Tag Archiv: Kampfmittelräumdienst

Große Aufregung bei Selb: Bombenalarm am Feiertag!

Ein verdächtiger Gegenstand sorgte am Donnerstag (01. November) für große Aufregung im Selber Ortsteil Erkersreuth (Landkreis Wunsiedel). Ein Spezialist des Kampfmittelräumdienstes rückte zur Bergung des Gegenstandes an. Tatsächlich handelte es sich um ein Geschoss aus dem zweiten Weltkrieg. 

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© News5 / Merzbach

Feuer im Hauptsmoorwald Bamberg: Munition detoniert bei den Löscharbeiten!

UPDATE (09:50 Uhr):

Ein Brand im Hauptsmoorwald Bamberg hält seit den frühen Morgenstunden des Mittwochs (29. August) rund 100 Einsatzkräfte in Atem. Anwohner der Armeestraße wählten gegen 2:45 Uhr den Notruf, nachdem sie in dem Waldgebiet nahe eines ehemaligen Schießplatzes der US-Armee an der Geisfelder Straße Flammen und eine Rauchsäule entdeckten.

Fläche von 3.000 Quadratmetern brennt

Um die Ausmaße des Brandes in dem unübersichtlichen Gebiet einzugrenzen, überflog eine Drohne den Bereich. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Fläche von nahezu 3.000 Quadratmeter betroffen war. Einzelne kleinere Verpuffungen und Hitzezündungen von älterer, im Wald belassener Munition, erschwerten die Löscharbeiten.

Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Luftaufnahmen des Waldbrandes!

Nachlöscharbeiten über den Tag

Gegen 8:00 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Die Brandbekämpfer werden jedoch über den Tag hinweg mit Nachlöscharbeiten beschäftigt sein. Daher kann es in diesem Bereich zu Verkehrsbehinderungen kommen. Um verborgene Glutnester zu entdecken, ist auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera im Einsatz.

Ursache unklar / Hoher Schaden

Die Ermittlungen zur Brandursache führt die Kriminalpolizei Bamberg. Die Höhe des Sachschadens steht erst nach einer Bestandsaufnahme durch die Bayerischen Staatsforsten fest. Nach ersten Schätzungen dürfte der Schaden mehrere tausend Euro betragen. 

ERSTMELDUNG (09:15 Uhr):

Während eines Routinekontrollgangs auf dem alten US-Militär- und heutigem Bundespolizeigelände fiel Sicherheitsmitarbeitern am frühen Mittwochmorgen (29. August) eine Rauchentwicklung im Hauptsmoorwald von Bamberg auf. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten allerdings erst den Brandherd im Wald genau lokalisieren. Mit Hilfe einer Drohne konnte der Brand, mitten im Wald, auf einer Fläche von circa 1.500 Quadratmeter ausgemacht werden.

 

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Brandstelle schwer erreichbar

Für die Einsatzkräfte gestaltete sich das Erreichen des Brandortes als mühsam, da aufwändig mehrere hundert Meter Schlauchleitungen in das Waldstück verlegt werden mussten. Mit weit über 100 Kameradinnen und Kameraden waren zahlreiche Wehren der Stadt waren hierfür im Einsatz.

Alte Munition explodiert bei Löscharbeiten

Als mit den Löscharbeiten begonnen werden sollte, kam es an der Brandstelle laut News5 zu mehreren Detonationen. Da sich ehemals in unmittelbarer Nähe des Brandortes das Munitionsdepot der US-Streitkräfte befand, ging die Feuerwehr davon aus, dass alte Gewehrmunition im Boden detonierte. Somit mussten zur Sicherheit die Einsatzkräfte wieder zurückgezogen werden und löschten nur noch aus sicherer Distanz.

Ein Verletzter / Kampfmittelräumdienst angefordert

Erst am Vormittag konnte das Feuer kontrolliert zum Erlöschen gebracht werden. Was den Brand ausgelöst hat, ist derzeit noch unklar. Laut einer ersten Nachricht wurde ein Feuerwehrmann bei den Löscharbeiten verletzt. Aufgrund der langen Dauer des Einsatzes rückte auch das Bayerische Roten Kreuz an, um die Kameraden und Helfer von Feuerwehr, Polizei und THW zu verpflegen. Weiterhin wurde der Kampfmittelräumdienst angefordert, der die Brandstelle nach weiteren gefährlichen Fundstücken absuchen soll.

Weiterführende Informationen
Bamberg: Gefährlicher Brand im Hauptsmoorwald
(Aktuell-Bericht vom 29.08.2018)
Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Statement der Feuerwehr
Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Gefährliche Nachlöscharbeiten am Tag
Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Löscharbeiten am Mittwochmorgen
© TVO / Symbolbild

Helmbrechts: Münzsucher findet Panzerfaust!

Mit seinem Metallsuchgerät war ein 32-Jähriger am gestrigen Dienstagnachmittag (30. Januar) auf der Suche nach Münzen in einem Waldgebiet, unweit des Helmbrechtser Ortsteils Kleinschwarzenbach (Landkreis Hof). Anstatt Geldstücke zu finden, bekam er etwas deutlich Größeres aufgezeigt.

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© News5 / Fricke

Rugendorf: Kind findet Handgranate beim Spielen im Vorgarten

Aufregung im beschaulichen Rugendorf im Landkreis Kulmbach. Am Freitagnachmittag (20. Mai) rückten Polizei, BRK und der Kampfmittelräumdienst zu einem Großeinsatz an. Grund war der Fund einer britischen Handgranate aus dem 2. Weltkrieg. Ein Achtjähriger fand die Munition beim Spielen im Vorgarten auf dem Nachbargrundstück.

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© Landkreis Bayreuth

Bindlacher Berg: Panzerfaustgranate gefunden

Großer Schreck am Donnerstag (7. April) am Bildlacher Berg (Landkreis Bayreuth). Hier wurde beim derzeitigen Neubau der Ortsumgehung durch die Baufirma scharfe Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Kampfmittelräumdienst musste anrücken.

Fund bei Baggerarbeiten

Bei Baggerarbeiten an der Kreisstraße BT46 kam ein rund 40 Zentimeter langer metallischer Gegenstand zum Vorschein. Dieser wurde durch die stets auf der Baustelle anwesende Sprengstoffexpertin als eine Panzerfaustgranate aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert.

Gezielte Sprengung der Experten

Der alarmierte Kampfmittelräumdienst entschärfte die Munition durch eine gezielte Sprengung. Eine Gefahr für die Bevölkerung hat zu keiner Zeit bestanden.

Hinweis an die Bevölkerung

Das Landratsamt Bayreuth bittet die Bürgerinnen und Bürger, das unmittelbare Baufeld der Baustelle nicht allzu sorglos zu betreten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich weitere Munition aus dem Zweiten Weltkrieg im Untergrund befindet.

© Landkreis Bayreuth