Tag Archiv: Jobs

Arbeitsmarkt Oberfranken: Mehr Arbeitslose im Januar 2014

Der Jahreszeit geschuldet stieg in den ersten vier Wochen 2014 die Arbeitslosenquote in Oberfranken auf 5,1 (Vormonat: 4,2) Prozent.  Im ersten Monat des neuen Jahres waren in Oberfranken damit 29.963 Menschen ohne Arbeit. Im Gegensatz zum Dezember 2013 wurde noch einmal ein Anstieg um 5.414 Personen bilanziert. Im Vergleich zum Januar 2013 blieb die Quote konstant bei 5,1 Prozent. Die höchste Arbeitslosenquote in Oberfranken gibt es mit 7,8 Prozent in der Stadt Hof, die niedrigste Quote im Landkreis Forchheim mit 3,8 Prozent.

Auch bayernweit mehr Arbeitslose

Bayernweit waren 304.538 Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote zum Dezember 2013 stieg um 0,7 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Quote konstant.

 


 

 

Bamberg: MdB Schwarz (SPD) gegen T-Systems-Stellenabbau

Bei der Telekom-Tochter T-Systems droht ein massiver Stellenabbau – und betroffen davon könnte auch der einzige oberfränkische Standort Bamberg sein. Gewerkschaftler sprechen bundesweit von 6000 bis 8000 gefährdeten Arbeitsplätzen, die wegfallen. (TVO berichtete.) Die Telekom selbst kommuniziert 4.900 Arbeitsplätzen, die abgebaut werden sollen. Andreas Schwarz (MdB, SPD) spricht sich für einen Erhalt des Bamberger Standorts aus. „Dafür werden wir kämpfen“, lautet die Ansage des SPD-Bundestagsabgeordneten nach einem Gespräch mit dem Johannes Wicht, dem Ortsvorsitzenden der Kommunikationsgewerkschaft DPVKOM. (Foto)

 

400 Mitarbeiter in Bamberg betroffen

 

T-Systems beschäftigt in der Domstadt rund 400 Mitarbeiter. Der Anbieter für Informations- und Kommunikationstechnologie bedient in erster Linie die Großkundensparte der Deutschen Telekom, zumeist multinationale Konzerne und öffentliche Institutionen. Wicht bemängelte in seinem Gespräch mit Andreas Schwarz die Zweigleisigkeit, die der Konzern fährt. „Auf der einen Seite schmückt sich die Telekom mit den Auszeichnungen ihrer Abteilungen. Den Mitarbeitern wird aber zugleich mit einer drohenden Entlassung gedankt.“

 

Schwarz hofft auf ein Einlenken des DAX-Konzerns

 

„Bis vor kurzem waren betriebsbedingte Kündigungen bei der Deutschen Telekom nur selten ein Thema. Hierauf kann der Konzern zu Recht stolz sein“, so Schwarz. Der SPD-Bundestagsabgeordnete hofft, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

 


 

 

Hof: Rettung – Druckguss GmbH produziert weiter

Die Druckguss GmbH in Hof wird weiter produzieren, die 320 Arbeitsplätze sind gerettet. Der Automobilzulieferer DGH, zu dem das Hofer Werk gehört, hat vor rund eineinhalb Jahren Insolvenz anmelden müssen. Seitdem sei die Produktion jedoch weitergelaufen. Nicht zuletzt auch dank des Einsatzes der Mitarbeiter konnte jetzt ein Investor die komplette Gruppe übernehmen und mit seinem Konzept überzeugen. Im Hofer Druckguss-Werk werden Komponenten und Motorenteile für Konzerne wie Volkswagen, BMW und Ford produziert.

 


 

 

Oberfranken: Arbeitsmarkt stagniert im Juli – Quote bei 4,0%

Der Arbeitsmarkt in Oberfranken änderte sich Juli kaum. 23.562 Menschen waren arbeitslos gemeldet, eine Person weniger als im Vormonat. Die Quote beträgt weiterhin 4,0 Prozent. Auch im jahresvergleich zeigte sich wenig Änderung. Die Arbeitslosenquote stieg im vergleich zum Juli 2012 um 0,1 Prozentpunkte auf 4,0 Prozent. Grund für die Stagnation auf dem oberfränkischen Arbeitsmarkt ist, dass sich derzeit viele Schüler und Auszubildende, deren Ausbildung gerade endet, arbeitslos melden. Generell bewerten die Arbeitsagenturen die Lage als stabil. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Neustadt bei Coburg: Gehrlicher Solar meldet Insolvenz an

Der Photovoltaik-Spezialist Gehrlicher Solar aus Neustadt bei Coburg hat Insolvenz angemeldet. 250 Jobs stehen somit auf der Kippe. Das Unternehmen ist zuständig für die Planung, den Bau, sowie die Finanzierung und den Betrieb von Solaranlagen auf Dächern und auf Freiflächen. 2011 setzte der Solarkonzern rund 323 Millionen Euro um. Die Neustädter engagieren sich auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Rumänien, Spanien, Südafrika, Tschechien, der Türkei und den USA. Warum Gehrlicher Solar pleite ist und was aus den Mitarbeitern wird, erfahren Sie ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Bamberg: Kaliko geht in die Insolvenz

Die Bamberger Firma Kaliko GmbH hat Insolvenz angemeldet. Grund dafür sind laut dem weltweit agierenden Unternehmen neben den steigenden Rohstoffkosten auch die anhaltenden Wirtschafts- und Haushaltskrisen in wichtigen Absatzländern wie Griechenland oder Spanien. Laut Insolvenzverwalter soll der Geschäftsbetrieb aber ohne Einschränkung fortgeführt werden. Das heißt auch, dass die Löhne und Gehälter der rund 150 Mitarbeiter vorerst gesichert sind. Das 1863 gegründete Traditionsunternehmen hat sich auf das Veredeln von Standardtextilien spezialisiert und gehört mittlerweile weltweit zu den bedeutendsten Produzenten von High-Tech-Textilien.

 


 

 

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