Tag Archiv: Großeinsatz

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Coburg: Weißes Pulver entpuppt sich als harmlos

Bei dem am gestrigen Mittwoch (11. Januar) sichergestellten weißen Pulver am Landgericht Coburg wurden bisher keine Krankheitserreger festgestellt. Das gab das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Donnerstag (12. Januar) gegenüber TVO bekannt.

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Justizgebäude Coburg: Weißes Pulver in Poststelle gefunden

UPDATE (Donnerstag, 16:01 Uhr):

Bei dem am gestrigen Mittwoch (11. Januar) sichergestellten weißen Pulver am Landgericht Coburg wurden bisher keine Krankheitserreger festgestellt. Das gab das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Donnerstag (12. Januar) gegenüber TVO bekannt. Weitere Informationen dazu HIER.

UPDATE (Mittwoch, 16:36 Uhr):

Weiterer verdächtiger Umschlag aufgetaucht: Auch am Amtsgericht in Eisleben (Landkreis Mansfeld-Südharz) in Sachsen-Anhalt tauchte am Mittwoch solch ein verdächtiger Brief auf. Wie die Mitteldeutsche Zeitung am Nachmittag mitteilte, handelte es sich bei dem weißen Pulver um Puderzucker. Das stellte die Feuerwehr vor Ort fest. Gleichartige Fälle gab es weiterhin in Chemnitz und Erfurt. Derzeit ist offen, ob alle Fälle des heutigen Tages in einem Zusammenhang stehen. Laut Medienberichten hat das Bundeskriminalamt in Wiesbaden derzeit keine Erkenntnisse darüber.

UPDATE (Mittwoch, 14:44 Uhr):

Wie nun bekannt wurde gab es am Mittwoch neben den Fällen in Coburg und Gera, auch noch einen dritten ähnlichen Vorfall an einem Justizgebäude. Im Amtsgericht in Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern ging ebenfalls ein Kuvert ohne Absender ein, welcher weißes Pulver enthielt. Auch dieses Justizgebäude wurde evakuiert und die unbekannte Subtanz wurde von der Feuerwehr geborgen. Ein möglicher Zusammenhang zwischen den drei Fällen wird nun geprüft.

OFFIZIELLE PRESSEMITTEILUNG (12:55 Uhr):

Für Aufregung sorgte am Mittwochvormittag (11. Januar) eine verdächtige Postsendung, die im Coburger Justizgebäude einging. Mitarbeiter hatten in dem Brief eine pulverartige Substanz festgestellt, woraufhin umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet wurden.

Verdächtiger Kuvert mit weißem Pulver

Gegen 09:30 Uhr entdeckten die Angestellten des Justizgebäudes in der Ketschendorfer Straße die verdächtige Sendung, die dort auf dem Postweg einging. Als beim Öffnen des Briefes ein weißes Pulver aus dem Kuvert rieselte, verständigten die Mitarbeiter umgehend die Polizei. Beamte der Coburger Polizeiinspektion sorgten für die Räumung der betroffenen Poststelle im Justizgebäude, während Einsatzkräfte der Feuerwehr für eine fachgerechte Sicherung des Briefes sorgten.

Substanz wird untersucht, Mitarbeiter ärztlich untersucht

Polizisten der Coburger Kripo übernahmen die weiteren Ermittlungen. Die verdächtige Substanz wird nun in einem Labor untersucht. Die Angestellten des Justizgebäudes, die mit der Briefsendung in Kontakt gekommen sind oder sich in den Räumlichkeiten aufhielten, wurden vorsorglich ärztlich untersucht. Augenscheinlich blieben alle unverletzt.

UPDATE (Mittwoch, 12:10 Uhr):

Wie die BILD-Zeitung berichtet, wurde auch im Justizzentrum in Gera (Thüringen) am Mittwochmorgen ein Brief mit einem weißen Pulver entdeckt. Das Gebäude wurde daraufhin gesperrt und die Substanz sichergestellt. Wie die Zeitung weiter berichtet, wurden zwei Mitarbeiter in eine Klinik gebracht. Laut Polizeiangaben sind sie aber unverletzt.

UPDATE (Mittwoch, 11:57 Uhr):

Wie uns der Pressesprecher der Feuerwehr Coburg mitteilte, wurde die unbekannte Substanz von Feuerwehrkräften in Spezialanzügen gesichert und verwahrt. Einsatzkräfte bringen das weiße Pulver zur näheren Untersuchung derzeit zum Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nach Oberschleißheim. Das Ergebnis der Untersuchung wird frühestens am Nachmittag erwartet. Wir die Polizei gegenüber TVO bestätigte, wurden die Mitarbeiter der Poststelle ärztlich untersucht. Über möglicherweise verletzte Personen liegen noch keine Auskünfte vor.

ERSTMELDUNG (11:16 Uhr):

In der Poststelle der Coburger Justiz wurde am Mittwochvormittag (11. Januar) eine unbekannte Substanz entdeckt. Das weiße Pulver befand sich in einem Brief, der ohne Absender in das Gebäude geliefert wurde. Wie das Polizeipräsidium Oberfranken auf Nachfrage mitteilte, wird das Pulver derzeit von den Einsatzkräften gesichert und untersucht. Ob es sich gegebenenfalls um eine gefährliche Substanz handelt, ist derzeit noch nicht bekannt. Der betroffene Bereich in dem Gebäude wurde zwischenzeitlich geräumt und abgesperrt.

  • Weitere Informationen von Polizei und Feuerwehr folgen!
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Marktredwitz: Herrenloser Koffer in einem Parkhaus sorgt für Polizeieinsatz

Am Montagabend (9. Januar) sorgte ein herrenloser Aktenkoffer im Parkhaus des Kösseine-Einkaufs-Centers in der Innenstadt von Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) für einen größeren Polizeieinsatz. Nachdem ein Sprengstoffhund zum Einsatz kam, konnte rasch Entwarnung gegeben werden. Von dem Koffer ging keine Gefahr aus.

Koffer konnte keiner Person zugeordnet werden

Ein Kunde des Einkaufszentrums in der Leopoldstraße meldete einen verdächtigen schwarzen Koffer in einer Parkbucht des Parkhauses.  Gegen 19:00 Uhr überprüfte eine Streifenbesatzung die Örtlichkeit. Der Aktenkoffer war auf einem Metallzaun eines der Parkdecks abgestellt. Das Objekt konnte keiner Person zugeordnet werden.

Sprengstoffhund kommt zum Einsatz

Aufgrund der unklaren Situation sperrte die Polizei aus Sicherheitsgründen die Zugänge zu dem Parkhaus. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst wurden verständigt. Gegen 20:30 Uhr traf ein Sprengstoffhundeführer der Operativen Ergänzungsdienste aus Hof ein und nahm mit seinem Hund die Arbeit auf. Kurze Zeit später konnte Entwarnung geben werden.

Leere Aktenordner im Koffer

In dem Koffer befanden sich lediglich leere Aktenordner sowie eine Flasche. Im Anschluss wurde das Parkhaus wieder freigegeben.

Coburg: Brand in der Innenstadt fahrlässig verursacht

Nach dem Wohnhausbrand am Mittwochabend (16. November) in der Coburger Innenstadt nahmen noch in der Nacht die Brandfahnder der Kripo Coburg die Ermittlungen auf und konnten jetzt die Ursache des Feuers klären. Demnach dürfte ein 30-jähriger Bewohner den Brand fahrlässig durch Zigarettenglut verursacht haben.

 

Zwei leichtverletzte Personen

Das Feuer in einer Wohnung des mehrstöckigen Gebäudes am Marktplatz wurde von einem Bewohner entdeckt. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften brachte die Feuerwehr die Flammen zügig unter Kontrolle. Dennoch wurden zwei Wohnungen durch die Flammen beschädigt. Sie sind derzeit unbewohnbar. Die starke Rauchentwicklung zog auch die Räume der übrigen Wohnungen in Mitleidenschaft. Ein 48-jähriger Bewohner und ein Feuerwehrmann mussten vom Rettungsdienst aufgrund eingeatmeter Rauchgase behandelt werden.

Coburg: Brand in der Innenstadt endete glimpflich
(Aktuell-Beitrag vom 17.11.16)
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Zigarettenglut der Auslöser

Nach derzeitigen Schätzungen der Experten beläuft sich der Sachschaden am Wohnhaus auf mindestens 100.000 Euro. Die Brandfahnder der Kriminalpolizei Coburg betraten das Gebäude am Donnerstag (17. November). Aufgrund der gesicherten Spuren und den Ermittlungen dürfte die Ursache des Feuers auf einen fahrlässigen Umgang des Bewohners mit Zigarettenglut zurückzuführen sein. Die abschließenden Ermittlungen dauern an.

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Großeinsatz in Coburg: Brand in der Innenstadt am Mittwoch

Ein Brand in einem Haus in der Coburger Innenstadt führte am späten Mittwochnachmittag (16. November) zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte. Die Bewohner des betroffenen Gebäudes mussten zur Sicherheit ihre Wohnungen verlassen. Ein Anwohner zog sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu.

Feuer im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses

Gegen 17:00 Uhr wurde die Leitstelle über den Brand in einer Wohnung in der zweiten Etage des mehrstöckigen Anwesens am Marktplatz informiert. Da offene Flammen erkennbar waren, forderten die ersten Einsatzkräfte die Bewohner des Mehrfamilienhauses auf, ihre Wohnungen zur eigenen Sicherheit zu verlassen. Parallel begannen die Löscharbeiten. Weiterhin wurden durch die Feuerwehr Maßnahmen ergriffen, um ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Der Brand in der betroffenen Wohnung konnte zügig gelöscht werden. Benachbarte Gebäude waren nur durch die Rauchentwicklung beeinträchtigt. Die Feuerwehr überprüfte aber hinsichtlich möglicher Glutnester die Zwischendecken und angrenzende Gebäude. Ein 48-jähriger Mann kam mit leichten Verletzungen in das Krankenhaus.

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Zahlreiche Einsatzkräfte in der Innenstadt

Während des Einsatzes kam es auf Grund der zahlreichen Einsatzfahrzeuge insbesondere am Marktplatz zu Behinderungen. Oberbürgermeister Norbert Tessmer machte sich vor Ort selbst ein Bild von der Einsatzsituation und koordinierte in Absprache mit den Leitern Rettungsdienste und der Polizei die notwendigen Maßnahmen. Brandfahnder der Kripo Coburg nahmen noch am Abend ihre Arbeit auf.

Wohnungen derzeit nicht bewohnbar

Die unmittelbar am Brandort angrenzenden Wohnungen sind derzeit nicht bewohnbar. Nach ersten Schätzungen wird von einem hohen Sachschaden ausgegangen. An den Einsatzmaßnahmen waren rund 120 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und der Polizei beteiligt.

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Gymnasium Pegnitz: Schulbetrieb nach Amok-Drohung eingestellt

Für einen Großeinsatz der Polizei sorgte am Montagmorgen (17. Oktober) eine schriftliche Drohung, die bei dem Gymnasium in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) einging. Die Polizei sperrte das Gebäude ab und führte Kontrollen darin durch. Der Schulbetrieb wurde nach der ersten Schulstunde eingestellt. Ersten Ermittlungen zu Folge ging die Drohung weitverbreitet auch an andere Schulen im Bundesgebiet ein.

Polizei sperrt Zufahrt zum Gymnasium ab

Gegen 7:45 Uhr informierte die Schulleitung des Pegnitzer Gymnasiums die Polizei. Demnach soll dort in der Nacht per E-Mail eine Drohung eingegangen sein, dass es im Verlauf des Vormittags zu einer Gewalttat kommt. Die alarmierten Einsatzkräfte sperrten daraufhin die Zufahrt zu dem Schulareal in der Wilhelm-von-Humboldt-Straße ab.

Gymnasium Pegnitz: Schulbetrieb nach Amok-Drohung eingestellt
(Aktuell-Video vom 17.10.16)

Gymnasium evakuiert

Weitere Streifenbesatzungen riegelten das Schulgebäude ab. Niemand durfte mehr hinein. Die etwa 800 Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium mussten dann gegen 8:30 Uhr das Schulgebäude verlassen. Ein Teil der Schüler wurde zunächst in ein angrenzendes Schülerheim gebracht. In der Folge begannen eine große Anzahl Beamte mit der Absuche des Schulgebäudes und der Überwachung der näheren Umgebung.

Keine Gefahr für Lehrer und Schüler

Im Rahmen erster Ermittlungen wurde bekannt, dass gleichlautende Drohschreiben auch an andere Schulen im Bundesgebiet gingen und somit die Schule in Pegnitz offenbar nicht konkret im Fokus stand. Nach Abschluss der Durchsuchung wurde festgestellt, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Schüler und Lehrer bestand. Der Schulbetrieb wurde für den heutigen Montag eingestellt.

Bundesweite Drohungen

Welchen genauen Text die Mail beinhaltete, dazu wollte die Polizei aus Ermittlungsgründen nicht eingehen. Fakt ist, dass auch an weiteren Schulen im gesamten Bundesgebiet am Montag Drohungen eingingen. Davon betroffen waren mehrere Schulen in Leipzig sowie Bildungsstätten in Göttingen, Osnabrück und Magdeburg.

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Selb: Ermittlungen nach Amokdrohung laufen weiter

Der gestern Nachmittag in Selb angedrohte Amoklauf beschäftigt auch heute noch die Medien. Zum aktuellen Stand halten sich Polizei und Schulleitung allerdings ziemlich bedeckt – vor allem zum Schutz des 15-jährigen Täters. Eine konkrete Bedrohung hat es demnach allerdings nicht gegeben.

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Schönbrunn im Steigerwald: Wohnhaus durch Feuer zerstört

Bei einem Wohnhausbrand in der Ortsmitte von Schönbrunn im Steigerwald (Landkreis Bamberg) entstand am Mittwoch (28. September) ein geschätzter Sachschaden von 100.000 Euro. Der Bewohner des Hauses (55) erlitt eine Rauchvergiftung.

Feuer bricht im Obergeschoss aus

Gegen 7:30 Uhr stellte der 55-jährige Anwohner des Gebäudes in der Pfarrgasse das Feuer in einem Zimmer im Obergeschoss fest. Hier waren unter anderem mehrere Reptilien in Terrarien untergebracht. Der Mann unternahm eigene Löschversuche, brachte den Brand allerdings nicht unter Kontrolle.

Wohnhaus wird komplett zerstört

Die Flammen breiteten sich auf den Dachstuhl des Anwesens aus. Das Großaufgebot der Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Anwesen. Das ältere Wohngebäude wurde durch den Brand allerdings komplett zerstört. Ein angrenzendes Gebäude wurde durch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen.

Ortsdurchfahrt von Schönbrunn gesperrt

Der 55-jährige Bewohner des Hauses erlitt eine Rauchvergiftung. Er kam nach der Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus. Während der Lösch- und Aufräumarbeiten war die Ortsdurchfahrt von Schönbrunn gesperrt.

Schönbrunn: 100.000 EUR Schaden - Wohnhaus durch Feuer zerstört
(Aktuell-Bericht vom 28.09.)

Technischer Defekt als mögliche Ursache

Ein technischer Defekt an einem Terrarium im Obergeschoss des Hauses dürfte nach ersten Erkenntnissen der Brandfahnder der Kriminalpolizei Bamberg das Feuer in dem Wohnhaus verursacht haben.

Rettungskräfte bringen Reptilien in Sicherheit

Nach den Löscharbeiten wurde ein Großteil der Reptiliensammlung aus dem zerstörten Gebäude gerettet. Polizeibeamte und Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten nach Abschluss der Löscharbeiten etwa 15 bis zu 2,5 Meter lange Schlangen aus den Räumen des abgebrannten Hauses. Drei weitere Schlangen kamen durch das Feuer ums Leben.

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Umweltkatastrophe bei Bad Staffelstein: Westsee ist biologisch tot!

Eine Umweltkatastrophe bei Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) sorgte am Dienstagabend (20. September) für einen Großeinsatz der Feuerwehren. Spaziergänger entdeckten am Abend zahlreiche tote Fische im Westsee treiben und verständigten daraufhin den Pächter des Gewässers. Die Anzahl der getöteten Tiere könnte in die Tausende gehen.

Umweltkatastrophe in Bad Staffelstein: Vier Tonnen toter Fisch im Westsee
(Aktuell-Bericht vom 21.09.16)

Kaum Sauerstoff im Wasser vorhanden

Laut News5-Angaben wurden bereits vor Tagen Proben des Gewässers entnommen. Diese zeigten auf, dass der große See komplett umgekippt und dementsprechend die Wasserqualität sehr schlecht ist. Die Proben ergaben demnach einen Sauerstoffgehalt im Wasser von 0,2 Milligramm je Liter. Der Grenzwert, bei dem das Leben für Fische ungeeignet ist, liegt bei 6 Milligramm je Liter.

Zuvor von Frischwasser und Frischluft kaum von Erfolg gekrönt

Der Westsee mit einer Größe von 590 Metern Länge und 780 Metern Breite hat selbst keinen eigenen Frischwasserzufluss. Somit wurde der See durch die Einsatzkräfte am Abend mit frischem Wasser aus dem in der Nähe fließenden Main versorgt. Zusätzlich wurde mit Luftkompressoren Frischluft in den See gepumpt. Damit sollte die Wasserqualität wieder angehoben werden. All diese Maßnahmen führten aber nicht zu dem gewünschten Erfolg. Messungen in der Nacht ergaben lediglich ein Anstieg des Sauerstoffgehaltes auf 0,8 Milligramm je Liter. Die Experten vor Ort erklärten deshalb den Westsee in der Nacht für biologisch tot!

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Wetter und Algen als Ursache möglich

Ursächlich für diese Umweltkatastrophe im Westsee ist allem Anschein nach das Wetter der vergangenen Wochen. Durch die lange Sonnenperiode faulten die Algen im See und entzogen dem Wasser den Sauerstoff. Das Wasserwirtschaftsamt sowie das Veterinäramt sind jetzt mit dem Fall betraut. Letzteres muss sich um die Entsorgung der verendeten Fische kümmern. Dies Zahl der toten Tiere geht vermutlich in die Tausende.

Bislang keine Erkenntnisse über Auswirkungen auf die beiden Nachbargewässer

Im näheren Umfeld des Westsees liegen zwei weitere Gewässer, der Mittelsee für Wassersportler und der Ostsee, ein Badesee. Derzeit ist noch unklar, ob auch diese von der Umweltkatastrophe betroffen sein könnten. Direkt hinter der Obermain Therme gelegen, gehören die drei Staffelsteiner Seen zum festen Bestandteil der Freizeitangebote in der Region.

(Fotos aus der Nacht: News5)

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© Feuerwehr Heroldsbach / Symbolfoto / Archiv

Großeinsatz in Bad Staffelstein: Heizkraftwerk geht in Flammen auf

Der Brand einer privaten Hackschnitzelanlage im Bad Staffelsteiner Ortsteil Schwabthal löste am späten Dienstagabend (13. September) einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus dem Landkreis Lichtenfels aus. Rund 200 Kräfte waren für die Bekämpfung der Flammen im Einsatz. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Flammen schießen meterhoch in den Nachthimmel

Zum Einsatzort rückten rund 160 Feuerwehrleute, zwölf Helfer des THW und 16 Mann des Rettungsdienstes aus. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren schlugen die Flammen bereits meterhoch in den Himmel. Die Brandbekämpfer mussten sich dabei nicht nur um das Löschen des Feuers kümmern, sondern auch das Nachbargebäude vor einem Übertritt der Flammen schützen.

Bad Staffelstein: Hackschnitzelanlage brennt nieder

Nachlöscharbeiten dauern mehrere Stunden

Nach circa 90 Minuten hatten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle. Weiterhin gestalteten sich die Nachlöscharbeiten, die die Nacht über andauerten, als schwierig, da die Flammen immer wieder aus den Glutnestern schlugen. Mit Unterstützung des THW wurden die Hackschnitzel aus dem Gebäude geräumt, um ein erneutes Ausbrechen des Brandes zu verhindern.

Brandursache noch unklar

Bei dem Brand entstand ein immenser Sachschaden in Höhe von rund 500.000 Euro. Die Ursache für den Ausbruch des Feuers ist noch nicht geklärt. Die Ermittlungen zur Brandursache übernahm in der Nacht die Kripo Coburg.

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Ebermannstadt: 26-Jähriger stürzt halbnackt vom Felsen

Eine groß anlegte Rettungsaktion fand am Dienstagabend (6. September) im Bereich der "Wallerwarte", östlich von Ebermannstadt (Landkreis Forchheim), statt. Auslöser des Einsatzes waren Hilferufe, die durch Passanten gehört wurden.

Feuerwehren, Bergwacht und Polizei im Einsatz

Die Feuerwehren Ebermannstadt, Gößweinstein und Wohlmutshüll, sowie die Bergwacht und die Polizei eilten zum Ort des Geschehens. Hier wurde der Polizei von einem Nürnberger (23) mitgeteilt, dass sein Bekannter (26) halbnackt und eventuell unter dem Einfluss von Drogen stehend im Wald umherirren würde.

Mittelfranke schwer verletzt aufgefunden

Bei der Absuche des Gebietes wurde der Vermisste, schwer verletzt unterhalb eines vier Meter hohen Felsens, aufgefunden. Von diesem stürzte der 26-jährige aus Nürnberg herab. Nach der Erstversorgung am Unglücksort kam der Mann in ein Krankenhaus.

Bislang keine Hinweise auf Drogeneinnahme

Die Umstände des nächtlichen Irrlaufes samt Felssturz sind noch nicht eindeutig geklärt. Laut Polizei liegen den Beamten derzeit keine Erkenntnisse über die tatsächliche Einnahme von Drogen vor.  

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Ammoniakaustritt in Hof: Großalarm bei einem Schlachtbetrieb

Erstmeldung: Alarm für die Einsatzkräfte am Freitagmittag (24. Juni) in Hof. In einem Schlachthof in der Hohensass kam es zu einem Ammoniakaustritt. Dutzende Feuerwehr- und Polizeikräfte sowie das BRK eilten nach der Alarmierung zum Ort des Geschehens. Die Feuerwehr war mit dem Gefahrgut-Trupp im Einsatz.

Mehrere Feuerwehrmänner in Schutzanzügen kamen zum Einsatz. Der Auslöser des Alarms konnte zur Stunde noch nicht gefunden werden. Ein technischer Defekt wird nicht ausgeschlossen. Verletzte gab es laut ersten Mitteilungen nicht.

(Video unkommentiert vom Einsatzort / Quelle: News5)

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Kirchenlamitz: Großangelegte Suche nach 37-Jährigen

Ein Großaufgebot an Polizeikräften suchte am Donnerstagnachmittag nach einem 37-jährigen Mann. Dieser hatte zuvor gegenüber seinen Eltern gedroht, sich etwas anzutun. Anschließend flüchtete er in ein Waldgebiet bei Kirchenlamitz (Landkreis Wunsiedel).

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SEK-Einsatz in Reundorf: 56-Jähriger dreht durch!

Das SEK kam am Sonntagabend (5. Juni) in Frensdorf (Landkreis Bamberg) zum Einsatz, nachdem im Ortsteil Reundorf ein betrunkener Mann unvermittelt mit einem Messer auf Streifenbeamte losging. Nachdem der 56-Jährige jede weitere Kontaktaufnahme verweigerte, drangen schließlich die Spezialeinsatzkräfte in sein Anwesen vor. Gegen den Mann wird jetzt wegen versuchten Totschlags in zwei Fällen ermittelt.

Zu laute Musik machte den Anfang...

Den Anfang machten am Sonntagabend gegen 20:45 Uhr Mitteilungen von Anwohnern, dass der 56-Jährige Mieter des Mehrfamilienhauses seit längerem laut Musik hören soll. Auch vernahm man Schläge. Nachdem die verständigten Polizisten mit dem Anwohner gesprochen und ihn belehrt hatten, herrschte zunächst Ruhe. Nur wenig später mussten die Beamten jedoch wieder zu dem Anwesen fahren, da erneut laute Musik zu hören war. Da der Bewohner die Tür jedoch nicht öffnete, verständigte die Polizei schließlich die Feuerwehr, um die Wohnungstür zu öffnen. Als die Beamten die Räume betreten wollten, stach der 56-Jährige mit einem größeren Messer aus kurzer Entfernung auf einen Polizisten ein.

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TVO Kurznachrichten vom 06. Juni 2016

Mit Messer gegen Polizeibeamte

Reaktionsschnell konnte sich dieser ausweichen und die Wohnungstür zuschlagen. Die Beamten blieben unverletzt. Aufgrund des Verhaltens des 56-Jährigen wurden neben weiteren Polizeistreifen und einem Diensthundeführer auch Beamte der Verhandlungsgruppe sowie Einsatzkräfte eines Spezialeinsatzkommandos aus Mittelfranken verständigt. Eine Kontaktaufnahme scheiterte dennoch.

SEK dringt in Wohnung ein

Kurz nach Mitternacht gelang es den Spezialeinsatzkräften trotz der verbarrikadierten Tür in die Räume einzudringen. Der 56-Jährige stach dabei erneut auf einen Beamten mit einem Messer ein, der den Angriff jedoch abwehrte. In diesem Zusammenhang wurde der Tatverdächtige selbst verletzt. Ein Notarzt versorgte den Mann. Schlussendlich kam er mit Polizeibegleitung in ein Krankenhaus.

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Rugendorf: Kind findet Handgranate beim Spielen im Vorgarten

Aufregung im beschaulichen Rugendorf im Landkreis Kulmbach. Am Freitagnachmittag (20. Mai) rückten Polizei, BRK und der Kampfmittelräumdienst zu einem Großeinsatz an. Grund war der Fund einer britischen Handgranate aus dem 2. Weltkrieg. Ein Achtjähriger fand die Munition beim Spielen im Vorgarten auf dem Nachbargrundstück.

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