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© IHK für Oberfranken Bayreuth

Bayreuth: IHK-Konjunkturbefragung – Aufschwung ja, aber…

„Die Zeichen stehen auf Grün“, so lautet das Ergebnis der Konjunkturbefragung der IHK für Oberfranken Bayreuth. Die Exporte werden weiter durch den niedrigen Euro und den günstigen Rohölpreis befeuert. Die Inlandsnachfrage wird aufgrund hoher Beschäftigenzahlen, niedriger Zinsen und arbeitnehmerfreundlicher Tarifabschlüsse weiter anziehen. Es ist aber nicht alles Gold was glänzt!

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IHK zu Coburg: Wirtschaftsaufschwung kehrt zurück

Die Coburger Wirtschaft ist zuversichtlich in das neue Jahr gestartet. Dies ist das Ergebnis der jüngsten Ergebnisse der Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer zu Coburg. Der IHK-Konjunkturklimaindikator stieg infolgedessen im letzten Quartal von 121 Punkten auf erfreuliche 124.

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IHK zu Coburg: Konjunktur-Plus – Zuversicht für 2014

Die regionale Wirtschaft im Bereich der IHK zu Coburg geht mit großer Zuversicht in das neue Jahr. 93 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit einer positiven oder gleichbleibenden Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten. Als Ergebnis stieg der IHK-Konjunkturklimaindikator im letzten Quartal 2013 auf 128 Zähler. Neben der Entwicklung verbesserte sich auch die Ertragslage in den letzten Monaten des Jahres. Über 20 Prozent der befragten Betrieben hoben den Daumen. Zudem sind 87 Prozent der Betriebe voll oder befriedigend ausgelastet. Neben der Binnennachfrage zog auch das Auslandsgeschäft an. Insbesondere die Geschäfte mit den USA entwickelten sich positiv.

Risiken für die Unternehmen

Größte Risikofaktoren für die regionalen Arbeitgeber steigende Energie- und Rohstoffpreise (56 Prozent), gefolgt von der Inlandsnachfrage (55 Prozent) sowie die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (44 Prozent). Trotz positiver Geschäftsaussichten sind auf dem Arbeitsmarkt der IHK zu Coburg in den kommenden Monaten nur wenige Veränderungen zu erwarten. Laut der Kammer planen wenige Unternehmen (12 Prozent) ihr Personal aufzustocken.Derzeit liegt die Arbeitslosenquote im IHK-Bezirk bei 4,4 Prozent (Dezember 2013).

„Wettbewerbsfähigkeit muss erhalten bleiben“

„Die Wirtschaft braucht Rahmenbedingungen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und  auszubauen. … Im Wirtschaftsraum Coburg sind Politik und IHK angehalten, Vorrausetzungen zu schaffen, um den wirtschaftlichen Erfolg unserer Unternehmen sicherzustellen.“ so IHK-Präsident Friedrich Herdan.

Weiterführende Informationen in den Schaubildern der IHK zu Coburg (pdf-Dokumente)

Grafik – Konjunkturklimaindikator

Grafiken – Alle Unternehmen

Grafiken – Industrie

Grafik – Erwartete Beschäftigte – Investitionen

 

 


 

 

IHK Oberfranken: Kulmbacher Produkte in Russland & USA immer beliebter

Im IHK-Gremium Kulmbach wird die aktuelle Geschäftslage weiterhin positiv eingeschätzt – so das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK für Oberfranken Bayreuth. Die aktuelle Geschäftslage wird von 43 Prozent der Unternehmen aus der Kulmbacher Region positiv beurteilt, aus Sicht von 16 Prozent der Unternehmen fällt sie negativ aus. Die Ergebnisse bleiben damit stabil gegenüber dem Frühsommer 2013.

Firmen bleiben beim Ausblick optimistisch

Die Erwartungen für die kommenden 12 Monate haben sich etwas verschlechtert, eine deutlich positive Grundstimmung ist aber dennoch weiterhin ablesbar. Das Konjunkturklima wird trotz Abschwächung positiv eingeschätzt: Der Konjunkturklimaindex der IHK für die Region Kulmbach sinkt um 8 Punkte auf 121,4 Punkte, liegt aber weiterhin über dem oberfränkischen und dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Jobplus wird angestrebt

Die insgesamt positive Einschätzung der Lage führt dazu, dass die IHK-Mitgliedsunternehmen im Bereich Kulmbach ihr Personal aufstocken wollen. Nach Hochrechnungen der IHK Oberfranken soll die Zahl der Mitarbeiter in den kommenden 12 Monaten um rund 1,5 Prozent steigen.

Scharfe Kritik an Forderung der EU nach Exportdrosselung

Die Forderung der EU-Kommission, Deutschlands Handelsbilanzüberschüsse müssten reduziert werden, weil diese die Krisenländer der EU weiter schwächen, weist IHK-Vizepräsident Michael Möschel weit von sich. Möschel begrüßt die Position des Sachverständigenrates der Bundesregierung, der Wirtschaftsweisen, der Maßnahmen gegen die deutsche Exportstärke klar ablehne. „Zudem zeigt sich, dass der Exportüberschuss in andere EU-Länder bereits rückläufig ist. Auch die Kulmbacher Unternehmen verzeichnen einen rückläufigen Absatz in andere EU-Länder.“ Dafür würden in Nordamerika, Asien und Russland Artikel und Dienstleistungen aus dem Wirtschaftsraum Kulmbach stärker nachgefragt.