Tag Archiv: IHK

IHK: Wachstum beschert Oberfranken 8.000 neue Arbeitsplätze

Laut der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK für Oberfranken in Bayreuth gewinnt die oberfränkische Wirtschaft weiter an Fahrt. „Entgegen dem Bundestrend erhöht die oberfränkische Wirtschaft ihre Exportprognose“, so Heribert Trunk, Präsident der IHK. Auch für die kommenden Monate blicken die Unternehmen demzufolge positiv in die Zukunft. Dies zeige sich vor allem daran, dass wieder mehr Investitionswille vorherrsche und auch weitere Neueinstellungen geplant seien. Die IHK prognostiziert diesbezüglich einen Beschäftigtenzuwachs von etwa 8.000.

Im Vergleich zu 35 Prozent bei der letzten Konjunkturbefragung im Mai sind aktuell 38 Prozent der befragten Unternehmer mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Die Zahl der unzufriedenen Unternehmer sank von 17 auf 12 Prozent. Der Grund für die verbesserten Zahlen ist die aus dem gestiegenen Auftragsvolumen resultierende verbesserte Kapazitätsauslastung. Auch die Ertragslage  habe sich für das Gros der Unternehmen deutlich verbessert, obschon  sie weiterhin noch nicht wirklich zufriedenstellend sei.

 

Exportzuwächse in allen Exportregionen

Vor allem die gestiegene Inlandsnachfrage trägt zur Belebung der oberfränkischen Wirtschaft bei, jedoch stiegen auch die Exporte in die EU-Länder wieder. Der Handel mit dem asiatischen Raum verzeichnet zwar weiterhin Zuwächse, diese zeigen jedoch Anzeichen der abflachenden Konjunktur in China und fallen daher deutlich schwächer aus als in den Jahren zuvor. Besonders positiv entwickeln sich für die oberfränkischen Unternehmen hingegen die Exporte nach Russland und in die ehemaligen GUS-Staaten.

Insgesamt rechne die oberfränkische Wirtschaft laut Trunk mit einem robusten Wachstum in den kommenden Monaten: „85 Prozent der befragten IHK-Mitgliedsunternehmen rechnen für die kommenden Monate mit einer gleichbleibenden oder verbesserten Geschäftslage.“ Die Basis für diese Einschätzung bilden demnach sowohl die Prognosen für die Binnennachfrage als auch für die Exportentwicklung.

 

8.000 neue Arbeitsplätze erwartet

Peter Belina, Konjunkturexperte bei der IHK, erwartet für die oberfränkische Wirtschaft in den nächsten zwölf Monaten einen Anstieg der Mitarbeiterzahl um 8.000 Beschäftigte. Vor allem in den Sektoren Großhandel, Bau und Tourismus werden Fachkräfte gesucht. Laut Heribert Trunk sei die Besetzung dieser Stellen im Angesicht der aktuellen Fachkräftelücke von 17.000 Mitarbeitern jedoch wahrlich kein leichtes Unterfangen.  „Umso wichtiger ist es, jetzt die Weichen zu stellen, um die Fachkräfteproblematik langfristig abzufedern“, sagte Trunk. Die IHK habe in ihrem 10-Punkte-Plan bereits mehrere Wege zur Fachkräftesicherung aufgezeigt, unter andem die Förderung der frühkindlichen Bildung und die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die nötig sei, um die Frauenerwerbsquote zu erhöhen.

 

An der Befragung der nahmen im Einzugsgebiet der IHK Oberfranken rund 600 Unternehmen teil, in Bayern waren es 4.600 und bundesweit 24.000 Befragte. „Damit weisen die Ergebnisse der IHK-Konjunkturumfragen seit Jahren eine sehr hohe Prognose-Zuverlässigkeit auf“, so Peter Belina. Diese breite Befragungsbasis stellt ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Konjunkturbefragungen dar.


 

 

Oberfranken: 5.000 Jugendliche starten ihre Ausbildung

Für über 5.000 Jugendliche beginnt mit dem heutigen 2.September der Ernst des Lebens, sie starten in die Arbeitswelt. Dabei meldet die IHK für Oberfranken Bayreuth 3.440 Auszubildende, im Bereich der Handwerkskammer sind es gut 1.800. Besonders gefragt sind, wie auch schon in den Jahren zuvor, Elektroniker, Metallbauer, Friseure sowie der Beruf des Industrie- und Einzelhandelskaufmanns. Sowohl IHK als auch HWK weisen allerdings darauf hin, dass es nach wie vor etliche freie Lehrstellen gibt. Welche das sind, darüber informieren wir ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

IHK Oberfranken: Aufstiegsfortbildung wird mit 1.000 Euro gefördert

„Die berufliche Aus- und Weiterbildung ist das A & O zur Fachkräftesicherung und damit elementar für die Wettbewerbsfähigkeit der Region“, so Heribert Trunk, Präsident der IHK für Oberfranken Bayreuth. Mit der Förderung der beruflichen Bildung im Rahmen des Bildungsfinanzierungsgesetzes hat die Staatsregierung nach Meinung der IHK für Oberfranken Bayreuth ein richtiges und wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit des Standorts Oberfranken gesetzt.
Mit dem so genannten Meisterbonus, der im Rahmen des Bildungsfinanzierungsgesetzes beschlossen wurde, sei nun endlich ein wichtiger Schritt zur Aufwertung der beruflichen Aufstiegsfortbildung erfolgt. So erhält jeder, der eine Meister-, Fachwirts-, Betriebswirts- oder Fachkaufleuteprüfung erfolgreich abgelegt hat 1.000 Euro Zuschuss.

 



 

IHK: Erleichterung über Lösung zu Fördergebieten

Zur Bund-Länder Einigung auf Fördergebiete für Ostbayern erklärt Heribert Trunk, Präsident der IHK für Oberfranken Bayreuth: „Zwischen Oberfranken und Tschechien wird es auch künftig kein dramatisches Fördergefälle geben. Das ist eine gute Nachricht, über die wir uns sehr freuen. Es ist eine durchaus bemerkenswerte Leistung, dass sich die verantwortlichen Politiker in Bund und Ländern so schnell auf einen Vorschlag verständigen konnten, der die Belange der oberfränkischen Grenzregionen berücksichtigt. Es wäre auch ein Treppenwitz der Geschichte gewesen, hätte EU Kommissar Almunia mit seinem wettbewerbsverzerrenden Vorstoß Erfolg gehabt. Die jetzige Lösung ermöglicht den Wirtschaftsräumen beiderseits der Grenzen ein harmonisches Zusammenwirken und verhindert eine eklatante Wettbewerbsverzerrung. Die IHK für Oberfranken Bayreuth hat sich als branchenübergreifende und politisch neutrale Organisation frühzeitig darum bemüht, die vorhandenen Kräfte zu bündeln, damit die Region mit einer gemeinsamen, starken Stimme sprechen kann. Die unterschiedlichen politischen Ebenen in Land, Bund und EU frühzeitig mit einzubeziehen, war sicherlich ein Schlüssel zum Erfolg. Wir haben in der Region mit starken Partnern und Unterstützern an unserer Seite gemeinsam für diese Lösung gekämpft, deshalb können wir uns jetzt auch gemeinsam freuen. Leider hat die Ignoranz der EU-Kommission jedoch eine entsprechende Lösung für weitere oberfränkische Landkreise verhindert.“

 


 

 

IHK Oberfranken: Gremium fordert schnellen Breitbandausbau

„Mehr Tempo beim Breitbandausbau“ forderten die Mitglieder des IHK-Gremiums Kulmbach im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung, die bei der Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co. in Azendorf stattfand. „Für die Wettbewerbsfähigkeit der Kulmbacher Unternehmen ist eine leistungsfähige Breitbandversorgung zwingend notwendig“, so IHK-Vizepräsident Michael Möschel. „Oberfrankens Kommunen sind jetzt gefordert, eine adäquate Breitbandversorgung und damit die nötigen Voraussetzungen für eine Zukunftsfähigkeit der lokalen Wirtschaft zu schaffen“, so Möschel. „Die Zeit drängt.“

Vorankommen in den nächsten Monaten

Über den aktuellen Stand des Breitbandausbaus im Raum Kulmbach informierten im Rahmen der Sitzung die beiden Wirtschaftsförderer aus Landkreis und Stadt, Michael Beck und Thomas Tischer. In den kommenden Monaten wolle man mit den umfangreichen Anträgen für den Ausbau entscheidende Schritte vorankommen. Die Mitglieder des IHK-Gremiums Kulmbach lobten das Engagement von Stadt und Landkreis beim Breitbandausbau, forderten aber dennoch insgesamt mehr Tempo. „Der Druck auf die zuständigen Entscheidungsträger muss unbedingt erhöht werden“, so Möschels Appell, der zugleich die Unterstützung des IHK-Gremiums Kulmbach und der dort organisierten Unternehmen zusagte. Gleichzeitig kritisierte der Vorsitzende, dass sich die Unternehmer verspottet fühlen müssen, wenn sie in Oberfranken mit 2 MB-Leitungen als ausreichend versorgt gelten, während in den Ballungsräumen Haushalte mit der 15-fachen Übertragungsgeschwindigkeit Videos aus dem Internet herunterladen können. „An dieser Stelle ist auch mehr Druck auf die Monopolstrukturen der Netzanbieter erforderlich“, so Möschel.

(Bild: Die Mitglieder des IHK-Gremiums Kulmbach besuchten im Rahmen ihrer jüngsten Gremiumssitzung die Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co. in Azendorf)

 


 

 

„Fachkräftemangel“: Thema beim Businesstalk Arbeitsagentur Hof

Oberfranken wird gern als strukturschwacher Raum bezeichnet. Eine Aussage, die schlicht weg nicht zutrifft. Denn immerhin hat Oberfranken die zweithöchste Industriedichte der Welt und ist Heimat mehrerer Weltmarktführer. Diese Unternehmen stehen vor einem großen Problem, dem Fachkräftemangel. 17.000 Stellen können aktuell nicht besetzt werden. Die Prognose fällt noch düsterer aus, bis 2029 sollen bis zu 57.000 Fachkräfte nicht Verfügung sein. Unter dem Motto „Dem Fachkräftemangel Paroli bieten“ treffen sich Oberfrankens Unternehmer und der Unternehmensservice der Arbeitsagentur beim Business- Talk in Hof diskutieren Möglichkeiten, dieses Problem langfristig zu lösen. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

IHK Oberfranken: Wirtschaft im Bereich Kronach rechnet mit Jobplus

Die Wirtschaft im Raum Kronach überrascht mit einer deutlich besseren Konjunkturerwartung als zuletzt. 22 Prozent der Unternehmen rechnen laut Konjunkturbefragung der IHK für Oberfranken für die kommenden Monate mit einem Aufwärtstrend, nur 13 Prozent mit einer Verschlechterung. Damit haben sich die Erwartungen gegenüber der IHK-Konjunkturumfrage im Januar deutlich aufgehellt. „Der Optimismus ist zurück im Wirtschaftsraum Kronach“, so Nikolaus Wiegand, Stv. Vorsitzender des IHK-Gremiums Kronach.

Aktuelle Geschäftslage wird positiver gesehen

Auch die aktuelle Geschäftslage wird deutlich besser als zur Jahreswende beurteilt. 36 Prozent der befragten Unternehmen bewerten die aktuelle Geschäftslage als gut, nur 18 als schlecht. Getragen wird dieser Trend vor allem durch die Entwicklung des Auftragsvolumens im Ausland. Positiv wird vor allem die Nachfrage aus Nordamerika beurteilt. Dass die aktuelle Geschäftslage nicht noch besser beurteilt wird, ist auf die gestiegenen Kosten, vor allem bei Gehältern, und die Ertragslage zurückzuführen. Gerade letztere hat sich deutlich verschlechtert.

Aussichten sind optimistischer

Für die kommenden Monate rechnen die Unternehmer im Landkreis Kronach mit einer deutlichen Verbesserung, was vor allem auf die erwartete Nachfrageentwicklung im In- und Ausland zurückzuführen ist. Die Mehrheit der Unternehmen, 59 Prozent, rechnen mit steigenden Preisen, aber nur 39 Prozent rechnen damit, die steigenden Kosten auch an die Kunden weitergeben zu können.
Wiegand: „Die Mehrheit der Unternehmen will mehr investieren.“ Gerade im Inland wird mit einer hohen Investitionsquote gerechnet, wobei der Schwerpunkt auf Ersatzbeschaffungen sowie Produktinnovationen liegt. Auch die Investitionen im Ausland werden steigen. „Vor allem in Nordamerika wollen die Unternehmen wieder mehr investieren“, so Wiegand. „Hier stehen Kapazitätserweiterungen im Mittelpunkt der Planungen.“

 


 

 

IHK Oberfranken: Azubi – Speed – Dating in Bayreuth

Schülerinnen und Schüler mit potenziellen Ausbildungsunternehmen in der Region zusammen zu bringen, das ist das Ziel des „Azubi-Speed-Dating“, das die IHK für Oberfranken Bayreuth gemeinsam mit der bildungsagentur GmbH am Dienstag veranstaltet. Mit dem Speed Dating will die IHK Oberfranken sowohl Unternehmen als auch Schülern eine innovative Plattform zum gegenseitigen Kennenlernen bieten. Die Bilder vom Azubi-Speed-Dating gibt es ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

IHK Oberfranken: Forchheimer Konjunktur im Aufwärtstrend

In der jüngsten Konjunkturumfrage der IHK für Oberfranken Bayreuth wird die aktuelle Geschäftslage im Landkreis Forchheim positiver beurteilt als zur Jahreswende. 36 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen die Geschäftslage weiterhin als gut, nur noch 6 als schlecht. „Die Schwächephase zum Jahresbeginn scheint überwunden. Auch die Erwartungen haben sich gebessert, wobei das hohe Niveau von der Jahresmitte 2012 noch nicht wieder erreicht ist“, so IHK-Vizepräsident Dr. Michael Waasner.

Auslandsmärjte positiv gesehen

Getragen wird die aktuelle Entwicklung vor allem durch die Inlandsnachfrage. Positiv beurteilen die Unternehmen auch den nordamerikanischen und den asiatischen Markt. Dass die aktuelle Geschäftslage nicht noch besser beurteilt wird, ist auf die gestiegenen Kosten, vor allem bei Löhnen und Gehältern, und die eher schlechte Ertragslage zurückzuführen.

Aussichten: Unsichere Entwicklung

Waren die Prognosen im Januar noch von der negativen Erwartungshaltung vieler Unternehmen geprägt, rechnen die Forchheimer Unternehmer für die kommenden sechs Monate wieder mit einer ausgewogenen Entwicklung. Jeweils 22 Prozent der Unternehmen erwarten eine Verbesserung, genauso viele eine Verschlechterung; im Januar waren es 13 bzw. 50 Prozent. Dies ist vor allem auf die erwartete Nachfrageentwicklung im Inland zurückzuführen. „Die heimische Wirtschaft ist generell optimistisch.

 


 

 

IHK Oberfranken: Lichtenfelser Unternehmen sehen Verschlechterung

Die aktuelle Geschäftslage wird seitens der Lichtenfelser Unternehmer im Rahmen der Konjunkturbefragung der IHK für Oberfranken weiterhin überwiegend positiv beurteilt, wenngleich die Ergebnisse etwas schwächer ausfallen als zur Jahreswende. 30 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen die aktuelle Geschäftslage als gut, nur 9 als schlecht. „Die Lichtenfelser Wirtschaft steht auf soliden Füßen“, so IHK-Vizepräsident Wilhelm Wasikowski.

Aussichten – Entgegen dem positiven Trend

Für die kommenden Monate rechnen die Lichtenfelser Unternehmer entgegen dem oberfränkischen Trend mit einer Verschlechterung. Dies ist vor allem auf die erwartete Nachfrageentwicklung im Ausland zurückzuführen. Wasikowski: „Vor allem die Nachfrage aus Russland und Nordamerika hat sich noch nicht wieder stabilisiert.“

Investitionsanstieg erwartet

„Trotzdem überwiegt für die mittelfristige Entwicklung der Optimismus“, so Wasikowski: „In keiner anderen Teilregion ist der Anteil der Unternehmen, die mehr investieren wollen, so hoch wie im Raum Lichtenfels.“ Gleichzeitig gibt es aber keine andere Teilregion, wo so viele Unternehmen keinerlei Investitionen planen. „Die Unternehmen geben ihre Zurückhaltung bei Investitionen auf“, so der IHK-Vizepräsident. Im Mittelpunkt der geplanten Investitionen stehen Ersatzbeschaffungenen sowie Investitionen in Umwetschutz und Rationalisierung

 


 

 

IHK Oberfranken: Wirtschaft in Hof deutlich optimistischer

Die Hofer Wirtschaft überrascht mit einer deutlich besseren Konjunkturerwartung als zuletzt. 31 Prozent der Unternehmen rechnen laut Konjunkturbefragung der IHK für Oberfranken für die kommenden Monate mit einem Aufwärtstrend, nur 16 Prozent mit einer Verschlechterung. Damit haben sich die Erwartungen gegenüber der IHK-Konjunkturumfrage im Januar deutlich aufgehellt. „Nach einer leichten Flaute spüren die Unternehmen wieder eine frische Brise“, so IHK-Vizepräsident Dr. Heinrich Strunz.

Zukunft positiver gesehen als aktuelle Lage

Damit schätzen die Unternehmen die weitere Entwicklung deutlich positiver ein als die aktuelle Geschäftslage. 25 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen die aktuelle Geschäftslage als gut, 26 als schlecht. Dass die aktuelle Geschäftslage nicht besser bewertet wird, ist auf die gestiegenen Kosten, vor allem bei Gehältern, und die Ertragslage zurückzuführen. Gerade letztere hat sich deutlich verschlechtert.

Wettbewerbsfähigkeit sichern

Angesichts jüngster Kostenentwicklungen sorgt sich der IHK-Vizepräsident jedoch um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland. „Unkalkulierbare Kosten der Energiewende, die jüngsten Kostensteigerungen und drohende Steuererhöhungen gefährden den Aufschwung“, so Strunz. Letztere würden dem Aufwärtstrend der regionalen Wirtschaft ein jähes Ende bereiten.

 


 

 

IHK Oberfranken: Bayreuther Wirtschaft optimistisch

Die Bayreuther Wirtschaft überrascht laut den Daten der IHK Oberfranken mit einer deutlich besseren Konjunkturerwartung als zuletzt. 31 Prozent der Unternehmen rechnen laut Konjunkturbefragung der IHK für Oberfranken für die kommenden Monate mit einem Aufwärtstrend, nur 14 Prozent mit einer Verschlechterung. Damit haben sich die Erwartungen gegenüber der IHK-Konjunkturumfrage im Januar deutlich aufgehellt. „Das Ausland honoriert die Stärke der Bayreuther Wirtschaft mit einem steigenden Auftragseingang“, so IHK-Vizepräsident Oliver Gießübel.

Aktuelle Geschäftslage positiv gesehen

Auch die aktuelle Geschäftslage wird weiterhin überwiegend positiv beurteilt, wenngleich die Ergebnisse schwächer ausfallen als zuletzt. 33 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen die aktuelle Geschäftslage als gut, nur 16 als schlecht. Getragen wird dieser Trend in erster Linie durch die Entwicklung des Auftragsvolumens im Ausland. Positiv wird vor allem die Nachfrage aus Russland sowie der EU beurteilt.

Neueinstellungen geplant, Fachkräfte fehlen

Geht es nach den Unternehmen, wird die Beschäftigtenzahl weiter leicht ansteigen. Dies setzt aber voraus, dass die Unternehmen auch die benötigten Fachkräfte finden. Aktuell fehlen im Einzugsgebiet der IHK für Oberfranken rund 17.000 Fachkräfte. „Aufgrund des demografischen Wandels handelt es sich hier immer weniger um einen konjunkturellen Einflussfaktor, sondern immer mehr um ein strukturelles Problem“, so IHK-Konjunkturexperte Peter Belina. In den kommenden 10 Jahren wird der Fachkräftemangel nach IHK-Prognosen bis auf 26.500 ansteigen.

 


 

 

IHK Oberfranken: Bamberger Unternehmen sehen Aufwärtstrend

Die Bamberger Wirtschaft überrascht laut der IHK Oberfranken mit einer deutlich besseren Konjunkturerwartung als zuletzt. 26 Prozent der Unternehmen rechnen laut Konjunkturbefragung der IHK für Oberfranken für die kommenden Monate mit einem Aufwärtstrend, nur noch 21 Prozent mit einer Verschlechterung. Damit haben sich die Erwartungen gegenüber der IHK-Konjunkturumfrage im Januar deutlich aufgehellt. „Die Bamberger Wirtschaft ist dank der erwarteten Auslandsnachfrage wieder optimistischer“, so IHK-Präsident Heribert Trunk.

Geschäftslage und Aussichten werden positiv gesehen

Auch die aktuelle Geschäftslage wird weiterhin überwiegend positiv beurteilt, wenngleich die Ergebnisse etwas schwächer ausfallen als zuletzt. 38 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen die aktuelle Geschäftslage als gut, nur 11 als schlecht. Das Auftragsvolumen wird von den Bamberger Unternehmen zurückhaltend beurteilt. Für die kommenden Monate rechnen die Bamberger Unternehmer mit einer konjunkturellen Aufhellung.

IHK Oberfranken: Wasikowski in den DIHK-Mittelstandsausschuss gewählt

Wilhelm Wasikowski, geschäftsführender Gesellschafter der Johannes Sebastian Wasikowski GmbH & Co. KG in Lichtenfels, ist in den Mittelstandsausschuss des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) gewählt worden. Der Vizepräsident der IHK für Oberfranken Bayreuth ist bereits seit 1995 ehrenamtlich in der IHK engagiert. Seit 1999 ist er Vorsitzender im regionalen IHK-Gremium Lichtenfels.

Wasikowski will oberfränkische Unternehmen in Berlin vertreten

Der DIHK-Mittelstandsausschuss setzt sich aus rund 100 Wirtschaftsvertretern aus ganz Deutschland zusammen. Er berät den DIHK, die Dachorganisation der deutschen IHKs, zu aktuellen wirtschaftspolitischen Fragen und bringt insbesondere die Position der mittelständischen Wirtschaft in die politische Diskussion ein. „Der Mittelstand ist das Rückgrat unseres Wirtschaftsstandorts“, so Wasikowski. „Insbesondere die kleinen und mittelständischen Unternehmen brauchen optimale Rahmenbedingungen ohne unnötige bürokratische und steuerliche Belastungen. Nur so können sie dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben und damit auch Arbeitsplätze schaffen.“ Als neu gewähltes Mitglied im DIHK-Mittelstandsausschuss wolle Wasikowski auch dazu beitragen, die Interessen der oberfränkischen Unternehmen in Berlin zu vertreten.

Trunk sieht Interessenvertretung als wichtige Aufgabe

Die Interessenvertretung der oberfränkischen Wirtschaft in Berlin bewertet IHK-Präsident Heribert Trunk als wichtige Aufgabe für die Zukunftssicherung der Region. „Oberfranken ist eine ausgewiesene Mittelstandsregion, 99,7 Prozent unserer regionalen Unternehmen zählen zum Mittelstand. Es ist wichtig, dass wir auch in der Hauptstadt gehört werden“, so der IHK-Präsident.

 


 

 

IHK Oberfranken: Delegierte machen sich in Berlin für Verkehrsprojekte stark

Der Fachausschuss Verkehr und Logistik der IHK Oberfranken diskutierte in Berlin mit Verantwortlichen der Fraktionen im Deutschen Bundestag über den Sachstand aktueller Verkehrsprojekte in der Region. Höhepunkt der Delegationsreise, die vom IHK-Vizepräsidenten Michael Möschel und dem Ausschussvorsitzenden Michael Weber angeführt wurde, war ein Termin bei Bundesverkehrsminister Dr. Peter Raumsauer, der über die Vorarbeiten für die Erstellung des neuen Bundesverkehrswegeplans informierte.

Verkehrsprojekte wichtig für Wettbewerbsfähigkeit der Firmen

Einigkeit gibt es in der Politik zum Thema Verkehr vor allem bei einem Punkt: Verkehrsprojekte sind wichtig und sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Und auch bei einem weiteren Punkt gibt es keinen Streit: die „Wunschliste“ des aktuellen Bundesverkehrswegeplans ist deutlich länger als die Finanzierung erlaubt. Durch Versäumnisse der Vergangenheit hat sich ein hoher Investitionsstau entwickelt. Dadurch werden erhebliche Mittel für Instandsetzungs- und Erhaltungsmaßnahmen gebunden, Mittel, die für Neubaumaßnahmen auf Straße und Schiene dann fehlen.

Ramsauer will mehr Mittel für seinen Haushalt

„Der Verkehrshaushalt braucht dringend mehr Mittel“, so Ramsauer, der den neuen Bundesverkehrswegeplan, der im Jahr 2015 erstellt werden soll, mit einem dauerhaft tragbaren Finanzierungskonzept hinterlegen will. Entscheidend für die Realisierung einzelner Projekte ist für den Minister das sogenannte Nutzen-Kosten-Verhältnis.

 Wichtigste Projekte aus oberfränkischer Sicht

Aus Sicht des oberfränkischen Wirtschaftsraumes gebe es laut Ausschussvorsitzendem Michael Weber einige herausragende Verkehrsprojekte, die für die Zukunftssicherung der Region höchste Priorität haben. Im Bereich des Schienenverkehrs müsse die „Franken-Sachsen-Magistrale“ Nürnberg-Marktredwitz-Hof-Dresden bzw. die europäische Schienen-Transversale Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag ausgebaut und elektrifiziert werden, so Weber. Die Stadt Bayreuth müsse dabei durch eine zweigleisige, elektrifizierte Verbindung Bayreuth-Schnabelwaid angebunden werden.

Ausbau der B173

Der vierstreifige Ausbau der Bundesstraße B 173 zwischen Lichtenfels und Kronach zur Anbindung der Wirtschaftsräume Lichtenfels, Kronach und Kulmbach an das Autobahnnetz sei ebenfalls von herausragender Bedeutung. „Die Ortsumgehung Hochstadt und Trieb sowie die Troglösung für die Ortsdurchfahrt Küps muss dabei dringend realisiert werden“, so Weber.

 Ausbau der Bundesstraße 303

Wichtig bleibe zudem der vierstreifige Ausbau der Bundesstraße B 303 von der Landesgrenze Tschechien bis Marktredwitz-West sowie die Schaffung der Ortsumgehung Schirnding. Weber verwies darauf, dass im weiteren Verlauf auch die bestehende B 303 zwischen Marktredwitz-West und der Autobahn A 9 sukzessive ausgebaut werden müsse, inklusive Neubau der Ortsumgehung Tröstau.

Diskussion mit Bundestagsabgeordneten

Im Rahmen ihrer Delegationsreise nach Berlin tauschten sich die oberfränkischen Wirtschaftsvertreter zudem mit den Bundestagsabgebordneten Dr. Anton Hofreiter (Bündnis 90 / Die Grünen), Petra Ernstberger (SPD), Dr. Georg Nüßlein und Thomas Silberhorn (CDU/CSU) sowie Sebastian Körber (FDP) über die Entwicklung aktueller verkehrspolitischer Projekte auf Straße und Schiene aus

 


 

 

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