Tag Archiv: Investitionen

Investitionsprogramm: 78 Millionen Euro gehen nach Oberfranken

Gute Nachrichten für zahlreiche oberfränkische Kommunen: 191 Projekte im Bezirk wurden ausgewählt, die aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) gefördert werden. Die Mittel fließen in die neun oberfränkischen Landkreise sowie die kreisfreien Städte Bamberg und Hof. Regierungspräsidentin Piwernetz zeigte sich hocherfreut: „Die bedachten Kommunen können nun wichtige Maßnahmen verwirklichen, für die es in ihren Haushalten bisher keine Spielräume gab.“

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Oberfranken: 31 Millionen Euro für den kommunalen Hochbau

Der Freistaat Bayern unterstützt seine Gemeinden bei Hochbauprojekten in diesem Jahr mit insgesamt 429,8 Millionen Euro. In Oberfranken fördert die Staatsregierung Schulbaumaßnahmen und Bauaufwendungen für Kindertageseinrichtungen mit 31 Millionen Euro. Die Zuschüsse werden durch die Regierung von Oberfranken verteilt.

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Selb: BHS tabletop mit positiver Bilanz für 2015

Das börsennotierte Unternehmen BHS tabletop aus Selb (Landkreis Wunsiedel) hat die Bilanz für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2015 vorgelegt. Der Weltmarktführer für Profi-Porzellan legte beim Konzernumsatz zweistellig zu. Auch das operative Ergebnis wuchs zweistellig.

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Bayern: 35 Millionen Euro für kommunalen Hochbau in Oberfranken

Der Freistaat Bayern fördert 2015 im Regierungsbezirk Oberfranken Schulbaumaßnahmen und Bauaufwendungen für Kindertageseinrichtungen mit 35,1 Millionen Euro. „Der Freistaat greift seinen Kommunen beim Hochbau kräftig unter die Arme“, teilte Finanzminister Markus Söder mit. Die Zuschüsse werden durch die Regierung von Oberfranken verteilt.

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© Erzbistum Bistum

Erzbistum Bamberg: Haushalt 2015 umfasst 177,5 Mio EUR

Der Diözesansteuerausschuss des Erzbistums Bamberg hat den Haushalt für 2015 verabschiedet. Dieser hat ein Volumen von rund 177,5  (2014: 164,5) Millionen Euro). Der größte Teil der Ausgaben des Erzbistums sind Personalkosten. Über 34 Millionen Euro sollen investiert werden.

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Oberfranken: Wirtschaft warnt vor hohen Arbeitskosten

Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. warnen vor stark steigenden Arbeitskosten in Deutschland und Bayern. Nachhaltige Kostensteigerungen seien Gift für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes, so Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirksgruppe Oberfranken Thomas Kaeser. Weiterlesen

Kronach: Millioneninvest in neue Feuerwehrwache

Ein intakter Brandschutz ist unerlässlich, besonders in so eng verwinkelten und historischen Innenstädten wie in Kronach. Dort werden jetzt mehrere Millionen Euro in ein neues Feuerwehrhaus investiert. In den kommenden drei Jahren entsteht in der Stadt eine neue Wache, die allen Ansprüchen gerecht wird. Das bisherige Feuerwehrhaus wird dementsprechend abgerissen. Ab 18:00 Uhr berichtet Pia Ehnes in „Oberfranken Aktuell“ über den aktuellen Stand der Arbeiten.

 


 

 

Steinbach a. Wald (Lkr. Kronach): Wiegand investiert über 40 Mio. €

Die Firma Wiegand mit Sitz in Steinbach am Wald im Landkreis Kronach setzt weiterhin auf die Region. Konkret heißt das: Der Glasproduzent will über 40 Millionen Euro in seinen Hauptsitz investieren. Geplant ist, die Aufbereitungsanlage für Altglas zu erneuern. Wiegand hat dafür bereits einen Antrag beim Landratsamt Kronach eingereicht. Wann die Erneuerungsarbeiten starten sollen, ist derzeit noch nicht klar. Wiegand gilt als einer der Top-4-Behälterglashersteller in Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt über 1.000 Mitarbeiter. 

 


 

 

Entscheidung in Bamberg: Arena bekommt neuen Namen

Die Entscheidung ist gefallen: die Stechert-Arena in Bamberg heißt künftig Brose-Arena. Mit 33:9 Stimmen hat sich der Stadtrat für die Änderung ausgesprochen. Allerdings nicht ohne die zu erwartende Debatte, die sich zweieinhalb Stunden hinzog. Dabei traten vor allem die GRÜNEN/ Alternative Liste als Bedenkenträger auf. Sie sehen in dem Votum nur den Anfang von weiteren Investitionen, die folgen werden. Insgesamt 3,47 Millionen Euro soll der Umbau auf mehrere Jahre gerechnet kosten.

„Sperenzchen“ wie neue Stühle oder einen neuen LED-Würfel – zusammen kosten diese alleine 800 Tausend Euro – solle doch BROSE selbst zahlen, wenn das gewünscht sei. Peter Gack von der GAL meinte, in fünf Jahre könne Brose eine Option auf das Namensrecht ziehen. Er glaube, dass dann bestimmt wieder Forderungen im Raum stehen werden.

Auch aus den Reihen der Freien Wähler gab es Nein-Stimmen. Der Fraktionsvorsitzende Dieter Weinsheimer hätte sich gewünscht, einige anstehende Umbauarbeiten nach hinten zu schieben. „Dann kämen wir mit dem Zuschuß der Oberfrankenstiftung hin.“ Dieser Zuschuß soll 600 Tausend Euro betragen; 400 Tausend Euro schießt die Stadt aus Eigenmitteln zu. Der größte Teil der Gesamtkosten – 2,47 Millionen Euro – wird per Kredit finanziert. Neu war dabei die Nachricht, dass die Sparkasse Bamberg wohl nicht dieses Geld verleihen wird. „Wir schauen uns auf dem freiem Markt um“, war der Wunsch des Finanzreferats, der in der Beschlussvorlage zum Tragen kam.

Die CSU und SPD stimmten geschlossen dafür. „Wer A sagt muss auch B sagen“, meinte CSU-Frakktuionschef Helmut Müller. Er spielte hier auf den Kauf der Halle im Herbst 2010 an. Damals hatten sich Teile der CSU skeptisch gezeigt. „Wenn wir damals den Kauf bewilligen, müssen wir jetzt auch Investitionen zustimmen.“ Immer wieder wurde aus beiden Lagern die Wichtigkeit der Halle unterstrichen, die tatsächlich Bayerns drittgrößte Veranstaltungsarena ist.

Einige Stadträte machten keinen Hehl daraus, bei der Entscheidung Bauchschmerzen zu haben. Neben Gerhard Seitz (CSU) äußerte auch Norbert Tscherner (fraktionslos) seine Zweifel am richtigen Kurs gegenüber dem Vorsitzenden der Brose-Gesellschafterversammlung, Michael Stoschek: „Er fordert und fordert und fordert… mir sind 30, 40 kleine Betriebe lieber als ein großer, von dem man sich abhängig macht.“ Tscherner erinnerte an die Zugeständnisse der Stadt, als es vor einem Jahr um die Ansiedlung von Brose an der Breitenau in Bamberg ging – damals stimmte der Stadtrat einem 11 Millionen Euro schwerem Investitionspaket zu. Tscherner abschließend: „Mir kommt es vor als hieße der heimliche Oberbürgermeister der Stadt Bamberg Michael Stoschek“. Dennoch stimmte auch er am Ende für die Namensänderung.

Tatsächlich steckt die Stadt Bamberg kurzfristig 2,47 Millionen Euro in die Halle. Die Umbauarbeiten umfassen auch die VIP-Lounge, wo z.B. ein Personenaufzug errichtet wird. Viele Arbeiten sollen im Herbst fertig sein – Anfang Oktober beginnt auch die neue Basketballsaison. Zudem soll die Instandhaltung der Halle jährlich mit 200 Tausend Euro zu Buche schlagen. Was auf 5 Jahre gerechnet – so lange geht der Vertrag mit Brose – noch eine weitere Million bedeuten würde.

Brose zahlt 350 Tausend Euro jährlich. Die Umbauarbeiten waren Bedingung für das Namenssponsoring. Oberbürgermeister Andreas Starke machte noch einmal Werbung für die Maßnahmen: „Wir investieren in unser eigenes Eigentum und stellen die Halle zukunftsfähig auf.“ Offen blieb, wann der Name Stechert von der Halle verschwindet und von Brose ersetzt wird. „Das kann schon am 1. August passieren, wenn Stechert mitspielt“, sagte Hallenmanager Horst Feulner, „spätestens aber am 1. Oktober wenn der Vertrag mit Stechert offiziell ausläuft.“

Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Oberfranken: Investitionen für altersgerechtes Wohnen nötig

Knapp 430 Millionen Euro müssen in den kommenden Jahren in Oberfranken investiert werden um den immer älter werdenden Bürgern ein altersgerechtes Wohnen zu ermöglichen. Das ergab jetzt eine Studie des Regionaldaten -Institutes Pestel aus Hannover. Demnach werden in rund 20 Jahren in allen neuen Landkreisen knapp 260.000 Menschen älter als 65 Jahre alt sein. Das sind immerhin 33 Prozent mehr als heute. So würden in den kommenden Jahren in ganz Oberfranken etwa 28.000 seniorengerechte, barrierefreie Wohnungen fehlen. Das Verbändebündnis „Wohnen 65 plus“ fordert nun von den regionalen Parteien sich stärker mit dem Sozialthema auseinanderzusetzen.