Tag Archiv: Hof

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Hof: Aus dem Einkaufszentrum „Hofgalerie“ wird nichts

Die Hofgalerie wird kein reines Einkaufszentrum – das steht nun fest. In einer Woche sollte in Hof eine außerordentliche Bauausschuss-Sitzung stattfinden, in der nach Jahren des Hin und Her die Planer und Investoren auf den Tisch legen sollten, was der aktuelle Sachstand ist und wann es endlich losgeht. Daraus wird nun aber nichts: Die Stadt Hof hat am heutigen Donnerstag (22. Oktober) mitgeteilt, dass die Sitzung ohne Beteiligung der Planer und Investoren stattfinden wird.

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Stadt Hof: Überschreitet den Warnwert von 35!

Die Stadt Hof überschreitet den Warnwert von 35. Die 7-Tage-Inzidenz liegt für die Stadt bei 37,1. Im Landkreis liegt der Wert aktuell bei 31,65. Die Bayerische Corona-Ampel steht somit für die Stadt Hof auf Stufe "GELB". Das teilte das Landratsamt am Donnerstag (22. Oktober) mit.

Diese Corona-Maßnahmen gelten für die Bürger der Stadt Hof:

  • Es dürfen sich maximal zehn Personen oder zwei Hausstände privat oder im öffentlichen Raum treffen
  • Dort, wo Menschen dichter und länger zusammen sind, gilt eine Maskenpflicht. Beispielsweise auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen oder Kulturstätten
  • Eine Maskenpflicht gilt auch an weiterführenden Schulen ab der 5. Jahrgangsstufe sowie an Hochschulen
  • Ab 23 Uhr gilt eine generelle Sperrstunde, sowie ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen und ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen

Die Regelungen treten am Freitag (23. Oktober) in Kraft. Die Stadt muss sieben Tage in Folge unter dem Grenzwert liegen, um auf die Stufe "GRÜN" zurückgestuft zu werden.

Maßnahmen für die Hofer Filmtage

Während den Hofer Filmtagen muss bei einer Präsenzvorstellung im Kino eine Maske getragen werden. Das teilte die Oberbürgermeistern Eva Döhla am Donnerstag (22. Oktober) während einer Telefonkonferenz mit. Ansonsten bleiben die Hygienevorschriften wie bislang gehabt.

 

Auf diesen Straßen der Stadt Hof gilt eine Maskenpflicht. Jetzt die Übersichtskarte öffnen. 

Das sind die aktuellen Coronazahlen für Landkreis und Stadt Hof:

  • Derzeit Infizierte: 39 (-1)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 813 (+23)
  • Genesene Personen: 714 (=)
  • Todesfälle: 37 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz (Stadt): 37,1
  • 7-Tage-Inzidenz (Kreis): 31,65

(Stand: 22. Oktober 2020)

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Behörden stellen Ermittlungen ein: Fall Peggy wird zum „Cold Case“!

Im Mordfall Peggy hat die Staatsanwaltschaft Bayreuth jetzt - rund 19 Jahre nach dem damaligen Verschwinden des Mädchens - die Ermittlungen eingestellt. Dies gaben jetzt die Behörden, die sich umfassend mit dem Fall auseinandersetzten, am Donnerstag (22. Oktober) bekannt. Der Fall um das ermordete neunjährige Mädchen aus Lichtenberg (HO) wird damit zu einem sogenannten "Cold Case".

 

  • Mehr dazu am Donnerstagabend ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!

 

Keine hinreichenden Beweise gegen Manuel S.

Laut den ermittelnden Behörden liegen keine hinreichenden Beweise dafür vor, dass Manuel S. allein oder zusammen mit einer anderen Personen Peggy Knobloch sexuell missbraucht und anschließend getötet hat, um die Sexualstraftat zu verdecken. Bestehen bleibt lediglich der dringende Tatverdacht gegen den Beschuldigten hinsichtlich des Verbringens der Leiche. Würde isoliert betrachtet der Tatbestand der Strafvereitelung in Betracht kommen, wäre dieser aber bereits verjährt. Das Verfahren wurde daher mit Verfügung vom 16. Oktober 2020 eingestellt.

Der Ermittlungskomplex „Peggy“ vollständig beendet

Damit endet nach nunmehr über 19 Jahren ein komplexes Ermittlungsverfahren, das überregional hohe Aufmerksamkeit erfuhr und wiederholt im Blick der Öffentlichkeit stand.

450 gefüllte Aktenordner

Die zahlreichen Beamten der Sonderkommissionen und die Staatsanwaltschaften Hof und Bayreuth haben über Jahre unermüdlich alle Möglichkeiten ausgeschöpft, das Verbrechen aufzuklären. Sie arbeiteten an rund 6.400 Ermittlungsspuren, gingen hunderten Hinweisen nach und führten insgesamt zirka 3.600 Vernehmungen durch. Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen wurden zudem etwa 250 Gutachten durch unterschiedlichste Spezialisten erstellt. Letztendlich umfassen die gesamten Ermittlungen rund  450 Aktenordner. Der Ermittlungskomplex „Peggy“ mit allen Verfahren ist nun vollständig beendet - so das Polizeipräsidium Oberfranken am Donnerstag (22. Oktober 2020).

Der Aktuell-Beitrag zum "Fall Peggy" vom 22. Oktober 2020
Bayreuth: Staatsanwaltschaft erklärt "Fall Peggy" für beendet

Gemeinsames Statement von Polizei und Staatsanwaltschaft
Bayreuth: Ermittlungen im Mordfall Peggy offiziell eingestellt

Die Historie zum Fall Peggy

Neunjährige verschwindet im Mai 2001

Am 7. Mai 2001 verschwand die Peggy Knobloch spurlos. Zuletzt wurde das Mädchen am Henri-Marteau-Platz in Lichtenberg von mehreren Zeugen gegen 13:24 Uhr lebend gesehen, von da an verlor sich ihre Spur. Es bestand der Verdacht eines Sexual- und Tötungsdelikts.

Ulvi K. in einem Indizienprozess freigesprochen

Die Ermittlungen führten zunächst zur Beschuldigung des zur Tatzeit 24-jährigen Ulvi K.. Er wurde im April 2004 am Landgericht Hof in einem Indizienprozess wegen Mordes an Peggy Knobloch zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe und wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zur Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus verurteilt.

Wiederaufnahme des Verfahrens und Freispruch für K.

Im April 2013 beantragte der Verteidiger von K. die Wiederaufnahme des Verfahrens. Er beschränkte den Antrag auf die Verurteilung wegen des Mordes an Peggy Knobloch. Die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus war allerdings nicht der Gegenstand des Wiederaufnahmeantrags. Im Mai 2014 wurde K. am Landgericht Bayreuth vom Mordvorwurf freigesprochen.

Sterbliche Überreste von Peggy gefunden

Im Sommer 2016 wurden in einem Waldstück in der Nähe von Rodacherbrunn (Thüringen), etwa 16 Kilometer von Lichtenberg entfernt, die sterblichen Überreste des Mädchens gefunden. Der Fund führte zur Wiederaufnahme der Ermittlungen.

Sonderkommission eingerichtet

Der Umfang des Falls erforderte die Einrichtung einer Sonderkommission mit einem außergewöhnlich hohen personellen, materiellen und finanziellen Aufwand. Zudem bezogen die Beamten auch wissenschaftliche Disziplinen ein, die außerhalb üblicher Ermittlungsroutine stehen, wie beispielsweise Gutachten zur Auswertung von Torf-, Pollen- und Farbpartikelspuren.

Manuel S. gerät in den Fokus der Ermittlungen

Die Summe der Erkenntnisse aus den Untersuchungen der am Fundort gesicherten Spuren sowie die Neubewertung bereits bestehender polizeilicher Feststellungen rückten den im Tatzusammenhang bereits früher einmal beschuldigten Manuel S. in den Fokus. Dieser war zur Tatzeit - im Alter von 24 Jahren - in Lichtenberg wohnhaft. Ermittlungen ergaben, dass sich der Beschuldigte im Tatzeitraum ohne ein gesichertes Alibi in Lichtenberg aufhielt und Arbeiten durchführte, die mit den am Leichenablageort gefundenen Spuren in Beziehung standen. Peggy Knobloch befand sich zum Zeitpunkt ihrer letzten Sichtung in unmittelbarer Nähe des Hauses des Beschuldigten.

Geständnis und Widerruf von S.

Im Zusammenhang mit den Ermittlungsmaßnahmen führten die Beamten im September 2018 die Vernehmung von S. durch. Hierbei gab er zu, am Tag des Verschwindens von Peggy mit seinem Pkw in Lichtenberg unterwegs gewesen zu sein, als ihn ein ihm namentlich bekannter Mann angehalten habe. In einem Bushäuschen in der Poststraße, so gab der Beschuldigte an, will er das leblose Mädchen von dem Mann übernommen haben. Er habe noch versucht, es zu beatmen. Weiter gab er an, dass er das Opfer in eine rote Decke gewickelt, in den Kofferraum seines Fahrzeugs gelegt und dann in einem Waldstück in Thüringen - dem späteren Fundort - abgelegt habe. Er ergänzte, dass er wenige Tage später den Schulranzen des Mädchens und deren Jacke bei sich zu Hause verbrannt habe. Er bestritt jedoch, Peggy Knobloch getötet zu haben. Später widerrief er das Geständnis über den Transport der Leiche. Sein Rechtsanwalt erhob zudem schwerwiegende Vorwürfe gegen die Ermittler. Gegen den Beschuldigten erließ das Amtsgericht Bayreuth Mitte Dezember 2018 einen Untersuchungshaftbefehl, den es am 24.12.2018 jedoch wieder aufhob.

Beschluss der 3. Strafkammer am Landgericht Bayreuth

Die 3. Strafkammer des Landgerichts Bayreuth stellte mit Beschluss aus dem Februar 2019, mit dem die Beschwerde der Staatsanwaltschaft Bayreuth gegen die Aufhebung des Haftbefehls verworfen wurde, fest, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen von verbotenen Vernehmungsmethoden oder eines Verwertungsverbotes hinsichtlich der Aussagen des Beschuldigten festzustellen seien. Das Geständnis über den Transport und Ablage von Peggy Knobloch im Wald bei Rodacherbrunn durfte somit verwertet werden. Die Kammer bejahte gleichzeitig den dringenden Tatverdacht, dass Manuel S. zumindest an dem Transport der Leiche von Peggy Knobloch beteiligt gewesen war. Einen dringenden Tatverdacht der Beteiligung an der Tötung von Peggy Knobloch verneinte die Kammer jedoch.

S.  kann Täterschaft oder Beteiligung in dem Fall nicht mit der erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden

Anschließend tätigte die Sonderkommission nochmals intensive Ermittlungen, die Ende 2019 abgeschlossen und der Staatsanwaltschaft zur weiteren Entscheidung vorgelegt wurden. Die abschließende Bewertung durch die Staatsanwaltschaft Bayreuth führte zu dem Ergebnis, dass dem Beschuldigten Manuel S. eine Täterschaft oder Beteiligung an der Herbeiführung des Todes der Peggy Knobloch nicht mit der für eine Anklageerhebung erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden kann. Voraussetzung für die Erhebung der Anklage ist ein hinreichender Tatverdacht, auf dessen Grundlage die Verurteilung des Beschuldigten mit Wahrscheinlichkeit zu erwarten sein muss.

Nur Indizien ermittelt

Es wurden zwar zahlreiche Indizien ermittelt, die auf eine Tatbeteiligung von Manuel S. hindeuten, weder die objektive Spurenlage noch die verwertbaren Angaben des Beschuldigten oder sonstige Beweismittel gestatten allerdings einen hinreichend sicheren Nachweis der Beteiligung an der Tötung von Peggy Knobloch.

Todesursache von Peggy kann nicht mehr ermittelt werden

Aufgrund des Zustandes der sterblichen Überreste des Mädchens nach einer Liegezeit 15 Jahren, in dessen Folge bereits viele Spuren unwiederbringlich verloren gegangen waren, ließ sich die Todesursache nicht mehr feststellen. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben, konnten nicht ermittelt werden.

Gutachten über Ulvi K.

Allein die Angaben des Beschuldigten Manuel S. und des freigesprochenen Ulvi K. stehen zur Verfügung. Manuel S. bestreitet, Peggy Knobloch getötet zu haben. Ulvi K. gab in seinen zahlreichen Vernehmungen unterschiedlichste Einlassungen und Tatversionen an, die er jeweils dem Verfahrensstand anpasste. Ein bezüglich der Aussagen eingeholtes Gutachten eines Fachpsychologen für Rechtspsychologie zu deren Wahrheitsgehalt kommt zu dem Ergebnis, dass es auszuschließen ist, dass seinen Schilderungen auch nur annähernd eine hinreichende Zuverlässigkeit und Glaubhaftigkeit attestiert werden kann. Dafür wären die Widersprüchlichkeiten in seinen Aussagen und die Fluktuationen seiner Angaben zu hoch.

„Peggy“ wird zu einem Cold Case

Somit liegen keine hinreichenden Beweise gegen Manuel S. oder etwaige Komplizen vor. In Sachen Transport der Leiche ist der Tatbestand der Strafvereitelung bereits verjährt. Das Verfahren wurde daher mit Verfügung vom 16. Oktober 2020 eingestellt.

B15 / Hof: Autofahrer versperren Geisterfahrerin (82) den Weg

Aufmerksame Autofahrer versperrten am Montagmittag (19. Oktober) auf der B15 bei Moschendorf (Landkreis Hof) einer 82-jährigen Geisterfahrerin den Weg und verhinderten somit Schlimmeres. Die Polizei sucht derzeit nach Verkehrsteilnehmern, die gefährdet wurden. Weiterlesen
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Hof: 3. Klasse der Krötenbrucker Grundschule in Quarantäne

In der Krötenbrucker Grundschule in Hof ist ein Corona-Fall bekannt geworden, wie das Landratsamt Hof am heutigen Sonntag (18. Oktober) mitteilte. Ein Kind einer dritten Klasse wurde positiv auf das Virus getestet. Es war bereits als Kontaktpersonen bekannt. Weiterlesen
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Auf dem Radar – Der TVO-Blitzdienst für die 43. Woche

Die überhöhte Geschwindigkeit stellt nach wie vor eine der Hauptunfallursachen dar. Die Polizei Oberfranken und TVO wollen das Geschwindigkeitsverhalten der Kraftfahrer präventiv positiv beeinflussen. Deshalb werden unter tvo.de wöchentlich mehrere Kontrollpunkte der Polizei veröffentlicht*.

Kontrollen im Raum Bamberg / Forchheim
  • Montag (19.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der A73 zwischen Coburg und Bamberg
  • Dienstag (20.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B4 zwischen Bamberg und Coburg
Kontrollen im Raum Bayreuth / Kulmbach
  • Dienstag (20.10.): Abstandskontrollen auf der A9 zwischen Gefrees und Hormersdorf
  • Mittwoch (21.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2184 zwischen Creußen und Poppendorf
Kontrollen im Bereich von Coburg / Kronach / Lichtenfels
  • Montag (19.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Kreisstraße CO11 zwischen Neustadt b. CO und Neuensee
  • Dienstag (20.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B85 zwischen Ludwigsstadt und Kronach
  • Mittwoch (21.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2197 zwischen Lichtenfels und Zapfendorf
  • Donnerstag (22.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B303 zwischen Kronach und Schweinfurt
Kontrollen im Bereich Hof / Wunsiedel
  • Montag (19.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B15 zwischen Hof und Rehau
  • Montag (19.10.): Geschwindigkeitskontrollen in Selb
  • Dienstag (20.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Kreisstraße HO4 zwischen Rehau und Regnitzlosau
  • Dienstag (20.10.): Abstandskontrollen auf der A9 zwischen Gefrees und Hormersdorf
  • Dienstag (20.10.): Überwachung des Überholverbotes auf der Staatsstraße 2461
  • Mittwoch (21.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B2 zwischen Hof und Töpen
  • Mittwoch (21.10.): Gurt- und Handykontrollen im Bereich Schwarzenbach am Wald und Geroldsgrün
  • Donnerstag (22.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2698 zwischen Berg und Bad Steben
  • Donnerstag (22.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2180 bei Weißenstadt - Torfmoorhölle
  • Freitag (23.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2461 zwischen Hof und Münchberg
  • Freitag (23.10.): Alkohol- und Drogenkontrollen im Bereich Hof
  • Samstag (24.10.): Alkohol- und Drogenkontrollen im Bereich Münchberg
  • Samstag (24.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2454 zwischen Schönwald und Rehau

FAHRT VORSICHTIG UND KOMMT SICHER ANS ZIEL!!!

 

*Die Messstellen werden weder in der Örtlichkeit genau bestimmt, noch sind es die gesamten Kontrollmaßnahmen der oberfränkischen Polizei an dem jeweiligen Tag!

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Themenseite zu den 54. Internationalen Hofer Filmtagen

Einer der bedeutendsten Filmfestivals in Deutschland geht in die nächste Runde: Unter dem Motto "HoF goes Double Feature!" finden die 54. Internationalen Hofer Filmtage vom 20. bis 25. Oktober statt. Jedoch mit Veränderungen. Angepasst an die aktuellen Umstände wird das Filmfestival als Duales Modell durchgeführt. Bedeutet: Eine Mischung aus Präsenz- und Onlineveranstaltung. Unter geltenden Hygienevorschriften finden Präsenzvorführungen im Kino statt. Zusätzlich stehen Filme auf Abruf über eine OnDemand-Plattform zur Verfügung. Trotz der veränderten Umstände in Folge der Corona-Krise wird es auch 2020 alle Preisverleihungen geben.

Das Coronajahr hält auch TV Oberfanken nicht davon ab, die Hofer Filmtage für Sie sechs Tage lang zu begleiten. TVO berichtet jeden Abend in der Sendung ab 18 Uhr in "Oberfranken Aktuell" und zeitnah auf allen Online-Kanälen sowie auf der Themenseite.

Unter der Leitung von Heinz Badewitz (gestorben 2016) wurden die Hofer Filmtage im Jahr 1967 gegründet. Nach Berlin gelten zudem die Filmtage in der Saalestadt als eines der wichtigsten Festivals für die Entdeckung junger Talente im deutschsprachigen Raum. Das Festival steht als Plattform für deutsche Nachwuchsregisseure.



Donnerstag, 22. Oktober 2020

Förderpreis Neues Deutsches Kino geht an: Marcus Lenz

Der Donnerstag der diesjährigen Hofer Filmtage zeichnet sich gleich durch zwei Preisverleihungen aus. Neben der Preisverleihung der Stadt Hof, wird am gleichen Abend auch der Förderpreis Neues Deutsches Kino vergeben. Und der Gewinner ist: Marcus Lenz für seinen Film "Rivale". Mit in der Jury waren in diesem Jahr Max von der Groeben, Alfred Holighaus und Katharina Wackernagel.

 

  • Mehr zur Preisverleihung der Stadt Hof und zum Förderpreis Neues Deutsches Kino erfahren Sie am Freitag (23. Oktober) ab 18 Uhr in Oberfranken Aktuell!
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Der Förderpreis ist mit 10.000 Euro dotiert

Die Internationalen Hofer Filmtage zeichnen sich vor allem dadurch aus, neue Talente zu entdecken und zu fördern. Mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino werden junge Filmemacher ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, denn die Produktion von Spielfilmen ist alles andere als günstig und die jungen Talente sollen motiviert werden weiterzumachen.


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Donnerstag, 22. Oktober 2020

Axel Ranisch gewinnt den Filmpreis der Stadt Hof

Am dritten Filmfestival-Abend wurde unter anderem der Filmpreis der Stadt Hof verliehen. Dieses Jahr heißt der Preisträger: Axel Ranisch. Er ist Regisseur, Autor, Schauspieler und kein unbekanntes Gesicht der Hofer Filmtage. Ohne Budget, Team und innerhalb von zehn Tagen drehte er mit seiner Großmutter in der Hauptrolle, Ruth Bickelhaupt, die Tragikomödie "Dicke Mädchen". Der Film feierte im Jahr 2011 bei den Internationalen Hofer Filmtagen Premiere. Die Komödie feierte nicht nur nationalen Erfolg, sondern wurde auch auf internationalen Filmfestivals mit Preisen gekrönt. Bei den 51. Internationalen Hofer Filmtage, im Jahr 2017, war er mit seinem Film "Waldlust" in Hof vertreten.

Der Filmkritiker und Moderator, Knut Elstermann, hielt dieses Jahr die Laudatio. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er nicht selbst vor Ort sein und so hielt er seine Rede per Videobotschaft.

Filmpreis der Stadt Hof

Der Filmpreis der Stadt Hof wird bereits seit 1986 vergeben. Preisträger sind Persönlichkeiten, die für den deutschen Film wichtige Impulsgeber und dem Filmfestival in der Saalestadt verbunden sind. Der undotierte Filmpreis gilt im Bereich des Deutschen Films als eine der begehrtesten Auszeichnungen. Der Preis, den die Stadt Hof übergibt, besteht aus alten, ehemaligen Festivalkatalogen der Filmtage.


Donnerstag, 22. Oktober 2020

Hans-Vogt-Filmpreis geht an Emily Atef

Der Mittwochabend (21. Oktober) bei den Internationalen Hofer Filmtagen gehört – in normalen Jahren – traditionell der Unternehmerinitiative Hochfranken, einem der wichtigsten Sponsoren des Festivals. Deren Event aber wurde - wie berichtet - pandemiebedingt abgesagt. Der Hans-Vogt-Filmpreis wurde dennoch im Rahmen einer Sondervorstellung für die 25 zusammengeschlossenen Unternehmen verliehen. Aber 2020 ist ja bekanntermaßen alles anders – auch in diesem Fall.

Hofer Filmtage 2020: Hans-Vogt-Filmpreis geht an Emily Atef

© TVO© Andreas Rau© Andreas Rau© Andreas Rau

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Regisseurin Emily Atef gewinnt den Hans-Vogt-Preis

Am zweiten Abend der Hofer Filmtage 2020 wurde der Hans-Vogt-Preis verliehen. Der Preis wird traditionell im Umfeld einer Sonderveranstaltung der Unternehmerinitiative Hochfranken durch die Stadt Rehau vergeben. Aus aktuellem Anlass fand die Veranstaltung um 17 Uhr im Scala-Kino im kleinen Rahmen statt. Dieses Jahr geht der Preis an die deutsch-französische Regisseurin und Autorin Emily Atef, die in diesem Jahr mit dem Film „Jackpot“ in Hof vertreten ist. Emily Atef ist eines der vielen echten „Hofer Kinder“. Seit 2003 ist nahezu jedes Jahr mit einer Produktion bei den Filmtagen dabei.

Ausführlich berichten wir über die Preisverleihung und über die „Jackpot“-Premiere am Donnerstag (22. Oktober) ab 18 Uhr in Oberfranken Aktuell bei TVO.

 

Der Hans-Vogt-Filmpreis

Seit 2013 wird jährlich während den Internationalen Hofer Filmtagen der Hans-Vogt-Filmpreis verliehen. Der Preis mit 5.000 Euro dotiert und ist an Filmschaffende gerichtet, die innovativ und sorgfältig, um Ausdruck und Qualität ihres Filmtones bemüht sind.


Mittwoch, 21. Oktober 2020

Unternehmerinitiative Hochfranken sagt Förderung der Hofer Filmtage weiterhin zu

Am Mittwoch (21. Oktober) hätte der Filmtageabend der Unternehmerinitiative Hochfranken stattfinden sollen. Aufgrund der Pandemie wurde er am Montag (19. Oktober) abgesagt. Die Unternehmerinitiative Hochfranken ist ein langjähriger Sponsor und Partner der Hofer Filmtage. Mitbegründer dieser Initiative ist der Präsident der Rehau Gruppe Jobst Wagner. In einem exklusiven Interview mit TV Oberfranken sprach er unter anderem über die Gründe der Absage des traditionellen Filmtageabends und versicherte, dass die Unterstützung der Hofer Filmtage künftig - trotz Corona - gesichert wird.

Hofer Filmtage 2020: Unternehmerinitiative Hochfranken sagt Förderung für die Zukunft zu

Hofer Filmtage 2020: Startet mit „UND MORGEN DIE GANZE WELT“

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Hofer Filmtage 2020: Startet mit „UND MORGEN DIE GANZE WELT“

Natürlich steht das Thema Corona im Moment über allem und so auch über den Internationalen Hofer Filmtagen. Am Dienstagabend (20. Oktober) wurden sie eröffnet, als erstes Bayerisches Filmfestival in dualer Form. Bedeutet: Analog und digital. Und das heißt: Sie sind auch irgendwie ein Experiment, diese Filmtage in ihrer 54. Auflage. Vor Publikum gab es den Eröffnungsfilm an vier Locations zu sehen. Im Centralkino, im Scala, im Festsaal der Freiheitshalle und in der Bürgergesellschaft. TVO berichtet aus dem Scala-Kino und inwieweit die Premiere geglückt ist – TVO-Reporterin Ulrike Glaßer-Günther berichtet.

 

Dienstag, 20. Oktober 2020

Filmtage-Eröffnungsfilm "UND MORGEN DIE GANZE WELT"

Mit dem deutsch-französischen Spielfilm "UND MORGEN DIE GANZE WELT" von Regisseurin Julia von Heinz, startet am Dienstag (20. Oktober) um 19 Uhr zum 54. Mal das Filmfestival in der Saalestadt.

Handlung des Eröffnungsfilms

Luisa ist eine junge Jurastudentin aus gutem Hause. In Deutschland kommt es zu einem Rechtsruck. Es finden Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und gewaltsame Übergriffe statt. Rechte Parteien finden zunehmend Akzeptanz in der Gesellschaft. Luisa möchte aktiv dagegen etwas unternehmen. Aus diesem Grund schließt sie sich der Antifa-Gruppe an, in der sich eine weitere Freundin von ihr engagiert. Sie möchte militant gegen Rechtsextreme vorgehen. Hierbei wird Gewalt für sie ein akzeptables Mittel.

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Regisseurin Julia von Heinz kein unbekanntes Gesicht der Hofer Filmtage

Der Eröffnungsfilm dreht sich laut Regisseurin Julia von Heinz unter anderem um Fragen wie: Wie weit ist man bereit, für seine politischen Überzeugungen zu gehen? Wie ehrlich ist überhaupt ein politisches Engagement? Oder inwieweit wird es teilweise von persönlichen Motiven getrieben, die mit dem Inhalt selbst nichts zu tun haben? Im Fokus steht keine politische Botschaft, sondern handelt von Menschen und ihren Gefühlen, die zu Handlungen führen.

Julia von Heinz studierte und promovierte an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sie ist unter anderem tätig als Drehbuchautorin, Produzentin und Hochschulprofessorin. Die Regisseurin ist kein unbekanntes Gesicht der Hofer Filmtage. Mit dem Eröffnungsfilm präsentiert sie inzwischen ihr fünftes Werk in der Saalestadt.

Hofer Filmtage 2020: Countdown zur Premiere läuft!

Dienstag, 20. Oktober 2020

Hofer Filmtage 2020: Countdown zur Premiere läuft!

Alles ist anders in diesem Coronajahr. So auch die Internationalen Hofer Filmtage. Am Dienstag (20. Oktober) starten sie in ihre 54. Runde und die ist eine ganz besondere. Das Festival 2020 „HoF goes Double Feature” – was konkret bedeutet: Es wird eine Mischung sein aus Präsenzvorstellungen im Kino und Filmen auf Abruf über eine OnDemand-Plattform. Das eigentlich alljährliche „große Zusammenkommen der Filmbranche“ wird in diesem Jahr pandemiebedingt sehr eingeschränkt von statten gehen.

Montag, 19. Oktober 2020

Vor welchen Herausforderungen die 54. Internationalen Hofer Filmtage im Coronajahr stehen

Morgen am Dienstag (20. Oktober) beginnen sie, die 54. Internationalen Hofer Filmtage. Alles, was wir kennen und lieben rund um das Festival, wird 2020 ein ganzes Stück anders sein. Am Montag (19. Oktober) sagte bereits die Unternehmerinitiative Hochfranken ihren Filmtage-Abend ab. Die Preisverleihung des Hans-Vogt-Filmpreises wird anders als geplant stattfinden. Leiter der Hofer Filmtage, Thorsten Schaumann, sprach im Aktuell-Studio über die Herausforderungen uder Filmtage im Coronajahr 2020.

Hofer Filmtage 2020: So wird das 54. Filmfestival im Coronajahr ablaufen!
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Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg: Evakuierung & Entschärfung der Bomben in Hof

Tageszusammenfassung (18:40 Uhr):

Drei Fliegerbomben hielten in den Vormittagsstunden des Donnerstages (15. Oktober) die Einsatzkräfte rund um das Hofer Neubaugebiet Rosenbühl in Atem. Im Rahmen einer großangelegten Evakuierung mussten dabei 3.000 Menschen das Gebiet verlassen, bis die Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden konnten. Bereits in den frühen Morgenstunden lief die Evakuierung an. Gegen Mittag kam dann kam die Entwarnung. Die drei Bomben wurden erfolgreich außer Gefecht gesetzt. Der Katastrophenfall wurde im Laufe des Nachmittags aufgehoben.

 

 

Bombenentschärfung in Hof: Drei Blindgänger in 140 Minuten entschärft!

UPDATE (16:31 Uhr):

Das Katastrophenfall für Hof wurde am Donnerstagnachmittag wieder aufgehoben. Dies vermeldete die Stadtverwaltung nach der Entschärfung der drei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg im Neubaugebiet Rosenbühl. Probleme traten dabei nicht auf. Bei Nieselregen entschärften Bettina Jurga und Tobias Oelsner vom Nürnberger Kampfmittelräumdienst die drei Bomben. Die Evakuierung der Anwohnerinnen und Anwohner verlief laut den Behörden fehlerlos. Auch die Menschen, die zur ihrer Sicherheit in das Ausweichquartier Freiheitshalle gebracht wurden, konnten ab Mittag wieder in ihre Wohnungen zurück. Oberbürgermeisterin Eva Döhla beendete um 15:00 Uhr den Katastrophenfall.

Fotos von den entschärften Bomben
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Drei Bomben in 140 Minuten entschärft

Die angekündigte Evakuierung der Anwohnerinnen und Anwohner begann am Morgen gegen 8:00 Uhr und verlief nach Plan. Nachdem das Gelände rund um die Funde vollständig abgesperrt und evakuiert war, begannen die Sprengstoffexperten um 9.20 Uhr damit, den ersten Blindgänger, eine 75-Kilo-Bombe, unschädlich zu machen. Um 10.00 Uhr wurde die erste erfolgreiche Deaktivierung vermeldet. 40 Minuten später war die zweite Bombe (50 Kilogramm) entschärft. 11:40 Uhr wurde der Zünder des dritten Blindgängers entfernt. Anschließend wurden die Überreste in zwei Fahrzeuge verladen und abtransportiert. Kurz nach der Entschärfung der Blindgänger hob die Polizei sämtliche Sperrungen auf, so dass die Betroffenen in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.


UPDATE (14:28 Uhr):

Sie entschärfte die Bomben in Hof...

Große Aufregung am Morgen in Hof: Hier wurden nach der Evakuierung von rund 3.000 Menschen im Neubaugebiet Rosenbühl drei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die Stadt rief dazu gestern den Katastrophenfall aus. Bis zum Mittag konnten die drei Blindgänger ohne Komplikationen entschärft werden, wie Sprengmeistern Bettina Jurga in einer Pressekonferenz danach mitteilte.

Für Jurga war diese Entschärfung eine ganz besondere Herausforderung: "Für mich war es die erste Entschärfung mit drei Bomben, eine Premiere". Nacheinander entschärfte sie die Bomben, immer mit der Gefahr einer Explosion...

Bombenentschärfung in Hof: "Für mich war die Entschärfung mit drei Bomben eine Premiere"
(Pressekonferenz mit Sprengmeisterin Bettina Jurga)

UPDATE (12:36 Uhr):

Alle drei Weltkriegsbomben konnten von den Experten des Kampfmittelräumdienstes im Verlauf des Vormittags am heutigen Donnerstag entschärft werden. Damit konnte Entwarnung für die Stadt Hof und für das Evakuierungsgebiet rund um das Neubauviertel Rosenbühl gegeben werden. Auch die Presse durfte jetzt zum Fundort der Bomben. TVO-Reporter Body Heyn war mittendrin!

 

  • Ausführlich berichten wir am Donnerstag um 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell über die Evakuierung und die Entschärfung!
12:36 Uhr - Bombenentschärfung in Hof: TVO-Reporter Bodo Heyn am Fundort!

So sehen die entschärften Blindgänger aus...
© TVO© TVO© TVO© TVO

UPDATE (11:58 Uhr):

Auch die dritte Weltkriegsbombe konnte von den Experten des Kampfmittelräumdienstes entschärft werden. Damit kann am Donnerstagmittag Entwarnung für die Stadt Hof und vor allem für das Evakuierungsgebiet rund um das Neubauviertel Rosenbühl gegeben werden. TVO-Reporter Body Heyn ist weiterhin vor Ort im Einsatz!

11:58 Uhr - Bombenentschärfung in Hof: TVO-Reporter Bodo Heyn berichtet von vor Ort

UPDATE (10:52 Uhr):

Wie am Fließband: Der zweite Blindgänger konnte entschärft werden. Hierbei handelte es sich um eine 50 Kilo Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg!

UPDATE (10:30 Uhr):

Wie TVO-Reporter Bodo Heyn gerade von der Polizei in Erfahrung bringen konnte, wurde ein erster Blindgänger, eine 75 Kilo schwere Bombe, erfolgreich durch den Kampfmittelräumdienst entschärft. Die Experten sind bereits an der zweiten Bombe dran.

10:52 Uhr - Bombenentschärfung in Hof: TVO-Reporter Bodo Heyn berichtet von vor Ort

UPDATE (08:45 Uhr):

Am Donnerstagmorgen (15. Oktober) gegen 07:30 Uhr startete bei Nieselregen und 6 Grad in Hof die Evakuierung von 3.000 Personen rund um das Neubaugebiet Rosenbühl. Hier wurden am Dienstag (13. Oktober) mehrere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, welche am heutigen Tag vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden. Zuvor werden bis 09:00 Uhr die Evakuierungsmaßnahmen in dem 64 Hektar großen Gebiet laufen. Dazu hatte die Stadt Hof am Mittwochabend den Katastrophenfall ausgerufen. Wir berichteten!

 

  • Umfassende Newsberichterstattung um 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!

Der Katastrophenfall bezieht sich insbesondere auf das Gebiet rund um das ausgewiesene Neubaugebiet Rosenbühl, nämlich die:

  • Ossecker Straße 50-128
  • Carl-Orff-Straße
  • Verdistraße
  • Rosenbühler Weg
  • Max-Reger-Straße ab Hausnummer 36
  • Albert-Lortzing-Str.
  • Mozartstraße
  • Blücherstraße ab Hausnummer 44
  • August Mohl-Straße 27-41 (nur ungerade Seite)
  • Anton-Bruckner-Straße
  • Heimgartenstraße
© Stadt Hof

Ganztägig geschlossen bleiben

  • Kita Emilia
  • das Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium
  • die Johann-Georg-August-Wirth-Realschule
  • Fachakademie für Sozial- und Heilpädagogik

56 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims werden evakuiert

Derzeit werden die 56 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenhauses Rosenbühl evakuiert. Dies übernimmt am heutigen Morgen die Diakonie Hochfranken als Träger der Einrichtung mit Unterstützung des Bayerischen Roten Kreuzes. Untergebracht werden die Seniorinnen und Senioren im Haus Klosterhof, welches ebenfalls von der Diakonie geführt wird.

 

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Freiheitshalle als Ausweichquartier

Als Ausweichquartier steht die Freiheitshalle zur Verfügung. Da dort coronabedingt die Kapazitäten begrenzt sind, werden Anwohnerinnen und Anwohner, die evakuiert werden, gebeten, sich auf eigene Initiative in eine gesicherte Unterkunft zu begeben, zum Beispiel bei Verwandten oder Freunden. Wer keine alternative Unterkunft findet, wird mit Bussen der HofBus GmbH zur Freiheitshalle gebracht.

Eingerichtete Hotlines der Stadt Hof:

  • (09281) 815 - 14 35
  • (09281) 815 - 14 25
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UPDATE (08:15 Uhr):

Was bedeutet das "Ausrufen eines Katastrophenfalls": Der Katastrophenfall wird festgestellt, wenn ein Einsatz von ungewöhnlichem Ausmaß ansteht und umfangreiche Koordinierungsmaßnahmen erforderlich sind. Das Katastrophenschutzgesetz in Bayern erlaubt es - wenn das Leben, die Gesundheit oder die Existenz von Einwohnern bedroht ist, den K-Fall auszurufen. Das Erklären ist ein reiner Verwaltungsakt, der in der Regel von einem Oberbürgermeister (kreisfreie Stadt) oder einem Landrat getätigt wird. Zum einen können die Behörden dann von den Gesetzen des Katastrophenschutzes auf Landesebene Gebrauch machen, zum anderen wird die Einsatzleitung geregelt. Diese geht - wie auch das Tragen der entstandenen Kosten - auf die entsprechende Behörde über. Zudem ist es möglich weitere Kräfte für den Einsatz zu bündeln beziehungsweise zu aktivieren und vorzuhalten.

In diesem Fall agieren zusammen die Stadt Hof, Polizei, Freiwillige Feuerwehr, Technisches Hilfswerk sowie die Rettungsdienste. Regelmäßige Lagemeldungen gehen dann an den Katastrophenschutz der Stadt Hof, der die Leitung innehat.

© News5 / Fricke / Archiv

Katastrophenfall in Hof ausgerufen!: 3.000 Menschen müssen nach Bombenfund evakuiert werden

UPDATE (20:40 Uhr):

Die Stadt Hof hat für das Stadtgebiet den Katastrophenfall festgestellt! Dies teilte die Stadtverwaltung am Abend mit. Dieser bezieht sich insbesondere auf das Gebiet rund um das ausgewiesene Neubaugebiet Rosenbühl, nämlich die:

  • Ossecker Straße 50-128
  • Carl-Orff-Straße
  • Verdistraße
  • Rosenbühler Weg
  • Max-Reger-Straße ab Hausnummer 36
  • Albert-Lortzing-Str.
  • Mozartstraße
  • Blücherstraße ab Hausnummer 44
  • August Mohl-Straße 27-41 (nur ungerade Seite)
  • Anton-Bruckner-Straße
  • Heimgartenstraße

Häuser müssen bis spätestens 8:45 Uhr verlassen sein

Gemäß dem Katastrophenfall haben die Anwohner deshalb bis spätestens Donnerstag (15. Oktober) um 8:45 Uhr ihre Häuser zu verlassen und sich aus dem Gefahrengebiet zu begeben. Die Stadt Hof hat mittlerweile für die Bevölkerung eine zweite Hotline eingerichtet. Das Bürgertelefon ist für allgemeine Anfragen unter der Telefonnummer 09281 / 815 - 14 35 erreichbar.

Evakuierung beginnt um 07:30 Uhr

Die Evakuierung des rund 64 Hektar großen Gebietes wird um ca. 7:30 Uhr beginnen und soll bis circa 9:00 Uhr abgeschlossen sein. Von der Evakuierung sind rund 3.000 Menschen betroffen.


ERSTMELDUNG (13:06):

Nach den Bombenfunden im Hofer Neubaugebiet Rosenbühl (Wir berichteten!) müssen am morgigen Donnerstag (15. Oktober) die Bewohner des dortigen Seniorenhauses Rosenbühl evakuiert werden. Dies teilte die Stadtverwaltung am Mittwochmittag (14. Oktober) mit. Die Kita Emilia, die sich ebenfalls in der August-Mohl-Straße befindet, bleibt geschlossen. Dies haben die Vertreter der beteiligten Institutionen entschieden. Ob der Katastrophenfall ausgerufen wird, entscheidet sich am Mittwochnachmittag. Von der Evakuierung werden insgesamt rund 3.000 Menschen betroffen sein.

Vor Ort: Kita, Schulen und Fachakademie bleiben geschlossen

Bevor der Kampfmittelräumdienst am morgigen Donnerstag die gefundenen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft, werden die Betroffenen vor Ort in Sicherheit gebracht. Ganztägig geschlossen bleiben die Kita Emilia, das Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium, die Johann-Georg-August-Wirth-Realschule sowie die Fachakademie für Sozial- und Heilpädagogik.

56 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims werden evakuiert

Die Evakuierung des Seniorenhauses Rosenbühl, in dem 56 Bewohnerinnen und Bewohner leben, übernimmt die Diakonie Hochfranken als Träger der Einrichtung mit Unterstützung des Bayerischen Roten Kreuzes. Untergebracht werden die Seniorinnen und Senioren im Haus Klosterhof, welches ebenfalls von der Diakonie geführt wird. (Pressemitteilung der Diakonie Hochfranken als pdf-Dokument)

Freiheitshalle als Ausweichquartier

Als Ausweichquartier steht die Freiheitshalle zur Verfügung. Da dort coronabedingt die Kapazitäten begrenzt sind, werden Anwohnerinnen und Anwohner, die evakuiert werden, gebeten, sich auf eigene Initiative in eine gesicherte Unterkunft zu begeben, zum Beispiel bei Verwandten oder Freunden. Wer keine alternative Unterkunft findet, wird mit Bussen der HofBus GmbH zur Freiheitshalle gebracht. Die HofBus GmbH übernimmt auch den Transport von Rollstuhlfahrern. In der Freiheitshalle wird das Bayerische Rote Kreuz außerdem eine Betreuungsstelle einrichten.

Stadtverwaltung erfasst pflegebedürftige Menschen

Pflegebedürftige oder bettlägerige Anwohnerinnen und Anwohner beziehungsweise deren Angehörige haben die Möglichkeit, sich für einen Transport durch das Bayerische Rote Kreuz ab sofort an die Stadt Hof zu wenden. Die Stadtverwaltung erfasst momentan die Anzahl der Pflegebedürftigen und ist ab sofort unter der Telefonnummer 09281 / 815 - 14 25 erreichbar.

Gebiet war 1945 Ziel von Bombenangriffen

Das Neubaugebiet Rosenbühl liegt in der damaligen Einflugschneise der alliierten Bomberpiloten im Zweiten Weltkrieg. Aufgrund ihrer verkehrstechnischen Bedeutung im Zweiten Weltkrieg waren der Hofer Hauptbahnhof, der Bahnhof Neuhof und die Unterkotzauer Eisenbahnbrücke im Frühjahr 1945 immer wieder Ziel von Bombenangriffen. Der erste Blindgänger wurde im Juni 2020 im Bebauungsgebiet Rosenbühl gefunden. Wir berichteten.

Vorbericht zur Evakuierung & Entschärfung der Blindgänger am Donnerstag
Bombenfund in Hof: Vorbericht zur Evakuierung & Entschärfung der Blindgänger am Donnerstag
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Nach erneutem Bombenfund in Hof: Radius der Evakuierung wird erweitert

Wie die Stadt Hof mitteilte, muss der Radius der Evakuierung nach dem erneuten Bombenfund im Hofer Neubaugebiet Rosenbühl (Wir berichteten!) erweitert werden. Sondierungen, die den ganzen Dienstag vor Ort andauerten, bestätigten weitere Verdachtsfälle. Weiterlesen
© Bundespolizei

Rassistische Beleidigungen in Hof: 34-Jähriger bedroht die Bundespolizei!

Für einen Polizeieinsatz am Hofer Hauptbahnhof sorgte am Samstag (10. Oktober) ein 34 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Kulmbach. Stark alkoholisiert wehrte sich der Mann gegen die polizeiliche Kontrolle. Bedrohte und beleidigte die Beamten mit rassistischen Äußerungen. Das teilte am Montag (12. Oktober) die Polizei Selb mit. Weiterlesen
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Hof: Vermeintlicher Gas-Austritt sorgt für Aufregung am Morgen

UPDATE (11:20 Uhr):

Gasgeruch im Bereich der Orleanstraße in Hof sorgte am Montagmorgen (12. Oktober) für großes Aufsehen in Hof. Die Einsatzkräfte sperrten die betroffene Straße weiträumig ab. Nach einer Gas-Messung konnte Entwarnung gegeben werden.

Anwohner werden per Rundfunkdurchsagen gefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten 

Gegen 8:00 Uhr begannen die Rettungskräfte den Einsatzbereich bis zur Landwehrstraße abzusperren. Über Rundfunkdurchsagen wurden die Anwohner gefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Einen nahegelegenen Kindergarten informierte die Polizei persönlich. Für die Kinder bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.

Spezial-Fahrzeug der Müllentsorgung löst Gasgeruch aus

Der Verdacht hinsichtlich eines Gas-Lecks konnte aufgrund der Messung der Feuerwehr ausgeräumt werden. Vielmehr deutet Einiges auf ein Spezial-Fahrzeug der Müllentsorgung hin, das kurz zuvor auf dem Gelände der Deutschen Bahn Ölabscheider entleerte und dann durch die Straßen gefahren war. Somit konnten gegen 9:30 Uhr alle Maßnahmen aufgehoben und Entwarnung gegeben werden. 

Hof: Vermeintlicher Gas-Austritt sorgt für Aufregung
Bilder von der Einsatzstelle:
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UPDATE (10:00 Uhr):

In Hof kam es am Montagmorgen (12. Oktober) zu einem vermeintlichen Gasaustritt. Betroffen war der Bereich Orleansstraße / Landwehrstraße. Ersten Informationen zufolge wurden die Einsatzkräfte gerufen, da ein undefinierbarer Geruch wahrgenommen wurde. Vor Ort konnten schlugen die Messgeräte der Einsatzkräfte allerdings nicht an. Laut News5 verflüchtete sich der Geruch schnell, sodass die Rettungskräfte den Einsatz inzwischen beendeten. Woher der Geruch kam, ist bislang noch unklar. Laut Polizei sind die beiden betroffenen Straßen wieder für den Verkehr freigegeben.


EILMELDUNG (08:42 Uhr):

In Hof ist es am Montagmorgen (12. Oktober) zu einem Gasaustritt gekommen. Betroffen ist der Bereich Orleansstraße / Landwehrstraße. Die beiden Straßen sind laut Polizeiangaben derzeit komplett gesperrt. Die Ursache für den Gas-Alarm ist noch unklar. Einsatzkräfte sind vor Ort bereits tätig. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen.

© Polizeipräsidium Oberfranken

Auf dem Radar – Der TVO-Blitzdienst für die 42. Woche

Die überhöhte Geschwindigkeit stellt nach wie vor eine der Hauptunfallursachen dar. Die Polizei Oberfranken und TVO wollen das Geschwindigkeitsverhalten der Kraftfahrer präventiv positiv beeinflussen. Deshalb werden unter tvo.de wöchentlich mehrere Kontrollpunkte der Polizei veröffentlicht*.

Kontrollen im Raum Bamberg / Forchheim
  • Montag (12.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B4 zwischen Coburg und Bamberg
  • Dienstag (13.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der A70 zwischen Bamberg und Stadelhofen
Kontrollen im Raum Bayreuth / Kulmbach
  • Montag (12.10.): Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet Kulmbach
  • Dienstag (13.10.): Abstandskontrollen auf der A9 zwischen Hormersdorf und Gefrees
Kontrollen im Bereich von Coburg / Kronach / Lichtenfels
  • Montag (12.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B85 zwischen Ludwigsstadt und Kronach
  • Dienstag (13.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Kreisstraße CO11 zwischen Neustadt bei CO und Neuensorg
  • Mittwoch (14.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2204 zwischen Seßlach und Wattendorf
  • Donnerstag (15.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2202 zwischen Coburg und Weitramsdorf
Kontrollen im Bereich Hof / Wunsiedel
  • Montag (12.10.): Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet Hof
  • Mittwoch (14.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B303 zwischen Grenze Tschechien und Bad Berneck
  • Mittwoch (14.10.): Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet Helmbrechts
  • Donnerstag (15.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staaatsstraße 2461 zwischen Hof und Münchberg
  • Donnerstag (15.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B173 zwischen Hof und der Landesgrenze Sachsen
  • Donnerstag (15.10.): Alkohol- und Drogenkontrollen im Bereich Naila / Marxgrün
  • Freitag (16.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Kreisstraße HO5 zwischen Hof und Rehau
  • Freitag (16.10.): Alkohol- und Drogenkontrollen im Bereich Wunsiedel
  • Samstag (17.10.): Alkohol- und Drogenkontrollen im Bereich Hof
  • Samstag (17.10.): Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet Münchberg

FAHRT VORSICHTIG UND KOMMT SICHER ANS ZIEL!!!

 

*Die Messstellen werden weder in der Örtlichkeit genau bestimmt, noch sind es die gesamten Kontrollmaßnahmen der oberfränkischen Polizei an dem jeweiligen Tag!

Senior erleidet Anfall auf der A9: Transporter-Fahrer verhindert mögliche Unfälle!

Einen gesundheitlichen Anfall erlitt am Donnerstagabend (08. Oktober) ein 73 Jahre alter Mann hinter seinem Steuer, als er auf der Autobahn A9 bei Berg (Landkreis Hof) unterwegs war. Der Senior verlor daraufhin die Kontrolle über das Fahrzeug. Dank eines anderen Verkehrsteilnehmers konnten mögliche Folgeunfälle verhindert werden. Der Fahrer stellte sich hinter das Unfallfahrzeug, bis die Fahrbahn wieder frei war. Weiterlesen
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