Tag Archiv: Investition

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„Zukunftsbahnhof“ Coburg: Deutsche Bahn investiert über fünf Millionen Euro

Bahnreisenden dürfte das Ein- und Aussteigen sowie das Warten auf dem Coburger Bahnhof wohl wieder mehr Spaß machen als in der Vergangenheit. Seit August 2020 wurden die Eingangshalle und die Unterführung zu den Bahnsteigen vollständig erneuert. Weitere Arbeiten stehen an.

Ende werden Ende des Jahres abgeschlossen

Bis Ende des Jahres sollen unter anderem noch die Fassade des Empfangsgebäudes saniert, Fenster überarbeitet beziehungsweise ausgetauscht werden. Die restlichen Sanierungsarbeiten an der Unterführung sollen voraussichtlich im Spätherbst 2021 abgeschlossen werden, so die Deutsche Bahn in einer Pressemeldung.

Arbeiten seit August 2020

Seit August 2020 wird der Coburger Bahnhof durch die Deutsche Bahn verschönert. Der Bodenbelag in der Unterführung und der Empfangshalle wurde vollständig erneuert. Ein Highlight ist die Hallenmitte: Das historische Schachbrettmuster mit Blindenleitsystem unterstreicht laut Bahn die Form des Gebäudes. Die ehemaligen Schaufenster des Buchladens gestaltete man zu komfortablen Sitznischen um, die ein entspanntes Warten zu ermöglichen. Auch in der Mitte der Halle entstanden neue moderne Sitzinseln, die mit Leuchtbäumen für eine angenehmere Atmosphäre sorgen. Weiter wurde die Akustik aufgrund der hohen Decken verbessert. Die neu gestalteten seitlichen Rundbögen geben einen Einblick in die Geschichte des Bahnhofs Coburg. Im Durchgangsbereich zur Unterführung können sich Reisende an Automaten rund um die Uhr mit Fahrkarten, Snacks und Getränken versorgen. Die Stadt Coburg richtete ihrerseits mit einer Touch-Informationsvitrine im Bahnhofsgebäude eine erste Anlaufstelle für Touristinnen und Touristen ein.

5,1 Millionen Euro investiert

Insgesamt werden rund 5,1 Millionen Euro in mehr Komfort am Bahnhof investiert. Coburg ist neben Freising einer der zwei ausgewählten Zukunftsbahnhöfe in Bayern. Insgesamt haben bundesweit 16 Bahnhöfe dieses Label. Die Bahn testet dort verschiedene neue Ideen und Services. Alle Zukunftsbahnhöfe werden zudem mit 100 Prozent Ökostrom betrieben.

Bild vom Zukunftsbahnhof Coburg
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Forchheim: Bund saniert den Bahnhof der Stadt

Rund 220.000 Euro investiert die Deutsche Bahn in die Sanierung des Forchheimer Bahnhofs. Die Mittel stammen aus dem „Sofortprogramm für attraktive Bahnhöfe“ des Bundesministeriums für Verkehr. Dies teilte der Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Silberhorn (MdB, CSU) am Mittwoch (30. Juni) mit. Fördermittel sind zudem auch für den Bahnhof in Wiesenthau vorgesehen. Weiterlesen
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Millionensumme für Oberfranken: Bayern fördert weiter den Ausbau der Kinderbetreuung

Der Kita-Ausbau in Bayern geht weiter voran. Dies zeigen jetzt neue Fördermaßnahmen der bayerischen Staatsregierung. Der Freistaat unterstützt auch in Oberfranken mehrere Städte und Gemeinden beim Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder bis zur Einschulung. Die Kommunen, die im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms gefördert werden, erhalten einen Aufschlag von bis zu 35 Prozentpunkten auf die reguläre Förderung. Die aktuelle Fördersumme für sieben Vorhaben in Oberfranken beläuft sich auf 1,39 Millionen Euro. Weiterlesen
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Bamberg: Bund gibt Millionen-Spritze für die Sanierung des Sportparks Gaustadt

Finanzspritze aus Berlin für Bamberg: Der Bundestag stellt für die Sanierung des Sportparks im Bamberger Stadtteil Gaustadt rund 2,13 Millionen Euro zur Verfügung. Dies teilten die Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn (CSU) und Andreas Schwarz (SPD) am Mittwoch (05. Mai) mit. Die Fördersumme umfasst einen Großteil (rund 64 Prozent) der gesamten Investitionssumme von rund 3,3 Millionen Euro.

Gelder aus dem Topf des Bundesinnenministeriums

Die Finanzmittel stammen aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesinnenministeriums. Mit dem Zuschuss in Millionenhöhe können nun die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten durchgeführt werden.

 

Bamberg profitiert erneut erheblich von den Förderprogrammen des Bundes. Mit dem Corona-Konjunkturpaket haben wir das von Horst Seehofer aufgelegte Förderprogramm für kommunale Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen erst im letzten Jahr um 600 Millionen Euro aufgestockt. ... Ich freue mich, dass der Sportpark in Gaustadt von Bundesregierung und Bundestag ausgewählt worden ist.

(Thomas Silberhorn, MdB, CSU)

 

Das sind tolle Nachrichten für Bamberg und seinen Stadtteil Gaustadt. ... Für Gaustadt bedeutet dies, dass der Bestand des beliebten Sportzentrums zur Ausübung von Rasensportarten, Leichtathletik und Hallensport für die Zukunft gesichert ist.

(Andreas Schwarz, MdB, SPD)

 

Umfassende Sanierung der kompletten Anlage

Laut Schwarz werden das Umkleide-, Sporthallen- und Funktionsgebäude vor Ort mit Technik und Heizung hergerichtet. Weiterhin sollen das Kassenhäuschen, der Lager- und Wirtschaftstrakt mit Sanitäranlagen und der Aufenthaltsraum saniert werden. Dazu kommt abschließend auch das Rasenspielfeld mit Aschenbahn an der Haupttribüne.

Bilder der Sportanlage in Bamberg Gaustadt
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Brose: Konzern mit hohen Investitionen in den Standort Bamberg

Der Automobilzulieferer Brose zieht es vermehrt in Richtung Bamberg. In der Domstadt sollen grundlegende Erweiterungsinvestitionen durchgeführt werden. Dafür sorgen laut dem Konzern günstigere Standortfaktoren im Vergleich zu Coburg. In der Veststadt fallen die Investitionen hingegen kleiner aus. Bei dem Blick auf die Bilanz des letzten Geschäftsjahres konnte das Unternehmen aufgrund eines schwierigen Geschäftsumfeldes immerhin noch ein kleines Rendite-Plus verzeichnen. In Zukunft soll das beschlossene Joint Ventures zu einem deutliches Umsatzplus führen.

Gesellschafter beschließen den Ausbau des Standorts Bamberg

Gesellschafter und Beirat des Unternehmens beschlossen jetzt die Erweiterung des Standorts Bamberg am Berliner Ring für Entwicklungs- und Vertriebstätigkeiten sowie Zentralfunktionen, die im Zusammenhang mit der global ausgerichteten Geschäftsentwicklung verlagert beziehungsweise erweitert werden. Mit der Realisierung der nächsten Entwicklungsstufen am Berliner Ring in Bamberg verschieben sich die Schwerpunkte der künftigen Aktivitäten der Brose Gruppe in Oberfranken von Coburg verstärkt in den Bamberger Raum.

Konzern sieht bessere Standortfaktoren in der Domstadt

Hintergrund der Entscheidung für die Domstadt waren für das Unternehmen die bessere Verkehrsanbindung, die höhere Attraktivität zur Gewinnung neuer Mitarbeiter sowie die vom Bamberger Stadtrat beschlossenen Vorleistungen für den Ausbau des Geländes und des Flugplatzes. In einer Pressemeldung lobte man zudem extra die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.

Brose bemängelt Unterstützung in Coburg

Gegen mögliche Kapazitätserweiterungen in Coburg sprachen laut Brose die Kosten der Baugrundsanierung, die Probleme der Bauabwicklung im Stadtgebiet mit altem Baumbestand und nicht zuletzt die mangelnde Unterstützung durch Stadtverwaltung und Stadtrat.

Kleinere Investitionen in Coburg

In Coburg werden die bereits 2018 geplanten Logistik-Investitionen aus einem Warenverteilzentrum und Hochregallager für die Fertigung an der Dieselstraße realisiert, sobald das Parkhaus an der Bamberger Straße fertiggestellt ist. Diskutiert wird zudem eine neue Halle für die Kunststofffertigung an der Uferstraße. Auf dem Gelände zwischen Max-Brose-Straße und Bamberger Straße werden bestehende Gebäude saniert.

 

Reaktion aus Bamberg zur Brose-Entscheidung

 

Ein herausragender Tag für Bamberg und die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. ... Das bedeutet eine zusätzliche Stärkung des Wirtschaftsstandorts Bamberg, die Sicherung und Entwicklung von hochqualifizierten Arbeitsplätzen und eine gute Stadtentwicklung in Bamberg-Ost. ... Es war goldrichtig, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, damit sich die Brose Unternehmensgruppe in Bamberg entfalten kann"

(Andreas Starke, Oberbürgermeister der Stadt Bamberg)

 

Reaktion aus Coburg zur Brose-Entscheidung

 

Wir nehmen die Mitteilung der Firma Brose zur Kenntnis. Eine mangelnde Unterstützung von Seiten der Stadtverwaltung und des Stadtrats lässt sich jedoch angesichts der eindeutig und mit großer Mehrheit gefassten Beschlüsse und der priorisierten Bearbeitung der eingereichten Anträge objektiv nicht feststellen. Die Stadtverwaltung hat seit Vorlage des Brose-Masterplans 2030 sehr viel unternommen, um Wünsche des Unternehmens im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten kurzfristig zu realisieren. Wir werden die Planungen von Brose auch weiterhin konstruktiv begleiten.

Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg

 

Schwieriges Geschäftsjahr 2020

Drei Faktoren haben im abgelaufenen Geschäftsjahr die Bilanz der Brose Gruppe beeinträchtigt. Neben einem coronabedingten Umsatzrückgang (mit den Fahrzeugherstellern um 17 Prozent) verbuchte der Konzern einen hohen Restrukturierungsaufwand sowie erhebliche Vorleistungen in die Entwicklung von neuen Produkten. Dies kostete fast die gesamte Rendite des Jahres. Unter dem Strich konnte ein negatives Konzernergebnis aber vermieden werden.

Joint Venture Brose Sitech soll in den kommenden Jahren ein Umsatztreiber werden

Positiv bemerkte man den hohen Auftragseingang in 2020. Dieser soll in Verbindung mit dem beschlossenen Gemeinschaftsunternehmen Brose Sitech zur Entwicklung von Fahrzeugsitzen und Innenraumfunktionen in den kommenden Jahren für ein weiteres deutliches Wachstum sorgen, so Brose. Die Geschäftsführung rechnet damit, dass sich der Umsatz des Vorjahres von 5,1 Milliarden Euro bis 2025 auf 9,7 Milliarden Euro fast verdoppelt. An den dann 71 Firmenstandorten in 25 Ländern sollen mehr als 34.000 Mitarbeiter beschäftigt werden. Die kartellrechtliche Genehmigung des Joint Ventures mit der VW-Tochter erwartet Brose bis Ende des Jahres. Während die Produktionszunahme vor allem an den chinesischen und nordamerikanischen Standorten erwartet wird, werden in Deutschland aufgrund der Vereinbarung mit Volkswagen die Produktion und Beschäftigung in den Werken Wolfsburg und Emden ausgebaut.

Aktuell-Beitrag vom Dienstag (04. Mai)
Brose erweitert den Standort: Den Automobilzulieferer zieht es immer mehr nach Bamberg
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Millioneninvestition in Marktredwitz: Wichtige Weichen für Edeka-Logistikzentrum gestellt

Die 250 Millionen Euro schwere Investition in ein neues Logistikzentrum von Edeka in Marktredwitz im Landkreis Wunsiedel ist einen weiteren Schritt vorangekommen. Nach der Zustimmung des Stadtrats ist jetzt der dazugehörige städtebauliche Vertrag unterzeichnet worden , wie die Stadt am heutigen Dienstag (16. Februar) mitteilte. Weiterlesen
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Hof: Neubau der Jahnbrücke bis Ende des Jahres

Am heutigen 27. Januar beginnen in Hof die Arbeiten im Zuge des Ersatzneubaus der Jahnbrücke im Bereich der Bundesstraße B2. Die Arbeiten sollen laut dem Staatlichen Bauamt Bayreuth bis Ende Dezember 2021 durchgeführt werden. In diesem Zeitraum wird die B2 im Bereich der Kreuzung Jahnstraße / Windmühlenweg und der Kreuzung Jahnstraße / Westendstraße für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Weiterlesen
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Millionensumme für Oberfranken: Bayern fördert den Ausbau der Kinderbetreuung

Der Kita-Ausbau in Bayern geht weiter voran. Dies zeigen jetzt neue Fördermaßnahmen der bayerischen Staatsregierung. Der Freistaat unterstützt auch in Oberfranken mehrere Städte und Gemeinden beim Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder bis zur Einschulung. Die Kommunen, die im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms gefördert werden, erhalten einen Aufschlag von bis zu 35 Prozentpunkten auf die reguläre Förderung. Weiterlesen
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Münchberg: Fast 10 Millionen Euro Förderung für Klinik-Ausbau

Die bayerische Staatsregierung investiert zusätzlich 344 Millionen Euro in die bayerischen Krankenhäuser. Hierzu werden 17 Krankenhaus-Bauvorhaben, wie auch der Neubau eines Hubschrauberlandeplatzes am Klinikum Bamberg, gefördert. Wir berichteten am Montag darüber. Auch die Kliniken Hochfranken profitieren. Im Rahmen des Jahreskrankenhausbauprogramms 2022 werden 9,88 Millionen Euro in den zweiten Bauabschnitt der Münchberger Klinik fließen. Weiterlesen

Multimillionärin in Oberfranken: Rentnerin gewinnt rund 10 Millionen Euro!

Oberfranken hat eine neue Multimillionärin. Eine Rentnerin (60) gewann fast 10 Millionen Euro im Lotto. Sie habe im Spiel „6 aus 49“ die sechs Gewinnzahlen und die Superzahl richtig getippt. Das teilte am Mittwoch (02. September) ein Sprecher von Lotto Bayern mit. Weiterlesen
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Bamaberger Land: Weitere Million Euro aus dem DigitalPakt Schule

Wie die bayerischen Landtagsabgeordneten Melanie Huml und Holger Dremel (beide CSU) mitteilten, soll aus dem „DigitalPakt Schule“ eine weitere Million Euro in die Region Bamberg fließen. Das Geld ist für die Anschaffung digitaler Medien wie Laptops oder Tablets gedacht. Weiterlesen
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Memmelsdorf: Sanierungsarbeiten am Schloss Seehof beginnen

Das Schloss Seehof bei Memmelsdorf (BA) wird umfangreich saniert. Hierfür investiert der Freistaat insgesamt rund 12,5 Millionen Euro. Der erste von insgesamt drei Bauabschnitten mit umfangreichen Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten startet nun. Dies teilte der bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) mit. Weiterlesen
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Millionen-Investition in Kulmbach: Umbau der Alten Spinnerei

Die Alte Spinnerei in Kulmbach bekommt seit Dienstag (24. September) neue Stahlträger für ihre Decke. Die rund eine Tonne schweren und acht Meter langen Träger werden von einem Kran seitlich ins Haus eingehoben und in die bestehende Dachkonstruktion eingebaut. Insgesamt werden auf diese Art bis zu 87 Tonnen Stahl verbaut.

Uni Bayreuth möchte vorübergehend die Räumlichkeiten für Lehrveranstaltungen nutzen

Grund für die Umbaumaßnahmen ist die neu gegründete Fakultät für Lebensmittelwissenschaften der Uni Bayreuth, die die Räumlichkeiten vorübergehend für ihre Lehrveranstaltungen nutzen will. Danach soll hier ein Kunst- und Kulturzentrum entstehen. Insgesamt werden in den Umbau der Alten Spinnerei rund 7,5 Millionen Euro investiert.

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DigitalPakt Schule: 11 Millionen Euro für die Region Bamberg

Um Schulen in der Region Bamberg besser digital auszustatten, erhalten die Bildungseinrichtungen jetzt eine Summe von 11 Millionen Euro. Das Geld stammt aus dem „DigitalPakt Schule“. Dies gaben die beiden CSU-Landtagsabgeordneten Staatsministerin Melanie Huml und Holger Dremel jetzt bekannt. Weiterlesen
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