Tag Archiv: Hauptsmoorwald

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Bamberg: Aufgebrochener Zigarettenautomat liegt im Hauptsmoorwald

Mittwochmorgen (20. März) wurde im Hauptsmoorwald von Bamberg ein aufgebrochener Zigarettenautomat gefunden. Anhand seiner individuellen Nummer stellte die Polizei fest, dass der Automat in der Hertzstraße der Domstadt aufgestellt war. Hier wurde er von mindestens drei Tätern vom Standrohr abgesägt und in den Hauptsmoorwald transportiert.

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Bamberg: Kein Gewerbegebiet auf dem MUNA-Gelände

Bambergs erste Bürgerentscheide seit 20 Jahren haben ein klares Ergebnis: Das Bürgerbegehren „Für den Hauptsmoorwald“ erhielt 75,39 Prozent JA-Stimmen und wurde damit angenommen. Dabei wurde auch das erforderlich Quorum von 15% der Stimmberechtigten oder 8.655 JA-Stimmen klar erreicht. 16.543 JA-Stimmen konnte das Bürgerbegehren am Ende für sich verbuchen. Der alternative Ratsentscheid „Bambergs Zukunft: Hauptsmoorwald erhalten und Muna gestalten“ erhielt 38,78 Prozent JA-Stimmen und ist damit abgelehnt. Abstimmungsberechtigt waren 57.700 Bürgerinnen und Bürger, die Wahlbeteiligung lag bei 41,12 Prozent.

Bebauungsplan für die MUNA wird gestoppt

Damit ist das Bebauungsplanverfahren Nr. 429 gestoppt. Auf der die seit Jahrzehnten abgesperrten Fläche der ehemaligen militärisch genutzten Munitionsanstalt („MUNA“) sollte zum einen Teil ein neues Naherholungsgebiet und zum anderen Teil als „Grüner Gewerbepark“ insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen entstehen. (Wir berichteten.) 

In einer ersten Stellungnahme sagte Oberbürgermeister Andreas Starke:

„Das ist gelebte Demokratie. Das Ergebnis ist vollumfänglich zu respektieren. Ich will auch der Bürgerinitiative meine Anerkennung aussprechen, weil sie sich in den vergangenen Wochen stark engagiert hat. Zur weiteren Vorgehensweise werde ich zunächst Kontakt mit der Bundesimmobilienanstalt (BImA) aufnehmen, um auch deren Interessen zu berücksichtigen. Gleichzeitig suche ich das Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden und den Vertretern der Bürgerinitiative, denn ich bin sicher, dass die Stadtgesellschaft – unabhängig vom Ausgang des Bürgerentscheids –  eine Weiterentwicklung der ehemaligen Munitionsanstalt sowie die Beseitigung der militärischen Altlasten will.“

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Feuer im Hauptsmoorwald Bamberg: Munition detoniert bei den Löscharbeiten!

UPDATE (09:50 Uhr):

Ein Brand im Hauptsmoorwald Bamberg hält seit den frühen Morgenstunden des Mittwochs (29. August) rund 100 Einsatzkräfte in Atem. Anwohner der Armeestraße wählten gegen 2:45 Uhr den Notruf, nachdem sie in dem Waldgebiet nahe eines ehemaligen Schießplatzes der US-Armee an der Geisfelder Straße Flammen und eine Rauchsäule entdeckten.

Fläche von 3.000 Quadratmetern brennt

Um die Ausmaße des Brandes in dem unübersichtlichen Gebiet einzugrenzen, überflog eine Drohne den Bereich. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Fläche von nahezu 3.000 Quadratmeter betroffen war. Einzelne kleinere Verpuffungen und Hitzezündungen von älterer, im Wald belassener Munition, erschwerten die Löscharbeiten.

Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Luftaufnahmen des Waldbrandes!

Nachlöscharbeiten über den Tag

Gegen 8:00 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Die Brandbekämpfer werden jedoch über den Tag hinweg mit Nachlöscharbeiten beschäftigt sein. Daher kann es in diesem Bereich zu Verkehrsbehinderungen kommen. Um verborgene Glutnester zu entdecken, ist auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera im Einsatz.

Ursache unklar / Hoher Schaden

Die Ermittlungen zur Brandursache führt die Kriminalpolizei Bamberg. Die Höhe des Sachschadens steht erst nach einer Bestandsaufnahme durch die Bayerischen Staatsforsten fest. Nach ersten Schätzungen dürfte der Schaden mehrere tausend Euro betragen. 

ERSTMELDUNG (09:15 Uhr):

Während eines Routinekontrollgangs auf dem alten US-Militär- und heutigem Bundespolizeigelände fiel Sicherheitsmitarbeitern am frühen Mittwochmorgen (29. August) eine Rauchentwicklung im Hauptsmoorwald von Bamberg auf. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten allerdings erst den Brandherd im Wald genau lokalisieren. Mit Hilfe einer Drohne konnte der Brand, mitten im Wald, auf einer Fläche von circa 1.500 Quadratmeter ausgemacht werden.

 

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Brandstelle schwer erreichbar

Für die Einsatzkräfte gestaltete sich das Erreichen des Brandortes als mühsam, da aufwändig mehrere hundert Meter Schlauchleitungen in das Waldstück verlegt werden mussten. Mit weit über 100 Kameradinnen und Kameraden waren zahlreiche Wehren der Stadt waren hierfür im Einsatz.

Alte Munition explodiert bei Löscharbeiten

Als mit den Löscharbeiten begonnen werden sollte, kam es an der Brandstelle laut News5 zu mehreren Detonationen. Da sich ehemals in unmittelbarer Nähe des Brandortes das Munitionsdepot der US-Streitkräfte befand, ging die Feuerwehr davon aus, dass alte Gewehrmunition im Boden detonierte. Somit mussten zur Sicherheit die Einsatzkräfte wieder zurückgezogen werden und löschten nur noch aus sicherer Distanz.

Ein Verletzter / Kampfmittelräumdienst angefordert

Erst am Vormittag konnte das Feuer kontrolliert zum Erlöschen gebracht werden. Was den Brand ausgelöst hat, ist derzeit noch unklar. Laut einer ersten Nachricht wurde ein Feuerwehrmann bei den Löscharbeiten verletzt. Aufgrund der langen Dauer des Einsatzes rückte auch das Bayerische Roten Kreuz an, um die Kameraden und Helfer von Feuerwehr, Polizei und THW zu verpflegen. Weiterhin wurde der Kampfmittelräumdienst angefordert, der die Brandstelle nach weiteren gefährlichen Fundstücken absuchen soll.

Weiterführende Informationen
Bamberg: Gefährlicher Brand im Hauptsmoorwald
(Aktuell-Bericht vom 29.08.2018)
Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Statement der Feuerwehr
Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Gefährliche Nachlöscharbeiten am Tag
Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Löscharbeiten am Mittwochmorgen
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Bamberg: Pärchen schürt Lagerfeuer im Hauptsmoorwald

Aufgrund der anhaltenden Hitze und der daraus resultierenden Trockenheit, ist aktuell die Waldbrandgefahr in Oberfranken sehr hoch. Umso verwunderlicher war das Verhalten eines Pärchens am Mittwoch (18. Juli) im Hauptsmoorwald in Bamberg. Trotz der möglichen Gefahr, entfachten die beiden ein Feuer.

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