, mit einem ersten Statement gegenüber News5
Erstes Statement der Feuerwehr
Land unter im Landkreis Hof: "Es ist völliges Chaos"

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 19:33 Uhr):

Ein schweres Unwetter setzte am Dienstagnachmittag (13. Juli) Teile von Selbitz (Landkreis Hof)unter Wasser. Die Kanalisation konnte die Regenmengen, die in kürzester Zeit vom Himmel fielen, nicht mehr aufnehmen. Gully-Deckel wurden nach oben katapultiert, Straßenzüge und Kreuzungen standen unter Wasser. Die Feuerwehr-Sirenen heulten unaufhörlich. Die örtlichen Einsatz-Kräfte sind derzeit weiter im Dauereinsatz. Über das genaue Ausmaß von möglichen Schäden ist noch nichts bekannt.

Aufnahmen vom Nachmittag aus Selbitz
Dramatische Wetter-Szenen: Die Flut rollt durch Selbitz!

ERSTMELDUNG (Dienstag, 13. Juli / 17:35 Uhr):

Bereits am Wochenende wurde Oberfranken teilweise extrem heftig von Hochwasser getroffen. Vor allem der westliche Teil war betroffen. Wir berichteten! Am Dienstagnachmittag (13. Juli) traf es den Landkreis Hof. Unwetter- und Hochwasserwarnungen kündigten wir bereits am Dienstagmittag an. Am späten Nachmittag setzte eine Starkregenfront Selbitz (Landkreis Hof) unter Wasser. In kürzester Zeit sprudelten Gullys über und auf den Straßen sammelte sich das Wasser.

 

  • Aktuell bestehen aktive Unwetterwarnungen für die Landkreise Hof und Kronach!
Aufnahmen aus Selbitz
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Land unter in Priegendorf: Wassermassen fluten den Ortskern am Freitag

Starker Dauerregen hält seit den Morgenstunden des Freitages (09. Juli) die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes in Bayern auf Trab. Besonders betroffen von den Wassermassen ist in Oberfranken die kleine Gemeinde Priegendorf, ein Ortsteil von Baunach (Landkreis Bamberg).

Feuerwehr im Dauereinsatz

Hier fluteten die Regenmengen am Vormittag den Ortskern. Weite Teile des Dorfes standen laut News5-Angaben unter Wasser. Die örtliche Feuerwehr ist mit über 20 Kräften hier im Dauereinsatz. Es ist in Priegendorf das zweite schwere Hochwasser, welches den Ort trifft. Zuletzt bahnte sich die Flut 2016 durch den Ort. Die Bürgerinnen und Bürger sind sauer und verzweifelt aufgrund der Situation.

Nerven liegen bei den Anwohnern blank

Ulli Schell macht die Dorferneuerung vor ein paar Jahren für das Hochwasser verantwortlich. Anwohner Siegfried Streng fühlt sich von der Kommunalpolitik "verarscht". Mehr dazu in den folgenden Videos:

Lagebericht aus Priegendorf
Starkregen am Freitag: Wassermassen fluten den Ortskern von Priegendorf
Priegendorf unter Wasser: "In 20 Minuten ist der Ortssee übergelaufen"
Anwohner sauer & verzweifelt
Anwohnerin von Priegendorf ist sauer: "Seit der Dorferneuerung ist Hochwasser"
© Christopher Pittrof

Wetter-Chaos geht weiter: Schweres Unwetter im Landkreis Bayreuth

UPDATE (Freitag 11:25 Uhr)

Am Donnerstagnachmittag (24. Juni) entlud sich erneut eine starke Gewitterzelle ab 14:00 Uhr in Oberfranken. Dieses Mal traf es besonders den Landkreis Bayreuth. Das Unwetter fing im Bereich von Creußen und Schnabelwaid an, wo eine Facebook-Userin ein Video aufnahm und uns schickte. Danach zog das Unwetter Richtung Speichersdorf. Die Zelle war laut den Sturmjägern von Stormchasing Oberfranken – Dem Unwetter auf der Spur insgesamt über sieben Stunden am Leben und löste sich gegen 18:15 Uhr in Tschechien auf, wo neben signifikanten Schäden leider auch zahlreiche Verletzte und sogar Tote zu beklagen sind.

Schweres Unwetter im Landkreis Bayreuth: Aufnahmen vom Wetter-Chaos in Creußen

UPDATE (Donnerstag 22:06 Uhr):

Laut den Sturmjägern von Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur hatte die Superzelle, die durch den Landkreis Bayreuth zog, ihre Entstehtung als Form eines Aufwindes gegen 11:00 Uhr am Donnerstagvormittag bei Erlangen. Gegen 12:45 Uhr lieferte die Zelle nördlich von Hiltpoltstein anschließend erstmals auffällige Radarmerkmale, auf die die Wetterexperten aufmerksam wurden. Um 13:25 Uhr war die Zelle knapp nördlich von Pegnitz unterwegs, ehe sie gegen 14:00 Uhr die Region um Speichersdorf traf. Die Zelle war insgesamt über sieben Stunden am Leben und löste sich gegen 18:15 Uhr in Tschechien auf, so die Sturmjäger abschließend.


EILMELDUNG (Donnerstag 16:30 Uhr):

Am Donnerstagnachmittag (24. Juni) entlud sich wohl erneut eine sehr starke Gewitterzelle ab 14:00 Uhr in Oberfranken. Dieses Mal traf es den Landkreis Bayreuth. Das Unwetter fing im Bereich von Creußen und Schnabelwaid an und zog dann in einer Linie in Richtung Speichersdorf. Nach unbestätigten Informationen traf die Gewitterzelle die Region schwer. Auf Instagram vermeldete die Feuerwehr Speichersdorf, dass aktuell mehrere Hochwasser-Einsätze im Gemeindegebiet laufen.

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Starkregen, Hagel, Sturmböen: Unwetter zieht über den Landkreis Forchheim hinweg

Starke Unwetter hielten auch am Dienstag (23. Juni) die Einsatzkräfte in Atem. In Oberfranken traf es dieses Mal den Landkreis Forchheim. So sorgte eine Gewitterzelle mit Starkregen, Hagel und Sturmböen im südlichen Teil der Region für Schäden.

Umgestürzte Bäume machen Straßen unpassierbar

Beeindruckende Zeitrafferaufnahmen (Video siehe unten) zeigen die massive Gewitterzelle des gestrigen Abends. Unter anderem fielen zahlreiche Bäume, unter anderem bei Pommer, Kersbach, Effeltrich, Igensdorf und Bieberbach dem Unwetter zum Opfer. Die umgestürzten Bäume machten Straßen unpassierbar. Es kam laut News5-Angaben zu dutzenden Einsätzen der örtlichen Feuerwehren am gestrigen Abend. Am Straßenrand türmten sich zudem zahlreiche Hagel- und Graupelhaufen auf. Laut den Unwetterjägern von Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur verursachte das Gewitter, bevor es den Landkreis Forchheim traf, einen Tornado-Verdacht im Raum Rothenburg ob der Tauber (Landkreis Ansbach).

Aktuell-Bericht vom Mittwoch (23. Juni 2021)
Schaden von mehreren Hunderttausend Euro: Unwetterfront zieht über den Landkreis Forchheim hinweg
Video: Gewitterzelle trifft den Landkreis Forchheim
Beeindruckende Aufnahme: Gewitterzelle zieht über den Landkreis Forchheim hinweg
Unwetteraufnahmen vom Dienstagabend
Gewitter mit Hagel und Sturm: Unwetter sorgt für Verwüstungen im Landkreis Forchheim
Bilder des Unwetters am Dienstagabend
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Kulmbacher Oberland: Gewitterfront hält Feuerwehren in der Nacht in Atem

Eine schwere Gewitterfront mit sehr starken Windgeschwindigkeiten hielt in der Nacht zum Montag (21. Juni) die Einsatzkräfte im nordöstlichen Landkreis Kulmbach in Atem. Besonders die Freiwilligen Feuerwehren im Kulmbacher Oberland mussten zahlreiche Sturmschäden beräumen. Ab 00:15 Uhr schrillten die Sirenen.

Störungen bis zum Berufsverkehr beseitigt

Die Einsatzkräfte beseitigten eine Vielzahl umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste. Im Zuständigkeitsbereich der Stadtsteinacher Polizei war besonders die Bereiche um Wirsberg und Kupferberg betroffen. Da in der Nacht wenig Verkehr herrschte, kam es zu keinen nennenswerten Störungen. Zu Beginn des morgendlichen Berufsverkehrs waren die meisten Hindernisse beseitigt.

Einsatzgeschehen in der Nacht

Betroffen war laut Feuerwehr Wirsberg unter anderem die Straße Wirsberg - Osserich. Hier lagen gleich mehrere Bäume über der Straße. Ein umgestürzter Baum behinderte den Verkehr zusätzlich auf der Fahrbahn Wirsberg - Im Gut.

Auch die Feuerwehr Kupferberg war in der Nacht mehrfach im Einsatz. Laut dem Bericht auf der Facebook-Seite der Feuerwehr mussten mehrere Bäume, die durch das Unwetter auf der Straße landeten, entfernt werden. Anschließend wurde die Straße gereinigt. Die Einsatzkräfte waren hierbei an verschiedenen Orten tätig, unter anderem zwischen Kupferberg und Marktleugast beziehungsweise zwischen Kupferberg und Streichenreuth.

In Walberngrün, einem Orteils von Grafengehaig, stürzte ein Baum auf eine Stromleitung und sorgte dadurch für einen Stromausfall. Techniker des Stromanbieters waren bis in den Montagnachmittag im Einsatz, um die Schäden zu beheben.

100 Einsatzstellen in der Nacht

Laut Yves Wächter, Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis Kulmbach, wurde durch die Integrierte Leitstelle in Bayreuth 35-mal der Alarm ausgelöst. Insgesamt gab es in der Nacht zwischen Neudrossenfeld und dem Kulmbacher Oberland rund 100 Einsatzstellen. Da die Gewitterfront schnell vorüber zog, mussten die Feuerwehren nur Sturmschäden beseitigen. Schäden durch Starkregen, wie zum Beispiel überflutete Keller, blieben aus. Auch wurden keine Personen in der Nacht verletzt.

Sturmbruch verwandelte Straßen in grüne Fahrbahnen

Vielerorts sorgte Sturmbruch (Laub und Äste) für "grüne Straßen", unter anderem im Bereich der Bundesstraße B303 ab Himmelkron in Richtung Kulmbach. So waren neben den Feuerwehren auch die Straßenmeistereien und Bauhöfe im Einsatz, um die Straßen zu reinigen und dadurch Unfälle zu vermeiden.

Abschließender Appell der Feuerwehr

Die Feuerwehr bittet die Bevölkerung im Vorfeld eines Unwetters darauf zu achten, dass Gegenstände wie Gartenmöbel, Pool- und Teich-Abdeckungen, Trampoline, leere Regenfässer und deren Abdeckungen in Sicherheit gebracht werden, so dass diese Objekte sich bei einem Schlechtwetter-Ereignis nicht selbstständig machen und zu einer zur Gefahr für Leib und Leben werden.

Gewitterfallböe trifft Himmelkron
In der Nacht zum Montag: Gewitterfront zieht über Oberfranken hinweg
(Quelle: Stormchasing Oberfranken)
Bilder aus dem Kulmbacher Oberland
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Unwetterwarnung am Sonntag: Kräftige Gewitter in Oberfranken möglich

Der Deutsche Wetterdienst spricht auch für den Sonntag (06. Juni) eine Unwetterwarnung aus. Betroffen ist unter anderem ganz Oberfranken mit der Warnstufe 3. Ab dem Mittag entwickeln sich lokal, kräftige Gewitter. Diese können wegen heftigem Starkregen unwetterartig ausfallen. Die Warnung gilt von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr nachts. Weiterlesen
© News5

Stadt und Landkreis Bayreuth: Starkregen löst mehrere Einsätze aus

ERSTMELDUNG (15. Juni, 10:00 Uhr)

Gewitter- und Regenschauer sorgten am Sonntagabend (14. Juni) in Stadt und im Landkreis Bayreuth für mehrere Feuerwehreinsätze. Vom Starkregen besonders betroffen war Bindlach (Landkreis Bayreuth) mit dem Gemeindeteil Crottendorf. Ersten Angaben zufolge drohte dort ein Bach überzulaufen. Das Wasser überflutete Straßen und Keller der Anwesen. Die Feuerwehrkräfte versuchten das Wasser abzupumpen, um somit den Pegel niedrig zu halten. Der Ortskern stand knieftief unter Wasser. Zudem wurden Sandsäcke von der Feuerwehr befüllt und mit den Lkw in die betroffenen Regionen transportiert.

  • Mehr zum Einsatz erfahren Sie rechts im Video
Bindlach: Starkregen sorgt für Überschwemmungen

Fehlmeldungen mehrere Brandmeldeanlagen

Wie die Feuerwehr Bayreuth mitteilte, lösten sich am Sonntag (14. Juni) zudem mehrere Brandmeldeanlagen fehlerhaft aus. Der Schwerpunkt der Einsätze lag im Nordosten des Stadtgebietes Bayreuth, wo an zahlreichen Orten mit Hanglage das Wasser unter anderem auch Erdreich abtrug und mit sich riss. Laut Pressesprecher der Feuerwehr Bayreuth waren am Sonntag rund 100 Rettungskräfte im Einsatz.

  • Eine offizielle Polizeimeldung steht derzeit noch aus

 

Einen ausführlichen Bericht über die Überschwemmungen am Sonntag in Oberfranken wird es heute Abend (15. Juni) ab 18 Uhr in Oberfranken Aktuell geben.

Der Aktuell-Beitrag zum Unwetter in Oberfranken:
Einsätze in Oberfranken: Bilanz des Unwetter-Sonntags
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Wölbattendorf: Schlammmassen fließen von Maisfeld in Wohnhäuser

ERSTMELDUNG (14. Juni, 14:01 Uhr)

Am Sonntagmorgen (14. Juni) kam es in Oberfranken zu starken Regen- und Gewitterschauer. Ersten Informationen zufolge, wurden durch den kurzen Regenschauer in Wölbattendorf im Landkreis Hof, Schlammmassen von einem Maisfeld über die Straße in die Wohnhäuser gespült. Laut News5 sicherte das THW mit Sandsäcken das Maisfeld ab. Angela S., eine Betroffene der Schlamm-Überflutung klagte:

"Du kannst gar nicht so schnell schauen, wie das Wasser kommt"

Laut der Betroffenen hätte die Schlammflut vermieden werden können und nennt einen vermeintlichen Beschuldigten. Mehr dazu erfahrt ihr rechts im Video.

Hinweis: Eine offizielle Polizeimeldung steht derzeit noch aus

Schlammflut in Wölbattendorf: "Diese Kosten, dieser Ärger hätte vermieden werden können"
Augenzeugenmaterial und Bilder von Wölbattendorf
Schlammflut in Wölbattendorf: Augenzeugenmaterial
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Walsdorf: Blitz schlägt in Dachstuhl eines Wohnhauses ein

ERSTMELDUNG (14:49 Uhr):

Schwere Gewitter zogen am Mittwoch (07. August) über Teile von Oberfranken hinweg. So auch im Landkreis Bamberg. Neben Starkregen hatten die Unwetterzellen auch Blitz und Donner im Gepäck. Dies bekamen Anwohner im Amselweg in Walsdorf zu spüren. In einem Einfamilienhaus schlug der Blitz in den Dachstuhl ein. Die alarmierten Rettungskräfte hatten den Brand im Dachbereich schnell unter Kontrolle und konnten ihn löschen. Laut einer ersten Polizeiinformation wurden keine Personen verletzt.

 

  • Ein offizieller Polizeibericht steht noch aus!
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Gewitter über Oberfranken: Heftige Blitze und starker Regen am Dienstagabend

Oberfranken ist am gestrigen Abend (11. Juni) wieder einmal glimpflich in Sachen Unwetter davon gekommen. Die Gewitter und der Regen waren zeitweise zwar ziemlich heftig, passiert ist aber zum Glück nichts weiter Schlimmes. Keine nennenswerten Schäden, hieß es auf Nachfrage von TVO beim Polizeipräsidium Oberfranken. Bei Köditz im Landkreis Hof zum Beispiel erhellten zahlreiche Blitze den Nachthimmel. Auch über einen Windpark fegte das Gewitter mit großer Wucht hinweg. Das Wetterphänomen zog Angaben von News5 zufolge von der Oberpfalz über Oberfranken und dann weiter nach Norden.

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Videomaterial aus Köditz (Landkreis Hof)
Blitze & Donner: Heftige Gewitter über Oberfranken
Bilder aus Münchberg (Landkreis Hof)

Oberfranken: Unwettervorwarnung vor teils kräftigen Gewittern

Nachdem der Pfingstmontag mit einem Mix aus Sonne und Wolken startete, muss man ab den Nachmittagsstunden mit Unwettern* rechnen. In der schwülwarmen bis -heißen Luft können sich zum Teil unwetterartige Gewitter bilden. DWD und unwetterzentrale.de veröffentlichten dazu bereits Vorwarnungen. Einen ausführlichen Bericht dazu kann man auch bei den Experten von "Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur" auf Facebook nachlesen.

Warnstufe VIOLETT möglich

Oberfrankenweit gilt eine Vorwarnung vom heutigen Montag (16:00 Uhr) bis zum morgigen Dienstag (11. Juni) 10:00 Uhr. Dort, wo ein Gewitter entsteht, kann es durchaus gefährlich werden. Die Gewitter können teils kräftig ausfallen. Lokal eng begrenzt, drohen großer Hagel (Korngrößen 3 bis 5 cm), schwere Sturmböen von bis zu 100 km/h und heftiger Starkregen zwischen 25 und 40 Litern auf den Quadratmeter. Lokal sind auch 50 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich. Die Gewittertätigkeit hält zum Teil bis in den Morgen des Dienstags an. Laut unwetterzentrale.de kann mit der Stufe VIOLETT die höchste Warnstufe erzielt werden.


Eure Wetterbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

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Unwetter im Landkreis Wunsiedel: Trichterwolke bei Schirnding gesichtet!

Oberfranken blieb zu Beginn der Woche von starken Gewittern und Starkregenfällen größtenteils verschont. Eine aktuelle Unwetterwarnung vor ergiebigen Starkregen ist derzeit weiterhin aktiv und betrifft vor allem den Westen von Oberfranken. Bis zum Mittwochmorgen können in der Summe 40 bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen. Das Wasserwirtschaftsamt Kronach warnt aus diesem Grund auch vor steigenden Flusspegeln im westlichen Teil von Oberfranken.

Trichterwolke bei Schirnding am Montagnachmittag gesichtet

Trichterwolke bei Schirnding gesichtet

Das ausgeprägte Tiefdruckgebiet mit Zentrum über Tschechien war am gestrigen späten Montagnachmittag (20. Mai) für eine massive Wolkenfront im Landkreis Wunsiedel verantwortlich. Im Bereich Schirnding wurde hierbei eine sogenannte Trichterwolke bei ihrer Entstehung gefilmt.

Experten von tornadoliste.de prüfen den Vorfall

Ob dieser Wirbel von der Wolkenunterseite auch kurzfristig bis zum Erdboden reichte, ist allerdings aktuell nicht bekannt. Auch über mögliche Schäden liegen derzeit keine Berichte vor. Die Experten von tornaloliste.de prüfen derzeit das Wetterphänomen von Schirnding. Erst dann kann gegebenenfalls Klarheit geschaffen werden, ob es sich wirklich um einen Tornado handelte!

Unwetter-Alarm: Trichterwolke bei Schirnding gesichtet
(Bildquelle: News5)
Immer wieder Trichterwolken & mögliche Tornados im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel und in der angrenzenden Oberpfalz kam es in den letzten Jahren immer zu Sichtungen von Trichterwolken ("Funnelcloud") oder sogar möglicher Tornados. Hier ein paar Beispiele aus den letzten Jahren:

Trichterwolke über Marktredwitz

So zeigte sich am 25. Juni 2014 ein derartiges Wetterphänomen am Himmel über Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel). Diese Trichterwolke wurde vor rund fünf Jahren an einem Vormittag fotografiert. Es war nicht die einzige Sichtung an diesem besagten Tag. Weitere Fotos wurden damals auf unserer Facebook-Seite gepostet. Hier der Link! Hier gab es auch Kommentare, dass sich dieses Wetterphänomen am Himmel von Oberfranken zuvor noch größer zeigte. Ob dieser Wirbel von der Wolkenunterseite auch kurzfristig bis zum Erdboden reichte, konnte von den Experten von tornadoliste.de nicht vollständig geklärt werden.

© Facebook / Privat

Oberfränkische Sturmjäger sichten Tornado

Am 29. Mai 2015 traf eine schwere Gewitterfront die Ortschaft Freystadt im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz. Oberfränkische Sturmjäger waren an diesem Tag direkt vor Ort und sichteten dabei einen Tornado! Gegen 18:30 Uhr fegte durch den Ortsteil Ohausen nach Angaben der Bewohner für „circa fünf Sekunden eine starke Windhose“. Durch den Sturm wurden damals Gebäude beschädigt und Bäume entwurzelt. Der Sachschaden belief sich auf mehrere hunderttausend Euro.

Die oberfränkischen Sturmjäger der Gruppe „Stromchasing Oberfranken – Dem Unwetter auf der Spur“ stießen auf eine Superzelle, aus der sich ein Tornado bildete. Nach ihren Auswertungen hatte dieser Tornado eine Stärke von F1/T3.

Möglicher Tornado im Bereich Selb

Am 7. Juli 2015 überquerte eine Unwetterfront Oberfranken und traf dabei auch den Landkreis Wunsiedel. Wir berichteten umfassend darüber! Zu über 60 Einsätzen rückten die Rettungskräfte in der Nacht aus. Ein besonderer Schwerpunkt der Unwetter lag im Bereich von Selb sowie im Fichtelgebirge. Hier wurden neben Sturmböen und Starkregen, Blitz und Donner auch Hagelkörner in der Größe von Tischtennisbällen registriert.

Superzelle über Selb

Hierzu gab es auch Videos. So filmte unter anderem Tobias Oeslner aus Selb das Unwetter kurz vor 23:00 Uhr. Beim Blick in Richtung Pfaffenleite nahm er dabei möglicherweise sogar einen Tornado auf. (Video 1) Auch dieser Vorfall wurde auf der Seite tornadoliste.de gelistet, wie auch im Tornadoforum von Skywarn e.V. Wir haben das Video zum besseren Anschauen bearbeitet, damit man den möglichen Tornado besser sehen kann.

Selb (Lkr. Wunsiedel): Möglicher Tornado in der Nacht!
Möglicher Tornado bei Selb: Zweites Video aufgetaucht

Unwetterwarnung für Oberfranken: Starkregen und Überschwemmungen drohen

Ein großflächiges Tief über Mitteleuropa deutet derzeit eine brisante Dauerregenlage an. Schuld an ergiebigen Regenmengen in den kommenden Stunden hat Tief "Axel", welches sich nahezu stationär über Tschechien befindet. Dieses Tief sorgt bis zum Mittwochmorgen (22. Mai) auch in Oberfranken für kräftige Regengüsse.

Bei Gewitterneigung ist Warnstufe ROT möglich

Die kommenden Niederschläge sind anfangs noch mit Gewittern und möglichem Hagel durchsetzt. Hierbei können in kürzester Zeit große Regenmengen zusammenkommen. Während des Gewitters ist die Warnstufe ROT möglich.

Starkregenfälle bis Mittwochmorgen

In Bezug auf die zum Teil ergiebigen Regenmengen können in Oberfranken bis Mittwochfrüh (22. Mai) 40 bis 60 Liter Regen auf den Quadratmeter fallen. Hierbei ist die Warnstufe ORANGE möglich. Lokal sind bei kräftigen Gewittern auch höhere Regenmengen möglich. Erst ab dem Mittwochmorgen schwächen sich die Niederschläge deutlich ab. Am Donnerstag (23. Mai) sorgt dann ein vorübergehender Zwischenhocheinfluss für eine Entspannung der Lage.

Aktive Unwetterwarnung (Montag, 20. Mai / 14:00 Uhr) vor Starkregen (Warnstufe Orange) für folgende Landkreise:

  • Landkreis Bamberg
  • Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Coburg
  • Landkreis Forchheim
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Kulmbach
  • Westlicher Landkreis Hof
  • Landkreis Lichtenfels

Die Unwetterwarnung gilt bis zum Mittwoch 08:00 Uhr. Mögliche Gewitter sind bis in die Abendstunden des Dienstags (21. Mai) möglich.


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Aktueller TVO-Wetterbericht (20. Mai 2019)

Unwetterwarnung für Oberfranken: Nach Sturm Eberhard bläst Franz die Backen auf!

Die Tiefdruckgebiete mit Sturm und schweren Sturmböen geben sich aktuell die Klinke in die Hand. Nach Sturmtief Eberhard folgt ab den Abendstunden des Dienstags (12. März) Sturm Franz. An die Stärke des Vorgängers wird Franz nicht heranreichen. Dennoch gilt auch für das kommende Sturmtief eine Unwetterwarnung.

Franz liefert Sturm und Regen

Im Laufe der Nacht erfasst Tief Franz Oberfranken mit Regen und starken bis stürmischen Böen. Franz läutet somit erneut windige bis stürmische und gebietsweise sehr regnerische Tage ein. Einzelne Gewitter sind ebenso möglich. Dies kann zudem zu steigenden Flusspegeln in Oberfranken führen.

Sturmwarnung bis Mittwochabend

Ab dem späten Dienstagabend (21:00 Uhr) gilt von Westen her eine Unwetterwarnung vor Sturm. Ab 21:00 Uhr ist mit Sturmböen aus südwestlicher Richtung zu rechnen. Die Spitzen können in der Nacht 75 bis 85 km/h betragen. Über den Mittwoch hinweg sind Böen von 90 km/h möglich, vor allem in exponierten Lagen. Die Sturmwarnung gilt nach aktuellem Stand verbreitet bis in die Abendstunden des morgigen Mittwochs (13. März). Im Bergland können sich die Böen auch noch bis zum Donnerstag und Freitag halten.

Schneefälle in den Höhenlagen

Zudem kann unter dem Einfluss von Polarluft auch erneut Schnee fallen. In den Höhenlagen von Fichtelgebirge und Frankenwald sorgen diese Schneeschauer dann für glatte Straßen und Wege zwischen Dienstagabend und Mittwochvormittag.

Aktuelle Wettervideos
Nach Eberhard kommt Franz: Nächstes Sturmtief bläst über Oberfranken!

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*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

 

Quelle: unwetterzentrale.de

 

Oberfranken: Unwettervorwarnung vor Gewitter

Am heutigen Mittwoch (08. August) deutet sich ein Wetterumschwung an. Durch das Heranziehen von Tief Nadine wird die Luft allmählich feuchter. Damit erhöht sich auch in Oberfranken die Schauer- und Gewitterneigung. Dennoch steigen die Temperaturen nochmals verbreitet auf über 30 Grad.

Kräftige Gewitter in Oberfranken möglich

Durch das Übergreifen der Tiefausläufer muss bis in die Nachtstunden des heutigen Tages oberfrankenweit mit kräftigen Gewittern und orkanartigen Böen mit bis zu 100 km/h gerechnet werden. Hierbei kann es auch zu Hagelschlag kommen. Durch die Gefahr von Platzregen sind lokale Überflutungen möglich, da der ausgetrocknete Boden die Regenmengen so schnell nicht aufnehmen kann. Die Warnstufe ROT ist dabei möglich.

  • Für den gesamten Regierungsbezirk Oberfranken besteht eine Unwettervorwarnung* bis Mittwoch um 23:00 Uhr!

 

Aktive Unwetterwarnungen für Oberfranken (16:45 Uhr):

  • derzeit keine Warnungen

Siemens Blitzatlas 2017

Meiste Blitze in der Region Bayreuth

Laut dem Siemens Blitzatlas gab es im Jahr 2017 in Oberfranken in der Bayreuther Region die meisten Blitze. In Stadt und Landkreis wurden 2.533 Blitze gezählt. Damit lag Bayreuth weit vor den anderen Regionen in Oberfranken. Insgesamt wurden im letzten Jahr 11.885 Blitze in Oberfranken gezählt. Im Vergleich der Bundesländer lag Bayern mit 98.362 Blitzen auf Platz 7. Dabei zählt der Wert "Dichte/km². Bayern kam hier auf einen Wert von 1,40 Blitzen pro Quadratkilometer Sachsen lag mit einem Wert von 2,06 auf dem ersten Platz.

Oberfranken Ranking der häufigsten Blitze im Jahr 2017

  1. Stadt und Landkreis Bayreuth: 2.533 Blitze
  2. Stadt und Landkreis Hof: 1.917 Blitze
  3. Stadt und Landkreis Bamberg: 1.805 Blitze
  4. Landkreis Kulmbach: 1.218 Blitze
  5. Landkreis Wunsiedel: 1.117 Blitze
  6. Landkreis Kronach: 964 Blitze
  7. Stadt und Landkreis Coburg: 945 Blitze
  8. Landkreis Forchheim: 731 Blitze
  9. Landkreis Lichtenfels: 660 Blitze

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*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.


Aktuelle TVO-Wetteraussichten (08. August 2018)
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