Tag Archiv: Job

Siemens: Auch Oberfranken vom Jobabbau betroffen?

15.000 Stellen weltweit, 5.000 Jobs in Deutschland – soviele Arbeitsplätze will der Technologie-Konzern Siemens im kommenden Jahr abbauen, um Geld einzusparen. Der Konzern hat auch zwei Standorte in Oberfranken: eine Servicezentrale in Bayreuth und eine Niederlassung des Bereichs „Health Care“ in Forchheim. An beiden Standroten arbeiten zurzeit  insgesamt 2.450 Personen. Ob es auch in Oberfranken Stellenstreichungen geben wird, wollte ein Sprecher des Siemens-Konzerns gegenüber TVO am Montagvormittag (30.09.13)  nicht sagen. „Wir brechen solche Maßnahmen nicht regional herunter, um niemanden zu verunsichern“, so die Auskunft. Der Stellenabbau bei Siemens soll bis Ende 2014 abgeschlossen sein.

 

 


 

 

Oberfranken: 5.000 Jugendliche starten ihre Ausbildung

Für über 5.000 Jugendliche beginnt mit dem heutigen 2.September der Ernst des Lebens, sie starten in die Arbeitswelt. Dabei meldet die IHK für Oberfranken Bayreuth 3.440 Auszubildende, im Bereich der Handwerkskammer sind es gut 1.800. Besonders gefragt sind, wie auch schon in den Jahren zuvor, Elektroniker, Metallbauer, Friseure sowie der Beruf des Industrie- und Einzelhandelskaufmanns. Sowohl IHK als auch HWK weisen allerdings darauf hin, dass es nach wie vor etliche freie Lehrstellen gibt. Welche das sind, darüber informieren wir ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Oberfranken: Zahl der Arbeitslosen im August angestiegen

Der Bezirk Oberfranken verzeichnete im August 2013 einen leichten Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Erwerbslosen um 1.577 auf 25.195. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 4,0 auf 4,3 Prozent. Auch im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen. Im August 2012 betrug die Quote 4,2 Prozent. Die Arbeitsagenturen in Oberfranken sehen dieses Plus allerdings nicht als dramatisch an. Aus Sicht der Agenturen ist die Lage der oberfränkischen Wirtschaft gut.

Quote steigt bayernweit auf 5,9 Prozent

Bayernweit ist die Zahl der Arbeitslosen im August ebenfalls saisonbedingt angestiegen. 264.128 Personen waren erwerbslos, ein Plus von 14.811. Die Quote erhöhte sich auf 5,9 Prozent. Ursache hierfür ist, dass sich im Juli und August vor allem Schul- und Ausbildungsabsolventen arbeitslos meldeten.

 


 

 

NKD: Mit Drei-Stufen-Plan zurück in die Gewinnzone

Der Textildiscounter NKD mit Verwaltungssitz in Bindlach (Landkreis Bayreuth) will sich zukünftig wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Der Fokus soll zukünftig wieder auf die Kernzielgruppe ausgerichtet werden. Investitionen von 45 Millionen Euro bis zum Jahr 2015 sollen zudem helfen, in die Gewinnzone zurückzukehren. Mit einem dreistufigem Plan will man wieder schwarze Zahlen schreiben. Die kreditgebenden Banken haben dem Konzept zugestimmt und stehen laut NKD-Führung weiter hinter dem Unternehmen.

Abbau von 93 Stellen bis Ende 2013

Die Wettbewerbsfähigkeit soll in drei Schritten zurückerlangt werden. Bis Ende 2013 wird die  Kostenbasis gesenkt. Dies bedeutet, das 93 Stellen in der Verwaltung abgebaut werden. In der Bindlacher Konzernzentrale werden dann nur noch 545 Stellen veranschlagt. Der Abbau der fast 100 Stellen soll sozialverträglich erfolgen. Ebenfalls gekündigt wird der Sponsorenvertrag mit dem Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg. Dieser zum 30.06.2014. Zudem stellt NKD sein gesamtes Filialnetz auf den Prüfstand. Unprofitable Häuser werden geschlossen.

Moderne Filialen sollen Wandel bringen

Die übrigen Filialen sollen moderner und mehr auf die Zielgruppe ausgerichtet werden. Dazu will der Textildiscounter 25 Millionen Euro der gesamten Invest-Summe von 45 Millionen Euro in die Hand nehmen. Im Vordergrund, so das Management, steht dabei ein ausgewogenes „Preis-Leistungs-Verhältnis, ansprechende Moder sowie eine moderne Filialgestaltung“.

Expansion ab 2015

Im nächsten Jahr sollen die Voraussetzungen für ein nachhaltiges Konzernwachstum geschaffen werden. 2015 – so der Plan – will NKD auf Basis der neuen Strukturen in West- und Osteuropa neue Filialen eröffnen.

Unabhängig von dem Drei-Stufen-Konzept wird der Plan der Eigentümergesellschaft weiter vorangetrieben, die Firmengruppe mit Filialen in Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Polen und der Schweiz als Ganzes an einen neuen Eigentümer zu verkaufen. Die Gespräche mit potentiellen Investoren – so das Management – sind bereits im Gange.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bindlach (Lkr. Bayreuth) NKD – Bangen um Arbeitsplätze

Beim Textildiscounter NKD mit Verwaltungssitz in Bindlach bei Bayreuth geht das Bangen um Arbeitsplätze weiter. Offenbar werden mit Mitarbeitern bereits Gespräche über Vertragsänderungen und Kündigungen geführt. Auch von einem Sozialplan ist die Rede. Offiziell gibt es dazu gegenwärtig keine Stellungnahme. Der Textil-Discounter NKD beschäftigt in Oberfranken rund 1000 Mitarbeiter.

 


 

 

Kronach: Nächste Einschnitte? – Betriebsversammlung bei Loewe

Beim Kronacher Fernsehhersteller Loewe werden am Dienstag die Mitarbeiter im Rahmen einer Betriebsversammlung über die finanzielle Schieflage des Unternehmens und vor allem über die daraus resultierenden Konsequenzen informiert. Zuvor war bekannt geworden, dass der angeschlagene Fernsehhersteller plant, weite Teile der Produktion nach Asien zu verlagern.

Wir berichteten gestern:

 

 

Loewe-Chef Matthias Harsch hatte dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ ein ausführliches Interview gegeben, in dem er auch darüber sprach, auf der Suche nach einem Hardware-Lieferanten aus dem asiatischen Raum zu sein.

Welche Auswirkungen das für die rund 800 Mitarbeiter am Standort Kronach hätte, erfahren Sie ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Kronach: Weiterer Jobabbau bei Loewe möglich

Der oberfränkische TV-Hersteller Loewe greift nach dem wahrscheinlich letzten Strohhalm. Am Dienstag (16. Juli) beantragte die Kronacher Gesellschaft beim Amtsgericht Coburg den Schutz vor seinen Gläubigern. Nun soll die TV-Produktion komplett nach Asien verlagert werden. Loewe-Chef Matthias Harsch will die Firma zu einem „Tuning-Unternehmen“ mit den Schwerpunkten Software und Design umwandeln. Ein weiterer Einschnitt bei der Mitarbeiterzahl ist dabei wohl unumgänglich. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Tag der Ausbildung: Staatssekretärin Hessel zum Infotag bei der HUK-Coburg

Die Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Katja Hessel, informierte sich heute anlässlich des „Bayerischen Tages der Ausbildung 2013“ bei der HUK-COBURG Versicherungsgruppe über die Bedeutung des Unternehmens als Ausbildungsbetrieb für die Region.

Versicherungsgruppe beschäftigt über 100 Azubis

In dem gut einstündigen Informationsaustausch kam die Rolle und die Bedeutung der HUK-COBURG als größter Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb der Region zur Sprache: Der  Versicherer beschäftigt mittlerweile allein in Coburg über 5.000 Mitarbeiter. Eine Berufsausbildung bei der HUK-COBURG absolvieren derzeit 192 junge Menschen. Darunter befinden sich 139 angehende Kaufleute für Finanzen und Versicherungen, 33 Studenten der Versicherungswirtschaft und 20 zukünftige Fachinformatiker. In einer Gesprächsrunde hatte eine Gruppe von Auszubildenden, Verbundstudenten sowie Mitarbeiterinnen der HUK-COBURG Gelegenheit, sich mit Staatssekretärin Katja Hessel ausführlich zu den Themen „Berufsorientierung“ und „Förderung von Frauen in Führungspositionen“ zu unterhalten.

Hessel: Berufsorientierung spielt wichtige Rolle

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel machte deutlich: „In Zeiten des demografischen Wandels spielt die Berufsorientierung für Firmen, die ihren Fachkräftebedarf decken wollen, eine zentrale Rolle. Denn wer sich frühzeitig und ausführlich über verschiedene Berufsbilder und Karrieremöglichkeiten informiert, bricht seltener die Ausbildung oder das Studium ab.“

 

(Foto: Wolfgang Flaßhoff, Personalvorstand der HUK-COBURG und Staatssekretärin Katja Hessel)

 


 

 

IHK Oberfranken: Wirtschaft im Bereich Kronach rechnet mit Jobplus

Die Wirtschaft im Raum Kronach überrascht mit einer deutlich besseren Konjunkturerwartung als zuletzt. 22 Prozent der Unternehmen rechnen laut Konjunkturbefragung der IHK für Oberfranken für die kommenden Monate mit einem Aufwärtstrend, nur 13 Prozent mit einer Verschlechterung. Damit haben sich die Erwartungen gegenüber der IHK-Konjunkturumfrage im Januar deutlich aufgehellt. „Der Optimismus ist zurück im Wirtschaftsraum Kronach“, so Nikolaus Wiegand, Stv. Vorsitzender des IHK-Gremiums Kronach.

Aktuelle Geschäftslage wird positiver gesehen

Auch die aktuelle Geschäftslage wird deutlich besser als zur Jahreswende beurteilt. 36 Prozent der befragten Unternehmen bewerten die aktuelle Geschäftslage als gut, nur 18 als schlecht. Getragen wird dieser Trend vor allem durch die Entwicklung des Auftragsvolumens im Ausland. Positiv wird vor allem die Nachfrage aus Nordamerika beurteilt. Dass die aktuelle Geschäftslage nicht noch besser beurteilt wird, ist auf die gestiegenen Kosten, vor allem bei Gehältern, und die Ertragslage zurückzuführen. Gerade letztere hat sich deutlich verschlechtert.

Aussichten sind optimistischer

Für die kommenden Monate rechnen die Unternehmer im Landkreis Kronach mit einer deutlichen Verbesserung, was vor allem auf die erwartete Nachfrageentwicklung im In- und Ausland zurückzuführen ist. Die Mehrheit der Unternehmen, 59 Prozent, rechnen mit steigenden Preisen, aber nur 39 Prozent rechnen damit, die steigenden Kosten auch an die Kunden weitergeben zu können.
Wiegand: „Die Mehrheit der Unternehmen will mehr investieren.“ Gerade im Inland wird mit einer hohen Investitionsquote gerechnet, wobei der Schwerpunkt auf Ersatzbeschaffungen sowie Produktinnovationen liegt. Auch die Investitionen im Ausland werden steigen. „Vor allem in Nordamerika wollen die Unternehmen wieder mehr investieren“, so Wiegand. „Hier stehen Kapazitätserweiterungen im Mittelpunkt der Planungen.“

 


 

 

Burgkunstadt: Stellenstreichungen beim BAUR-Versand

Weitere 60 Vollzeitstellen fallen beim Baur-Versand Burgkunstadt im Landkreis Lichtenfels weg. Das sind deutlich weniger als bisher angenommen. Von bis zu 700 Arbeitsplätzen war die Rede. Der Jobabbau ist eine Folge des Restrukturierungsprojektes Fokus. Damit will die Otto-Group, zu der neben Otto auch Baur und Schwab gehören, ihre Arbeitsabläufe verbessern. Zuletzt waren beim Baur Versand Burgkunstadt 270 Personen beschäftigt.

 


 

 

Job-Affäre im Bayerischen Landtag: Alexander König (CSU) bezieht Stellung!

Drei oberfränkische Landtagsabgeordnete haben kurz vor Inkrafttreten des Beschäftigungsverbots naher Angehöriger noch entsprechende Arbeitsverträge abgeschlossen oder verlängert. Das geht aus einer Liste hervor, die Landtagspräsidentin Barbara Stamm am Dienstag veröffentlicht hat. Zu den insgesamt 16 Abgeordneten gehören unter anderem der Forchheimer Eduard Nöth (CSU),  Ex-MdL Heinz Köhler (SPD) aus Mitwitz und der Hofer CSU-Abgeordnete Alexander König. König hat sich heute gegenüber TVO zu den Vorwürfen geäußert. Frank Ebert hat sich mit ihm getroffen. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Autowelt König: Rund 120 Mitarbeiter verlieren den Job

Rund 120 Mitarbeiter der insolventen Autowelt König verlieren ihre Jobs. Das ist rund ein Viertel der Beschäftigten.  Zwei der 14 Standorte müssen schließen. Zum einen Hof an den Mühlwiesen und Niederfüllbach im Landkreis Coburg. Laut Insolvenzverwalter Joachim Exner seien diese Einschnitte unumgänglich. Nur so könne man die Geschäftsbetriebe an Investoren übertragen. Derzeit gibt es rund ein Dutzend Interessenten. Um wen es sich handelt, bleibt geheim. Exner zeigt sich zuversichtlich, dass es bereits im Sommer zu ersten Verkäufen kommt. „Die Autowelt König verfüge über exzellente und hochmotivierte Mitarbeiter und über viele Standorte in erstklassigen Lagen“. Wie Exner weiter mitteilt, haben mittlerweile auch alle Kunden, die bereits eine Anzahlung geleistet hatten, ihre Fahrzeuge erhalten.

 


 

 

Oberfranken: Arbeitsmarkt mit deutlicher Belebung im April

Im April 2013 waren im Regierungsbezirk Oberfranken 26.255 Menschen ohne Job. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,5 Prozent. Damit ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum März zu verzeichnen. Hier betrug die Quote 5,0 Prozent. Das Frühjahrswetter im Monat April trug dazu bei, das in Oberfranken – wo vermehrt Jobs in der Bauindustrie und Forstwirtschaft anzutreffen sind – neue Stellen geschaffen wurden. Einzelheiten dazu ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

Kulmbach: „Go Oberfranken“ – Nachwuchsfachkräfte gesucht

Kräfte bündeln, sich auf die eigenen Stärken besinnen, Chancen nutzen, mit unseren Pfunden wuchern, das ist sicherlich alles wahr, aber das allein predigen wir Oberfranken seit Jahren und mal ehrlich – das allein kann der eine oder andere schon kaum noch hören. Der Verein „Oberfranken Offensiv“ hat sich seit Jahren auf die Fahne geschrieben, unsere Region stetig weiter zu entwickeln, und sicher gehören da auch diese motivieren sollenden Floskeln dazu. Aber wenn wir schon über den Tellerrand blicken wollen, dann müssen wir uns auch mit den Geschichten außerhalb des Tellerrandes auseinandersetzen. So wie gestern in Kulmbach. „Oberfranken Offensiv“ lädt zur Dialog – aber eigentlich ist es eine Offenbarung. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

Themenseite: Autowelt König – Insolvenzantrag gestellt

Schock am Donnerstag (20. März) für rund 600 Mitarbeiter, davon etwa 100 Auszubildende, an elf Standorten der Autowelt König. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wunsiedel meldete Insolvenz an. Die Mitarbeiter wurden im Rahmen einer Betriebsversammlung am Donnerstagabend informiert. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter sind die Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Beck & Partner berufen. Sie arbeiten Hand in Hand mit der bisherigen Unternehmensleitung.

Donnerstag (18. April):
Während man für Privatkunden Wege gefunden hat, dass angezahlte bzw. bezahlte Autos nun von der Autowelt König ausgeliefert werden können, gestaltet sich die Lage bei Firmenkunden und deren Autos schwieriger. Angebote zur Unterstützung durch die beteiligten Banken soll es laut Berichten nicht geben.

 

 

Freitag (12. April):
Nach drei Wochen Hoffen und Bangen wird für Herbert Günsche doch noch Alles gut. (Wir berichteten!) Am Freitagnachmittag holt der Bad Bernecker seinen gebrauchten Audi A6 bei der Hofer Filiale der Autowelt König ab. Er ist – wie berichtet – einer von geschätzten 150 Kunden, die Geld bezahlt haben, aber wegen der Insolvenz der Autowelt König weder Auto noch Papiere bekommen haben. Beim Überreichen des Autoschlüssels an Herbert Günsche waren wir dabei!

Mittwoch (10. April):
Der Volkswagen-Konzern versucht eine Lösung in der Causa um die Autowelt König zu finden. Die Wolfsburger bestätigten, dass der Autobauer an „kundenorientierten Einzellösungen“ arbeitet bzw. schon Kunden kontaktiert hat und über Kulanzregelungen entscheidet. Das betrifft gekaufte Neuwagen oder junge Gebrauchte. Mehr dazu in unserem Bereicht.


Der Insolvenzantrag der Autowelt König ist in ganz Oberfranken präsent und ruft bei den Beschäftigten aber auch bei den Kunden Besorgnis hervor.  TV Oberfranken informiert Sie weiter über dieses Thema und bietet Ihnen folgenden Service: Sofern Sie ein Kunde der Autowelt König sind und um die Aushändigung Ihres KfZ-Briefes fürchten, um Ihre geleistete Anzahlung bangen oder Sie sonstige Probleme und Nöte in diesem Zusammenhang plagen, dann schreiben Sie uns! Melden Sie uns unter service@tvo.de „Betreff: Autowelt“ und wir werden uns mit Ihnen in Verbindung setzen.

 

Mittwoch (27. März):
Vor einer Woche hat die Autowelt König Insolvenzantrag gestellt, jetzt habe sich der Geschäftsbetrieb stabilisiert. Wie die vorläufigen Insolvenzverwalter Joachim Exner und Siegfried Beck vor wenigen Minuten mitgeteilt haben, planen sie die Rettung der Autohandelsgruppe über den Verkauf an einen oder mehrere Investoren. Für die Kunden stehe ab sofort an allen Standorten das volle Spektrum an Neu- und Gebrauchtfahrzeugen aus dem Bestand zur Verfügung. Ebenso laufe der Dienstleistungsbereich wieder reibungslos. Für Kunden, die bereits Anzahlungen geleistet haben und bis dato weder das Fahrzeug noch die Papiere bekommen haben, ist mit Volkswagen und Audi ein Lösungsweg erarbeitet worden. Nach den Osterfeiertagen sollen Details präsentiert werden. Auch mit den anderen Herstellern der bei König vertretenen Automarken stehen in dieser Sache unmittelbar Verhandlungen bevor. Nachdem sich die Insolvenzverwalter bereits mit einem ersten Informationsschreiben an die betroffenen Kunden gewandt haben, wollen sich jetzt auch Volkswagen und Audi mit diesen Käufern in Verbindung setzen. Die Mitarbeiter der Autowelt werden für die Dauer des vorläufigen Insolvenzverfahrens voll weiterbeschäftigt, Löhne und Gehälter sind abgesichert. Mit Volkswagen und Audi werde in intensiven Gesprächen daran gearbeitet, das Geschäft an den einzelnen Standorten weiterzuführen, so die vorläufigen Insolvenzverwalter Exner und Beck.

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung!

 

Montag (25. März):
Der Insolvenzantrag des regionalen Automobilriesen Autowelt König beschäftigt auch die Staatsanwaltschaft Hof. Es steht der Betrugsverdacht im Raum, möglicherweise sollen Anzahlungen von Kunden für Fahrzeuge anderweitig verwendet- und Kfz-Unterlagen teils zögerlich herausgegeben worden seien.Der leitende Oberstaatsanwalt Gerhard Schmitt zu den laufenden Ermittlungen im TVO-Interview.

Hier die offizielle Pressemitteilung der Insolvenzverwaltung Kanzlei Dr. Beck & Partner!

 

 

Freitag (22. März):

Nachdem am gestrigen tag die Autowelt König ihren Insolvenzantrag gestellt hat, haben die Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Beck & Partner ihre Arbeit aufgenommen. Eine erste Sichtung der Geschäftsunterlagen wurde vollzogen. Zunächst gilt es, den Bestand der Autowelt im Rahmen einer Inventur zu ermitteln.

 

 

Freitag (22. März):
Der Insolvenzantrag der Autowelt König hat weitere Konsequenzen. Das Unternehmen ist im Landkreis Wunsiedel nicht nur Arbeitgeber sondern auch ein wichtiger Sponsor. Zum Beispiel für die Luisenburg-Festspiele. Auch die Halle des Eishockey-Oberligisten VER Selb heißt nicht umsonst Autowelt-König-Arena. Bei den Begünstigten herrscht jetzt natürlich berechtigte Sorge.

 

 

Freitag (22. März):
Tag eins nach dem Insolvenzantrag der Autowelt König: Für die 600 Angestellten geht die Arbeit heute auf den ersten Blick zumindest normal weiter. Hinter den Kulissen herrschen freilich Verunsicherung und Angst um den Arbeitsplatz. Die drei Insolvenzverwalter der Hofer Kanzlei Dr. Beck & Partner haben nach einer ersten Sichtung heute mit ihrer Arbeit voll begonnen. Zunächst gilt es, den Bestand der Autowelt im Rahmen einer Inventur zu ermitteln.

 

 

Freitag (22. März):
Betroffenheit beim VER Selb: Während das Team am Freitagabend in Duisburg um den Einzug ins Playoff-Halbfinale der Oberliga kämpft, denken die VER-Verantwortlichen darüber nach, ob sie sich Überhaupt noch die Oberliga leisten können, in der sie derzeitig spielen. Der Autohändler unterstützt den Eissport in Selb jährlich mit einem hohen fünfstelligen Betrag. Wir sprachen mit Jürgen Golly, (1. Vorsitzender, VER Selb).

 

 

 

Donnerstag (21. März):
In Wunsiedel löste das Bekanntwerden der Insolvenz der Autowelt König Bestürzung aus.

 

 

 

 

 

 

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