Tag Archiv: Hunde

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B173 / Lichtenfels: 41-Jährige prallt gegen Wasserdurchlass & überschlägt sich

UPDATE (13:06 Uhr):

Am heutigen Donnerstagmorgen (02. Mai ) gegen 3:00 Uhr befuhr eine 42-jährige VW-Fahrerin die Bundesstraße 173 in Fahrtrichtung Kronach. Hierbei kam sie kurz nach der Ausfahrt Lichtenfels-Ost von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Wasserdurchlass und überschlug sich dabei. Im Pkw befanden sich außerdem ihre zwei Hunde, ein schwarzer Pudel und ein schwarzer Terrier, die sofort nach dem Unfall flüchteten. Der Unfallschaden beträgt ca. 20.000 Euro. Hinweise zu den zwei flüchtigen Hunden erbittet die Polizeiinspektion Lichtenfels unter der Telefonnummer 09571/9520-0.

Videomaterial vom Unglückort
B173 / Lichtenfels: Hunde flüchten panisch nach schwerem Unfall
(Unkommentiertes Video)
Lichtenfels: Schwerer Unfall mit Überschlag auf der B173
(Statement der Polizei)

ERSTMELDUNG (9:38 Uhr):

Auf der Bundesstraße B173 hat sich am heutigen Donnerstagmorgen (02. Mai) gegen 3:00 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine 41-Jährige verlor die Kontrolle über ihren VW, prallte gegen einen Wasserdurchlass und überschlug sich. Die Frau erlitt schwere Verletzungen.

VW kommt nach rechts von der Straße ab

Die 41-Jährige war auf der B173 in Richtung Kronach unterwegs, als sie laut Angaben von News5 an der Ausfahrt Lichtenfels-Ost plötzlich nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der VW fuhr ein großes Ausfahrtsschild um, geriet auf einen rund 50 Meter langen Grünstreifen und prallte gegen einen betonierten Wasserdurchlass. Der Wagen wurde durch den Crash ausgehebelt, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die 41-Jährige wurde schwer verletzt.

Zwei Vierbeiner mit im Unfallwagen

Mit im Fahrzeug befanden sich zwei Hunde. "Lucky" und "Benschi" gerieten durch den Unfall in Panik und nahmen erst einmal Reißaus. Während ihr schwerverletztes Frauchen von Rettungskräften versorgt wurde, kam laut News5 einer der Hunde zurück. Alle Versuche den Vierbeiner einzufangen scheiterten.

Polizei bittet um Vorischt auf der B173

Die Polizei bittet daher alle Autofahrer im Bereich der Ausfahrt Lichtenfels-Ost der B173 besonders vorsicht zu fahren und die Augen nach den beiden Hunden offen zu halten. Die Bundesstraße war während der Bergung voll gesperrt. An dem VW entstand Totalschaden in Höhe von knapp 30.000 Euro.

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Aktuell-Bericht vom Donnerstag (02. Mai 2019)
B173 / Lichtenfels: Schwerverletzte nach Pkw-Überschlag!
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Reuth / Hausen: Haben es Unbekannte auf Hunde abgesehen?

Besorgte Hundehalter meldeten der Polizei Forchheim drei verdächtige Funde in Hausen und in Reuth (Landkreis Forchheim), bei der es offenbar Unbekannte darauf abgesehen haben, Vierbeiner zu vergiften. Die Polizei nahm hierzu die Ermittlungen auf und bittet um Zeugenhinweise. Weiterlesen
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Bayreuth: Hunde müssen im Park an die Leine

In Grün- und Spielanlagen dürfen Hunde weder Kinder, Jogger, Radfahrer noch andere Hundehalter gefährden oder belästigen. Dazu ist darauf zu achten, dass die Vierbeiner nichts verschmutzen. Hunde dürfen in den Grünanlagen der Stadt nur an einer höchstens 1,50 Meter langen reißfesten Leine geführt werden. Die Leinenpflicht gilt übrigens auch in den Parks der Bayerischen Schlösserverwaltung wie Hofgarten und Eremitage. Allgemeine Pflichten für Hundehalter Wer seinen Hund frei laufen lässt, muss das Tier durch Befehle oder Zeichen jederzeit unter Kontrolle haben. Es ist die Pflicht eines jeden Hundeführers, dafür zu sorgen, dass sein Vierbeiner keine anderen Tiere oder gar Menschen angreift. Vor allem im Bereich von Schulen und Kindergärten gehören die Hunde an die Leine und es gilt besondere Vorsicht. Hundebesitzer haften stets für das Fehlverhalten ihres Hundes, selbst wenn sie kein Verschulden trifft. Hierbei ist es unerheblich, wer den Hund ausführt. Beschwerden wegen Hundekot Bei der Stadt gehen regelmäßig Beschwerden wegen Hundehaufen ein. Die kostenlos zur Verfügung gestellten Hundekotbeutel landen leider oft mit oder ohne Inhalt auf Gehsteigen, in Sträuchern oder auf Wiesen. Dabei sollte es selbstverständlich sein, dass Hundebesitzer überall im Freien die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner beseitigen und in öffentlichen Abfalleimern oder über den eigenen Hausmüll entsorgen. Hundehalter und Hundeführer sind hierzu verpflichtet und müssen deshalb eine ausreichende Anzahl geeigneter Tüten mit sich führen, wenn sie mit ihrem Vierbeiner Gassi gehen. Tretminen müssen beseitigt werden Hundekot einfach liegen zu lassen, ist grundsätzlich verboten. Dies gilt für Grünanlagen, Kinderspielplätze, für öffentliche Straßen, Wege und Plätze sowie für die Verunreinigung von Privatflächen. Zum Schutz der Kinder ist es außerdem generell verboten Tiere auf öffentlichen Spielplätzen mitzuführen. Angezeigte Fälle werden von der Stadt konsequent verfolgt. Auch landwirtschaftlich genutzte Flächen dürfen in der Zeit zwischen Saat und Ernte außerhalb vorhandener Wege nicht durch Hundekot verunreinigt werden. Hundekotbeutel bitte benutzen Kostenlose Hundekotbeutel gibt es bei den Bürgerdiensten im Neuen Rathaus (Luitpoldplatz 13) und im Rathaus II (Dr.-Franz-Straße). Sie sind zusätzlich auch beim Stadtbauhof zu haben. Die Stadt hat zudem an den Eingängen zu den Parkanlagen Röhrensee und Wilhelminenaue, vor allem aber an zum Ausführen der Tiere besonders beliebten Straßen am Stadtrand Hundetoiletten aufgestellt. Hier können Hundekotbeutel entnommen und nach Gebrauch auch gleich wieder entsorgt werden.
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Bamberg: Hunde müssen im Park an die Leine

In den Parks der Domstadt müssen Hunde beim Spaziergang an die Leine. Das schreibt die Grünanlagensatzung. Sie besagt, dass Vierbeiner vom 1. März bis 31. Juli anzuleinen sind. Hintergrund ist die Brutzeit bei Vögeln. Vor allem bodennah brütendes Federvieh wie der Zaunkönig und oder die Heckenbraunelle werden durch herumstreunende Hunde gestört, meint Jürgen Gerdes vom Umweltamt der Stadt Bamberg Viele Brutvögel leben im Hain Der Hain zum Beispiel ist nicht nur Gartendenkmal, sondern auch Europäisches Schutzgebiet, das einen hochwertigen Lebensraum für Brutvögel vorhält. Sage und schreibe 46 Vogelarten hat Gerdes gezählt, darunter seltene Arten wie den Pirol oder den Mittelspecht, den der städtische Naturschutzbeauftragte als Urwaldvogel einstuft. Um die Vielfalt zu erhalten, dürfen so steht es auch im Bundesnaturschutzgesetz gesetzlich geschützte Arten bei der Brut nicht gestört werden. Hunde an die Leine und nicht auf die Wiesen Korrekt im Hain unterwegs ist, wer seinen Vierbeiner anleint und sich auf den Wegen aufhält. So schreibt es auch unmissverständlich die städtische Grünanlagensatzung vor. Speziell für den Hain ist festgelegt, dass das freie Umherlaufen lassen von Hunden im Botanischen Garten und auf den Uferwegen um den Hainweiher während des gesamten Jahres verboten ist. Im ERBA-Park gilt eine ganzjährige Anleinpflicht für Hunde. In allen städtischen Parks und Grünanlagen sind Kinderspiel- und Sportplätze, Beete, Brunnen und ausgewiesene Liegewiesen für Hunde tabu. Außerdem müssen Hunde 50 Meter um Spielplätze angeleint werden. Tretminen müssen von Herrchen beseitigt werden Wer mit seinem Hund in städtischen Parks und Grünanlagen Gassi geht, muss darauf achten, dass andere nicht belästigt oder geschädigt werden. Auch die Grünanlagen selbst dürfen nicht beschädigt oder verunreinigt werden. Das schließt mit ein, dass die Hundehalter stinkende Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners entfernen und in Abfallbehältern entsorgen.
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Selb: Pkw-Fahrer kollidiert mit zwei Hunden!

Ein 40-jähriger Autofahrer kollidierte bereits am Mittwochabend (9. Januar) in der Längenauer Straße in Selb (Landkreis Wunsiedel) mit zwei Hunden. Die beiden Vierbeiner seien laut dem Pkw-Fahrer plötzlich auf die Straße vor sein Auto gelaufen. Die Polizei Marktredwitz sucht nun für die Ermittlung des Unfalls nach Zeugen. Weiterlesen
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Bayreuth: 500 Vierbeiner beim Hundebadetag

534 Hunde besuchten 2016 den Hundebadetag der Stadtwerke Bayreuth. Diesen Rekord konnte im Rahmen der vierten Auflage in Bayreuth am Sonntag (16. September) nicht ganz geknackt werden. Am Ende des Tages zählte man aber genau 500 Hunde. Auch mit dieser Zahl waren die Stadtwerke Bayreuth als Veranstalter zufrieden. Harald Schmidt, Bäderleiter bei den Stadtwerken Bayreuth, bilanzierte das Event als rundum gelungenen Tag.

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Hof: Beamte bringen weitere 18 Tiere in Sicherheit!

Wie wir bereits letzte Woche (19. August) berichteten, fand die Polizei in der Hofer Wohnung einer 54-Jährigen zehn verwahrloste Hunde vor. Nun sorgt die Frau für weitere Schlagzeilen. Die Beamten entdeckten aufgrund eines Verdachtes weitere Tiere der gleichen Besitzerin. Auch diese Haustiere befanden sich in einem schlechten Zustand und kamen in das Tierheim.

Beamte finden in der alten Wohnung Katzenfutter

Nachdem die Polizei zehn verwahrloste Hunde in der alten Wohnung der 54-Jährigen in der Lorenzstraße von Hof auffand, wurde gegen die vermeintliche Tierliebhaberin ein unbeschränktes Tierhaltungsverbot ausgesprochen.

Verdacht auf weitere verwahrloste Tiere

Die Beamten des Hofer Ordnungsamtes sowie des Veterinäramtes suchten die 54-Jährige in ihrer neuen Wohnung auf, um ihr das Verbot gegen sie persönlich zuzustellen. Des Weiteren leitete ein Verdacht die Beamten zu der Frau, nachdem man in der alten Bleibe auch Katzenfutter fand.

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Weitere Tiere im verwahrlosten Zustand

In der neuen Wohnung der 54-Jährigen fanden die Beamten weitere neun Hunde und neun Katzen in einem verwahrlosten Zustand vor! Zudem war die Wohnung mit Kot und Urin verschmiert. Für die Tiere gab es erneut keinen Auslauf.

Tiere werden in ein Tierheim gebracht

Auch diese insgesamt 18 Haustiere wurden in das Hofer Tierheim gebracht. Dort befinden sich nun insgesamt 28 Hunde und Katzen der 54-jährigen Hoferin. Diese zeigte sich gegenüber den Beamten uneinsichtig. Einen Mitarbeiter des Hofer Ordnungsamtes bezeichnete sie als "gefühllosen Paragraphenreiter".

Tierdrama in Hof: 54-Jährige hortete weitere 18 Haustiere
(Aktuell-Bericht vom 24.08.2018)
Aktuell-Bericht vom Montag (20. August 2018)
Tierdrama in Hof: Verwahrloste Hunde in Innenstadt-Wohnung gefunden
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Bild des Grauens: Zehn verwahrloste Hunde in Hofer Wohnung entdeckt!

Am Samstagnachmittag (18. August) kam es in der Lorenzstraße von Hof zu einem großen Einsatz von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Tierschutz. Die Vermieterin eines Hinterhauses hatte die dortige Mieterin, welche längst hätte ausziehen müssen, bereits mehrere Tage nicht mehr gesehen. Eine Polizeistreife stellt fest, dass das Licht im Anwesen brannte und lautes Hundegebell von mehreren Tieren zu hören war.

Feuerwehr öffnet Wohnungstür

Als die Polizei die äußere Haustür aufsperrte, drang sofort ein bestialischer Gestank aus dem Treppenhaus heraus. Die Beamten stellten überall Hundekot und Müll fest. Die eigentliche Wohnungstür musste von der Feuerwehr geöffnet werden. Auch der Rettungsdienst wurde hinzugerufen, da nicht auszuschließen war, dass die Mieterin noch in der Wohnung war.

Hunde kommen in das Tierheim

Wegen der vielen Hunde wurde ein Mitarbeiter des Tierschutzes und ein Polizeihundeführer hinzugezogen. Als die Tür durch die Feuerwehr geöffnet wurde, ergab sich laut Polizei ein Bild des Grauens. Die Mieterin war nicht anwesend. Die Wohnung war total vermüllt und durch Hundekot verdreckt. Die zehn verwahrlosten Hunde mussten durch den Mitarbeiter des Tierschutzes in ein Tierheim gebracht werden.

Aufenthalt der Frau nicht bekannt

Der Aufenthaltsort der 54-jährigen Frau ist derzeit laut den Behörden nicht bekannt. Die Frau wird nun wegen eines Vergehens gemäß dem Tierschutzgesetz angezeigt.

Aktuell-Bericht vom Montag (20. August 2018)
Tierdrama in Hof: Verwahrloste Hunde in Innenstadt-Wohnung gefunden
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Mysteriöser Fall in Aschbach: Hunde-Krimi um verdächtige Wurststückchen

Die Polizei prüft derzeit einen äußerst mysteriösen Fall, der sich am Donnerstag (11. Januar) im Schlüsselfelder Ortsteil Aschbach (Landkreis Bamberg) zutrug. Verdächtige Wurststückchen für Hunde führten zu einem Tierarztbesuch und einer anschließenden Prügelei. Die Polizei sucht nun nach einem maskierten Mann, der am Fundort der Wursthappen ertappt wurde. Noch ist für die Ermittler nicht klar, in welchem Zusammenhang er mit dem Fund steht. Er dürfte jedoch momentan ein blaues Auge haben.

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A9 / Berg: Zoll stoppt illegalen Tiertransport

Zollbeamte stoppten in der Nacht zum Donnerstag (30. November) im Bereich von Berg (Landkreis Hof) einen illegalen Tiertransport, der durch einen penetranten Fäkalgeruch auffiel. Neun kleine Hundewelpen und die dazugehörige Hundemutter entdeckten die Beamten in einem Pkw. Wie die Polizei am heutigen Samstag veröffentlichte, waren die Tiere in kleinen Boxen eingepfercht.

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Kulmbach: Kind (9) von zwei Rottweilern angefallen & gebissen!

Mit Bissverletzungen wurde am späten Samstagnachmittag (27. Mai) ein neunjähriger Junge in die Kinderklinik nach Bayreuth eingeliefert. Das Kind wurde zuvor von zwei Hunden in Kulmbach in den Arm gebissen.

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Bayreuth: Hunde-Giftköder auf Fußweg entdeckt

In Bayreuth entdeckte ein Hundebesitzer (39) am Donnerstagvormittag (2. März) beim Gassigehen mit seinem Hund einen ausgelegten Giftköder. Dieser lag auf dem Fuß-und Radweg zwischen der Hindenburgstraße und der Straße „Am Sendelbach“.

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Stadt & Landkreis Hof: Ausbruch der Vogelgrippe – Sperrbezirke eingerichtet

Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe haben Stadt und Landkreis Hof jetzt Sperrbezirke eingerichtet. Darüber informierten Vertreter von Stadt und Landkreis am Mittwochmittag (1. Februar) in einem Pressegespräch. Nachdem bereits bei einem toten Schwan, der am Freitag (27. Januar) im Hofer Stadtteil Fabrikvorstadt gefunden wurde, am Montag (30. Januar) das Virus H5N8 nachgewiesen wurde (Wir berichteten!), bestätigte sich jetzt auch der Fall in einem Geflügelbestand im Bad Stebener Ortsteil Horwagen (Landkreis Hof).

Stadt Hof: Auf der Saale wurden am Freitag (27.1.17) insgesamt zwei tote Schwäne gefunden
Horwagen (Bad Steben): Hier wurden bereits 22 Hühner vorsorglich getötet

Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet eingerichtet

Die Stadt Hof hatte bereits durch eine Allgemeinverfügung für das gesamte Stadtgebiet einen Sperrbezirk eingerichtet. Dieser reicht bis in das Landkreisgebiet hinein. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr hat das Veterinäramt des Landkreises deshalb ab sofort ebenfalls einen Sperrbezirk sowie darüber hinaus ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 Kilometer per Allgemeinverfügung für das entsprechende Gebiet im Landkreis festgesetzt. Im Bereich dieser Schutzzonen gelten für Geflügelhalter nun besondere Vorschriften über die reine Aufstallungspflicht hinaus.

Stadt & Landkreis Hof: Ausbruch der Vogelgrippe - Sperrbezirke eingerichtet
(Aktuell-Bericht vom 1.2.17)
Vogelgrippe in Hof: Gesamtes Stadtgebiet ist jetzt Sperrbezirk
(Aktuell-Bericht vom 31.1.17)

Für Geflügelzüchter sowie Besitzer von Vierbeinern gelten spezielle Regeln

Der Sperrbezirk trifft vor allem die Züchter von Geflügel. Die Anordnungen besagen, dass diese Tiere sowie ihre Erzeugnisse den Sperrbezirk nicht verlassen dürfen, sowie weiteres Geflügel in diese Zone nicht hineingebracht werden darf. Auch Besitzer von Hunden und Katzen sind nicht ausgenommen. In der Stadt Hof gilt ein förmliches Verbot für freilaufende Hunde und Katzen. Der Landkreis hat hingegen nur eine Empfehlung hierfür ausgesprochen.

Sperrbezirk für 21 Tage

Um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern, wurden nun die Sperrbezirke ausgezeichnet. Hier gelten für die Dauer von 21 beziehungsweise 30 Tagen strenge Auflagen.

Für die Dauer von 21 Tagen:

  • Gehaltene Vögel und Bruteier dürfen nicht aus einem Bestand verbracht werden.
  • Frisches Fleisch, Hackfleisch oder Separatorenfleisch, Fleischerzeugnisse, Fleischzubereitungen, das oder die von gehaltenen Vögeln oder von Federwild aus dem Sperrbezirk gewonnen worden ist oder sind, dürfen nicht verbracht werden.
  • Tierische Nebenprodukte von gehaltenen Vögeln dürfen aus einem Bestand nicht verbracht werden.
  • Der Tierhalter hat sicherzustellen, dass an den Ein- und Ausgängen der Ställe oder sonstigen Standorte, in denen Geflügel gehalten wird, Matten oder sonstige saugfähige Bodenauflagen ausgelegt werden und diese mit einem wirksamen Desinfektionsmittel getränkt und stets damit feucht gehalten werden.
  • Die Jagd auf Federwild ist verboten. Vom 22. bis zum 30. Tag darf Federwild nur mit Genehmigung oder auf Anordnung der Stadt Hof gejagt werden.
  • Geflügel darf nur im Durchgangsverkehr auf Straßen des Fernverkehrs oder Schienenverbindungen befördert werden und nur, soweit das Fahrzeug nicht anhält und Geflügel nicht entladen wird.

Für die Dauer von 30 Tagen:

  • Gehaltene Vögel dürfen nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden.
  • Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im Sperrbezirk nicht frei umherlaufen.

Weitere wichtige Informationen zum Download

Bereits am 18. November 2016 hat das Bayerische Staatministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) eine allgemeine Stallpflicht für Haus- und Nutzgeflügel in Bayern angeordnet. Diese auf zunächst unbestimmte Zeit erlassene Verfügung gilt auch für das gesamte Gebiet des Landkreises Hof sowohl für gewerbsmäßige Geflügelhalter als auch für Züchter und Privatpersonen, die Geflügel halten. Zudem wurde ein bayernweites Verbot für Ausstellungen, Märkte und Veranstaltungen ähnlicher Art von Geflügel und gehaltenen Vögeln anderer Arten angeordnet. Da Tauben häufig in gemischten Beständen mit Ziergeflügel gehalten werden und als passive Überträger des Erregers dienen können, betrifft das Verbot auch reine Taubenausstellungen.

Um den Übergriff des Virus auf Stallungen zu verhindern, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eine „Verordnung über besondere Schutzregeln in kleinen Geflügelhaltungen" erlassen. Diese Eil-Verordnung wurde am 18.11.2016 veröffentlicht und ist am 21.11.2016 in Kraft getreten. Damit gelten auch für kleinere Geflügelhaltungen unter 1000 Tieren und Hobbyhaltungen strengere Anforderungen (siehe Anhang).

Veterinäramt bittet um Meldung von toten Vögeln 

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, verendete Wasservögel dem Veterinäramt zu melden. Tote Tiere sollten auf keinen Fall berührt werden. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an das Veterinäramt der Stadt Hof unter der Telefonnummer: 09281 / 8151192.

Wie gefährlich ist H5N8 für den Menschen?
Laut dem Friedrich-Loeffler-Institut sind Infektionen des Menschen mit H5N8-Viren bislang nicht bekannt. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass das Virus auch auf den Menschen übertragen werden kann. Das Institut empfiehlt erhöhte Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Geflügel und Wildvögeln. Der Rat gilt vor allem an betroffene Landwirte. Sie sollen unbedingt die Hygiene einhalten.

Empfehlungen des Friedrich-Löffler Institutes

  • Umsetzung strenger Biosicherheitsmaßnahmen in allen Geflügel haltenden Betrieben, auch Kleinstbetrieben, einschließlich Schuh- und Kleidungswechsel, Desinfektionsmaßnahmen
  • Risikobasierte Einschränkung der Freilandhaltung (Aufstallung) von Geflügel (mindestens in Regionen mit hoher Wildvogeldichte, hoher Geflügeldichte, in der Nähe von Wildvogelrast- und Wildvogelsammelplätzen oder an bestehenden H5N8 Fundorten)
  • Aufstallung von Zoovögeln soweit möglich, Zugangsbeschränkungen zu Vogelhäusern/Vogelschauen
  • Keine Kontaktmöglichkeit von Geflügel in Freilandhaltungen mit natürlichen Gewässern
  • Meldung verendeter oder kranker Wildvögel an die zuständige Veterinärbehörde
  • Verstärkte Untersuchung von Geflügelhaltungen; bei Hühnervögeln vermehrt klinische Untersuchung, bei Gänsen und Enten PCR-Untersuchungen von kombinierten Rachen- und Kloakenproben gemäß den gesetzlichen Vorschriften
  • Verstärkte Untersuchung insbesondere von verendeten oder am Wasser lebenden Wildvögeln auf aviäre Influenzaviren (passives und aktives Wildvogelmonitoring, letzteres insbesondere über Kotproben aus der Umwelt)
  • Kein Kontakt von Jägern, die mit Federwild in Berührung gekommen sind, zu Geflügel, ggf. Jagdverbot auf Federwild
  • Vermeidung des direkten Kontakts von Personen und Haustieren zu toten oder kranken Wildvögeln
  • Überprüfung der Durchführbarkeit der in den Krisenplänen für den Seuchenfall vorgesehenen Maßnahmen und Aktualisierung der Pläne, soweit erforderlich

Weiterführende Informationen des Friedrich-Löffler-Instituts

Das Friedrich-Loeffler-Institut ist das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit. Es hat seinen Hauptsitz in Greifswald, auf der Insel Riems. Das FLI hat eine Broschüre zur Vermeidung der Verbreitung der Geflügelpest und dem Schutz vor dem Virus veröffentlicht. Diese kann auf der Seite des Institutes heruntergeladen werden. HIER DER LINK!

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Marktredwitz: Erst beißt der Hund zu, dann flippt das Herrchen aus

Am frühen Freitag Abend (06. Mai) griff ein Hund einen anderen in der Parkanlage an der Martin-Luther-Strasse an. Danach gerieten die beiden Herrchen in Streit. Einer wurde dabei am Kopf verletzt.

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