Tag Archiv: Großeinsatz

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Flammeninferno in Bamberg: 500.000 Euro Schaden bei Dachstuhlbrand

Aus bislang ungeklärter Ursache brannte am frühen Freitagmorgen (30. Juni) der Dachstuhl eines derzeit unbewohnten Jugendheims im Berggebiet in Bamberg völlig aus. Zwei 13-Jährige aus einem Nachbargebäude erlitten dabei leichte Rauchgasintoxikation. Die Kripo Bamberg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Dachstuhl fängt Feuer

Kurz nach 3:30 Uhr bemerkte ein 55-jähriger Bewohner eines nebenan gelegenen Anwesens das Feuer in dem leer stehenden Gebäude am Jakobsplatz und wählte sofort den Notruf. Als die verständigten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei Bamberg-Stadt und Rettungsdienst kurz darauf am Brandort eintrafen, stand der Dachstuhl bereits meterhoch in Flammen.

Jugendliche erleiden Verletzungen

Aus einem benachbarten Teil des größeren Gebäudekomplexes brachten die Einsatzkräfte eine Erzieherin und mehrere Kinder einer Wohngruppe in Sicherheit. Zwei 13 Jahre alten Jungen der Gruppe erlitten leichte Verletzungen in Form von Rauchgasvergiftungen. Rettungskräfte brachten sie vorsorglich in ein Krankenhaus

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Feuer loderte mehrere Stunden

Wenig später hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle und konnte so einen Übergriff auf umliegende Gebäude verhindern. Dennoch dauerten die Löscharbeiten bis etwa 6:00 Uhr an und der gesamte Dachstuhl war trotz aller Bemühungen der rund 150 Einsatzkräfte nicht mehr zu retten. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden an dem unbewohnten Jugendheim auf mindestens 500.000 Euro.

Ursache noch unklar

Beamte der Bamberger Polizei sperrten mit Unterstützung der Feuerwehr mehrere Zufahrtsstraßen rund um den Brandort ab und konnten diese erst gegen 8:45 Uhr wieder freigeben. Spezialisten der Kripo Bamberg haben inzwischen die weiteren Ermittlungen zur bislang völlig unklaren Ursache übernommen.

Bamberg: Dachstuhlbrand verursacht 500.000 Euro Schaden
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Stadt & Landkreis Bamberg: Razzia im Rotlichtmilieu

UPDATE (15:12 Uhr)

Nach dem Brandanschlag im Januar 2017 und einen Buttersäureanschlag im September 2016 auf ein Bordell in der Straße "Laubanger" in Bamberg, konnten bei Razzien am Dienstagmorgen (30. Mai) sieben Personen festgenommen werden. Alle sieben Straftäter sitzen inzwischen in Justizvollzugsanstalten ein. Zudem konnten im Rahmen eines SEK-Einsatzes mehrere verbotene Substanzen und weitere Beweismittel sicherstellen.

Täter nahmen Bordell in Bamberg ins Visier

Infolge der Anschläge auf das Etablissement in der Straße "Laubanger" in Bamberg arbeiteten Beamten der Ermittlungskommission (EKO) „Laubanger“ im Zusammenwirken mit der Staatsanwaltschaft Bamberg intensiv an der Aufklärung des Verbrechens. Bereits im Februar wurden drei Haftbefehle gegen Verdächtige beantragt, insbesondere wegen schwerer Brandstiftung, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. Wir berichteten.

Kripo durchleuchtet kriminelle Gruppe

Den Kripobeamten war rasch klar, dass es sich bei den Taten um Machtkämpfe im Rotlichtmilieu insbesondere in Bezug auf das Stadtgebiet Bamberg handelte. Es gelang der EKO „Laubanger“ in den folgenden Monaten unbemerkt tiefer in die kriminellen Strukturen der Gruppierung einzudringen und damit an wichtige Informationen zu gelangen. Dabei gerieten insbesondere acht weitere Personen ins Visier der Ermittler. Alle Tatverdächtigen waren bereits im Vorfeld unter anderem durch gewalttätiges Verhalten sowie zum Teil auch in Bezug auf Rauschgift- und Waffendelikte in Erscheinung getreten.

Großeinsatz im Raum Bamberg und Haßberge

Da die Polizisten von gewaltbereitem Verhalten der Tatverdächtigen ausgehen mussten und auch den Besitz von Waffen nicht ausschließen konnten, wurden zu den Einsätzen am Dienstagmorgen SEK-Beamte aus Nürnberg hinzugezogen. Weiterhin waren Beamte aus Coburg und Schweinfurt im Einsatz. Polizisten der Spezialeinheiten verschafften sich Zutritt zu insgesamt acht Wohnanwesen im Stadtgebiet Bamberg, dem Bamberger Landkreis sowie im Landkreis Haßberge in Unterfranken und nahmen insgesamt sieben Tatverdächtige fest. Bei den Durchsuchungen waren zirka 130 Polizisten im Einsatz.

Verbotene Substanzen und Bargeld sichergestellt

Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchungen wurden die Beamten schnell fündig. Sie fanden Anabolika in nicht geringer Menge und Marihuana im oberen zweistelligen Grammbereich. Zudem stellten die Polizisten unter anderem eine größere Menge Bargeld sowie mehrere Datenträger sicher. Gegen einzelne Personen laufen zudem Ermittlungen wegen Verstößen nach dem Waffengesetz.

 

ERSTMELDUNG (10:48)

Laut ersten Informationen der Polizei laufen seit Dienstagmorgen (30. Mai) mehrere Großeinsätze der Polizei in Stadt und Landkreis Bamberg. Die Polizei bestätigte gegenüber TVO, dass momentan Einsätze in Zapfendorf und in der Bamberger Jäckstraße laufen. Da die Einsätze noch bis in den Nachmittag andauern sollen, konnte die Polizei noch keine Angaben zu Grund und Umfang machen. Gefahr für die Bevölkerung solll jedoch nicht bestehen.

Aktuell-Interview mit Dienstag (30. Mai 2017)
Landkreis Bamberg: Schlag gegen die Rotlichtszene
Weiterführende Informationen
Brandanschlag auf ein Bamberger Bordell: Kripo ermittelt auf Hochtouren
Stink-Angriff in Bamberg: Mutmaßlich Buttersäure in Bordell verspritzt

Lichtenfels: Schlauchboot löst Großeinsatz aus

Am Mittwoch (17. Mai) gegen 19:30 Uhr wurde ein Großeinsatz in Lichtenfels ausgelöst, da auf dem Main ein herrenloses Schlauchboot trieb. Aufgrund der unklaren Situation wurden eine große Suchaktion eingeleitet. Sowohl Taucher als auch ein Polizeihubschrauber kamen zum Einsatz.

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Großeinsatz in der Nacht: Gefängnisrevolte in der JVA Ebrach

Am späten Dienstagabend (9. Mai) weigerten sich mehr als ein Dutzend Häftlinge der Justizvollzugsanstalt Ebrach (Landkreis Bamberg) den Anweisungen der Gefängnisbeamten Folge zu leisten. Die Insassen revoltierten und setzten einen Stoffgegenstand in Brand. Am frühen Mittwochmorgen war der Spuk nach rund vier Stunden vorbei. Die Insassen konnten ohne größere Probleme in Einzelhaft genommen werden.

Häftlinge verweigerten Gang in die Zelle

Gegen 21:15 Uhr hielten sich 18 Häftlinge frei im Zellentrakt in einem Stockwerk des Gefängnisses auf. Der üblichen Aufforderung, in die Zellen zurückzukehren, verweigerten sie sich dann allerdings. Sie zündeten einen Stoffgegenstand an, wodurch es zu einer starken Rauchentwicklung kam.

Sondereinsatzkommando stand für einen Einsatz bereit

Die Bediensteten lösten daraufhin den Alarm aus. Umgehend waren zahlreiche Polizeistreifen aus Oberfranken und Unterfranken, wie auch Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort. Zudem machte sich eine Staatsanwältin aus Bamberg vor Ort ein Bild. Speziell geschulte Kommunikationsbeamte aus Oberfranken nahmen in Zusammenarbeit mit den JVA-Angestellten Kontakt zu den Häftlingen auf. Das Feuer war zwischenzeitlich von selbst erloschen und die Inhaftierten signalisierten Kooperationsbereitschaft. Bereitgestellte Einsatzkräfte eines Sondereinsatzkommandos kamen nicht zum Einsatz.

Keine Verletzten zu beklagen

Gegen 1:00 Uhr nahmen die Bediensteten die betroffenen Häftlinge ohne größere Zwischenfälle in Gewahrsam. Nach einer ärztlichen Untersuchung kamen sie in Einzelhaft. Weder Insassen noch Angestellte des Gefängnisses wurden verletzt. Es entstand ein geringer Sachschaden. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg nahmen noch in der Nacht die Ermittlungen zu dem Vorfall auf.

Gefängnisrevolte in Ebrach: Häftlinge lösen Großeinsatz aus
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Giftunfall in Schney: Gefährlicher Stoff löst Großeinsatz aus

Am Dienstagmorgen (25. April), gegen 06:15 Uhr, kam es auf dem Gelände einer Spedition im Gewerbegebiet in Schney (Landkreis Lichtenfels) zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Es wurden mehrere Packungen mit dem umwelt- und gesundheitsschädlichen Stoff Vulkanox mb2/MG-C beschädigt.

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Justizgebäude Coburg: Drohanrufe kamen aus Telefonzellen

Am Donnerstag, den 13. April, musste das Justizgebäude Coburg nach zwei Drohanrufen mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften geräumt werden. Wir berichteten! Nun haben die Ermittler der Kriminalpolizei Coburg Hinweise, dass der Täter für seine Anrufe offenbar zwei Telefonzellen genutzt hat. Die Beamten bitten deshalb die Bevölkerung um Mithilfe.

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Großeinsatz in Selb: Mann wird mit dem Tode bedroht

Ein 23-Jähriger sprach bereits am Wochenende (25./26. März) eine Todesdrohung gegen einen 20-jährigen Mann mit tschechischer Staatsangehörigkeit in Selb (Landkreis Wunsiedel) aus und löste somit einen Großeinsatz der Polizei aus.

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Hollfeld: Chemischer Stoff Brom an Schule freigesetzt: 1.000 Schüler evakuiert

Zu einem Zwischenfall mit einem chemischen Stoff kam es am Mittwochmorgen (15. März) in der Gesamtschule von Hollfeld (Landkreis Bayreuth). Ein Lehrer kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Rund 1.000 Schüler wurden aus dem Gebäude evakuiert, der Schulbetrieb am heutigen Tag eingestellt. Gerüchte, dass es sich bei dem chemischen Stoff um Brom handelte, bestätigte die Polizei gegenüber TVO am Mittwochmittag!

Aktuell-Bericht vom Mittwoch, 15.03.17
Hollfeld: 1.000 Schüler nach Chemieunfall evakuiert

Unfall bei der Unterrichtsvorbereitung

Laut Polizei befand sich gegen 8:00 Uhr ein erfahrener Lehrer zur Unterrichtsvorbereitung in einem besonders geschützten Raum zum Umgang mit Chemikalien. Hierbei fiel ein Behältnis mit einem chemischen Stoff zu Boden. Durch die entstehenden Dämpfe zog sich der Lehrer Verletzungen zu. Durch den Rettungsdienst wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Notfallpläne der Schule greifen

Schülerinnen und Schüler hielten sich zum Zeitpunkt des Vorfalles nicht im unmittelbaren Gefahrenbereich auf. In Absprache mit der Feuerwehr entschied sich die Schulleitung dazu, den Schulbetrieb am heutigen Mittwoch einzustellen. Die rund 1.000 Schüler wurden evakuiert. Sie verließen das Schulgebäude und begaben sich gemäß den Notfallplänen auf das benachbarte Sportgelände. Von dort stehen Busse für den Heimtransport bereit. Zudem wird in der nahegelegenen Stadthalle eine Betreuung durch die Schule und Polizeibeamte angeboten. Am Donnerstag soll der Unterricht wieder nach Plan stattfinden.

Spezialisten der Feuerwehr im Einsatz

Spezialisten der Feuerwehr kümmern sich derzeit in der Schule um den ausgetretenen chemischen Stoff. Gefahrgutspezialisten der Verkehrspolizei Bayreuth unterstützen die Feuerwehrkräfte am Einsatzort. Rund 260 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und der Polizei waren zur Bewältigung der Einsatzlage im Bereich der Schule eingesetzt. Mehr am Abend ab 18:00 Uhr in Oberfranken aktuell!

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Stichwort: Das chemische Element Brom

1826 entdeckt, seit 1860 industriell hergestellt

Brom kommt in der Natur nicht elementar, sondern in anorganischen Substanzen vor. Die wichtigsten Verbindungen sind Bromide. Zusammen mit Fluor, Chlor, Iod, Astat und Tennessine gehört Brom zu den Halogenen. Brom ist neben Quecksilber das einzige bei Raumtemperaturen und Normaldrücken flüssige Element. 1826 wurde es durch den französischen Chemiker Balard aus Meeresalgen isoliert. Die industrielle Herstellung von organischem Brom erfolgte 34 Jahre später. Brom dient als Ausgangsstoff für Bromverbindungen und wird zur Herstellung von Farbstoffen, Treibstoffzusätzen und Beruhigungsmitteln genommen.

Brom ist sehr giftig

Brom ist sehr giftig und stark ätzend. Ein Hautkontakt führt zu schwer heilenden Verätzungen. Inhalierte Bromdämpfe führen zu Atemnot und Lungenentzündung. Zudem kann ein Lungenödem hervorrufen werden.

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Coburg: Weißes Pulver entpuppt sich als harmlos

Bei dem am gestrigen Mittwoch (11. Januar) sichergestellten weißen Pulver am Landgericht Coburg wurden bisher keine Krankheitserreger festgestellt. Das gab das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Donnerstag (12. Januar) gegenüber TVO bekannt.

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Justizgebäude Coburg: Weißes Pulver in Poststelle gefunden

UPDATE (Donnerstag, 16:01 Uhr):

Bei dem am gestrigen Mittwoch (11. Januar) sichergestellten weißen Pulver am Landgericht Coburg wurden bisher keine Krankheitserreger festgestellt. Das gab das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Donnerstag (12. Januar) gegenüber TVO bekannt. Weitere Informationen dazu HIER.

UPDATE (Mittwoch, 16:36 Uhr):

Weiterer verdächtiger Umschlag aufgetaucht: Auch am Amtsgericht in Eisleben (Landkreis Mansfeld-Südharz) in Sachsen-Anhalt tauchte am Mittwoch solch ein verdächtiger Brief auf. Wie die Mitteldeutsche Zeitung am Nachmittag mitteilte, handelte es sich bei dem weißen Pulver um Puderzucker. Das stellte die Feuerwehr vor Ort fest. Gleichartige Fälle gab es weiterhin in Chemnitz und Erfurt. Derzeit ist offen, ob alle Fälle des heutigen Tages in einem Zusammenhang stehen. Laut Medienberichten hat das Bundeskriminalamt in Wiesbaden derzeit keine Erkenntnisse darüber.

UPDATE (Mittwoch, 14:44 Uhr):

Wie nun bekannt wurde gab es am Mittwoch neben den Fällen in Coburg und Gera, auch noch einen dritten ähnlichen Vorfall an einem Justizgebäude. Im Amtsgericht in Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern ging ebenfalls ein Kuvert ohne Absender ein, welcher weißes Pulver enthielt. Auch dieses Justizgebäude wurde evakuiert und die unbekannte Subtanz wurde von der Feuerwehr geborgen. Ein möglicher Zusammenhang zwischen den drei Fällen wird nun geprüft.

OFFIZIELLE PRESSEMITTEILUNG (12:55 Uhr):

Für Aufregung sorgte am Mittwochvormittag (11. Januar) eine verdächtige Postsendung, die im Coburger Justizgebäude einging. Mitarbeiter hatten in dem Brief eine pulverartige Substanz festgestellt, woraufhin umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet wurden.

Verdächtiger Kuvert mit weißem Pulver

Gegen 09:30 Uhr entdeckten die Angestellten des Justizgebäudes in der Ketschendorfer Straße die verdächtige Sendung, die dort auf dem Postweg einging. Als beim Öffnen des Briefes ein weißes Pulver aus dem Kuvert rieselte, verständigten die Mitarbeiter umgehend die Polizei. Beamte der Coburger Polizeiinspektion sorgten für die Räumung der betroffenen Poststelle im Justizgebäude, während Einsatzkräfte der Feuerwehr für eine fachgerechte Sicherung des Briefes sorgten.

Substanz wird untersucht, Mitarbeiter ärztlich untersucht

Polizisten der Coburger Kripo übernahmen die weiteren Ermittlungen. Die verdächtige Substanz wird nun in einem Labor untersucht. Die Angestellten des Justizgebäudes, die mit der Briefsendung in Kontakt gekommen sind oder sich in den Räumlichkeiten aufhielten, wurden vorsorglich ärztlich untersucht. Augenscheinlich blieben alle unverletzt.

UPDATE (Mittwoch, 12:10 Uhr):

Wie die BILD-Zeitung berichtet, wurde auch im Justizzentrum in Gera (Thüringen) am Mittwochmorgen ein Brief mit einem weißen Pulver entdeckt. Das Gebäude wurde daraufhin gesperrt und die Substanz sichergestellt. Wie die Zeitung weiter berichtet, wurden zwei Mitarbeiter in eine Klinik gebracht. Laut Polizeiangaben sind sie aber unverletzt.

UPDATE (Mittwoch, 11:57 Uhr):

Wie uns der Pressesprecher der Feuerwehr Coburg mitteilte, wurde die unbekannte Substanz von Feuerwehrkräften in Spezialanzügen gesichert und verwahrt. Einsatzkräfte bringen das weiße Pulver zur näheren Untersuchung derzeit zum Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nach Oberschleißheim. Das Ergebnis der Untersuchung wird frühestens am Nachmittag erwartet. Wir die Polizei gegenüber TVO bestätigte, wurden die Mitarbeiter der Poststelle ärztlich untersucht. Über möglicherweise verletzte Personen liegen noch keine Auskünfte vor.

ERSTMELDUNG (11:16 Uhr):

In der Poststelle der Coburger Justiz wurde am Mittwochvormittag (11. Januar) eine unbekannte Substanz entdeckt. Das weiße Pulver befand sich in einem Brief, der ohne Absender in das Gebäude geliefert wurde. Wie das Polizeipräsidium Oberfranken auf Nachfrage mitteilte, wird das Pulver derzeit von den Einsatzkräften gesichert und untersucht. Ob es sich gegebenenfalls um eine gefährliche Substanz handelt, ist derzeit noch nicht bekannt. Der betroffene Bereich in dem Gebäude wurde zwischenzeitlich geräumt und abgesperrt.

  • Weitere Informationen von Polizei und Feuerwehr folgen!
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Marktredwitz: Herrenloser Koffer in einem Parkhaus sorgt für Polizeieinsatz

Am Montagabend (9. Januar) sorgte ein herrenloser Aktenkoffer im Parkhaus des Kösseine-Einkaufs-Centers in der Innenstadt von Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) für einen größeren Polizeieinsatz. Nachdem ein Sprengstoffhund zum Einsatz kam, konnte rasch Entwarnung gegeben werden. Von dem Koffer ging keine Gefahr aus.

Koffer konnte keiner Person zugeordnet werden

Ein Kunde des Einkaufszentrums in der Leopoldstraße meldete einen verdächtigen schwarzen Koffer in einer Parkbucht des Parkhauses.  Gegen 19:00 Uhr überprüfte eine Streifenbesatzung die Örtlichkeit. Der Aktenkoffer war auf einem Metallzaun eines der Parkdecks abgestellt. Das Objekt konnte keiner Person zugeordnet werden.

Sprengstoffhund kommt zum Einsatz

Aufgrund der unklaren Situation sperrte die Polizei aus Sicherheitsgründen die Zugänge zu dem Parkhaus. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst wurden verständigt. Gegen 20:30 Uhr traf ein Sprengstoffhundeführer der Operativen Ergänzungsdienste aus Hof ein und nahm mit seinem Hund die Arbeit auf. Kurze Zeit später konnte Entwarnung geben werden.

Leere Aktenordner im Koffer

In dem Koffer befanden sich lediglich leere Aktenordner sowie eine Flasche. Im Anschluss wurde das Parkhaus wieder freigegeben.

Coburg: Brand in der Innenstadt fahrlässig verursacht

Nach dem Wohnhausbrand am Mittwochabend (16. November) in der Coburger Innenstadt nahmen noch in der Nacht die Brandfahnder der Kripo Coburg die Ermittlungen auf und konnten jetzt die Ursache des Feuers klären. Demnach dürfte ein 30-jähriger Bewohner den Brand fahrlässig durch Zigarettenglut verursacht haben.

 

Zwei leichtverletzte Personen

Das Feuer in einer Wohnung des mehrstöckigen Gebäudes am Marktplatz wurde von einem Bewohner entdeckt. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften brachte die Feuerwehr die Flammen zügig unter Kontrolle. Dennoch wurden zwei Wohnungen durch die Flammen beschädigt. Sie sind derzeit unbewohnbar. Die starke Rauchentwicklung zog auch die Räume der übrigen Wohnungen in Mitleidenschaft. Ein 48-jähriger Bewohner und ein Feuerwehrmann mussten vom Rettungsdienst aufgrund eingeatmeter Rauchgase behandelt werden.

Coburg: Brand in der Innenstadt endete glimpflich
(Aktuell-Beitrag vom 17.11.16)
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Zigarettenglut der Auslöser

Nach derzeitigen Schätzungen der Experten beläuft sich der Sachschaden am Wohnhaus auf mindestens 100.000 Euro. Die Brandfahnder der Kriminalpolizei Coburg betraten das Gebäude am Donnerstag (17. November). Aufgrund der gesicherten Spuren und den Ermittlungen dürfte die Ursache des Feuers auf einen fahrlässigen Umgang des Bewohners mit Zigarettenglut zurückzuführen sein. Die abschließenden Ermittlungen dauern an.

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Großeinsatz in Coburg: Brand in der Innenstadt am Mittwoch

Ein Brand in einem Haus in der Coburger Innenstadt führte am späten Mittwochnachmittag (16. November) zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte. Die Bewohner des betroffenen Gebäudes mussten zur Sicherheit ihre Wohnungen verlassen. Ein Anwohner zog sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu.

Feuer im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses

Gegen 17:00 Uhr wurde die Leitstelle über den Brand in einer Wohnung in der zweiten Etage des mehrstöckigen Anwesens am Marktplatz informiert. Da offene Flammen erkennbar waren, forderten die ersten Einsatzkräfte die Bewohner des Mehrfamilienhauses auf, ihre Wohnungen zur eigenen Sicherheit zu verlassen. Parallel begannen die Löscharbeiten. Weiterhin wurden durch die Feuerwehr Maßnahmen ergriffen, um ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Der Brand in der betroffenen Wohnung konnte zügig gelöscht werden. Benachbarte Gebäude waren nur durch die Rauchentwicklung beeinträchtigt. Die Feuerwehr überprüfte aber hinsichtlich möglicher Glutnester die Zwischendecken und angrenzende Gebäude. Ein 48-jähriger Mann kam mit leichten Verletzungen in das Krankenhaus.

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Zahlreiche Einsatzkräfte in der Innenstadt

Während des Einsatzes kam es auf Grund der zahlreichen Einsatzfahrzeuge insbesondere am Marktplatz zu Behinderungen. Oberbürgermeister Norbert Tessmer machte sich vor Ort selbst ein Bild von der Einsatzsituation und koordinierte in Absprache mit den Leitern Rettungsdienste und der Polizei die notwendigen Maßnahmen. Brandfahnder der Kripo Coburg nahmen noch am Abend ihre Arbeit auf.

Wohnungen derzeit nicht bewohnbar

Die unmittelbar am Brandort angrenzenden Wohnungen sind derzeit nicht bewohnbar. Nach ersten Schätzungen wird von einem hohen Sachschaden ausgegangen. An den Einsatzmaßnahmen waren rund 120 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und der Polizei beteiligt.

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Gymnasium Pegnitz: Schulbetrieb nach Amok-Drohung eingestellt

Für einen Großeinsatz der Polizei sorgte am Montagmorgen (17. Oktober) eine schriftliche Drohung, die bei dem Gymnasium in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) einging. Die Polizei sperrte das Gebäude ab und führte Kontrollen darin durch. Der Schulbetrieb wurde nach der ersten Schulstunde eingestellt. Ersten Ermittlungen zu Folge ging die Drohung weitverbreitet auch an andere Schulen im Bundesgebiet ein.

Polizei sperrt Zufahrt zum Gymnasium ab

Gegen 7:45 Uhr informierte die Schulleitung des Pegnitzer Gymnasiums die Polizei. Demnach soll dort in der Nacht per E-Mail eine Drohung eingegangen sein, dass es im Verlauf des Vormittags zu einer Gewalttat kommt. Die alarmierten Einsatzkräfte sperrten daraufhin die Zufahrt zu dem Schulareal in der Wilhelm-von-Humboldt-Straße ab.

Gymnasium Pegnitz: Schulbetrieb nach Amok-Drohung eingestellt
(Aktuell-Video vom 17.10.16)

Gymnasium evakuiert

Weitere Streifenbesatzungen riegelten das Schulgebäude ab. Niemand durfte mehr hinein. Die etwa 800 Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium mussten dann gegen 8:30 Uhr das Schulgebäude verlassen. Ein Teil der Schüler wurde zunächst in ein angrenzendes Schülerheim gebracht. In der Folge begannen eine große Anzahl Beamte mit der Absuche des Schulgebäudes und der Überwachung der näheren Umgebung.

Keine Gefahr für Lehrer und Schüler

Im Rahmen erster Ermittlungen wurde bekannt, dass gleichlautende Drohschreiben auch an andere Schulen im Bundesgebiet gingen und somit die Schule in Pegnitz offenbar nicht konkret im Fokus stand. Nach Abschluss der Durchsuchung wurde festgestellt, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Schüler und Lehrer bestand. Der Schulbetrieb wurde für den heutigen Montag eingestellt.

Bundesweite Drohungen

Welchen genauen Text die Mail beinhaltete, dazu wollte die Polizei aus Ermittlungsgründen nicht eingehen. Fakt ist, dass auch an weiteren Schulen im gesamten Bundesgebiet am Montag Drohungen eingingen. Davon betroffen waren mehrere Schulen in Leipzig sowie Bildungsstätten in Göttingen, Osnabrück und Magdeburg.

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