Tag Archiv: Jobs

Kronach: Fernsehhersteller Loewe wieder im Aufwärtstrend

Gute Nachrichten gibt es von Loewe aus Kronach. Die rund 160 Arbeitsplätze in der Fertigung werden nicht, wie bis zuletzt geplant, auf 90 reduziert. Die Stellenstreichungen waren im Zuge der Übernahme durch Stargate Capital angedacht gewesen, um das angeschlagene Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Durch den steigenden Absatz bei den aktuellen Produkten sowie die Fertigung einer neuen Produktlinie in Kronach wird nun allerdings deutlich mehr Personal benötig. Wie viele Jobs dadurch in der Fertigung bestehen bleiben, ist laut Loewe im Moment aber nicht zu beziffern.



 

Bamberg: Bauarbeiten für neue Brose-Verwaltung laufen

An der Breitenau in Bamberg haben die Bauarbeiten für eine neue Verwaltung des Automobilzulieferers Brose begonnen. In den kommenden Monaten entstehen ein Bürogebäude und ein Sozialtrakt für die Unternehmensbereiche Einkauf, Informationssysteme und Zentrale Entwicklung. Auf einer Bautafel am Berliner Ring sind die neuen Gebäude zu sehen. Für Ende Juli ist auf dem 75.000 Quadratmeter großen Areal die Grundsteinlegung geplant. Die Fertigstellung ist für Ende 2015 vorgesehen. Mit der Ansiedelung bringt der Konzern bis zu 600 Arbeitsplätze nach Bamberg. In einer ersten Bauphase investiert das Unternehmen rund 50 Millionen Euro.

(Bildunterschrift: Auf dem Gelände an der Breitenau in Bamberg baut der Automobilzulieferer Brose ein neues Verwaltungsgebäude mit Sozialtrakt für rund 600 Arbeitsplätze.)

 



 

Michelau (Lkr. Lichtenfels): Aigner besucht Scherer & Trier

Die Lage ist prekär bei dem Lichtenfelser Automobilzulieferer Scherer & Trier. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat sich heute (4. April) selbst über die aktuelle Lage informiert. Im März musste das Unternehmen wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz anmelden. Rund 2.000 Arbeitsplätze stehen nun auf dem Spiel. Landrat Christian Meißner bat die Staatsregierung um Hilfe. Wir berichten in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr über den Besuch und mögliche Ergebnisse.

 


 

 

ROUNDUP: Kronach – Stargate Capital übernimmt Loewe

Montag (24. März), 17:44 Uhr:
Gut 400 Mitarbeiter werden – Stand heute – von dem einst so stolzen Elektronikhersteller Loewe bleiben. Und man darf skeptisch bleiben: Zu oft gab es in den letzten Monaten Verkündungen, zu oft Mut machende Versprechungen, die letztlich in Enttäuschung endeten. Es waren in den letzten 1,5 Jahren Wechselbäder der Gefühle. Wir fassen zusammen…

 

 

Montag (24. März), 17:20 Uhr:
Eine neunmonatige Hängepartie mit sämtlichen Höhen, vor allem aber Tiefen geht zu Ende. Loewe ist gerettet. Dank Stargate Capital, der den Konzern übernimmt. Der Kaufpreis liegt im hohen einstelligen Millionenbereich. Der Standort Kronach ist gesichert, die Produktion wird nicht, wie vorher befürchtet, verlagert. Loewe will wieder zu alter Stärke zurück finden. Doch das ist mit einschneidenden Maßnahmen verknüpft. Und das heißt einmal mehr: Stellen werden gestrichen…

 

 

Sonntag (23. März), 14:59 Uhr:
Der Kronacher Fernsehhersteller Loewe ist gerettet. Der Investor Stargate Capital übernimmt den gesamten Geschäftsbetrieb einschließlich der Produktion. Damit ist der Standort Kronach gesichert und drei Viertel der Arbeitsplätze bleiben erhalten. Loewe und die Münchner Unternehmerinvestoren “Stargate Capital GmbH” unterzeichneten am Samstag (22. März) den Kaufvertrag…

 

 


 

Arbeitsmarkt in Oberfranken: Kaum Veränderungen im Februar

Der Arbeitsmarkt in Oberfranken hat sich im Februar 2014 stabil gezeigt. Die Arbeitslosenzahl stieg im Vergleich zum Januar 2014 unwesentlich auf 30.032 Personen. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 5,1 Prozent. Im Vergleich zum Februar 2013 sank die Quote um 0,1 Prozentpunkte. Während die Stadt Hof mit 7,7 Prozent die höchste Quote im Februar verzeichnete, bilanzierte der Landkreis Bamberg mit 3,6 Prozent die niedrigste. Bayernweit sank dank des milden Winters die Zahl der Arbeitslosen im Februar gegenüber dem Januar 2014. 303.851 Personen waren ohne Arbeit, 687 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote beträgt im Freistaat unverändert 4,4 Prozent. Mehr Zahlen gibt es ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

Arbeitsmarkt Oberfranken: Mehr Arbeitslose im Januar 2014

Der Jahreszeit geschuldet stieg in den ersten vier Wochen 2014 die Arbeitslosenquote in Oberfranken auf 5,1 (Vormonat: 4,2) Prozent.  Im ersten Monat des neuen Jahres waren in Oberfranken damit 29.963 Menschen ohne Arbeit. Im Gegensatz zum Dezember 2013 wurde noch einmal ein Anstieg um 5.414 Personen bilanziert. Im Vergleich zum Januar 2013 blieb die Quote konstant bei 5,1 Prozent. Die höchste Arbeitslosenquote in Oberfranken gibt es mit 7,8 Prozent in der Stadt Hof, die niedrigste Quote im Landkreis Forchheim mit 3,8 Prozent.

Auch bayernweit mehr Arbeitslose

Bayernweit waren 304.538 Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote zum Dezember 2013 stieg um 0,7 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Quote konstant.

 


 

 

Bamberg: MdB Schwarz (SPD) gegen T-Systems-Stellenabbau

Bei der Telekom-Tochter T-Systems droht ein massiver Stellenabbau – und betroffen davon könnte auch der einzige oberfränkische Standort Bamberg sein. Gewerkschaftler sprechen bundesweit von 6000 bis 8000 gefährdeten Arbeitsplätzen, die wegfallen. (TVO berichtete.) Die Telekom selbst kommuniziert 4.900 Arbeitsplätzen, die abgebaut werden sollen. Andreas Schwarz (MdB, SPD) spricht sich für einen Erhalt des Bamberger Standorts aus. „Dafür werden wir kämpfen“, lautet die Ansage des SPD-Bundestagsabgeordneten nach einem Gespräch mit dem Johannes Wicht, dem Ortsvorsitzenden der Kommunikationsgewerkschaft DPVKOM. (Foto)

 

400 Mitarbeiter in Bamberg betroffen

 

T-Systems beschäftigt in der Domstadt rund 400 Mitarbeiter. Der Anbieter für Informations- und Kommunikationstechnologie bedient in erster Linie die Großkundensparte der Deutschen Telekom, zumeist multinationale Konzerne und öffentliche Institutionen. Wicht bemängelte in seinem Gespräch mit Andreas Schwarz die Zweigleisigkeit, die der Konzern fährt. „Auf der einen Seite schmückt sich die Telekom mit den Auszeichnungen ihrer Abteilungen. Den Mitarbeitern wird aber zugleich mit einer drohenden Entlassung gedankt.“

 

Schwarz hofft auf ein Einlenken des DAX-Konzerns

 

„Bis vor kurzem waren betriebsbedingte Kündigungen bei der Deutschen Telekom nur selten ein Thema. Hierauf kann der Konzern zu Recht stolz sein“, so Schwarz. Der SPD-Bundestagsabgeordnete hofft, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

 


 

 

Hof: Rettung – Druckguss GmbH produziert weiter

Die Druckguss GmbH in Hof wird weiter produzieren, die 320 Arbeitsplätze sind gerettet. Der Automobilzulieferer DGH, zu dem das Hofer Werk gehört, hat vor rund eineinhalb Jahren Insolvenz anmelden müssen. Seitdem sei die Produktion jedoch weitergelaufen. Nicht zuletzt auch dank des Einsatzes der Mitarbeiter konnte jetzt ein Investor die komplette Gruppe übernehmen und mit seinem Konzept überzeugen. Im Hofer Druckguss-Werk werden Komponenten und Motorenteile für Konzerne wie Volkswagen, BMW und Ford produziert.

 


 

 

Oberfranken: Arbeitsmarkt stagniert im Juli – Quote bei 4,0%

Der Arbeitsmarkt in Oberfranken änderte sich Juli kaum. 23.562 Menschen waren arbeitslos gemeldet, eine Person weniger als im Vormonat. Die Quote beträgt weiterhin 4,0 Prozent. Auch im jahresvergleich zeigte sich wenig Änderung. Die Arbeitslosenquote stieg im vergleich zum Juli 2012 um 0,1 Prozentpunkte auf 4,0 Prozent. Grund für die Stagnation auf dem oberfränkischen Arbeitsmarkt ist, dass sich derzeit viele Schüler und Auszubildende, deren Ausbildung gerade endet, arbeitslos melden. Generell bewerten die Arbeitsagenturen die Lage als stabil. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Neustadt bei Coburg: Gehrlicher Solar meldet Insolvenz an

Der Photovoltaik-Spezialist Gehrlicher Solar aus Neustadt bei Coburg hat Insolvenz angemeldet. 250 Jobs stehen somit auf der Kippe. Das Unternehmen ist zuständig für die Planung, den Bau, sowie die Finanzierung und den Betrieb von Solaranlagen auf Dächern und auf Freiflächen. 2011 setzte der Solarkonzern rund 323 Millionen Euro um. Die Neustädter engagieren sich auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Rumänien, Spanien, Südafrika, Tschechien, der Türkei und den USA. Warum Gehrlicher Solar pleite ist und was aus den Mitarbeitern wird, erfahren Sie ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

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