Tag Archiv: Impfungen

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Ohne Termin: Corona-Impfungen am Sonntag in Seybothenreuth möglich

Am kommenden Sonntag (25. Juli) kommt das mobile Impfteam für Landkreis und Stadt Bayreuth nach Seybothenreuth. Das bedeutet: Personen, die sich noch impfen lassen möchten, können dies ohne Terminvereinbarung tun. Die Impfungen werden von 10:30 Uhr bis 14:30 Uhr in der Mehrzweckhalle am Rathausplatz durchgeführt, das verkündet am Mittwoch (21. Juli) das Bayreuther Landratsamt. Zudem sind Impfungen ab dem kommenden Donnerstag (22. Juli) auch ohne Termin im Impfzentrum in Bayreuth möglich. Weiterlesen

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Corona-Krise: Bayern weitet Impfangebote massiv aus!

Bayern weitet im Kampf gegen die Corona-Pandemie seine Impfangebote massiv aus. Der Freistaat wird Corona-Impfungen weiter flexibilisieren und die Impfbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger weiter steigern. Besonders im Fokus steht dabei die Altersgruppe der 16- bis 30-Jährigen. Zudem gibt es bereits ab dem kommenden Donnerstag (15. Juli) bei länderübergreifenden Sport- und Kulturveranstaltungen Lockerungen. Weiterlesen

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TVO-Umfrage: Sollte es für Lehrerinnen & Lehrer eine Impfpflicht geben?

Lehrerinnen und Lehrer sollen künftig dazu verpflichtet werden, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, um Kinder und Jugendliche zu schützen. So lautet der Vorschlag von Prof. Dr. Wolfram Henn (60) - seines Zeichens Mitglied im Deutschen Ethikrat. Im April 2021 entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, dass eine Impflicht gegen das Virus grundsätzlich zulässig sei. Gemäß Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention sei dies keine Verletzung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens, so die Begründung.

Täglich werden sieben Menschen pro Sekunde geimpft

Laut dem Bundesministerium für Gesundheit läuft die Impfkampagne seit 200 Tagen. Täglich werden deutschlandweit rund 620.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Das sind sieben Personen pro Sekunde. Nach aktuellen Angaben (13. Juli, 10:05 Uhr) auf impfdashboard.de sind bisher 43 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland vollständig geimpft. 58,7 Prozent der Menschen bekamen mindestens eine Impfdosis. Zum Vergleich: In Bayern liegt die Zahl der vollständig Geimpften bei 41,5 Prozent sowie der Erstgeimpften bei 56,7 Prozent.

Impfmüdigkeit im Land macht sich breit

Obwohl knapp 60 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft ist, macht sich offenbar derzeit eine Impfmüdigkeit über das Land breit. Wegen sinkender Nachfrage, schließt unter anderem in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) das Impfzentrum an der Sana-Klinik.

Impfen ist gerade im Hinblick der sich immer mehr ausbreitenden Delta-Variante wichtig, so verkünden es Fachleute wie der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. (Delta-Variante erstmals im Hofer Land nachgewiesen). Für mehr Schutz in der Bevölkerung fordert nun das Mitglied des Deutschen Ethikrates, Prof. Dr. Wolfram Henn, eine Impfpflicht für die Lehrerschaft. Laut Henn haben Lehrerinnen und Lehrer eine besondere Verantwortung gegenüber Menschen, die ihnen anvertraut sind und ihren Familien. Selbst wenn Kinder und Jugendliche seltener an Covid-19 erkranken, können sie das Virus aus Einrichtungen mit nach Hause bringen und weitere Personen anstecken, so Henn.

 

IHRE MEINUNG IST GEFRAGT: MACHEN SIE MIT BEI UNSERER UMFRAGE: "SOLLTE ES EINE IMPFPFLICHT FÜR LEHRERINNEN UND LEHRER GEBEN?"

 

  • MEHR ZUM THEMA "WAS TUN, UM DER IMPFMÜDIGKEIT ENTGEGENZUWIRKEN?" ERFAHREN SIE AM DIENSTAG (13. JULI) IM KABEL AB 18:00 UHR UND VIA SATELLIT UM 19:00 UHR IN OBERFRANKEN AKTUELL.

 

 

TVO-UMFRAGE:

Sollte es eine Impf-Pflicht für Lehrer*innen geben?

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Der Aktuell-Beitrag vom 13. Juli 2021
Corona-Krise: Sollte es eine Impf-Pflicht für Lehrer*innen geben?
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Corona-Pandemie: Stadt Hof bleibt an der bundesweiten Spitze

Die Stadt Hof führt am Montag (12. Juli) weiterhin die Corona-Spitze in Deutschland. Die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen beträgt 24,0. Wie TVO am vergangenen Freitag (09. Juli) berichtete, verkündete die Oberbürgermeisterin Eva Döhla weitere Fälle in Hof. Der Grund hierfür war eine Person, die trotz Symptome nicht auf Kontakte verzichtete. Zudem wurde ein Tag zuvor erstmals die Delta-Variante nachgewiesen. Weiterlesen
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Erneut bundesweiter Corona-Spitzenreiter: Inzidenz in Stadt Hof steigt!

Noch am vergangenen Sonntag (04. Juli) glänzte die Stadt Hof mit positiven Corona-Schlagzeilen, denn sie erreichte nach Monaten die Null-Inzidenz. TVO berichtete. Nur wenige Tage danach am Freitag (09. Juli) ist damit Schluss. Die Stadt Hof ist erneut bundesweiter Corona-Spitzenreiter. Die 7-Tage-Inzidenz erreicht nach aktuellen Angaben (09. Juli, 0:00 Uhr) des Robert-Koch-Instituts 21,8 und liegt damit bundesweit auf dem ersten Platz. Wie TVO berichtete, wurde am vergangenen Donnerstag (08. Juli) erstmals die Delta-Variante des Coronavirus im Hofer Land nachgewiesen. Weiterlesen
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Coburg: Erneut Impfungen mit Johnson & Johnson möglich

Das Impfzentrum Coburg bekam erneut eine Lieferung des Impfstoffes von Johnson & Johnson. Hierbei bietet sich für die Bürgerinnen und Bürger die Chance, vollständig bis zum Start der Sommerferien (30. Juli) geimpft zu sein. Ab 18 Jahren kann sich jeder für einen Termin anmelden. Weiterlesen
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Hofer Land: Impfaktion für Schüler ab 12 Jahren!

Die Stadt und der Landkreis Hof starten gemeinsam mit den Hausärzten sowie dem Hofer Impfzentrum eine Sonderimpfaktion für Kinder und Jugendliche. Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren können sich am kommenden Freitag (09. Juli) und Samstag (10. Juli) mit Biontech impfen lassen. Noch vor Beginn der Sommerferien (30. Juli) wird den Jugendlichen die zweifache Impfung angeboten.

Impfaktion unter anderem auf Delta-Variante zurückzuführen 

Der Hintergrund der Impfaktion sei auch die hochansteckende Delta-Variante, die sich zunehmend unter anderem in Bayern ausbreitet. Wie das Landratsamt am Donnerstag (08. Juli) bekannt gibt, ist die Delta-Variante im Hofer Land erstmals nachgewiesen. Laut neuesten Studien schützt eine zweifache Impfung auch bei der Delta-Variante in 94 Prozent der Fälle vor schweren Verläufen. Zudem wurde die Priorisierung in den Impfzentren aufgehoben und für den Monat Juli mehr Impfdosen angekündigt, heißt es weiter im Schreiben des zuständigen Landratsamtes.

Impfangebot gilt auch für die Eltern

Die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Hofer Land werden von den jeweiligen Schulleitungen zum Impfangebot informiert. Die Impfungen am kommenden Freitag finden in der Hofer Freiheitshalle statt. Die Impfungen am kommenden Samstag werden im Hofer Impfzentrum durchgeführt. Wie der Hausarzt Dr. Stephan Kudlich mitteilt, gilt das Angebot nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch für deren Eltern.

Stiko empfiehlt bisher eine Indikationsimpfung für Kinder und Jugendliche

Die Jugendlichen dürfen sich impfen lassen, wenn sie zwölf Jahre oder älter sind. Der Impfstoff Biontech ist grundsätzlich für Personen ab zwölf Jahren oder älter zugelassen. Die Ständige Impfkommission (kurz: Stiko) empfiehlt bisher eine Indikationsimpfung für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwölf bis 17 Jahren, die aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung haben. Eine Impfung ohne Vorerkrankungen ist nach ärztlicher Aufklärung ebenso möglich.

 

Wir sind bei der Immunisierung unserer Region ein großes Stück vorangekommen. Wir wollen auch Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit geben, sich impfen zu lassen. Das ist die Entscheidung jedes Einzelnen, ob er dieses Angebot in Anspruch nimmt. Es gilt aber auch: je mehr Menschen eine Schutzimpfung erhalten haben, umso größer ist die Wirkung insgesamt.

(Hofer Landrat Oliver Bär und Oberbürgermeisterin Eva Döhla)

 

Abseits der Impfaktion besteht die Möglichkeit, sich für eine Impfung unter der Telefonnummer 09281 / 57777 oder online unter impfung-hoferland.de/voranmeldung zu registrieren.

Aktuell-Beitrag vom 09. Juli 2021
Hof: Impfaktion für Kinder und Jugendliche in der Freiheitshalle
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Landkreis Kronach startet: Sonderimpfaktion mit Johnson & Johnson vor den Sommerferien

Der Landkreis Kronach bekommt durch ein Sonderkontingent 600 Impfdosen des Herstellers Johnson & Johnson, so das zuständige Landratsamt am Mittwoch (07. Juli). Die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich kurzfristig noch vor Start der Sommerferien (30. Juli) im Impfzentrum impfen zu lassen. Weiterlesen
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Landkreis Lichtenfels: Sonderimpfaktion mit Johnson & Johnson startet!

Der Landkreis Lichtenfels startet in seinem Impfzentrum eine Sonderimpfaktion mit dem Vakzin Janssen von Johnson & Johnson, so das zuständige Landratsamt am Freitag (02. Juli). Dafür können sich ab sofort alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises ab 18 Jahren anmelden. Die Impfungen werden zeitnah ab dem kommenden Samstag (03. Juli) stattfinden. Eine Priorisierung erfolgt nicht mehr. Weiterlesen
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Corona-Pandemie in Bayern: Söder stellt Öffnungen in Aussicht

In einer Pressekonferenz nach der Bayerischen Kabinettssitzung am Montag (03. Mai) teilten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsminister Klaus Holetscheck die Ergebnisse der Corona-Beratungen mit. Dabei wurden einige Lockerungen in Aussicht gestellt. Hotels und Biergärten können viellicht schon bald ihre Türen öffnen. Und auch Schülerinnen und Schüler sollen früher wieder ins Klassenzimmer zurückkehren. Vor allem vollständig Geimpfte sollen mehr Freiheiten erhalten. Zudem soll bereits im Mai die Impf-Priorisierung aufgehoben werden.

Mehr Freiheiten für Geimpfte 

Bereits vollständig geimpfte Personen sollen ihre Grundrechte Stück für Stück zurück erhalten. Bedeutet, dass für diese Personen die Testpflicht, die Quarantäneregeln, die Ausgangssperren und die Kontakbeschränkungen aufgehoben werden sollen. Die Maskenpflicht bleibt auch für geimpfte Menschen in Bayern bestehen. Aktuell wird darüber diskutiert, inwieweit Genese ähnlich Freiheiten bekommen sollen. Noch im Mai sollen die Priorisierungen beim Impfen aufgehoben werden. Haus- und auch Betriebsärzte sollen stärker beim Impfen eingebunden werden.

Außengastronomie und Kultur

In Städten und Landkreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 könnte es ab kommenden Montag (10. Mai) mehr Lockerungen geben, so Söder. Geöffnet werden sollen Außengastronomie, Theatern und Kinos. All das ist dann verbunden mit einer Testpflicht und einem Termin. Hierfür sollen die bereits bestehenden Hygienekonzepte angewendet werden.

Hotellerie 

Bereits in den Pfingstferien (Ab dem 25. Mai) können voraussichtlich Hotels und Ferienwohnungen mit einem Hygienekonzept in Bayern öffnen.

Schulen 

Grundschulen sollen ab kommenden Montag alle Klassenstufen im Wechselunterricht öffnen. Distanzunterricht soll erst bei einer Inzidenz von 165 stattfinden - wie in der bundeseinheitlichen Notbremse vereinbart. Bisher gab es Distanzunterricht in Bayern bereits bei einer Inzidenz von 100. Bei den weiterführenden Schulen soll es bei der bisherigen Inzidenzregelung bleiben - bei einem Inzidenzwert über 100 gilt Distanzunterricht.

Buchhandlungen und Gärtnereien

Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte und Gärtnereien dürfen wieder unabhängig von dem 7-Tage-Inzidenzwert in Bayern öffnen.

Weniger Neuinfektionen 

Die Zahl der Neuinfektionen sinkt ab. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern liegt am Montag (03. Mai) bei 145,4. Vor einer Woche hatte sie noch bei 179,0 gelegen. 17 Landkreise und kreisfreie Städte weisen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts einen Wert von weniger als 100 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen aus.

Bericht aus Oberfranken Aktuell:
Corona-Aktuell in Bayern vom 03. Mai 2021
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Stadt & Landkreis Hof: Mitarbeiter der Lebensmittelversorgung dürfen sich impfen lassen

Ab sofort dürfen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebensmittelversorgung in Stadt und Landkreis Hof gegen das Coronavirus impfen lassen. Parallel dazu starten ab dieser Woche die Impfungen in den Betrieben. Wir berichteten. Weiterlesen
© Corona in Bayern (19.03.21) / Symbolbild

Landkreis Wunsiedel: Ü-60-Jährige dürfen sich für Impfung anmelden

Nach Landkreis Kronach zieht auch Wunsiedel nach: Personen, die über 60 Jahre alt sind, dürfen sich für eine Impfung mit AstraZeneca anmelden. Der Landkreis wird weitere Impfdosen mit dem Vakzin erhalten. Dieses Sonderimpfangebot gilt ohne Priorisierung. Die Impfungen erfolgen kommende Woche im Impfzentrum Wunsiedel, heißt es am Donnerstag (08. April) seitens des zuständigen Landratsamtes. Weiterlesen
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Corona-Krise: Bayern führt Testpflicht an Schulen ein

Der Freistaat Bayern führt unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz eine Testpflicht an Schulen ein. Diese Tests sollen bei einem Inzidenzwert von unter 100 zweimal wöchentlich stattfinden. Getestet werden sollen sowohl die Schüler als auch Lehrkräfte. Dies und weitere Beschlüsse gab am Mittwoch (07. April) im Rahmen einer Pressekonferenz in München der Ministerpräsident Markus Söder bekannt.

Schulen tragen zum Pandemiegeschehen bei

Die Testpflicht an Schulen wurde damit begründet, dass auch diese Bildungseinrichtungen zum Pandemiegeschehen beitragen. Nach Angaben von Söder haben die Schülerinnen und Schüler die Wahl zwischen PCR-Test, Schnell- und Selbsttest. Bei einer Inzidenz die über 100 ist, soll mindestens zweimal die Woche getestet werden.

Geplante Öffnungen bei einer Inzidenz von unter 100 werden verschoben

Die bislang ab dem 12. April geplanten weiteren Öffnungsschritte in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport werden um zwei Wochen bis zum 26. April verschoben.

Öffnungsschritte in Modellregionen verschoben

Die Verschiebung der geplanten Öffnungen gilt auch für die Modellregionen. Bei den Modell-Projekten handelt es sich um Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100, die mit einem konsequenten Testkonzept für untersuchungszwecke schrittweise in Bereichen des öffentlichen Lebens öffnen. Ebenso wird mit den Modell-Projekten in Theater-, Konzert- oder Opernhäusern in Städten oder Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 verfahren.

Diese weiteren Beschlüsse sind bekannt gegeben worden

Bereich Einzelhandel ab dem 12. April:

Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte und Buchhandlungen werden künftig wieder wie sonstige Geschäfte des Einzelhandels behandelt. Sie sind damit nur unter den Bedingungen zulässig, die für den übrigen Einzelhandel gelten. Inzidenzunabhängig dürfen nur die in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung abschließend aufgezählten Geschäfte öffnen.

Für sonstige Geschäfte im Einzelhandel gilt:

  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 50 wird der Einzelhandel wie bisher unter den geltenden Schutz- und Hygienekonzepten geöffnet
  • Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 sind nur Terminshopping-Angebote (Click&Meet) mit einem Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche zusätzlich zu den geltenden Voraussetzungen zulässig
  • Bei einer Inzidenz zwischen 100 und 200 sind ebenso vorher Termine zu vereinbaren (Click&Meet). Dabei gilt zusätzlich die Vorlage eines aktuellen negativen Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Entweder ein PCR- oder Schnelltest.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 200 dürfen vorbestellte Waren im Geschäft (Click&Collect) abgeholt werden. Dies ist ohne Test erlaubt.

Haben bald geimpfte Bürger weniger Einschränkungen?

Für Bürgerinnen und Bürger, die die Zweitimpfung erhalten haben, könnten pandemiebedingte Grundrechtseinschränkungen aufgehoben werden. In Betracht kommen dabei, dass bei Einreise die Quarantänepflicht oder die Testpflicht beim Besuch des Einzelhandels entfallen. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (kurz: LGL) wird die Bereiche ausarbeiten, in denen Lockerungen für Geimpfte möglich sind. Zudem wird in den zehn größten, bayerischen Unternehmen ein Modellprojekt mit Betriebsärzten durchgeführt, um den Beschäftigten testweise ein Impfangebot zu ermöglichen. Dies soll noch im April erfolgen. Die Unternehmen werden vom Freistaat noch ausgewählt.

Kontaktverfolgung durch die App "Luca"

Im Rahmen eines Vergabeverfahrens entschied das Bayerische Staatsministerium für Digitales, eine landesweite Lizenz für Luca zu erwerben. Für Nutzer, Gesundheitsämter und teilnehmende Organisatoren sei die App kostenfrei. Sie erleichtere den Gesundheitsämtern die Kontaktnachverfolgung von Corona-Infektionen. Außerdem können Nutzer bei Luca direkt über die App eine digitale Warnung erhalten, wenn sie mit einer bestätigt infizierten Person in Kontakt waren.

Weiterhin die Strategie "Vernunft und Vorsicht"

Der Ministerpräsident Markus Söder setzt weiterhin auf die Strategie "Vernunft und Vorsicht". In Bayern gibt es inzwischen keinen einzigen Landkreis unter einer Inzidenz von 50. Die Zahl der Intensivpatienten steigt. Wir vermeldeten dazu die Zahlen für Hochfranken. Die Mutation ist aggressiver und ansteckender. Vor allem der Krankheitsverlauf bei Jüngeren wird länger, so Söder. Daher erlaube die aktuelle Pandemie-Lage keine Experimente und Öffnungen.

Beitrag aus Oberfranken Aktuell vom 07. April:
Pandemieplan Bayern: Keine Lockerungen, keine Modellregionen und eine Testpflicht an Schulen
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Stadt & Landkreis Hof lockern Priorisierung: Diese Personengruppen dürfen sich jetzt impfen lassen

Wegen der weiterhin dynamischen Infektionslage haben Stadt und Landkreis Hof ihre Impfpriorisierung gelockert. Demnach dürfen nun auch Mitarbeiter von körpernahen Dienstleistungen das Impfangebot wahrnehmen, so das zuständige Landratsamt am Mittwoch (31. März). Weiterlesen
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Deutschland: AstraZeneca-Impfstoff nur noch für über 60-Jährige

Der AstraZeneca-Impstoff wird bundesweit ab Mittwoch (31. März) nur noch für Menschen ab 60 Jahren verabreicht, dies beschloss einstimmig am gestrigen Dienstagabend die Gesundheitsministerkonferenz (GMK). Hiermit orientieren sich die GMK-Mitglieder an die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), nachdem inzwischen 31 registrierte Fälle von seltenen Hirnvenenthrombosen überwiegend bei Frauen im Alter zwischen 20 und 60 Jahren festgestellt wurden. In neun Fällen war der Ausgang tödlich.

Priogruppen 1 und 2 unter 60 Jahren dürfen AstraZeneca auf freiwilliger Basis nehmen

Ganz ausgeschlossen sei das Vakzin für Personen unter 60 Jahren nicht. Gemäß nach Empfehlung der STIKO wurde nach Angaben des bayerischen Gesundheitsministers, Klaus Holetschek, entschieden, dass Menschen der Priogruppen 1 und 2 sich weiterhin mit AstraZeneca impfen lassen dürfen, wenn dies nach "ärztlichem Ermessen und individueller Einschätzung entschieden wird". So sollen die Impfungen in den Arztpraxen verabreicht werden. "Wer AstraZeneca haben will, sollte es auch bekommen,“ so Holetschek im offiziellen Statement.

STIKO möchte bis Ende April Empfehlung für das weitere Verfahren abgeben

Noch ist offen, was mit den Menschen passiert, die die Erstimpfung mit AstraZeneca bereits erhalten haben. Hierzu wird die Ständige Impfkommission bis Ende April eine Empfehlung abgeben. Geprüft werden soll auch, ob eine Impfung mit einem anderen Impfstoff eine Option ist. Die Gesundheitsministerkonferenz ruft in diesem Zusammenhang dazu auf, dies so schnell wie möglich zu tun. „Wir können die Menschen nicht so lange im Ungewissen lassen. Daher brauchen wir bei Zweitimpfungen schnellstmöglich Klarheit", so Holetschek und fügte hinzu:

 

„Vorsicht ist das Gebot der Stunde. (...) Wir rufen alle Menschen auf, die schon mit Astrazeneca geimpft worden sind, auf Symptome wie anhaltende Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit und Beinschwellungen zu achten. Sollte es dazu kommen, wenden Sie sich vorsichtshalber an Ihren Arzt. Sicherheit geht vor!“

(Klaus Holetschek, Bayerischer Gesundheitsminister)

Aktuell-Beitrag vom Mittwoch (31. März)
Hin & Her beim Impfstoff: Quo vadis, AstraZeneca..?

So heißt es weiter im offiziellen Statement des bayerischen Gesundheitsministeriums, dass empfohlen wird, den Ländern die Entscheidung selbst zu überlassen, die Impf-Priorisierung bei Menschen über 60 Jahren aufzuheben. So könne für diese Altersgruppe ein schnelleres Impfangebot mit AstraZeneca gemacht werden, die dringend notwendig wäre. Bundesweit bekamen inzwischen 2,7 Millionen Menschen die Erstimpfung mit AstraZeneca. Davon 767 Personen die Zweitimpfung.

Bereits die zweite Bremse für AstraZeneca

Nach Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) setzte Mitte März unter anderem der Bund die Impfungen mit AstraZeneca vorsorglich aus. Wir berichteten. Die Sorge war auch hier die aufgetretenen, seltenen Thrombosen in den Hirnvenen. In einer Sondersitzung gab die Europäische Arzneimittelagentur EMA grünes Licht für das Vakzin und bekräftigte die Sicherheit des Impfstoffes. Hier gelangen Sie zur Nachricht.

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