Tag Archiv: Halle

Fall Peggy: Keine Ermittlungen gegen Holger E.

Gegen den im Fall Peggy erneut ins Spiel gebrachten Holger E. wird es keine konkreten Ermittlungen geben. Wie berichtet, hatte der Anwalt des Verdächtigen Manuel S., Jörg Meringer, die Staatsanwaltschaft Bayreuth aufgefordert, den Mann aus Halle / Saale nochmals in das Visier der Ermittler zu nehmen.

Spur Holger E. ist kalt

Die betrachtet die Spur zu Holger E. allerdings schon seit Jahren als kalt und erledigt. Holger E., ein verurteilter Kinderschänder, geriet kurz nach dem Verschwinden von Peggy im Jahr 2001 in Verdacht. E. konnte aber ein Alibi für diese Zeit vorweisen. Anwalt Jörg Meringer wollte erreichen, dass die beim Auffinden von Peggys Leiche im Jahr 2016 gesicherten Spuren im Zusammenhang mit Holger E. erneut überprüft werden.

Aktuell-Talk vom 07. Mai 2019
Fall Peggy: Anwalt von Manuel S. bringt weitere Person ins Spiel
© News5 / Fricke

Hof: Lodernde Flammen zerstören landwirtschaftliche Halle

Meterhoch schlugen die Flammen am Sonntagnachmittag (29. Juli) aus einer landwirtschaftlichen Halle im Hofer Ortsteil Unterkotzau. Bei dem Brand wurde eine Person leicht verletzt. Zudem entstand ein Sachschaden von rund 200.000 Euro. Etwa 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und Polizei waren am Einsatzort. Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

Bewohner bei Löschversuch verletzt

Bei landwirtschaftlichen Arbeiten durch Familienmitglieder entzündete sich gegen 15:45 Uhr eine kleinere Menge Stroh. Trotz energischer Löschversuche, bei dem sich ein Familienmitglied leicht verletzte, griffen die Flammen auf die rund 10x20 Meter große Halle über, in der sich weiteres Stroh, Heu und landwirtschaftliche Geräte befanden. Das Gebäude brannte restlos nieder.

Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Durch den raschen Einsatz der Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Hof und aus Köditz gelang es, das Feuer zügig unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile des Bauernhofs zu verhindern. Weitere Personen oder Tiere erlitten keine Verletzungen bzw. Schäden.

Stundenlanger Kampf gegen das Feuer

Die letzten Löscharbeiten und die Bekämpfung von Glutnestern zogen sich noch bis in die Abendstunden hin. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden in sechsstelliger Höhe.

© News5 / Merzbach

Scheßlitz: Scheune wird ein Raub der Flammen

Ein Scheunentrakt brannte im Scheßlitzer Ortsteil Demmelsdorf (Landkreis Bamberg) am Freitagmorgen (11. August) lichterloh. Die Flammen loderten meterhoch aus dem Gebäude und richteten einen enorm hohen Sachschaden an.

Scheune gerät in Brand

Gegen 5:30 Uhr bemerkte ein Bewohner die Flammen in dem unbewohnten Nebengebäude auf dem Anwesen in der Benno-Schmitt-Straße in Demmelsdorf und verständigte die Feuerwehr. Die alarmierten umliegenden Wehren rückten mit zahlreichen Einsatzkräften an und hatten das Feuer rasch unter Kontrolle. Dennoch entstand an dem zum Teil als Garage und Werkstatt genutzten Scheunentrakt ein Sachschaden von geschätzten 100.000 Euro.

Übergreifen verhindert

Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude konnte die Feuerwehr verhindern. Nach den ersten Maßnahmen durch Polizeibeamte der Bamberger Landinspektion haben die Brandfahnder der Kripo Bamberg die weiteren Ermittlungen zur bislang noch unklaren Ursache des Feuers übernommen.

© Florian Gräbner / Freiwillige Feuerwehr Ebersdorf bei Coburg

Ebersdorf bei Coburg: Neu gebaute Halle gerät in Brand

Mindestens 6.000 Euro Sachschaden entstanden am Montagabend (31. Januar) bei einem Brand einer im Bau befindlichen Halle im Ebersdorfer Ortsteil Großgarnstadt (Landkreis Coburg).

Autofahrer bemerkt Flammen in neugebauter Halle

Gegen 21:40 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Zeuge beim Vorbeifahren Flammen im Inneren der Halle. Er verständigte sofort die Feuerwehr und schaute nach, ob sich noch Personen im Gebäude befanden. Dies war glücklicherweise nicht der Fall. Die alarmierten Feuerwehren aus Groß- und Kleingarnstadt, Ebersdorf b. Coburg, Sonnefeld, Zeickhorn, Grub am Forst und Frohnlach brachten den Brand schnell unter Kontrolle, sodass lediglich ein kleiner Teil eines Nebeneingangsbereiches der Halle den Flammen zum Opfer fiel.

© Florian Gräbner / Freiwillige Feuerwehr Ebersdorf bei Coburg

Eventuell war ein Propangasbrenner die Brandursache

Ursächlich für die Entstehung des Brandes könnte die Verwendung eines Propangasbrenners gewesen sein, der bei der Verlegung von Schweißbahnen verwendet wurde. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich keine Personen in der Halle. Nur der Aufmerksamkeit des vorbeifahrenden Zeugen war es zu verdanken, dass die Feuerwehr zeitnah alarmiert werden konnte und der Brand schnell unter Kontrolle war.

© Polizeipräsidium Oberfranken

Hof / Halle: Buntmetalldiebstähle aufgeklärt – Bande festgenommen

Ein erneuter Schlag gegen eine bundesweit agierende Diebesbande gelang den oberfränkischen Ermittlungsbehörden in enger Zusammenarbeit mit Beamten aus Sachsen-Anhalt. Nach intensiven Ermittlungen wurden 19 Mitglieder einer rumänischen Bande festgenommen. Die Täter spezialisierten sich auf den Diebstahl von Buntmetall bei Recyclingunternehmen.

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Hof / Halle (Saale): Schlag gegen Bandenkriminalität

Eine Razzia gegen den organisierten Bandendiebstahl vollzog die Staatsanwaltschaft Hof gemeinsam mit der Kripo Oberfranken am heutigen Donnerstag (12. März) in Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt). Gemeinsam mit 50 Beamten aus Halle wurden mehrere Wohnungen im Stadtteil „Silberhöhe“ durchsucht. Zudem wurden zwei Haftbefehle ausgestellt. Weiterlesen

Steinwiesen/Erlabrück (Lkr. KC): Millionenschaden bei Brand in Sägewerk!

Am frühen Freitagmorgen (31. Januar) entstand bei einem Brand eines Sägewerkes in Steinwiesen ein Sachschaden in Millionenhöhe. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.  Eine Autofahrerin bemerkte gegen 03:30 Uhr ein Feuer auf dem Areal des Sägewerkes im Ortsteil Erlabrück und alarmierte sofort die Feuerwehr. Bereits beim Eintreffen erster Einsatzkräfte stand die mehrstöckige Werkshalle, in welcher Arbeitsgeräte und Maschinen gelagert waren, in Vollbrand.

 

 

Die Flammen schlugen anschließend auch auf das unmittelbar angrenzende Holzlager über. Nach etwa zwei Stunden hatte ein Großaufgebot der Feuerwehr den Brand weitestgehend gelöscht. Insgesamt waren rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Technischem Hilfswerk an den Brandort geeilt. Die angrenzende Bundesstraße B173 musste für die Löscharbeiten bis 05:30 Uhr komplett gesperrt werden. Nach einer ersten Auskunft des Kriminaldauerdienstes können zur Brandursache derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund eine Million Euro. Die weiteren Ermittlungen übernehmen die Brandfahnder der Coburger Kripo.

(Fotos: Feuerwehr Kronach)

 

 


 

 

Halle (Saale): Hausdurchsuchung im Fall Peggy K. am Mittwoch

Der Fall der seit 2001 verschwundenen Peggy aus Lichtenberg (Landkreis Hof) beschäftigt auch am Donnerstag (21. November) die Schlagzeilen. Nachdem die Staatsanwaltschaft Bayreuth am Mittwoch (20. November) eine Empfehlung abgegeben hat, die es möglich macht, den Fall um den wegen Mordes an Peggy verurteilten Ulvi Kulac erneut aufzurollen, kommt weiter Bewegung in die Sache. Laut Informationen von MDR Info wurde am gestrigen Mittwoch (20. November) ein Haus in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) durchsucht.

Staatsanwaltschaft spricht von „Routinedurchsuchung“

Dabei soll es sich laut Berichten um das Elternhaus eines wegen Kindesmissbrauchs inhaftierten Mannes handeln. Gegen ihn wird bereits seit dem Sommer ermittelt. Er galt als enger Freund der Familie Knobloch. Herbert Potzel, leitender Oberstaatsanwalt in Bayreuth sprach im Interview mit MDR Info von einer „Routinedurchsuchung“. Ob diese Aktion neue Hinweise zu dem Fall geben kann, ist derzeit noch nicht bekannt. Spuren und mögliche Beweise werden erst ausgewertet.

 

Hier unser Bericht vom Mittwoch (20. November):

 

 

 


 

 

Oberfranken-Ausstellung Coburg: TVO präsentiert sich vor Ort

„Auf die Messe, fertig, los…!“ Die Oberfranken-Ausstellung in Coburg öffnet die Türen vom Samstag (12. Oktober 2013) bis zum Sonntag (20. Oktober 2013). Auch TV Oberfranken ist auf der Verbrauchermesse. Wir zeigen uns in der Halle 9 am Stand 908, direkt neben der Aktionsbühne des Ausstellungsgeländes am Ketschenanger in Coburg. Zahlreiche Aussteller präsentieren auf der Coburger Oberfranken-Ausstellung ihre Produkte und Dienstleistungen aus nahezu allen Bereichen der Wirtschaft. Zu unserem Spektrum auf der Messe gehört ein umfassendes Serviceangebot.

 

 

 

Serviceangebot von TVO auf der Messe:

So informiert unser Technischer Leiter Christoph Scharmacher an zwei Tagen über die Empfangsmöglichkeiten von TVO. Wir sind für Sie 24 Stunden über Kabel, Satellit und im Internet erreichbar. Sofern Sie Probleme bei der TVO-Sendersuche oder sonstige technische Fragen haben, dann kann unser „Cable Guy“ Christoph Scharmacher Ihnen Tipps zum richtigen TVO-Empfang geben. Ihn treffen Sie auf der Messe an folgenen Tagen:

Mittwoch, 16. Oktober 2013 in der Zeit von 11:00 bis 15:00 Uhr

Samstag, 19. Oktober 2013 in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch am TVO-Stand der Oberfranken-Ausstellung in Coburg.

 

Wie empfange ich TVO?

Hier informieren wir Sie auf unserer Internetseite über den TVO-Empfang.

>>> HIER KLICKEN <<<

Unser Info-Flyer zum Einrichten der Sat-Anlage zum DOWNLOAD!

 

Eröffnung der Oberfranken-Ausstellung Coburg:

Hier unser Bericht von der Eröffnung der Verbrauchermesse.

 

 


 

 

Lichtenberg (Landkreis Hof): Neue Ermittlungen im Fall Peggy?

In den Fall der verschwundenen Peggy Knobloch könnte erneut Bewegung kommen. Offenbar steht ein derzeit inhaftierter, ehemaliger Freund der Familie im Visier der Ermittler. Der Mann sitzt hinter Gittern, weil er seine Tochter sexuell missbraucht hat. Die Spur war das Ergebnis einer Recherche zweier Journalisten, die im Mai ein Buch über den nach wie vor mysteriösen Mordfall veröffentlicht haben. Als Mörder von Peggy Knobloch ist der geistig behinderte Ulvi K. verurteilt worden. Wegen anderer Vergehen befindet er sich derzeit in der geschlossenen Psychiatrie in Bayreuth. Von der Leiche von Peggy fehlt auch 12 Jahre nach ihrer Ermordung jede Spur.

Mehr dazu ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

Weißenstadt (Landkreis Wunsiedel): Maschinenhalle brennt ab

Der Brand einer Maschinenhalle löste in der Montagnacht einen Großeinsatz der Rettungskräfte von Weißenstadt (Landkreis Wunsiedel) und Umgebung aus. Gegen 21.00 Uhr bemerkte der Feriengast eines Bauernhofes im Ortsteil Weiherhöfen (Landkreis Wunsiedel) Rauch aus Richtung einer Maschinenhalle. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Halle bereits vollständig in Brand. Aus der Halle konnte der Bauer seine Maschinen noch in Sicherheit bringen. Ein Mähdrescher wurde allerdings Opfer der Flammen. Insgesamt standen 140 Einsatzkräfte bereit. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell unter Kontrolle bringen. Dennoch entstand ein Schaden von rund 20.000 Euro. Verletzte waren nicht zu beklagen.

 

Die Kriminalpolizei Hof hat noch in der Nacht die Brandermittlungen aufgenommen und bittet um Mithilfe:

  • Wer hat am Montagabend gegen 21 Uhr Wahrnehmungen im Bereich der Maschinenhalle in Weiherhöfen gemacht?
  • Wem sind verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen?
  • Wer kann sonst Hinweise geben, die im Zusammenhang mit dem Feuer stehen könnten?

 

Zeugen setzen sich bitte mit der Kripo Hof, Tel.-Nr. 09281/704-0, in Verbindung.

 

 


 

 

Münchberg (Lkr. Hof): Verpuffung in Maschinenhalle – Ein Verletzter

Ein Verletzter und erheblicher Sachschaden war am Freitagmittag die Bilanz einer Verpuffung in einer Halle im Ortsteil Markersreuth. Gegen 13.30 Uhr kam es in der über 2.500 Quadratmeter großen Maschinenhalle zu dem Vorfall. Das Einschalten einer Grastrocknungsanlage führte  zu der Verpuffung, die Fensterscheiben zum Bersten brachte und das Gebäudedach stark beschädigte. Ob möglicherweise Staub oder Gas den Vorgang auslöste ist zur Stunde noch unklar. Umher wirbelnde Glassplitter verletzten einen 60-Jährigen Arbeiter, der sich in einer angrenzenden Werkstatt aufgehalten hatte. Der Mann konnte nach der Behandlung seiner Verletzungen zwischenzeitlich wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der entstandene Sachschaden steht noch nicht fest, dürfte aber im mittleren, sechsstelligen Eurobereich liegen. Etwa 110 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei waren in Markersreuth im Einsatz. Die Kriminalpolizei Hof hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.


 

 

Entscheidung in Bamberg: Arena bekommt neuen Namen

Die Entscheidung ist gefallen: die Stechert-Arena in Bamberg heißt künftig Brose-Arena. Mit 33:9 Stimmen hat sich der Stadtrat für die Änderung ausgesprochen. Allerdings nicht ohne die zu erwartende Debatte, die sich zweieinhalb Stunden hinzog. Dabei traten vor allem die GRÜNEN/ Alternative Liste als Bedenkenträger auf. Sie sehen in dem Votum nur den Anfang von weiteren Investitionen, die folgen werden. Insgesamt 3,47 Millionen Euro soll der Umbau auf mehrere Jahre gerechnet kosten.

„Sperenzchen“ wie neue Stühle oder einen neuen LED-Würfel – zusammen kosten diese alleine 800 Tausend Euro – solle doch BROSE selbst zahlen, wenn das gewünscht sei. Peter Gack von der GAL meinte, in fünf Jahre könne Brose eine Option auf das Namensrecht ziehen. Er glaube, dass dann bestimmt wieder Forderungen im Raum stehen werden.

Auch aus den Reihen der Freien Wähler gab es Nein-Stimmen. Der Fraktionsvorsitzende Dieter Weinsheimer hätte sich gewünscht, einige anstehende Umbauarbeiten nach hinten zu schieben. „Dann kämen wir mit dem Zuschuß der Oberfrankenstiftung hin.“ Dieser Zuschuß soll 600 Tausend Euro betragen; 400 Tausend Euro schießt die Stadt aus Eigenmitteln zu. Der größte Teil der Gesamtkosten – 2,47 Millionen Euro – wird per Kredit finanziert. Neu war dabei die Nachricht, dass die Sparkasse Bamberg wohl nicht dieses Geld verleihen wird. „Wir schauen uns auf dem freiem Markt um“, war der Wunsch des Finanzreferats, der in der Beschlussvorlage zum Tragen kam.

Die CSU und SPD stimmten geschlossen dafür. „Wer A sagt muss auch B sagen“, meinte CSU-Frakktuionschef Helmut Müller. Er spielte hier auf den Kauf der Halle im Herbst 2010 an. Damals hatten sich Teile der CSU skeptisch gezeigt. „Wenn wir damals den Kauf bewilligen, müssen wir jetzt auch Investitionen zustimmen.“ Immer wieder wurde aus beiden Lagern die Wichtigkeit der Halle unterstrichen, die tatsächlich Bayerns drittgrößte Veranstaltungsarena ist.

Einige Stadträte machten keinen Hehl daraus, bei der Entscheidung Bauchschmerzen zu haben. Neben Gerhard Seitz (CSU) äußerte auch Norbert Tscherner (fraktionslos) seine Zweifel am richtigen Kurs gegenüber dem Vorsitzenden der Brose-Gesellschafterversammlung, Michael Stoschek: „Er fordert und fordert und fordert… mir sind 30, 40 kleine Betriebe lieber als ein großer, von dem man sich abhängig macht.“ Tscherner erinnerte an die Zugeständnisse der Stadt, als es vor einem Jahr um die Ansiedlung von Brose an der Breitenau in Bamberg ging – damals stimmte der Stadtrat einem 11 Millionen Euro schwerem Investitionspaket zu. Tscherner abschließend: „Mir kommt es vor als hieße der heimliche Oberbürgermeister der Stadt Bamberg Michael Stoschek“. Dennoch stimmte auch er am Ende für die Namensänderung.

Tatsächlich steckt die Stadt Bamberg kurzfristig 2,47 Millionen Euro in die Halle. Die Umbauarbeiten umfassen auch die VIP-Lounge, wo z.B. ein Personenaufzug errichtet wird. Viele Arbeiten sollen im Herbst fertig sein – Anfang Oktober beginnt auch die neue Basketballsaison. Zudem soll die Instandhaltung der Halle jährlich mit 200 Tausend Euro zu Buche schlagen. Was auf 5 Jahre gerechnet – so lange geht der Vertrag mit Brose – noch eine weitere Million bedeuten würde.

Brose zahlt 350 Tausend Euro jährlich. Die Umbauarbeiten waren Bedingung für das Namenssponsoring. Oberbürgermeister Andreas Starke machte noch einmal Werbung für die Maßnahmen: „Wir investieren in unser eigenes Eigentum und stellen die Halle zukunftsfähig auf.“ Offen blieb, wann der Name Stechert von der Halle verschwindet und von Brose ersetzt wird. „Das kann schon am 1. August passieren, wenn Stechert mitspielt“, sagte Hallenmanager Horst Feulner, „spätestens aber am 1. Oktober wenn der Vertrag mit Stechert offiziell ausläuft.“

Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

VER Selb: Arena bekommt neuen Namen

Die Insolvenz der Autowelt König hat auch in der Sportwelt Lücken hinterlassen, besonders zu kämpfen hat der VER Selb. Der Verein war lange auf der Suche nach einem neuen Namenssponsor für die Eishalle – jetzt sind die Wölfe fündig geworden: Das Selber Familienunternehmen Netzsch wird dem VER Selb ab sofort als strategischer Partner zur Seite stehen und auch die Namensrechte an der Halle übernehmen. In den kommenden drei Jahren spielen die Wölfe somit in der „Netzsch Arena“.

 



 

 

Bamberg: Riesenwirbel um die Stechert Arena

Ärger um die Stechert Arena in Bamberg. Stand aktuell: Der Namensgeber der Mehrzweckarena steigt aus. Franz Stegner, Geschäftsführender Gesellschafter der Stechert Stahlrohrmöbel GmbH, wird das Namenssponsoring für die Bamberger Halle beenden. Der Mäzen ist sauer über das Geschäftsgebaren der derzeitigen Partner, die – so sagt er – hinter seinem Rücken Verhandlungen über das zukünftige Sponsoring der Halle führen. Stegner zu TVO am Dienstagnachmittag: „In diese Halle setze ich nie wieder einen Fuß!“ Neben Franz Stegner ließen wir auch Brose Baskets Manager Wolfgang Heyder und Verantwortliche der Betreibergesellschaft zu Wort kommen. Die Entwicklungen in dieser Causa gibt es ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.