Tag Archiv: Hygiene

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Corona-Pandemie: Coburg wird vorerst keine Modellregion

Die Stadt Coburg wird vorerst keine Modellregion „Öffnungskonzepte“. Begründet wird die Entscheidung vom bayerischen Gesundheitsminister, Klaus Holetschek, mit dem aktuellen Pandemiegeschehen, so die Vestestadt am Dienstag (27. April). Wegen der Entwicklung der Infektionszahlen seien grundsätzlich Öffnungen nicht zu verantworten. Der Beginn des Modellprojektes wird somit verschoben. Aktuell sei nicht absehbar, wann die Entscheidung über die Auswahl der Kommunen für die Modellprojekte fortgeführt werden kann, heißt es weiter im Schreiben der Stadt. Weiterlesen

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Corona-Pandemie als Grund: Coburger Weihnachtsmarkt 2020 abgesagt!

Nach Kronach und Kulmbach (Wir berichteten!) ist es nun auch in der Stadt Coburg beschlossene Sache: Der Weihnachtsmarkt 2020 ist abgesagt. Aufgrund den steigenden Infektionszahlen sei ein Alternativkonzept nicht realisierbar gewesen, so die Stadt Coburg auf ihrer Internetseite.

Verwaltungssenat entscheidet sich einstimmig gegen Weihnachtsmarkt 2020

Am Montag (19. Oktober) beschloss der Verwaltungssenat einstimmig, dass der Weihnachtsmarkt zum gesundheitlichen Schutz der Besucherinnen und Besucher abgesagt werden muss. Seit Wochen arbeiteten die Verantwortlichen der Stadtverwaltung und das Marketing an verschiedenen Vorschlägen, um auch in diesem Jahr die Weihnachtsstimmung in die Coburger Innenstadt zu bringen. Ein Alternativkonzept war nicht zu realisieren. Zumal es sein könnte, dass selbst ein Konzept bei einer starken Infektionssituation kurzfristig abgesagt werden müsste.

Stadt Coburg appelliert an die Bürger

Die Stadt Coburg appelliert an die Vernunft der Bürger, in den kommenden Wochen die bestehenden Sicherheits- und Hygienevorschriften zu beachten. Nur mit ausreichendem Abstand, der Einhaltung der Hygieneregeln, dem verantwortungsvollen Einsatz des Mund-Nasen-Schutzes und regelmäßigem Lüften wird es gelingen, gemeinsam die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Aktuelle Coronazahlen in Stadt und Landkreis Coburg

  • Derzeit Infizierte: 29 (+5)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 623 (+5)
  • Genesene Personen: 560 (=)
  • Todesfälle: 34 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz (Stadt): 17,04
  • 7-Tage-Inzidenz (Kreis): 12,68

(Stand 19. Oktober 2020)

 

 

Statement von Oberbürgermeister Dominik Sauerteig
Weihnachtsmarkt in Coburg abgesagt: Gefahr eines lokalen Lockdowns soll vermieden werden!
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Corona-Krise in Bayern: Urlauber aus dem Landkreis Gütersloh ohne negativen Test nicht willkommen!

Auf einer Pressekonferenz in München informierten am Dienstagmittag (23. Juni) Kultusminister Michael Piazolo & der Leiter der Staatskanzlei, Florian Herrmann, über die Ergebnisse der heutigen Sitzung des Ministerrates. Erneut war die Corona-Krise das Schwerpunktthema. Nach aktuellen Zahlen sind in Bayern aktuell 670 Personen mit dem Virus infiziert. 48.896 Menschen erkrankten seit dem Ausbruch der Pandemie, 2.569 Menschen starben an dem Virus. Weiterlesen
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Schock-Studie: 15.000 Tote jährlich durch Krankenhauskeime in Deutschland

Sie sind schon immer das Schreckgespenst vieler Patienten aber auch der Krankenhäuser selbst, die sogenannten Krankenhauskeime. Eine aktuelle Studie des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten geht von deutschlandweit rund einer halben  Millionen Infektionen pro Jahr durch diese Keime. Etwa 15.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland daran. Europaweit sollen es mehr als 90.000 Patienten sein. Laut dem Ergebnis der Studie gilt rund ein Drittel der Krankenhausinfektionen als vermeidbar, zum Beispiel durch bessere Hygiene.

Klare Vorgaben für Mitarbeiter

Die Krankenhäuser geben daher ihr Bestes, um diese Keime so gut wie möglich einzudämmen. Das Klinikum Bayreuth zum Beispiel hat einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erarbeitet, um gegen diese Bedrohung vorzugehen. So gelten für die Mitarbeiter, die einen unmittelbaren Kontakt zu den Patienten haben, klare Hygiene-Vorgaben. Dazu gehört unter anderem eine strikte Kleiderordnung mit Einsatz von Schutzkleidung genauso wie eine strenge Einhaltung der Basis- und Händehygiene.

Gefahr einer Infektion?

„Man kann es nicht in jedem Fall verhindern. Aber das Risiko ist kalkulierbar“, so Dr. Andrea Hauschild, Krankenhaushygienikerin am Klinikum Bayreuth und Fachärztin für Innere Medizin. „Gerade weil in den Krankenhäusern viel für die Hygiene getan wird.“ Die Klinikum Bayreuth GmbH tut nach Angaben der Krankenhaushygienikerin mehr als viele andere Kliniken in Deutschland, um der Ausbreitung von Krankenhauskeimen entgegenzutreten. „Dazu gehört es, dass wir alle Patienten, die zu einem definierten Risikoklientel für multiresistente Erreger gehören, bei der Aufnahme über die Notaufnahme oder auf den Stationen auf mögliche Kolonisation mit Keimen untersuchen.“ Patienten, die aus Senioreneinrichtungen kommen oder Reisen in besonders gefährdete Länder unternommen haben, gehören zum Beispiel zu diesem Risikoklientel.

Klinikum Bayreuth: Reaktion zur EU-Studie zu Krankenhauskeimen
(Aktuell-Bericht vom 20.10.16)

Analysen rund um die Uhr

Die Analysen finden rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche mit Hilfe eines schnellen molekularen Verfahrens im Institut für Laboratoriumsmedizin und Mikrobiologie des Klinikums statt. Führt eine solche Untersuchung zur Erkenntnis, dass der Patient tatsächlich Keimträger ist oder liegen nach vorangegangenen Krankenhausaufenthalten entsprechende Informationen vor, sorgen die Ärzte und Pflegefachkräfte dafür, dass er keinen direkten Kontakt zu anderen Patienten hat.