Tag Archiv: Inge Aures

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Loewe-Pleite in Kronach: SPD-Abgeordnete fordern Hilfen von der Staatsregierung

Die oberfränkischen SPD-Landtagsabgeordneten fordern die Bayerische Staatregierung auf, sich für die 400 Beschäftigten des insolventen TV-Geräteherstellers Loewe in Kronach einzusetzen. Konkret denken Klaus Adelt, Inge Aures und Michael Busch an eine Art Beteiligung.

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Schlaglochpiste Oberfranken: 40% der Staatsstraßen sind marode!

4.894 Kilometer der bayerischer Staatsstraßen sind marode, davon 581 Kilometer in Oberfranken. Dies hat die Staatsregierung auf eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion mitgeteilt. Das entspricht 36 Prozent des gesamten Staatsstraßennetzes im Freistaat. Der Nachholbedarf für die Erhaltung der Fahrbahnen liegt bayernweit bei 734 Millionen Euro, teilte Innenminister Herrmann mit. Brücken und andere Bauwerke wurden hierbei nicht berücksichtigt. Die Staatsregierung sieht für Ausbau und Instanderhaltung von Staatsstraßen pro Jahr 250 Millionen Euro vor. Der durchschnittliche Kostenaufwand für die Sanierung von einem Kilometer Staatsstraße liegt bei 150.000 Euro. "Das Geld reicht hinten und vorne nicht. Auch am Jahresende werden noch tausende Kilometer Staatsstraße in einem schlechten Zustand sein", so Markus Rinderspacher (Vorsitzender der BayernSPD-Landtagsfraktion).

Holpriges Oberfranken - 581 Kilometer sanierungsbedürftig
Sanierungsbedürftige Staatsstraßen in Prozent (Bezirk)

In Oberfranken sind 40 Prozent der insgesamt 1.451 Kilometer Staatsstraßen sanierungsbedürftig. In der Summe macht dies eine Länge von 581 Kilometern. Der Sanierungsbedarf hierfür beträgt dabei 87 Millionen Euro. Beim Blick auf die Landkreise stechen Kulmbach (48,8 Prozent sanierunsbedürftige Straßen), der Landkreis Bayreuth (46,0 Prozent) und der Landkreis Forchheim (44,5 Prozent) heraus.

Inge Aures, Susann Biedefeld (MdL, SPD), wie auch der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Markus Rinderspacher sprechen von einer versteckten Staatsverschuldung. Sie appellieren an die Regierung, die Investitionen in die Instandhaltung zu erhöhen: "Es kann nicht sein, dass hier auf Kosten der Sicherheit der Autofahrer gespart (...) wird", so Biedefeld.

  • Niederbayern: 43,8 Prozent / 893 Kilometer

  • Oberfranken: 40,0 Prozent / 581 Kilometer

  • Mittelfranken: 39,9 Prozent / 650 Kilometer

  • Unterfranken: 39,4 Prozent / 735 Kilometer

  • Oberpfalz: 32,6 Prozent / 633 Kilometer

  • Oberbayern: 31,7 Prozent / 995 Kilometer

  • Schwaben: 26,7 Prozent / 407 Kilometer

Schlagloch-Kilometer in Oberfranken
Quelle: BayernSPD

Bayerischer Verdienstorden: Drei Oberfranken geehrt

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat am Mittwoch (17. Dezember) im Rahmen einer Feierstunde in Antiquarium der Residenz in München 53 Persönlichkeiten für ihre hervorragenden Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Darunter drei Oberfranken. Weiterlesen

München: SPD nominiert Inge Aures zur Vizepräsidentin des Landtags

Nach der Landtagswahl fallen nun die ersten Personalentscheidungen in München. Die SPD hat am Vormittag ihre neue Vizepräsidentin für den Münchener Landtag nominiert. Inge Aures aus Kulmbach hat intern das Rennen gemacht. Sie setzte sich gegen insgesamt drei Konkurrenten durch. Christoph Rabenstein aus Bayreuth und Johanna Werner-Muggendorfer aus Niederbayern unterlagen im ersten Wahlgang. In der Wahl gegen Helga Schmitt-Bussinger (Mittelfranken) setzte sie sich schlußendlich mit 22 zu 19 Stimmen zu. Das Ganze ist bis jetzt noch ein Vorschlag, über den in wenigen Wochen noch im Landtag abgestimmt wird. Von den anderen drei Fraktionen gibt es noch nichts zu vermelden. Die CSU stellt den Vorsitz. Die Fraktion wählt am 2. Oktober. Die Freien Wähler befassen mit ihrem Vize-Entscheid am 7. Oktober, die Grünen am 1. Oktober.

 


 

 

Landtagswahl 2013: Listenkandidaten für Oberfranken fix

Die 16 oberfränkischen Abgeordneten für den Bayerischen Landtag stehen nahezu fest. Neben den 8 Direktmandaten für die CSU ziehen auch folgende Listenkandidaten ins Maximilianeum ein: Ludwig Freiherr von Lerchenfeld aus dem Landkreis Kulmbach – er setzt sich mit 1050 Stimmen Vorsprung gegen seien parteiinternen Konkurrenten, den Bayreuther Alt-Oberbürgermeister Michael Hohl durch.

Oberfränkische SPD-Mitglieder in München

Für die SPD sind künftig in München vertreten: Inge Aures aus Kulmbach, Christoph Rabenstein aus Bayreuth, Susan Biedefeld aus Coburg und Klaus Adelt aus dem Landkreis Hof.

Zwei Freie Wähler und eine Grüne aus Oberfranken im Maximilianeum

Die Freien Wähler werden wieder von Thorsten Glauber aus Forchheim und Peter Meyer aus dem Landkreis Forchheim repräsentiert. Die Grünen-Vertreterin ist erneut Ulrike Gote aus Bayreuth.

Auszählung der Bezirkswahl läuft noch

Die Auszählungen zur Bezirkswahl laufen gegenwärtig noch. Hier zeichnet sich ein ähnliches Bild wie bei der Landtagswahl ab – 9 Sitze im höchsten kommunalen Gremium gehen demnach an die CSU, 4 an die SPD, 2 an die Freien Wähler und ein Sitz wird wieder von den Grünen besetzt werden.

Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

Mehr Infos zu den Listenkandidaten auf der Wahlseite des Landeswahlleiters von Bayern.

Infos zu den Direktkandidaten aus Oberfranken.

 


 

 

Oberfranken: Fast 4.400 Waffen abgegeben

In den letzten zwei Jahren wurden in Oberfranken insgesamt 4.387 Waffen sowie 13.257 Stück und 1,2 Tonnen Munition bei den zuständigen Behörden abgegeben. Davon waren 3.866 der Waffen in erlaubten, 254 in unerlaubten Besitz. Bereits im Jahr 2009 wurden 2.937 Waffen den oberfränkischen Behörden übergeben, davon 2.058, die sich in legalem und 879, die sich in illegalem Besitz befanden. Eine Amnestieregelung sah damals vor, dass illegale Waffenbesitzer, die bis zum Ende des Jahres 2009 ihre Waffen abgaben, Straffreiheit genossen.

Trotz dieser erfreulichen Zahlen dürfe man laut MdL Inge Aures nicht die Zahl der illegalen Waffen außer Acht lassen. Gegen diese Dunkelziffer an Waffen brauche es stärkere Kontrollen, die nach Forderungen der bayerischen SPD durch eine Aufstockung und besser Ausrüstung des Kontrollpersonals gewährleistet werden soll.

In Oberfranken gibt es derzeit 26.503 Bürgerinnen und Bürger mit einer waffenrechtlichen Erlaubnis für insgesamt 110.084 Waffen. Damit kommen im Schnitt auf einen Waffenbesitzer vier Schusswaffen.