Tag Archiv: Großeinsatz

© News5 / Fricke

Tragödie bei Geroldsgrün: Zimmerbrand fordert Todesopfer

Schock am Freitagmorgen (29. Dezember). Bei einem tragischen Brand in Geroldsgrün (Landkreis Hof) wurde ein 65 Jahre alter Mann tödlich verletzt. Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.

Großeinsatz am Morgen

Gegen 8:00 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle Hochfranken die Mitteilung über einen Zimmerbrand in einer Doppelhaushälfte in Geroldsgrün. Rasch eilten eine große Anzahl Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes sowie mehrere Polizeibeamte an den Brandort. Den Feuerwehrleuten mit Atemschutzgeräten gelang es, in einem verqualmten Zimmer im ersten Stock des Hauses eine Person ausfindig zu machen und ins Freie zu bringen. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen und dem Transport mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus, starb der 65 Jahre alte Bewohner dort wenig später. Beamte des Fachkommissariats der Kripo Hof übernahmen am Brandort die Ermittlungen zur derzeit noch unklaren Ursache des Feuers.

Verheerendes Feuer bei Geroldsgrün: Bewohner stirbt im Krankenhaus
© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Neunkirchen am Brand: Bagger beschädigte Gasleitung

Bei Baggerarbeiten wurde auf einer Baustelle zwischen der Von-Pechmann- Straße und der Bahnhofstraße in Neunkirchen am Brand (Landkreis Forchheim) am Donnerstag (12. Oktober) eine Gasleitung beschädigt. In Folge des ausströmenden Erdgases kam es zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Weiterlesen

© News5 / Merzbach

Weismain: 50.000 Euro Schaden bei Wohnhausbrand

Bei einem Brand eines leerstehenden Wohnhauses in der Innenstadt von Weismain (Landkreis Lichtenfels) entstand am späten Dienstagabend (10. Oktober) ein Sachschaden in Höhe von 50.000 Euro. Rund 130 Rettungskräfte waren in der Nacht im Einsatz. Die Kripo ermittelt derzeit zu den Hintergründen des Feuers.

Feuerwehrmann bemerkte den Brand

Gegen 23:00 Uhr alarmierte ein Feuerwehrmann die Leitstelle über den Brand am Kolpingplatz in Weismain. Aus dem seit längerem bereits leerstehendem Anwesen loderten Flammen und griffen schnell auf den Dachstuhl über. Nach einer Stunde hatten die über 100 Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle.

Dazu ein O-Ton von Timm Vogler, Kreisbrandrat von Lichtenfels. (siehe Video)

© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach
Großeinsatz in der Nacht: Feuer in Weismainer Innenstadt
Brand in der Weismainer Innenstadt: Brand in einem leerstehenden Wohnhaus

Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen

Da durch das Feuer auch eine Gefährdung für umliegende Anwesen nicht ausgeschlossen werden konnte, mussten rund ein Dutzend Bewohner vorsorglich ihre Häuser verlassen. Sie konnten nach den Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Brandfahnder der Kripo ermitteln

Der Kriminaldauerdienst der Kripo Coburg hat vor Ort die ersten Ermittlungen aufgenommen. Brandfahnder werden die Untersuchungen am Brandort im Laufe des Mittwochs fortführen. Der Sachschaden beläuft sich auf 50.000 Euro.

© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach
© News5 / Fricke

Kasendorf: Dach einer Lagerhalle eingestürzt

UPDATE (11:15 Uhr):

Provisorische Dachkonstruktion beschädigt Sprinkleranlage

Die Feuerwehr wurde am Dienstagmorgen (3. Oktober) durch einen ausgelösten Brandmelder zu der Lagerhalle, in der hochwertige Möbelstücke gelagert werden, gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stürzte aus bisher unbekannten Gründen die provisorische Dachkonstruktion zusammen. In der Folge wurde im Inneren des Gebäudes die Sprinkleranlage stark beschädigt und es kam zu einem massiven Wassereintritt in der Halle. Laut News5-Berichten sicherten Kräfte von Feuerwehr und THW das Gebäude ab und stoppten das weitere Eindringen von Wasser, um einen größeren Sachschaden zu verhindern. Mit Wasserschiebern und Pumpen wurde im Anschluss versucht, dass eingedrunge Wasser aus dem Gebäude zu schaffen. Warum das Provisorium einstürzte, ist bisher unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Insgesamt befanden sich über 100 Kräfte im Einsatz. Der Sachschaden wurde auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt.

© News5 / Fricke
© News5 / Fricke
© News5 / Fricke

ERSTMELDUNG (9:45 Uhr):

Keine Verletzten

Großeinsatz für die Rettungskräfte am heutigen Feiertag: Am Dienstagmorgen (03. Oktober) stürzte in Kasendorf (Landkreis Kulmbach) das Hallendach einer Lagerhalle ein. Die Halle befindet sich im dortigen Industriegebiet auf einem Betriebsgelände. Ein Großaufgebot von Rettungskräften ist derzeit vor Ort im Einsatz. Laut einer ersten Meldung der Polizei wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Die Höhe des Schadens ist noch nicht absehbar. Die Ursache des Unglücks ist ebenso noch nicht bekannt.

 

  • Weitere Informationen folgen.
© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke
© Polizeiinspektion Coburg / POW Muggenthaler

Schaflos in Coburg: Polizisten bändigen zwei Schafherden

Am Dienstagvormittag (26. September) hielten zwei Schafherden die Ordnungshüter in Coburg in Atem. Um 7:00 wurde die Polizei unterrichtet, dass im Umfeld der Realschule Coburg II in der Thüringer Straße sich eine Schafherde durch Gras und Dickicht frisst. Zudem drohte die Gefahr, dass die Tiere über die Straße laufen würden.

© Polizeiinspektion Coburg / POW Muggenthaler
© Polizeiinspektion Coburg / POW Muggenthaler

Polizisten befreien Ziege

Die Beamten trieben die Schafe, unter denen sich auch einige Ziegen geschmuggelt hatten, zusammen und leiteten sie von der Straße weg. Ursache für den Ausbruch der Vierbeiner war eine junge Ziege, die sich mit ihrem Kopf im Zaun verfangen hatte und diesen dabei in Panik umriss. Da es dem Tier nicht von selbst gelang, sich aus dem Zaun zu befreien, wurde die Ziege von den Polizisten aus den Zaunmaschen mit einem Taschenmesser herausgeschnitten. Anschließend wurden die Tiere wieder zurück in ihr Gehege getrieben und der Zaun provisorisch wieder aufgestellt. Der verständigte Tierhalter kümmerte sich im Anschluss um die Sicherung des Geheges sowie die Reparatur des Zaunes.

Schafe mit Polizeiabsperrband und Manpower festgesetzt

Die nächste herrenlose Schafherde meldete man der Polizei um 09:30 Uhr im Bereich des Lauersgraben. Circa 20 Tiere nahmen hier die Straße und die angrenzenden Gärten in Beschlag. Mit Hilfe der Marken im Ohr der Tiere ermittelte man über das Veterinäramt den Besitzer. Die Schafe waren kurz vorher in der Nähe des Sportheims des SV Hut Coburg aus einem Gehege ausgebrochen. Um die Tiere zu bändigen, setzte man sie kurzerhand mit viel Polizeiabsperrband und jeder Menge Manpower in der Ecke eines Gartens fest. Mit Hilfe von Bauzäunen der Coburger Entsorgungsbetriebe errichtete man ein provisorisches Gatter.

© Polizeiinspektion Coburg / POW Muggenthaler

Fußballtore als Gatter verwendet

Sieben der Tiere verabschiedeten sich allerdings vor dem Schließen des Gatters in Richtung des Sportplatzes des SV Hut. Um auf dem Sportplatz die Tiere in Schach zu halten, bedienten man sich dreier Fußballtore. Damit pferchte man die Schafe bis zum Eintreffen des Besitzers ein.

Schaf-Schaden wurde reguliert

Im Bereich Baumschulenweg und  Lauersgraben wurden durch die Tiere mehrere Holzpfähle und eine Vase beschädigt. Um die Schadensabwicklung kümmerten sich die Geschädigten sowie die Tierhalter selbst. Insgesamt fünf Stunden waren die Coburger Polizisten an diesem Morgen mit dem Einfangen von Schafen und Ziegen im Coburger Stadtgebiet beschäftigt.

© Polizeiinspektion Coburg / POW Muggenthaler
© Polizeiinspektion Coburg / POW Muggenthaler
© News5 / Merzbach

Trunstadt: Betrunkener 16-Jähriger fährt Auto zu Schrott

Betrunken und ohne Führerschein rauschte ein 16 Jahre alter Junge am Sonntagvormittag (06. August) mit dem Auto seiner Eltern gegen einen Baum bei Trunstadt (Landkreis Bamberg). Der Jugendliche konnte sich selbst aus dem Wrack befreien. Allerdings löste er mit seiner Spritztour einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. In dem Wagen befanden sich nämlich chemische Substanzen, welche auf die Fahrbahn liefen.

© News5 / Merzbach
© News5 / Merzbach
© News5 / Merzbach
© News5 / Merzbach

Spritztour gegen an einem Baum

Nach dem er Alkohol getrunken hatte schnappte sich am Sonntagmorgen ein 16-Jähriger die Schlüssel des VW Passats seiner Eltern. In der Trunstadter Hauptstraße endete dann die „Spritztour“ des Jugendlichen. Er kam mit dem Auto nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der junge Mann, der keinen Führerschein besitzt, blieb glücklicherweise unverletzt.

16-Jähriger betrunken am Steuer

Das total beschädigte Auto wurde durch ein Abschleppunternehmen an der Unfallstelle abgeholt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 10. 000 Euro. Die Bamten vor Ort schöpften den Verdacht,, dass der jugendliche wohl nicht ganz nüchtern war. Ein Alkoholtest bestätigte diese Vermutung. Der 16-Jährige hatte fast eine Promille intus und  muss sich nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr strafrechtlich verantworten.

© News5 / Merzbach

Chemische Substanzen lösen Großeinsatz aus

Im Kofferraum des Fahrzeugs befanden sich mehrere Flaschen mit chemischen Reinigungsmitteln die anscheinend durch den Aufprall beschädigt worden waren und ausliefen. Da nicht klar war wie die Substanzen bei Vermischung reagieren, wurden Spezialisten und zahlreiche Einsatzkräfte der Fuerwehr zu dem Unfall gerufen. Schließlich konnten die Eltern des Jungen erreicht werden. Sie konnten was die Gefährlichkeit der chemischen Mittel angeht sofort Entwarnung geben. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine erhöhte Gefahr

© News5 / Merzbach

Flammeninferno in Bamberg: 500.000 Euro Schaden bei Dachstuhlbrand

Aus bislang ungeklärter Ursache brannte am frühen Freitagmorgen (30. Juni) der Dachstuhl eines derzeit unbewohnten Jugendheims im Berggebiet in Bamberg völlig aus. Zwei 13-Jährige aus einem Nachbargebäude erlitten dabei leichte Rauchgasintoxikation. Die Kripo Bamberg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

© News5 / Merzbach
© News5 / Merzbach
© News5 / Merzbach

Dachstuhl fängt Feuer

Kurz nach 3:30 Uhr bemerkte ein 55-jähriger Bewohner eines nebenan gelegenen Anwesens das Feuer in dem leer stehenden Gebäude am Jakobsplatz und wählte sofort den Notruf. Als die verständigten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei Bamberg-Stadt und Rettungsdienst kurz darauf am Brandort eintrafen, stand der Dachstuhl bereits meterhoch in Flammen.

Jugendliche erleiden Verletzungen

Aus einem benachbarten Teil des größeren Gebäudekomplexes brachten die Einsatzkräfte eine Erzieherin und mehrere Kinder einer Wohngruppe in Sicherheit. Zwei 13 Jahre alten Jungen der Gruppe erlitten leichte Verletzungen in Form von Rauchgasvergiftungen. Rettungskräfte brachten sie vorsorglich in ein Krankenhaus

© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach

Feuer loderte mehrere Stunden

Wenig später hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle und konnte so einen Übergriff auf umliegende Gebäude verhindern. Dennoch dauerten die Löscharbeiten bis etwa 6:00 Uhr an und der gesamte Dachstuhl war trotz aller Bemühungen der rund 150 Einsatzkräfte nicht mehr zu retten. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden an dem unbewohnten Jugendheim auf mindestens 500.000 Euro.

Ursache noch unklar

Beamte der Bamberger Polizei sperrten mit Unterstützung der Feuerwehr mehrere Zufahrtsstraßen rund um den Brandort ab und konnten diese erst gegen 8:45 Uhr wieder freigeben. Spezialisten der Kripo Bamberg haben inzwischen die weiteren Ermittlungen zur bislang völlig unklaren Ursache übernommen.

Bamberg: Dachstuhlbrand verursacht 500.000 Euro Schaden
© Pixabay /  CC0 Public Domain / Symbolbild

Stadt & Landkreis Bamberg: Razzia im Rotlichtmilieu

UPDATE (15:12 Uhr)

Nach dem Brandanschlag im Januar 2017 und einen Buttersäureanschlag im September 2016 auf ein Bordell in der Straße "Laubanger" in Bamberg, konnten bei Razzien am Dienstagmorgen (30. Mai) sieben Personen festgenommen werden. Alle sieben Straftäter sitzen inzwischen in Justizvollzugsanstalten ein. Zudem konnten im Rahmen eines SEK-Einsatzes mehrere verbotene Substanzen und weitere Beweismittel sicherstellen.

Täter nahmen Bordell in Bamberg ins Visier

Infolge der Anschläge auf das Etablissement in der Straße "Laubanger" in Bamberg arbeiteten Beamten der Ermittlungskommission (EKO) „Laubanger“ im Zusammenwirken mit der Staatsanwaltschaft Bamberg intensiv an der Aufklärung des Verbrechens. Bereits im Februar wurden drei Haftbefehle gegen Verdächtige beantragt, insbesondere wegen schwerer Brandstiftung, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. Wir berichteten.

Kripo durchleuchtet kriminelle Gruppe

Den Kripobeamten war rasch klar, dass es sich bei den Taten um Machtkämpfe im Rotlichtmilieu insbesondere in Bezug auf das Stadtgebiet Bamberg handelte. Es gelang der EKO „Laubanger“ in den folgenden Monaten unbemerkt tiefer in die kriminellen Strukturen der Gruppierung einzudringen und damit an wichtige Informationen zu gelangen. Dabei gerieten insbesondere acht weitere Personen ins Visier der Ermittler. Alle Tatverdächtigen waren bereits im Vorfeld unter anderem durch gewalttätiges Verhalten sowie zum Teil auch in Bezug auf Rauschgift- und Waffendelikte in Erscheinung getreten.

Großeinsatz im Raum Bamberg und Haßberge

Da die Polizisten von gewaltbereitem Verhalten der Tatverdächtigen ausgehen mussten und auch den Besitz von Waffen nicht ausschließen konnten, wurden zu den Einsätzen am Dienstagmorgen SEK-Beamte aus Nürnberg hinzugezogen. Weiterhin waren Beamte aus Coburg und Schweinfurt im Einsatz. Polizisten der Spezialeinheiten verschafften sich Zutritt zu insgesamt acht Wohnanwesen im Stadtgebiet Bamberg, dem Bamberger Landkreis sowie im Landkreis Haßberge in Unterfranken und nahmen insgesamt sieben Tatverdächtige fest. Bei den Durchsuchungen waren zirka 130 Polizisten im Einsatz.

Verbotene Substanzen und Bargeld sichergestellt

Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchungen wurden die Beamten schnell fündig. Sie fanden Anabolika in nicht geringer Menge und Marihuana im oberen zweistelligen Grammbereich. Zudem stellten die Polizisten unter anderem eine größere Menge Bargeld sowie mehrere Datenträger sicher. Gegen einzelne Personen laufen zudem Ermittlungen wegen Verstößen nach dem Waffengesetz.

 

ERSTMELDUNG (10:48)

Laut ersten Informationen der Polizei laufen seit Dienstagmorgen (30. Mai) mehrere Großeinsätze der Polizei in Stadt und Landkreis Bamberg. Die Polizei bestätigte gegenüber TVO, dass momentan Einsätze in Zapfendorf und in der Bamberger Jäckstraße laufen. Da die Einsätze noch bis in den Nachmittag andauern sollen, konnte die Polizei noch keine Angaben zu Grund und Umfang machen. Gefahr für die Bevölkerung solll jedoch nicht bestehen.

Aktuell-Interview mit Dienstag (30. Mai 2017)
Landkreis Bamberg: Schlag gegen die Rotlichtszene
Weiterführende Informationen
Brandanschlag auf ein Bamberger Bordell: Kripo ermittelt auf Hochtouren
Stink-Angriff in Bamberg: Mutmaßlich Buttersäure in Bordell verspritzt

Lichtenfels: Schlauchboot löst Großeinsatz aus

Am Mittwoch (17. Mai) gegen 19:30 Uhr wurde ein Großeinsatz in Lichtenfels ausgelöst, da auf dem Main ein herrenloses Schlauchboot trieb. Aufgrund der unklaren Situation wurden eine große Suchaktion eingeleitet. Sowohl Taucher als auch ein Polizeihubschrauber kamen zum Einsatz.

Weiterlesen

© Pixabay /  CC0 Public Domain / Symbolbild

Großeinsatz in der Nacht: Gefängnisrevolte in der JVA Ebrach

Am späten Dienstagabend (9. Mai) weigerten sich mehr als ein Dutzend Häftlinge der Justizvollzugsanstalt Ebrach (Landkreis Bamberg) den Anweisungen der Gefängnisbeamten Folge zu leisten. Die Insassen revoltierten und setzten einen Stoffgegenstand in Brand. Am frühen Mittwochmorgen war der Spuk nach rund vier Stunden vorbei. Die Insassen konnten ohne größere Probleme in Einzelhaft genommen werden.

Häftlinge verweigerten Gang in die Zelle

Gegen 21:15 Uhr hielten sich 18 Häftlinge frei im Zellentrakt in einem Stockwerk des Gefängnisses auf. Der üblichen Aufforderung, in die Zellen zurückzukehren, verweigerten sie sich dann allerdings. Sie zündeten einen Stoffgegenstand an, wodurch es zu einer starken Rauchentwicklung kam.

Sondereinsatzkommando stand für einen Einsatz bereit

Die Bediensteten lösten daraufhin den Alarm aus. Umgehend waren zahlreiche Polizeistreifen aus Oberfranken und Unterfranken, wie auch Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort. Zudem machte sich eine Staatsanwältin aus Bamberg vor Ort ein Bild. Speziell geschulte Kommunikationsbeamte aus Oberfranken nahmen in Zusammenarbeit mit den JVA-Angestellten Kontakt zu den Häftlingen auf. Das Feuer war zwischenzeitlich von selbst erloschen und die Inhaftierten signalisierten Kooperationsbereitschaft. Bereitgestellte Einsatzkräfte eines Sondereinsatzkommandos kamen nicht zum Einsatz.

Keine Verletzten zu beklagen

Gegen 1:00 Uhr nahmen die Bediensteten die betroffenen Häftlinge ohne größere Zwischenfälle in Gewahrsam. Nach einer ärztlichen Untersuchung kamen sie in Einzelhaft. Weder Insassen noch Angestellte des Gefängnisses wurden verletzt. Es entstand ein geringer Sachschaden. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg nahmen noch in der Nacht die Ermittlungen zu dem Vorfall auf.

Gefängnisrevolte in Ebrach: Häftlinge lösen Großeinsatz aus
© TVO / Symbolbild

Giftunfall in Schney: Gefährlicher Stoff löst Großeinsatz aus

Am Dienstagmorgen (25. April), gegen 06:15 Uhr, kam es auf dem Gelände einer Spedition im Gewerbegebiet in Schney (Landkreis Lichtenfels) zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Es wurden mehrere Packungen mit dem umwelt- und gesundheitsschädlichen Stoff Vulkanox mb2/MG-C beschädigt.

Weiterlesen

Justizgebäude Coburg: Drohanrufe kamen aus Telefonzellen

Am Donnerstag, den 13. April, musste das Justizgebäude Coburg nach zwei Drohanrufen mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften geräumt werden. Wir berichteten! Nun haben die Ermittler der Kriminalpolizei Coburg Hinweise, dass der Täter für seine Anrufe offenbar zwei Telefonzellen genutzt hat. Die Beamten bitten deshalb die Bevölkerung um Mithilfe.

Weiterlesen

© TVO / Symbolbild

Großeinsatz in Selb: Mann wird mit dem Tode bedroht

Ein 23-Jähriger sprach bereits am Wochenende (25./26. März) eine Todesdrohung gegen einen 20-jährigen Mann mit tschechischer Staatsangehörigkeit in Selb (Landkreis Wunsiedel) aus und löste somit einen Großeinsatz der Polizei aus.

Weiterlesen

© TVO

Hollfeld: Chemischer Stoff Brom an Schule freigesetzt: 1.000 Schüler evakuiert

Zu einem Zwischenfall mit einem chemischen Stoff kam es am Mittwochmorgen (15. März) in der Gesamtschule von Hollfeld (Landkreis Bayreuth). Ein Lehrer kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Rund 1.000 Schüler wurden aus dem Gebäude evakuiert, der Schulbetrieb am heutigen Tag eingestellt. Gerüchte, dass es sich bei dem chemischen Stoff um Brom handelte, bestätigte die Polizei gegenüber TVO am Mittwochmittag!

Aktuell-Bericht vom Mittwoch, 15.03.17
Hollfeld: 1.000 Schüler nach Chemieunfall evakuiert

Unfall bei der Unterrichtsvorbereitung

Laut Polizei befand sich gegen 8:00 Uhr ein erfahrener Lehrer zur Unterrichtsvorbereitung in einem besonders geschützten Raum zum Umgang mit Chemikalien. Hierbei fiel ein Behältnis mit einem chemischen Stoff zu Boden. Durch die entstehenden Dämpfe zog sich der Lehrer Verletzungen zu. Durch den Rettungsdienst wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.

© TVO
© TVO

Notfallpläne der Schule greifen

Schülerinnen und Schüler hielten sich zum Zeitpunkt des Vorfalles nicht im unmittelbaren Gefahrenbereich auf. In Absprache mit der Feuerwehr entschied sich die Schulleitung dazu, den Schulbetrieb am heutigen Mittwoch einzustellen. Die rund 1.000 Schüler wurden evakuiert. Sie verließen das Schulgebäude und begaben sich gemäß den Notfallplänen auf das benachbarte Sportgelände. Von dort stehen Busse für den Heimtransport bereit. Zudem wird in der nahegelegenen Stadthalle eine Betreuung durch die Schule und Polizeibeamte angeboten. Am Donnerstag soll der Unterricht wieder nach Plan stattfinden.

Spezialisten der Feuerwehr im Einsatz

Spezialisten der Feuerwehr kümmern sich derzeit in der Schule um den ausgetretenen chemischen Stoff. Gefahrgutspezialisten der Verkehrspolizei Bayreuth unterstützen die Feuerwehrkräfte am Einsatzort. Rund 260 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und der Polizei waren zur Bewältigung der Einsatzlage im Bereich der Schule eingesetzt. Mehr am Abend ab 18:00 Uhr in Oberfranken aktuell!

© TVO
Stichwort: Das chemische Element Brom

1826 entdeckt, seit 1860 industriell hergestellt

Brom kommt in der Natur nicht elementar, sondern in anorganischen Substanzen vor. Die wichtigsten Verbindungen sind Bromide. Zusammen mit Fluor, Chlor, Iod, Astat und Tennessine gehört Brom zu den Halogenen. Brom ist neben Quecksilber das einzige bei Raumtemperaturen und Normaldrücken flüssige Element. 1826 wurde es durch den französischen Chemiker Balard aus Meeresalgen isoliert. Die industrielle Herstellung von organischem Brom erfolgte 34 Jahre später. Brom dient als Ausgangsstoff für Bromverbindungen und wird zur Herstellung von Farbstoffen, Treibstoffzusätzen und Beruhigungsmitteln genommen.

Brom ist sehr giftig

Brom ist sehr giftig und stark ätzend. Ein Hautkontakt führt zu schwer heilenden Verätzungen. Inhalierte Bromdämpfe führen zu Atemnot und Lungenentzündung. Zudem kann ein Lungenödem hervorrufen werden.

1 2 3 4 5 6 7