Tag Archiv: Hangrutsch

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Massiver Erdrutsch bei Behringersmühle: Schlammlawine überflutet Straße

Unwetter mit teils heftigem Starkregen haben am vergangenen Wochenende die Einsatzkräfte in vielen Teilen Oberfrankens in Atem gehalten. Schwerpunkte waren die Landkreise Bayreuth, Bamberg und Lichtenfels gewesen, wo sich die Feuerwehren nahezu im Dauereinsatz befanden. In der Fränkischen Schweiz sorgte ein Erdrutsch für Verkehrsbehinderungen.

Feuerwehr mehrere Stunden im Einsatz

Ein Unwetter mit Starkregen löste am späten Samstagnachmittag (05. Juni) einen Erdrutsch zwischen Behringersmühle (Landkreis Forchheim) und Doos aus und sorgte für eine gesperrte Straße. Die Feuerwehren Behringersmühle und Gößweinstein waren für einen mehrstündigen Einsatz vor Ort, um die Unwetterschäden zügig zu beheben. Unterstützung erhielten sie vom Straßenbauamt und zwei Feuerwehr-Mitgliedern samt ihren schweren Traktoren.

Bilder von der Einsatzstelle
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Lichtenfels: Unwetter sorgt für Hangrutsch in Weingarten

Am Sonntagabend (06. Juni) kam es zu einem Hangrutsch auf die Maintalstraße in Weingarten, einem Stadtteil von Lichtenfels. Mehrere Kubikmeter Erde und Schlamm rutschten durch den Starkregen vom Hang auf die Straße. Vor Ort kam es so zu einer massiven Fahrbahnverschmutzung.

Vollständige Säuberung der Straße am Montag

Durch die örtlichen Feuerwehren Weingarten, Kösten, Schney sowie dem Kreisbauhof Lichtenfels konnte der Dreck und der Schlamm grob beseitigt werden. Aufgrund des anhaltenden Regens musste die Straße jedoch in beide Richtungen komplett gesperrt werden. Die vollständigen Räumungsmaßnahmen der Straße erfolgen laut am heutigen Tag.

Feuerwehr Schney im Dauereinsatz

Allein die Feuerwehr Schney war am Samstag und am Sonntag mit zwölf beziehungsweise 25 Einsatzkräften jeweils über mehrere Stunden vor Ort tätig. Am Samstag musste nach einem Starkregen ein vollgelaufener Keller ausgepumpt werden. Anschließend wurde ein umgestürzter Baum beseitigt werden. Am Sonntag wurde auf einer überfluteten Straße ein Schuppenkarpfen gerettet und zurück in den Main gesetzt. Gemeinsam mit der Feuerwehr Kösten wurde im Anschluss ein Hang sowie ein Wohnhaus mit Sandsäcken gesichert. Den Abschluss bildete der Hangrutsch in Weingarten. Um 22:00 Uhr waren die Unwetter-Einsätze dann beendet.

Einsatzbilder der Feuerwehr Schney
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Wegen starken Regenfällen: Wohnhaus in Reuth droht in Baugrube zu rutschen

ERSTMELDUNG (16. Juni, 12:33 Uhr)

Wegen starken Regenfällen sackte am Montag (15. Juni) direkt an einem Wohnhaus in Reuth (Landkreis Forchheim) der Erdboden bis zu einem Meter in die Tiefe und zwingen nun den Besitzer aus seinem Haus. Der Hangrutsch sei bedingt durch die Regenfälle der letzten Tage. Ersten Angaben zufolge, sei auch die Mauer an einem Garten eingestürzt.

Einsatzkräfte schütten 150 bis 200 Tonnen Recyclingmaterial in die Baugrube

Wie das THW berichtete, bemerkte der Anwohner in der Mayer-Franken-Straße die Abbruchkante, die Teile seiner Gartenmauer sowie des Gartens und des Gerätehauses zum Abrutschen brachte. Daraufhin alarmierte er gegen 19:00 Uhr die Einsatzkräfte. Die Rettungskräfte bauten zunächst eine Beleuchtung für die Einsatzstelle auf. Gemeinsam mit einem Bauunternehmen wurde in die Baugrube 150 bis 200 Tonnen Recyclingmaterial in die Baugrube geschüttet. Hierdurch wurde der Hangrutsch befestigt. 

Einsatz dauert bis zum Dienstagmorgen

Die Grundstücksmauer wurde von einem großen Gebüsch befreit, welches die Absicherung behinderte. Zudem fertigten die Rettungskräfte Pfähle aus Bauholz, die die Einsatzstelle vor eindringendem Wasser sicherte. Laut THW dauerte der Einsatz bis 2:00 Uhr morgens. Wie News5 berichtet, ist das Haus derzeit unbewohnbar. Es bestehe die Gefahr, dass das Gebäude in die Baugrube abrutschen könnte.

Einen auführlichen Bericht dazu gibt es heute Abend ab 18 Uhr in Oberfranken Aktuell

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Die Aktuell-Berichterstattung zum abrutschenden Wohnhaus
Wegen Unwetter in Forchheim: Haus droht abzurutschen

Hochwasser Kulmbach: Schadensbilanz – Stadt kommt glimpflich davon

Nach dem Fallen der Pegel in Oberfranken zeichnet sich für Kulmbach eine erste Hochwasser-Schadensbilanz ab. Die Kreisstadt hat keine großen Schäden zu beklagen. Dennoch kam es in Kulmbach durch den anhaltenden Starkregen zu Erdbewegungen, so zum Beispiel am Hang im Bereich der Oberen Buchgasse. Infolge dessen wurde die Straße in einem Teilbereich so in Mitleidenschaft gezogen, dass eine Durchfahrt an dieser Stelle derzeit nicht möglich ist. Die Bauabteilung der Stadt untersucht derzeit das Ausmaß der Schäden und prüft Lösungsmöglichkeiten. Auch auf weiteren kleineren und unbefestigten Straßen hat das Wasser zum Teil größere Ausspülungen verursacht. Bauhofchef Michael Barnickel und sein Team sind mit Hochdruck daran, diese Schäden nach und nach wieder zu beseitigen.

 


 

 

Lichtenfels: Durchgeweichte Böden – Hang rutscht ab

Das Hochwasser geht an einigen Stellen in Oberfranken wieder zurück. Jetzt kämpfen Anwohner und Einsatzkräfte mit den durchgeweichten Böden. So ist die Kreisstraße 7 im Landkreis Lichtenfels von einem Hangrutsch betroffen. Der Hang, unterhalb des Klosters Banz, ist bereits über sechs Meter weit in den Main gerutscht, zahlreiche Bäume wurden entwurzelt. Schlimmeres wird befürchtet. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“!

Ein Facebook-Album mit zahlreichen aktuellen Fotos gibt es auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/fb.tvo