Tag Archiv: IHK für Oberfranken

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Bayreuth: IHK-Präsident Trunk tritt nicht mehr an

Nach fünf Jahren mit Heribert Trunk an der Spitze der Kammer wird sich die IHK für Oberfranken Bayreuth nächstes Jahr einen neuen Präsidenten suchen müssen. Trunk wird nach gesicherten TVO-Informationen bei der nächsten Wahl im April 2017 nicht mehr antreten.

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Kronach: IHK für Oberfranken verabschiedet Absolventen

Im Rahmen einer Feierstunde hat die IHK für Oberfranken Bayreuth die Absolventinnen und Absolventen der Ausbildungs- und Weiterbildungsprüfungen aus dem Raum Kronach verabschiedet. 13 Prüflinge der kaufmännischen / gewerblich-technischen Berufsausbildung sowie sechs Absolventen der Weiterbildungsprüfungen erhielten in Anerkennung ihrer herausragenden Prüfungsleistungen eine besondere Auszeichnung.

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Bayreuth: Mehr Azubis bei der IHK für Oberfranken

Trotz rückläufiger Schülerzahlen verzeichnet die IHK für Oberfranken Bayreuth einen Zuwachs von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr bei den neu eingetragenen Ausbildungsverhältnissen zum Stichtag 31. März. Im Vergleich zu 2010 nahm die Zahl der unterzeichneten Ausbildungsverträge sogar um rund ein Viertel zu.

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IHK: Erleichterung über Lösung zu Fördergebieten

Zur Bund-Länder Einigung auf Fördergebiete für Ostbayern erklärt Heribert Trunk, Präsident der IHK für Oberfranken Bayreuth: „Zwischen Oberfranken und Tschechien wird es auch künftig kein dramatisches Fördergefälle geben. Das ist eine gute Nachricht, über die wir uns sehr freuen. Es ist eine durchaus bemerkenswerte Leistung, dass sich die verantwortlichen Politiker in Bund und Ländern so schnell auf einen Vorschlag verständigen konnten, der die Belange der oberfränkischen Grenzregionen berücksichtigt. Es wäre auch ein Treppenwitz der Geschichte gewesen, hätte EU Kommissar Almunia mit seinem wettbewerbsverzerrenden Vorstoß Erfolg gehabt. Die jetzige Lösung ermöglicht den Wirtschaftsräumen beiderseits der Grenzen ein harmonisches Zusammenwirken und verhindert eine eklatante Wettbewerbsverzerrung. Die IHK für Oberfranken Bayreuth hat sich als branchenübergreifende und politisch neutrale Organisation frühzeitig darum bemüht, die vorhandenen Kräfte zu bündeln, damit die Region mit einer gemeinsamen, starken Stimme sprechen kann. Die unterschiedlichen politischen Ebenen in Land, Bund und EU frühzeitig mit einzubeziehen, war sicherlich ein Schlüssel zum Erfolg. Wir haben in der Region mit starken Partnern und Unterstützern an unserer Seite gemeinsam für diese Lösung gekämpft, deshalb können wir uns jetzt auch gemeinsam freuen. Leider hat die Ignoranz der EU-Kommission jedoch eine entsprechende Lösung für weitere oberfränkische Landkreise verhindert.“

 


 

 

Kulmbach: Konjunkturerwartungen deutlich besser als in Bayern

Die Kulmbacher Wirtschaft überrascht mit einer deutlich besseren Konjunkturerwartung als zuletzt. 40 Prozent der Unternehmen rechnen laut Konjunkturbefragung der IHK für Oberfranken für die kommenden Monate mit einem Aufwärtstrend, nur 11 Prozent mit einer Verschlechterung. Damit haben sich die Erwartungen gegenüber der IHK-Konjunkturumfrage im Januar deutlich aufgehellt.„Die Kulmbacher Wirtschaft ist stark aufgestellt“, so IHK-Vizepräsident Michael Möschel. „Verschiedene Indikatoren sprechen dafür, dass sich die Kulmbacher Konjunktur wieder klar im Aufwärtstrend befindet.“ Die aktuelle Geschäftslage wird weiterhin überwiegend positiv beurteilt, wenngleich die Ergebnisse etwas schwächer ausfallen als zuletzt. 46 Prozent der befragten Unternehmen bewerten die aktuelle Geschäftslage als gut, nur 17 als schlecht. Getragen wird dieser Trend vor allem durch die Entwicklung des Auftragsvolumens im Ausland. Dass die aktuelle Geschäftslage nicht noch besser beurteilt wird, ist auf die gestiegenen Kosten, vor allem bei Gehältern, und die Ertragslage zurückzuführen, auch wenn sich letztere etwas verbessert hat.

Aussichten: Steigende Nachfrage

Für die kommenden Monate rechnen die Kulmbacher Unternehmer mit einer deutlichen Verbesserung. Dies ist vor allem auf die erwartete Nachfrageentwicklung im In- und Ausland zurückzuführen. „Die Unternehmen rechnen gerade in Nordamerika, Russland und der EU mit einer steigenden Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen aus der Region“, so Möschel. So ist es nicht überraschend, dass etliche Unternehmen mit einer erweiterten Kapazitätsauslastung rechnen. Die große Mehrheit der Unternehmen, 76 Prozent, rechnen mit steigenden Preisen, aber nur 35 Prozent rechnet damit, die steigenden Kosten auch an die Kunden weitergeben zu können.

Hohe Investitionsquote im Inland

Die Zahl der Unternehmen, die ihre Investitionen erhöhen will, ist in etwa so hoch wie die Zahl, die ihre Investitionen zurückfahren will. Gerade im Inland wird mit einer hohen Investitionsquote gerechnet. Im Mittelpunkt der geplanten Investitionen stehen Ersatzbeschaffungen sowie Produktinnovationen und Rationalisierungen. Die Investitionen im Ausland bleiben auf gleichem Niveau. „Vor allem in Asien, aber auch in Nordamerika und in Russland wollen die Unternehmen ihr Investitionsvolumen erhöhen, während in der EU weniger investiert werden soll“, so Möschel. „Im Ausland stehen Kapazitätserweiterungen und Produktinnovationen im Mittelpunkt der Planungen.“ 

Fachkräftemangel in Oberfranken

Geht es nach den Unternehmen, wird die Beschäftigtenzahl weiter leicht ansteigen. Dies setzt aber voraus, dass die Unternehmen auch die benötigten Fachkräfte finden. Aktuell fehlen im Einzugsgebiet der IHK für Oberfranken rund 17.000 Fachkräfte. „Aufgrund des demografischen Wandels handelt es sich hier immer weniger um einen konjunkturellen Einflussfaktor, sondern immer mehr um ein strukturelles Problem“, so IHK-Konjunkturexperte Peter Belina. In den kommenden 10 Jahren wird der Fachkräftemangel nach IHK-Prognosen bis auf 26.500 ansteigen. Belina: „Umso wichtiger werden deshalb Maßnahmen zur Abfederung des Fachkräftemangels – erste Unternehmen sind hier bereits auf einem guten Weg.“ Die IHK habe das Thema Fachkräftesicherung deshalb als Arbeitsschwerpunkt der kommenden Jahre definiert.  Mit Blick auf die aktuelle Diskussion über Steuererhöhungen appelliert Vize-Präsident Möschel an die Politik. „Steigende Steuern würden die oberfränkische Wirtschaft jetzt zusätzlich belasten und damit den Aufwärtstrend jäh stoppen. Für den Wirtschaftsraum Kulmbach wäre dies ein fatales Signal.“

 


 

 

DIHK-Fachausschuss: Heinrich Strunz zum Vorsitzenden gewählt

Dr. Heinrich Strunz, Geschäftsführer der LAMILUX Heinrich Strunz GmbH in Rehau und Vizepräsident der IHK für Oberfranken Bayreuth, ist zum Vorsitzenden des Fachausschusses Industrie und Forschung beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) gewählt worden. „Das entgegengebrachte Vertrauen der Ausschussmitglieder ehrt mich sehr“, so Dr. Strunz nach seiner Wahl zum Vorsitzenden. In seiner Position als Ausschussvorsitzender wolle er künftig auch dazu beitragen, dass die Interessen der oberfränkischen Industrie in Berlin verstärkt Gehör finden.

DIHK-Fachausschuss Industrie und Forschung

Der DIHK-Fachausschuss Industrie und Forschung setzt sich aus rund 100 Vertretern insbesondere forschungsintensiver großer und kleiner Industrieunternehmen aus ganz Deutschland zusammen. Er berät den DIHK zu aktuellen forschungs- und industriepolitischen Fragen und bringt die Position der Wirtschaft in die politische Diskussion ein. „Der industrielle Schwerpunkt des Wirtschaftsstandorts Oberfranken hat sich in der Vergangenheit als Stabilisator und wichtiger Standortvorteil erwiesen“, so Dr. Strunz. „Für eine nachhaltige Stärkung des Industriestandorts ist es wichtig, dass die Interessen der oberfränkischen Unternehmen in Berlin gehört werden.“

IHK-Präsident Trunk freut sich

 „Ich freue mich, dass künftig ein Vertreter aus Oberfranken diese wichtige Position in Berlin besetzt“, so IHK-Präsident Trunk. „Mit Dr. Heinrich Strunz haben die Mitglieder des DIHK-Fachausschusses einen erfahrenen und kompetenten Fachmann aus der Industrie gewählt, der die Interessen der Unternehmen gewissenhaft vertreten wird. Für dieses ehrenamtliche Engagement auch über die oberfränkischen Grenzen hinaus bedanke ich mich auch im Namen der oberfränkischen Wirtschaft sehr“, so Trunk über den neu gewählten Vorsitzenden. Dr. Heinrich Strunz ist seit 1989 ehrenamtlich in der IHK für Oberfranken Bayreuth engagiert. Seit 2003 ist er Mitglied der Vollversammlung, 2012 wurde er im Rahmen der IHK-Wahl zudem als Vizepräsident gewählt.

Insgesamt 16 DIHK-Fachausschüsse 

Die insgesamt 16 DIHK-Fachausschüsse befassen sich themenbezogen mit den aktuellen politischen Vorhaben und Gesetzesinitiativen der Bundesregierung sowie der Europäischen Union. In der neuen Ausschussperiode werden die Schwerpunkte sehr von der Bundestagswahl und den Vorhaben der nächsten Regierung geprägt sein. Die Ausschüsse werden von der DIHK-Vollversammlung eingesetzt und haben eine beratende Funktion. Ausschussmitglieder sind in der Regel Unternehmer oder IHK-Vertreter, deren Berufung durch den DIHK-Vorstand erfolgt.