Tag Archiv: Intensivstation

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Kulmbach: Randalierer (25) sorgt am Sonntag für Großeinsatz der Polizei

UPDATE (02. September, 17:00 Uhr):

Haftbefehl erging am Mittwoch (02. September) gegen einen 25 Jahre alten Mann, der am vergangenen Sonntag (30. August) unter Drogeneinwirkung im Krankenhaus Kulmbach und in einer Apotheke randalierte. Spezialeinsatzkräfte nahmen den Mann letztendlich in einem Fahrzeug fest.

Ein massiv unter Drogeneinfluss stehender, aggressiver Mann sorgte am Sonntag (30. August) für einen Großeinsatz der Polizei. Der 25-jährige, ungarische Staatsangehörige randalierte im Krankenhaus Kulmbach und in einer Apotheke. Polizisten gelang es, ihn in einem Lieferwagen einzusperren. Spezialeinsatzkräfte konnten den Mann letztendlich festnehmen. Polizeibeamte brachten ihn erneut in ein Krankenhaus. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

25-Jähriger befindet sich in einer psychischen Ausnahmesituation

Bereits in der Nacht zum Sonntag fiel der aggressive, offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation und unter Drogeneinfluss stehende Mann in Wirsberg Landkreis Kulmbach, auf. Polizeibeamte brachten den 25-Jährigen in den Morgenstunden ins Krankenhaus nach Kulmbach. Aufgrund seines Zustandes musste er sediert und fixiert werden. Polizeibeamte ermitteln in diesem Zusammenhang wegen mehrerer Straftaten.

25-Jähriger flüchtet bewaffnet mit einer Schere, Scherbe und unbekleidet aus der Klinik

Gegen 12:00 Uhr wachte der 25 Jahre alte Mann in der Intensivstation auf. Nachdem die Fixierungen kurz gelöst wurden, konnte sich der aggressive Mann losreißen. Innerhalb kurzer Zeit beschädigte er medizinische Gegenstände im Wert von mehreren Tausend Euro. Unbekleidet, bewaffnet mit einer Schere und Scherbe, flüchtete der blutverschmierte 25-Jährige über einen Notausgang aus der Klinik.

25-Jähriger randaliert in einer Apotheke und flüchtet in einen Lieferwagen

Der 25-Jährige betrat eine nahegelegene Apotheke, in der er ebenfalls randalierte und mit Gegenständen um sich warf. Verständigte Polizisten trafen dort auf den Ungarn und setzten Pfefferspray ein. Ohne Wirkung rannte der Mann auf die Straße, schlug mit einem Regenschirm gegen ein Auto und flüchtete in einen unversperrten Lieferwagen. Den Beamten gelang es noch, den Schlüssel abzuziehen und den 25-Jährigen in dem Fahrzeug einzusperren.

Spezialeinsatzkräfte nehmen blutverschmierten 25-Jährigen fest

Speziell geschulte Kommunikationsbeamte kamen an den Einsatzort und versuchten, zusammen mit einer Dolmetscherin, beruhigend auf den Mann einzuwirken. Der Tatverdächtige ließ sich jedoch nicht darauf ein, tobte und schrie in dem Transporter weiter herum. Gegen 14:30 Uhr öffneten Spezialeinsatzkräfte die Fahrzeugtür und nahmen den blutverschmierten 25-Jährigen fest. Der Rettungsdienst brachte ihn unter Polizeibegleitung ins Krankenhaus.

Polizei ermittelt wegen zahlreichen Straftaten gegen den 25-Jährigen

Die Polizei Stadtsteinach und Kulmbach ermitteln wegen zahlreicher Straftaten gegen den Tatverdächtigen. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth festgenommen und wird am Montag (31. August) dem Haftrichter vorgeführt.

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Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz: Erster intensivpflichtiger Corona-Patient (74) entlassen

Im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz wurde der erste intensivpflichtige Corona-Patient geheilt entlassen. Hierbei handelt es sich um Josef K. (74), der am 26. März infolge einer Coronavirusinfektion, in die Klinik eingewiesen wurde. Vier Tage später verlegte ihn die Oberärztin für Innere Medizin und ärztliche Leiterin der Station mit Corona-Patienten, Katrin Wenz, auf die Intensivstation. Dort wurde Josef K. an ein Beamtmungsgerät angeschlossen und bekam kreislaufunterstützende Medikamente. Künstlich beamtet wurde er eineinhalb Wochen bis einen Tag vor Karfreitag. Eine Woche später kam er auf die Normalstation und gilt seit dem 23. April als geheilt. Auf die Frage, was er bei seiner Entlassung als erstes zu Hause tun möchte, gab er an: "Eine Leberkässemmel essen!"

Josef K. und seine Frau werden im März positiv getestet

Im März wurde der pensionierte Architekt informiert, dass er zu einem positiv Getesteten Kontakt hatte. Seine Frau und er ließen sich daraufhin auf Corona testen. Das Ergebnis war bei beiden positiv. Der 74-Jährige fühlte nicht die üblichen Symptome, fühlte sich jedoch jeden Tag schlechter.

„Mir ging es nicht gut. Ich hatte keinen Appetit.“

(Josef K.)

Dieser Zustand dauerte drei bis vier Tage. Hinzu kam Schüttelfrost und hohes Fieber. Daraufhin entschloss er den Notruf zu verständigen. Außer Bluthochdruck brachte der Senior keine weiteren Vorerkrankungen mit.

Josef K. befindet sich in einem kritischen Zustand

Der Zustand von Josef K. sei laut Oberärztin Katrin Wenz sehr kritisch gewesen. Er litt an einer schweren Lungenentzündung. Außerdem entwickelte Josef K. eine Superinfektion. Das bereits geschwächte Immunsystem des Patienten wurde zusätzlich von Bakterien befallen. Dadurch wurde die Behandlung noch komplizierter gemacht. Nachdem der Oberpfälzer die Akutphase überwunden hatte, besserte sich sein Gesundheitszustand von Tag zu Tag. So lobte die Oberärztin: "Gekämpft haben Sie, Herr K."

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Intensive Träume wie aus einem James-Bond-Film gehabt

An diese Phase kann sich Josef K. nicht erinnern. Er hatte jegliches Zeitgefühl verloren und erinnert sich nur, dass er sich beim Aufwachen ausgeschlafen fühlte. Während er narkotisiert war, habe er sehr intensive Träume gehabt:

„wie aus einem James-Bond-Film“.

Als angehender Architekt war er selber mit der Planung eines Krankenhausgebäudes beschäftigt gewesen und während der Zeit auf der Intensivstation wähnte er sich in diesem Krankenhaus aus seiner Studienzeit.

„Warum es gerade mich so schwer erwischt hat, weiß ich nicht (...) Vielleicht habe ich eine besonders hohe Virusdosis abbekommen. (...) Man kann im Vorhinein schlecht einschätzen, wie gefährlich, wie stark die Viruserkrankung ist.“, so Josef K.

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Hof: Drogenparty endet im Klinikum

Rettungskräfte wurden am Samstag in Hof zu einer Party gerufen, die laut Polizeiangaben völlig aus dem Ruder lief. Grund hierfür war der Drogenkonsum von mehreren Gästen der Party. Für eine 31-Jährige endete die Feier auf der Intensivstation des Krankenhauses.

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Ebermannstadt: K.O. nach Alkohol- & Drogenkonsum

Der Konsum von Drogen und Alkoho versetzten am Mittwochmorgen (6. Januar) einen jungen Mann in Ebermannstadt (Landkreis Bamberg) in eine derart starke Bewusstlosigkeit, dass er auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht werden musste.

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