Tag Archiv: Haftbefehl

© Polizei / Symbolbild

Bayreuth: Handschellen für einen Profi-Ladendieb

Wie die Bayreuther Polizei am heutigen Montag (6. Februar) mitteilte, ging ihr bereits am Donnerstag (2. Februar) ein professioneller Ladendieb in einem Elektrofachmarkt ins Netz. Ein Detektiv ertappte den 41-Jährigen dabei, wie er eine größere Menge Speicherkarten stehlen wollte.

Weiterlesen

© Polizeipräsidium Oberfranken

Bayreuth: Parfum im Wert von 1.000 Euro gestohlen

Drei professionelle Ladendiebe sitzen seit Donnerstag (02. Februar) nach Ermittlungen der Kripo Bayreuth und auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. Die Männer hatten in einem Geschäft Parfums im Wert von über 1.000 Euro gestohlen.

Weiterlesen

© TVO / Archiv

Toter Asylbewerber von Zapfendorf: Kripo nimmt Tatverdächtige fest

Prozess am Landgericht Bamberg: Brutaler Mord in Asylbewerberunterkunft

UPDATE

Prozessauftakt in Bamberg

Dieser Fall hat für Aufsehen gesorgt. Am  20. Januar 2017 wird in einer Asylunterkunft in Unterleiterbach im Landkreis Bamberg eine Leiche entdeckt. Der Mann ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden, das ist damals sofort klar. Die Suche nach den Tätern dauert allerdings ein paar Tage, dann ermittelt die Polizei zwei Asylbewerber aus Syrien als dringend Tatverdächtige und nimmt die Männer fest. Die Beiden müssen sich ab Donnerstag (25. Januar) vor dem Landgericht Bamberg verantworten. Der Vorwurf: Mord aus Habgier.


Nach dem brutalen Tötungsdelikt an einem syrischen Asylbewerber am letzten Freitag (20. Januar) nahm die Polizei nun zwei tatverdächtige Landsmänner des 26-jährigen Opfers fest. Die beiden Beschuldigten befinden sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

26-Jähriger wies zahlreiche Messerstiche auf

Wie berichtet, entdeckte ein Angestellter der Asylunterkunft im Zapfendorfer Ortsteil Unterleiterbach (Landkreis Bamberg) die Leiche in einem Zimmer des Anwesens. Die Obduktion des 26-Jährigen ergab, dass das gefesselte und geknebelte Opfer aufgrund zahlreicher Messerstiche zu Tode kam.

Intensive Ermittlungen der SoKo führen schnell zum Erfolg

Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen richtete die Kriminalpolizei eine Sonderkommission mit mehr als 30 Beamten ein. Die SoKo „Schloss“ arbeitete in den folgenden Tagen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft an der Aufklärung des Tötungsdeliktes.

Vermutlichen Tatwaffen sichergestellt

Am Dienstag (24. Januar) konnten Einsatzkräfte bei Suchmaßnahmen, insbesondere entlang der Bahnstrecke Bamberg – Lichtenfels - auf Höhe Zapfendorf - und in einem Bach im Landkreis Bamberg, unter anderem die vermutlichen Tatwaffen und persönliche Gegenstände des Opfers sicherstellen.

Mord in Asylunterkunft in Zapfendorf: Zwei Tatverdächtige gefasst
(Aktuell-Bericht vom Mittwoch, 25.01.17)
Toter Asylbewerber in Zapfendorf: Kripo sucht Bahngleise nach Spuren ab
(Aktuell-Bericht vom Dienstag, 24.01.17)

Tatverdächtige überführt und in Haft

Im Rahmen der intensiven Ermittlungen gerieten schließlich zwei syrische Asylbewerber in das Visier der Kriminalbeamten. Bereits am Montag (23. Januar) nahmen Polizeibeamte die 19 und 22 Jahre alten Syrer vorläufig fest. In Vernehmungen räumten die Tatverdächtigen ein, ihren Landsmann in der Nacht zum Freitag getötet zu haben.

Anderer Bewohner sollte getötet werden

Sie wollten an Geld und Wertgegenstände des Opfers kommen. Zudem sollte die Offenlegung eines weiteren Tatplanes verhindert werden. So hatten sie zuvor gemeinschaftlich verabredet, einen anderen Bewohner der Einrichtung zu töten, um ihn auszurauben. Dies soll das spätere Opfer mitbekommen haben. Zu den weiteren Hintergründen der Tat dauern die Ermittlungen derzeit noch an.

Haftbefehl ausgestellt

Gegen die Männer erging am Dienstag (24. Januar) der Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Mordes und wegen der Verabredung zu einem Verbrechen zum Nachteil eines weiteren Asylbewerbers. Inzwischen befinden sie sich in verschiedenen Justizvollzugsanstalten.

Asylunterkunft Zapfendorf: Leiche wies mehrere Stichwunden auf
(Aktuell-Bericht vom 23.01.17)
Zapfendorf: Wer ist der Tote in der Asylunterkunft?
(Aktuell-Bericht vom 21.01.17)

Klinikum Bamberg: Haftbefehl gegen Klinikarzt

Wegen des Verdachts der Vergewaltigung erging am Freitag (13. Januar) gegen einen 45-jährigen Mediziner des Klinikums Bamberg Haftbefehl. Wie das Polizeipräsidium Oberfranken mitteilte, ermitteln Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg gegen den Arzt, der im Dezember 2016 eine Frau vergewaltigt haben soll.

Zum Oralverkehr gezwungen

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler soll der Mann eine Frau dazu gedrängt haben, gegen ihren ausdrücklichen Willen den Oralverkehr bei ihm auszuüben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging deshalb gegen den 45-Jährigen nun der Haftbefehl.

Ermittlungen dauern an

Die intensiven Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg zur Aufklärung des Tatvorwurfs laufen weiterhin auf Hochtouren. Dies wird wohl noch längere Zeit in Anspruch nehmen, weshalb Polizei und Staatsanwaltschaft über diese Pressemeldung hinaus, keine weiteren Auskünfte erteilen werden.

Einzelheiten sickerten bereits gestern durch

Bereits am gestrigen Donnerstag (12. Januar) wurde laut, dass nach der Freistellung des nunmehr ehemaligen Chefarztes der Palliativmedizin am Bamberger Klinikum der Fall die Justiz beschäftigt. Gestern teilte die Staatsanwaltschaft Bamberg mit, man prüfe den Verdacht einer Sexualstraftat. Wie berichtet, hatte die Sozialstiftung Bamberg zu Beginn der Woche den Mediziner von seinen Aufgaben entbunden, weil ihm ein – so wörtlich – „Fehlverhalten“ gegen weibliche Mitarbeiter vorgeworfen wurde. Der Betroffene erhielt sogar ein Hausverbot.

Geschäftsleitung der Klinik äußert sich (11.01.2016)
Bamberg: Klinikum stellt Chefarzt frei
(Aktuell-Talk vom 11.01.17)
© Bundespolizei / Archiv / Symbolfoto

Schirnding: Mit zwei Haftbefehlen gesuchter 23-Jähriger festgenommen

Polizeibeamte aus Selb haben am Dienstag (03. Januar) einen mit zwei Haftbefehlen gesuchten 23-jährigen tschechischen Staatsangehörigen nach einer Kontrolle auf der B303 festgenommen.

Weiterlesen

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

A9 / Münchberg: Vater mit „Geldgeschenk“ für seinen Sohn an Weihnachten

120 Tage Gefängnis blieben einem 42-Jährigen aus dem Raum München zu Weihnachten erspart, nachdem sein sorgender Vater für ihn 3.000 Euro bei einer Polizeidienststelle in Oberbayern einbezahlte.

Weiterlesen

© Polizeipräsidium Oberfranken

Gößweinstein: Bäckerei-Räuber gefasst

Die Polizei konnte zwei mutmaßliche Räuber festnehmen. Bereits am 30. November sollen sie eine Bäckereisfiliale in Gößweinstein (Landkreis Forchheim) überfallen, eine Angestellte mit einer Waffe bedroht und mehrere hundert Euro erbeutet haben. Wir berichteten.

Weiterlesen

© Polizeipräsidium Oberfranken

Coburg: Porsche gestohlen, Roller geklaut und zwei Unfälle

Zwei Fahrzeugdiebstähle und zwei Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss gehen wohl auf das Konto eines 19-Jährigen und seines 29-jährigen Bekannten. Mit der Meldung über eine Verkehrsunfallflucht kam am Sonntagmorgen (18. Dezember), gegen 08:00 Uhr, eine Verkettung mehrerer Straftaten ans Licht.

Weiterlesen

© Bundespolizei / Archiv / Symbolfoto

Schirnding: 20 Gramm Crystal gesichert

Rund 20 Gramm Crystal stellten Selber Schleierfahnder bei einer Kontrolle am Donnerstag (08.12.) bei einem Trio aus Kulmbach sicher. Ein 29-Jähriger sitzt seit Freitag in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen in diesem Fall führen die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Bayreuth.

Weiterlesen

© TVO / Symbolbild

Bamberg: Mann sticht mit Messer auf Kontrahenten ein

Nach einer Messerattacke auf einen 27-jährigen Bamberger am späten Samstagabend (19. November) sitzt ein 43 Jahre alter Mann seit Sonntag (20. November) in Untersuchungshaft. Das Opfer wurde bei der Attacke verletzt und musste ins Krankenhaus. Kripo und Staatsanwaltschaft Bamberg ermitteln wegen versuchtem Totschlag.

Weiterlesen

© TVO / Symbolbild

Scheßlitz: 36-Jähriger erpresst mit einem Messer 1.000 Euro

Mit einem Messers zwang ein 36-Jähriger am Montagabend (07. November) in Scheßlitz (Landkreis Bamberg) einen Bekannten, bei einer Bank 1.000 Euro für ihn abzuheben. Kripo und Staatsanwaltschaft Bamberg ermitteln nun gegen den Tatverdächtigen wegen schwerer räuberischer Erpressung.

Weiterlesen

© TVO / Symbolbild

Stadtsteinach: Mit Messer aufs Gesicht losgegangen

Während eines handfesten Streits verletzte am Dienstagabend (01. November) ein 27-jähriger Rumäne seinen 35 Jahre alten Landsmann schwer mit einem Messer im Gesicht. Aufgrund der Ermittlungsergebnisse von Kriminalpolizei Bayreuth und der Staatsanwaltschaft sitzt der Tatverdächtige inzwischen in Untersuchungshaft.

Weiterlesen

© Bundespolizei / Archiv / Symbolfoto

Coburg: Internetbetrug im ganz großen Still

Ein hartnäckiger Internetbetrüger ging den Spezialisten für Internetkriminalität von der Kripo Coburg im September ins Netz. Nachdem über auswärtige Dienststellen zahlreiche Betrugsfälle mittels gehackter Konten-, Packstations-, und PayPal-Daten bekannt wurden, erhärtete sich der Verdacht gegen den 30-Jährigen aus dem Landkreis Coburg. Momentan sitzt der Betrüger in Untersuchungshaft.

Weiterlesen

© TVO / Symbolbild

Versuchter Mord in Kulmbach: Mutmaßlicher Täter (25) wurde festgenommen

Wie die Polizei am Dienstag (25. Oktober) mitteilte, kam es am Sonntagabend (23. Oktober) zu einer Eifersuchtstat in Kulmbach. Hierbei wurde ein 26-Jähriger durch einen anderen Mann (25) niedergestochen. Der mutmaßliche Täter konnte festgenommen werden. Ein Verfahren wegen versuchten Mordes wurde eingeleitet.

Opfer kommt mit schweren Stichverletzungen ins Krankenhaus

Täter und Opfer sowie ein weiterer Mann aus Kulmbach waren am Sonntag in der Wohnung einer gemeinsamen Bekannten in der Negeleinstraße von Kulmbach zu Besuch. Laut den bisherigen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Bayreuth holte der 25-Jährige kurz nach 21:00 Uhr plötzlich ein Messer aus der Küche und stach unvermittelt auf sein Opfer ein. Hierbei erlitt der 26-Jährige schwere, aber nicht lebensgefährliche Stichverletzungen im Bereich des Oberkörpers. Der Mann kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

Motiv: Eifersucht

Den 25-jährigen Messerstecher nahmen Kulmbacher Polizeibeamte fest und übergaben ihn für die weiteren Ermittlungen an die Kriminalpolizei in Bayreuth. Gegen den geständigen Tatverdächtigen aus Baden-Württemberg, der Eifersucht als Motiv für seine Messerattacke angab, leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes ein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging am Montag (24. Oktober) gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

1011121314