Tag Archiv: Industrie

© IHK für Oberfranken Bayreuth

IHK für Oberfranken Bayreuth: Wirtschaft trotzt schwierigen Außeneinflüssen

Die Wirtschaft in Oberfranken zeigt sich weiter robust. So lautet das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK für Oberfranken Bayreuth. Der Konjunkturklimaindex hielt dabei sein hohes Niveau. Er wurde mit 127 Punkten taxiert. Dabei wurde die aktuelle Geschäftslage so gut beurteilt wie zuletzt vor sechs Jahren. „Unsere Unternehmen bleiben optimistisch“, so IHK-Präsidentin Sonja Weigand.

Weiterlesen

Marktredwitz: Guter Jahresstart für die Greiffenberger AG

Die Industrie-Holding Greiffenberger ist mit guten Geschäftszahlen in das Jahr 2014 gestartet. Die Gruppe erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 37,7 (Vorjahr: 37,4) Millionen Euro. Vor allem der Unternehmensbereich Antriebstechnik sorgte bei dem Umsatzwachstum für ein überproportionales Plus bei den Erlösen. Der Auftragseingang übertraf mit 40,9 Millionen Euro die Umsatzkennzahl. Im Vergleich zum ersten Quartal 2013 wies der Auftragseingang aber ein Minus von 12,3 Prozent aus. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern ein deutliches Umsatz- und Ertragswachstum.

Erfolgreiche Kapitalerhöhung im April

Mitte April 2014 führte das Unternehmen eine Barkapitalerhöhung durch. Hier wurden 483.850 neue Aktien erfolgreich für 6,00 Euro je Papier bei institutionellen Investoren platziert. Der Bruttoemissionserlös betrug 2,9 Millionen Euro. Das Grundkapital erhöhte sich dadurch um rund 10 Prozent auf 13,62 Millionen Euro.

 



 

Greiffenberger AG: Endgültige Bilanz 2013 veröffentlicht

Die Greiffenberger Gruppe hat die vorläufige Jahresbilanz für 2013 aus dem März bestätigt. Demnach erzielte die Industrie-Holding Umsatzerlöse von  155,2 (Vorjahr: 158,0) Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 6,0 (2012: 8,8) Millionen Euro. Der Jahresüberschuss wurde mit 1,3 (Vorjahr: 2,6) Millionen Euro bilanziert. Dies entspricht einem EPS von 0,27 Euro je Aktie. 12 Monate zuvor lag der Wert bei 0,53 Euro. Vorstand Stefan Greiffenberger zu den Zahlen: „Hinsichtlich Umsatz und EBITDA haben wir die im November 2013 konkretisierte Prognose erfüllt und zwar am oberen Rand der genannten Bandbreiten, beim EBIT wurde die Prognose sogar übertroffen.“

Plus beim Auftragseingang / Positiver Ausblick

Stark zugelegt hat im abgelaufenen Geschäftsjahr der Auftragseingang mit einem Plus von 10,9 Prozent. Somit geht das Unternehmen mit Stammsitz in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) auch positiv gestimmt in das Geschäftsjahr 2014. Hier erwartet Greiffenberger eine Rückkehr zu deutlichem Wachstum bei Umsatz und Ertrag. Die langfristig angelegte Wachstumsstrategie soll weiter beschrieben werden.

Aktie leicht im Minus

Das Papier der Greiffenberger AG reagierte an der Börse unwesentlich leichter. Am Vormittag lag die Aktie bei 6,30 Euro. Dies entsprach einem Minus von rund 0,4 Prozent.

 


 

 

Coburg: vbw fordert Stärkung der oberfränkischen Industrie

Die vbw, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., zeigt in einem Positionspapier Maßnahmen zur Stärkung der Industrie im Freistaat auf. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Die Industrie ist die Basis für Wachstum und Wohlstand. Deshalb muss sie in allen Regierungsbezirken Bayerns gestärkt werden. Wir müssen in allen Regionen für Standortbedingungen sorgen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Industrieunternehmen sicherstellen. Kein Teil des Freistaats darf vom industriellen Erfolg abgeschnitten sein.“

Oberfranken liegt im bayerischen Durchschnitt

Der industrielle Wertschöpfungsanteil in Oberfranken liegt mit 28 Prozent im bayerischen Durchschnitt (27 Prozent). Von 2005 bis 2011 wuchs die oberfränkische Industrie um 29,1 Prozent und damit schwächer als der bayerische Durchschnitt (+34,3 Prozent). Im selben Zeitraum sank die Anzahl der oberfränkischen Industriebeschäftigten um 0,7 Prozent (Bayern: +3,9 Prozent). Die Exportquote der regionalen Industrie liegt bei 44,5 Prozent (Bayern: 51,4 Prozent). Der größte Industriezweig ist der Maschinenbau. Hier arbeiten 20,8 Prozent der oberfränkischen Industriebeschäftigten (Bayern: 18 Prozent). Auf Rang zwei liegen mit 13,9 Prozent (Bayern: 6,4 Prozent) die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren. Die Glas-, Keramik- sowie die Steine- und Erdenindustrie rangieren mit 9,1 Prozent (Bayern: 3,9 Prozent) auf Platz drei.

vbw fordert Ausbau der Infrastruktur

Um die industrielle Wertschöpfung in der Region zu erhöhen, empfiehlt die vbw etwa den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. „Im Bereich Straße sind Investitionen innerhalb des Regierungsbezirks ebenso erforderlich wie eine verbesserte Anbindung der Region an den Großraum Nürnberg“, fordert Brossardt. Zudem hat der Ausbau eines leistungsfähigen Breitbandnetzes eine hohe Priorität: „Ohne eine bedarfsgerechte Versorgung kann die Region die Wachstumspotenziale der Digitalisierung nicht ausschöpfen“, warnt Brossardt. Potenzial sieht der vbw Hauptgeschäftsführer in den Bereichen Internationalisierung und Innovationen. „In punkto Forschung ist auch an eine überregionale Kooperation der oberfränkischen Industrie mit den Hochschulen im Raum Nürnberg zu denken.“

 


 

 

Coburg: Kapp-Vorbildpreis vergeben

Der Kapp Vorbildpreis richtet sich an Azubis und Umschüler der Metall- und Elektrobranche, die sich über die Arbeit hinaus in besonderem Maße ehrenamtlich engagieren, sozial oder sportlich. In diesem Jahr wurde der Preis zum 9. Mal vergeben, das Preisgeld liegt auch in diesem Jahr bei rund 10.000 Euro. 37 Preisträger gibt es in diesem Jahr. Ideengeber und Stifter des Preises ist Dr. Bernhard Kapp, Gründer der Kapp-Gruppe mit Sitz in Coburg. Mehr dazu ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Oberfranken: IHK-Frühjahrsbefragung sieht dynamsiche Wirtschaft

Oberfrankens Wirtschaft ist dynamisch und voller Zuversicht. Das geht aus der jüngsten Konjunkturumfrage der IHK für Oberfranken in Bayreuth hervor. Lediglich 17 Prozent der Befragten rechnen mit einer rückläufigen Geschäftsentwicklung. Fast doppelt so viele gehen hingegen von einem Aufwärtstrend aus. Entsprechend positiv wird sich das auf den Arbeitsmarkt auswirken. Bis zum Winter werden rund 5.500 weitere Mitarbeiter eingestellt, so die IHK. Besonders positiv tut sich aus der Konjunkturumfrage das Baugewerbe hervor. Fast die Hälfte der Unternehmen bezeichnet die Geschäftslage als gut, kein einziges ist pessimistisch.

IHK-Konjunkturbefragung – Frühjahr 2013

 

 

 

 

IG Metall: Möglicher Arbeitskampf in Oberfranken

In der Metall- und Elektroindustrie sind oberfrankenweit  eine Vielzahl an Menschen beschäftigt. Sie alle wollen mehr Geld. In der aktuellen Tarifverhandlung fordern sie 5,5 Prozent mehr Lohn – für die Auszubildenden soll es grundsätzlich 60 Euro pro Monat mehr geben. Die erste Verhandlung mit den Arbeitgebern ist gescheitert. Jetzt rückt die IG Metall zusammen und zeigt ihren Durchsetzungswillen. Um die Oberfranken auf einen möglichen Arbeitskampf einzustimmen kommt der Bezirksleiter der IG Metall in Bayern nach Bamberg. Mehr in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr.