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Oberfranken: Auszeichnung für die besten Mittelschüler im Regierungsbezirk

Schülerinnen und Schüler aus ganz Oberfranken wurden am Freitag (19. Juli) in allen neun Schulamtsbezirken für ihre herausragenden Leistungen mit einer Urkunde ausgezeichnet. Initiatoren der Verleihung waren unter anderem die Regierung von Oberfranken und die Handwerkskammer für Oberfranken.

"Nach der Schule ist mitten im Leben"

In allen neun Schulamtsbezirken fanden Ehrenveranstaltungen statt, die die Regierung von Oberfranken zusammen mit den Schulämtern, der Handwerkskammer für Oberfranken, der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Oberfranken Bayreuth und der IHK zu Coburg initiierte. "Nach der Schule ist mitten im Leben", hieß es vom Regierungsvizepräsident von Oberfranken Thomas Engel im Rahmen der Ehrung der besten Absolventinnen und Absolventen in Stadt und Landkreis Coburg.

© Regierung von Oberfranken

In der Schule haben viele Lehrkräfte Ihnen nicht nur Wissen und Können in den verschiedensten Fächern beigebracht, sie haben sich viel mehr als Wegbegleiter und Förderer verstanden. Sie haben Ihren Blick für ein soziales und wertvolles Miteinander geschärft, Sie auf die Berufswelt vorbereitet und nicht zuletzt Ihr Herz für Natur, Umwelt und die Heimat geöffnet.

 

Neben Regierungsvizepräsident Thomas Engel nahmen unter anderem Landräte, Bürgermeister und  Repräsentanten der Kammern teil.

IHK: Wachstum beschert Oberfranken 8.000 neue Arbeitsplätze

Laut der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK für Oberfranken in Bayreuth gewinnt die oberfränkische Wirtschaft weiter an Fahrt. „Entgegen dem Bundestrend erhöht die oberfränkische Wirtschaft ihre Exportprognose“, so Heribert Trunk, Präsident der IHK. Auch für die kommenden Monate blicken die Unternehmen demzufolge positiv in die Zukunft. Dies zeige sich vor allem daran, dass wieder mehr Investitionswille vorherrsche und auch weitere Neueinstellungen geplant seien. Die IHK prognostiziert diesbezüglich einen Beschäftigtenzuwachs von etwa 8.000.

Im Vergleich zu 35 Prozent bei der letzten Konjunkturbefragung im Mai sind aktuell 38 Prozent der befragten Unternehmer mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Die Zahl der unzufriedenen Unternehmer sank von 17 auf 12 Prozent. Der Grund für die verbesserten Zahlen ist die aus dem gestiegenen Auftragsvolumen resultierende verbesserte Kapazitätsauslastung. Auch die Ertragslage  habe sich für das Gros der Unternehmen deutlich verbessert, obschon  sie weiterhin noch nicht wirklich zufriedenstellend sei.

 

Exportzuwächse in allen Exportregionen

Vor allem die gestiegene Inlandsnachfrage trägt zur Belebung der oberfränkischen Wirtschaft bei, jedoch stiegen auch die Exporte in die EU-Länder wieder. Der Handel mit dem asiatischen Raum verzeichnet zwar weiterhin Zuwächse, diese zeigen jedoch Anzeichen der abflachenden Konjunktur in China und fallen daher deutlich schwächer aus als in den Jahren zuvor. Besonders positiv entwickeln sich für die oberfränkischen Unternehmen hingegen die Exporte nach Russland und in die ehemaligen GUS-Staaten.

Insgesamt rechne die oberfränkische Wirtschaft laut Trunk mit einem robusten Wachstum in den kommenden Monaten: „85 Prozent der befragten IHK-Mitgliedsunternehmen rechnen für die kommenden Monate mit einer gleichbleibenden oder verbesserten Geschäftslage.“ Die Basis für diese Einschätzung bilden demnach sowohl die Prognosen für die Binnennachfrage als auch für die Exportentwicklung.

 

8.000 neue Arbeitsplätze erwartet

Peter Belina, Konjunkturexperte bei der IHK, erwartet für die oberfränkische Wirtschaft in den nächsten zwölf Monaten einen Anstieg der Mitarbeiterzahl um 8.000 Beschäftigte. Vor allem in den Sektoren Großhandel, Bau und Tourismus werden Fachkräfte gesucht. Laut Heribert Trunk sei die Besetzung dieser Stellen im Angesicht der aktuellen Fachkräftelücke von 17.000 Mitarbeitern jedoch wahrlich kein leichtes Unterfangen.  „Umso wichtiger ist es, jetzt die Weichen zu stellen, um die Fachkräfteproblematik langfristig abzufedern“, sagte Trunk. Die IHK habe in ihrem 10-Punkte-Plan bereits mehrere Wege zur Fachkräftesicherung aufgezeigt, unter andem die Förderung der frühkindlichen Bildung und die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die nötig sei, um die Frauenerwerbsquote zu erhöhen.

 

An der Befragung der nahmen im Einzugsgebiet der IHK Oberfranken rund 600 Unternehmen teil, in Bayern waren es 4.600 und bundesweit 24.000 Befragte. „Damit weisen die Ergebnisse der IHK-Konjunkturumfragen seit Jahren eine sehr hohe Prognose-Zuverlässigkeit auf“, so Peter Belina. Diese breite Befragungsbasis stellt ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Konjunkturbefragungen dar.


 

 

Bayreuth: IHK Oberfranken begrüßt Verfassungänderung


Nach der Landtagswahl steht fest, wer in Bayern künftig die Regierungsverantwortung trägt und im Rahmen des Volksentscheides wurde beschlossen, die Forderung nach der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse als Staatsziel in die Bayerische Verfassung aufzunehmen. Mit welchen Themen sich die Politik vor diesem Hintergrund befassen muss, hat die IHK für Oberfranken Bayreuth in einer aktuellen Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen festgestellt.

 

Diese hat ergeben dass das Thema Energiewende im Mittelpunkt dieser Forderungen steht. „Für 79 Prozent der befragten oberfränkischen Unternehmen ist dies ganz klar Thema Nummer 1, das nach der Wahl angepackt werden muss“, so Heribert Trunk, Präsident der IHK für Oberfranken Bayreuth bei der Vorstellung der Ergebnisse des IHK-Unternehmensbarometers zur Landtagswahl, an die Bayerische Staatsregierung gerichtet.

 

Besonders positiv bewertet der IHK-Präsident die Verfassungsänderung zugunsten gleichwertiger Lebensverhältnisse. Hier sei die Staatsregierung in der Pflicht, aber auch die Region selbst, die in großer Geschlossenheit aus der Region heraus aktiv werden müsse, so Trunk.

 

 

Blitzumfrage unter Unternehmensvertretern

 

Welche Themen der oberfränkischen Wirtschaft dabei besonders unter den Nägeln brennt, hat die IHK im Rahmen einer Blitzumfrage ermittelt.
Für mehr als drei von vier oberfränkischen Unternehmensvertretern muss insbesondere die bezahlbare und versorgungssichere Gestaltung der Energiewende von der neuen Landesregierung aufgegriffen und gelöst werden. Auch der Ausbau des Breitbandnetzes hat in Oberfranken einen deutlich höheren Stellenwert als in anderen Landesteilen.
Außerdem sprechen sich 61 Prozent der Befragten für die Einführung einer Pkw-Maut aus, sofern die Einnahmen zweckgebunden verwendet werden. Ähnlich hoch ist die Zustimmung zu der Aussage, dass die Landesregierung den Zuzug von ausländischen Fachkräften weiter erleichtern soll.

 

Zufrieden mit dem Standort Oberfranken


Befragt nach der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Oberfranken wird die duale Berufsausbildung besonderes gelobt. Auch mit den Voraussetzungen für Forschung und Entwicklung sowie der Verfügbarkeit und Qualität von Gewerbeflächen sind die Unternehmen zufrieden. Weniger zufrieden sind die Unternehmen dagegen mit der Verfügbarkeit von Fachkräften, der Kinderbetreuung und dem Leistungsniveau der Schulabgänger.

 

An der Blitzumfrage beteiligten sich 97 Unternehmen in Oberfranken und über 500 in ganz Bayern. Jeweils ein Viertel der oberfränkischen Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, beschäftigen unter 20 oder über 250 Mitarbeiter. 41 Prozent sind Dienstleistungsunternehmen, 36 Prozent gehören dem Produzierenden Gewerbe an, 23 Prozent dem Handel.

 

Hier geht’s zu den Ergebnissen…

 


 

 

IHK Oberfranken: Gremium fordert schnellen Breitbandausbau

„Mehr Tempo beim Breitbandausbau“ forderten die Mitglieder des IHK-Gremiums Kulmbach im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung, die bei der Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co. in Azendorf stattfand. „Für die Wettbewerbsfähigkeit der Kulmbacher Unternehmen ist eine leistungsfähige Breitbandversorgung zwingend notwendig“, so IHK-Vizepräsident Michael Möschel. „Oberfrankens Kommunen sind jetzt gefordert, eine adäquate Breitbandversorgung und damit die nötigen Voraussetzungen für eine Zukunftsfähigkeit der lokalen Wirtschaft zu schaffen“, so Möschel. „Die Zeit drängt.“

Vorankommen in den nächsten Monaten

Über den aktuellen Stand des Breitbandausbaus im Raum Kulmbach informierten im Rahmen der Sitzung die beiden Wirtschaftsförderer aus Landkreis und Stadt, Michael Beck und Thomas Tischer. In den kommenden Monaten wolle man mit den umfangreichen Anträgen für den Ausbau entscheidende Schritte vorankommen. Die Mitglieder des IHK-Gremiums Kulmbach lobten das Engagement von Stadt und Landkreis beim Breitbandausbau, forderten aber dennoch insgesamt mehr Tempo. „Der Druck auf die zuständigen Entscheidungsträger muss unbedingt erhöht werden“, so Möschels Appell, der zugleich die Unterstützung des IHK-Gremiums Kulmbach und der dort organisierten Unternehmen zusagte. Gleichzeitig kritisierte der Vorsitzende, dass sich die Unternehmer verspottet fühlen müssen, wenn sie in Oberfranken mit 2 MB-Leitungen als ausreichend versorgt gelten, während in den Ballungsräumen Haushalte mit der 15-fachen Übertragungsgeschwindigkeit Videos aus dem Internet herunterladen können. „An dieser Stelle ist auch mehr Druck auf die Monopolstrukturen der Netzanbieter erforderlich“, so Möschel.

(Bild: Die Mitglieder des IHK-Gremiums Kulmbach besuchten im Rahmen ihrer jüngsten Gremiumssitzung die Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co. in Azendorf)